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Orgelvorspiel, Lieder,! aus dem Erziehungsheim A rmanden, Darbietun-1 zusammen 63 Konfirmanden.

Znlensiviemng der Forstwirtschaft

Wirtschaft

)( L i ch, 17. Sept. Infolge verschiedener Umstande konnte der kirchliche Jugendsonntagin unserer evangelischen Gemeinde erst gestern gefeiert werden. Er wurde am Dormittag mit einem Fest- qottesdienst eingeleitet, der in allen Teilen auf den Ton der Freude gestimmt war.

Liturgie, Sprechchor der Konfirmanden, ----------

Neben einer Vermehrung der Waldflächen durch Aufforstung von Oed land, die sich aber wegen der Länge der Produktionszeiträume für die Holzerzeugung erst in späteren Jahrzehnten günstig auswirken wird, müssen wir das nationale Ziel der Bedarfsdeckung durch Intensivie­rung der Forstwirtschaft erreichen. Denn stärkere Eingriffe in den Holzvorrat sind ohne Ge­fährdung der Nachhaltigkeit nur vorübergehend möglich. Daher müssen schon jetzt die Grundlagen gelegt werden für die höheren Anforderungen, die - - -- - . ,

zukünftig an die Forstwirtschaft gestellt werden'stellt sind, weisen m die entgegengesetzte Richtung.

So waren Zement Heidelberg in Auswirkung des gesteigerten Zementabsatzes mit Plus-Zeichen angeschrieben und etwa 2 bis 3 v. H. höher gesucht, daneben setzten Laurahütte ihre gestern begonnene Aufwärtsbewegung um 1 v. H. fort. Am Chemie­markt waren besonders Scheide anstatt und Gold­schmidt mit je plus 1 v. H. gesucht, auch Farben­industrie uni) Rütgerswerke mit je plus 0,50 v. H. wurden beachtet. Am Montanmarkt traten Klöckner- werke mit plus 1,25 v. H. stärker hervor; die übri­gen Werte gewannen von 0,25 bis 0,50 v. H. außer Rheinstahl und Stahlverein, die nur knapp behaup­tet lagen. Otavi Minen gaben 1 Mark nach. Am Elektromarkt gingen AEG. mit plus 1,25 v. H. leb­hafter um, Bekula, Schuckert und Siemens gewan­nen je 0,25 v. H., während Elektr. Lieferungen und Gesfürel 0,65 bzw. 0,50 v. H. verloren. Chnde- Aktien waren um zirka 2 bis 3 Mark erholt. Zell­stoffpapiere weiter fest, Aschaffenburger plus 0,75 v. H., Waldhof plus 0,90 v.H. Von Kunstseideaktien * Oft..amnt-f on.nnt-ii nnn

64,25 v. H. behauptet, wogegen Bemberg 1 v. H. gewannen. Schiffahrtswerte waren stark vernach­lässigt und kaum behauptet. Im einzelnen eröffne­ten noch u. a.: Reichsb.ankanteile, AG. für Verkehr, Daimler und Westdeutsche Kaufhof bis 0,50 v. H. höher, dagegen Deutsche Linoleum 1 v. H. schwä­cher. Bank für Brauindustrie und Reichsbahn-DA. blieben behauptet.

Am Rentenmarkt waren Altbesitz im Hinblick auf den näherrückenden Auslosungstermin lebhaft und fest 98,25 bis 98,50 (98,13), auch Kommunal-Um- schuldung und Zinsvergütungsscheine waren bei an­ziehenden Kursen gefragt. Späte Reichsschuldbuch- sorderungen lagen mit 94,65 v. H. unverändert. Am Auslandsrentenmarkt eröffneten 4proz. Goldmexika­ner mit 7,60 um 0,65 v. H. niedriger.

Im Verlaufe blieb ine Börse fest und das Ge­schäft erfuhr zeitweise eine beachtliche Belebung, wenn auch weiterhin nur einige ^>pezialwerte da­von betroffen wurden. Farbenindustrie stiegen aus 145,25 (144,25), Rheinstahl 89,75 bis 92,50, Holz­mann 82,25 (81), Mannesmann 73,25 (72,65), Ges­fürel 112 (111,25), Kaufhof 29,50 bis 30 (29), ander­seits Mansfeld 77,50 (79). Zement Heidelberg kamen schließlich mit 121 (118) zur Notiz.

