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Oer Berg -es Schreckens

OaS Schicksal der deutschen Himalaja-Expedition.

Don X 39. Hager.

lieber ganz England entluden sich schwere Ge- Witter mit Wolkenbrüchen. Drei Personen wurden durch Blitzschlag getötet und über 30 Personen erlitten Verletzungen. In vielen Ort­schaften kam es zu großen Ueberschwemmun- a e n. Angesichts der langen Dürreperiode wird der Regen in ganz England begrüßt. Auf der in pri­vatem Besitz befindlichen Insel Brownsea bei Oole Harbour ist ein riesiges Buschfeuer ausgebrochen, das bereits einen Teil der Insel ver­wüstet und 12 Häuser zerstört hat. Die Flam­men werden von Truppen, Polizei und Arbeiter- schäft bekämpft. Die Insel ist als Schongebiet für Vögel und Tiere berühmt, von denen I wunderte in dem Brand ums Leben gekommen find.

Folgen -er Dürre in LtSA.

Fast täglich 4Z°C. - Kein Wasser für Vieh und Aecker. - Heuschrecken und Käferplage. - Typhus und Waldbrände.

men. Man kehrte um; auch der zweite Angriff auf den Nanga Parbat war gescheitert.

Aber Merkl blieb zäh. Er ließ nicht ab von sei­nem Plan, den tückischen Geist des Schreckensberges zu bezwingen. Das Reich stellte ihm die nötigen Mit­tel zur Verfügung, sine Reihe der erfahrensten und besten deutschen Bergsteiger stellten sich ihm freudig zur Seite. Von hohen Hoffnungen begleitet zog man abermals aus, nicht zuletzt gerüstet mit den wichtigen Erfahrungen her ersten Expedition.

Inzwischen allerdings erhob sich ein seltsames Wi- dernis. Roch während der Planung und Zurüstung der neuen Expedition kam über London die Nach­richt, daß gegen Ende des Jahres 1933 der um diese Zeit verstorbene Dalai Lama, der oberste geist­liche und weltliche Würdenträger Tibets, unum­

schränkter Herr imverschlossenen Land", ein Testa-1 ment hinterlassen habe des Inhalts: jede neue Hima-1 laja-Expedition wird fortan verboten! Warum | diese feindliche Haltung? Der Dalai Lama be­gründete sein Verbot damit, daß die letzte englische Mount-Everest-Expedition im ganzen Himalajage­biet -r- furchtbare Trockenheit verur­sacht habe; der Gott und Geist der Berge habe aus Rache über den Versuch weißer Menschen, in sein Reich einzudringen, zahllose Viehherden, den einzigen Besitz der Bergbewohner, sterben lassen, er habe Seuchen gesandt und Dürre; fortan dürfe drum kein Weißer noch einmal sich solch frevelvollen Un­terfangens erdreisten.

Nun, dieser letzte Wille des Dalai Lama hat wohl nicht allzu viel auf sich gehabt; vielleicht ist der neue Dalai Lama, übrigens ein Kind von we­nigen Monaten, anderer Ansicht als sein Vorgän­ger; jedenfalls hat man von Schwierigkeiten, die in Tibet sich gegen die deutsche Himalaja-Expedition 1934 erhoben hätten, nicht viel gehört. Alles ließ sich gut an. Unaufhaltsam drang man vor. Wieder hatte man eine Höhe von 7600 M e t e r er­reicht, befand sich also in der gleichen Höhenlage wie vor zwei Jahren. Wieder machte sich Merkl mit zwei Begleitern auf zum letzten Ansturm gegen den Gipfel ...: und wieder sandte der rachsüchtige Geist des Schreckensberges einen furcht­baren Schnee sturm ... Die Zelte mehrerer Lageretappen wehten in die Tiefe, die Lasten stürz­ten zum Teil zu Tal, wurden vergraben unter den Lawinen, ungeheuerliche Stürme unterbanden jeg­liche Nahrungsmittelzufuhr von Lager zu Lager, eine Anzahl van eingeborenen Trägern sind erfro­ren. Und keinerlei Nachricht von Merkl und feinen Begleitern.

