12, Fr. 27/4, R. 25, zusammen 69)4 Punkte
F "7)4 Freiübung).
!L Tberspächer, T. u. Spv. Marburg: B. 25, 9f. 19, Fr. 28, R. 24)4, zusammen 68)4 Punkte
ger Veranstaltungen aus 180 toiege sei sogar durch ihre Mitglieder Otto
Z 20
Nachdruck verboten!
181 fartlefcung
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Bei der konservativen reich ist dieser Schritt
*
der Winterhilfe hat-
tb neigt, warf der Vereinsführer einen Rück- irfrnuf das im Jahre 1934 Geleistete. Er kam nqft auf die Fußballabteilung zu sprechen und Nrr feststellen, daß sich die Leistungen der Liga-
le Fürsorge dr ür den deutsch« mit das Spon; im Schluß du ' Vertreter dr- erungsrat Ri« ifgenommenen lungsteilnehm -sbund für M !chen Staat a > fand Worte bit )m ReWA
Winterfest Gpielvererniguns 1900 Gießen.
F !28 Freiübung).
Winrich Dechent, Tgnr. Friedberg: B. 22)4,
Handball.
In dem Handball-Pokalspiel der Bezirksklasse blieb der in kompletter Aufstellung spielende VfB. 05-Kurhessen mit 15:5 Toren Sieger über den Turn- und Sportverein 1860/85.
Einen finnischen Olympiatrainer hat sich England für den Sommer 1935 verschrieben.
Einstellung auf dem Jnsel- immerhin recht interessant.
lrf.üv, R. 23%, zusammen 66 Punkte. (Diese Punkt- i ihlkam von dem Gesamtergebnis in Abzug.)
NIVEA
mild, leicht schäumend.
ganz wundervoll im Geschmack.
Jliin, und wenn es verkauft worden ist, kann mnn ?3 doch besichtigen."
,1tin,’ eben nicht mehr. Es haben schon sehr vi'iÄ fremde versucht. Denn es hat sehr wertvolle B läie und wertvolles Porzellan aus der Zeit der QilMi Ann. Aber der jetzige Besitzer hat jeden D'üchci streng verboten."
Wm gehört denn Black Castle jetzt."
‘■it, das wissen wir alle in Lominghton eigentlich richt. Es soll ein reicher Ausländer sein, dem da»!c-chloß gehört. Er hat nur einen Verwandten drikii ritzen, der aber niemals ins Dorf kommt und sich mnz für sich hält. .Unter uns gesagt" — sie fpncj ganz leise, ihre fröhlichen Augen bekamen etr««g Erschrecktes —, „es soll irgend etwas in Black (JdHc nicht ganz geheuer fein."
Di Monteur lachte.
jl-er, Miß Kate, nun erzählen Sie mir noch, baut , 3 dort spukt — und dann ist alles richtig. Iähbtte Sie, nicht geheuer?! In unserer Zelt! Hofüi die sich da am Ende eine Art Schloßgespenst formiert Da muß ich doch lachen."
,Lchen Sie lieber nicht!" sagte das Mädchen änicilch. „Was Genaues weiß ich nicht. Aber Sahitute, die einmal spät am Abend von einer hodMt aus haringote vorbeigekommen sind, die haiki, gesagt, in dem Turm von Black Castle, da günpmn Geist um. Sie hätten ein weißes Gespenst genfoi.n, ganz deutlich, und Schreie gehört.
Fi Irlich!" Sie schauerte zusammen. „Ne,n, ne eii was sage ich Ihnen, Mister Archie, um Black 6tlaÜ<i macht jeder einen großen Bogen. Und Sie mi lüe-1 mir versprechen, daß Sie nicht etwa ver- su iyr werden, dort hinzugehen. Ein Bursche aus bei tu Morf hat es einmal versucht. Der soll nachts arrkirm hochgeklettert sein — er wollte das Ge- sp, :e tj sehen, hatte er gesagt."
,Ürt> hat er's gesehen?" fragte der Monteur in ilte fiert.
5i! Mädchen schauerte wieder zusammen.
,ii5 weiß keiner."
ji, warum denn nicht? Hat er es nicht er« 3äiit:r _ .
fil schüttelte den Kopf.