Frankfurter Börse.

TNlltagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 18. Sept. Die Börse zeigte heute eine leichte Belebung des Geschäftes, da vom Publikum eine Anzahl kleiner Aufträge vorlagen. Hierdurch wurde auch die Kulisse etwas angeregt, die ihrerseits zu einigen Deckungen schritt, so daß die Börse allgemein ein etwas festeres Bild bot. Wenn auch die Kursgestaltung noch nicht ganz ein­heitlich war, da hier und da noch kleine Abgaben erfolgen, so war doch ganz überwiegend eine durch­schnittliche Erhöhung des Kursniveaus um 0,50 bis 1 v. H. festzustellen. Sonderbewegungen waren auch heute wieder zu verzeichnen.

mehr in Frage kommen", denndiese Spar­maßnahmen» die durch den Druck augenblick­licher Not einer vergangenen Zeit veranlaßt worden sind, haben heute in den meisten Fällen keine Berechtigung mehr."

Wir haben kürzlich an dieser Stelle darauf hin- gewiesen, daß der Forstwirtschaft erst im Dritten Reiche wieder der ihr gebührende Platz eingeraumt wurde. Wenn auch ein Viertel der Fläche des Deutschen Reiches mit Wald bestockt ist, so konnte doch der Bedarf an Holz im Jnlande bei weitem nicht gedeckt werden. Die Einfuhr an Holz betrug vor dem Kriege über 1 Million gestmeter, und auch in der Nachkriegszeit mußten bedeutende Holz- mengen eingeführt werden.

Wir wissen alle, daß wir es uns heute nicht leisten können, viel Geld für die Einfuhr von Waren zu opfern, die wir auch im Inland er­zeugen können.

feine. An trächtigen Zuchtsauen wurde ein Stück festgestellt. Kälber wurden im Juni 6, tm Juli 9 und im August 16 Stück geboren. Gesamtbestand 841 Schweine und 31 Kälber.

O0 Klein - Linden, 18. Sept. Gestern wurde die V e r st e i g e r u n g des Obstes an der Pro- vinzialstraße nach Dutenhofen vorgenommen. Es gelangten an Aepfeln zum Ausgebot Landsberger Renetten, stark behangene Bäume Schöner von Boskoop, Rheinische Bohnäpfel und in großen Mengen Goldparmänen von ganz hervorragender Qualität. Es kamen der Zentner weniger guter Qualität auf 3 bis 5 Mark, beste Sorten auf 4 bis 7 Mark. .

f Treis a. d. Lumda, 18. Sept. Bor den Ob st Versteigerungen der Gemeinde und der Pfarrei zeigte sich eine große Beteiligung der Obstliebhaber. Demzufolge wurden auch gute Preise erzielt, zumal manche Sorten, wie Jakob Lebel und Schöner von Boskop, besonders bevorzugt wurden.

ch Dorf-Gill, 18. Sept. Für die NS. ° Volkswohlfahrt wurde in unserer Gemeinde etwa 1 Zentner Birnenhonig gestiftet. Beim Sam­meln und Verpacken der Töpfe machte sich die hie­sige NS.-Frauenschaft besonders verdient.

