Die Verjährung
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Au hören, die aus der Gegend des gefährlichen Ab- Zurückbleibenden zu, flog am nächsten Tag stiegs herkamen. Der Mann fuhr mit einigen Ar- -viermal in schwerem Wintergewitter, wurde jedoch
Gin Vater von zehn Kindern arbeitete in einer
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Polizei und Volk sind eins!
Daher Tag der Deutschen Polizei!
Tagung des Reichsbundes für Leibesübungen.
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Vier Bergsteiger kletterten in der Rax-Alpe, es war im letzten Frühjahr. Andere machen es sich leichter und fahren mit der Seilbahn. An jenem Tag fuhr gerade der letzte Zug der Bahn abends zu Tal, als der Schaffner glaubte, ferne Hilferufe
zurückgeschlagen und rettete mit Not sein eigenes Leben.
die lockeren Sandmassen von oben auf chn her- unter und verschütteten ihn vollständig. Kein Mensch sonst war in der Nähe, nur eines der Kinder hatte bei ihm gespielt und lief erschreckt ins Haus, um die Mutter zu rufen. Alles schien verloren, nur ein paar kräftigen Männern konnte die Rettung vielleicht gelingen. Die tapfere Frau aber griff sofort entschlossen selbst nach der Schaufel, arbeitete in wilder Hast wie eine Verzweifelte, grub und wühlte mit übermenschlicher Anstrengung und ließ nicht eher nach, bis sie ihren Mann, der schon das Bewußtsein verloren hatte, aus seinem Grab her- vorziehen konnte. Er kam mit leichteren Verletzun- gen davon — zehn Kindern war durch den Mut der Frau der Vater, ihr selbst der Mann vom sicheren Tode gerettet.
die ausgedehnte soziale Fürsorge durch den: gebauten Hilfsfonds für den deutschen Spo?.- im Zusammenhang damit das Sportler-Erho.-
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einer Brücke, und dicht vor ihm ging die Lawine nieder.
Die Schienen wurden auf eine Strecke von 800 Meter mit einem 3 bis 4 Meter hohen Schneewall zugedeckt — darunter lagen die beiden Männer von der Bahn. Der eine wurde nach einstündigem Suchen tot aufgefunden, der andere blieb verschüttet.
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Bei dem furchtbaren Hotelbrand in Lansing war ein kleiner Hotelbursche einer der ersten, die die Gefahr merkten. Er hätte sich wohl noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können, aber er dachte keinen Augenblick an sein eigenes Leben, sondern rannte durch das Haus und warnte durch Klopfen an alle Türen die noch schlafenden Gäste vor der drohenden Katastrophe. Mindestens die Hälfte der Geretteten verdankten, wie sie nachher versicherten, dem Zungen ihr Leben. Ihn selbst sah man zuletzt eine in Flammen stehende Hoteltreppe hinaufrennen, um sein Rettungswerk fortzusetzen. Dabei ist er ums Leben gekommen.
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Die unbekannten Helden... Es sind nur ein paar gewesen, die wir hier noch einmal genannt haben. Aber jeder, der an dir vorübergeht, kann zu ihnen gehören. Man sollte öfters daran denken.
G. H.
Zeitschriften.
— „D e r Naturforscher" vereint mit „Natur und Technik". Dezemberheft 1934. Vierteljährlicher Bezugspreis 2,50 Mark; Preis des Einzelheftes 1 Mark. Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde. — Im neuesten Heft legt der Vorkämpfer des deutschen Rassegedankens, Universitäts-Professor Dr. Hans F. K. Günther (Jena), in einem Aufsatz über „Die Verstädterung die Gefahren für Volk und Staat vom Standpunkt der Lebensforschung und der Gesellschaftswissenschaft eindringlich dar. Wundervolle Bilder von Schneekristallen haben $£* Dk LeLitzjch Uttd Dr. Sectari (Breslau) mit
** Vorbildliche Spende für die Winterhilfe. Für unsere hilfsbedürftigen Volksgenossen hat Herr Fabrikant Ludwig Rinn den Betrag von 3000 Mark als Spende dem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt.
