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8 Fortsetzung

Nachdruck verboten!

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schwenderischer Fülle blaue und tensienbüsche ergossen. Darüber wolkenlos blauer Himmel, aus

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die sich in ver- rosenfarbene Hör- wölbte sich ein dem das Singen

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trecken-Schwimmen über 1000 Meter am Mittwoch, dem 20. Juni, ergab gleichfalls eine sehr rege Be­teiligung aus allen Bolkskrersen, erfreulicherweise

Zum kostenlosen Unterricht im Schwimmen und Retten und zu den Freischwimmer-Prüfungen hatte sich am Montag, dem 18. Juni, in allen Lahn­bädern eine sehr beachtliche Zahl von Schwimm- Interessenten eingefunden. Reben vielen jungen und alten Volksgenossen, die die kostenlose Unterweisung im Schwimmenlernen oder in der Verbesserung ihres Schwimmstiles in Anspruch nahmen, haben in der Müllerschen Badeanstalt, beim Männerbade­verein und im Städtischen Freibad rund 90 Schwimmer die Prüfung im Freischwimmen ab­gelegt und bestanden. Die Ausweise an diese Teil­nehmer gelangen am kommenden Donnerstag, 21. Juni, in den Bädern zur Verteilung. Gleichzeitig werden an diesem Tage ab 17 Uhr in den genann­ten Bädern weitere kostenlose Prüfungen im Frei­schwimmen (15 Minuten Dauerschwimmen) aöge­nommen.

privaten Spielklubs gedient wäre; jedenfalls glaubte ich Madame so verstanden zu haben."

Können Sie mir eine solche Adresse geben?"

Sehr wohl, mein Herr! Darf ich sie Ihnen notieren? Ich bin heute schon von einem Herrn gefragt worden, ob ich nicht ein paar gute Karten­spieler wüßte, aber nur allererste Kreise und so habe ich mich erkühnt, mich an Monsieur mit dieser Frage zu wenden."

Demidoff nahm den Zettel, den der andere ihm reichte.

Bon! Ich werde Madame de Lärmes morgen darüber verständigen, daß wir diesen Klub besuchen wollen."

Er nickte dem Angestellten zu und ging durch die blitzende Tür, hinaus in die milde, blütendurch- duftete venetianische Nacht. In seinen Gedanken war nur eine einzige Frau, in seinem Blut nur eine Sehnsucht.

Die Versicherung gegen Unfälle wird noch einige Derbesierungen erfahren.

Organisatorisch wurde festgelegt, daß die soziale Arbeit jetzt in einer Gemeinschaft der HI., BdM. und Jungvolk durchgeführt wird, und zwar unter Führung der HI. Es soll damit erreicht werden, daß eine soziale Stelle der Deutschen Jugend die sozialen Interessen gegenüber den Organisationen und Behörden vertritt und daß die Arbeit in den einzelnen Banngebieten einheitlich durchgeführt

zialamt" veranschaulichen und dieses wichtige Arbeitsgebiet.

traumverloren vor sich hin. Sie sah etwas ganz anderes vor sich: eine herbe, funkelnde Winterland­schaft, daheim im Norden sah eine kleine Stadt, deren Gassen widerklangen von den frommen To­nen der Adventsglocken.

Sah sich selbst an der Seite eines jungen Men­schen, mit grauen, warmen Augen in dem offenen, klar geschnittenen Gesicht, hörte eine warme Stimme:

Liebe kleine Edele!"

Wie um dies Bild nicht zu verscheuchen, schloß sie die Augen da tönte es geisterhaft in ihrem Innern wider, eine kleine silberne Melodie:Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit klingt ein Lied mir immerbar."

So deutlich klang die Erinnerung in ihrer Seele wieder, daß sie einen Augenblick meinte, es wäre Wirklichkeit, was sie da träumte; sie öffnete die Augen, und ein schmerzlicher Ausdruck kam auf ihre zarten, schönen Züge es war ein Traum, zu süß, um Wahrheit zu sein!

(Fortsetzung folgt.)

um Sang»

wieder gut zu mir, sage mir nur einmal, daß du mich lieb hast nur einmal, Dimitri, küsse mich wieder, ich bin doch deine Frau!"