Die Gefahr, in der sich diese Spitzengruppe seit Tagen befinden muß, ist ungeheuer. Und dennoch ist nicht alles verloren. Durch drahtlose Meldungen wissen wir, daß die übrigen Expedi­tionsmitglieder aus allen Lagerstufen immer wie­der vorzustoßen versuchen in das weiße Reich, in dem Merkl und die Seinen verschwanden. Zudem gehören die Expeditionsführer und seine beiden Kameraden Dr. Welzenbach aus München und

Aus Missouri sind mehrere Typhusfälle gemeldet worden. Im südlichen Massachusetts sind mehrere große Waldbrände ausgebrochen. Staatliche Polizei und Abteilungen des Freiwilligen Arbeitsdienstes sind zur Hilfeleistung aufgeboten worden.

Gewitterstürme in Tennessee.

In Tennessee hat die Rekordhitze nach unge- wöhnlich heftigen Gewitterstürmen ihr Ende ge­funden. Der Sachschaden ist groß. Besonders schwer ist der Schaden auf den Maisfeldern und in b e n Wäldern. Der Drahtverkehr ist unter­brochen. Mehrere Personen wurden getötet. Die Zahl der Verletzten beträgt etwa 20.

Schwere Gewitter und Wolkenbrüche in England.

N. Melaick) aus Ulm zu den besten und erfahren st enBerg steigern unseres Vater­landes; sie haben sich schon mehrfach aus den schlimmsten Lagen durch ihr überragendes alpines Können und durch ihre unbesiegbare Willenskraft gerettet. Ganz Deutschland hofft darum heute, daß, wenn sich schon bislang das Schicksal dieser Expe­dition aufs Haar ähnlich dem der Expedition vom Jahre 1932 gestaltete, auch der Ausklang der gleiche sein wird, falls kein restloser Sieg zu erzwingen ist: Rettung und Heimkehr und ein neuesDennoch!"

Aus aller Wett.

Verkehrssperre auf der ganzen Bergstraße.

Am kommenden Sonntag ist die ganze Berg­straße wegen der 2000-Kilometer-Fahrt von 1 bis etwa 21 Uhr für jeden Verkehr gesperrt. Das Ueberqueren der Bergstraße mit Fahrzeugen ist unmöglich. Nur Fußgänger dürfen an Kreu­zungen die Straße in Begleitung eines Absperr­postens überschreiten. Kraftfahrer ö st l l ch der Berg­straße müssen, wenn sie nach Westen zu fahren gezwungen find, über den Odenwald ins Neckartal nach Heidelberg und dort auf der linken Neckarseite unter der Friedrichsbrücke hindurchfahren. Kraftfahrer westlich der Berg­straße fahren nach Osten über Mannheim nach Heidelberg oder näher über Viern­heim, Heddesheim, Ladenburg, Ilvesheim, Secken­heim, Heidelberg und dort am Neckar entlang unter der Friedrichsbrücke durch.

Bei einem Autounsall ein bekannter national- sozialistischer Journalist Oesterreichs getötet, getötet.

Kansas City, 19. Juli. (DNB.) Die Trocken­heit der letzten Wochen hat in den Farmgebieten zwischen dem Mississippi und den Rocky Mountains ein noch nicht dagewesenes Elend her­vorgerufen. Während der letzten 27 Tage hat die Hitze fast täglich 4 7 Grad Celsius er­reicht. In den Nächten sind die Temperaturen nie unter 25 Grad Celsius gefallen. Die Gärten, Felder und Wiesen sind entweder von der Sonne aus» gedörrt oder liegen unter fuß tief em Schmutz staub begraben. Sogar mittelgroße Flüsse find ausgetrocknet. Die Landwirte müssen in ihrer Verzweiflung das Wasser meilenweit herbeiholen, um den Restbestand ihres Gutes zu erhalten.

In Westoklahoma wurden am Mittwoch 6 00 Stück Vieh erschossen, da kein Wasser mehr aufzutreiben war. Wahrscheinlich dürfte man sich gezwungen sehen, noch mehrere Hundert Stück Vieh folgen zu lassen. Riesige Viehherden find auf der Suche nach Wasser und nach Weiden. Hunderte von Waggons mit Vieh find auf die Diehmärkte gebracht morden, wo zahlreiche Tiere kre­pieren. In Montana ist auf den Weiden viel

als der Bademeister den Vorfall bemerkte und das Wertstück an sich nahm. Es ist seiner Besitzerin wieder zugestellt worden.

vom Schiffslau den Iuß abgerissen.