! Aus dem südlichen Kreise Gießen, 17. Sept. Durch den letzten Reg;n ist nun doch auf den Wiesen noch einiges Grün hervorgekom­men. Da die Futterknappheit immer noch nicht be­hoben ist, sieht man nun in vielen Gemarkungen das ungewohnte Bild, daß an Nachmittagen, und auch Sonntags, die Landwirte ihr Vieh auf die Wiesen treiben, damit es dort das wenige Gras noch abweiden kann. Die Kartoffel e e ist überall in vollem Gange, der Ertrag ist recht zu - fried e nstellend. Sehr gute Erfahrungen hat man in manchen Gemeinden mit einer neuen Sorte Industrie" gemacht. Diese Kartoffelsorte reist etwas früher und ist im Ertrag und tn der Quali­tät mindestens so gut, wie die allbekannte Spefte- kartoffel. Sie hat aber den Vorteil, daß sie etwa zehn Tage früher geerntet werden kann, ohne als Frühkartoffel bezeichnet zu werden. Der Stand der Dickwurz, der Zuckerrüben und des Gemüses ist zur Zeit ausgezeichnet. Manche Bauern haben schon den Winterroggen ge­sät, damit die jungen Pflänzchen bis zum Eintritt der starken Fröste schon so gefestigt sind, daß sie nicht auswintern können. Der letzte Winter brachte in vielen Gemeinden großen Schaden, weil Winter­korn und -weizen vollständig erfroren. Leider haben sich die Feldmäuse, begünstigt durch das schöne trockene Herbstwetter, auch schon stark ver­mehren können. Vielerorts geht man gemeinsam gegen die Schädlinge vor.

ch Aus iwr nördlichen Wetterau, 17. Sept. Die Obsternte, die in Zwetschen, Aepfeln und Birnen als gute Ernte anzusprechen ist, ist in vollem Gange. Die Qualität des Obstes ist als sehr gut anzusehen. Preise für Aepfel und Bir­nen sind noch nicht bekannt, da diese weder gehandelt noch eingeladen werden dürfen. Zwetschen, die noch die letzten Tage für 3,75 Mark pro Zentner in die Eis-nbahn zum Versand in Großstädte eingeladen wurden, sind im Preis im Steigen begriffen und jetzt unter 4 Mark nicht mehr zu haben. Um das viele Fallobst zu verwerten, wird allenthalben, na­mentlich auch von Privaten, Aepfelwein gekeltert. Ebenso wird von vielen Haushaltungen infolge der großen Obstmengen Birnen- und Zwetschenhonig gekocht.

Kreis Scholten.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische schlage für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Funkorchesters. 13: Saar- dienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nach­richten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Wirtschafts­bericht. 15: Nachrichten. 15.10: Kinderstunde. Sülze- rumpel. Ein Kasperlstück. 16: Nachmittagskonzert. 17.30:Das Bürgertum im neuen Staat." Zwie­gespräch. 17.50: Aus Zeit und Leben. 18.25: Spa­nischer Sprachunterricht. 18.50: Aus den Domgar­ten in Speyer. 19.30: Saar-Umschau. 19.45: Das Leben spricht. Soziales Funkbild. 20: Nachrichten und Mitteilungen aus dem kulturellen Leben. 20.10: Orchesterkonzert. Unbekannter Mozart. 21: Der Herzog und die Baderstochter. Geschichte van der Liebe und dem Sterben der Agnes Bernauenn. Eine Funkballade. 22: Luftige Weisen auf Dem Akkordeon. 22.20: Nachrichten.

müssen. Diese bestehen neben der Bedarfsdeckung in erster Linie in Vorratspflege, Leistungskontrolle und Mischbestandsbegründung. Um diese Ziele zu erreichen, ist bekanntlich die gesamte deutsche Forst­wirtschaft einem Reichsforstamt unter bem. Ministerpräsidenten Hermann Göring als Reichsforstmeister unterstellt worden.

Die neueste Anordnung des Reichsforstamles erstrebt diese Intensivierung durch organisato­rische Maßnahmen, weil eine intensivere Wirt­schaft eineallmähliche Verstärkung des Per­sonals in allen Stellen" erfordert.Ein weite­rer Abbau von Forstdienststellen kann nicht

6.40:

