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NIVEA

mild, leicht schäumend, ganz wundervoll Im Geschmack.

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Rundfunkprogramm.

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Oberheffen

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vom Oberrhein erzählen vom Leben außerhalb der Schule. 18.25: Die Kräuterliesl besucht uns im Rundfunk. Eine Unterhaltung über Heilkräuter. 18.50: Virtuose Violinmusik. 19.10: Von Weinberg und Acker. Bilder vom rheinhessischen Leben. 19.45: Reichssendung: Politischer Kurzbericht. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. Orchester- konzert. 21: Hurra das Leben! Hörspiel um Liliencron zu seinem 25. Todestage. 22.20: Nach­richten. 22.35: Nachrichten aus dem Sendebezirk.

Wenige Sommertage und die glückverheißende Aussicht eines Geldgewinnes durch die national­sozialistische Arbeitsbeschasfungs- t o 11 e r i e bietet sich vielen. Da am 21. und 22. Juli die Ziehung stattfindet, nehme jeder noch die Ge­legenheit wahr, sich das braune Los zu er­werben.

22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Vom Schicksal des deutschen Geistes. Don Wolfram von Eschenbach zu Nietzsche. Hörfolge. 24 bis 1: Nachtmusik.

Samstag, 21. Juli:

... genese" oB

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"fim Mann aus Wahnbach, der für eine Versiche- ifgsgefellfdjaft tätig war schickte, um sich bte Stroifion zu verschaffen, fingierte Auftrage an jX Arbeitgeberin. Außerdem kassierte er Gelder, hr diese abzulieferm Während der Vertreter der Inllage drei Monate Gefängnis beantragte, er- [ante das Gericht auf eine Gefängnis st rafe ) on vier Monaten.

Ulan verlangt ja vorn Stadtkind direkt nichts, aber wenn es in der Ernt' ein wenig zugreift, dann freut es einen doch",

erklärte mir die junge, mit Arbeit überlastete Bäuerin.

Der andere Junge und das war der, dessen Mutter sich über die Zustände auf dem Lande be­klagte, weil der Sohn von einem jungen Stier geschlagen worden war war ganz anders: ein­silbig, verdrießlich, bequem und anspruchsvoll. Gleich beim ersten Frühstück habe er die Magd gefragt ob es keine Semmel zum Kaffee gebe und statt einem Stückchen Zucker wollte er deren drei in die Tasse, erzählte mir die Bäuerin. So ging es an, und als er auch sonst heimlich an allem Essen herumnörgelte, obwohl es gute, kräftige, wenn auch rauhe Bauernkost gab, war es verständlich daß dieser von zuhause aus offenbar verwohnte Junge keinen inneren Kontakt mit den Bauersleuten fand, wie er bei dem andern Jungen fast vom ersten Tage an hergestellt war. Hinzu kam, daß er selten, und dann nur auf Geheiß, eine Hand rührte, um den von morgens früh bis abends spat angestreng­ten Leuten etwas zu helfen: er blieb, was nur auch das andere Stadtkind bestätigte, fast immer untätig, lungerte ums Haus herum, neckte und reizte auf der nahen Weide das Vieh, und hierbei geschah es, daß ein junger Stier ausschlug und ihn an den B D^ser Fall war und verlief harmlos, aber nach zwei Seiten hin bleibt er doch aufschlußreich Das Verhältnis zwischen der Bauernfamilie und dem gut gearteten Jungen möchte ich als die Regel, als das Gesunde und Normale bezeichnen.

So soll es sein und so ist es auch in den aller­meisten Fällen: die Stadtkinder kommen, sind fröhlich und voller Neugier und Tatendrang und erfreuen Bauer und Bäuerin durch ihr lebhaftes Interesse an allem und jedem, kurzum durch ihre Anfangsbegelsterung. Sie wollen Überall dabei fein, nehmen in ihrem schonen jugendlichen Ueberschwang alles für sehr leicht,

zug der Feuerwehren mit zahlreichen Fahnen, Spielmannszügen und Kapellen. Eine historische Darstellung des Werdegangs des Feuerwehrwesens gibt dem Festzug eine besondere Note.