Jf konnte nichts mehr erzählen, Herr Archie, be tcif nämlich nicht wiedergekommen. Den haben sieii n gebrochenem Genick im Graben von Black Ec^ gefunden. Ich bitte Sie, Herr Archie, gehen <5t« car nicht hin! Es täte mir zu leid, wenn Sii» " , r, „
E? sprach nicht weiter, aber chre angstvollen sagten, was sie dachte.
^mr lchaft gegenüber dem Vorjahr wesentlich ge- |tfe:t hätten. Aeuherst erfreulich und auch dem ö!t r-m zur hohen Ehre gereichend lei die Tatsache, b feer Spieler Ernst Lippert schon mehrere Male b bl 6epräsentativkämpfen des Gaues Nordhessen mMsWirkt habe und auf dem besten Wege sei, zu
21 Nachmittag fand für die Kleinen und Kleinst cw ?ine Nikolausbescherung statt, bei der auch „JLsTnachten im Puppenhaus^ schon einmal auf« gefühlt wurde.
Weihnachtsturnen der Kinder- o! eilungen des Tv. 1846 Gießen. Tillich war der sehnlichst erwartete Sonntag geissmmen, auf den sich die Turnerjugend des Tv. 18Machon wochenlang eifrigst vorbereitet und ge- freiutioatte. Eltern und Freunde füllten die Turn« batikte sonst vom fröhlichen Treiben der Jugend belK tbli ift, während diese nun auf der Bühne einen 3Wkl|Gn turnerischer Uebungsfolgen aufführte, die beita Beweis erbrachten, daß die körperliche Er- 3k^iuig der Jugend in guten Händen liegt. Musik ur.nii lünleitende Begrüßungsworte des Bereinsfüh- revi 121. Reining eröffneten die Vorführungs- fo ,'(ieiin der nun über 200 Buben und Mädel mit Eii^i und sichtbarer Freude auf führten, was sie altogeübt und gelernt hatten.________________
Mac Lean erschrak. Dieses Anerbieten paßte ihm gar nicht so recht in den Kram. Er mußte erst einmal allein das Terrain sondieren. Zum Glück erinnerte Mistreß Both ihren Sohn daran, daß er ja für heute eine Geflügellieferung für London zum Bahnhof zu bringen hätte.
„Das tut mir leid", sagte Mac Lean. „Ich hätte mich natürlich gern von Ihnen fahren lassen, Mister Bob. Aber wenn Sie einen Motorradhändler wissen, der mir ein solches Gefährt anvertraut, dann geht es ja auch."
„Da müssen Sie zu Sandning gehen, Mister Archie. Er wohnt fünf Häuser von uns entfernt. Der verleiht Motorräder."
„Aber kommen Sie nicht zu spät wieder!" mahnte Kate lächelnd.
„Bestimmt nicht, Miß Kate. Es wird ja heute noch nichts mit der Arbeit werden — muß erst mal Umschau halten."
Bei Mister Sandning bekam Mac Lean nach einigem Hin- und Herhandeln ein einigermaßen gutes Motorrad. Es schien allerdings im Alter der Konstruktion dem grünen Laubfrosch von Bob Both nichts nachzugeben. Aber Mac Lean hatte schon auf den ungewöhnlichsten Vehikeln gesessen. Bald ratterte er davon und war schnell auf der Landstraße. Statt aber links nach Middleford einzubiegen, fuhr er rechts, bis er an einem kleinen Wäldchen angelangt war. Er hatte die Karte bereits daheim eingehend studiert. Sein Ziel war Black Castle. In ungefähr einer halben Stunde mußte er es erreichen. Er durchfuhr in mäßigem Tempo die Forrey Hills. Kate hatte recht. Es war wirklich eine reizende Landschaft hier. So recht zum Träumen und Sichaus- ruhen! Aber dazu hatte er keine Zeit. Es galt, sehr schnell hinter das Geheimnis zu kommen, das ihn beschäftigte.
Black Castle lag inmitten eines kleinen Wäldchens. Eine hohe Mauer aus Sandstein umschloß es von allen Seiten. Man sah von dem Gebäude selbst hier von der Landstraße aus nichts. Nur ein Turm ragte hoch über das burgartig gelagerte Gebäude hinweg. Dieser Turm hatte drei vergitterte Fenster, die dunkel und lichtlos ins Land hinaussahen.