** Weihnachtsspende bei der Firma Schunk & Ebe. Am Samstag vereinigten sich die Gefolgschaftsführer und die Gefolgschaft der Firma Schunk & Ebe zu einem kameradschaftlichen Beisammensein in der Turnhalle in Heuchelheim. Gefolgschaftsführer Schunk leitete den Abend mit herzlichen Begrüßungsworten an seine Mitarbeiter ein. Im Laufe des Beisammenseins gaben die Gefolgschaftsführer, Herren Schunk und Ebe, ihren Mitarbeitern Kenntnis von einer großzügigen Weihnachtsspende. Jeder verheiratete Mitarbeiter erhielt als Weihnachtsgeschenk den Betrag von 50 RM., jeder ledige Mitarbeiter den Betrag von 20 RM. Die Weihnachtsgabe wurde den Gefolgschaftsmitgliedern in Briefumschlägen mit einer sinnigen Weihnachtswidmung im Verlaufe der Feier überreicht. Im Namen der Gefolgschaft brachten die Mitglieder des Vertrauensrates, Herren Freitag und Schmidt, den Gefolgschaftsführern für die mit Freuden empfangene Weihnachtsspende herzlichsten Dank zum Ausdruck.
** D i e Erhebung der Umlage zur Bauernkammer betrifft eine Bekanntmachung des Kreisamts Gießen an die Bürgermeistereien und Gemeindekassen des Kreises. Es wird dabei, im Anschluß an ein Rundschreiben der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, den Bürgermeistereien und Gemeindekassen aufgegeben, auf die sofortige Einziehung und Ablieferung der rückständigen Um» laaebeträge bedacht zu fein. Es müsse alles daran gesetzt werden, daß der Termin zum 2. Januar 1935 eingehalten werde. Sollten sich Einziehungsschwierigkeiten ergeben, so sei nach den Weisungen des Reichsnährstandes zu verfahren. Das Kreisamt bemerkt noch besonders, es habe die Vollziehungsbeamten entsprechend angewiesen.
** Fristverlängerung für d i e Anmel- düng zur Meisterprüfung 19 35. Die Handwerkskammer gibt bekannt, daß auf Grund der immer noch zahlreich einlaufenden Meldungen zur Meisterprüfung 1935 der Schlußtermin für die Abgabe der Anmeldungen zur nächstjährigen Meisterprüfung endgültig auf den 31. Dezember 1934 verlegt ist.
** Goldene 5-Mark-Stücke. Vor kurzem wurde eine Briefkastenanfrage von unserem Gewährsmann dahin beantwortet, daß seit 1874 keine goldenen 5-Mark-Stücke mehr geprägt worden seien.
beitem in einem Rüstwagen noch einmal nach oben. Sie hielten an der Stelle, wo die Rufe zu hören waren, befestigten ein Seil am Gerüst der Bahn, und ließen sich unter eigener Lebensgefahr hinunter. Nach vielem Suchen entdeckten sie, hilflos an emem Abhang liegend, zwei Männer und zwei Frauen, die nach langem Herumirren erschöpft hier, am „Gsaengerkogel", niedergesunken waren und seit vielen Stunden um Hilfe riefen. Unter vielen Muhen kämpften sich die Retter zu dem Abhang durch, brachten die Ermatteten nach oben zur Bahn und beförderten sie dann ins Tal herunter. Vier Menschen, die schon dem Tod verfallen waren, konnten weiterleben
Spät am Abend wurde der römische Arzt Professor T. in seine Privatklinik gerufen, um eine schwere Operation vorzunehmen. Kurz vor Beginn wurde der alte Mann plötzlich von heftigem Unwohlsein befallen, die Umstehenden sahen, wie er die Zähne zusammenbiß; dann führte er die Operation bis zu Ende durch. Im selben Augenblick, als er fertig war, begann er zu schwanken, brach zusammen und war tot. Sein Pflichtbewußtsein hatte ihn aufrecht gehalten, bis sein Werk getan war. Neben dem Operationstisch sank er in sich zusammen.
