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Kreitag,19.Zanuar 1934

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

16 Drittes Blatt

und man findet den Schlüffe! zur Lösung des

Rätsels!

Don Egon Larsen.

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Allan Poe ist der Geistesvater sämtlicher Detektive,

ifen gesucht

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ffwc er sein Thema vom

sationen- breite gewichtige Bergklumpen schieben l Natur ihre eigenen Gesetze auf den Kopf,^jagt alle

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gewachsen ist.

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Wt°n' kl°ffm Heine"StalÄK scher Scharfsinn löst das Geheimnis des Mörders; K stzLerie; mit einer 'elbswersiandlichen Eleganz - schickt seine Geschichte dem Parster P^'Mprast-

Kunstturnen um die Bezirksmannschastömeisterschast.

PoesAnalytische Geschichte n", wie er feine Kriminalnovellen nannte, enthalten alle Ele­mente der modernen Detektivliteratur, aber sie haben darüber hinaus, auch praktische Feuerproben bestanden. Eine seiner Geschichten ist auf dem Sujet eines rätselhaften Mordes ausgebaut, der Tausende von Kilometern von Poe entfernt in Paris statt­fand, und dessen Einzelheiten der Dichter nur aus den Zeitungen entnehmen konnte. Poes detektivi-

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Meter in die Höhe. Unerforschte, unberührte Kolosse, die sich die Wolken wie schmutzige Watte tief über die Köpfe ziehen, breiten sie ihre Gletscher wie

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stützt, als den besseren ein, wenn auch der Bezirk Main-Rhein in den bisherigen Ausscheidungen die höchsten Punktzahlen erringen konnte. Zu den Geräteübungen an Reck, Barren und Pferd stellt jeder Bezirk acht Mann ohne Ersatzmann. Die Freiübungen werden von je vier Mann geturnt.

Für den Endkampf um die Bezirksrnann- s ch a f t s - M e i st e r s ch a f t des ehemaligen Mit­te l r h e i n k r e i s e s, der am kommenden Sonn­tag in Frankfurt a. M. stattfindel, stehen jetzt die iüjaituie wuu uu| -.piyu/uiuyic, , drei Mannschaften fest. Der Bezirk Frankfurt

lichkeit und erzählerische Feinarbeit völlig Verzicht; tritt in allerstärkster Besetzung an und gilt als ernst­

betont, daß be,r neue Staat diese Zwecke mit be­sonderem Nachdruck fördern müsse.

Zusammenschluß derNerchsbahmTurn- und Sportvereine.

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' f UriIk ifr nftt im Haus. Er ist in der ganzen Stadt Nicht ^iusplüch. au füden. Edgar ist v e r s ch w u n d e n.

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ibergeqann dilm s Buch: Zungen.nn e

Kultur. Mge ^"o'sol5 er afs Lehrling eintreten

r Zukunft Al-s ist schon in schönster Ordnung. Papa Allan

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Hinte passieren wir die Isla de Leones; mein gibt es denn das überhaupt: Eine Insel, ganz iietett Don Seelöwen; man sieht überhaupt nichts jon der Insel. Die Tiere schauen neugierig und litocs verärgert zu uns herüber; wir wollen sie auf- {'toren, das Schiff gibt Töne von sich wie em vor- i Etliches Ungeheuer, aber keiner rührt sich, wir feien ihnen gar nicht imponieren. Nur ein kleines '^löwenbaby tobt auf eigene Faust vor unserer MnenluEe herum, ein süßes Baby mit kmdllchen ' öre^falten im Nacken und weißgeschecktem Fellchen.

Dir kommen nach Magallanes. Was für eine ent- f eh ich windige sonnenlose Stabt mit armen Hunden, iimm Häusern und rachitischen Jndianerkindern. «jiiL Plaza ist auch und und natürlich ein ')mlmal. Wir frieren alle zum Erbarmen, der Cod iner von Buenos Aires hat uns verwöhnt und seizc gemacht. Nun kommt ein Tag auf^dem Ampfer, ein üppiger Tag, ganz < w .