Mac Lean fuhr langsam an Black Castle vorbei. Seine Augen spähten aufmerksam herum. Man konnte von hier aus tatsächlich nichts sehen. Wie war es nur dem jungen Burschen, von dem Kate so angstvoll berichtet hatte, möglich gewesen, an den Turm zu gelangen? Von hier aus bestimmt nicht. Die Sandsteinmauern waren oben von Eisengittern gekrönt, die in scharfen Spitzen ausliefen. Außerdem war, hinter dem Draht verborgen, noch etwas wie ein extra aufgehängte Drahtleitung.
Aha?, dachte er. Alarmvorrichtung! Gut gesichert! Muß ein ängstlicher Herr sein, dieser neue Besitzer von Black Castle!
(Fortsetzung folgt!)
I«|bti)t und sei sogar durch ihre Mitglieder Otto (9 u = el (1. IN. Gießen) und Arthur Kilo drei- rrirlm der 30-Bestenliste des Reiches vertreten. Als Wtsiidjnung wurde den beiden die goldene DSB.« mib. überreicht. Am Ende feiner Rede dankte der kZ^rmsführer noch einmal allen Mitarbeitern, die |: hm Gelingen des Festes beigetragen haben.
T weitere Verlauf des Abends brachte noch isReihe von unterhaltenden Darbietungen. 23er» irr ne tänzerische Aufführungen zweier junger fanden starken Beifall. Mit großer Freude roiii- auch ein Märchenspiel, „Weihnachten im P Lpmhaus", von Jugendlichen des Vereins auf« gefirt, aufgenommen. Humoristische Szenen und ei peißerlofung trugen ferner zur Unterhaltung bei, bi 5 chließlich die Kapelle Ärengel mit Tanzmusik oi Erntete. Der Abend nahm den denkbar besten ’23 Sxhuf. *
Der Monteur nahm die kleine, warme Hand des Mädchens.
„Haben Sie keine Angst, Miß Kate, mir passiert nichts. Untraut vergeht nicht."
Und damit lenkte er das Gespräch von dem Thema ab, das die Kleine so in Angst und Schrecken zu versetzen schien. Er fragte nach Land und Leuten, nach dem Stand der Wirtschaft daheim. Und was dergleichen mehr das kleine Mädchen interessieren konnte.
Im Innern war es Mac Lean nicht ganz behaglich zumute. Er mußte beizeiten abbremfen. Zuerst hatte er ja ganz absichtlich einen kleinen Flirt mit dieser hübschen jungen Kate angefangen. Wußte man doch, daß man viele kriminalistische Geheimnisse am schnellsten löste, wenn eine Frau einem dabei behilflich war. Aber daß sich diese kleine Kate ernstlich in ihn verlieben sollte, wollte er auf keinen Fall. Mac Lean war ein Mensch, der im Beruf gelernt hatte, sehr hart zu sein, wenn es nötig war. Er hatte Verbrecher der Justiz überliefert, ohne daß ihm auch nur das geringste Empfinden des Mitleids überkommen wäre. Frauen gegenüber aber war er von einer geradezu lächerlichen Weichheit, wie er sich selber oft sagte. Wenn er es irgend vermeiden konnte, kriminalistische Fälle aufzuklären, an denen Frauen besonders beteiligt waren, so tat er es. Er hätte sich vielleicht auch des Falles Friedrich Borglohs nicht so angenommen, hätte er gewußt, daß die Spuren zu einer Frau Hinweisen würden.
Dies kleine Mädchen hier aber sollte nicht etwa ihr Herz an ihn hängen und durch ihn Kummer haben. So bemühte er sich denn, sehr freundlich, aber doch mehr väterlich zu sein. Und die Kleine, beglückt, mit einem so netten, vertrauenerweckenden Menschen plaudern zu können, empfand den feinen Unterschied zwischen vorhin und jetzt nicht.
So verging die Zeit sehr schnell. Nach zweistündiger Fahrt durch die liebliche Hügellandschaft war man auf der kleinen Landstation Lominghton an» gelangt.
Mac Lean hals Kate Both ritterlich ihren Koffer heraustragen.
•,Unb wo geht's nun hin, Miß Kate?"
„Da steht unser kleiner Wagen, Mister Archie. Kate deutele auf einen laubfroschgrünen kleinen Ford, der gegenüber dem Bahnhof wartete. „Und das ist Bob, mein Bruder."
