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Montag, l9. Marz

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Ur. 66 Dritter Blatt

Große Erzieheriagung in Gießen

Das Gießener Jungvolk mit großem Eifer bei der Brotsammlung. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

B e ch t 0 l s - Wort Christi 18, Vers 31

Die Führer der Lehrerschaft. Von links nach rechts: Kreisobmann Rektor R e b e l i n g , Gau­geschäftsführer des RSLB. Rektor Schneider (Darmstadt), Gauobmann Ministerialrat Ringshausen (Darmstadt), stellv. Kreisobmann und Führer des Bezirks Gießen-Stadt im RSLB. Oberstudiendirektor Leonhardt (Gießen). (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

Kleinsiedler - und die es werden wollen

Lpd. Auf Veranlassung des Amtes für Agrarpolitik, Berlin, ist für die Wahrnehmung der Interessen der Kleinsiedler (Stadtrand- und Einzelsiedler) und solche Volksgenossen, die es werden wollen, die Fachschaft Kleinsiedler imReichsbund der Klein­gärtner und Kleinsiedler e. V." errichtet worden. Es ist dies die einzige anerkannte Kleinsiedlerorga­nisation, der sämtliche Kleinsiedlervereine und Sied­lungsinteressenten angehören rnüssen. Kleinsiedler sind diejenigen Volksgenossen, die ein Stück Land nebenberuflich als Selbstversorger nutzen und auf diesem Lande eine Wohnstätte besitzen oder erbauen wollen.

Bis zum 1. April 1934 müssen, soweit das noch nicht erfolgt ist, sämtliche Kleinsiedlervereine im Gau Hessen-Nassau zwecks Anschluß an den Reichs­bund sich unter Angabe ihrer Vereinsbezeichnung und ihrer Mitgliederzahl bei der Landesgruppe der Kleinsiedler, Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Bahn­hofsplatz 4, oder den zuständigen Stadtgruppen gemeldet haben.

Der Sitz der Stadtgruppen ist für:

Starkenburg: Darmstadt, Am Klingsacker 36 Rheinhessen: Worms, Hintere Rohrlache Nassau: Wiesbaden-Biebrich, Tannenbergstraße 5 Mainz: Mainz-Kastel, Fort Biehler

O b e r h e s s e n : Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 4 Groß-Frankfurt: Frankfurt a.M., Bahnhofsplatz 4

Ministerialrat Ringshausen bei seiner Rede. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

wird uns die Jugend bestimmt anerkennen. Gerade die Jugend von heute hat erkannt, daß das Füh­rerprinzip das richtige ist.

3n unserer Schule haben wir zu kämpfen um diese Autorität, zu kämpfen um das Vertrauen der Schüler. Zwischen Schülern und Lehrern muß, wie in der 5)3., in der SA., in der PO^ ein Vertrauensverhältnis bestehen. Wenn dieses Vertrauensverhältnis da ist, wird fruchtbare Ar­beit geleistet werden können.

Unsere ganze Arbeit in der nationalsozialistischen Bewegung beruht auf diesem Vertrauensverhält­nis. Dadurch haben wir unserem Führer die Kraft gegeben, daß er das leisten konnte, das er schon geleistet hat. Er wird getragen von der nationalsozialistischen Bewegung und jetzt vom Ver­

trauen des ganzen Volkes. Zu Führung und Ge­folgschaft gehört aber auch D i s z i p l i n ,' die innere Disziplin, wie wir sie bei Langemarck sahen, im Heldentum der aufrechten Kriegsgefangenen, in Albert Leo Schlageter und in Horst Wessel. Wir müssen die neue deutsche Jugend erziehen. Dabei muß der frühere I ch - G e i st, der Materialismus bekämpft werden.

Das Wir- Wollen, den Gemeinschaftsgeist, den Idealismus, der nicht nach dem Lohn fragt, sondern nur seine Pflicht tut, müssen wir hinein- tragen in unsere deutsche Jugend. Wir haben in unserer Jugend wieder lebendig zu machen den Geist des Dienens und des Opferns.