Beim Anlegen eines Personendampfers an der Rüdesheimer Haltestelle geriet ein Matrose des Dampfers in ein Schiffstau, das sich so un­glücklich zuzog, daß es dem Matrosen den Fuß aus dem Gelenk riß. Der Verunglückte wurde m das Rüdesheimer Krankenhaus überfuhrt.

vierzehnjähriger Junge im Traum aus dem Aenster gestürzt.

In Kirchen (Sieg) war ein 14jähriger Junge im Traumzustand ins Fenster seines Schlafzim- mers gestiegen und aus dem zweiten Stockwerk des Hauses in die Tiefe gestürzt. Mit einer schweren Schulterverletzung und einem Kieserbruch wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Lin Geisterschiff.

Ein seltsames Geschehnis wird aus Scapa Flow gemeldet. Dort finden augenblicklich Ber­gungsarbeiten an dem früheren deutschen SchlachtschiffBayern" statt, eines der Schiffe, d05 dort im Jahre 1919 von seiner Mannschaft ver- senkt wurde. DieBayern" erhob s i ch am Mitt­woch plötzlich zum größten Erstaunen der Bergungs­arbeiter vom Grunde der See, stieg etwa 120 Futz bis zur Oberfläche, schwamm etwa eine halbe Stunde und sank dann wieder auf den Grund.

Kunst und Wissenschaft.

Die Jugend huldigt der 70jährigen Dichterin Ricarda huch.

Buben und Mädels der Heidelberger Hindenburg- schule zogen mit klingendem Spiel hinaus zum Haus der Dichterin Ricarda Huch, die ihren 70. Geburtstag feierte. Die Buben fangen mit frischer Stimme Geburtstags- und Freiheitslieder und er­weckten den sichtlichen Beifall der Dichterin, die erst vom Hof ihrer Wohnung, dann auf der Straße die sinnreiche Huldigung der Jugend entgegennahm. Sie dankte in herzlichen Worten und gab der gro­ßen Freude Ausdruck, die ihr durch die Huldigung der Jugend geworden sei.

Erweiterungsbau des Germanischen Museums.

Der vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg aus eigenen Mitteln errichtete, in der Kreditierung durch die Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten unterstützte Erweite­rungsbau der Gemäldegalerie ist im Rohbau fertiggestellt. Er besteht aus einem Haupt- saal und zwei kleineren Sälen, die alle drei Ober­licht erhalten. Mit der Einrichtung der Säle, die einen Ueberblick über die Deutsche Malerei des Barock und Rokoko enthalten werden, wird soeben begonnen. Damit soll versucht werden, eine in den Sammlungen der deutschen Museen bisher schmerz­lich empfundene Lücke zu schließen. Mit der Er- 1 Öffnung der Ausstellung ist für Mitte August zu

aus. Der Rennfahrer Sundquist konnte sich mit den beiden Begleitern im letzten Augenblick in Sicher­heit bringen. Unter den Rädern, die bereits im Großen Preis von Belgien großes Pech hatten, befand sich auch die Maschine des bei dem Rennen ums Leben gekommenen holländischen Rennfahrers van der Pluym. Die Hitze, die der brennende Wagen ausstrahlte, und die in der Hauptsache durch das Zerspringen mehrerer Sauerstoffzylinder verursacht wurde, war so gewaltig, daß bis auf 200 Meter Entfernung in allen Bauern­höfen die Fensterfcheiben zersprangen. Auch mußten eilige Vorkehrungen getroffen werden, um ein Uebergreifen des Brandes auf die um­liegenden Häuser und Heuschober zu verhüten.

Meuternde Strafgefangene stecken das Gefängnis in Brand.

In Venedig in der Strafanstalt auf der Insel La Giudecca, wo 370 männliche Strafgefangene untergebracht sind, wurde von zwei unzufriedenen Gefangenen unbemerkt ein Feuer angelegt, das sich schnell ausbreitete. In dem dabei entstehen­den allgemeinen Tumult versuchte ein großer Teil der Gefangenen aus dem brennenden Ge­bäude auszubrechen. Gefangenenwärter und Marinesoldaten konnten aber ein Entweichen der Gefangenen verhindern, indem sie sie in einem nicht gefährdeten Teil des großen Strafanstaltsplatzes zusammendrängten und mit aufgepflanztem Bajo­nett streng bewachten. Es scheint, daß die beiden Brandstifter eine allgemeine Meuterei anzetteln wollten, die aber durch das schnelle Eingreifen der Gefängnisverwaltung verhindert werden konnte. Die italienische Presse schweigt sich bis zur Stunde über den Vorfall völlig aus.