Sie winkte lebhaft einem jungen Burschen von fünfzehn Jahren zu, der vor dem Auto stand. Jetzt kam er in langen Jungenschritten auf die bei» den zu, sah mit Erstaunen und etwas mißtrauisch auf Kates Begleiter. m v
„Guten Tag, Bob!" Kate aab dem Bruder einen Kuß. „Sieh mal, dies ist Mister Archie, der hier in der Umgegend als Monteur zu tun hat. Er will bei uns im Gasthaus wohnen."
„Erfreut, Sie zu sehen!" sagte Bob Both und schüttelte Mac Lean freimütig die Hand.
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„Gleichfalls sehr erfreut, Mister Bob."
Der frische Junge gefiel Mac Lean auf den ersten Blick. Er hatte etwas Kluges, Waches in den Augen. Wer weiß, ob man ihn nicht irgendwie brauchen konnte?
„So, nun steigen Sie bitte ein, Mister Archie."
Bob öffnete die Tür des Autos. Mac Lean half Kate hinein, und der kleine „Laubfrosch" rollte davon. Er ging zwar ein wenig ftueferig und schien ein uraltes Modell zu sein; aber Bob wandte sich vom Führersitz stolz um und sagte:
„Feine Limousine — was?"
„Sehr fein!" lobte Mac Lean. „Ich bin noch nie so gut gefahren."
Die Fahrt ging aus dem kleinen Städtchen hinaus auf die Landstraße. In der Ferne sah man eine kleine Ortschaft liegen. Eine Kirche grüßte herüber — weiße Häuser mit roten Dächern leuchteten in der Sonne.
„Das ift Lominghton!" Bob wies in die Ferne. „Die Bahnstation liegt ein ganzes Ende von-uns. Darum ift es auch mit dem Publikumsbesuch nicht so sehr gut. Wer kein Auto hat wie wir" — er sah sich stolz um —, „der kommt scher an Lominghton heran."
„Das Gasthaus „Zur weißen Rose" lag gleich am Eingang des Dorfes. Es war ein altertümliches Gebäude, niedrig und behaglich. Die weißen Mauern, vollkommen überwuchert von Efeu und Kletterrosen.
Das Ehepaar Both, freundliche, ruhige Leute, stand vor der Tür und winkte schon von weitem Kate fröhlich zu. , r
„Guten Tag, Vater! Guten Tag, Mutter!" rief Kate. „Da bin ich nun wieder heil und gesund. Und bringe euch gleich einen Gast mit."
Sie stellte Mister Archie, wie sie ihn unbefangen nannte, ihren Eltern vor und erklärte den Zweck seines Hierseins.
Herzlich bewillkommnet von den freundlichen Leuten, ging Mac Lean mit ihnen hinein in das Gasthaus. Man zeigte ihm ein hübsches Zimmer im ersten Stock. Es war einfach, aber sauber eingerichtet und hatte eine schöne Aussicht auf das grüne Hügelland.
Mac Lean wusch sich und ging dann hinunter zum Essen.
Umziehen kann ich mich ja nun lewer nicht!, dachte er lächelnd. Aber Kate schien ich ja auch so recht zu sein.
Bei dem Mittagsmahl, das er auf seine Bitte mit der Familie zusammen einnahm, hatte Mac Lean Gelegenheit, unauffällig alles zu erfahren, was ihn interessierte. Und gleich nach Tisch sagte er:
„So, nun will ich mal gleich hinübersahren nach Middleford, um mir meine Arbeit anzuschauen. Bekommt man hier irgendwo ein Motorrad geliehen?"
Soll ich Sie vielleicht mit unserem Packard her- Übersahren, Mister Archie?", fragte Bob diensteifrig.
31n Samstag hatte die Spielvereinigung 1900 zu nun Winterfest eingeladen, das in allen Teilen nt wohlgelungenen Verlauf nahm. Nach einigen .. mhalifchen Darbietungen ergriff der Führer des 2|lerns, Studienassessor Hohmann, das Wort zu e nc kurzen Begrüßungsansprache. Er führte u. a. aiie:bafj von einer Weihnachtsfeier, wie sie in den l.kjtm Jahren üblich war, abgesehen wurde, da n tdiber jetzigen seelischen Einstellung unseres Vol° k s ie Weihnachtsfeier dem kleinsten Kreise, näm- ner Familie, vorbehalten bleiben müsse. Im itiilcf auf die Tatsache, daß sich das Jahr dem
Oie 1. Jugend von 1900 Meister der Gruppe A.