Für uns Nationalsozialisten gelten keine Titel, für uns ist nur eins wertvoll und ehrenvoll: Ge­folgsmann des Führers zu fein! Der Unterschied liegt für uns nur im Charakter, in der Leistung, im Einsatz für das Volk, diesen Geist müssen wir unserer Jugend hinein­pflanzen. Jetzt gilt nichts anderes, als auf diese Grundlage den Wert der Persönlichkeit voranzustellen, den Standesdünkel zu be­seitigen und eine wahre, echte Volksge­meinschaft aufzubauen. Wir dürfen nicht ur­teilslos, gleichgültig oder neutral fein wollen.

Wir müssen politische Menschen und Erzieher werden, die die Jugend politisch erziehen, daß sie reif wird für die politische Urteilsfähigkeit, daß sie entscheiden kann, ob eine Staatssorm gut oder schlecht ist. Das gilt auch für die Fragen der Wirtschaft und der Kultur. Wir müßen da­für sorgen, daß jeder Lehrer und Erzieher sich darum kümmert und seine Jugend aufweckt zu dieser Urteilsfähigkeit.

Weiter ist eine Hauptaufgabe der neuen Schuld die Erziehung der Jugend zum Mut, zur mutigen Tat! Hinweg auch mit dem falschen Freiheitsbegriff der Vergangen» heil! Die Freiheit des einzelnen muß ihre Grenze da haben, wo das Wohl des Volkes bedroht wird. Freiheit darf nicht zur Zügellosigkeit, zum Verrat

Das oberhefsische Jungvolk des Oberjungbanns IV hat vier arbeitsreiche und freudeerfüllte Tage Unter sich! Sinnvolle Geschäftigkeit herrschte m allen Städten und Dörfern unserer Provinz. Schon am Donnerstag begann die Arbeit. Die Jungen gingen :ton Haus zu Haus und baten mit ihren Liften in ter Hand um die Eintragung von Brotspendem i Sie werden selten abgewiesen worden sein. UeberaU 'ah man am Freitag und am Samstag die kleinen i imadratischen Zettel an den Türen, jene Zettel, die Über einen Laib Brot quittierten und im blauen ^eld die Siegrune, das Zeichen des oberhessischen

I ii.ungoolf5 trugen..

Das Jungvolk hal gesiegt ... 48 329 Laib Brot wurden gespendet und gesammelt.

In unserer Stadt unternahm das Jungvolk am i Samstagmorgen noch einen Werbemarsch, sammelte ftch dann auf dem Oswaldsgarten, erhielt letzte An­meisungen und begann bann die Sammeltätigkeit. Leberall traf man auf die kleinen Handwagen, ; in denen die Brote gesammelt und nach den ein- ' Men Sammelstellen gebracht wurden. Auch die i Lastkraftwagen standen schon bereit und luden.

Die Lehrer und Lehrerinnen aller Schularten der Stadt und des Kreises Gießen, von der Kinder­gärtnerin bis zum Hochschulprofessor, fanden sich am gestrigen Sonntag zu einer großen Tagung in Gießen zusammen, um gemeinsam ihren Willen, das Werk unseres Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler zu unterstützen und am Wieder­aufbau von Volk und Vaterland mitzuarbeiten, kundzutun.

Die Mitglieder des NSLB. des Kreises Gießen, der alle Erzieher in Stadt und Land umfaßt, nah­men am Vormittag am

Gottesdienst

in der Johanneskirche teil. Pfarrer

Heimer baute feine Predigt auf das aus dem Evangelium Lukas, Kapitel bis 34, auf, und führte u. a. aus, daß mit der Zeitwende des deutschen Volkes im Jahre 1933 auch in der Erziehung des deutschen Menschen eine neue Zeitwende eingetreten fei. Wir alle müßten uns freudig zu der neuen Wende bekennen und mit­helfen, unsere Heranwachsende Generation zur Liebe, Achtung und Pietät, getreu den Vorschriften des vierten Gebotes, zu erziehen. Auch die deutsche evangelische Kirche müsse sich auf den Boden der neuen Zeitwende stellen. Der Gottesdienst erfuhr eine besondere Bereicherung durch die Mitwirkung des NS. - Lehrerchors, der unter Leitung

mchdem sämtliche Brote in Papier eingeschlagen r orden waren, auf.

