läßt der König bereits setzt diese Linie, damit gegebenenfalls der Turm mit Tempogewinn dort verwendet werden kann. Außerdem wird der Bauer h3 nochmals gedeckt.) 10. ..Sf8—g6. 11. Ddl—b3. (Gegen 66—65 gerichtet.) 11. ..b7—h6. (Schwarz, der den Läufer nach e6 entwickeln möchte, schaltet die Möglichkeit Sf3—g5 nebst f2—f4 aus. Allerdings bedeutet dieser Zug eine kleine Schwächung der Königsstellung.) 12. Lei—e3, D68—c7. 13. Tal—cl, Sf6—H5? (Um den Weg für f7—f5 frei zu machen. Offenbar denkt Schwarz bereits an f5—f4, wozu er allerdings nicht kommt. Besser ist Sf6—H7.) 14. 63 —64! (Der Zentrumsdurchbruch im richtigen Moment. Schlecht ist das Schlagen e5Xd4, da nach Sf3X64 nebst f2—f4 Weiß die weitaus bessere Stellung hätte.) 14.....Te8—f8. 15. Db3-dl. (Droht
Abzug des Springers f3.) 15. ..'., Sh5—f6. (Vgl. Anmerkung zum 13. Zug von Schwarz.) 16. 64—65! (Ohne die Gefahr der sofortigen Aufrollung wirkt diese Einengung sehr stark. Gleichzeitig wird der schwarze 6-Bauer rückständig, und dem Damenläufer das Feld e6 endgültig genommen.) 16. ..., Sf6—e8. 17. Sf3—62. (Räumung.) 17..... f7—f5. 18. D61
—H5, Kg8—h7. 19. f2—f4, Se8—f6. 20. Dh.5—e2! (Hier steht die Dame, wie die Folge zeigt, außerordentlich stark. Beim Vergleich der beiderseitigen Stellungen, kann man leicht einen erheblichen Vorteil für Weiß feststellen. Der weiße Aufmarschplan ist restlos durchgeführt. Sämtliche Figuren sind stark postiert und stehen ausfallbereit da, während der schwarze Damen-Turm und Läufer noch außer Gefecht sind. Erst jetzt, nachdem beide Gegner einen großen Teil ihrer Zeit verbraucht haben, erfolgt der erste Tausch, der die Schwächen der schwarzen Stellung offensichtlich werden läßt.) 20.....e5Xf4.
21. Le3Xf4. (Mit Recht scheut sich Weiß nicht, den Läufer für den Springer zu geben.) 21. ..., Sg6 Xf4. 22. TflXf4, g7—g6. (Erzwungen.) 23. e4 Xf5, Lc8Xf5. 24. g3—g4, Lf5—c8. (Lf5—67 scheitert selbstverständlich an De2Xe7+ usw. Vgl. An merkung zum 20. Zug.) 25. Tel—fl. (Die Entscheidung fällt auf der k-Linie.) 25.....Kh7—g7. (Gegen
S62—c4.) 26 65Xc6!, b7Xc6. 27. Lg2Xc6!, Ta8 —b8. (Falls 27..... Dc7Xc6, so folgt 28. De2
Xe7+, Tf8—17. 29. De7Xf7+, Kg7Xf7. 30. Tf4 Xf6+, Kf7—e8. Erzwungen. 31. Tf6—f8+ nebst Sc3—65 und matt.) 28. Sc3—65, Sf6X65. (Wieder erzwungen.) 29. Tf4Xf8, Le7Xf8. (Etwas besser, aber auch nicht genügend war 865—f6.) 30. Lc6 X65, Dc7—68. 31. De2—f3! (Die Pointe der weißen Angriffsführung.) 31. ..., Lc8—15. (Falls 31. .., D68—e8, so 32. Df3-f7+, De8Xf7. 33. Tf1 Xf7+, Kg7—g8 mit leichtem Gewinn für Weiß. Auf 33.....Kg—h8 folgt 34. Tf7Xf8+, Kh8—g7
35. Tf8—f7+ nebst 862—e4—f6 und matt. Andere Züge scheitern an Df3—f7+ mit der Drohung Df7 —g8 oder Df7Xg6.) 32. g4Xf5, Tb8Xb2. 33. Df3 —c3+, D68—fß. 34. Dc3Xf6+, Kg7Xf6. 35. f5 Xg6+. Kf6Xg6. 36. Tfl—f2. (Damit erzwingt Weiß den Turmtausch, falls sein Gegner auf den Bauer a2 nicht verzichten will.) 36. ..Tb2Xa2. 37. 862
—e4, Ta2Xf2-p. 38. Se4Xf2 mit klarer Gewinnstellung für Weiß.
