Kampf. Doch wir lehnen es ab, schwerverletzte Verwundete an den Galgen zu schleppen. Damit wird niemand überzeugt. Der deutsche Arbeiter dankt es dem Führer, daß er ihm einen besseren Glauben gelehrt hat. Und genau so wird er die Welt lehren, daß in Zukunft Auseinandersetzungen der Völker nicht mehr durch Kriege bestimmt werden. Denn Nationalsozialismus bedeutet im Innern: Arbeit und Brot und nach außen: Frieden. Deshalb werde auch dereinst der Spruch seine Erfüllung finden: An deutschem Wesen wird die Welt genefen! Rassenpolitik, die kommende Arbeitsdienstpfllcht und viele andere Probleme streifend, verstand es der Redner ausgezeichnet, den Zuhörern ein klares und vielseitiges Bild des Wesens des Nationalsozialls- MUS zu geben. Ortsgruppenleiten Euler gab dem Dank der Zuhörer Ausdruck und schloß die Der- ssammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer. Hierauf wurden das Deutschlandlied und Las Horst-Wessel-Lied gesungen.
* Leihgestern, 19. Febr. Am Samstag, 17. Februar, feierte der Weißbinder Heinr. Schäfer m der Bahnmeisterei I Gießen sein 25jäh- riges Dienstjubiläum. 2m Auftrage der Verwaltung überreichte ihm sein Dienststellenvor- kteher, Oberinspektor Kaiser, eine Treueprämie. Auch seine Arbeitskollegen machten ihm ein schönes Geschenk. Ä „
t Treis a. d. L d a., 19. Febr. Der Ertrag der Sammlung vom Eintopfgericht betrug dahier 56 Mark. Bei der Sammlung von Speck kamen 44 Pfund Speck und Wurst und 2 Pfund Fett zu- kommen, die restlos abgeliefert wurden. — Dieser Tage feierten die Eheleute Ludwig Hofmann und Marie, geb. Reichmann, das Fest der silbernen Hochzeit. — Am gestrigen Sonntag hielt in einer Versammlung des hiesigen evangelisch- kirchlichen Frauenvereins, zu der auch die hiesige NS. - Frauenschaft eingeladen und raft vollzählig erschienen war, die Fürsorgeschwester Margarete Quack (Darmstadt) einen eineinhalb- ’iünbigen Vortrag über „Erziehung der Kinder im Elternhaus". Sie schilderte die Erziehung des Kindes nach ihrer gar oft verkehrten Seite und stellte !iie richtige Art der Erziehung nach sittlichen, religiösen und völkischen Grundsätzen gegenüber, die im teuen Deutschland allein noch Gültigkeit haben darf.
4- (Brünberg, 18. Febr. An der hiesigen Dberrealschule wurde in den letzten Tagen lie Reifeprüfung abgehalten. Den Vorsitz iihrte am ersten Tage der Regierungsvertreter Dr. Leip, am zweiten Tage Oberrealschuldirektor ) ü t h w o h l. Sämtliche 23 Abiturienten, darunter
roei Damen, erhielten das Reifezeugnis.
<£ Weickartshain, 19. Fevr. Bei der hiesigen Lebensmittelsammlung für das Äinterhilfswerk wurden 94 Pfund Wurst und Speck gespendet. — Am Samstag fand bei Gastwirt Trüller die ordentliche Generalver- ammlung des Kriegervereins statt. Der tzereinsführer, Bürgermeister T r ü l l e r, gedachte ^nächst der im abgelaufenen Fahre verstorbenen Lameraden. Zum Ehrenmitglied wurde Johannes Melchior HI. von hier ernannt, der seit Grün- hing des Vereins Mitglied ist. Die Rechnungs- tblage, von Heinrich Opper vorgelesen, ergab linen Ueberschuß von 152,59 Mark. Es wurde eine Reisekasse für die Verbandsfeste in Darmstadl und Frankfurt a. M. gegründet. Der durch Gleichschaltung bestimmte Vorstand bleibt in seinem Amt. ^ach Abschluß des dienstlichen Teiles ging man -um gemütlichen Teil über. Deutsche Lieder und Nusikoorträge des Mandolinen-Clubs „Gut Klang" cechselten miteinander ab.