8.35: Rat-

gen der Chorschuke unter Leitung von Organist Stein, die Predigt von Stiftsdechant Kahn über Psalm 40, Vers 17, mit dem ThemaDas Recht unserer Jugend auf Freude und der Weg zur rede­ten Jugendfreude" trugen dieser Forderung nach Freude Rechnung. Die JH. sowie ihr Spielmanns- zua und der BdM. nahmen geschlossen mit Fahnen und Wimpeln am Gottesdienst teil, die Gemeinde war zahlreich vertreten. Der Tag fand seinen Ab­schluß durch ein liturgisches Festspiel über den 119. Psalm von O. RiethmüllerDas ewige Wort , das unter Leitung von Stiftspfarrer D r a u b t unb unter Mitwirkung von Konfirmanben, Chorschule, Kirchenchor unb Gemeinbe zur wirkungsvollen Dar­stellung kam unb einen tiefen Embruck bei Ge­meinbe unb ihrer Jugenb hinterließ. Die Kollekten im Betrag von 21,50 Mark kamen ber kirchlichen Jugenbarbeit zugute. Die feierliche Eröffnung bes Konfirmanbenunterrichts hat, nach- bem ber Konfirmanbenunterricht schon bret Wochen vorher begonnen, am vorigen Sonntag ftatt- gefunben. Am Schluß bes Gottesbienstes traten Eltern unb Paten ber Konfirmanben nach alter Sitte an ben Altar, um bem Pfarrer burch Hanb- fchlag bas Versprechen abzulegen, ihn währenb ber Zeit bes Konfirmanbenunterrichts tatkräftig zu unterstützen. Es würben in ben Konfirmanbenunter­richt aufgenommen: aus Lich 27 Knaben unb 21 Mäbchen, aus Nieberbefsingen- 3 Knaben unb 1 Mäbchen, aus Birklar 3 Knaben unb 3 Mabchen, 'aus bem Erziehungsheim Arnsburg 5 Mäbchen,

Die" Aufgaben" so heißt es in ber Verfügung bes Reichsforstamts weiter,bie heute unb für bie Zukunft ber Forstwirtschaft unb in erster Linie iben Staatsforstverwaltungen auf ben Gebieten ber Rohstoffversorgung unb ber Arbeitsbeschaffung ge- > stellt finb. weifen in bie entgegengesetzte Richtung."

Am Rentenmarkt tagen Altbesitz mit 98,25 f pater wesentlich ruhiger, dafür waren Kommunal-Um- schulbung unb Zinsvergütung weiter gesucht. Stabt­an leihen nicht ganz einheitlich, aber meist fester, Heidelberger plus lifi. Mn Pfandbnefmcwkt waren besonders ßiquifoation5pfanbb ri ef e unb Hom= munal-Oblig a tionen fester. Von fremben Werten waren Schweiz. Bunbesbahn-Anleihen weiter er­holt. Am Kassamarkt waren Zement Karlstabt (zirka 130) um 2,50 v. H. fester. Tagesgelb unv. 3,25 v. H.

Abendbörse behauptet.

Auch an der Abenbbörse war bie Stimmung an­fangs weiter fest, bie hohen Berliner Schlußkurse würben vielfach noch um 0,25 bis 0,50 v. H. über­schritten. Bevorzugt blieben einige Spezialwerte, wie AKU., AEG., Zellstoffaktien, Farbeninbustne, sowie Elektro- unb Montanpapiere, in benen auch bie Umsätze zeitweise etwas größer waren, wahrend im übrigen das Geschäft kein größeres Ausmaß annahm. Im Verlaufe zeigte sich bann auf bem erhöhten Niveau vielfach Realifatwnsneigung, so baß am Börsenschluß meist etwas niebrigere Kurft genannt würben. Die Gesamttenbenz war ftboch behauptet. Fest waren Reichsbank mit plus 1,40 vom Hunbert. , .

Am Rentenmarkt blieben kommunale Werte, rote Umschulbungsanleihe. Stabtanleihen unb Kommu- nal-Obligationen bei anziehenben Kursen beachtet. Altbesitz lagen ruhig, Dekosama I auf 101 v. H. be­festigt. 4proz. Schweiz. Bunbesbahn v. 1912 lag schwach unb würbe mit 188 bez. Brief (195^75 heute mittag) notiert, wobei nur 50 v. H. .des An­gebots Aufnahme fanb. U. a. notierten: Altbesitz 98,13, 6proz. Stabt Mainz v. 26 80,25, 6proz. Franks. Hyp. KO. 86, Neichsbank 152,40, Gelsen- kirchen 61,25, Klöckner 80,50, Mannesmann 73,50, Rheinstahl 92,75, Stahlverein 41,50.