Etadtvorstandssihung in Alsfeld.

und erst, wenn ihreHörner einmal abgestoßen find", meinte der Bauer, begreifen sie den Ernst und Sinn der bäuerlichen Arbeit.

Sie benehmen sich eben wie ein übermütiges Jung­tier, wenn es zum ersten Mal in den Zug komm!; mit dem mutz man auch viel Geduld und Nachsicht haben." ., . f

Man sieht, dieser Bauer hatte die richtige Einstel­lung zum Ferienkind, das sich nicht abrackern, son­dern im freien Spiel seiner Kräfte bewegen und sich in reiner Luft tummeln soll, bei guten Leuten und kräftiger Nahrung. Sie sollen dabei Bauernar - beit, Bauernart und ländliche E i n s a ch - heit kennenlernen, auf daß sie unserem Nayrstand eelisch näher kommen. Darin liegt der hohe, gesund- heittiche und volkserzieherische Wert des Landaufent­halts. Wo dieser Erfolg ausbleibt, sind häufig die Eltern solcher Stadtkinder schuld. Wenn eine Mutter ihr Kind aufs Land verbringen will, so sage sie ihm vor seiner Abreise: Im Bauernhaus gibts von früh bis spät sehr viel Arbeit und ein ganz einfaches, aber gesundes und kräftiges Essen, Hunger leiben wirst du nicht, im Bauernhaus bedient man sich nicht wie zu Hause, dazu hat die Bäuerin des Som­mers keine Zeit; auf dem Lande arbeiten auch die Kinder in deinem Alter, also helfe auch du mit wo man dich brauchen kann, und sei artig und folgern; schwere Arbeit wird man von dir nicht verlangen.

Nun ist aber auch in der Stadt nicht ein Kind wie das andere, sondern jedes ein Produkt verschie- denartiger charakterlicher Anlage und Erziehung. Schüchterne, zaghafte, ängstliche und schweigsame Kinder brauchen einen Uebergang. Sie haben an­fangs vielleicht sogar Heimweh, weil die fremde Umgebung sie bedrückt. Diese Befangenheit wird sich jebod) bald legen, wenn das Kind sieht, daß die Bauernleute gut zu ihm sind.

Das Stadtkind darf nicht das Gefühl haben: ich bin ja doch nur da zum Arbeiten! Nein, es soll sich wohl fühlen, es soll sich satt essen kön­nen, es soll im Spiel und wandern Land und Leute kennenlernen und regelmäßig mindestens neun Stunden in einem gesunden luftigen Raum schlafen.

Kein ehrliebender, tüchtiger Bauer nimmt Stadt­kinder auf, um sie in der Arbeit auszubeuten, bei mangelhafter Ernährung und gar schlechter Behänd- lung Wo unrühmliche Ausnahmen vorkommen, da verurteilt der anständige Bauer am strengsten.

Zum Schluß noch den Brief , eines Arbeiterkindes, das feit 14 Tagen bei einem Bauern ist:

Liebe Eltern! Wie schön es bei unserem Bauer ist, kann ich gar nicht sagen. Ich mache der Bäuerin alle Tage die Betten und die

Morqensuppe und bin bann untertags Kinder- i mädchen für die kleine Gertrud und den lieben

Das Stadtkind beim Bauern

Von Meta Sanel, Lehrerin.

Wickstadt, 18. Juli. Für den vergangenen Ccmstag hatte die A r b e i t s d i e n st a b t e i lu n g 6/2 2 6, Wickstadt, zur Uebergabe unb Ein- Viihung d e s neuen ©peifefaales ber e-.-cs STUonn mirh in den Mittaas-

beschafft werden müssen.

