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in Woosung bei Schanghai und die medizinische Fa, PD. Darmstadt, 17. Jan. In Anwesenheit tunggebenden 'Arbeit Hessens, die es im Rahmen des kultät der Sun-Patsen-Universität in Kanton.
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Das Gericht kam zwar nach dem Ergebnis Beweisaufnahme zu einem Freifpruch, aber der Begründung des Vorsitzenden ergab sich, lediglich aus formalen Gründen
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die zu einem l ang an h ult end en wirklichen Cjenu.ss macht’!
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Landesbauernführer Nr. Wagner dankte dem Reichsstatthalter und dem Staatsminister im Namen der gesamten hessen-nassauischen Bauernschaft für die Unterstützung des Werkes. Bei der Arbeit wurden in 10 000 Tagewerken etwa 20 000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Die 130 Arbeiter (85 v. H. waren Arbeitslose) aus den beteiligten Gemeinden haben außerdem 73 Filterbrunnen von je 10 Meter Tiefe gebohrt, aus denen etwa 500 000 Kubikmeter Wasser abgepumpt wurden, um den Grundwasserspiegel entsprechend zu senken. Der Landesbauernführer schloß mit dem Dank an die Arbeiter und dem Versprechen, daß sie auch bei den Meliorationsarbeiten wieder Verwendung finden würden.
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Gericht zum freisprechenden Urteil kam. Der Staatsanwalt, der die wirklichen Beweggründe offenlegte, war zu einem Strafantrag auf Verurteilung zu sechs.Monaten Gefängnis und die Kosten der Verhandlung gekommen.
Wenn der Urteilsspruch auch auf Freispruch lautet — in den Augen aller anständigen Deutschen ist Dekan Heinstadt fortan gerichtet, denn das Gericht faßte die persönliche Einstellung des Angeklagten in der Begründung des Urteils dahin zusammen, daß Dekan Heinstadt ein Gegner der nationalen Bewegung gewesen sei und zweifellos auch noch wäre. Dekan Heinstadt ist politisch und konfessionell ein unversöhnlicher Gegner.
«nrnmuj sesisiellen zu müssen, daß sie evangelisch fei. Den Ortsgruppenleiter der NSDAP. Lorsch versucht er dadurch vor Gericht zu diffamieren, daß er besonders betonte, bei; Ortsgruppenleiter sei zwar katholisch, habe aber eine evangelische Frau, -ei evangelisch getraut und habe „sogar" evangelische Kinder.
Heute war er angeklagt, gegen den § 3 der Notverordnung zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung, verstoßen zu haben. Diesmal hatte er sich, wie die Anklage behauptet, den Lorscher Arbeitsdienst ausgesucht, den er als Einrichtung der NSDAP, herabsetzen wollte, indem er Mädchen, die sich angeblich mit Angehörigen des Arbeitsdienstes einließen, in der übelsten Form beschimpfte. Der Angeklagte versuchte es in der Verhandlung natürlich so hinzustellen, als habe er seiner Seelsorgepflicht genügen wollen, indem er die Mädchen vor dem Zusammensein mit Angehörigen des evangelischen Arbeitsdienstes gewarnt hätte. Außerdem sprach vor einiger Zeit in Lorsch der bekannte katholische Pfarrer Senn. Zu dieser Kundgebung erhielt auch Dekan H e i n st a d t eine höflichst gehaltene Einladung, die er jedoch dem Ueberbringer ungeöffnet mit dem Bemerken zurückgab, es sei „eine ganz große Unverschämtheit, ihn zu dieser Veranstaltung einzuladen". Zu diesem unerhörten Verhalten gab er in der heutigen Hauptverhandlung die nach der Ansicht des Staatsanwalts fadenscheinige Erklärung ab, in der öffentlichen Ankündigung im „Lorscher Anzeiger" sei Pfarrer Senn als Geistlicher Rat bezeichnet, welche Bezeichnung lediglich ihm, Dekan H e i n- st a d t, zukomme. Pfarrer Senn sei lediglich Pfarrer. Wie weit man daraus seine christliche Demut
LPD. Darmstadt, 17.Jan. In Anwesenheit des Reichsstatthalters in Hessen, Gauleiter Sprenger, des Staatsministers Jung, des Landesbauernführers Dr. Wagner, der Leiter der Mi- nisterialabteilungen und der Kreisleiter der berührten Gemarkungen wurde heute das Richtfest des 2200 Meter langen unterirdischen Riedkanals gefeiert. Der Kanal stellt eine unterirdische Verbindung zwischen dem Scheidgraben in der Gemarkung Goddelau und dem A l t r h e i n bei Erfelden dar und ist als die erste Etappe des großen Meliorations - und Siedlungswerkes anzusehen.