Mit einer brutalen Gebärde schüttelte der Mann die Hände der Frau ab.

Wenn du einmal einem anderen eine solche heiße Liebeserklärung machen würdest, meine gute Lou, dann würden wir mehr Glück haben! Gute Nacht! Es ist Zeit. Morgen abend brauche ich meinen Geist und du deine Schönheit."

Er ging den gleichen Weg, den er gekommen war; die seidenen Kleider raschelten leise, die Tür knackte und es war Stille.

Lou lag noch immer auf den Knien und starrte mit einem Ausdruck von Angst, Sehnsucht und Haß dem Verschwundenen nach.

Siebentes Kapitel.

An dem Fenster eines kleinen, einfach eingerich­teten Schlafzimmers stand Edele und schaute mit trüben Augen auf das Land, das sich vor ihren Blicken ausbreitete. Es war eine lachende, üppige, grüne Landschaft, die sich in sanften Hängen bis hinunter zum Meer erstreckte. Auf dem schönsten Punkt der Insel lag das kleine Pensionat von Miß Grab.

Zimmer Nummer dreiundvierzig", sagte der ele­gante Herr mit dem Ranbvogebkopf nachlässig und streckte die Hand aus.

Sehr wohl, Monsieur!" Der Angestellte hinter der Schranke reichte Siemen respektvoll ben Zimmer­schlüssel.

Liewen legte flüchtig bie Hand an ben glänzenden fpiegelnben Zylinder unb wollte dem Lift zuschrei- ten, ben ber Page schon für ihn aufgerissen hatte.

Ach hören Sie", er wandte sich um, als hätte er etwas vergessen,ich möchte gern einige Part­ner zum Spiel haben, wenn jemanb fragen sollte; aber natürlich nur ganz einmanbfreie Persönlich­keiten selbstverstänblich. Ich spiele selbst in einem Zirkel hier ist bie Abresse."

Dabei reichte er dem Angestellten einen Zettel und eine größere Dollarnote, die dieser mit einem devoten Verneigen entgegennahm.

Ich werde mich bemühen, Monsieur", war seine ehrfurchtsvolle Antwort,Sie zufriedenzustellen!"

Liewen nickte und war bald darauf im Fahrstuhl verschwunden, gerade als der junge bulgarische Attache Madame de Lonnes ins Hotelvestibül be­gleitete.

Nummer vierundvierzig!" sagte Madame de Lär­mes und sah mit einem Blick nach dem Schlüssel- brett.

Dann verabschiedete sie sich mit einem verhei­ßungsvollen Lächeln von dem jungen Bulgaren.

Also auf morgen, am Lido zum Baden, elf Uhr, mein Freund! Und erkundigen Sie sich einmal wegen eines privaten Spielzirkels, damit Sie nicht um Ihrs Gewohnheit kommen."

Demidoff zog die Hand der schönen Frau an seine Lippen; er ließ seinen Mund länger auf den duftenden Fingern ruhen, als es schicklich war, bis sie ihm die Hand sanft entzog. Sie nickte ihm noch einmal zu und ging auf den rosafarbenen Schuhen graziös und schlank dem Lift zu.

Demidoff blickte ihr in verzückter Träumerei nach. Er mußte diese Frau gewinnen, der man den Reichtum der Welt zu Füßen legen mußte er mußte sie gewinnen, ober er würbe zugrunde gehen an biefer wahnwitzigen Leibenschaft, bie sie in ihm entfesselt hatte.

Wie ein Trunkener schritt er bem Ausgang ber Hotelhalle zu, als er von ber Stimme des Ange­stellten hinter der Schranke aus seinen Träumen gerissen wurde.

Verzeihung, mein Herr, ich habe vorhin gehört, daß Ihnen vielleicht mit der Adresse eines guten

Tagung ber Sozialreferenlen des Oberbannes 4/13 Oberhessen der §3

sommerseliger Lerchen erklang.

Aber Edele hatte keinen Blick mehr für die Schönheit dieses irdischen Paradieses. Sie schaute

Weiß und langgeftretft, im Stil der englischen Landhäuser, war es auf einer kleinen Anhöhe ge­lagert, und ringsumher breitete sich einer der wun­dervoll gepflegten englischen Parks aus mit Rasen­flächen, einzelnen Baumgruppen und Rabatten von herrlichsten Blumen. Das Ganze war eingefaßt von hohen Steinmauern, über

Was mein einstwar...

