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als

Oer Tag der deutschen Schule

l e r

Volkstums aus.

Kreisleiter Haus

)ar, zum Aus- «Garthe, Rodenbach (Kurhesst Gemeinschafts- Gemeinde Hochelheim ankaufte.

brachte das Bedauern des Landrntes G r i l l o , der dienstlich am Erscheinen verhindert war, zum Aus­druck und feierte das Werk als eine C

habe, über alle Grenzen hinweg. Rektor Doll sprach über die Schule im Ausland, ihre Notwen­digkeit für die Erhaltung des Deutschtums, schil- bette eindringlich den Kampf, den die Ausländs­deutschen für ihre Schule führen müssen und bat die sehr zahlreichen erschienenen Volksgenossen, den VDA. opferbereit in seiner Arbeit zu unterstützen. Im Sieg-Heil auf den Führer, im Deutschland- und im Horst-Wessel-Lied klang der Tag des deutschen

Vullenverstelgerung

wurden Preise von 300 bis 800 Mark erzielt. Der Spitzenpreis von 800 Mark wurde für je ein Jung' tier von Georg Volk IV., Hörnsheim, Zuch Anton Müller Wwe., Hörnsheim, das das Die zuchtamt Darmstadt erstand, und des Bürgermetsl

' Rodenbach (Kurhessen), bezahlt, das Die

Einweihung herHeuen Markthalle" in Wetzlar

58 Ausstellung und Zuchtviehversteigerung.

Wiederverwertung zugeführt werden, da sie den Rohstoff für die Herstellung von Kunstwolle und Baumwolle bilden. Die Luftschutzwarte sollen an­gewiesen werden, die Bevölkerung bei der Ent­rümpelung auf diese Notwendigkeit aufmerksam zu machen und die Ablieferung aller Lumpen an die Lumpenhändler anzuregen. ..

** Statistik d e r Hausschwammscha­den. Die deutsche Wirtschaft erleidet alljährlich großen Schaden durch den Hausschwamm und an­dere Holzzerstörer. Um einen Ueberblick über diese Schäden zu erhallen, welche durch unsachgemäße Verarbeitung und Verwendung des Holzes ent- stehen und somit den Ruf eines guten deutschen Werkstoffes wesentlich schädigen können, wird um genaue Mitteilung aller selbst erlebten Falle ge­beten. Diese Angaben sollen den betresfenden Emzel- fall kurz und genau schildern, wie sich das Hebel bemerkbar machte, welche Ursache und welchen Um­fang der Schaden halle, was zur Beseitigung ge­schah, ob diese Maßnahmen Erfolg hatten, welcher Kostenaufwand dafür notwendig war usw. Diese Angaben werden streng vertraulich behandelt. Alle Mitteilungen werden an die Hessische L a n - des st eile für Pilz- und Hausschwa m m- Beratung (Mykologisches Institut der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde), Darmstadt, erbeten. Das Ergebnis dieser Statistik soll die Grundlage bilden für den Umfang der Verbreitung dieses Uebels und für die Ergreifung ausreichender Gegenmaßnahmen.

Weife. , ,

tn. Lang-Göns, 16. Sept. Die hiesige Schul­leitung hatte für den heutigen Sonntag zumF e st der deutschen Schule" eingeladen. Trotz ver­schiedener anderer Veranstaltungen war der Besuch in der Turnhalle recht gut. In bunter Abwechselung boten die Schüler aller Klassen Einzelvorträge, die sich alle dem Gedanken des Tages einordneten Deutschland und seine Volksgenossen im Aus­lande". Gesangsvorträge der beiden Oberklassen un­ter Leitung der Lehrer H e r b st und Bender wurden, ebenso wie die Gedichtvorträge, mit gro-1 ßem Beifall ausgenommen. Lehrer Hofmann hielt die Festansprache, in der er auf das große Ziel des Reichskanzlers Adolf Hitler, die deutsche Volksgemeinschaft, hinwies, an den Kampf der Aus- l^nddeullchen erinn?rf' und an ihre Not nach dem Weltkriege. Die wichtige Tätigkeit und Betreuung des Volksbundes für das Deutschtum im Auslande wurde besonders heroorgehoben und die Jugend und die Volksgenossen ermahnt, in Treue zu unsern Brüdern im Auslande zu stehen, die doch in vor­derster Front für das deutsche Volkstum kämpfen, seien es nun Bauern ober Siedler, Techniker ober Kaufleute. Sie alle dienen dem deutschen Volke, und sie alle müssen fühlen, daß das Mutterland sie nicht im Stiche läßt. Das sei der tiefste Sinn des Tages für das deutsche Volkstum. Das Deutschlandlied schloß sich an. Nach einigen Worten über das Saar­gebiet wurde das Lied von der Saar gemeinsam qefungen Zum Schlüsse aedachte der Vortragende unseres Führers und Reichskanzlers, der ja selber einst im Auslande leben mußte Ein drei­faches Sieg-Heil galt dem Führer. Das Horst- Wessel-Lied schloß die eindrucksvolle Feier.

