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184. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Nr- 245 Erste; Blatt jagrgaitg greifag, 19. KNober 1954

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WZM General-Anzeiger für Oberhessen §WW

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Srontturt am Mainii6s« Druck und Verlag: vriihl'sche UniverfitStrvuch- und Steindruckerei R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 M°7g°n°b,Witals

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1 i

Die Einfegnuna

unaufhörlich Bombengeschwader

über der

< -abt.

Ein Mtelegramm von dem KöniüSbegräbniS

Deutschlands Teilnahme

bleiben. Als Chef der deutschen Polizei kann

Der preußische Ministerpräsident Göring kehrte

w a n g einzuführen und

Staatsmann raubte, zu enträtseln. Deutschland wird in seinen Grenzen südslawische Organisation dulden, die störung Ihres autoritativen Systems

und weisen Das heutige niemals eine an der Zer- arbeitet.

ich für

Göring bei der Trauerfeier.

Eine Nnterredunfl mit Marschall Petain.

treffenden Unternehmens zur Folge haben würde. Fortführung des Unternehmens ohne Lizenz würde mit 500 Dollar oder sechs Monaten Gefängnis bestraft werden können. Diese Bestimmung wurde gerade ihrer tiefgreifenden Wirkung wegen nur für das erste Jahr beschlossen und ist Ende Juni 1934 außer Kraft g e s etz t worden.

Der Sarg, der die sterbliche Hülle des Königs Alexander birgt, wird auf einer Lafette in Belgrad von der Kathedrale zum Bahnhof übergeführt, um von dort zur Familiengruft in Topola gebracht zu werden.

.. . w Firmen die Lizenz zum Ge> fchäftsbetrieb zu versagen, was den Ruin des be>

Blumen bestreut. Don Topola ging die Fahrt nach Oplenatz zur Stiftungskirche, die zur letzten Ruhestätte des Königs bestimmt ist. Der Sarg wurde von Bauern und Frontkameraden zur Gruft getragen. Hier wurde er auf einen Katafalk vor dem Hochaltar zwischen dem Sarge König Peters und dem Sarg Karageorgs gestellt. In der Kirche sprach der Patriarch Barnabas, umgeben von den kirchlichen Würdenträgern, die Sterbege­bete. Der Chor sang gedämpft die liturgischen Ge­sänge. Darauf wurde der Sarg von ehemaligen Frontkämpfern in die Krypta herunter­getragen. Ihm folgten die Geistlichkeit, König Peter II., die Königin Maria, Prinzregent Paul und die übrigen Mitglieder, die Staatsoberhäupter und die übrigen Würdenträger. Bor der Grabkam­mer wurden die letzten Gebete gesprochen. Leises Schluchzen erfüllte den Raum. Run wurde der Sarg mit einer Granitplatte bedeckt. Die königliche Familie und die übrigen Trauergäste verlassen die Kirche. Die Menschenmenge, die sich auf dem Hügel um das Mausoleum eingefunden hatte, begann jetzt vor dem Grabmal ihres toten Königs vorbei­zuziehen. Während der Trauerfeierlichkeit, die um 15 Uhr beendet war, läuteten die Kirchen­glocken des ganzen Landes.

Der Ministerpräsident erklärte Belgrader Presse­vertretern u. a.:Der Führer und Reichskanzler wurde von dem tragischen Tode Alexander I. tief berubrt. Aus tiefem Mitgefühl für den Schmerz des südslawischen Volkes hat sich der Führer und Reichskanzler entschlossen, zur Beerdigung Alexan­ders I. auch mich, seinen nächsten Mit- o rb eiter, zu entsenden. Mit meiner Entsendung wollte der Reichskanzler dokumentieren, wie sehr er m der Person Ihres großen Königs seinen früheren tapferen Gegner und späte­re n F r e u n d sowie auch den allerstärksten G a - ranten für den Frieden und das Gleich-

Belgrad zurück, wo der deutsche Gesandte von Heeren ihm zu Ehren einen Empfang gab. General Gorung hatte mittags nach der Trauer­parade vor dem Belgrader Bahnhof den Sarg des Königs bis zum Sonderzug begleitet. Auf dem Bahnhof war er vom Prinzregenten Paul, dem rumänischen König Carol und dem P r i n - £ e n Y r i l I d o n Bulgarien begrüßt wor- den Auf der Fahrt nach Mladenowatz bei Topola hatte er Gelegenheit zu einer längeren U n t e r r e- ö Ur? g dem französischen Kriegsmi- mster Marschall Pötain, der in demselben Sa­lonwagen fuhr. Für die ganze Dauer seines Bel- grader Aufenthaltes war dem Ministerpräsidenten der Divistonsgeneral Jan ko witsch und ein Oberstleutnant der Fliegertruppe zugeteilt worden.

Fäden der Verschwörung bis nach Brasilien?