Für den Sonntagmorgen war für 7.15 Uhr An- heten des Jungvolks befohlen. Pünktlich fand es sich <mf dem Oswaldsgarten ein. Noch einmal wurde fgeerfdjau abgehalten. Indessen rollte ein Lastkraft­vagen nach dem anderen an. Viele waren prächtig riit Tannengrün und Hakenkreuzfähnchen ge- symückt. Ueberall prangte das Zeichen des Jung- wlks. Jn langer Front wurden die Kraftwagen isbeneinander gestellt und boten ein eindrucks- mlles Bild. Um die Wagen wehte allenthalben der fiine Duft des frischen Brotes.

Gegen 8 Uhr waren sämtliche 25 Wagen zur Stelle, in denen nicht weniger denn 15 756 Laib Brote, das Ergebnis aus dem Kreise Gießen, untergebracht waren. In der Stabt Gießen wur­den allein 5656 Brote aufgebracht.

Unmittelbar vor dem Aufbruch fand noch eine

und SS.-Spielmannszüge musizierten, die Hitler­jugend marschierte auf, und bann folgten bie Wa­gen in enblofer Reihe. Mit großem Interesse wür­ben bie herzlichen Worte gelesen, mit benen bie Lastwagen beschriftet waren.

Wit befonderer Genugtuung wurde die Tatfache aufgnommen, daß das Jungvolk nicht nur Brot, sondern auch nicht weniger denn 54 000 Eier mitgebracht hatte.

Eine riesige Menschenmenge hatte sich auf dem Wilhelmsplatz versammelt. Inmitten des Platzes war eine große Tribüne errichtet. Die Wagen fuhren auf, bie Teilnehmer des Festzuges formierten sich auf bem Platz. Gebietsführer Kramer hielt bie erste Ansprache, in der er unter anderem betonte,

Offenbach zu einem wahren Triumphzug. In lan­gen Reihen standen Schulkinder, SA., HI., BdM. und bereiteten dem oberhessischen Jungvolk einen herzlichen Empfang. Musikkapellen hatten Aufstel­lung genommen und erhöhten die festliche Stim­mung. Schließlich aber wurde Offenbach erreicht und die Wagen wurden auf dem Güterbahnhof zusammengestellt, das Jungvolk trat in dichten Haufen an und strebte dann in einzelnen Gruppen der Stadt zu. Mittagessen ...

Festumzug und Kundgebung in Offenbach.

Das schönste Erlebnis des Tages war die feier­liche Einholung der schwer beladenen Wagen in Offenbach, der große Aufmarsch, an dem die Be­völkerung Offenbachs regsten Anteil nahm und die im Anschluß daran ftattfinbenbe Kunbgebung. Dichte Menschenmengen säumten bie Straßen. Das oberhessische Jungvolk marschierte in bichten Scha­ren vorauf, schneidige Fanfarenmärsche würben von ber Bevölkerung begeistert auf genommen; zahlreiche Musikkapellen begleiteten ben Zug, SA.

48329Laib Vrol aus Oberhessen für Offenbach...

Große Tat des Jungvolks. - Gießen spendet 5656 Brote. - Mit 1OO Kraft­wagen in Offenbach.Der Dank der Stadt.

(Eigener Bericht desSiebener Anzeigers".)

f unbgebung statt. Ein schneidiger Marsch leitete l-m feierlichen Akt ein. Der Kreisleiter bes Winter- l lfswerkes. Pg. Klöß, hielt eine kurze Ansprache:

Has Jungvolk habe gezeigt, baß es sich auch zu firnem Teil im Kampf gegen Hunger unb Kälte lewährt habe. Das Jungvolk habe bewiesen, baß nicht nur marschieren könne für bie Jbee Abolf Hitlers, fonbern ben nationalen Sozialismus in bie Soat umzufetzen bereit sei. Der Singkreis des Jung- wlks beschloß mit einem Lied die kurze Kund- (?bung. Und dann schwangen sich die Jungens auf be Lastkraftwagen unb nahmen geräuschvoll Platz, tttwa 300 Jungens fuhren von Gießen mit nach tiffenbad).