Lösung des Problems TU. 363.
Don W. von Holzhausen.
1. Da7—a8!, Lf3Xa8. 2. Tb3—b?+, 67—65 oder Sc7—65. 3. La2X65+ und matt.
2. ..., Sc7Xa8 2. Tb3—b7+, Lf3—65. 3. U2 X65+ und matt.
3. ...» Lg7Xh8. 2. Da8—g8+, Kf7Xg8. 3. Tb3 —b8+ und matt.
4 . . Kf7—e6. 2. Tb3—b6, Ke6Xf5. 3. Da8
Xf3+ und matt.
Lösung des Problems 3U. 364.
Von E. Mansfield.
1. Kg3—f2! usw.
Aus der Schachwelt.
Der Großdeutsche Schachbund, Landesverband Mittelrhein, hielt seinen Jahreskongreß für 1934 über Ostern in Bad Ems ab. Es wurden vier Turniere mit insgesamt 88 Teilnehmern ausgetragen. Ergebnisse: l. Klasse: 1. Benkner (Frankfurt am Main), 5 Punkte (Mittelrheinmeister); 2. Dr. Grimm (Höchst) ‘Vi\ 3. Schurig (Wiesbaden) 4; 4. Schomerus (Darmstadt) 3%; 5./6. Bleut- gen (Mainz) und Dr. Thomas (Höchst), je 3; 7./8. Müller (Frankfurt), Walter (Koblenz), je 2%. H. Klasse: 1. R o ß (Frankfurt); 2. Krebs (Bad-Rauheim). III. Klasse: 1.12. Butz (Frankfurt), Leber (Wiesbaden). IV.Klasse: 1./3. Hergen- Hahn, Liersch und Wagner.
Nie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Redaktionstisch.
Der Regenschirm.
Ein berühmter Klub in London hatte lange Zeit einen Pförtner, der Schirme und Stöcke ohne Nummer annahm und sich beim Herausgeben nie irrte. Eines Tages gab er einem ehrwürdigen Bischof feinen abgegebenen Regenschirm heraus.
„Dieser Schirm gehört nicht mir", meinte der geistliche Herr.
„Das ist möglich, Mylord", erwiderte der Pförtner, „aber das ist jedenfalls der, den Sie mitgebracht haben."
kleine Verwechslung.
Professor M. von der Universität Wien leitet seine Physikoorlesung mit folgenden wohlgesetzten Worten ein: Heute wollen wir das bekannte Froschexperiment machen. Ich habe zu diesem Zweck einen toten Frosch mitgebracht." Er greift in die Tasche, holt ein Päckchen heraus, öffnet es und findet ein gut belegtes Brötchen.
„Nanu?" murmelt er kopfschüttelnd vor sich hin, „ich erinnere mich doch genau daran, daß ich heute schon mit Appetit gefrühstückt habe!"
Wirtschaft.
Auszahlung der Gparkaffenaufwertungsguthaben.
Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit: Der andauernde Zuwachs an Spareinlagen und die zunehmende Festigung und Kräftigung der Verhältnisse bei den Sparkassen gibt der preußischen Staatsregierung die Möglichkeit, dem bisher unerfüllt gebliebenen, sogleich von ihr bei der Regierungsübernahme als berechtigt anerkannten Wunsche der Altsparer auf Auszahlung der Sparkassenaufwertungsguthaben nachzukommen. Der preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit hat durch einen Erlaß vom 17. ds. Mts. angeordnet, daß die noch nicht ausgezahlten restlichen Aufwertungssparguthaben zu je einem Drittel vom 1. August 1934, 1. April 1935 und 1. April 1936 ab gekündigt werden können.