Rio de Janeiro, 18. Okt. (DNB.) Die Poli­zei in Sao Paulo untersucht die Tätigkeit der dort seit langem bestehenden Zweig st elle der I M R O. (der mazedonischen Terroristenorganisa­tion), zumal seit dem Bekanntwerden des Anschla­ges von Marseille die Leitung des JMRO.-Büros verschwunden ist. Die Polizei versucht festzu­stellen, ob verschiedene der im Zusammenhang mit dem Anschlag genannten Terroristen mit Personen identisch sind, die sich in Brasilien auf ge­halten haben, und ob irgendwelche Verbindungen zu den Verschwörern bestehen. Verdächtig erscheint der Polizei besonders eine Dame mit ver­stümmeltem Zeigefinger, die von Sao Paulo nach Oe st erreich abgereist war. Man glaubt, daß sie dieselbe Frau ist, die mit den

sches Gebiet fliehen sollte, alle Maßnahmen ergrei­fen werden, um dieses gemeine, nichtswürdige Ver­brechen, welches Ihnen den König

Ihnen versichern, daß die deutschen Behörden .... den Fall, daß auch nur ein Attentäter auf beut»

I Der Zug bewegte sich langsam zum Bahnhof, wo die Lafette vor dem Eingangstor hielt. Dort defilierten zum letzten Male die Generale und alle am Zuge beteiligten südslawischen und auswärtigen Militärabteilungen vor dem toten König. In der Bahnhofshalle wartete indessen ein Sonderzug, der den Sarg nach Topola, 50 Kilometer südlich von Belgrad, bringt.

Die Beisetzung in der SWungskirche Oplenatz

In Mladenowatz wurde der Sarg des Kö­nigs von Bauern und Frontkämpfern in Nationaltracht aus dem Zuge ge­hoben und in einen bereit stehenden Kraftwagen gebracht, der ihn nach Topola führte. Das ge­samte Trauergefolge begleitete den Wagen, hinter dem zuerst der junge König Peter II mit seiner Mutter und dem Prinzregenten fuhr. Auf dieser Fahrt sah man ein ergreifendes Bild. Am regenfeuchten Straßenrande kniete über­all die Landbevölkerung mit brennenden Kerzen in der Hand. Sie weinte, betete und sang Trauerlieder. Kinder hatten die ganze Straße mit

Die Trauerfeier für König Alexander.

Ergreifende Kundgebungen der Trauer der Bevölkerung um den ermordeten Herrscher

des Blauen Adlers zu einer weiteren, tief ein­schneidenden Vergeltung führen, indem nämlich der Präsident ermächtigt war, in irgendeinem Industrie­zweig den Lizenz-Z den widerspenstigen Firm

Evolution der MA.

Von unserem KGG.-Berichterstatter.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Washington, 8. Oktober 1934.

Die letzte Septemberwoche brachte Amerika beit , Rücktritt des Generals Johnson und damit den Beginn einer Reform in der von ihm begonnenen und unter schwerstem Feuer bis jetzt durchgeführten National Recovery Administration (NRA.), der > Wieder aufb au behörde, die auf Grund des , Gesetzes über Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft (National Industrial Recovery Act, ab­gekürzt: NJRA.) am 16. Juni 1933 von Präsident ' Roosevelt geschaffen wurde. Die NRA. beschäftigt sich lediglich mit der verarbeitenden In­dustrie und deren Ausläufern (Großhandel, Zwi­schenhandel, Kleinhandel, Hotels und Restaurants, Druckgewerbe, Zeitungsbetriebe ufw.), während die Landwirtschaft von derLandwirtschaftlichen Ausgleichsbehörde" (Agricultural Adjuftment Ad­ministration, abgekürzt: AAA.) bearbeitet wird.

Der NJRA. gab dem Präsidenten Roosevelt weit­gehende Vollmachten zur Reglementierung von In­dustrie, Handel und Gewerbe für die Dauer von zwei Jahren. Der NJRA. geht also im Juni 1935 zu Ende, falls der im Januar 1935 zusarnmentre- tende Bundeskongreß ihn nicht verlängert. Dieses Zeitmoment hat wesentlich zu der Agitation bei- getragen, die um das NRA.-System tobt und zum Rücktritt von General Johnson führte. Hierzu kom­men die großen Wahlen im November 1 9 3 4, und schon aus diesem Grunde hielt es di« Regierung «für angezeigt, die Wähler durch A n - kündigung einer NRA. - Reform zu be­ruhigen. Präsident Roosevelt betonte aber gleich­zeitig, daß er auf dem von ihm für richtig erkannten Wege nicht umzukehren beabsichtige, sondern daß die Reform sich im Wege der Evolution vollziehen werde. Das Gebäude bleibt also stehen, und es ist daher wesentlich, daß wir es uns etwas genauer ansehen:

Ziel der Wiederaufbaubehörde ist nach der Präambel des Gesetzes: Behebung des die ganze Nation umfassenden wirtschaftlichen Notstandes durch Wegräumung der Schranken, die den freien Lauf von Binnen- und Außenhandel behindern; durch Organisierung der Industrie zwecks korpera- tiven Arbeitens in und mit Handelsgruppen: durch Herstellung von Einigkeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unter angemessener behördlicher Kontrolle; durch Ausschaltung unlauteren Wettbe­werbs: durch Hebung der Produktion und des Ver­brauches industrieller und landwirtschaftlicher Er­zeugnisse mittels Steigerung der Kaufkraft; durch Verminderung der Arbeitslosigkeit und Unterstützung der Arbeitslosen und schließlich durch Hebung der Lebenshaltung der Arbeitnehmer. Zu diesem Zweck hat der Bundeskongreß dem Präsidenten Vollmach­ten revolutionärer Natur gegeben, die ihn (bzw. den von ihm ernannten Generaldirektor der NJRA. Johnson) zu bisher unerhörten und undenkbaren Eingriffen in die Privatwirtschaft ermächtigten.

Jede Wirtschaftsgruppe ist verpflichtet, ein Statut lauteren Wettbewerbs (code of fair competition) auszuarbeiten und der Wiederaufbaubehörde zur Genehmigung vorzulegen. Diese hat das Recht, die Entwürfe zu verwerfen, zu ändern oder ihrerseits Zwangs-Statuten vorzuschreiben. Ist das Statut angenommen, so bedeutet jede Verletzung ein Ver­gehen gegen das schon seit vielen Jahren bestehende Bundesgesetz über unlauteren Wettbewerb und macht die betreffende Firma sofort straffällig. Die Strafe beläuft sich auf 500 Dollar für jeden Tag, an dem die Verletzung fortgesetzt wird.

Als Gegenleistung gibt die NRA. der Wirtschaft das Versprechen, daß der Präsident die Ein­fuhr aus dem Ausland kontingentie­ren oder durch besondere Gebühren verteuern werde, falls die sich nach dem Statut richtenden einheimischen Firmen gerechte Klagen über Schä­digung ihrer Interessen durch die konkurrierende Auslandsware vorbringen. Hierzu gehört ferner die Möglichkeit, Importeure unter Lizenz- zwang z u stellen; ein Verfahren, das bezüg­lich der Alkohol-Einfuhr im vorigen Win­ter bereits angewandt wurde. Den Beschwerden fremder Staaten, daß die Zuteilung von Alkohol- Quoten an dritte Mächte gegen den Grundsatz der Meistbegünstigung verstoße, begegnete die Regie- runa mit der Erklärung, daß es sich um einen vorübergehenden Notstand" handele.

Eine weitere Bestimmung ist die ebenfalls revo­lutionäre Ermächtigung des Präsidenten, durch be­sondere Abmachungen (blanket codes) mit Wirt­schaftsgruppen in ein Kontrollverhältnis zu treten, das sich von den vorerwähnten Statuten inhaltlich unterscheidet. Während die Statuten den Wettbewerb der Firmen unter sich regulieren, be­treten die Abmachungen das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Und nur die Firma, die ein derartiges Abkommen unterzeichnet und durchführt, darf das NJRA. - Wappen des Blauen A d le r s auf ihren Waren und An­preisungen führen.

Verletzungen des Statuts oder des Abkommens konnten außer der Geldstrafe und der Wegnahme

hi iler dem Sarge schrillen in tiefstem Schwarz H( königliche Familie, die Königin Maria von Sübflaroien, die rumänische Ko­ni inmutler und Prinz Paul in Zivil; der Jun.ge König Peter II. ging in Sokol- Wortn an der Seite feiner Mutter. Der 6 "glichen Familie folgten die fremden »5! aalsober Häupter, unter ihnen die

fcniae von Rumänien und Bulgarien sowie Präsident der französischen Republik te­

tr in. Dann kamen d i e Führer der 2 2 tzr ständischen Abordnungen, die zu

Beisehungsfeierlichkeilen entsandt worden pcren. Der preußische Ministerpräsident Her- »ainn Göring schritt in der ersten Reihe |ei Abordnungen. Alle Blicke richteten sich auf iir er steht wie kein anderer ausländischer leifrefer im Mittelvunkt des snmvatbischen .mteresses der südslawischen Oeffentlichkeit.

D ausländischen Abordnungen folgten biß Müylieder der Regierung, die ehemaligen Miliierpräsidenten, unter denen der Slowene Dr. Kto:o. sch etz auffiel, die Mitglieder des Senats U'bi der Skuptfchina und die unabsehbare R.iile der Vertretungen aller großen Organisationen rrlid Vereine im Staat. Auch eine Zigeunerkapelle Wt im Zuge mit und spielte Trauerweisen.