* Daubringen, 18. Sept. Der von turneri­schen und gesanglichen Darbietungen der Schüler um­rahmte Abend des Fe st es der deutschen Schule fand starken Anklang. Lehrer Henkel

** I n den Ruhe st and versetzt. Der Reichs­statthalter in Hessen gibt bekannt: Aus Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten tritt am 1. Oktober 1934 der Oberbaurat bei der Brandversicherungskammer Georg Theiß unter Anerkennung der dem Staate geleisteten treuen . Dienste in den Ruhestand Auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeam­tentums vom 7. April 1933 wurde der Kriminal­inspektor bet der Hessischen Staatsanwaltschaft in Gießen Peter M a g o l d mit Wirkung vom 1. Ja­nuar 1934 ab in den Ruhestand versetzt.

** Schulpersonalien. Der Schulamtsan­wärter Ludwig Sommerlab aus Beuern,

Kreis Gießen, wurde mit Wirkung vom 1. August 1934 an zum Lehrer an der Volksschule zu Rod­heim v. d. H., Kreis Gießen, ernannt. Ferner wurde der Schulamtsanwärter Friedrich Muhl aus Vilbel, Kreis Friedberg, zum Lehrer an der Volks­schule zu Bieben, Kreis Alsfeld, ernannt.

** Freie Lehrer stellen im Kreise Schotten. Erledigt sind im Kreise Schotten eine Lehrerstelle für eitlen enanaeftffhen Lehrer an hcn

Landkreis (ließen

00 Klein-Linden, 17. Sept. Am Sonntag­abend feierten unsere Volksschule und die Gemeinde gemeinsam denTag des deutschen Volks­tums" als Fest der deutschen Schule. Zur Ein­leitung sang die erste Volksschulklasse ein Heimat­lied, Schüler der andern Klassen trugen Heimat­gedichte vor. Lehrer Möller wies auf die Be­deutung des Festes hin. An der Stärkung der Ausländsdeutschen, der Frontkämpfer des Deutsch­tums, mitzuhelfen seien alle deutschen Volksgenossen verpflichtet. Im Mittelpunkt des Abends stand der Festvortrag unserer Lehrerin Frl. Schwabe, die über fünf Jahre als Auslandslehrerin an der deut­schen Schule in San Paulo (Brasilien) tätig war. Die Rednerin schilderte im ersten Teil ihres Vor­trags die Reise von Deutschland nach Brasilien, im zweiten Teil die Eindrücke von ihrem Aufenthalt als Lehrerin in dem Lande, in dem vor mehr als hundert Jahren die ersten Deutschen einwanderten. Mitten unter fremden Völkern hätten sie deutsche Sitten und deutsche Sprache bewahrt und zur Stützung ihres Deutschtums Kirchen und Schulen gebaut und Vereine gegründet. Allein in San Paulo mit einer Einwohnerzahl von mehr als einer Million bestünden heute 50 deutsche Vereine. Dank­bar müßten wir aller derer gedenken, die trotz großer Anfechtungen ihr Deutschtum nicht verloren hätten. Den interessanten Vortrag ergänzten vor­treffliche Lichtbilder. Die Vortragsfolge brachte weiter noch Sprechchöre und Chorvorträge der Oberklasse. Zum Schluß sprach Rektor Dr. C r ö ß - mann von dem Ziel der Feier, die in der Haupt­sache bei allen Volksgenossen Verständnis für die Nöte unserer Brüder im Ausland wecken solle. Das auf den Führer ausgebrachteSieg-Heil" und das gemeinsam gesungene Horst-Wessel-Lied beschlossen den Abend.