Diese abschließende Regelung entspricht nicht nur einem Gebot der Gerechtigkeit und des Ausgleiches von sozialen Härten, sondern läßt gleichzeitig erwarten, daß mit der Freigabe der Aufwertungssparguthaben das Ansehen der Sparkassen selber weiter erstarkt und damit die Spartätigkeit einen neuen Antrieb erhält. Zugleich ist die angeordnete Maßnahme von größter wirtschaftlicher Bedeutung. Zu jedem der drei Kündigungstermine werden nicht weniger als je rund 240 Millionen RM. Aufwertungsgelder, insgesamt also im Laufe der nächsten zwei Jahre ein Betrag von rund 720 Millionen RM. frei. Die Freigabe von derart erheblichen Beträgen wird sich auf das wirksamste in das Arbeitsbeschaffungsprogramm cinfügen; denn es ist anzunehmen, daß die zumeist dem Mittelstände und den wirtschaftlich geschwächten Bevölkerungskreisen angehörenden Altgäubiger, soweit sie die ihnen gebotenen Kündigungsmöglichkeiten nutzen, die abgehobenen Beträge weitgehend zu Ankäufen und Anschaffungen, in Sonderheit bei den dem Mittelstand
angehörenden Handels-, Handwerks- und Gewerbetreibenden, verwenden werden. Der größte Teil der abgehobenen Guthaben wird mithin zur Belebung der Wirtschaft, vor allem der mittelständischen Wirtschaft, und damit nachhaltig zur weiteren Minderung der Arbeitslosigkeit beitragen.
Frankfurter Börse.
Mttagsbörse schwach.
Frankfurt a. M., 18. April. Bei anhaltender Geschäftsstille setzten sich die Abschwächungen infolge von weiteren Pofitionslösungen der Spekulation auch an der heutigen Börse fort. Dem heraus- kommenden Angebot stand kaum Aufnahmeneigung gegenüber, zumal das Publikum wieder vollkommen fehlte und auch aus der Wirtschaft Anregungen kaum vorlagen. Zu beachten waren jedoch die weiter zuversichtlichen Berichte aus der westdeutschen Großeisenindustrie, bei der starken Zurückhaltung, die hauptsächlich durch die noch unbereinigten Transfer-Verhandlungen, hervorgerufen wird, blieb aber auch dieses Moment selbst für die Bergwerksaktien ohne Einfluß. Im Gegenteil, hier waren die Kursrückgänge wieder besonders fühlbar. Verloren doch Gelsenkirchen 2 v. H., Klöckner 1,65 v. H., Phönix 1,40 v. H., Rheinstahl und Stahlverein je 1 v. H. Rheinische Braunkohlen konnten sich gut behaupten, während Kali Aschersleben 2 v. H. einbüßten. IG. Farben eröffneten mit 138 v. H. um 1,13 v. H. niedriger, auch Scheideanstalt und Deutsche Erdöl gaben bis 0,75 v. H. nach. Elektrowerte hielten sich verhältnismäßig behauptet, nur Schuckert und Siemens lagen neuerdings bis 1 v. H. schwächer. Bekula gewannen jedoch 0,75 v. H., Gesfürel 0,25 v. H. und AEG. waren gehalten. Leicht befestigt waren Schiffahrtswerte, so Hapag um 0,25 v. H. und Norddeutscher Lloyd um etwa 1 v. H., auch AG. für Verkehr waren mäßig
erholt. Schwach lagen noch Bemberg mit —2 v. H., ferner gingen Daimler um 0,90 v. H. und Zellstoff Waldhof um 0,50 v. H. zurück.