Roman von Klothilde von Gtegmann

Urheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag Halle (S.)

wird. Weiter muß die enge Zusammenarbeit mit NSV., Arbeitsämtern, Fürsorgeämtern, Jugendge­richten usw. angestrebt werden.

Die Tagung war für die soziale Jugendarbeit in Oberhessen von großer Wichtigkeit. Es gab Gelegen­heit, sich in allen Fragen genau zu orientieren und die sich an die Referate anschließende Aussprache wurde durch die Referenten bestens ausgenutzt. Im ganzen gefehen, konnte man feststellen, daß die soziale Arbeit der Hitler-Jugend neben der welt­anschaulichen Schulung das wichtigste und größte Arbeitsgebiet der Hitler-Jugend überhaupt ist.

Die anläßlich des Gebietsaufmarsches in Frank­furt am Main stattfindende Ausstellung gend wird auch die Arbeit der......

1846 mit zwei Mannschaften und des Gießener Schwimm-Vereins mit einer Mannschaft an. Den ersten Platz belegte die erste Mannschaft des Turn­vereins mit 3:13 Minuten gegen 3:18 Minuten der Staffel des Gießener Schwirnrn-Vereins und gegen 3:20,6 Minuten der eigenen zweiten Mannschaft.

Aus der vielseitigen Folge der Darbietungen sei noch bas Figurenlegen ber Damen des Gießener Schwimm-Vereins erwähnt, bas befonbe- ren Anklang fand. Und nicht zuletzt sollen die humoristischen Einlagen" genannt sein, die sich zwischen die sportlichen Darbietungen einschoben. Sowohl die beiden Vagabunden, die in drolliger Aufmachung mit luftigen Streichen im Wasser und ulkigen Brettsprüngen aufwarteten, lösten bei den Zuschauern große Heiterkeit aus, wie auch der an­schließende Sketsch auf dem Wasser, dem ein schauer­licher Wild-West-Roman mit dem selbstverständ­lichen Liebespaar und eine Horde wilder Rothäute als Darstellern zugrund lag, und der mit einem großenReinfall" aller Mitwirkenüen endete.

Schließlich war noch durch ein Würstchen- schnappen für eine besondere Belustigung der Jugend bis zu 12 Jahren gesorgt.

Den Abschluß dieser in allen Teilen wohlgelunge- nen Veranstaltung bildete je ein Trainingsspiel ber. Herren- und der Jugend-Mannschaften im Wasser­ball, geboten von den Schwimmern des Gießener Schwimm-Vereins und der Gießener Turnerschaft.

Sie trat dicht an Liewen heran; ihr schönes Ge­sicht bog sich ihm in leidenschaftlicher Frage ent­gegen, ihre blauen Augen sprühten Feuer ihre ganze herrliche Gestalt mit den Formen einer an­tiken Göttin bebte in Erregung. Hinreißend schön war sie in diesem Augenblick das empfand auch der Mann vor ihr. Aber er empfand es nicht für sich, er empfand es nur als Lockmittel für jene, die er durch sie in feine Netze ziehen wollte.

Wenn du so temperamentvoll aussiehst wie jetzt, liebe Lou, so kannst du es getrost mit allen Frauen aufnehmen!" gab Liewen zur Antwort.Aber lei­der zeigst du dein Temperament nur noch selten und doch ist es nötig, denn wir werden nicht jünger, liebe Lou und leicht können Schönere kommen, die dich ausstechen. Also strenge dich mehr an, meine Siebe! Die Männer dürfen, wenn du neben ihnen sitzt, nichts anderes mehr sehen und fühlen als dich, damit ich ungestört arbeiten kann."

Das Gesicht der schönen Frau verzog sich zu einem Ausdruck des tiefen Schmerzes.