Chormeisters Nicolai zu Gehör brachte. Mck dem Saarlied der Schulen schloß die gut vordere!- tete und schön verlaufene Feier

A Steinheim, 18. Sept. Unter starker Betei­ligung der Einwohnerschaft feierte unfere Schule nn Rahmen des Tages d e s d e u t f ch e n D o tu ms das Fest der deutschen Schule. Im ersten Teil der Feier kam in Gedicht, in Lied und m An­sprache das Bekenntnis zur Jugend, zur deutschen Zukunft, ferner die Liebe und Treue unserer aus- landsdeutschen Brüder und Schwestern zum Deutsch­tum zum Ausdruck. Das Volkslied von den zwei Königskindern fand feine feine Deutung darin, daß die beiden Liedgestalten verglichen wurden nut den deutschen Volksgenossen diesseits und lenseits der Grenze, in ihrer ewigen Sehnsucht nach Vereini­gung. Die Deutschen im Reiche müßten beizeiten die Wichtigkeit des Auslandsdeutschtums als ein Boll­werk für unser Vaterland erkennen und deshalb freudig und gerne für die Brüder in Not opfern, um damit zu zeigen, daß Deutschland seine tapfersten Söhne nicht vergißt. Der zweite Teil der Veran­staltung brachte Reigen, Tänze und Spiele der Kin­der, die von den Zuschauern dankbar ausgenommen wurden. Mit dem LiedIch hab' mich ergeben fand die Feier ihren Ausklang.

Kreis Schotten.

Landesbauernführer 0r. Wagner sprach zu den Bauern aus Oberhessen und Nassau von der fortschreitenden Arbeit durch die Errichtung von Sammelmolkereien, Rahmstationen u. a. als dem Ausdruck nationalsozialistischer Agrarpolitik, die langsam aber stetig den Ausbau der Wirtschnst fördert und auf das große Ziel, der Unabhängig­keit Deutschlands von fremder Einfuhr hlnstrebt. Er erinnerte an die Jahre des Chaos und> der Zwangsversteigerungen und hob hervor, datz Aoois Hitler ein freies, sicher fundamentiertes Bauerntum geschaffen hat. Die schwierige Arbeit des Aufbaues kann nur langsam geleistet werden und wird nicht durch einseitige Preiserhöhungen bewerkstelligt Es müssen volkswirtschaftlich gerechte Preise festgesetzt werden, die es auch dem Erwerbslosen gestatten, seine Lebensnotwendigkeiten zu befriedigen. Auch tn her Preisfestsetzung muß der Gemeinschaftssinn zum Ausdruck kommen. Ein Blick über die Grenzen des Reiches zeigt uns sehr deutlich, daß die Absicht des Führers, den Bauern zum Grundpfeiler des Staa­tes zu machen in bester Entwicklung sind. In keinem anderen Staate ist das Bauerntum so gefestigt, wie in unserem. Dazu hat auch das Erbhofgesetz bei- getragen, durch das wieder der Bauer über hen Bauern zu Gericht sitzt. Darum: Wir wollen Pi sein und treu bleiben unserem Führer!

Der Vorsitzende des Mitteldeutschen Verbands Dr. Ritgen, sprach namens der Züchter den Dank an die Landes- und Kreisbauernschaft aus für die starke Förderung, die ihnen durch diele Markthalle zuteil geworden ist.

Kreisbauernführer Delte dankte besonders dem Kreisobmann Langsdorf für feine hervorragend Arbeit zum Gelingen dieses Werkes.

Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler wurde die Einweihungsseier beschlossen.