Auch am Rentenmarkt fetzten sich die Abgaben fort, wobei Altbefitz 0,40 v. H., Neubesitz 30 Pf. und Stahlverein-Bonds 1,25 v. H. einbüßten. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren dagegen gesucht und 1 v. H. fester, infolge Materialmangels konnte sich aber kaum Geschäft entwickeln. Von fremden Werten gaben Silbermexikaner nach behaupteter Eröffnung später bis 0,25 v. H. nach.
Im Verlaufe blieb die Haltung geteilt, und bei weiter kleinem Geschäft zeigten die Kurse nur minimale Abweichungen. Etwas gebessert waren einige Montanaktien, während Farbenindustrie und Elektropapiere meist abbröckelten. Reichsbank verloren 1 d. H. und Hapag 0,50 v. H. Chadeaktien waren gefragt und 1,50 Mark fester.
Die Neubefitzanleihe erreichte im Verlauf einen neuen Tiefstand von 20,65 nach 21,25 v. H., später war sie dann mäßig erholt. Altbesitz blieben behauptet, späte Schuldbücher gaben 0,25 v. H. nach. Der Pfandbriefmarkt lag sehr still und zeigte ebenso wie Staats- und Stadtanleihen gut behauptete Kurse. — Tagesgeld unverändert 3,25 o. H.
Im weiteren Verlaufe erfolgte ein empfindlicher Kurseinbruch in der Neubesitzanleihe, die auf angebliche Exekutionen aus Berlin von 20,75 auf tiefst 19,05 v. H. zurückfielen, zumal auch die Kulisse neue Ableben folgen ließ. Später trat dann eine geringfügige Erholung ein, und zwar auf etwa 19,30 v. H' Hiervon ausgehend wurde naturgemäß die übrige Börse ebenfalls nachteilig beeinflußt und das Kursniveau lag fast allgemein um 1 bis 1,50 v. H. niedriger. Man nannte IG. Farben mit 157,25 nach 137,75, AEG. 23,75 (24,50), Daimler 43,25 (44,40), Deutsche Erdöl 110,50 (112,40), Gesfürel 94 (95,50), Reichsbank 149 bis 148,25, Norddeutscher Lloyd 31,13 bis 30,40. Pfandbriefe lagen ebenfalls meist um 0,25 bis 0,50 v. H. schwächer. An der Nachbörse galten Neubesitz 19,40, IG. Farben 137,25 v. H.
Abendbörse unsicher.
Die Abendbörse verkehrte nach den Rückgängen von heute mittag in unsicherer Haltung. Die schwachen Schlußkurse der Berliner Börse sprachen hierbei ebenso, wie der neuerliche Sturz der Neubesitzanleihe mit. In diesem Papier lagen schon bei Eröffnung wieder starke Derkaufsaufträge vor, von denen jedoch zunächst nur die „Bestenslimite" abgenommen wurden. Der Kurs erfuhr eine weitere Ermäßigung um 0,40 v. H. auf 18.75 v. H. und galt im freien Markt gleich darnach 18.60 v. H. Unter diesem Einfluß schwächten sich auch die Aktienwerte gegen den schon schwachen Berliner Schluß um nochmals 0,25 bis 1 v. H. ab. In Aktien war der Umsatz klein, man beobachtete Zurückhaltung, wobei man auch auf die neuen Devisenbestimmungen verwies.
Im Verlaufe zeigte sich für Neubesitz auf der ermäßigten Basis Kaufinteresse und bei verhältnismäßig lebhaftem Geschäft war der Kurs um 60 Pf. auf 19.20 v. H. erholt; der Gesamtumsatz belief sich auf etwa 600 000 Mark.
