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Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W.L, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für öen nki Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: chan,ü verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: fle Kümmel. 2)21. XI. 34: 11500. Druck und^-i Brühl'sche Universitäts-Buch- und 6tein6*!

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934

Kmeri (529) von T. erschie vom :

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Zur Durchführung dieser Arbeit rechnen Mitarbeit aller derer im ganzen ßanbe h TI Wichtigkeit der Arbeit einleuchtet, und die I und in der Lage sind, die Uebertraguna M eines Kirchenbuches auf Zettel durchzufüdrlÄ sönliche Anleitung und erste Beihilfe der alten Schrift wird erteilt, die Zettel stehen zur Verfügung. In Anbetracht bet t? tung dieser Arbeit für das Volksganze b°» wohl in der Regel auf u n e n t g e l t l ichx ? Wirkung rechnen, natürlich unter Erich Auslagen. Es sollen zuerst diejenigen Arbeit genommen werden, an denen die A? ter aus persönlichen Gründen besonderes S haben. Damit möglichst bald mit der begonnen werden kann, melden sich alle nassen, die dafür Eignung und guten bringen, schriftlich oder mündlich bei dem tragten Leiter der Verzettelung, Professor 3R. Becker, Darmstadt, Stadtarchiv (Schl^

Wettervoraussage.

Die Nacht zum Dienstag brachte bei heitere* mel auch unserem Bezirk kräftige Ausstrahlu vereinzelt zu leichtem Frost, aber fast allgem Nebelbildung führte. Inzwischen ist unter h« Luftdruckfall an der Vorderseite eines neuen land liegenden Sturmwirbels roartmfeudja tropische Luft über Frankreich vorgestoßen n dort bereits Anlaß zu verbreiteten Regens^ geben. Diese werden voraussichtlich noch im , i des Dienstag auch auf unser Gebiet üb ergreif ! Gesamtlage bleibt auch weiterhin sehr unbei '

AussichtenfürMittwoch: Nach cf!K ten Regenfällen, die voraussichtlich noch in- des Dienstag einsetzen, wieder zeitweilig aufh^ aber noch unbeständig, bei lebhafteren Z Winden mild.

Aussichten für Donnerstag:^. \ zufuhr aus Süd bis West mild und einzelne * Ü schlage.

Lufttemperaturen am 17. Dezember: mition G.ad Celsius, abends 2,4 Grad: am 18. De« morgens 3,7 Grad. Maximum 8,8 Grad, 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm 17. Dezember: abends 5,3 Grad: am 18. de^ morgens 4,6 Grad Celsius. Sonnenschein 1,8 Stunden.

Obechessen

Landkreis Giehen.

* Watzenborn-Steinberg, 18. Dez. In unserem Orte wurden als Sammlung vom Ein­topfgericht 127,25 Mark aufgebracht.

Y Watzenborn-Steinberg, 18. Dez. Zu dem gestern gemeldeten Einbruchsdieb st ah l bei Ludwig Jung HL in der Nacht auf Sonntag ist, wie sich jetzt herausstellt, ein weiterer Ein­bruch bei Dr. Heil, Grüninger Straße, hinzu­gekommen. Hier stiegen die Diebe durch ein Keller­fenster und stahlen den Wintervorrat, wie Obst, Eier, Fleisch in großer Menge. Im Vorgarten fand sich ein Korb, der in der Nachbarschaft gestohlen worden war.

* Lang-Göns, 17. Dez. Am Samstag­abend beging die hiesige Freiwillige Feuer­wehr ihr Stiftungsfest, das sehr gut besucht war. Die Kapelle Müller verschönte den Abend, der in echter Kameradschaftlichkeit aufs schönste ver­lief, mit zahlreichen Vorträgen von Märschen und guten Musikstücken.