Dimitri", flüsterte sie fleyend,wie kann ich Jahre um Jahre eine Seidenschaft heucheln, die ich nie, nie empfinden kann? Du weißt, Dimitri, wen ich liebe, wem meine Seidenschaft gilt. Saß uns doch aufhören! Haben wir nicht genug, um irgend­wo in einer Stadt, die uns gefällt, ein sorgenloses Seben führen zu können? Saß es genug fein, Di­mitri; ich bin manchmal so müde, so grenzenlos müde ich möchte weiter nichts, als still mit dir Zusammenleben unb dich lieb haben."

Sieroen lachte brutal auf:

Aber ich möchte es nicht, meine gute Sou! Zum Spießbürger bin ich nicht geschaffen, der ein idyl­lisches Glück an der Seite einer Frau in einer kleinen Provinzstadt sucht. Mein Weg ist vorge­zeichnet und der deine auch. Wenn du mich liebst, wirst du dich bemühen, deine Arbeit besser zu mgchen als in der letzten Zeit."

Ich kann nicht mehr", gab die Frau finster zur Anwort,ich ekle mich vor mir selbst ich mache nicht mehr mit."

Das Gesicht Siemens hatte sich furchtbar ver­ändert ein wilder, brutaler Zug machte es ge­fährlich und drohend. Mit einem harten Griff, den Sippen der Frau einen leisen Wehlaut erpressend, hielt er ihre zarten Handgelenke:

Du machst nicht mehr mit? Gut, dann geh du nur, ich finde andere, jüngere als dich!"

Da brach die schöne Frau wie gefällt vor dem Manne in die Knie:

Dimitri, ich kann nicht gehen, ich kann doch nicht von dir fortgehen wenn du mich fort- schickst, ist es mein Tod."

Ungerührt sah Sieroen auf die Frau zu feinen Füßen:

Also dann sei vernünftig und arbeite, wie es sich gehört! Und nun gute Nacht!"

Dimitri", flehte die Frau, und über das bleiche Gesicht rollten Tränen,sei doch ein einziges Mal

auch besonders von solchen Schwimmerinnen unb Schwimmern, die keinem schwimmsporttreibenben Verein angehören.

Für die verschiedenen Klassen waren bis Mel­dungsschluß 120 Meldungen abgegeben. Das Melde- Ergebnis mit Startnummern ist ab Dienstag, den 19. Juni, in der Müllerschen Badeanstalt ausge- hängt. Alle Teilnehmer treten am Mittwoch, dem 20. Juni, 17.30 Uhr, startfertig (ausgezogen) auf den Bootsplätzen der Gießener Ruder-Gesellschaft oder des Ruderklubs Hafsia an. Während des Schwimmens ist für einen umfassenden Sicherheits­dienst gesorgt.

BfB.-ReichSbahn Gießen.

Die Ausrichtung der leichtathletischen Kreismei­sterschaften ist der Seichtathletikabteilung des VfB.» Reichsbahn Gießen übertragen worden. Die Ver­anstaltung findet am Sonntag, 24. Juni, auf dem Waldsportplatz statt. Es ist die letzte Prüfung vor den Gaumeisterschaften.

Folgende Konkurrenzen kommen zum Austrag:

Klasse I: 100, 200, 400, 800, 1500, 5000, 110 Meter Hürden, 400 Meter Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Stabhochsprung, Dreisprung, Kugel­stoßen, Steinstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, Hammerwerfen, 4 mal 100-Meter-Staffel, 4 mal 400-Meter-Staffel und 4 mal 1500-Meter-Staffel^

Ferner sind für Klasse III eingelegt worden: 100, 1000, 4 mal 100-Meter-Staffel, Hochsprung unb Kugelstoßen.

Mannschasts-ZweikampfTuspo.-Verein RaunheimÄfB-Reichsbahn Gießen

74:36 für VsB./Re!chsbohn.

Am vergangenen Sonntag weilte eine Mann­schaft des VfB./Reichsbahn Gießen beim Turn- unb Sportverein Raunheim a. M., um gegen die in ihrem Bezirk führenden Turner einen leichtathleti­schen Zweikampf auszutragen. Die Gießener ge­wannen sicher. Trotz großer Hitze wurde manchs schone Seiftung gezeigt. Nur die Resultate der Saufe sind relativ zu werten, da die Saufbahn in keiner guten Verfassung war. Hervorzuheben wäre noch die überaus kameradschaftliche Aufnahme in Raunheim, sowie die glänzende Verpflegung, die man den Gießenern zuteil werden ließ.