Kurz vorher war eine Staffel abgegangen, die eine Urkunde nach Offenbach brachte. Auch von den Städten Schotten und Lauterbach wurden Staffeln auf den Weg geschickt.

Abständen von 1OO zu 100 Meter standen die £ jungens an der Straße. Während der Kundgebung tuf bem Wilhelms-Platz zu Offenbach konnten bie hei Urkunden verlesen werden.

Auf der Fahrt...

lieber dem Land hing ein grauer, regenschwerer Himmel. Die Straßen waren feucht. Ein Lastkraft- t agen nach dem anderen brauste los, dicht hinter- e nander verließen sie die Stadt über ben Selters- r eq unb bie Frankfurter Straße. Auf zwei Wagen raren bie Banner- unb Wimpelträger vereinigt. Sie Fahnen wehten lustig im Winbe unb boten hi ihrer Menge einen herrlichen Anblick. Em Kampflied nach dem anderen erscholl und uber- tiinte das Rattern der Wagen unb bas Lied bes Notars. Ueber-Klein-Linden, Großen-Linden, über Butzbach unb Meberweifel, über Bab-Nauheim unb (riebberg ging bie Fahrt. Dann rourbe bie Haupt­snaße verlassen. Auf schlechter Straße hinter Fneb- hrg-Fauerbach strebte die schier endlose Auto- tolonne Ilbenstadt zu, dessen Domtürme von weit ter grüßten. Ein heftiger Wind wehte über die feiten waldlosen Flächen, leichter Sprühregen ging Meder, die Jungens ließen sich aber nicht an­sichten und sangen ihre Lieder; Trommelklang rmrde immer wieder laut, Fanfaren klangen auf. Suf den Wagen herrschte die denkbar beste ©tum rmng. Gegen Mittag war Hanau erreicht. Nun siießen von den Kreisen Alsfeld, Büdingen und Lauterbach weitere große Autokolonnen zu, so inß nunmehr insgesamt 64 mit Brot beladene Dagen und 26, meist offene Lastkraftwagen mit ^jungüolfmannen besetzt, die Fuhrt fortsetzten. Daren die Autos schon überall in den an der L trecke liegenden Dörfern herzlich begrüßt worden, f: gestaltete sich die Fahrt zwischen Hanau unb

von Musiklehrer Dietrich (Gießen) basHeilig, heilig, heilig..." aus ber Deutschen Messe von Schubert vortrug. Lehrer Hinkel (Nieber-Bessin- gen) bot in einem Violinsolo eine Arie von Tartini bar. Die Begleitung auf ber Orgel lag in ben Hänben bes Organisten, Lehrer i. R. Habicht.

Die Kundgebung

am Nachmittag im Saale ber Liebigshöhe war außerorbentlich stark besucht; ber große Saal war bis in ben Vorraum hinein voll besetzt. Unter ben Klängen bes Babenweiler Marsches, gespielt von bem NS. -Lehrerorchester unter Leitung von Musiklehrer N e b e l i n g (Gießen), geleitete ber Kreisobmann für ben Kreis Gießen, Rektor Nebe­lt n g, ben Gauobmann Ministerialrat Rings- Haufen in ben Saal. Die Versammlung ehrte ben Gauführer burch Erheben von ben Plätzen unb entbot ihm ben beutschen Gruß. Anschließenb fang, nachbem Kreisobmann Rektor N e b e l i n g bie Versammlung unb insbefonbere ben Gauobmann Ministerialrat Ringshausen begrüßt hatte, ber NS. -Lehrerchor unter Leitung von Musik­lehrer Dietrich (Gießen) bas Gebicht von Vesper Mahnung", komponiert von Hans Heinrichs. Hier­auf sprach als erster Rebner