Am Sonntag lieferte die 1. Jugend von 1900 ihr letztes Pflicht- bzw. Meisterschaftsspiel. Trotzdem die Mannschaft mit nur 10 Mann und noch zwei Mann Ersatz nach Watzenborn-Steinberg fuhr, ist es durch gutes Kombinationsspiel gelungen, die Gastgeber 2:1 zu schlagen. Der Sieg ist in erster Linie daraus zurückzuführen, daß die Mannschaft zum ersten Male geschlossen mit einem großen Eifer von Anfang bis Ende gekämpft hat.
Gleich am Anfang begannen die Gießener mit Angriffen auf das Steinberger Tor, die einen Elfmeter einbrachten. Der Elfmeter wurde durch den rechten Läufer unhaltbar verwandelt. Mit leichter Feldüberlegenheit drängten die Gießener immer wieder vor das Tor der Gastgeber. Ein schöner Schuß von dem Gießener Mittelstürmer brachte eine 2:0-Führung ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel offener. Die Gießener merkten den fehlenden 11. Mann. Die Gastgeber wurden immer gefährlicher mit ihren Angriffen, aber sie tarnen zu keinem Erfolg. Kurz vor Schluß fiel durch einen Elfmeterball für Steinberg der eine Gegentreffer.
Durch diesen Sieg ist die 1. Jugend der Spieloer- einigung 1900 Meister der Gruppe A. Der Schiedsrichter Rispeler war dem Spiel ein gerechter Leiter.
Die Mannschaft von 1900, die in aller Kürze um die Kreis- bzw. Bezirksmeisterschaft kämpfen wird, wird in folgender Aufstellung die Spiele bestreiten: Rahn; Jördens, Delemann; Weismüller, Jakob, Schellhaas; Erhard, Jung, Schmidt, Schäfer, Koch.
Handball im Kreis VIII (Lahn-Dill).
Schiedsrichleranfehungen für den 23. Dezember 1934.
Hochelheim — Hörnsheim (Seyb, Gießen); Krofdorf— Dornholzhausen (Birkenstock, Gießen); Groß- Rechtenbach — Atzbach (Bauernschub, Wetzlar); W.-Niederairmes — Münchholzhausen II (Welker, Atzbach); Lang-Göns — Holzheim (Jacobi, Dornholzhausen); 2Ilbr*d) — VfB.-Reichsbahn, 10 Uhr, (Zörb, Großen-Linden); Tv. Wetzlar II — Dutenhofen (Brück, Dorlar); Erda — Cleeberg (Hellhund, Münchholzhausen); Garbenheim — Nauborn (Luh); Launsbach — Staufenberg (Becker, Gießen); Ruttershausen — Lollar (Schneider, Münchholzhausen); Grüningen — Mtv. Gießen II (Ohly, Holzheim); Hausen — Hochelheim II (Drols- bach); Homberg — Alsfeld (Ploch, Gießen); W.- Niedergirmes Jgd. — Mtv. Gießen Jgd. (Weller, Atzbach).
Kurze Gporinotizen.
Mit Stabübungen und Hebungen an der Spros-I senwand zeigten größere Knaben, und mit Körper- schul- und Keulenübungen größere, und an der Sprossenwand die ganz kleinen Mädchen wie der Körper gedehnt, gereckt und gestreckt und die Glieder tüchtig gebeugt, gestreckt und geschwungen werden. In mutigen Sprüngen über das hohe Pferd mit vorgelegtem Federbrett wetteiferten wieder andere Buben und Mädel, und es ist schwer zu sagen, wer es am besten gekonnt hat. Andere Mädel an drei Barren und eine Riege Knaben am Pferd warteten mit recht ansprechenden Leistungen an diesen Geräten auf. Zwischendurch erfreute eine Uebungsgruppe mit Stab und Ball und reizenden Volkstänzen, bei denen sich die Allerkleinsten einen Sonderbeifall verdienten.
Alle Vorführungen zeugten von großem Eifer der Kinder, denen die Freude aus den Augen leuchtete, aber auch von tüchtiger Vorbereitungsarbeit des leitenden Oberturnwarts K. Erb, seiner Mitarbeiterin Jdel Hauck und ihren Helfern.
Als dann nach einem reizenden Weihnachtsspiel mit Nikolaus, Christkind, Engeln und braven Kindern der Nikolaus mit großen Körben auf die Bühne kam, da herrschte großer Jubel. Freudestrahlend, mit Lachen und Plaudern verließen alle mit ihren Geschenkpäckchen die Turnhalle, die einige Stunden Zeuge reiner kindlicher Freude und weihnachtlichen Kinderglücks gewesen war.