Bei der

eröffnete den Einweihungsakt mit Begrüßungs­worten an die Bauern und den Landesbauernr führer. Er gab einen kurzen Ueberlitf über die schwierigen Vorarbeiten zur Errichtung der Markt­halle Dabei betonte er, daß die Geschäftswelt der Bauernschaft dankbar sein werde, daß es doch noch geglückt ist, daß die Markthalle, besonders die Dieh- märfte, in Wetzlar belassen werden tonnten. Sein Dank galt besonders Baurat Golder als dem Er­bauer der Halle, die einen Kostenaufwand von 12 000 Mark beanspruchte. Dank dem Entgegen­kommen der Stadtverwaltung, der kostenlosen Lie-

tums liegt. Ein Sprechchor der Hitlerjugend, das Horst-Wessel-Lied und das Deutschlandlied beschlossen den Abend. _

wg. Großen-Buseck, 18. Sept. Das F e st derdeutschenSchule wurde in unserem Dorfe im Schulhof würdig begangen. Die Schule war mit frischem Grün und mit den Fahnen des neuen Deutschland geschmückt. Das LiedIch hab' mich ergeben" eröffnete die Feier. Rektor Jnderthal hielt die Ansprache. Er betonte, daß das Fest unseren Volksgenossen klar werden lassen solle, daß noch 40 Millionen deutscher Volksgenossen außerhalb der Grenzen wohnen, die deutsches Blut in den Adern haben, die deutsche Sitten und Gebräuche allen Widerständen zum Trotz aufrechterhalten und ihre Kinder in deutsche Schulen schicken. Diese deutschen Schulen seien oftmals nur notdürftig eingerichtet, so daß es schwer sei, die Kinder zu unterrichten. Die Linderung der auslandsdeutschen Schulnot habe sich der Verein für das Deutschtum im Auslande zur Aufgabe gemacht, deren Erfüllung p)ir alle mit besten Kräften unterstützen müßten. Lehrer Jung berichtete von einigen Auswanderern, die er aus der Ortschronik von Großen-Buseck feststellen konnte. Im weiteren Verlaufe der Feier brachten die Ober­klassen Gedichte, Sprechchöre und Lieder zum Vor­trag Zum Abschluß der Feier zeigten die Knaben Turnspiele und Freiübungen. Mit dem dreifachen Sieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes wurde die Veranstaltung beschlossen.

f Treis a. d. Ld a., 18. Sept. Der Tag der deutschen Schule wurde dahier als öffentliche Feier in Mills Saal begangen. Es hatten sich da­zu die Schüler, der Turnverein, der Männergesang- verein und zahlreiche Gemeindeglieder versammelt. Nach dem Einmarsch der Schüler und verschiedenen Deklamationen begrüßte der Schulleiter, Lehrer Velten, die Anwesenden und hob die Bedeutung der Feier unter Schilderung der Lage des Aus­landsdeutschtums hervor. Als zweiter Redner sprach Lehrer Schädel überMutende Grenzen', so­dann Bürgermeister Euler, der mit einem Sieg- Heil auf den Führer schloß. Die Reden waren von vaterländischen Gesängen und Deklamationen der Schüler der beiden obersten Klassen, sowie von Turnübungen der Knaben und einem von den Schulmädchen aufgeführten Volkstanz umrahmt. Auch der TurnvereinGut Heil" gefiel durch seine exakten Vorführungen am Reck. Nicht minder die beiden trefflichen Chore unseres Männergesangver­einsLiederkranz", die er unter der Leitung seines