Gchweinemartt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 211 Ferkel und 4 Läufer zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen alt 16 bis 19 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 19 bis 24 Mark, 8 bis
13 Wochen alt 25 bis 30 Mark; Läufer 35 bis 40 Mark. Tendenz: gut.
Frankfurter Getreidebörse
Frankfurt a. M., 18. April. Der Getreide- großmartt zeigte auf allen Marktgebieten nur kleine Umsatztätigkeit, wobei die Preise für Brotfrucht, Sommergerste, Hafer und Mehle unverändert blieben. Am Futtermittelmarkt zogen Kleie und Sojaschrot bei knappem Angebot weiter mäßig an. Infolge des Materialmangels entwickelten sich auch hier nur kleine Umsätze. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen 203 (Mühlenpreis) nom., Roggen 173, Sommergerste 167,50 bis 172,50, Hafer 159 bis 162,50, Weizenmehl, Spez. 0 mit Austauschweizen, 29,70 bis 30,25, dasselbe ohne 28,20 bis 28,75, Roggenmehl, 0- bis 60prozentig, 24 bis 24,50, dasselbe, südd, Spez. 0 24,50, Weizenkleie 10,80 bis 10,85, Weizenfuttermehl 11,80, Roggenkleie 11,10, Sojaschrot 15,55 bis. 15,65, Palmkuchen 14,05 bis 14,30, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,15, Treber 14, Trockenschnitzel 10,10, Heu, südd., 6, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht oder gebündelt, 2.
Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
Frankfurt a. M., 18. April. Arn Gemüse- markt erfolgte erstmalig Angebot in Spargeln, in Spinat bestand Überangebot, im übrigen waren die Zufuhren genügend. Für Kartoffeln und Zwiebeln zogen die Preise etwas an, sonst blieben sie unverändert. Verkauf gut. Es erzielten: Feldsalat 25 bis 30, Salat-Gurken (Treibhaus) 30 bis 45, Karotten 12 bis 14, Kartoffeln, gelbe, 50 kg, 325 bis 350, Kohlrabi (Treibhaus) 10 bis 20, Kopfsalat (Treibhaus) 12 bis 20, Lattich (Treib- Haus) 40 bis 50, Schlüpfer (Treibhaus) 40 bis 50, Radieschen, Bdl. 5 bis 6, Römischkohl 30, Rote Rüben 5 bis 8, Sellerie je nach Große 5 bis 20, Spargeln I 50 bis 60, II 32 bis 40, III 20 bis 25, Spinat, Gärtner 5, Pfälzer 3 bis 4, Weißkraut 8 bis 10, holl., Zwiebeln, Gärtner, 50 kg, 600 bis 700.
Am Obst- t ?ib S ü d f r ü ch t e m a r k t nahm das Geschäft bei ausreichendem Angebot in Aepfeln und Apfelsinen und wenig veränderten Preisen einen schleppenden Verlauf. Es erzielten: Aepfel I 25 bis 28, II 18 bis 20, Wirtschaftsäpfel 12 bis 14, amerif. Aepfel, Kiste ca. 40 Pfd., rote, 800 bis 900, do. gelbe 800 bis 1150, Apfelsinen, blond, 10 bis 14 span., Blut 13 bis 20 span., ital. blond 14 bis 18, Blut 20 bis 25, Kochbirnen 8 bis 10.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 19.April. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 61 Rinder, 1222 Kälber, 32 Schafe, 530 Schweine. Es kosteten: Kälber'25 bis 48 Mark, Hämmel 27 bis 35, Schafe 20 bis 32, Schweine 32 bis 40 Mark. — Marktverlauf bei allen Viehgattungen ruhig.
Schweinemarkt in Gedern.
l. Gedern, 18. April. Gestern fand hier ein Rindvieh- und Schweinemarkt statt. Es waren 679 Schweine aufgetrieben. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel wurden 16 bis 19 Mark und für 8 bis 12 Wochen alte Ferkel 19 bis 25 Mark bezahlt. Für Läufer wurden 30 bis 35 Mark erzielt. Der Handel ging flott vonstatten, der Markt wurde geräumt. Der erstmalig stattgefundene Nutzviehmarkt war gut beschickt. Es entwickelte sich ein recht gutes Geschäft. Für Rinder wurden 300 bis 320 Mark und für Kühe 290 bis 330 Mark bezahlt.
Der deutsche Außenhandel im März.
Steigerung der Umsätze—kleiner Ausfuhrüberschuß.