Eine Perlenkette nach einem Jahr im Main wiedergesunden.

In Miltenberg verlor im vorigen Sommer eine Dame aus Mainz im Schwimmbad eine wert­volle Perlenkette. Wochenlanges Suchen blieb er­folglos. Dieser Tage trat nun zufällig ein Badegast a u f Die Kette und zog sie heraus. Er wollte sie schon wieder ins Wasser zurückwerfen, da sie recyt unscheinbar und verschlammt aussah,

Hiobsbotschaft: Seit einigen Tagen werden die führenden Mitglieder der deutschen Himalaja-Expe­dition nach einem furchtbaren Schneesturm, der die Verbindungskette zwischen den einzelnen Lagern abreißen ließ, vermißt; jede Suche nach den Dreien, nach dem Führer Merkl und seinen Begleitern Wieland und Welzenbach, war bisher er­folglos; man befürchtet das Schlimmste.

Da beben die Herzen um das Schicksal dieser Expedition, die im März dieses Jahres startete, begleitet von den kühnsten Hoffnungen des Jn- und Auslandes. Das Ziel war: Besiegung des 8120 Meter hohen Himalajagipfels Nanga Parbat. Er ist der erste unter den dreizehn noch unbe­zwungenen Achttausendern des Himalaja und des Karakorums, dessen Besteigung in Angriff genom­men wurde, früher als der Mount Everest, den die Engländer viermal bestürmten, früher als der Kang» chenzönga, an dem sich die Deutschen dreimal ver­suchten. Auch die Bezwingung des Nanga Parbat ift der dritte Versuch und wieder scheint sich dieser Achttausender als ein Berg des Schreckens erwiesen zu haben, als der er bei den Eingeborenen längst gilt.

Schon im Jahre 1895 verschwor sich ein Eng­länder, der hervorragende Bergsteiger Mummery, den Nanga Parbat zu besiegen. Der Slncjriff war kühn angelegt. Aber der Berggeist siegte m diesem Duell gegen Menschengeist und Menschenenergie; er ließ den Engländer ein in [ein Reich, aber er gab ihn nie mehr zurück, er hat ihn behalten, noch heute ist das Schicksal Mummerys unbekannt.

Den zweiten Versuch unternahm der zur Zeit vermißte Führer der diesjährigen deutschen Hima­laja-Expedition, der bekannte Bergsteiger und tech­nische Reichsbahnobersekretär Willy Merkl aus München. Es war im Jahre 1932. Die Expedition bestand aus Deutschen und Amerikanern. Sie ge­langte bis z u einer Höhe von 7600 M e - tern. Der Erfolg schien schon in schier greifbare Nähe gerückt zu sein, man hielt bereits auf dem Gipfelgrat. Merkl und zwei seiner Begleiter schick­ten sich an, hoffnungsfroh die letzten 600 Meter in Agriff zu nehmen: da setzte Neuschnee ein; zwanzig Tage lang waren die drei von jedem Lebensmittelnachschub abgeschnitten, die eingebore­nen Träger hatte man überhaupt nur bis zu einer Höhe von 6600 Meter hinaufbekommen, in welcher Höhe man bas Hauptlager errichtet hatte, wo fünf­zig Traglasten lagerten. In unaufhörlichem heroi­schen Kampf gegen den weißen Tod kämpften sich die drei Führer nach Wochen wieder abwärts in die Tiefe, gelangten zum Hauptlager. Und hier lag der endgültige Mißerfolg der Expedition klar zu Tage; von den fünfzig Trägern hatten inzwischen dreiundvierzig gemeutert und waren mit ihren Traglasten einfach umgekehrt, heraus aus dem Bannkreis des Schreckensberges. Es war also un­möglich, mit den wenigen verbliebenen Ausrüstungs­gegenständen und dem geringen Proviant nachmals Öen Versuch einer Gipfelbezwingung zu unterneh-

Bei dem Versuch, einen anderen Kraftwagen zu überholen, fuhr auf der Straße von Wien nach Grinzing ein dänischer Staatsangehöriger mit seinem Kraftwagen in einen Straßenbahnwagen hinein. Don den Insassen des dänischen Kraft­wagens wurde der bekannte nationalsozialistische österreichische Journalist Dr. Smetana ge­tötet. Drei Insassen wurden schwer verletzt. Auch der Führer des Straßenbahnwagens trug schwere Verletzungen davon. Der Wagen, den der Däne überholen wollte, wurde von dem früheren König von Spanien gelenkt. In der Be­gleitung des Königs befanden sich feine Kinder Jnfant Don Juan und Prinzessin Marie Christine. Der Wagen des Königs wurde leicht beschädigt.