(D Weitershain, 19. Febr. Dieser Tage fand her im Saale der Wirtschaft S ch w ö b e I eine Serfammlung der NSDAP, statt, an der cußer den Mitgliedern auch die NS.-Frauenschaft, le SA., sowie die SA.-Reserve geschlossen teilnah- nen. Stützpunktleiter Nau leitete die Dersamm- ling. Pg. N e b e l i n g (Gießen), der Redner des Abends, schilderte die Not des deutschen Volkes vor ter Uebernahme der Regierung durch die National- i si zialiiten und zog Parallelen zwischen den Ver- tältnissen in Deutschland und in Oesterreich Er t-tonte, daß sich die Revolution in Deutschland dank der genialen Führung unseres Reichskanz- ; Iirs, ohne Bruderkrieg vollziehen konnte. Er ging ; v eiterhin auf die Innen- und Außenpolitik der letz- 'I tcn Monate ein und rechnete mit der Reaktion und ten monarchistischen Bestrebungen ab. Der Stütz- sunktleiter sprach anschließend über örtliche Fragen. s°g. Nebeling schloß die Versammlung mit eimem dreifachen „Sieg-Heil" auf unseren Führer und Reichskanzler. Gemeinsam wurde das Horst- Vessel-Lied gesungen. Im Anschluß daran fand eine Mitgliederversammlung im engeren Kreise statt.
.ttreie dteiclii.
Alsfeld, 19. Febr. Auf Einladung des 6-eisbauernschaftsführers hielten die Genossenschaftler des Kreises Alsfeld im großen Lnale des „Deutschen Hauses" eine Versammlung ab-, um über grundlegende Fragen im ländlichen Genossenschaftswesen Aufklärung zu erhalten. Der Versammlungsleiter, Pg. Schröder (Elbenrod), iHgrüfjte die Teilnehmer, insbesondere den Kreis- bcuernführer Pg. Geiß, den Bezirksbauernführer P7,. Georg (Hellhof), sowie die Vertreter der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft Frankfurt a. M. Drektor Wald von der Molkerei Alsfeld hielt so- bcnn einen Vortrag über die Organisation bür Eierverwertung. Nach einer Anordnung bir Landesbauernschaft sollen 73 Gemeinden des leises Alsfeld zu einer Bezirksstelle vereinigt wer- btrn, der die gesamte Eierverwertung des Kreises
unterstellt werden soll. Landwirtschaftsdirektor Becker berichtete über die Viehverwertungsgenossen- schaften, Stabsleiter Beck machte interessante Ausführungen über das Genossenschaftswesen und Dipl.- Landwirt Haak sprach über nationalsozialistische Wirtschaftsführung. In der anregenden Aussprache wurden noch verschiedene aktuelle Fragen des Genossenschaftswesens behandelt.
ll. Flensungen, 19. Febr. Der Gesang- oertin „L i e d e r k r a n z" hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Der Vereinswalter Deu - bei leitete die Versammlung. Der Geschäftsbericht wurde verlesen und genehmigt. Die Rechnung wurde erstattet, geprüft und dem Rechner Entlastung erteilt. Der Vorstand bleibt in seiner bisherigen Form bestehen. Die Vereinswalter werden in Zukunft von dem Bezirksführer, Lehrer Gengnagel (Grün- berg), bestimmt. Für fleißigen Besuch der Singstunden konnten vier Mitglieder ausgezeichnet wer
den, Mit der Aufforderung, dem Verein die Treue zu halten und das deutsche Lied auch weiterhin, eifrig zu pflegen, wurde die Versammlung geschlossen. Im Verlaufe des unterhaltenden Teiles der Versammlung brachte der Chor verschiedene Lieder recht gut zu Gehör.
* Appenrod, 20. Febr. Hier ereignete sich am Sonntag ein schwerer Unfall. Der 16jährige Albert Seng stürzte von einem Baum und fiel so unglücklich, daß er einen Oberarmbruch und innere Verletzungen erlitt. Der Bedauernswerte mußte durch die Freiwillige Sanitätskolonne Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht werden.