Im Einvernehmen mit dem Reichssportführer haben sich die rund 380 Reichsbahn-Turn- und Sportvereine zu einer Arbeitsgemeinschaft zusam- mengeschlossen, die zur Zeit 90 000 Eisenbahner mit ihren Angehörigen umfaßt und deren Führer der bisherige Bundesvorsitzende H. Baumeister ist. Die große Sportoerfügung des Generaldirektors per Deutschen Reichsbahngesellschaft wird der Arbetts- qemeinschaft der Deutschen Reichsbahn-Turn- und Sportvereine und damit den Fachsäulen in kurzer Zeit viele neue Mitglieder, die bisher den Leibes­übungen fernstanden, zuführen.

Wasserballer pi oben in Kastel.

Als Teilnehmer des Olympia-Borbereitungskurfvs für Wasserballer am Wochenende in Kassel hat der Deutsche Schwimm-Berband jetzt die folgenden Spieler bestimmt: Gunst (Wasserst. Hannover), Allerheiligen (Hannover-Linden) Schulze und R. Lack (Magdeburg 96), Heiko Schwartz (Poseidon Köln), H. und I. R a d e m a ch e r (Hellas Magdeburg), Reulecke (Poseidon Magdeburg), H artig (Halle), Fricke und Gerte (Bremen), Becker und Fick (Ottensen), S ch r a a g und W. Kleis (Ludwigsburg), S ch ü r g e r und H. Lemp (Bayern 07 Nürnberg), M. Schuster und H. Bogt (SB. Augsburg).

Schwimmbad-Freikarten für befähigte Schwimmer.

tun muhte, nie dazu in der Lage, das zu ver­wirklichen, was er wollte. Enttäuschung.und Miß­verständnis sind die Ernte, die ihm ferne arbeit zu Lebzeiten einbrachte. Als seine angebetete junge Frau stirbt, kommt die Krankheit, die längst in ihm schlummerte, zum Ausbruch. In ärmlichsten Ver­hältnissen vegetiert er ein paar Monate. Dann be­ginnt er sich besser zu fühlen. Aber zugleich über­mannt ihn schwerste Melancholie. Er betäubt ste m einer durchzechten Nacht. Werber der Armee finden ihn, nehmen ihn mit als leichte Beute, schleppen ihn von Kneipe zu Kneipe und schließlich ins Frei- willigen-Werbebüro. Hier klappt Poe zusammen.

Sochschulnachnchten.

Der Ordinarius für Chirurgie an der Universität Frankfurt a. M., Professor Dr. Viktor Schmie­den, begeht am 19. Januar seinen 6 0. Geburts- t a g. Schmieden, ein Chirurg von Weltruf, ging aus der Schule von Professor Bier hervor. Don seinen zahlreichen Veröffentlichungen ist besonder» die mit Sauerbruch zusammen neu herausge« gebeneChirurgische Operationslehre" zu erwähnen. Professor Schmieden ist erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

versucht den Klagesschen Grunddualismus Leben Geist an einer Reihe von philosophischen, religiösen, ethischen, pädagogischen Problemen abzuwandeln: Willensmoral und Lebensethik, Geist- und Lebens- religion,logozentrische" undbiozentrische" Vor­stellungen vom heldischen Menschen. In der Seh­weise mit Klaaes verwandt ist L. F. Clauß, der über seineRassenseelenforschung" berichtet. Schwie­riger einzugliedern in den gesteckten Rahmen ist dieGeisteswissenschaftliche Psychologie", die durch Hans R. G. Günther eine klare Darstellung erfahrt. Diepolitische" Einstellung der heutigen deutschen Charakterkunde kommt zum Ausdruck in den Bei­trägen von Ph. Lersch und C. Arnhold. In den Aufsätzen von W. M. Kranefeldt und C. Haeberlin beginnt sich ein neues, kritisches Verstehen der Psychoanalyse anzubahnen. Das neue Heft wird zur Beförderung einer Einsicht dienen, die vor den Rätseln und Verheißungen des Zukünftigen unent­behrlich ist: Die Einsicht nämlich, daß die Ent­scheidung über das Ziel der Reise an keiner anderen Stelle fällt als in der Seele des Menschen.