Oie Ergebnisse:

100 Meter: 1. Suh, VfB.-Reichsbahn, 11,8 Sek.; 2. Rodriguez, VfB.-Reichsbahn, 12,1; 3. Bach, Raunheim, 12,6; 4. Becker, Raunheim, 12,6 Sek.

20 0 Meter: 1. Suh, VfB.-Reichshchn, 25,1 Sek.; 2. Rodriguez, VfB.-Reichsbahn, 25,2; 3. Bach, Raunheim, 27,2; 4. Dreisbach, Raunheim, 27,6 Se­kunden. Die Gießener gaben sich nicht ganz aus.

800 Meter: 1. Sobezak, VfB.-Reichsbahn, 2:16,3 Min.; 2. Pfaff, VfB.-Reichsbahn, 2:16,6 Mi- nuten; 3.' Becker, Raunheim, 2:19 Min.; 4. Preis, Raunheim, 2:21,4 Minuten.

3000 Meter: 1. Sobezak, VfB.-R., 11:01,2 Minuten; 2. Pfaff, VfB.-R., 11:02,3 Min.; 3. Wolf, Raunheim, 11:02,5 Minuten; 4. Preis, Raunheim, 11:48,2 Minuten. Ein scharfer Endkampf, den dis Gießener mit kraftvollem Endspurt gewannen.

Hochsprung: 1. Schäfer, VfB.-R., 1,59 Mtr.; 2. Schnell, Raunheim, 1,54; 3. Pieh, VfB.-R., 1,48; 4. Wolf, Raunheim, 1,41 Meter.

Weitsprung: 1. Schäfer, VfB.-R., 6,08 Mtr.; 2. Suh, VfB.-R., 6,08; 3. Bach, Raunheim, 5,43; 4. Münk, Raunheim, 5,12 Meter. In Schäfer ist Suh ein Konkurrent erstanden.

Diskuswerfen: 1. Suh, VfB.-R., 37,62 Me­ter; 2. Jakob, Raunheim, 31,72; 3. Pieh, VfB.-R., 30,43; 4. Schmidt, Raunheim, Der VfB.-Reichs« bcchner Jakob startete für feinen Heimatverein.

Kugelstoßen: 1. Suh, VfB.-R., 14 Meter; 2. Pieh, VfB.-R., 11,08; 3. Jakob, Raunheim, 10,66; 4. Bender, Raunheim, 10,01 Meter. Suh erreichte zweimal die 14 Meter.

Speerwerfen: 1. Pieh, VfB,-R., 50,01 Me- ter; 2. Jakob, Raunheim, 47,42; 3. Suh, VfB.-R.,

Oie Reichs-Schyimm-Woche 1934 in Gießen.

Der sportlich-technische Teil der Reichs-Schwirnrn- woche wurde am vergangenen Sonntag in der Müllerschen Badeanstalt mit einem reichhaltigen Programm schroimmsportlicher Darbietungen er­öffnet.

Den Auftakt bildete der flotte Aufmarsch der Schwimmmer und Schwimmerinnen des Gießener Schwimm-Vereins und der Deutschen Turnerschaft. In gemeinsam durchgeführten schwimmerischen Freiübungen am Sande zeigte die Gieße­ner Schwimmerschaft die durch den Schwimmsport gebotene vielseitige gesunde körperliche Betätigung. Ein anmutiges Aufschwimmen in Sechser­reihen in ber 50-Meter-Bahn, an dem sich wieder alle Schwimmer und Schwimmerinnen beteiligten, leitete bann unmittelbar zu ben Vorführungen im Wasser über.

(Sine große Anzahl von Besuchern, darunter auch die Vertreter von Behörden- und Parteistellen, der SA. und ber Sport- unb Jugendverbände waren bern Rufe ber Reichs-Schwimm-Woche gefolgt und umsäumten in bichten Reihen den Strand unb die sämtlichen Stege. Die Gießener Schwimmerschaft führte in langsamemStil-Schwimmen" bie einzel­nen Arten bes Schwimmens, wie Brust-, Rücken-, Kraul-, Rücken-Gleichfchlaa- und Rücken-Kraul- Schwimmen vor, für die Zuschauer durch Sprach­rohransage erläutert.