Berlin, 18. April. (DNB.) Die deutschen Außenhandelsumsätze sind im März sowohl in der Einfuhr, als in der Ausfuhr gestiegen. Während sich die Einfuhr um rund 20 Millionen von 378 Millionen Mark im Vormonat auf 398 Millionen Mark erhöhte, stieg jedoch die Ausfuhr um 58 Millionen von 343 Millionen Mark auf 401 Millionen Mark, so daß sich diesmal ein kleiner Ausfuhrüberschuß von 3 Millionen Mark ergibt, gegen einen Einfuhrüberschuß von 35 Millionen Mark im Februar und einem Einfuhrüberschuß von 22 Millionen Mark im Januar dieses Jahres.
Die Steigerung der Einfuhr war fast ausschließlich mengenmäßiger Natur; sie entspricht im wesentlichen der unterschiedlichen Zahl von Tagen in den beiden Vergleichsmonaten. Verhältnismäßig am stärksten hat sich die Einfuhr von Lebensrnitteln, die in den beiden Vormonaten erheblich gesunken war, erhöht, und zwar von 79,2 auf 87,5 Millionen Mark. Die Steigerung der Fertigwareneinfuhr von 56,9 auf 61,8 Millionen Mark entspricht ziemlich genau der jahreszeitlichen Tendenz. Die Rohstoffeinfuhr, die in den Vormonaten stark gestiegen war, hat in geringerem Maße zugenommen, und zwar
von 238 auf 264,7 Millioen Mark. Das gegen Ende März erlassene Einkaufsverbot für eine Reihe ausländischer Rohstoffe hat sich in den Einfuhrzahlen für März noch nicht ausgewirkt.
Die Steigerung der Ausfuhr beruht fast ausschließlich auf einer mengenmäßigen Steigerung des Fertigwarenabsatzes. Hiermit war falsonmäßig zu rechnen, doch war in diesem Jahre die Steigerung wesentlich stärker als in den früheren Jahren. Mengenmäßig liegt die Ausfuhr im März um fast 4 o.H. über dem Vorjahresstand, wertmäßig jedoch um etwa 6 o. H. darunter. Die Senkung der Ausfuhrpreise scheint sich auch im März noch fortgesetzt zu haben. Die Fertigwarenausfuhr stieg von 295,7 im Vormonat auf 350,1 Millionen Mark. Die Rohstoffausfuhr war mit 72,1 gegen 71,4 Millionen Mark nahezu unverändert, die Lebensmittelausfuhr stieg von 11,6 auf 13,4 Millionen Mark. In der Rohftoffausfuhr ist eine Zunahme der Steinkohlenausfuhr zu erwähnen. An der Erhöhung der Fertigwarenausfuhr waren nahezu alle Warengruppen beteiligt. Am stärksten stieg die Ausfuhr von Textilfertigwaren, von chemischen Erzeugnissen und von Maschinen Zu erwähnen ist ein erheblicher Rückgang der Wolleinfuhr.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben öle Hohe Der zuletzt beichiosienen Dividende an. — Reichsbankdiskoni 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
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17. April
Amtliche Notierung
18-Apr
Amtliche Notierung
Geld | Brie
Datum
17.4. |
18.4-
17.4.
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Datum
17.4.
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5,694 47,20 10,38
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12,910 0,626 2,505 58,46 21,42 16,50 80,92 34,24 81,56 0,761 0,214 5,664 11,76
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Brief _ 2,475 58,53 57,31 12,85 16,52
169,79 21,34 64,63
66,33 81,06 34,24
6% Deutsche Reichsanlethe v. 192?
6% ef)em.7% Dl. ReichSanl. v. 1929 6^1% Doung-Anleihe van 1930 ..
Deutsche Ant.-Ablos.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ..........
Desgl. ahne Auslos.-Rechte......
6% eljetn.8% Hess. Bolksstaat 1929 <rückzahld. 102%) ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Bald R. 12................
6&% Hess. Landes-Hypotheken» bank Darmstadt Clqut......