Im Januar-Heft der Zeitschrift K u n ft f ü r Alle" (F. Bruckmann AG., München 2 NW) fin­det man als Leitartikel eine Würdigung des vor nicht langer Zeit verstorbenen, bei uns leider noch immer zu wenig bekannten Tiroler Malers Albin Egger-Lienz; hierzu eine sehr gute Auswahl aus der wahrhaft monumentalen und heroischen Malerei dieses Künstlers, der in diesem Monat feinen 65. Geburtstag hätte feiern können. Eine sehr reiz­volle Schilderung von Georg Jacob Wolf beschreibt eine Begegnung zwischen Spitzweg und Leibl im MünchenerAffenkasten"; dieser Artikel ist nut einer Anzahl vortrefflicher, obwohl minder be­kannter Bilder von Spitzweg illustriert. Aus dem übrigen, durch guten Druck und einwandfreie Re­produktion ausgezeichneten Inhalt des Heftes seien einige Entwürfe für das neue Reichsbankgebauds in Berlin, ein BeitragModerne Photographie: Flug und Wolken", Ausstellungsberichte, Personal­notizen und Buchbesprechungen genannt.

Schätze vor uns aus.

Und zwischen einem Cocktail und einem Wiener Walzer stürzen wir wieder an Deck, verwandeln uns in formlose Pakete aus Pelz und Wolle, haben rote, aber glückverklärte Nasenspitzen und betrachten ver­blüfft dieses grandiose Aufgebot landschaftlicher Herrlichkeiten. - Es ist wie in einer überladenen Auslage: ein Stück überglänzt das andere, die Knall­effekte hageln nur so; wir können uns nicht denken, daß uns eineuropäischer Gletscher" und eineuro­päischer Berg" je wieder imponieren können.

In Ushuaia gibt der Gouverneur den Reisenden einen Empfang. Es stand in den Zeitungen vor un- erer Abfahrt: ein gesellschaftliches Ereignis m der nllersüdlichften Stadt der Welt. Und was für em feiner Titel:Empfang beim Gouverneur von Feuerland." Der Titel ist Gold wert und um nichts in der Welt möchte ich ihn ändern, obwohl die Sache mit dem Empfang keineswegs aufregend roar. un Klavier stand ba, auf dem einige Besucher em wenig klimperten, eine Schale mit Konfekt, die wir ge­wissenhaft erfassen, und schließlich, der Gouverneur sehr liebenswürdig, mit dunklem intelligenten Kopf und weltmännischen Gesten. Wir genossen dies: im südlichsten noch bewohnten Fleckchen der Erde zu sein, tief und andächtig und sagten es uns immer wieder vor. Im übrigen ist Ushuaia eine winzige Stadt aus Holz und Blech, mit vielen Ziegen, einem primitiven Karussell und dem langgeftretftin gelben Zuchthaus, das gar nicht bedrohlich aussieht, eher wie ein Sanatorium: Vor ihm breitet sich das Meer und hinter ihm liegt eine Kette weißverschnei- ter Berge wie ein Geschmeide. Wir fahren wei­ter Tage und Nächte, immer tiefer hinein in das Märchen' Feuerland. Wir treiben mit dem Ntotor- hoot stundenlang durch Eisschollen, die aquamarm- färben unb auf her Schattenseite dunkel wie Wa ch, blau find Pinguine und Seelöwen verwundern sich Über bk Ä über all den stillosen Lärm, en wir auf deutsch, englisch und pam ch m dieses Ur­weltschweigen tragen.. Schneebache schießen wie Ka> taratte aus bläulicher Büchsenmilch ins Meer.

Wir geben an Land, suchen Muscheln, Blumen und Beeren haben weiches Almgras unter den Füßen oder durcheinandergestürzte Baumskelette Urwald, dem unsere Salontouristenausrustung nicht

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In einem Erlaß hat jetzt des Thüringische Innenministerium den Wunsch ausgespro­chen, daß die Kreise und Gemeinden des Landes für Zwecke des Sports in ihren Haushalten nach Möglichkeit Mittel bereitstellen möchten. Der Erlaß kommt auf die frühere Streichung von Mitteln für Leibesübungen und Jugendertüchtigung zurück und

wo mehr auf der Welt.

Zeitschriften.