Mit Spannung wurde barauf die SA. - Staf - fei 6X100 Meter Bru st schwimmen ver­folgt, zu ber der Sturmbann 11/116 mit den Kame­ra ben Werner Pascoe, Küthe, Reinfurth, Staedel, Wilhelm Brüning, Walter Brüning unb der Marine- Sturmbann Gießen mit den Kameraben Friedr. Baumann, Werner, Ziegler, v. Seltsam, Herbert, Hugo Baumann antraten. Aus dem interessanten Wettstreit ging die Staffel bes Marine-Sturmbanns mit ber Zeit von 9:28,4 Minuten als Sieger hervor (Sturmbann 11/116 9:42,8 Minuten). Dem Schwim­men hatte sich eine Staffel bes Gießener Schwimmvereins mit ben Schwimmern Mewes, Sautenfad), Datz, Rottmann, Pirr, Fritz Pascoe angeschlossen, die außer Konkurrenz mit der Zeit von 9:13,8 Minuten als Erster burchs Ziel ging.

Nach einem schonen Reigen der Damen bes Gie­ßener Schwimm-Vereins und ber Deutschen Turner­schaft startete nochmals bie SA. zu einer Staffel 4X50 Meter Kraul, wobei bie Mannschaft des Marine-Sturmbanns Gießen, gestellt von den Kameraden Schomber, Werner, Horeysek, Herbert, mit der Zeit von 2:12,2 Minuten vor der Staffel bes Sturmbanns 11/116 mit ben Kameraben Thraum, Spreng, Schüler, Braun (Zeit 2:33,4 Minuten) bas Ziel erreichte.

Mit großem Interesse und lebhaftem Beifall nah­men die Zuschauer an einer Vorführung von

g zusammengerufen. Anwesend waren weiter Rechtsreferenten ber Hitler-Jugend und die Kreisjugendleiter ber Deutschen Arbeitsfront.

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1. Kompanie des Bataillons, von Fräulein Pfund vom Gießener Schwimm-Verein, des Herrn R o s - s i n von ber 4. Kompanie bes Bataillons, bes Herrn Schüler vom Gießener Schwimm-Verein und des Herrn Werner vom Turnverein 1846 Anteil.

Zu einer Staffel 4X50 Meter Brust- Schwimmen traten bie Damen des Turnvereins

B a d - N a u h e i m, 17. Juni. Am vergangenen Sonntag hatte das Sozialamt des Gebietes 13 Hes­sen-Nassau der Hitler-Jugend bie Sozialreferenten ber Banne unb Unterbanne der HI., bie Referen­tinnen ber Untergaue und Ringe des BDM. und die der Jungbanne und Stämme des Jungvolkes zu einer richtunggebenden Arbeitsta -

Heber bas große und wichtige Arbeitsgebiet ber Sozialen Arbeit in der Hitler-Jugend referierten ber Setter des Sozialen Amtes des Gebietes Hessen- Nassau Bannführer Heini Jung, sein Stellver- treter Gefolgschaftsführer Großmann, ber stell- oertretenbe Rechtsrereferent des Gebietes I m m i g und die Gaureferentin bes BDM., S. Hartmann.

Die Arbeit ber einzelnen Hauptreferate- des So« zialamtes

Jugendpflege Jugendrecht Jugendgesundhettsführung Arbeitsdienst

Berufsarbeit, Berufsschulung Soziale Sosortmaßnahmen wurden in großen Zügen durchgearbeitet unb die Richtung für die kommenden Maßnahmen gegeben. Gs ist nicht bie Aufgabe der Sozialen Arbeit, die körperlich und gesundheitlich Bedürftigen allein zu unterstützen, sondern es muß in erster Sinie auf die Gesunderhaltung und weitere Stählung der gesun­den Jugend größter Wert gelegt werden. Es muh dafür gesorgt werden, daß der Jungarbeiter Ge­legenheit bekommt, einmal auszuspannen und wie­der Kraft für sein weiteres Wirken zu finden. Hierzu dienen die von ber HI. durchgeführten Zeltlager, die Kinberlanboerschickung in Verbindung mit der NSV., Sandheimverschickung und die Erreichung längerer Ferien für junge Arbeiter unb Sehrlinge in ben Berufen. In der Gesundheitsführung haben die HJ.-Aerzte durch laufende Reihenuntersuchungen den gesundheitlichen Stand der Jugend zu über­prüfen und für gesundheitliche Durchführung des Dienstes zu sorgen.