Turnerjugend-Weihnachtsfeier im VfB.-Reichsbahn.
Am Sonntagnachmittag herrschte in der Turnhalle am Aulweg lebhaftes Treiben. Die Turnerjugend feierte Weihnachten. Sie hatte hierzu in den Tagen vorher eifrig, mit viel Liebe zur Sache den Saal weihnachtlich hergerichtet. Pünktlich um 18 Uhr wurde die Feier mit Begrüßungsworten des Abteilungsleiters Hans Köhler eröffnet. Der erste Teil des schön zusammengestellten Programms bestand hauptsächlich aus turnerischen Vorführungen an Barren und Pferd. Von den kleinsten bis zu den größten Mädels und Buben wurden mit steigender Schwierigkeit schöne, gut eingeübte Leistungen gezeigt. Zwischendurch ließ die Hauskapelle weihnachtliche Weisen erklingen. Die von 16 Mädels gezeigten Volkstänze gefielen so gut, daß sie wiederholt werden mußten.
Der zweite Teil wurde von zwei Geschwistern mit einem vierhändig gespielten Klavierstück eröffnet. Diese musikalische Darbietung gefiel sehr gut. Dann kam Knecht Rupprecht. Wie strahlten die Augen der Kinder in Erwartung dessen, was er ihnen bringen würde. Jedes Kind erhielt ein kleines Weihnachtspaket. Zum Schluß dankte der Vereinsführer, Baurat Nieder st raßer, der Jugend für ihre Begeisterung zur edlen Sache, den Helferinnen und Helfern für" ihre Mühe und den zahlreich erschienenen Eltern für ihre Anhänglichkeit an den VfB.- Reichsbahn. Mit „Sieg-Heil!" auf den Volkskanzler Adolf Hitler wurde die schlichte, eindrucksvolle Feier beendet.
Oie Spiele der Bezirksflaffe in der Gruppe Marburg.
In der Bezirksklasse „Gruppe Marburg" nahmen die Spiele den erwarteten Verlauf. Das Marburger Lokalspiel zwischen Germania und Ockershausen endete unentschieden 2:2. Während Ockershausen die ganze erste Halbzeit mehr vom Spiel hatte, diktierte Germania in der zweiten Hälfte vollkommen den Verlauf des Spieles.
Der VfB. 05 Kurheffen sicherte sich in Gemünden durch einen 7:3-Sieg zwei weitere Punkte. In Wallau schlug der vorjährige Meister die wieder zum Spielen zugelassenen Gladenbacher erwartungsgemäß mit 4:0. Das Lokaltreffen des Hinterlandes gewann der Platzverein FV. Breidenbach mit 5:1 gegen den VfL. Biedenkopf. Ein torreiches Spiel gab es in Sarnau, wo die Bottenhorner mit 5 5 nur einen Punkt erringen konnten. Der Sar- nauer Tormann ist an dem Ergebnis nicht schuldlos.
Die Verpflichtung der Olympiaanwärter in Marburg.
Die feierliche Verpflichtung der Olympia-Anwärter fand im Rathaussaal in würdiger Weise im Beisein der Vertreter der Behörden, der Partei, der SA., der Reichswehr, der Schulen, der Hitler- Jugend und der Turn- und Sportvereine statt. Ein- führungs- und Schlußwort sprach der Leiter der Olympia-Trainingsgemeinschaft Marburg, Dr. Wilhelm ©treib, der auch die Wettkämpfer(innen) durch Handschlag verpflichtete. ’ A. E.
Iuhballergebniffe der Kreisklassen.
Bissenberg II — Leun 6:3; Wetzlar III — Spfr. Wetzlar II 3:2; Oberndorf — Bonbaden 3:2; Bechlingen — Berghausen 1:4; Großen-Buseck — Grünberg 6:1; Garbenteich — Lollar II 6:0; VfB. III — Alten-Buseck 3:2; Leihgestern — Krofdorf 6:1; Leihgestern II — Steinberg II 0:3; Lich — Lollar 3:3; Rodheim — Vetzberg 6:0 (Gesellschaftsspiel); Oberbiel — Leun II 14:1; Heuchelheim — Wieseck 1:1; Grünberg II — Londorf 4:1; Tgde. Wetzlar — Naunheim II 4:1; Spfr. Wetzlar — Büblingshausen 6:1; Burgsolms — Aßlar 1:1.