DieSüddeutschen Monatshefte" bewähren in ihrem soeben erschienenen Januarheft ihren alten Ruhm: durch ein bestimmtes Gebiet des geistigen Lebens den Schnitt so zu führen, daß an dem dargestellten Teilgebiet umfassendere Be­züge der gegenwärtigen Kulturlage sichtbar wer­den. In dem ThemaCharakterkunde" als solchem drückt sich die Zentralstellung des Menschen in dem in ersten Umrissen heraufsteigenden neuen Welt­bild aus. Das neue Heft erhält fein Gepräge durch die beherrschende Stellung der Anschauungen von L K l a g e s. Klages ist der Hauptbegründer der heutigen Charakterkunde. Er selbst beginnt und be­schließt das Heft. SeineEinführung' zeichnet nut knappen Strichen den Hauptunterschied zwischen der Charakterforschung und der Schulpsychologie alter Art auf. Sein Schluhbeitrag ist ein Wiederabdruck von 1899 zuerst erschienenen Aphorismen zur Men­schenkunde. Der Aufsatz von H. Kern entwickelt die qeistesgeschichtlichen Voraussetzungen. In den Mittel­punkt wird der Lebens- und Charakterbegriff von Klaqes in feinem Zusammenhang mit der geifhgen Welt Nietzsches gerückt. Der Beittag W. Deubels

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i4n'Ä Eia merkwürdige Familie: der Großvater, irif-i;er Hörer ESrnwnberer in Amerika, kämpft als General im UliulnängigteitsErieg. Der Vater soll Jurist werden, !cher uurfl die Pandekten in die Ecke und wird Schau- aH LnPr^ fpielr in einer Wandertruppe. Erne kleine Eng­ie laitirin, Mitglied der gleichen Schmierenbuhne, ®taar P°°, verliert früh feine S>! ELI en Eine Mrs Allan adoptiert ihn, Nimmt ihn

*914: iffhn Schoß ihrer wohlfituierten, gutbürgerlichen MM ie in Boston auf und hofft, aus »em Jungen

fi eta>Ordentliches" machen zu tonnen; f'cherüch

JXt Himmel hat sich mit weißen Streifen ver- ßirirLt und tanzt vor derMonte Pascoal" einen Wer ichen Tanz: auf und ab, auf und ab.

Ur sind alle sehr faul und sehr glücklich in um hier Liegestühlen, pfeifen die kleine angenehme ^Mnpetenmelodie, die uns täglich viermal zu ri-hbiaft üppigen Mahlzeiten ruft, vor uns hin und Enteren uns gegenteilig heimlich und mehr ober Seiner wohlwollend. Viele Argentinerinnen find erlltiütternd unsportlich angezogen, ganz schwarz, vriii Hüten, Handschuhen und hohen Absätzen.

ljeder Tag hat seine eigene persönliche Note, fcoerb etwas, was ihn von den anderen Tagen un» treibet: einen fabelhaft animierten tarneoalifti- ffei Fünfuhrtee, eine Begegnung mit Walfischen, Besuch in einem gottverlassenen patagvmschen liMpstadtchen. Jeder Tag ist ein Juwel in einem 4 ftui aus meergrünem Samt.

DerMng im Hochschulsport geschloffen.

Ergänzend zum Erlaß des Preußischen Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung über die Regelung des Verhältnisses zwischen den Instituten für Leibesübungen und den SA.-Hochschulämtern teilt das Amt für Leibesübungen der Deutschen Studentenschaft mit, daß auch das Verhältnis der studentischen Aemter für Leibesübungen zum Insti­tut für Leibesübungen und SA.-Hochschulantt end­gültig geregelt ist, und zwar auf folgender Grund- U Ser örtliche AFL. (Amt für Leibesübungen) wird gleichzeitig als Sportreferent im SA.-Hochschulamt oom örtlichen Führer des SA.-Hochschulamtes bestä­tigt und meldet sich zu diesem Zweck bei ihm. Fer­ner wird die Zusammenarbeit mit JfL. (Institut für Leibesübungen) dadurch gewährleistet, daß der AsL.- Leiter als Referent für die studentischen Leibes­übungen (Aufgabe des AfL.) in das 3fß. eingebaut wird Die Verhandlungen mit dem Reichs-SA.- Hochschulamt und dem Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung sind m der eben dargestellten Form zum Abschluß gelangt; ent­sprechende Anweisungen dieser vorgesetzten Dienst­stellen erfolgen noch. Die Zuständigkeit zur Deut­schen Studentenschaft ändert sich dadurch nicht.