Die Geschichte des Eisbrechers „Tscheljuskin", die heroischen Rettungsversuche für die hilflos auf einer Eisscholle treibende Besatzung haben einen Augenblick lang die Welt aufhorchen lassen. Wir wiederholen nur ein kleines Teilchen aus der Kette heldenhafter Leistungen: Immer wieder tarnen nach Kap Wellen die 808-Rufe von der treibenden Scholle, die jeden Augenblick zu bersten drohte; aber Schneestürme rasten über die Landschaft und ließen jeden Hilfeversuch als sinnlos erscheinen. Endlich kam der verzweifelte Ruf: Holt wenigstens die Frauen und Kinder. Der Pilot Ljapidewski lag in schwerem Fieber, riß sich zusammen und startete mit dem Bordfunker Petarow — siebenmal war der Start vergeblich, es war ein wahnsinniges Unternehmen. Unb doch fanden sie beim achtenmal den Weg in den wilden Schneesturm — erreichten ihr Ziel und kamen mit zehn Frauen und zwei Kindern glücklich wieder. „Morgen komme ich wieder", rief der Pilot
fristen d!e Reges. In 30 Jahren tz-M spielsweise bare Darlehen ober solche die durch einen besonderen Vertrag in lehensschuld umgewandett wurden, um sie J!1 kürzeren Verjährung zu schützen, ferner A auf eine Vertrags-(Konventional-)strafe scheine über den Gesamtbetrag einer Rechne deren Einzelbeträge kürzere Verjähre" laufen. (§ 195 BGB.) 9 "9
2. In Die r Jahren verjähren die An auf Zinsrückstände, Miet- und Pachtzinsen (bäuerliche) Auszugsleistungen, Besoldungen haltsbeiträge und alle regelmäßig wiederk- Leistungen. (§ 197 BGB.)
3. Bereits in zwei Jahren verjährenhb spräche der Kaufleute, Fabrikanten unb w werter für Lieferung von Waren usw. mii schluß der Auslagen, es fei denn, daß die & für den Gewerbebetrieb des Schuldners erdferner die Ansprüche der Land- und Forstwj^ die Lieferung ihrer Erzeugnisse, der Gastwin gewerblichen Arbeiter, der Lehrherren wegr Lehrgeldes, der Unterrichtsanstalten, der Aersir' ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Hebammen, der U anwälte, Notare, Gerichtsvollzieher u. a. m. ,
Die hier aufgeführten Ansprüche (§ igz Jj sind die des täglichen Lebens.
Hilf tarn Ablauf des 31. Dezember 1934 J jähren sie alle, soweit sie noch im Iahre Ü entstanden sind.
Jeder Geschäftsmann prüfe daraufhin uiwertj seine Bücher. Besteht die Gefahr der 23erjatj so sorge man schleunigst für eine verträgst j neute Anerkennung der betreffenden yorör I wenn irgendmöglich in schriftlicher -Z Man wandle sie in eine 2) ar le forderuna um (is. o. unter Nr. 1). Nn nehme man sie Hilfe eines Rechtsanwalts in j! sprach, der weiß, was zu tun ist, ober erwirk, Sofortige Zustellung eines amtsgerichtlichen |> lungsbefehls durch einen Gerichtsvollzicher. 11
Wer durch eigene Saumseligkeit gutes fiert, darf nicht das Gesetz, sondern nur sich w] verantwortlich machen.
Anschluß an unseren gestrigen Bericht mstzukesten, daß sich das Befinden des schwerverletzt in die Chirurgische Klinik eingelieferten 19 Jahre alten Soziusfahrers Friedrich Hahn aus Dutenhofen erfreulicherweise gebessert hat. Der junge Mann ist, wie wir auf Anfrage in der Klinik hören, wieder bei Bewußtsein, wenn auch noch stark benommen. Man kann wohl annehmen, daß er den tragischen Unglücksfall gut überstehen wird. — Ebenso befindet sich der (wie gestern berichtet) beim Holzfällen im Walde schwer verletzte 29jährige Landwirt Carl Müller aus Maulbach auf dem Wege der Besserung.