§ Ulrichstein, 18. Juli. In wenigen Tagen findet wieder der im ganzen Vogelsberg bekannte Jakobimarkt statt. In unserer Zeit, da uraltes bäuerliches Herkommen wieder stärkere Beachtung findet, zeigt sich auch allenthalben in unserer länd­lichen Heimat wieder eine Belebung der Märkte und althergebrachten Feste. Vor einigen Wochen konnte das höchste Hessendorf Herchenhain die 575- jährige Wiederkehr seines bekannten Johannimark­tes feiern. Der Ulricf) ft einer Satobimarft, der auf das Jahr 1347 zurückgeht, dürfte neben dem Drtenberger Markt einer der ältesten Märkte Hes­sens überhaupt sein. 1347 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer der Feste Ulrichstein die Rechte und Freiheiten der Reichsstadt Friedberg, und so hat sich seit dieser Zeit, trotz aller Stürme, die über das Bergstädtchen im Laufe der Geschichte bahin- brauften, der Markt bis zum heutigen Tage er­halten. Allerdings die Bedeutung, die er in früheren Zeiten für den Vogelsberg und Oberheffen hatte, ist geschwunden. Die besseren Verkehrsverbindungen brachten mit sich, daß die ländliche Bevölkerung längst nicht mehr so auf diese Märkte angewiesen ist, die größeren Städte und ihre Geschäfte haben immer mehr die Aufgabe übernommen, das Land mit den nötigen Waren und Geräten zu versorgen. So hat auch der Staat, der früher durch den Marktzoll manchen Taler einsteckte, schon lange diese Einrichtung aufgehoben; nur dasZollhaus am Platze des Marktes erinnert noch jetzt daran. Die Einwohner des früheren Amtsbezirks Ulrich­stein schätzen aber noch wie einst ihrenIobbes - m a a t", die in die Städte Verzogenen kommen an diesen Tagen zu Besuch in die Heimat, alte Freund­schaften werden erneuert und neue geschlossen, man

, feiert das Fest des Jahres.

O0 Als selb, 18. JE. In ber jüngsten S t a dt- vorstandssitzung befaßte man sich mit der Wasserversorgung der Stadt Alsfeld. Im Quellengebiet Oder-Breidenbach ist eine neue Quellbohrung oorgenommen worden, die einen sehr guten Erfolg hatte. Es erscheint jedoch notwendig, eine weitere Dersuchsbohrung zu machen zwecks Er­schließung weiterer Quellen. Es wurde beschlossen, eine solche ausführen zu lassen und der Firma Stephan Kuhn in Inheiden zu übertragen. Als Sachverständige wurden zugezogen Oberbaurat Hechler (Gießen) und Oberbergrat Prof. Dr. Diehl (Darmstadt).

Aenderung der Verkehrspolizei- Verordnung der Stadt Alsfelb: Es han­delt sich hier um die Einführung von Einbah n- ft r ja 6 e n in den engen Straßen der Altstadt infolge des steigenden Verkehrs, sowie um die Ableitung des Lastdurchgangoerkehrs und um die Herabsetzung der Fahrtgeschwindigkeit für Lastkraftwagen innerhalb der Stadt auf 10 Kilometer wegen der Beschädigung der Häuser durch die Erschütterungen. Das Ministe­rium wünscht hierzu noch die Aeußerung der zustän­digen Organisationen des Kraftfahrwesens. Die Vor­schläge der Kraftwagenstaffel III/147 und des Motor­sturms 21 M/147 wurden mit der Aenderung ange­nommen, daß die Obergasse zur Einbahn­straße erklärt wird ohne Beschränkung auf ge­wisse Tageszeiten.

Bei der gegenwärtigen Herstellung der Durchgangs st ratzen der Stadt mit einer Teerdecke hat sich auch die Herstellung des Verbin­dungsstückes zwischen Schwabenr öder Straße und aller Bahnhofstraße entlang der Ludwigstra^ als zweckmäßig erwiesen. Der dafür erforderliche Kredit wurde bewilligt. ~.

Für die Alfred - Klo ft e r m ann - S led- lung, eine vorstädtische Kleinsiedlung im Stadtteil Rambach, wurden die Lieferung der Fußboden, der Glaser- und der Schreinerarbeiten, gemäß den Vor­schlägen des Bauausschusses vergeben. Die Siedlung, die im Rohbau unter Einsatz des Fre/^'6^ 1 beitsdienstes fertiggestellt ist, soll tm Oktober bezogen