Damit ist der Ring geschlossen zwischen Studen­tenschaft, SA.-Hochschulamt und Institut für Lei- besübungen zur einheitlichen und wirk­samen Zusammenarbeit für die körperliche Ertüchtigung des deutschen Studenten.

Der Staat als Förderer des Sports.

landschaft und reifet im selben Atem die ganze Nebel- und Regenkulisse vor einem blankpolierten Sommer- Himmel auseinander. Sie hetzt übellaunige No­vemberstürme über die kleinen frühlingshaften Schneewasserbäche, sie läßt durch die erfrorenen Einsamkeiten grünblauer Fjorde Kolibris und rot- getupfte Schmetterlinge taumeln, füttert die Wurzeln tropenbunter Blüten mit Schmelzwasser und gibt ben rostroten, neben dem Meere herschreitenden Buchenwäldern Seelöwen und Schneegänse als lebende Staffage. f m .

DieMonte Pascoal" fährt wieder nach Norden. Morgen wird bas Meer wieder ohne Grenzen fein und die Farbe von blauer Kopiertinte oder von naß- qeregnetem Asphalt haben. Wir werden wieder weiße, ärmellose Pullover tragen, am Deck liegen und dem feierlichen Tanz des Horizontes zuschauen.

Aber viel später, wenn all die entzückenden Details dieser Reise im Spiegel der Erinnerung zu einem machtvollen Erlebnis verschmelzen, werden wir spüren, daß wir reicher geworden sind. Und unsere stillsten und einsamsten Stunden träumen bann vielleicht von diesem Lanb, in dem bie Stille unb bie Einsamkeit zuhause sinb, wie sonst nirgend-

DerMann,der den Detektiv erfand

ZUM rrs.Geburtstage von Edgar Allan Poe am rg.Zanuar.

die Schlufepointe zu, und jeder Eindruck, den er beim Leser erzielt, ist mit den denkbar kleinsten Mitteln hervorgerufen.

Sein scharf analysierender Geist beschäftigt sich besonders gern mit der Entwirrung rätsel­voller Geschehnisse. Er führt zu diesem Zweck eine Person in seine Geschichten ein, deren Spezialität die Lösung von Geheimnissen ist, seinen Freund August Dupin. Es ist der e r ft e Privat­detektiv d e r Weltliteratur, und Edgar

Die von berufener Seite gegebene Anregung, talentierten Nachwuchskräften des Schwimmsports ermäßigte oder Freikarten zum Besuch der Hallen­bäder zur Verfügung zu stellen, ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Neuerdings konnte der Bezirk 1 im DSV. elf Freikarten verteilen, die ihm von der Direktion des Königsberger Hallenbades überreicht wurden. Die Hallenbadverwaltuna von Marburg stiftete sechs Dauerkarten zum halben Preise für veranlagte Schwimmer und Schwimme- rinnen, die sich bei dem ersten Olympiaprufungs- schwimmen am 14. Januar in Marburg auszeich- neten.

Deutscher Rekord anerkannt.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat jetzt den vom VfB. Breslau in der 3 X 800-Meter- F r a u e n st a f f e l am 6. August 1933 aufgestellten beutschen Rekorb mit 7:37,4 offiziell als Höchst­leistung anerkannt.

Letzt: Schrneling-Poalino.

Der deutsche Exweltmeister Max S ch m e l i n g steht augenblicklich im Mittelpunkt des Interesses im internationalen Boxsport. Immer wieder tau-

impfang beim Gouverneur von Feuerland

Don Margit Hi.lepranSc

Frische \ Lus Aein ^ischhans l uxhavenj

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I Hasten-Tn i.alt.Schleiin, tarrh usw.^ es gegen E iden v. 6o vi. Iachm-Venu. i Kränterbau

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Gießen

I, SchnlstraBi,

$i paar Monate später erscheint in Boston ein VIJ ,X am er lan und andere Ge- unfpr" »in '" W Von einem Bostoner." In den Salons rät bf .mV 11 mun wer der Autor dieser merkwürdigen, femfuhri- eidenden 2 H >"d romantischen Gedichte sein könnte Der aber DhS feier sein literarisches Debüt als freiwilliger Sol- urillo wild £3 $r amerikanischen Armee. Edgar Allan P o e c x »ber bitt id) aus Gründen, die selbst feine Biographen 15 Dem Fron. n|} e Qunen vermochten, zu zweijähriger Dienstzeit allem dichi id)tet. ......