In den letzten Tagen des Jahres ist es insbesondere die Geschäftswelt, die tüchtig die Augen aufmachen muß, will sie sich nicht durch eine Unter» lassunassünde der Gefahr schwerer materieller Selbstschädigung aussetzen. Die Silvesterglocken läuten demnächst so manches Recht zu Grabe, das jahrelang, womöglich jahrzehntelang bestanden hat. Denn mit dem Ablauf des alten Jahres verjährt auch so manches Recht. Darum heißt es für manchen jetzt: „Tue die Augen auf, ober den Beutel." Ober: „Prüfe sogleich, ob mit dem Jahresschluß eines deiner Rechte — es kommen fast stets nur Forderungsrechte in Frage — erlöschen kann und, wenn ja, so tue die Schritte, die nötig sind, um dich vor Schaden zu bewahren!" Denn immer wieder wird an Gerichtsstätte die Einrede der Verjährung erhoben, und der Kläger, der vielleicht im besten Rechte steht, muß es erleben, daß er erfolglos, weil zu spät, gegen seinen böswilligen Schuldner vorgegangen ist und daß er zu allem Aerger und' Schaden auch noch die Kosten eines verlorenen Prozesses tragen muß.
Es gibt eine ersitzende und eine erlöschende Verjährung. Nur von letzterer soll hier die Rede fein.
Durch Zeitablauf wird nämlich die Unmöglichkeit begründet, einen Anspruch zu erzwingen, wenn sich der Schuldner auf die Verjährung beruft. Im folgenden soll auch nur kurz von der Verjährung des Bürgerlichen Gesetzbuches die Rede sein.
Nach § 225 BGB. kann sie durch ein Rechtsgeschäft (Vertrag) weder ausgeschlossen noch er» schwerst werden. Bei Kauf- und Werkverträgen ist allerdings die vertragsmäßige Festsetzung einer be- sonderen Verjährungsfrist zulässig; sie kommt jedoch in der Praxis kaum vor.
Wir haben noch von anderen Fällen au berichten, die sich in aller Stille wohl ebenso häufig abspielen und wo nachher nur noch ein Grabstein oder die Erinnerung der Geretteten als Zeugen übrig bleiben.
Es war ebenfalls im letzten Frühjahr, an der Berninabahn, kurz vor der Station Berninahäuser. Da sahen eines Tages zwei Leute von der Bahn, wie von oben, vom Munt Pers, eine große Schneelawine in der Richtung auf die Bahnaleife zu rollen begann — und gleichzeitig vernahmen sie die Warnungszeichen des kommenden Zuges. Sie stürmten dem Zug entgegen und winkten Signale, damit er nicht mitten in die bedrohte Lawinenzone äinrinMti ta wurden tawertt. tat Zug Statt wi
selbst dann nicht, wenn sich der Schuldner auf sie ausschweigt.
Nur Zustellung eines Zahlungsbefehls ober Klageerhebung vor Fristablauf schützen den Gläubiger.
Die Vorschriften über die Verjährung sind in dem § 194 BGB. geregelt. Der umfangreiche Gesetzes- te$t kann hier nicht zum Abdruck gelangen. Das Bürgerliche Gesetzbuch sollte in jeder Familie und in jedem kaufmännischen Kontor oder gewerblichen Betrieb zu finden sein.
Äm § 194 BGB. heißt es: „Das Recht, von einem anderen ein Tun ober Lassen zu verlangen, unterliegt der Verjährung". Unter Tun ober Lassen ist stets eine sogenannte Leistung im Sinne bes § 241 BGB. zu verstehen. Eine Leistung im Sinne des bürgerlichen Rechts braucht nicht einen in Geld bestimmten Vermögenswert zu haben; es muß aber ein nach der Anschauung der menschlichen Gesellschaft schutzwürdiges, regelmäßig wirtschaftliches Interesse vorliegen und auch der Charakter einer rechtlichen Bindung ersichtlich sein. Reine Versprechen, die dem Gebiete des gesellschaftlichen Lebens, der Freundschaft, der Familie ober ber Religion angehören, kommen nicht in Frage. Hier fei nur kurz noch hingewiefen auf folgenbe
Vorschriften:
1. Die regelmäßige Verjährungszeit beträgt 30 Jahre, jedoch bilden die kürzeren Verjährungs-
Vornokizen.