Laubach, 17. Sept. Am Sonntagvormittag marschierte ein bunter Zug von Jungens und- Äels mit Wappenschildern, Aufschriften der deutschen Volksgruppen im Ausland, VDA.-Fähnchen und Hackenkreuzfähnchen durch die Straßen der Stadt. Auf dem Marktplatz, wo sich inzwischen auch die Mitglieder der VDA.-Ortsgruppe und zahlreiche andere Volksgenossen eingefunden hatten, sand nach dem Umzug eine Kundgebung für das Memelland und die Saar statt. Nach einem alten Trutzlied aus dem 30jährigen Krieg, das die VDA.-Schulgemeinschaft der Realschule fang, und dem von beiden Schulen gemeinsam gesprochenen ChorVolk will zu Volk" sprach der Leiter der VDA.-Gruppe über die Unterdrückungsversuche, de­nen die Deutschen im losgetrennten Memelland gerade in den letzten Monaten wieder ausgesetzt sind, und daß gerade die Schule darunter sehr zu leiden habe. Er gab dann einen kurzen Ueberblick über die Geschichte des Saargebiets und feiner Bewohner, die in geschlossener Front und mit froher Zuver­sicht ihrer Rückkehr ins Reich entgegensehen. Im Saarlied klang dieses Gedenken aus. Anschließend fanden sich alle Teilnehmer zum F e st g o t t e s - dienst in der Kirch« ein, bei dem Pfarrer Schmidt im Rahmen des Gleichnisses von den anvertrauten Pfunden die deutsche Sprache, das deutsche Blut, den deutschen Boden als die Guter nannte, mit denen Gott den deutschen Menschen ausgestattet habe. Er sprach von der heiligen Ver- pflichtung aller Deutschen diesen anvertrauten Gü­tern gegenüber. Nachmittags zog die Jugend aus auf den Ramsberg. Gedichtvorträge der Schu­ler, Lieder des Gesangvereins Laubach, Lied und Volkstänze des weiblichen Arbeitsdienstes gruppier­ten sich sinngemäß um den Hauptpunkt des Pro­gramms, das von beiden Schulen aufgeführte Chor­spielWir rufen Deutschland" v. Ehr. Mergel, fen Sprechgruppen, mit selbstgefertigten Schildern und Kennzeichen aller Art ausgestattet, auf den Felsenterrassen des Ramsberg eine prächtige Frei- bühne gefunden hatten, und in wundeischonem Zusammenklang das Sichfinden der Deutschen dies­seits und jenseits der Grenze in ihrem Volkstum lebendig werden ließen. Darüber, über die Brucken zum Volk, sprach dann der Ortsleiter des VDA., Dr. Kammer Er zeigte, wie sich der Begriffdeutsch^ gegenüber früherer Auffassung zuvolksdeutfch gewandelt habe, und wie gerade durch Adolf H i t ? deutsches Herz zu deutschem Herzen gefunden über alle Grenzen hinweg. Rektor Doll

Volksschulen in Eichelsdorf (Dienstwohnung wird am 1. Oktober 1934 frei); die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule m Köddingen (Dienstwohnung, die neu hergericy- tet wird, ist frei); Rebgeshain (Dienstwohnung vorhanden und sofort beziehbar); Sichenhau- e n (die Dienstwohnung wird demnächst frei) und Volkartshain (Dienstwohnung vorhanden). Meldungen von Anwärtern, die nicht mindestens vor acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt haben, sind zwecklos.

** Die Prüfung für Gesangleh r er an höheren Schulen. Wie die ^tfUlsterialab- teilunq für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum bekanntgibt, findet die nächste Prüfung ür Gesanglehrer an höheren Schulen voraussicht- ich am 19. und 20. November 1934 statt, ausrei­chende Beteiligung vorausgesetzt. Meldungen zur Teilnahme an der Prüfung sind bis spätestens 1 November 1934 einzureichen.

** Lumpen dürfen nicht vernichtet werden Der Reichswirtschaftsminister und der Preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit haben in einem Schreiben an den Reichsluftschutz- bund die Anregung gegeben, angesichts der Roh- stofflage mit allem Nachdruck darauf zu halten, daß die in den Haushalten vorhandenen wollenen und baumwollenen Lumpen nicht etwa verbrannt oder

Müll beseitigt, sondern gesammelt und der

Q] Großen-Linden, 17. Sept. Unter starker ^Beteiligung der Bevölkerung feierte gestern unsere Schule den Tag des deutschen Volks­tums. Ein stattlicher Festzug, an dem außer sämt­lichen Schulklassen auch das Jungvolk unter Stamm* führer Weber sich beteiligte, zog durch die Orts­straßen nach dem Festplatz an der Turnhalle. Gast­wirt Schaum hatte für Sitzgelegenheit gesorgt. Lehrer Arnold zeigte durch einen wirkungsvollen Aufmarsch von Schildträgern sinnfällig die Ver­breitung des Auslandsdeutschtums und sprach bann über feinen Kampf und seine Bedeutung für uns. Sprechchöre und Gedichte waren dazu angetan, alle mit dem lebendigen Gefühl für die stolze Große unseres Volkstums zu erfüllen. Turnerische Dar­bietungen unter Leitung des Lehrers Dr. Bull mann und Reigen, die Frl. Müller eingeübt hatte, schloffen sich an. Mehrstimmige Chore unter Leitung von Lehrer Reinheimer und Musik­stücke des hiesigen Posaunenchores umrahmten die Feier. In einem Schlußwort forderte Rektor Sieg­fried zur tätigen Mitarbeit im VDA. und in den Schulgruppen auf und schloß den Tag in üblicher