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ...........
Deutsche Kamm. Sammelabl. An.
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechtet!
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
S% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
Wi% ehem. 47,% Franks. Hyp.»
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6% ehem. 8% Pr. LandeSpfand-
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briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 kteuergutsch. Verrechnungskurs..
4% Oesterretchlsche Goldrente....
4,20% Oesterretchlsche Sllberrente 4% Ungarische Galdrente .......
4% Ungarische StaatSrente v. 1910 *Vi% desgl. van 1913 .........
6% abgesl. Goldmexikaner von 99
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94,75 99,9 93-3
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92
139 112,65 61,25
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4,15
28,75
26,25
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62
86
46
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60,5
147
23,5
130,5
95
104,5
54.5
94
96,5
115,75
70,5
109,25
59
87
60
63,5
4,5
7.4
4,15
29,25
26,75
25
30,25
62,75
86
46,5
59
62
150,4
24,65
130,65
99
106,25
57,5
95,25
92
97,75
137,5
115
72,25
112.13
62,13
91,5
72
138,5
113,5
61.5
65
4,25
7,15
4,2
28,75
26,5
23
30,4
62,4
86
46
j7,5
60,5
147,25
23,25
131
95
104
54,5
93,25
91,5
97
133,5
115
69,25
109,65
59
88
69
136
112,25
58,25
63,65
Mansselder Bergbau......... O
Kakswerke O
Phönix Bergbau............. O
Rheinische Braunkohlen ..... 10 Rheinstahl O
Bereinigte Stahlwerke........O
Olavi Minen O
Kaliwerke Aschersleben........ 6
Kaliwerke Westeregeln...... 5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
3. G. Farven-Jndustrte....... 7
Scheideanstalt........... 9
Goldschmidt ................O
Rülgerswerke ............... O
Metallgesellschaft............. O
Phtltpp Holz mann...........0
Zementwerk Heidelberg ......O
Lew entwert Karlstadt...... O
Schultheis Patzenhoser .......O
Aku < Allgemein? Kunstseide) .. O Bemberg O
Hellstofs Waldhos ............ O
Zellstoff Aschaffenburg ....... O
Dessauer Gas ........ 7
Daimler Motoren ............O
Deutsche Linoleum ...........O
Oren stein & Koppel..........O
Leonhard Tietz ......... O
khade......................10
Bcrumulatorert-Fabrik........O
Lonti-Gummi ... .......... O
Grttzner....................O
Maintrastwerke Höchst a.SU.. 4
Süddeutscher Zucker ......... 8
72,25
49,13
211
92,5
41,25
15
113
112,5
139.13
183
59,5
55,5
82,25
69
101,5
110,5
64
51
42,13
45,25
57
20
142
26,65
167
71
46
89,5
40,25
14,4
111
109
137,65
180,5
58,25
53
—
67,5
100
110
62,25
63
49,75
41
42
56
18,75
160
173
136
25,9
75,75
167,5
72 96
49,65
210
92,5
41,13
14,75
112,25 112,5 144,5
139,5
60 55,65
82,9
104,75
63,9 66 51
42,5
122,5
44,75
57,25
65,75
19,9 158,75
141,75
-
71
94,5 46,75 205,5
90 39,13 14,25 110,5
108 142,5
137,5
58 53,65
81
67,5
103,13
63 62,13 49,25 40,25 120,5 42,75
56,5 64,13
18
159,5
172 136,5
25,5
167,25
47,3
10,4
3,05
169,8
64,9
57,7
66,6
12,941
0,63
2,51
58,5
21,4
16,5
81,0
34,3
81,7
0,76
0,21
5,67
11,7
3antno
Schilling
en.
0
47,20 10,38
3,047 169,53
64,54 57,34 66,23
12,835 0,622 2,502 58,45 21-33 16,50 80,92 34,24 81,54 0,757 0,214 5,664 11,69
Geld
2,455 58,29
57,09 12,79
16,46
169,11 21,26
64,37
66,67
80,74
34,10