— TageskalenderfürDienstag. Stadt- theater: 20 bis 23 Uhr, „Der Freischütz". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das verlorene Tal". — Reichskammer der bildenden Künste: Turmhaus am Brand, 16 bis 18 Uhr, Weihnachts-Ausstellung. — Lerufsgemeinschaft der Techniker, Fachgruppe Baugewerbe: 20 Uhr, Lonystraße 18, Zusammenkunft mit Vortrag von Regierungsbaurat Steinbach.
— Stadttheater Gießen: Heute abend zweite Opernvorstellung dieser Spielzeit, am 148. Geburtstag des Komponisten, die romantische Oper „Der Freischütz" von Carl Maria von Weber. Die szenische Neubearbeitung hat Oberspielleiter Paul W r e d e; musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Walter Stover (Bad-Nauheim) als Gast; d,e Agathe singt Maria Perry, den Max Heinz Weiser, den Kaspar Richard Stahl als Gast.
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** Die Sprech st unde des Kreiswirt- fchaftsberaters bei der Kreisleitung Gießen ist an jedem Montag von 14 bis 15 Uhr auf der Kreisleitung, Ludwigstraße 12.
** Ernennung bei der Landesunver- f i t ä t. Ernannt wurde die Privatdozentin an der Landesuniversität Gießen Dr. Charlotte von Reichenau zur außerplanmäßigen außerordentlichen Professorin.
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Kaninchen veröffentlicht Herrn. Fischer, ®DVd ; bekannte Zoologe Friedr. v. Lucanus (Berlin!^ begleitenden Worte geschrieben hat. Pro'. - Bastian Schmid (München) bringt eine bemcm' werte Beobachtung über das Nest ber füöam-j Nischen Beutelmeise. Der Naturschutz ist'? c;i neuen Heft mit einer Aufforderung „SW1 . Waldameisen!" von Forstassessor (9. Behrr-d- treten. In der Abteilung „Bilbwesen" ■ eine hervorragend bebilderte Abhandlung uyr Jnfrarotphotographie und ihre AnwendunE^ von Dr. Othmar Helwich. In das Reich der und Wirtschaft führt ein bebilderter Ml°v . Dr. Heinz Urack über „Neue Baustoffe>c5 kleine Beiträge und Beobachtungen bt|d)lieo ' wiederum außerordentlich gut ausgeMme des „Naturforschers". ,(x,.
— Das Dezemberheft der Südbeui\ Monatshefte befaßt sich mit ber aI ,, Frage der Familienforschung «tai chivdirektor Dr. I. F. Knopfler behandelt dungsgebiete und -mittel, die viel mann>g!<^ sind, als der Nichtfachmann annehmen wur ' Familiennamen ist der Aufsatz von Archw dar Dr. Karl Puchner gewidmet. -
Sinn unserer Familiennamen ist, sammengestellt, die Veränderung durch berung in ein neues Stammesgebiet DAr(>. ebenso durch die Willkürlichkeiten fr^rer 2^/ weise. Ueber „Wappenkunde und wiapp schreibt der Vorsitzende des bayerischen eins für Familienkunde, Egon Frhr. D01} Dp Seine Zeitsttlunterscheidungen sind tlar, t erschöpfend. Bezeichnend für die Methoo 3f, Ergebnisse der Familienforschung an emem tischen Beispiel ist „die Ahnentafel von g(j, Straußens Mutter" von Adolf Roth, der ' spiel aus der genealogischen Praxis iljenjDr' thodische Einleitung „Zur Praxis ^ü2flUung^ schung" voranstellt. Den aktuellen ^?^!,kofaeseS fragen nähert sich „Bauernehre und JHJ id von Dr. Hans Strobel, Äbteilungsv I Stabsamt des Reichsbauernführers. G o modernsten rassischen und Lebenserkenn -a|nyjtiv der Aufsatz „Biologische Fragen in De Sunfrltl Forschung" von Dr. Wich. Karl Prio- oo» «
Llnbekannie Helden.
Eine Heine Chronik des Jahres 1934.