* Elpenrod, 20. Febr. Der 35jährige Holz- bauer Otto Kehr von hier erlitt gestern bei seiner Arbeit einen schweren Unglücks fall. Er trug dabei schwere innere Verletzungen davon, die seine sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik nach Gießen notwendig machten.
Die hessische Obsternte imZahr 1933.
Das Landesstatistische Amt gibt jetzt eine lieber» sicht über die hessische Obsternte im Jahre 19 3 3. Danach betrug die Ernte in Zentnern (in Klammern Wert der Ernte in Tausend Reichsmark):
Starkenburg: Tafeläpfel 46 022 (437), Wirtfchaftsäpfel 104 797 (556), Tafelbirnen 17 003 (151), Wirtschaftsbirnen 30 311 (133), Hauszwet- schen 69 226 (346), Frühzwetschen 11479 (101), Süßkirschen 6104 (94), Sauerkirschen 1445 (23), Mirabellen 2183 (26), Reineklauden 3213 (29), Aprikosen 375 (9), Frühpfirsiche 1498 (24), Spätpfirsiche 3979 (53), Walnüsse 228 (7).
Oberhessen: Tafeläpfel 42641 (426), Wirt- schaftsäpfel 83 850 (411), Tafelbirnen 17 496 (140), Wirtschaftsbirnen 25 525 (77), Hauszwetschen 87 549 (350), Frühzwetschen 4 076 (20), Süßkirschen 10 750 (172), Sauerkirschen 760 (14), Mirabellen 7 602 (77), Reineklauden 3180 (26), Aprikosen 183 (3), Frühpfirsiche 120 (2), Spätpfirsiche 157 (3), Walnüsse 212 (5).
Rheinhessen: Tafeläpfel 27969 (282), Wirtfchaftsäpfel 32167 (193), Tafelbirnen 28 502 (242), Wirtschaftsbirnen 30 528 (150), Hauszwetschen 85 388 (445), Frühzwetschen 18 403 (133), Süßkirschen 14 035 (220), Sauerkirschen 23 052 (422), Mirabellen 8 601 (83), Reineklauden 9 512 (62),
Aprikosen 2775 (51), Frühpfirsiche 1786 (32), Spätpfirsiche 7 643 (99), Walnüsse 370 (10),
Hessen gesamt: Tafeläpfel 116 612 (1 145), Wirtschaftsäpfel 220 814 (1 160), Tafelbirnen 63 001 (533), Wirtschaftsbirnen 86 364 (360), Hauszwetschen 242163 (1 141), Frühzwetschen 33 958 (254), Süßkirschen 30 889 (486), Sauerkirschen 25 257 (479), Mirabellen 18 386 (186), Reineklauden 15 905 (117), Aprikosen 3333 (63), Frühpfirsiche 3 404 (58), Spätvfirsiche 11 779 (155), Walnüsse 810 (22).
In Starkenburg und Oberhessen erfolgt die bezirksweise Zusammenfassung der Ergebnisse nicht mehr wie früher nach Kreisen, sondern neuerdings nach Hauptobstbau-Gebieten. Auf diese entfielen an Gesamtwert der Obsternte in Tausend Reichsmark: Ried 489, Bergstraße 270, nördliches Odenwald-Vorland 481, Modautal 58, Lautertal 49, Weschnitztal 87, Gersprenztal 73, Mümlingtal 169, Neckartal 103; Wetterau und Westabhang des Vo° gelsberges 1396, Gießener Becken und L u m d a t a l 135, Ohmtal 8, Oftabhang des Vogelsberges 20; Kreis Alzey 133, Kreis Bingen 756, Kreis Mainz 667, Kreis Oppenheim 285, Kreis Worms 603. Rheinhessen gilt vollständig als Hauptobstbaugebiet, während in Starkenburg nur einige Teile, in Oberhessen ein sehr beträchtlicher Teil nicht zu den Hauptobstbaugebieten zählt.
Preußen.
Suttempler-Gautagung.