Niemehr würde ich ein Kind einem Bauern an­vertrauen, denn es ist ja ohne jede Aussicht und allen möglichen Gefahren ausgesetzt!" meinte fast entrüstet eine Stadtfrau, die mit ihrem Sproßlmg dieser Tage in die Sprechstunde meines Vaters kam. Ihr zwölfjähriger Sohn, der dank meiner Vermittlung feit acht Tagen auf einem Bauernhof weilte, wurde dort von einem jungen Stier ge­schlagen und leicht verletzt. Da die überängstliche Mütter auch schon von eventuellem Schadenersatz sprach, ging ich dem Fall sofort nach und erfuhr von dem Bauern und seinem Weib folgendes:

Das Bauernehepaar hatte ohne langes Ueber- legen auch Heuer wieder zwei Stadtkinder (Buben) für die Dauer der großen Ferien angenommen. Der eine war ein artiger, folgsamer Junge, der vom ersten Tage an überall ein wenig mithelfen wollte und immer froh und zufrieden war. Er half beispielsweise der Bäuerin beim Buttern, trug ihr Kleinholz zu, brachte das Frühstück aufs Feld, kurzum, was er glaubte, seinen noch schwachen und ungeübten Kräften zumuten zu können, das pro­bierte er und Bauer und Bäuerin hatten ihn gern. Bald hals er auch etwas im Feld mit, beim Gar­benbinden, zuhause beim Abladen usw.

Bellmuth, Adolf Thaler in Leidhecken, Adolf Müller in Ober-Widdersheim, Karl Waldemar Schupp in Ortenberg und Karl Georg Schäfer in Rinderbügen. Zu Beigeordneten im Kreise Büdingen wurden ernannt: Heinrich Carlin Bell­muth, Heinrich Bopp III. in Diebach am Haag, Christian Biehn in Hitzkirchen und Friedr. Otto Hebbel in Ortenberg.

Kreis Schotten.

<£ Vom Vogelsberg, 18. Juli. Auf hoch­gelegenen Aeckern mit steinigem Boden bekommen nunmehr auch die Kartoffeln die anhal­tende Trockenheit e mpfindlich zu spüren. Teils sind die Sträucher schon abgestorben, teils im Absterben begriffen. Regen kann hier nicht mehr helfen. Der Boden ist bis zu den kleinen Knollen hinab tagsüber brühwarm, was auch die Ursache ist, daß sich an den neuen Knollen schon wieder Wachstumskeime bilden, die man allenthalben fest­stellen kann. Der meiste Roggen ist ge­schnitten. Hinsichtlich der Quantität an Stroh kann man zufrieden sein. Beim Körnerertrag ist ein Verlust zu buchen, da ein großer Teil der Kör­ner durch die große Hitze zur Frühreife kam und schrumpfte, Weizen und Hafer sind inzwischen auch herangereift, die Ernte hat eingesetzt. Ein Aus­fall an Stroh und Korn muß leider ebenfalls in Kauf genommen werden, der größte Schaden ist jedoch darin zu erblicken, daß die Kleeuntersaat im Hafer völlig abgestorben ist und im nächsten Jahre an Stelle des fehlenden Klees andere Futtermittel

Freitag, 20. Juli:

=50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 8|'i: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis ft Gymnastik. 10» Nachrichten. 11.50: Sozial- üerit. 12: Mittagskonzert I des Symphonie- und Dorchesters Baden-Baden. 13: Saardienst. Nach­ten 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13 0- Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14 Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: 5t nde der Frau. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: irchmittagskonzert. 17.30: Das Pferd im deut- itin Volkstum. Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Kon­ak Günther. 17.45: Kleine Stücke für Flöte und ,

iier 18- Stunde der Jugend. Sechs Primaner I Bunte Stunde. 24 bis 2. Nachtmusik.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.2(1: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittags­konzert III. 14.30: Fröhliches Wochenend! 15.10: Lernt morsen!" 15.40: Quer durch die Wirtschaft. Berichte und Gespräche. 16: Bunter Nachmittag. 18- Stimme der Grenze. 18.20: Wochenschau. 18.30: Stegreifsendung. 18.50: Zeitangabe. 19: Eine halbe Stunde Kabarett. 19.30: Franz Baumann singt. 20: Nachrichten. 20.05: Saarländische Um- schau. 20.15: Wiener Bilderbogen. Acht Bilder aus Mens deutscher Vergangenheit. 22.20: Nachrichten. Mr' Flöte und 22.35: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.45:

Kommissarische Bürgermeister im Kreise Gießen.