Steinberg Jugend — 1900 Gießen Jugend 1:2.
Sportverein 4920 Heuchelheim.
Spv. 1920 Heuchelheim I — Mieseck I 1:1.
Heuchelheim hat in diesem Spiel bewiesen, daß die Tabelle zu Recht geführt wird. Es war ein rechtes Kampfspiel von der ersten Minute bis zum Schluß. Die Platzmannschaft spielte mindestens zwei Drittel der Spieldauer überlegen. Das Eckenverhältnis von 9:4 spricht für die Einheimischen. Daß die Hiesigen trotzdem nicht als Sieger aus dem Kampf hervorgingen, verdanken die Gäste ihrer erstklassigen Hintermannschaft. Das erste Tor fiel in der 36. Minute durch einen Eckball, den Heuchelheims Mittelstürmer mit dem Kopf einlenkte. Dieses Tor wurde aber nicht gewertet. Weitere Erfolge wurden in der ersten Hälfte nicht erziett. Zehn Minuten nach der Pause ging Wieseck in Führung. Eine Viertelstunde später erzielte Heuchelheims Mittelstürmer, abermals durch Kopfball, den Ausgleich. Kurz vor Schluß kam der hiesige Halblinke durch. Er schoß scharf und plaziert in die rechte Torecke. Der Schiedsrichter, welcher bei diesem Tor auf der Mittellinie stand, ließ sich von dem Abseitsrufen der Gäste-Zuschauer beirren und annullierte auch dieses Tor durch Abseitspfiff. So kam es, daß der Tabellenführer nur einen moralischen Sieg erringen konnte, bas Punkteverhältnis zwischen Heuchelheim und Wieseck ist dasselbe wie bisher.
»FC.Teutonia^ Watzenborn-Steinberg
FL. Teutonia Wahenborn-Steinberg Jugend — 1900 Gießen Jugend 1:2 (0:2).
Die Ligamannschaft der Teutonen war am vergangenen Sonntag spielfrei. Die 2. Mannschaft holte sich im Lokalkampf gegen Leihgestern durch einen sicheren 3:0 - Sieg die wertvollen Punkte.
Auf eigenem Platze hatte die erste Jugendmannschaft die spielstarke 1. Jugendmannschaft der Spielvereinigung 1900 Gießen zum Verbandsspielgegner. Trotz des schlechten Bodens wurde der Kampf jederzeit temperamentvoll durchgeführt. 1900 ging durch Verwandeln eines Handelfmeters bald in Führung, und nach kurzer Zeit hieß es 2:0 für die Gäste. Nun wurden die Einheimischen besser und der Gästetorwart hatte alle Hände voll zu tun, doch konnten die Teutonen ihre Ueberlegenheit nicht durch Tore zum Ausdruck bringen. Lediglich ein Handelfmeter, verschuldet an dem in aussichtsreicher Stellung stehenden Mittelstürmer, brachte ihnen das Ehrentor.
In den Dienst
ten sich am Sonntag in Bochum sehr bekannte Fußballspieler wie Stuhlfauth, Hochgesang, Dr. Bauwens, Wieder, Schmidt, Flink und Swatvsch gestellt, die als „Alt-Internationale" gegen West- falia Bachum antraten und mit 1:0 Sieger blieben. Den einzigen Treffer fchoß der Er-Nürnberger Hoch- gefang. Dem Spiele wohnten 3000 Zuschauer bei, die von den „alten Kämpen" begeistert waren.
MUMM».
Vornan von Rainer Helden
Ulvdr-errechtsschutz: Fünf-Türme-Derlag, Halle (S.)
r ationalen Wettkämpfen herangezogen zu wer- n.ößenn auch die Leistungen der übrigen Fuß- vMnnschaften nicht immer so seien, wie man sie lischt gerne sähe, so sei man doch auch hier auf mchesten Wege, durch eifriges Training zu er» inneren Resultaten zu kommen. Die erste Hand- Lliwnnschaft, die längere Zeit an der Spitze der HD^atabeUe stand, mache gegenwärtig eine —Hlächeperiode durch, die aber auch bald vorüber ejin oürfte. Auch die Leichtathletikabteilung habe ts. 7vtz weniger Veranstaltungen auf 180 Siege
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