Frankfurt a. M., 19. Yebr. (LPD.)Die Gut- templer aus Hessen und Hessen-Nassau trafen sich hier zum Frühjahrsgautag. Im vorigen Jahr hat der Herbstgautag ausfallen müssen. Dem Bericht des Gauführers war zu entnehmen, daß im Anfang vorigen Jahres ein Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen war, der aber in der Folge mehr als ausgeglichen wurde. Frankfurt und Hersfeld find besonders rührig. Für Anfang Juli ist ein hessischer ® u 11 e m p I e r t a g mit Beteiligung der Jugend in Hersfeld geplant. Die Gauführung hat wie bisher Aug. Weigel-Gießen; die Zusammensetzung des Gaurates ist fast unverändert.
Kreis Wetzlar.
(D Krofdorf, 19. Febr. Ein Ereignis, dem nicht nur die örtliche Bevölkerung ihre Aufmerksamkeit zuwandte, sondern dem auch weite Kreise der heimatlichen Sängerwelt mit Interesse entgegensahen, war das am Sonntag hier veranstaltete Konzert des hiesigen Gesangvereins „G e r m a n i a". Es erfüllte allgemein mit Stolz und Genugtuung, daß der Verein nach längerer Zeit! sich feiner gesanglichen Tradition (er besteht im j neunten Jahrzehnt) wieder bewußt geworden ist und sich nunmehr in neuem Ausstieg befindet. Das dürste nicht zuletzt der Initiative und dem Fleiß des Dirigenten Phil. Groß (Wieseck) zu verdanken sein, der am Sonntag in der ausverkauften Turnhalle eine stattliche Sängerschar unter seinem Stab vereinigen konnte, die sichtlich mit Liebe und Hingabe bei der Sache war und die die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllte. Als Auftakt des feinsinnig zusammengestellten Programms hörte man Knabs viel gesungenen Chor „Wach auf, du deutsches Land" und „Ans Werk" von G. Händel. Als beste Leistung von allen Darbietungen dürfte wohl Heusers „Eine Wies' voll weißer Margueriten" anzusehen sein. Die beiden Chöre von H. Heinrichs „So wünsch' ich dir ein’ gute Nacht" und „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn" mit Trompeten-Solo (von Herrn Schwarzlose in gewohnt meisterhafter Weise gebracht), sowie C. Kreutzers Chöre „Auf dem Berg" und „Vorabend" zeugten von guter Auffassung und Durcharbeitung. Zwei fünfstimmige Volkslieder mit Sopran von A. v. Othegraven „Kurz und erbaulich" und „Der verlassene Liebhaber", sowie am „Wörthersee" von Th. Koschat mit Orchesterbegleitung fanden noch besonderen Anklang. In den Rahmen des Ganzen fügten sich Lieder für Altsolo von R. Strauß, G. Reimann und das „Vaterlandslied" von C. Gluck gut ein, die Frl. K. Drommershausen (Gießen), mit verständnisvoller Begleitung am Klavier von Herrn Krug (Gießen), fang und dafür starken Beifall erntete. Ebenfalls beifällig aufgenommen wurden zwei Klarinetten-Soli von Herrn Günther (Gießen). Alles in allem genom
men kann der Gesangverein „Germania" mit diesem seinem ersten Konzert nach verhältnismäßig kurzer Zeit aber intensiver Arbeitsaufnahme voll zufrieden sein.
00 Odenhausen, 19. Febr. Das Ehepaar Heinrich R i n ck und Dorothea, geb, Wahl, feierte am Samstag in geistiger und körperlicher Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Pfarrer Lindenborn stellte den 23. Psalm „Der Herr ist mein Hirte" als Leitwort über die Feierstunde. Viele Glückwünsche, auch von feiten des Herrn Reichspräsidenten, wurden dem Jubelpaar zuteil. Die Evangelische Kirche schenkte eine Ehegedenkmünze; die größere Kirchenvertretung, deren langjähriges Mitglied der Jubilar ist, eine goldene Traubibel.
Schiebungen bei der Gewerkschaft Messet.
Vier ehemalige Angestellte vor Gericht.