In den Rechtsreferenten sollen die Jugendlichen einen kameradschaftlichen Berater in allen Rechts­angelegenheiten finden, der auch in Schulungsoor­trägen und in Heimabenden die Jugend im Rechts­empfinden schulen soll.

Die Hauptarbeit des verufsreferats wird sich mit Nachdruck an die zusätzliche verufsschu- lung in Verbindung mit der Deutschen Arbeits­front wenden. Es wird dafür gesorgt werden, daß alle berufstätigen Jugendlichen die Ve- rufsschulung durchmachen, um damit Deutsch­land für alle Zukunft den Qualitätsarbeiter zu sichern.

Die Hitler-Jugend wird auch für bie Heber« sührung Jugendlicher in den Ardeits- bienft zu sorgen haben und die im Arbeitsdienst befindlichen Jugendlichen im Geiste der HI. schulen.

Auf die Jugendpflege wird das größte Augenmerk zu richten sein. Hier gilt es in Berufs­beratung, Sehrstellenvermittlung, soziale unb hygie­nische Gestaltung der Berufsstätten den Jugend­lichen zur Seite zu stehen. In dieses Referat fällt auch noch ber Ausbau des Jugendher- bergs wesens. Die Unterstützung notleidender Jugendlicher durch Kleider und Uniformbeschaffung usw. und die Mitarbeit in der Jugendfürsorge wird ' mit eine Hauptarbeit darstellen.

Die lleberführung von jungen Mädchen in haushalte und auf das Land soll Vorsorge sein für einen gesunden Volksbestand.

Madame de Sormes war in ihrem Zimmer an­gekommen. Sie verriegelte sorgfältig die beiden Türen, die zu dem Korridor führten, und hängte vor jedes Schlüsselloch einen seidenen Kimono. Dann öffnete sie die Tür ihres Kleiderschrankes, der in die Wand des Ankleideraumes eingebaut war. Sie klopfte mit dem Finger zweimal ganz kurz und leise an die Wand des Schrankes. Gleich darauf horte sie ein vorsichtiges Knacken, als würde ein Schlüssel im Schloß herumgedreht. Sie schob die Reihen der Kleider und Pelze fort, die an seiden­bespannten Bügeln in dem Schrank hingen-, ein Gesicht tauchte auf, eine übergroße Gestalt, die sich hier zusammenducken mußte gleich darauf war Sieroen durch den Kleiderschrank hindurch ins Zim­mer gekommen.

Nun", fragte er sofort,wie weit bist du?"

Den Bulgaren habe ich und den jungen Sorb Hemminghay sowie den Marquis de Deridans", war die Antwort Sous.Sie kommen alle in ben nächsten Tagen."

Ist auch höchste Zeit!" gab Sieroen zur Ant­wort.Mein Bankkonto nimmt ab, statt zu. Du arbeitest in letzter Zeit schlecht, meine liebe Sou!"

Die schöne Frau fuhr auf:

Mach' du mir auch noch Vorwürfe!" ihre Stimme klang gereizt.Was kann ich dafür, wenn die Männer jetzt so mißtrauisch sind und aufpaffen? Das Geschäft ist eben nicht mehr so wie früher."

Sieroen maß die schone Frau mit einem kalt prüfenden Blick.

Das Geschäft ist noch wie früher", erwiderte er langsam, aber er vollendete nicht doch sein prü­fender, grausamer Blick, der über Sous Gesicht und ihre Gestalt kroch, sprach mehr, als Worte konnten. Die Frau schien zu verstehen. Eine glü­hende Röte flog über Hals und Antlitz:

Willst du damit sagen, daß ich nicht mehr schön genug bin, um die Männer alles vergessen zu las­sen? Willst du bas sagen?"