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: Die Tung-Chi-Universität hat unter der Beschießung I durch die Japaner sehr gelitten; im April 1933 aber schon waren die meisten Gebäude wieder hergestellt wenn von der Inneneinrichtung auch noch manches fehlt und der Verlust der wertvollen Bibliothek wohl überhaupt nicht ganz ersetzt werden kann. Ebenso wie in der medizinischen Fakultät im Shanghaier Paulun-Hospital wird die Zusammenarbeit mit den deutschen Lehrern und Aerzten nach der alten Ueber- lieferung weitergeführt. Das Interesse der chinesi- schen Schüler für die Fragen der deutschen Medizin ist außerordentlich rege. Sämtliche Hörer waren der deutschen Sprache mächtig. Die Vorlesungen finden in diesen Instituten stets in deutscher Sprache statt. Nicht nur hier, sondern fast überall lernen die chinesischen Mediziner deutsch, weil die Grundlage ihres Studiums deutsche Lehrbücher sind. Chinesische Bücher mit eigener medizinischer Terminologie gibt es noch nicht. Die „Tung-Chi Medizinische Monatsschrift" veröffentlicht Arbeiten deutscher Mediziner in chinesischer und deutscher Sprache. Mühlens hat während seiner Reise in vielen Krankenhäusern, Z. B. in Schanghai und Kanton, Krankengeschichten in deutscher Sprache gesehen, die mustergültig geführt und fast fehlerfrei geschrieben waren. — Die mit englischer Hilfe unterhaltenen medizinischen Institute und Krankenhäuser' stehen sich in finanzieller Beziehung im allgemeinen viel besser. Es ist zu hoffen, daß die Weiterführung der Wirkungsstätten deutscher Medizin, die eine Zierde deutscher Kulturarbeit im fernen Osten sind, auch in der Zukunft ge- sichert bleibt.
Schicksale eines Murillo.
Eines der berühmtesten Gemälde von Murillo, das vor ungefähr 123 Jahren bei der Ausplünderung des Klosters vom Heiligen Franz in Sevilla von den Truppen Napoleons anscheinend nicht entdeckt worden war, ist jetzt in den Besitz der Natio- nalgalerie von Kanada in Ottawa übergegangen. ©5 stellt zwei franziskanische Mönche unter einem Baum dar, von denen der eine steht und seine Hande segnend auf den Kopf seines leidenden Gefährten legt. In jedem Werk über Murillo wird dieses Kunstwerk ausführlich beschrieben. Bei der Wegfuhrung aller Kunstgegenstände aus dem Fran- ^skaner Kloster im Jahre 1810 kam allein dieses Gemälde nicht in den Louvre, sondern blieb in Sevilla, wurde jedoch später von einem englischen Sammler erworben, von dem es jetzt nach Kanada gelangt ist.
Reichsffatthatter Sprenger
betonte, er sei stolz auf das, was hier in Hessen geleistet werde, denn esseivorbildlichfür alle übrigen deutschen Länder. Wenn man die Arbeitsweise der „blinden Hessen" auch in Preußen eingeführt haben werde, dann würden auch irie Arbeiten Im Westerwald rascher voranschreiten als heute. Besondere Anerkennung verdiene die Tatkraft, mit der am Werke gearbeitet wurde, denn es könne jetzt mitten im Januar vollendet werden. Der rich-
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Eintr.: Erwachs. 30Pf., Kind.l 5Pf. Die Basler Mission.
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Deutsche Medizin in China.
Daß die deutsche Wissenschaft und vor allem die deutsche Medizin im Reich der Mitte trotz der wesentlichen Beeinträchtigungen durch den Weltkrieg und dessen Folgen ihren hohen Ruf bewahrt haben und daß sie ein starkes Band zwischen der Heranwachsenden Generation in den geistigen Schichten Chinas und der deutschen Kultur bilden, bestätigt wieder ein Reisebericht von Mühlens vom Hamburger Tropeninstitut in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift". Es bestehen in China zwei deutsch-
aroßen Werkes Adolf Hitlers zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit leiste, werde er alle Unterstützung zuteil werden lassen.
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wies einleitend auf die tatkräftige Unterstützung hin, die der Herr Reichsstatthalter dem im Ried begonnenen Werke stets angedeihen lasse, und sprach ihm den Dank der hessischen Staatsregierung und des hessischen Volkes aus. Jahrzehi^telang sei das Ried das Schmerzenskind des hessischen Staates und der Landwirtschaft gewesen. Dem nationalsozialistischen Staate sei es zu verdanken, wenn der schon viele Jahre bestehende Generalkulturplan für das Ried jetzt unter der Leitung des Landesbauernführers Dr. Wagner und des unermüdlichen Sachbearbeiters Kulturrat Reich in die Tat umgesetzt werde. Auf dem jetzt entwässerten Boden werde es dem Bauern möglich sein, mehrFrüchtezu ernten, und neues Siedlungsland werde entstehen, aus dem Vollbauern- und Anliegersiedlungen, sowie Werksiedlungen geschaffen werden. Heute können die Entwässerungs- und Feldbereinigungsarbeiten dank dem Umbau der Organisation mit einer 7,5vrozen- tigen Landabgabe der betroffenen Bauern finanziert werden, während die früher in der Astheimer und Erfeldener Gemarkung durchgeführten Arbeiten sehr viel teurer waren. Die vorbildlichen Leistungen Hessens mit der Trockenlegung des Rieds seien von höchster wirtschaftlicher Bedeutung, die man hoffentlich im Reiche zu würdigen wisse.
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