und prüft sie auf die Trockenheit des Futters, auf den Tag, da er einfahren kann. Da geht die Kar- ; toffelrodemaschine die Reihen der Kartoffeläcker auf und ab und schleudert die Knollen aus der Erde, I da folgen die Leser der Maschine und füllen die i Säcke,' oder die Kartoffelhacke holt Staude um Staude aus dem Boden, und bei Wind und Wetter ist Familie und Gesinde draußen. Da werden die Rüben enttrautet und zu Haufen geworfen, da decken die Mieten das kostbare Winterfutter zu, und das Rübenblatt wandert, soweit irgend möglich, in den Stall oder in die Sauergrube Da werden Wasserfurchen gezogen, um auf welligen Feldern zu verhindern, daß sich zur Zeit der Schneeschmelze oder großer Regenfälle das Wasser über den Saaten staut und sie ertränkt oder fortschwemmt. Auf dem Hof aber summt die Dreschmaschine, wenn der Ok­toberregen jede Arbeit draußen auf Acker und Grünland nutzlos macht.

So ist die Zeit, da das Herbstlaub sich von den Bäumen löst, da die Sträucher kahl werden und die Hecken durchsichtig, die Zeit angespanntester Ar­beit; die Zeit des großen Abschieds, die Zeit, da der Einsatz der Kräfte beginnt, die unter der Sommer­sonne gesammelt wurden, der Einsatz der Ernte­werte, Die der Herbst bescherte und die Haus und Hof über den Winter erhalten müssen.

Aus parteiamtlichen Bekanntmachungen

Die NS.-Frauenschaft Gießen-Ost hält ihren nächsten Ortsgruppenabend am morgigen Donnerstag, pünktlich 20.15 Uhr beginnend, im Schützenhaus ab

Die NSLB.-F achschaftHöhere Schule, naturwissenschaftli ch e Fachgruppe, versammelt sich am morgigen Donnerstag, um 16.30 Uhr, im Realgymnasium im Lehrsaal für Physik. Dr. Fuhr spricht überNeuere Unter­suchungen zur Preisberechnung". Gäste sind will­kommen.

Ortsgruppe Gießen-Aord.

Amt für Volkswohlfahrt.

Im Rahmen des HilfswerksMutter und Kind" finden bis auf weiteres jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr in der Geschäftsstelle der NSDAP., Gießen- Nord, Walltorstraße 16, Sprechstunden der Mütterberatungsstelle durch Frau Magda Steiger statt.

Wir bitten von der Einrichtung regen Gebrauch zu machen.

Beamte und Unterstützung in Krankheitsfällen.

Der Hessische Staatsminister Jung hat an alle unterstellten Behörden folgende Verfügung gerichtet:

Die hier einlaufenden Ünterstützungsgesuche lassen erkennen, daß immer noch Beamte und staatliche Be­dienstete vorhanden sind, die durch Krankheit in eine wirtschaftliche Notlage geraten, ohne hiergegen durch Krankenversicherung, insbesondere durch Beitritt zur Hessischen Beamtenkrankenkasse bzw. durch Erwerb der freiwilligen Mitgliedschaft bei der Staatlichen Betriebskrankenkasse, Vorsorge getroffen zu haben. Ich nehme deshalb Anlaß, erneut darauf hinzuwei­sen, daß bei der Entscheidung über derartige Ge­suche stets die Frage geprüft wird, ob der Gesuch­steller von der Möglichkeit der Krankenversicherung Gebrauch gemacht hat. Ist dies unterblieben, ober ist der Beamte oder Bedienstete bei einem Unter­nehmen versichert, das nur unzulängliche Leistungen gewährt, bann kann in ber Regel eine Unterstützung aus staatlichen Mitteln nicht in Betracht kommen. Es wirb baher ben Beteiligten bringenb empfohlen, sich für ben Fall ber Krankheit zu versichern.

Oie Anträge

auf Verleihung des Ehrenkreuzes.

Die Polizeibirektivn Gießen teilt mit: In teil­weiser Abänderung unserer Veröffentlichung vom 18. August wird angeortmet, daß bie Anträge au Verleihung eines Ehrenkreuzes nunmehr währenb Iber üblichen D i e n st st u n d e n, und zwar z. Zt. täglich von 7 bis 15 Uhr (an Samstagen von 7 bis 12 Uhr) auf dem jeweils zuständigen Polizeibezirk gestellt werben können.