Kreisobmann ZReftor Nebeling-Gießen

Der Rebner erinnerte einleifenb an ben gemein­samen Gottesbienstbesuch am Vormittag, ben ersten seit Bestehen bes NSLB. im Kreise Gießen. Da- burch solle behmbet werben, baß bas Tun ber Erzieher nicht aus eigener Kraft komme, fonbern bazu ber Gottesglaube notroenbig fei. Den brauche auch unser Volk, wenn es jetzt roieber ein neues Deutschlanb aufbauen wolle. Der Rebner erinnerte fobann an ben 21. März v. I., an bem in bem großen Staatsakt in Potsbam ber Grunb gelegt würbe für bas neue Reich.

Rückfchauenb auf bas erste Jahr national­sozialistischer Revolution unb daraus herleitend führte der Redner u. a. weiter aus: Manches ist anders geworden in unserem deutschen Vaterlande.

heute haben wir wieder ein Volk, das voll Hoff­nung und voll Zuversicht, mit innerer Festig­

keit und Starte in die deutsche Zukunft blickt.

Für die Erzieher ist aber die erste Frage: Wie steht es heute mit der deutschen Schule? Nimmt die Schule lebendigen Anteil an dem großen Geschehen unserer Zeitenwende? Die Schule als Einrichtung des Staates hat die Volkwerdung, Volkerhaltung und Volkgestaltung zu sichern und zu gewähr­leisten. Die Schule gehört nicht den Lehrern, die Hochschule nicht den Professoren, sondern diese Ein­richtungen sind um des Volkes willen da.

Immer wieder haben wir Erzieher uns zu orien­tieren am Volk.

Heute wird viel kritisiert an der Schule, vor allem von denen, die sie als notwendiges Hebel betrachten. In erster Linie steht dabei unsere Jugend. Die Jugend denkt, in der Schule stehen noch dieselben Männer, die auch vor der national­sozialistischen Revolution dagestanden haben, es herrscht in der Schule noch derselbe Geist wie früher, die gleichen Formen. Wir Erzieher müssen beweisen, daß wir in der Schule nicht nur dastehen, weil uns eine höhere Autorität eingesetzt hat, son­dern daß wir dastehen können, weil wir wirk­liche Führer sind. Soweit mir Führer sind,

daß sich Hitler-Jugend und Jungvolk treu hin­gegeben habe für eine Arbeit im Sinne des neuen Deutschland. Der Gauführer des Winterhilfswerkes Pg. Bürgermeister Haug (Darmstadt) dankte dem Jungvolk für die große Tat unb wies darauf hin, daß bas Jungvolk wohl kaum eine Ahnung davon habe, welche Not in Offenbach zu lindern fei. Noch 40 v. H. ber Bevölkerung fei öffentlich unterstützt. Mit einfachen herzlichen Worten sprach er dem ober- hessischen Jungvolk seinen Dank aus. Oberjungbann- ührer Philippi gab den Wortlaut der Urkunden, die von den Staffeln gebracht wurden, zur Kennt­nis. Nachdem die Spenden offiziell dem Kreis- ührer des Winterhilfswerkes in Offenbach übergeben worden waren, wurden ben einzelnen Kreisführern des Winterhilfswerkes in Oberhessen große gerahmte Bilbniffe des Führers und Volkskanzlers Adolf Hit­ler überreicht.

Mit dem LiedVorwärts, vorwärts ..." und einer Lieddarbietung des Jungvolk-Singekreises fand die Kundgebung ihren Abschluß. Vom Wilhelmsplatz aus wurden sodann die Wagen in die einzelnen Ortsgruppen entsandt und ihr Inhalt zum Teil direkt an die notleidende Bevölkerung abgegeben.

Nach einer Kaffee pause brach das Jungvolk zur Rückfahrt auf. Zu spätabendlicher Stunde traf bas hiesige Jungvolk roieber auf bem Dsroalbsgarten ein.

Der Tag wird allen lange in der Erinnerung bleiben.