L kommissarischen Bürgermeistern Eden bestellt: Jakob Hofmann m Bersrod, Mholm Konrad in Odenhausen, Heinrich Rink n 5teinbad), zum kommissarischen B e i g e o r b n e - :et wurde bestimmt Heinrich Launspach in Dpenrob.

Ans der Hast entlasten.

' Schotten, 19. Juli. Der im Zusammenhang mi dem Gattenmord der Frau Karollne Dutroein in Kaulstoß, die bekanntlich m der 9or gen Woche ihren Ehemann durch Hammer- Hige auf den Kopf und durch Würgen etmor> je: -, mitverhaftete Vater der Mardern, der Zt Jahre alte Friedrich ftainz aus Kautstotz, ch auf Grund der bisherigen Ergebnisse der Unter- |rc:ung aus der haft entlassen worden.

Aus dem nationalsozialistischen Arbeitsdienst.

Lrandhllse In Msenheim.

' Aus dem Kreise Büdingen, 18. Juli. Mer Tage war vorn Arbeitsdienstlager Wickstadt au eine Rauchsäule in der Richtung Assenheirn am Simmel sichtbar. In ber Annahme, daß es sich um ein.-n Brand handele, rückte die Abteilung sofort au und war 12 Minuten später an ber zwei Kilo- mtier weit entfernten Dranbstelle, wo eine En euer in Flammen ftanb. Den gemem- jar en Bemühungen ber Assenheimer Feuerwel,., ein s Teiles ber Zivilbevölkerung unb bem tatkraf- tiam Eingreifen bes Arbeitsdienstes gelang es, eine Mahl wertvoller landwirtschaftlicher Maschinen zu retten Die Eindämmung des Feuers war unmöglich, es galt jedoch die umliegenden landwirtschaftlichen Goäube vor bem Uebergreifen bes Feuers zu be­eren. Auch hierbei hat sich ber Arbeitsbienst m fyiDorragenber Weife betätigt. Der Bürgermeister vor Assenheirn hat ber Arbeit s b t e n ft a b t e t |in g 6/226, Wickstabt, für bte Hilfe fernen Dank eiü gesprochen.

Arbeitsdienstfest in Wickstadt.

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Für die Gastspiele b e r R e i ch s w a n d e r - oper (Deutsche Musikbühne Berlin) im fommenben Winter wurde die Garantiesumme für brei Opern- vorstellungen (Fidelio",Der Wildschütz ,Die Flodermaus") in derselben Höhe wie im Vorfahr "^Hinsichtlich des Erlasses ber Gewerbe^ [teuer aus $illigteit5grunben furba5 Rechnungsjahr 1934 wurde dieselbe Rege­lung wie in den beiden letzten Jahren, tn Überein­stimmung mit Kreis und Provinz, getroffen b h wenn die Steuerwerte ber enbgulttgen Veranlagur^ um mehr als 20 v. H. hinter der gemeindlichen Ver­anlagung zurückbleiben, soll eine Ermäßigung ber Steuer aus Billigkeitsgrünben emtreten

Unter Mitteilun gen gab ber ®or^nöLDIn mit odet ausreichend entwickelt und genährt ange. t 7ein"K?rs7s

fortgesetzt.

Oie neuen Druschpreise.

Di- L ° nd - sbauernschas t ft e fj e n-91iah lau hat im Einvernehmen mit bem Facyreseren Ln für Ändrufch b« R-ichsh°uP.abt°,lun^ IV nachstehend Druschpreise f

1 °Sch /un-ndru s ch. Klaff- ' <M°'°hinen von 20 Zoll Tromm-ldurchm-ff-r ab aufwärts! Ü R h ^°M-,ch?n?n unter 18 Zolls? 6,50 DM. pra Stunde. . qJ m

LSL-8! L töftigung ber Bedienungsmannschaft mtrb von bem Landwirt bzw- Bauern gesteh Feld- unb