Darmstadt, 19. Febr. (LPD.) Am Montag begann vor der Großen Strafkammer eine auf mehrere Tage berechnete Verhandlung gegen vier ehemalige Angestellte der Gewerkschaft Messel. Angeklagt find der frühere Direktor Karl Weiß-
lkopf und der frühere Prokurist Joseph Drude ! wegen Untreue, Betrugs und Bilanzfälschung; roei» 1 ter sind angeklagt der Kaufmann Joseph Röhrl (München) und der Kaufmann Pius Gunkel (Frankfurt a. M.). Die Anklage legt den beiden Hauptbeschuldigten zur Last, daß sie jahrelang an Röhrl weit unter dem vorgeschriebenen Preis Oel verkauften, ihm Geschäftsgeheimnisse anvertrauten und ihm so den Kundenkreis der Gewerkschaft zugänglich machten. Röhrl habe darauf zu billigeren Preisen als die Gewerkschaft deren Kunden beliefern können. Beim Ausscheiden des Direktors und des Prokuristen kamen dann die Unregelmäßigkeiten heraus. Die beiden Mitangeklagten find frühere Angestellte der Gewerkschaft Messel und wurden von Weißkopf für seine Geschäfte eingespannt. Mit der Zeugenvernehmung wird am Mittwoch ober Donnerstag begonnen werden.
Gotteslästerung eines katholischen Geistlichen bei Seelsorge für einen kommunistischen Mörder.
Vorn Gaupresseamt der NSDAP, wird mitgeteilt: In Hessen mußte der katholische Anstaltspfarrer eines großen Gefängnisses in Schutzhaft genommen werden, weil er sich anläßlich der Hinrichtung eines kommunistischen Mörders die denkbar größten Entgleisungen zuschulden kommen ließ. Dem geistlichen Herrn lag kraft seiner Eigenschaft als beamteter Ansialtspfarrer die Pflicht ob, einen Kommunisten, der einen Hitlerjungen bestialisch mit dem Messer
abgeschlachtet hatte, vor seiner Enthauptung seelsorgerisch zu betreuen. Der Delinquent war ein übelberüchtigter Messerheld, der schon einmal einen Menschen durch einen Dolchstich lebensgefährlich verletzt hatte, und bei dem kirchliche Regungen und christliche Nächstenliebe niemals beobachtet worden waren. Der Geistliche hat seine Aufgabe nicht darin gesehen, für den dem Gesetz verfallenen Mörder die Gnade des Ueberirdischen zu erbitten. Er hat vielmehr in dem Verurteilten die Vorstellung erweckt, daß er ein Märtyrer sei, dem Heiland gleich, der mit Ruhe seinen lebten Leidensweg antreten könne und ausgelitten habe, wie fein Herr und Heiland.
Mit diesem „letzten Gebet" hat der Geistliche unter der Maske eines gottergebenen Seelsorgers den kommunistischen Mörder gegen die irdische Gerechtigkeit aufzuhetzen versucht. Der Vergleich eines Mörders mit Christus bedeutet aber zudem eine gemeine Blasphemie und Geschmacklosigkeit, die das Ansehen des Priestergewandes in den Augen rechtlich denkender Menschen und Christen auf das schwerste zu gefährden geeignet ist.
Für solche Priester ist kein Platz im Dienst des Dritten Reiches. Die an dem kommunistischen Mörder verschwendete christliche Nächstenliebe wird wahrhaft christlich empfindende Volksgenossen ab- stoßen.
Selbstverständlich ist dieser gotteslästernde Priester aus feinem Staatsamt mit Nachdruck für dauernd entfernt worden.