m b rlln Dinit h ^englisches; gXjj nach Kanada Mse ' ________ fdi:lic.t

hat Edgar das Kapitalverbrechen began- J Ms ihn aus dem Kreis feiner ehrenwerten «u^familie, aus der bürgerlichen Gesellschaft, aus» jdüic.t. Aber jetzt machen sich die Schattenseiten sei- mir inten Erziehung bemerkbar. Mr. Allan, der TT-*] Witter geworden war, heiratet wieder, und damit Äläte«»ÄÄTfi B.Ä.-Ärss«.... SS SSLs,V£.»ÄÄX

Arbeit und ohne Beruf da. Zurück zum : angestrengt Suchende das, was ihm direkt vor der ~ tonnte er Nase liegt, meist nicht findet so, wie allzu große

ausqeschlos- Ladenschilder fertiger auffallen als kleine. Was dem Polizeipräfekten mit feiner Armee von Krimi­nalbeamten nicht gelingt, erreicht Dupin in wenigen Minuten mit Hilfe feiner Kombinationsgabe, einer grünen Brille, die ihm während seines Be­suches bei dem Minister unauffälliges Umherspähen gestattet, und eines Helfers unten auf der Straße, der ein Gewehr abschießt und den Minister dadurch sekundenlang ans Fenster lockt. Dupin hat den Brief in seiner Tasche ...

^ngeschicht Mei eurer- und Kornooianmiuiui uu=

Nulhg c vMtiiiben. Man nimmt ihn mit nach England, L............ ....

Qren- - i idnet ihn hier zur Schule unb dann zuruck nach DOn Poe bis in unsere Tage ^Nischen 5- Mncika zur Universität. Ebgar scheint bie (£rrpar= neben feinem Geistesbruber W--------- - v

.'N finanü,:. tüitau von Mr unb Mrs. Allan zu erfüllen. Sem! löst bas Geheimschrifträtsel besGolbenen Skara-

Es ist : Mlei-vater hält bie Zeit für gekommen, um bem bäu5" _ ist ber psychologische Analytiker. Sein ^ungssM. JLriSN ben Weg ins kaufmännische Leben zu ebnen.;Nachfolger Sherlock Holmes, Conan Doy les 11**K 1 ' " Privatbetektiv, ist weitaus robuster ein unfehl-

Jl«5 ist schon in schönster Ordnung. Papa lauan {barer Routinier mit Revolver unb Lupe. Bei Ebgar biitor.mt ben Brief eines Geschäftsfreunbes: Mckt Wallace wirb auf Psychologie, praktische Mog- htsi nnqen Ebgar, er kann bei mir anfangen. Papa sjchkeit unb erzählerische Feinarbeit völlig Verzicht, tn allerstarriier Vesegung an unu um ui» cmii- ruft ireubestrahlenb seinen Pflegesvhn. Aber Edgar geleistet; hier herrscht rohe Spannung um ihrer > hgster Favorit. U. a. steht ber zweite Turnfestsieger a .'tnwrtet nicht. Er ist nicht in seinem Zimmer. Er stlbst willen, erschreckenb häufen sich bie Leichen am ; «n; - +«* m^nnWinft Bnn hpn Gea-

WWv, ------------ .--7 - ' sErnst Winter in ber Mannschaft. Von ben Geg-

Wege bes kriminalistischen Uebermenschen. Aber nern schätzt man ben Bezirk R h e i n h e s s e n, der qerabe jetzt vollzieht sich wieberum eine Geschmacks-1 ber Hauptsache auf gute Mainzer Turner roanblung: zurück zumliterarischen Detektiv', zum -..... - * ' rr.....- -------