? Lich, 16. Dez. Einen von echtem SA.-Geist getragenen Kameradschaftsabend veranstal-

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Ziehung am 22. und 23. Dezember.

tete gestern abend in Steins Saalbau der S A. - Sturm 33/R 11 6, zu dem alle SA.-Kameraden mit ihren Angehörigen erschienen waren. Eine be­sondere Note erhielt die Veranstaltung durch die Anwesenheit des Sturmbannführers Pg. Hahn (Laubach). Pünktlich zur festgesetzten Stunde wurde mit der Abwicklung des umfangreichen Programms begonnen. Nach dem Einmarsch der Fahnen und einleitendem, mit herzlichen Worten entbotenen Willkommensgruß des Sturmführers Pg. Fr. Eise (Lich) hielt Kamerad R. H i l d eine Ansprache über echte, aufrichtige Kameradschaft. Im Anschluß hieran sprach Sturmbannführer Pg. Hahn in kur­zen Ausführungen über das Werden und Wesen des Nationalsozialismus. Alsdann wickelte sich das weitere reichhaltige Programm ab. Konzert, ge­meinsam gesungene Lieder, Sprechchöre, Gedicht- und Gesangsvorträge, eine Verlosung wechselten miteinander in bunter Folge ab. Ein selbstverfer- tigter Vortrag von Kamerad Sarnes in hessischer Mundart löste starke Lachsalven aus und erntete reichen Beifall. In schönstem Kameradschaftsgeist und echter Volksgemeinschaft blieben alle Teilneh­mer bis in die frühen Morgenstunden beisammen.

< Ettingshausen, 17. Dez. In der hiesigen Ortsgruppe wurden 80 Weihnachtsspenden­briefe an die Volksgenossen verteilt. Der RadfahreroereinW anderliebe" hielt unter Leitung des Dereinsführers Ernst Gerhard seine diesjährige Hauptversammlung ab. Zunächst wurde der Jahresbericht bekanntgegeben, hierauf erfolgte die Rechnungsablage, bei der die einwand­freie Kaffenführung des Rechners hervorgehoben und ihm Entlastung erteilt wurde. Anschließend berichtete der Vereinsführer über die Herbst-Be­zirksversammlung in Gießen. Der Vorstand blieb in der bisherigen Zusammensetzung bestehen. Im Anschluß an den geschäftlichen Teil vereinigten sich die Mitglieder noch zu einem kameradschaftlichen Beisammensein.

Kreis Friedberg.

+ Butzbach, 17. Dez. Das Sammelergeb- n i s vom gestrigen Eintopfgericht ergab die Summe von 544,13 Mark. Mit dieser Summe über­steigt die Sammlung die erste Eintopfgerichtspende um rund 40 Mark und die zweite um fast 30 Mark.

Kreis Schotten.

Laubach , 15. Dez. Hier fand imSchützen­hof" unter dem. Vorsitz des Kreiswalters Rinker

Das Staatspresseamt teilt mit: Zahllose Volksgenossen, die bisher als bloße Gegenwarts­menschen dahinlebten, sind heute zu eifrigen Sip­pen- und Ahnenforschern geworden. Dre Nachprü­fung der arischen Abstammung hat ihnen die Augen über ihre Vorfahren geöffnet.

Weite Kreise unseres Volkes haben erst hier­durch erfahren, in welcher unlösbaren Weife sie mit dem Volksganzen in der Vergangen­heit und damit auch in der Gegenwart ver­wachsen sind. Sie suchen nun nicht mehr die wenigen Generationen auf, die für den Arier­nachweis erforderlich find, sondern sie suchen ihre Ahnen und Sippen soweit in der Ver­gangenheit auf, wie es nur möglich ist.

Verknüpfungen werden aufgedeckt, von denen nie­mand eine Ahnung hatte, Vererbungen persönlicher Eigenschaften finden oft eine überraschende Erklä­rung. Die Quellen für diese Forschungen sind vor allem die Kirchenbücher aller Konfessionen. Auf sie stürzen sich die Ahnenforscher vor allem. Mit schrift­lichen Anfragen werden die Verwahrer dieser kost­baren Bücher überschüttet, und die Besuche zur persönlichen Einsichtnahme mehren sich von Tag zu

(Nonnenroth) die Herbsttagung des Sän­gerbundesC h a t t i a" statt. Nach Abgabe des Tätigkeitsberichts und Rechnungslegung wurde be­schlossen, die nächstjährigen Wertungssingen in In- Heid e n und W e t t e r f e l d abzuhalten. Die an­geregt verlaufene Versammlung wurde umrahmt von Liedern der vereinigten Laubacher Männer­gesangvereineEintracht-Harmonie".