ZKrusch geüen^für bie g*Wben 9,90 RM.; Klasse iE: 8,80 RM.; Klasse III: 7,15

RM. Bei Feld- und Platzdrusch wird die Bekösti­gung von dem Maschinenbesitzer gestellt, sonst wie oben. Verpflegt der Bauer bzw. der Landwirt die Bedienungsmannschaft nicht, so ist der ortsübliche Satz für die Verpflegung zu vergüten. Für den Lohndrusch nach dem 1. Gilbert (Oktober) 1934 er­mäßigt sich der Druschlohn für den Bauern um 0,50 RM. pro Stunde. Der Bauer und Landwirt, der den gewerbsmäßigen Lohndrusch ausübt, ist an diese Druschpreise gebunden. Bei Genossenschaften, die den Lohndrusch bei Nichtgenossen ausüben, sind ebenfalls biefe Sätze maßgebend. Die Gemeinden, die über ihren Gemeindebezirk hinaus den aewerbs- mäßigen Lohndrusch ausüben, find ebenfalls an diese Sätze gebunden.

Für die Notstandsgebiete im Vogelsberg, Westerwald und im Ooenwald gelten folgende Druschpreise:

Scheunendrusch. Klasse I (Maschinen von 20 Zoll Trommeldurchmesser ab aufwärts): 7 RM.; Klasse II (Maschinen unter 20 Zoll bis 18 Zoll einschließlich): 6 RM.; Klasse III (Maschinen unter 18 Zoll): 5 RM.; für Stiftendrescher: 4 RM. In obigen Preisen sind einbegriffen: drei Mann Be­dienung, Bindfaden und Betriebsstoff. Die Bekösti­gung geschieht durch den Bauern.

2 Feld- und Platzdrusch. Klasse I: 7J0 RM.; Klasse II: 6,70 RM.; Klasse III: 5,70 RM.; für Stiftendrescher: 4,70 RM. Die Beköstigung geschieht durch den Lohndrescher, sonst wie vor­stehend. m ,

Das Notstandsgebiet tm Vogelsberg umfaßt das Gebiet der Kreisbauernschaft Oberhes- sen-Ost und die politischen Kreise Lauterbach, Als­feld und Schotten.

Landkreis Gießen.

£ren

Enteneier d Massen neiern bei Speise-Eis kapelle. galtet un= ' Besetzung szuges des Mage am gsdenkmal. irt diesmal uges durch Kompanie. , u. a. auch h einer be­iramm Der» hingen: 1. bische Fest» ire wieder! .-R. 15; 4. Iten Eichen c Fanfaren- Frager), b) Märsche mit mgen Kerls

in der ittwochabend der Milk rps unseres Musikmeister ie bereits in über deck, iftungen des :r zahlreiche apelle einige l Das sorg- nachte u. a. tzings Ouoer- ierbis Szenen Szenen aus juccini. Siele Wiedergabe [teroperetten Vertonung M Dvrttag ttunß folgte. iQ5 Marine- igenlied" von [b in Marsch' 1 von Schme- vom Orchester ch^irkungs- ^bedeuteten nd Geldmittel sein sorgenfrei sie schon ganz schäft leuchtete tztes Ergeben, ür ihn Beseht

* Großen-Linden, 18. Juli. Frau Katha­rina Post und Frau Anna Rößner feierten die­ser Tage bei der Zigarrenfabrik von Justus Form­hals das 35jährige, bzw. das 25jährige Arbeits­jubiläum. Don den Mitarbeitern und dem Inhaber der Firma entsprechend geehrt, wurde ihnen je eine Ehrenurkunde des Deutschen Tabakvereins überreicht.

? Lich, 17. Juli. Gestern nachmittaa mußte zur allgemeinen Entrüstung festgestellt werden, daß die als Schutzplatte dienende Glastasel auf der vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Lich unter erheblichem Kostenaufwand errichteten Drientie« r u n g s t a f e l vom Vogelsbera und Wetterau auf dem Höhlerberg von rohen Buben z e r - trümmert worden 'ist. Zum Beweise dieser Heldentat" liehen die Täter den zur Tat benutzten Stein auf der Tafel liegen. Anscheinend ist diese Tat von denselben Personen verübt worden, die feit einiger Zeit die gemeinnützigen Au­la g e n des Verkehrs- und Verschönerungsverems, auch Ruhebänke, Schutzhütten usw., m gemei­ner Weise beschmutzen und beschad i - q e n. Es ist unverständlich,, welche Gründe diese zerstörungswütigen Elemente zu solchen, die Allge­meinheit schädigendenHeldentaten" führen. Es ist dringendes Erfordernis, daß alle Bürger der Stadt dazu beitragen, den Zerstörern das Handwerk zu legen und sie einer exemplarischen Bestrafung zu­zuführen.