klugen, aber keineswegs allwissenben Analytiker, ber uns nicht burch ben Knall seiner Pistolen, son- bern burch ben Witz seines Geistes fesselt. Ebgar Allan Poe, ber ewig Zeitlose, ist roieber einmal mobern". Wer käme auf ben Gebauten, baß sein B r i e f Ihrer M a j e st ä t", bas klassische Muster- unb Lehrbeispiel der gesamten Kriminalliteratur, vor mehr als neunzig Jahren geschrieben wurde? Hier vollbringt August Dupin sein Meisterstück. Als verarmter Adliger Poe verlegte gern den Schau­platz seiner Geschichten nach Paris, das er niemals gesehen hat beschäftigt sich Dupin hauptsächlich damit, seinen Scharfsinn zu schulen. Er ist imstande, durch Beobachtung winziger Gesten und logische Kombination die Gedanken seines Freundes zu lesen; er vermag sich in den Geist des Ministers zu versetzen, der einen hochpolitischen Brief versteckt

y.iiuerlanh, das ist: Kälte, Schweigen und Einsam- k i. Feuerland, das ist: ber lockende Traum, für tl i 'Tsingtauflieger Günther Plüschow in den W'ging. Feuerland, das ist: ein wunderbar schö- rie.', grausames Land, voll von blauweißen Glet- ls Hin, aufgetürmten Bergen und seltsamem Getier, e in Land ohne Menfchen: die letzten Indianer, die fcloitiifer mühsames Leben führten, an kleinen, arm= |Bg) n Feuern sich wärmend (die dem Land den !ltm«n gaben), sind ausgerottet. Wir sind auf ber Stfe ins Feuerland, wir find auf der Reise ans Üiik der Welt.

ö .""" nmei) einer bartenviimb! ot) deiNiweirai. Miliür^ Ja, wenn er etwas Geld hätte, konnte er 1 Sy LWser werden. Aber als Gemeiner - bereit M! Lr hat genug vom Kommiß.

- Sisi Jahre folgen, die Edgar Allan Poe m men» \e. enaefjeuer Abgeschlossenheit verbringt. Wir wissen Niicht- über diese Zeit seines Lebens. Wir können nn »ermuten, daß sich ein umwälzender Prozeß m idnat Leben vollzieht, daß er in diefen drei Jahren

t bie Feder zu handhaben in einer Weise, Ser Literatur Amerikas, ja der ganzen Wett, z neue, eigenartige Impulse geben sollte.

Jiüonpm eingereichte Erzählungen Poes erhalten rtp der Magazin-Redaktionen. Seine Art zu fcjjoen ist neuartig. Er ist Meister einer litera- r Um Gattung, die zum erheblichen Teil seine rois Erfindung ist: derShort Story", der mo- d Knm Kurzgeschichte. Seine Themen sind r mmtifef) oder gruselig, melancholisch oder grotesk, aj>ci realistisch bis an die Grenze der Erzahlungs- k Ins Sein Amerikanismus ist die vollendete, souve- r in gehandhabte Technik des Schreibens. In seinen

Seine wenigen Gedichte sind Meisterwerke.D e r Rabe" wird stets zum eisernen Bestand angel­sächsischer Lyrik gehören: ein genial empfundenes Gedicht, auf dem düsteren Klang des WortesNe- vermore" aufgebaut, formvollendet und zugleich voll tiefer Einblicke in die menschliche Tragik des Dichters.

Denn Poe ist niemals glücklich gewesen. Don seinem rebellierenden, abenteuerlichen, unsteten »TM willig°n-Werb°bür° n°PP^ P°° OT.

mäßigen Trinkens, vagabundiert er von Magazin Als TobJiranf.enr^t>l^mm?n JpJLj Delirium zu Magazin, bald als Herausgeber, bald als arm- Tage noch irrt er bermn, ^n Lieber u seliger Zeilenschinder, verdammt dazu, immer das Dann ist es aus. Vierz'8 Jahre alt, stirbt E g zu tun, was er um seiner nackten Existenz willen! Allan Poe am 7. Oktober 1849.

täht- ch dmch ntsprechenbe Erziehung ber letzte Rest bereu Abenteuer uns heute schlaflos burchlesene Ilennoi*:;? ?._rc^ ^omöbiantenblut aus dem Jungen Nächte unb atemlose Kinostunben bereiten!

-r. ist reizvoll, den Werbegang bes Detektivs

' ' r * 3U verfolgen. Dupin, William Legranb er