Unbekannt und namenlos geht die Mehrzahl der Menschen an dir vorbei, und gleichgültig gehst du an ihnen vorüber. Aber wer weiß, ob der Namenlose, der jetzt an dir vorbeigeht, nicht einer ist aus ber Zahl der stillen Helden, von denen weder Denkmäler noch große Schriften reden und die doch bei einer Gelegenheit im Alltag einmal beweisen konn- ten, daß sie nicht alltägliche, sondern ungewöhnliche Naturen sind, einer von denen, die etwas Großes getan haben und dann ohne viel Redensarten wieder untergetaucht sind in dem Leben der gewöhnlichen Stunden? Es wird kein Tag Vorbeigehen, ohne daß ein Namenloser sich so bewährt; hie und da, selten genug, bringt einmal etwas bapon an unser Ohr, von Bergführern, Küsten- Wächtern, Polizeimännern, unb im Getriebe bes lages vergessen wir ben „Zwischenfall" unb benken wieder an unsere eigenen Dinge.
Wir sollten nicht so schnell vergessen; und wenn nun im folgenden ein paar dieser Unbekannten genannt werden, wie sie durch kurze Nottzen des vergangenen Jahres bekannt wurden, dann sollten wir bei ihnen etwas länger mit dem Gedächtnis verweilen und darin denken, daß jeden Tag Menschen sich mit dieser Selbstverständlichkeit opfern und daß jeder, dem wir begegnen, einer von ihnen sein kann.
Nunmehr w!rd uns von einem langjährigen Abonnenten unseres Blattes in Berlin, der auch Numismatiker ist, mitgeteilt, daß die goldenen 5-Mark- Stücke nur 1877 und 1878 auf den damals neun (heute nur noch sechs) Münzstätten geprägt wurden: A (Berlin), B (Hannover), C (Frankfurt-M.), D (München), E (Muldenhütten), F (Stuttgart), G (Karlsruhe), H (Darmstadt), J (Hamburg). Die Münzstätten- B, C und H sind inzwischen eingegangen.
** 21 u f dem Wege der Besserung. Zu dem schweren Motorradunglück in der Frankfurter Straße in ber Nacht zum Sonntag ist heute im
Die Verjährung selbst kann — sie muß es selbstverstänblich nicht — im Prozesse im Wege ber Einrebe geltend gemacht werben. Sie ist niemals bas lauterste Mittel im Kampfe ums Recht. Unb bennoch muß sie geltenb gemacht werben können. Denn ein Gläubiger soll eben nicht erst nach Jahr und Tag kommen unb seine Rechnung überreichen, bie längst aus bem Gedächtnis des anderen Teils geschwunden ist, und von der dieser überzeugt ist, daß sie längst erledigt sei. So trägt das Rechts- inftitut der Verjährung dazu bei, geordnete, sichere Zustände im Rechts- und Geschäftsleben zu schaffen, und deshalb hat es neben einer materiellen geradezu auch eine ethische Seite. Wer allerdings in Kenntnis der Tatsache, daß er bie Rechnung eines Lieferanten, eines Kaufmanns ober etwa auch eines Arztes noch nicht bezahlt hat, ben zu spät erhobenen Einspruch mit ber Verjährungseinrebe zunichte macht, wirb nicht von sich sagen bürfen, daß er hiermit vornehm ober auch nur anftänbig gehanbelt habe. Aber:
Die Rechkssicherheit darf nicht nofleiben. Deshalb gibt es die Verjährung.
Anbernsalls wäre niemand mehr nach langen Jahren vor einer Klage sicher, wenn alle Beweismittel, für ober nüber verlorengegangen, wenn alte Papiere vernichtet worben ober Zeugen gestorben finb. Der Verkehr erforbert klare, sichere Rechtsgrunblagen. Das bloße Bestehen der Verjährung zwingt ben Gläubiger, sich auf ihre Geltendmachung gefaßt zu machen und sich danach einzurichten.
Jedermann muß wissen, baß bas einfache Ver- schicken ober bas Abschicken noch so bringender Mahnschreiben die Verjährung nicht unterbricht,
hielt dieser Tage eine Arbeitstagung der Fachamts- leiter und Gaubeauftragten unter Leitung des Reichssportführers ab, an dem Vertreter des Reichsinnen- unb Reichspropagandaministeriums sowie ber Chef des Ausbildungswesens teilnahmen.