Kreis Büdingen.

* Bübingen, 18. Juli. Zu Bürgermeistern tm Kreise Büdingen wurden ernannt: Otto Herche in

Irterfunft eingelaben. Wenn auch in den Mittags- luntien das Wetter sehr bedenklich schien, so hatte oh Petrus ein Einsehen mit unseren Jungens, em als ber Abteilungsführer die Abteilung dem ii ippenführer meldete, da strahlte der Himmel rrn hi nften Sonnenschein. Nach kurzen Worten des Wes an die Abteilung für ihre rastlose emsige Hineit beim Bau der Unterkunft und an der Bau- eie draußen, übergab Dr. Engelbach die Ooilüffel der neuen Unterkunft an den Gruppen- rrer, der in herzlichen Worten an die Arbetts- minner den Appell richtete, auch weiterhin in Iiarte und Einfachheit ihre Pflicht zu tun, wie es iiaes Arbeitsmannes würdig ist. Dann fanden sich löeitsbienft unb Bevölkerung in bem neuen Kiteifefaal zusammen, um sich Kaffee unb Kuchen i.inben zu lassen. Die Gruppenkapelle brachte iectsche Weisen zu Gehör, währenb bie Sportler ue: Abteilung ben Nachmittag mit gymnastischen ^liführungen, leichtathletischen Hebungen unb Hin- lemislaufen ausfiMten. Den Abschluß bieser Dar» Übungen bilbete ber Hinbernislauf einer humori- ichen Gruppe, bie allerseits Heiterkeit unb Freube cb^Iöfte. Dann gab bie Abteilung ein gemeinsames llsenbessen, anschließenb würbe im Freien getanzt i spät in bie Nacht hinein.

Oberhelsischer Feuerwehrtag

in Bad-7lauheim.

?>PD Bad-Nauheim, 18. Juli. Zum 2 8. >"erheflifch°n Feuerwehrtag, der m ti Tagen vom 4. bis 6. August in Verbindung : einem großen F-uerwehrsest hier stattfind-t, ir5 an die sämtlichen h-fsifch-w Wehren und ine >-iachbarten preußischen Wehren rund 600 Em- amngen hinausg-gang-n. Nach den bis i-tzt em- PLufenen Anmeldungen darf mit einer Beleck,gung >cn 4000 Feuerwehrmännern gerechnet werden, iier Zahl wie sie bisher wohl kaum ein Provm- Meuerwehrtag zu v-rz-ichn-n hatte. Der Feuer- - chrtag wird Samstag durch Branddirektor B r a u- - ch (Gießens eröffnet Der Sonntag bringt am r ,-mittag eine gemeinsam mit der Ortsgruppe bes i jchslustschutzbundes vorbereitete Luftschutzubung 11 Brandangriff, am Nachmittag den großen Fest-

inB gelangte das Posaunensolo aus der Operette Di- Bogelhändler" zu dem LiedSchenkt man sch Rosen in Tirol" von Zeller zum Vortrag. Mit 1A ausgezeichneten Wiedergabe der Posaunenpar. * rwarb sich der Solist verdienten starken Beifall.

Schluß bes Konzerts bilbete ein Kranz vater° inlitoer Weisen aller beutschen StammeDas

Deutschlanb soll es fein" von Blume, bas mt eqifternbem Schwung zum Vrntrag gebracht 3uOe Der lebhafte Beifall veranlaßte Dbermufit- Liter Krauße nicht nur zum Schluß, sonbern :ud währenb ber Programmfolge zu verschiebenen juiaben.

Schöffengericht Gießen

Degen fahrlässigen Falscheibes würbe ein Mann :u5 Hungen zu einer Gefängnisstrafe von r: i Monaten verurteilt. Der Angeklagte hatte oi inern Ehescheibungsprozeß falsche Angaben ge-