Frankfurter Obst- und Gemüfemartt.

F r a n k f u r t a. M., 18. Sept. Gemüse: Star­kes Angebot von Blumenkohl, Bohnen, Tomaten, Spinat unb Kohlgemüse, ferner ziemlich großes Angebot von Eskarol unb Kopfsalat. Gegen bie letzte Notierung lagen bie Preise wenig veränbert. Die Nachfrage war schwach. Es erzielten: Blumen­kohl 10 bis 35, bo. holl. 4,50 bis 5 für einer 12er Steige, Buschbohnen 5 bis 8, Stangenbohnen 10 dis 15, Eskarol 5 bis 8, Salatgurken 3 bis 15, Essiggurken 30 bis 50, Salzgurken 50 bis 70, Ka­rotten 4 bis 5, Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat 5 bis 10, Pfifferlinge 35 bis 38, Steinpilze 40 bis 45, Rettich 3 bis 6, Römischkohl 4 bis 5, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 5 bis 6, Sellerie 10 bis 20, Spi­nat 4 bis 6, Tomaten I 4 bis 4vk, II 2 bis 3, Weißkraut 3 bis 5, Wirsing spitz 5 bis 6, rund 3 bis 4, Zwiebeln 580 bis 600.

Obst und Südfrüchte: Starke Zufuhren von Aepfeln, Birnen und äusl. Trauben. Deutsche Trauben ziemlich gering angeboten, ebenso Zwet­schen, letztere im Preise merklich höher. 3m übrigen zeigten die Preise kaum eine Aenderung. Die Nach­frage war nur nach Zwetschen gut, sonst wenig befriedigend. Es erzielten: Aepfel I 5 bis 12, Eß­äpfel 3*/2 bis 5, Falläpfel 2 bis 3, Goldwarmänen 8 bis 12, Reinette 6 bis 8, Gravensteiner 8 bis 12, do. Tiroler 10 bis 12, Birnen I 8 bis 10, II 4 bis 6, Kochbirnen 2 bis 4, Gellerts Butter- birne 5 bis 10, Brombeeren 20 bis 22, Bananen, Kiste 12V- Kilogramm, 450 bis 500 Jam., Erdnüsse 18 bis 20, Haselnüsse 26 ital., Maronen 18 itaL, Pfirsiche I 10 bis 15, II 4 bis 8, Preißelbeeren 22 bis 24 Finnl., Quitten 7 bis 8, Trauben 12 bis 15, bo holl. 40 bis 45, bulg. 18 bis 19, Ungar. 12 bis 14, ital. 14 bis 17, span. 16 bis 17, Walnüsse groß 25 bis 30, klein 10 bis 15, Zwetschen 8Vt bis 10.

Mainzer Schlachtviehmarkt. Mainz, 18. Sept. Auftrieb: 56 Ochsen, 33 Bul­len, 284 Kühe, 276 Färsen, 463 Kalber, 805 Schweine. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebend- gewicht in Mark: Ochsen a) 32 bis 36, b) 29bts 32, c) 26 bis 28, d) 23 bis 25. Bullen a) 32 b) 28

bis 30, c) 25 bis 28, d) 20 bis 24. Kühe a) 31 bis

33, b) 27 bis 30, c) 24 bis 26, d) 12 bis 23. ar-

sen a) 34 bis 36, b) 31 bis i33, <c) 28 bis 30, d) 23

bis 27. Kälber a) 41 bis 46, b) 34 bis 40, c)»28i bis 34, d) 20 bis 27. Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 50 bis 53, d) 49 bis 52. Marktverlauf: Rinder mäßig belebt. Kälber mittelmäßig. Schweine leb­haft, geringer Ueberstand.

Nundfunkprogramm.