Belgrad, 18. Okt. (DNB.) Die Beisetzung-feier- lchkeiten für den verstorbenen König Alexander I. i?gannen am Donnerstag um 8 Uhr in der Kathedrale unter dem Geläut aller Glocken rnd unter Trauersalut der Land- und Schiffs- itterien. Die kirchliche Einsegnung vollzog r Patriarch unter Assistenz der gesamten hohen eistlichkeit der Hauptstadt. In den Straßen wartete i ie gewaltige Menschenmenge. Da Zehntausende, die > iS dem ganzen Lande gekommen waren, keine hterfunft gesunden hatten, waren die Straßen 'pon die Nacht hindurch von einer gedrängten Menschenmenge gefüllt. Seit dem Morgengrauen : eisten ------- -------

cur 30 schwarz verhängten Lastkraftwagen der La-

seüe vorangeführt. Die größten von ihnen wurden rwi«?* u i i u a

IM Offizieren getragen, darunter auch die beiden 18 Uhr vom Begräbnis des Königs wieder nach i kn ze, die Ministerpräsident Göring an der A1 K Stoffe niedergelegt hatte. Die Vorbeifahrt des Sar- verbreitete tiefe Ergriffenheit in der Menge.

aemi*Vff. t eo en un o o a s une dr Attentätern an der Schweizer Grenze zu-

gewicht Europas schätzte. Unser Führer und / , , ,, . 0

Reichskanzler ist durchdrungen von dem Wunsche,(fammentraf, da diese ebenfalls einen ver- mit Südslawien in den allerbesten Verhältnissen zu ftümmelten Zeigefinger gehabt habe.

Die Trauerparade der Wehrmacht.

Von der Kirche aus bewegte sich der Trauerzug n 9.30 Uhr am Alten Schloß vorbei zum B a h n- i > f durch ein vielgliedriges lückenloses Spalier, das Cif der einen Seite von der Armee, auf der ande- rii Seite von der Bevölkerung gebildet wurde. Der Soauerßug bot ein großartiges Bild. Er wurde durch t' mächtiges Kreuz und durch den loten» f. cf) e n eröffnet, die von Gardeunteroffizieren ge- dngen wurden. Dann folgt eine Abteilung Garde- ti d a 11 e r i e in ihren blauen, rot verzierten lliiformen. Es folgten bie Fahnen fämt - licher südslawischer Regimenter, eine Aiteilung Gardeinfanterie in dunkelblauen Wnteln und schwarzroten Feldmützen, eine f r a n = ||H i f cf) e Jnfanterieabteilung in hell- 6Luen Uniformen und eine Marineabordnung. Be- foiÄeres Aufsehen erregte eine englische M a - trof enkompanie der Mittelmeerflotte, die mit fünftem Gewehr im Zuge schritt. Rumänische LIt eilungen folgten in blauen Blusen mit weißen Kinnen und reicher Goldverschnürung. T s ch e ch o - j h wakische Infanterie marschierte in fteingrü» ne- Mänteln vorbei. Die türkischen Solda­ten waren von Kopf bis Fuß in Braun gekleidet, ta» farbenreichste Bild bot das griechische V litär mit seinen schwarzen Opanken, weißen lrkothosen, bauschigen, faUenreichen Röcken und rot n Mützen mit schwarzen Quasten. Ihnen folgten Zuteilungen der südslawischen Armee in tjeDuniform.

Der Trauerzug.

A ach dem Vorbeimarsch der Soldaten und des Losnzeremonialmeisters mit den Rittern des Kara- gei-?ge-Sterns erschien im Zug die Geistlichkeit Bier Konfessionen, unter ihnen auch der Lichof der Deutsch-Evangelischen Landeskirche Dr. j3i:p p sowie die römisch-katholischen E r z b i s ch ö f e Bon Belgrad und Agram. Den Schluß bilde- kn der griechisch-katholische Patriarch und Bi- jdre in goldstrotzenden Gewändern mit der Tiara.

Üiiefe'Bewegung ging durch das Volk, als das Te bpferd des Königs, geführt von zwei Naiödeoffizieren, vorbeischritt. Hinter dem Pferde : inueen auf violetten Samtkissen die höchsten Würden- :®<2r des Heeres und der Marine die Kron- i rjiignien: die Krone, das Zepter, den Apfel, IM Wanner sowie den Degen des Königs.

Laufes Weinen und Wehklagen kündigte das l^ir: nnaf)en der Lafette an, auf der der Sarg iiiii. Soweit es das Gedränge zuließ, warfen sich Ilit Menschen auf die Knie. Die Lafette wurde nicht i>lb Pferden, sondern von Gardesoldaten cij(*r Truppengattungen gezogen. Der 65orn war schlicht. Die prächtigen Kränze wurden