Altersheim

beim Evangelischen Schwesternhaus.

* Wetzlar, 18. September. (Eigenbericht.) Die heutige 58. Ausstellung unb Zuchtviehversteigerung des Verdanbes Mittelbcutscher Rotviehzüchter zeich­nete ein stärkerer Auftrieb von Bullen unb ein reges Interesse ber Käufer unb Bauern aus. Es würben roieber ausgezeichnete Tiere zur Schau ge­stellt. Zur Schau unb Prämiierung waren 43 Bul­len im Alter von 12 bis 15 Monaten unb 24 Tiere über 15 Monate alt aus bewährten Zuchtgebieten vorgeführt. Die Prämiierungskommission hatte keine leichte Arbeit.

Kurz nach 10 Uhr traf Lanbesbauernführer Dr. Wagner ein. Der Lanbesbauernführer unternahm einen Runbgang burch bie neue Markthalle und die Viehstände. In den Büroräumen verpflichtete er einige Beamte der Landesbauernschaft auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.

In der Markthalle, einem großen lichten Holz­bau von schmuckem Aussehen, der rund 50 Meter lang und annähernd 15 Meter breit ist, hatten sich viele Bauern aus dem Lahntal und dem Hessischen Hinterland eingefunden. Zahlreiche prominente Tier­züchter waren anwesend.

Der Kreisobmann der Bauernschaft Wetzlar,

Bürgermeister Langsdorf, Grotz-Vechienbach

Der Allgemeine Verein für Armen- und Kranken­pflege läßt zur Zeit inmitten seines Grundstücks (Evangelisches Schwesternhaus) in der Johannes- straße, zwischen dem Schwesternhaus und der Krippe, einen Erweiterungsbau errichten, der als Altersheim Verwendung finden soll. Der zwei­stöckige Neubau enthält 14 Wohnräume und Bade­anlagen. Das Haus soll allen Volksgenossen, ins­besondere älteren Frauen, eine angenehme Wohn­stätte für ihr Alter bieten. Der Bau wird als Ein- richtuna des Evangelischen Schwesternhauses ohne jeden Zuschuß aus öffentlichen Mitteln geschaffen, die Finanzierung erfolgt zum Teil aus Stiftungen, im übrigen aus eigenen Mitteln des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege. Der Bau wird nach einem Entwurf des Architekten Baurat Meyer unter dessen Bauleitung errichtet. Mit der Fertigstellung wird zum Frühjahr nächsten Jahres gerechnet. Durch diesen Bau, den man wegen seiner ausgezeichneten Zweckbestimmung als eine gute so­ziale Tat bezeichnen kann, erhält unser Gießener Handwerk mit allen seinen Angehörigen Gelegen­heit zu lohnender Arbeit, zugleich wird damit ein ansehnlicher Beitrag zur Arbeitsbeschaffung ge­leistet.

'Storno tuen

Tageskalender für Mittwoch: NSLB., Kreis Gießen, 15.30 Uhr im Cas6 Leib: Kreisversammlung. Gastwirte-Jnnung, 16 Uhr, bei Solban: Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Maskerade".

aab tn einer Ansprache einen Ueberblick über We- - bes erforderlichen Holzes durch zahlreiche sen und Bedeutung dieses Tapes der dem besonde- Ortschaften der Umgebung und dank dem Zu,am. ren Gedenken unseres gesamten Volkstums diesseits menwirken von Stadt und Land konnte ein lang- und jenseits der Grenzen gewidmet ist. Im Mittel- qn1tnf* ;n (FrfüUuna aeben

punkt der Feier stand ein überaus lebendiger Be- s^er Wunsch in Erfüllung g-yen. richt des Zellenleiters, Dr. Pudding, der, selber Banat-Deutscher, es verstand, in eindringlicher Form Leben und Volkstum der dortigen deutschen An­siedler zu schildern. Lichtbilder unterstützten seine Ausführungen, die erwiesen, welche ungeheure Kraft-». i ------

'n her Bewahrung unb Reinhaltung unseres Volkes-1 tat von Stabt unb Land. Der