Donnerstag, 20. September.

mit etwa 8 Mark se Zentner gehandelt. Wie wir hören, beabsichtigt der hiesige Obst- uno Gartenbauverein eine Ausstellung von einheimischen Obstsorten diesjähriger Ernte zu ver­anstalten. Die Einwohnerschaft begrüßt diesen Ent­schluß des Obst- und Gartenbauverems und hofft, durch diese Veranstaltung reiche Anregungen für die hier noch stark entwicklungsfähige Obstbaum- 3Um e9n1"'u?e n. 18. Sept. Dieser Tage wurde das Obst in unserer Gemeinde öffentlich ver­steig e r t. Für den Zentner Aepfel wurden 5 bis 6 Mark geboten, für den Zentner Zwetschen 3 bis 4 Mark. Die Obsternte kann im ganzen als gut bezeichnet werden. . m

T Waldgirmes, 18. Sept. Bei der G e meindeobstversteigerung stellte sich der Zentner Honigbimen auf 1,50 bis 2 Mark Tafel- birnen 4 bis 5 Mark, Wirtschaftsapfel 2 bis 3Mk., bessere Sorten 7 bis 8 Mark. Da die Baume durch­weg einen guten Behang hatten, kam der Erlös mitunter höher als der Baum bei der Zusammen­legung geschätzt war.

Kirche und Schule.

-7- Ober-Schmitten, 18. Sept. In den Be­trieben der beiden hiesigen Papierfabriken werden in diesem Jahre größere bauliche und technische Veränderungen vorgenommen. Die Staff e Ische Papierfabrik hat ihre Büroräume stark erweitert und ihre Papierma­schine umgebaut, um die Produktion steigern zu kön­nen. Der Fabrikationsbetrieb mußte aus 14 Tage unterbrochen werden. Die Mousangsche Pa­pierfabrik baut neue Dampfkessel ein und stellt eine Dampfturbine auf, deren Leistungsfähig­keit die der vorhandenen Dampfmaschinen weit übersteigt, so daß auf die zusätzliche Entnahme von elektrischem Strom aus dem Ueberlandwerk verzich­tet werden kann. Die eingebauten Dampfmaschinen bleiben als Reserve im Betrieb. Man hofft, alle technischen Neuerungen durchführen zu können, ohne die Arbeitszeit zu unterbrechen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 18. Sept. In diesen Tagen finden hier in den privaten und Ge- meinde-Obstplantagen die O b st v e r st e i g e r u n- gen statt. Die Bäume zeigen durchweg reichen Behang, die Früchte sind gut entwickelt und ge­sund. Die Preise sind dementsprechend. Für ganz gutes Edelobst sind Preise von 12 Mark und dar­über erzielt worden, während geringere Sorten mit 2,50 bis 3 Mark bezahlt wurden. Auch die

Zwetschenernte ist reicher ausgefallen, wie man es v. H., Wal-dhof plus 0,90 v. H. Von Kunstseideuktien anfänglich glauben mußte. Muspflaumen werden blieben Aku auf der erholten Abendbörsennotiz von

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Kurszettel der Berliner und Krankfu

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

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Schluß- kurs

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Schluß­kurs

Schluß!. Abend« börse

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Schluß­kurs

Schlußk. Miitag- börke

17. September

Amtliche Notierung

1 Srie>

-

18. September

Amtliche Notierung

Geld | Srle

Datum

17-9.

18-9-

17-9.

18-9.

Datum

17.9.

18.9.

17-9.

18.9-

Datum

17-9.

18-9.

17.9.

18.9

Buenos Aire^

0,660

0,664

0,660

0,664 58,665 0,196 3,053 55,35 82,03 12,40 5,47 16,535 170,01

21,52 0,740 5,726 62,30 49,05 11,25 63,9 J 81,81 34-26 10,46

2,478

Srie^I 27446 58,625 55,30 12,375 16,515 169,89 21,4? 62,26

63,8? 81,79 34,20

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% eljem.7% Dt.RcichSanl.v. 1929 6%% Voung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% efjcm.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rüclzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

6%% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unlünbfrn bis 1936

6y,% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

6'/i% ehem. 4f4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Yt% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1.....................