Line Pechsträhne.

Ein eigenartiger Unfall ereignete sich in der Nähe des holländischen Ortes H a r d e r w y k auf der Landstraße nach Nunspeet. Ein Lastkraftwagen der bekannten schwedischen Motorenfabrik Husqvarna, der sieben Rennmaschinen geladen hatte und auf dem sich der bekannte schwedische Rennfahrer Sundquist mit zwei Begleitern be­fand, geriet plötzlich aus noch unaufgeklärter Ursache in Brand. Der Wagen brannte mit seinem kost­spieligen Inhalt, der aus den sieben Rennmaschinen und einer Tonne Reserveteilen bestand, vollständig

Viehverendet.

Das Elend wird aber noch durch eine Heu­schrecken- und Käfer plage vergrößert. Tausende von Landwirten haben ihre landwirt­schaftlichen Betriebe verlassen, um bei den Bundes­behörden in den Landstädten um Hilfe nachzusuchen. Die Bundesregierung hat ihre Nothilfemaßnahmen.P-- ---- - n » v s auf zahlreiche Gebiete von Oklahoma ausgedehnt. Hunderte in dem Brand ums Leben gekommen find.

rechnen.

Lochschulnachnckten.

Die Privatdozenten Dr. Karl Schulte-Kem­minghausen in Münster und Dr. Walter Vet » t e r in Breslau find zu nichtbeamteten außerordent­lichen Professoren ernannt, ebenso der Privatdozent Dr. Werner Lüttge (Gynäkologe in Erlangen), der Leiter der Hebammenschule in Bamberg ist.

Der Ordinarius für Kunstgeschichte an der Uni­versität Leipzig Prof. Dr. Bruhn ist an das deutsche kunsthistorische Forschungsinstitut in Rom, die Bibliotheka hertziana, berufen morden.

Der Professor für alte Geschichte an der Univer­sität Breslau Dr. phil. Dr. jur. h. c. Ernst Korne- mann wurde von der philosophischen Universität Budapest zum Ehrendoktor ernannt.

Der bekannte Erforscher im deutschen Volkstum Prof. John Meier erhielt zu feinem 70. Geburts­tag die große Goldene Goethe-Medaille.

Wettervoraussage.

Die Tiefdruckstörung bewegt sich ostwärts fort, an ihrer Rückseite fließt kühle Luft abwärts. Diese wird auch bei uns zu wechselhafter Bewölkung, teils auch zu gewitterigen Niederschlägen führen. Auch werden die Temperaturen dadurch nicht mehr so hohe Werte erreichen wie in den letzten Tagen. Mit ansteigendem Luftdruck wird sich aber später die Wetterlage wieder beruhigen.

Aussichten für Freitag: Wechselnd be­wölkt mit Aufheiterung, etwas kühler, einzelne, teils gewitterartige Niederschläge.

Aussichten für Samstag: Noch etwas wechselhaftes, aber wieder ruhigeres Wetter.

Lufttemperaturen am 18. Juli, mittags: 29,8 Grad Celsius, abends 19,2 Grad; am 19. Juli: morgens 18,5 Grad. Maximum 30,4 Grad, Minimum 13,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. Juli: abends 27,2 Grad; am 19. Juli: morgens 22 Grad. Sonnenscheindauer 13,4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: I. V.: Dr. Fr. W. Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts - Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Die trauernden Hinterbliebenen t Emil Lang und Kind Familie Steckenmesser

Meine liebe, herzensgute Frau, die treusorgende Mutter ihres einzigen Kindes, unsere einzige heißgeliebte Tochter

Frau Elfriede Lang, geb. Steckenmesser

ist heute nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 28 Jahren von uns gegangen.

Die Trauerfeier findet Samstag, den 21. Juli, vormittags 11% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes in Gießen statt Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.