Der Reichssportführer konnte in seinem einleitenden Bericht eine erfreuliche Uebersicht über die Ent- Wicklung des deutschen Sports im Jahre 1934 geben. Die straffe Zusammenfassung der deutschen Leibesübungen, die Aufgabe und Stellung des Reichsbundes für Leibesübungen, sowie die fort- ! reifende Organisations-Arbeit, harmonische Zu- ammenarbeit mit den Stellen des Staates und er Bewegung sind die Marksteine des Jahres 1934. Der Reichsportführer gab unter anderem bekannt, baß künftig alle Tagungen ber Fachämter in Berlin ftattfinben. Für ben März bes fommenben Jahres ist außerdem eine große gemeinsame Tagung aller Fachämter in ber Reichshauptstabt geplant. Er machte bann grundlegende Ausführungen über die Zusammenarbeit mit dem Reichsinnenministerium, dem Reichsnährstand, der NS.-Kulturgemeinde und der NS.-Ge- meinschaft ,Lraft durch Freude". Sturmführer B r e i t m e y e r, der Stellvertreter des Reichssportführers machte dann Ausführungen über die viel- fleftaltige Arbeit des Reichssportführers. Er betonte, daß durch den Aufbau ber Zentralisation unb burch bie Schaffung ber Ortsgruppen bes Reichsbunbes für Leibesübungen bie Voraussetzung für einen Einbau ber beutschen Leibesübungen in bas Volks- ganze gegeben seien. Besonbere Erwähnung verbient
Mikroskop und Kamera eingefangen. Einer M-' ersten Fachmänner auf bem Gebiete ber Wissenschaft, Prof. Dr. med. et med. vet. b. - Uhlenhuth (Freiburg i. 23.), zeigt in feinem 21- „Die Bebeutung der Heil- unb Schuh'-'umbeb:'- lung bei Bekämpfung der Jnfektionskrankhe'--' j i den gegenwärtigen Stand der Sera-HerstM! j i und bie bisherigen Erfolge ihrer Anwendung, r- reizvolle Bilber aus bem Leben unserer ■
erfennung für bie vom Reichssportführer te • geleistete Aufbauarbeit.
Ergebnisse der Mannschaft des Sqiiil Gießen beim Kunstturnwettkanip!
Hessen-Saar.
(Abkürzungen: B. -- Barren, Pf. = Pferd, ffr. = fr ■ Übung, R. = Reck.)
Richard Busch, To. Limburg: B. 27, Pf. 2 Reck 28%, zusammen 83 Punkte.
Ernst S ch ö f f m a n n, To. Wieseck: B. 27J4J 28%, Reck 26, zusammen 82 Punkte.
Richard Seth, Tv. Großen-Linden: B. 2 । Pf. 27, R. 28%, zusammen 81 Punkte.
Hans Fluck, Tv. Limburg B. 25%, Ps. 2' R. 27, zusammen 78 Punkte.
Alfred Eckhardt, T. Nidda: B. 26,!-'- R. 24^, zusammen 76^ Punkte.
Willi Sinnwell, Tgm. Bad-Nauheim:: -- Pf. 24%, R. 25%, zusammen 74 Punkte.
Karl Schick, Tv. 1846 Gießen: B. 25, PU- Fr. 25^, R. 26, zusammen 73% Punkte ji- - Freiübung).
Heinrich Herbert, To. 1846 Gießen: B- L-
Der Reichsbund für Leibesübungen in Berlin heim Hohenlychen. Zum Schluß der Bormit. eit dieser Tage eine Arbeitstagung der Fachamts- sitzung sprach noch der Vertreter des fReifann. minifteriums, Oberregierungsrat Ritter von L, Mit seinen beifällig aufgenommenen AuMnwa i vermittelte er den Tagungsteilnehmern bie . heit, daß sich ber Reichsbunb für fieibesübunyr bem nationalsozialistischen Staat roeitge^ru . Förberung erfreue unb fand Worte besonderer! ।
: der I Ain einem einen musikc Deren Ä-- auf-D letz--" k S".
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