94,75

94,5

98,13

93.75

90,25

90

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98,13

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91,4

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93

101,7

32

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8

7,35

7,4

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7,65

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93

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1,2

8

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7,5

11,5

4% desgl. Serie u .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente .. 214% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

A G. für Verkehrswesen Akt. .. o

Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Neichsbank ..................

A.E.G.......................

Bekula.....................0

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 6

Felten L Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unlernehmung. 5

Rheinische Clektrizität ........ 5

Schuckert L Co...............5

Siemens S Halske............7

Lahmeyer L Co............. 10

Buderus ...................

Deutsche Erdöl ..............

Gelsenkirchener..............

Harpener...................

Hoesch EisenKöln-Neuessen ..

Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ...............

Mannesmann-Röhren ......

8

4,65

4,15

36,75

25,5 |

29 I

72

96,9

68,5

73,13

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94,5

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7

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125

I 87,75

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37

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29 71,65

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76 150,5

27,4 147,65 102,65

118,5 76,5

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119,5

76,65

112,4

103

96,75

148

125

87,75

116

61,4

104

77,4

170,25

i 130

80,5

I 73,5

Mansselder Bergbau.........0

Kokswerke..................0

Phönix Bergbau.............O

Rheinische Braunkohlen .....10

Rheinstahl .................. O

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen .......... O

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth.....T/t

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke ...............0

Metallgesellschaft.............0

Philipp Holzmann...........O

Zementwerk Heidelberg ...... O

Cementwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhofer .......O

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............O

Zellstoff Aschaffenburg .......C

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............t

Deutsche Linoleum...........t

Lrenstein L Koppel..........O

Leonhard Tietz..............0

1 Chade......................1(

Aecumulatoren-Fabrik........0

Conti-Gumnu...............O

Grihner....................

Mainkraftwerke Höchst a.M....

Süddeutscher Zucker .........

79

474

246

90

40,5

14,5

127,65

127,5

143,75

218,5

94,5

42,5

92,75

81

118

127,5

64,25

68

50

69,5

49,25

57

28,5

209

131,25

1

1 186,5

77,5

48,4

246

92,75

41,5

13,5

127,5

145,5

219

97,5

42,5

92,5

82,5

121

130

64,5

69

51

71,J>

49

57,75

30,65

211

180,25

130,5

1 28,25

76,5

1 188

79 101,5 47,25 245,5 90,13

40,5 13,75

128,25

143,25

94 42,5

93

n

112,25

62,9 136,5

50

70

127

49,5

57 91,75 28,65

208

179,75

131

28,4

79

101,25

48,4

248

92,75

41,4

13,5

159

145

97

42,9

93

83,5

113,5

64,5

138,25

50,5

71,25

126,5

48,9

56,75

91,13

30,13

213

180

130,5

I 29,65

I 188

Brüssel.....

Rio de Jan. Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

Helsingfors.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien cslo.....:

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

Budapest ... Neuyork...

_______Ser

Amerikanische Belgische No Dänische Not Englische No Französische Holländische Italienische 9 Norwegische Deutsch Les Rumänische Schwedische Schweizer N Spanische N

1 Ungarische N

58,545 _ 0,189 3,047 55,26 81,87

12,375 5,46

16,495

169,63

21,48 0,738

5,714

62,21 48,95

11,235 63,83

81,64 34,22

10,44

2,475

lin, 18. Septen Noten.......

en...........

en ..........

en ..........

loten.......

Noten.......

loten........

Noten ......

erreich, 1 1OO 'Zoten.......

Noten.......

oten.........

ölen.........

oten........

58,665 0,191

3,053

' 55,38

82,03

12,405

5,47 16,535

169,97

21,52 0,740

5,726

62,33

49,05

11,255

63,95

81,8.0 34,28

10,46

2,479

Bantnot

aber |

Schilling

en

58,545 0,194

3,047 55,23

81,87

12,37

5,46 16,495 169,67

21,48 0,738 5,714 62,18 48,95 11,23 63,80 81,65 34,20

10,44

2,474

.

Geld 2,426 58,385 55,08 12,335 16,455 169,21

21,41 62,02

63,63 81,47

34,06