Gewinnauszug
5. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H
9. Ziehungstag 17. Februar 1934
ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 •etotnne |U 60000 W. 127127
4 ®«teinne zu 6000 M. 312635 332372
6 ®etoinnt zu 3000 M. 149043 266059
18 Gewinn» >u 2000 M. 5542 26507
233398 237688 268398 262605 342081
14 «etomne ,u 1000 M. 29481 129378
301795 319874 322331 347860
66 Gewinne zu 600 W. 8545 17337 44002 64646 112531 132975 138271
189215 202960 226851 240561 242181
256939 257233 285077 287646 306723
308173 313739 316080 322124 328579
340306 360532 362433 362647 389031
400 Gewinne zu 300 M. 3798 13255
13761 16976 19724 20299 29699 30766
32119 33320 33843 36166 36315 36395
37702 39841 41306 41387 41512 47816
52184 64022 55318 68115 59129 60730
68064 72000 73674 76844 77682 77864
79499 82739 82957 84050 86341
89474 94062 95293 96126 100985
108585 110360 111906 112115 112120
*•20445 120485 122105 122923 124930
126636 127129 127883 129637 130749
138982 141132 143693 143736 144674
147690 149718 152800 153772 163853
162608 165722 165820 168121 168992
173239 177379 182415 186271 188324
191227 196341 197557 200887 202053
205717 206885 207926 215474 218291
224339 226684 227886 229702 235088
237305 239454 240204 240683 242727
246343 249620 249560 254100 255009
262443 263838 266169 266932 267230
269140 269744 271683 276573 278805
285100 287911 288789 294249 295667
299397 299774 301321 302676 305020
310185 311365 314225 314507 316936
321393 322220 322459 323651 325106
338869 339083 341438 343462 346003
349631 349637 350015 351029 351781
356028 356283 356326 357272 357294
359038 360274 361167 361298 366129
369051 370680 370903 371208 371366
378964 379191 379531 380424 381116
386369 393438 395061 395498 396440
395231
233228
368469
168667
34263 169455 247488 307026 333565 392102
13614 31231
37334 48370
65270 78959
86162 105882 112214 125207 136677 144735
159833 170048 190187 202797 222837 236951
246319 260661
267984 282407 299284 308505 320698 333120 346231
354307 358142 368967 373443 383065 398540
17. Februar 1934
9. Ziehungstag
20 Tagespramien.
111796 127481
143662 162190
173965 188849 216562 226384 242924 256776
265086
279648 291505 309394 321132 338036 347403
355609 368603 380055 392885
111996 133569
149515 163043 177758
203299 218278
226801 246702
257570 270356 286809 303983 317882 330826 338305 351271
359390 371308 381256 395755
140159 158066 165925 180286 206730
222171 227562
247398 259629 273591 288931 305100
319123 335118 339196 352884 362428
376461 386367
111966 128999
147292 162372 176624 195272 217160 226635 244136 257489 266291
281357 291544 312403 324538 338255 347609 355670 369352 380831 395349
340507
106538
90391
314058
19554
132253
137532 152089
165243
178166
205361
218976 227410
247320
258475
272694
288477
304181
318633
333691 338985
351442
361659 371964 385703
379554 224892 113412 353810
32116 158925 284581 364544
18083 27445 51501
73067
109579 125549 143612 160493 167236 184566 207408 225554 228482
249233 263349 273602 289992 307915 320907 336245 347378 354701
363081 378370 388535
39045
19582
88994
291270
6966 121118
228050 275876
350081 360150
14887 18040
6 Gewinn« zu 3000 W.
6 Gewinne zu 2000 M.
18 Gewinne xu 1000 M.
113670 115264 159611
42 Gewinne zu 500 M.
64310 77610 112161
196059 197524 204299
328187 344388 347493
20179 54865 62596 87927 142540 194501
290991 345239 350117 382121
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu |e 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:
308 Gewinne zu 300 W. -----
19865 20719 22345 22403 22812 24990 27472 31427 35619 46190 46383 49336
52631 58615 60517 62020 67553 69464 81723 82104 88691 90737 98999 105514 ------ ------ ------ 116035 124896
tim-;
setzt Oie Serie seiner Siege im Jahre 1934 fort
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WINTER-WETTBEWERB DES NSKK U. DD A C OBERSTAUFFEN, 5. BIS 10. FEBRUAR 1954
ADLERWERKE V O R M . HEINRICH KLEYER A. G. . FRANKFURT AM MAIN Vertreter: Heinrich Wegener, Frankfurter Straße 45, Telephon 4120 I0S9V