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 15. Dez. Der Alsfelder Volkskindergarten veranstaltete in der Turnhalle feine diesjährige Weihnachtsauf­führung. Nach einleitenden Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden, Dekan Bernbeck, wickelte sich unter Leitung der Kindertante, Schwester Fanny, ein abwechslungsreiches Weihnachtspro­gramm ab, das bei den überwiegend jugendlichen Besuchern dankbaren und freudigen Beifall aus- löste. Mit liebevoller Sorgfalt waren eine Anzahl reizender Bühnenftückchen und lebender Bilder ein­studiert worden, die die sehr zahlreichen großen und kleinen Zuschauer mit großer Freude und Aufmerk­samkeit verfolgten. Die jugendlichen Helfer, alle mit großer Hingabe und mit beachtlichem. Geschick bei der Sache, waren den vielen Märchen- und Weih­nachtsgestalten vortreffliche Darsteller. Weihnachts­lieder und Musikvorträge füllten die Pausen und schufen echte Weihnachtsstimmung.

Tag. Diese übermäßige Benutzung der Kirchen­bücher ist zwar ein erfreuliches Zeichen, aber sie führt zum Verderb der Bücher. Das Jahrhunderte alte Papier ist brüchig, die Schriftzüge werden im Gebrauch abgegriffen. Es erhebt sich also die Ge­fahr, daß die Kirchenbücher mit ihrem unersetz­lichen Inhalt zugrunde gerichtet werden.

Um dieser Gefahr entgegenzuarbeiten, hat die Ministerialabteilung II (Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum) des hessischen Staatsministers sich entschlossen, für Hessen die nötigen Maßnah­men unter staatlicher Leitung treffen zu lassen.

Wie man seit mehreren Jahren dieVerzette­lung" der evangelischen Kirchenbücher von Darmstadt im Hessischen Staatsarchiv durchge­führt hat, so sollen jetzt möglichst viele Kirchen­bücher im ganzen Hesfenlandeverzettelt" wer­den. Jeder Eintrag wird auf einen Zettel mit vorgedrucktem Schema übertragen. Denn man dann die Zettel nach dem Familiennamen ord­net, so ergibt sich viel bequemer der ganze Fa­milienaufbau als bei Venuhung der Kirchen­bücher. Die aus den Zetteln gebildete Samm­lung (Kartothek) aber macht knüftig die Her­anziehung der Kirchenbücher unnötig.

Die Vereilstellung hessischer Ahnennachweise.

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Betr.: Die Maß- und Gewichtspolizei und die Durch­führung der Nacheichung in der Stadt Gießen im Jahre 1935.

Die in zweijähriger Wiederkehr gesetzlich oorge- schviebene Nacheichung der im eichpflichtigen Verkehr befindlichen Meßgeräte (das sind Längen- und Flüs- sigkeitsmaße, Meßwerkzeuge für Flüssigkeiten, Hohl­maße, Gewichte und transportable Handelswaagen bis ausschließlich 3000 Kilogramm) soll in der Stadt Gießen im Jahre 1935 wie folgt durchgeführt werden.

Für die Einlieferung der Gegenstände beim Eich­amt Gießen sind folgende Zeiten festgesetzt:

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Gießen, den 18 Dezember 1934 __05956

Eichungen, die am Aufstellungsort der Gegen­stände ftattfinden sollen, sind bis spätestens 28. Fe­bruar 1935 beim Eichamt zu beantragen, widrigen­falls der nicht ermäßigte Mindestgebührenzuschlag (5 Mark) in Ansatz gebracht wird.

Auskunft erteill das Eichamt.

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Der Nacheichung folgt in angemessenem Abstande die polizeiliche Maß- und Gewichtsreoision.

Jeder Besitzer eichpflichtiger Gegenstände, soweit er namhaft gemacht worden ist, erhält durch das Eichamt eine Aufforderung zur Nacheichung, worin Tag und Tageszeit der Einlieferung angegeben ist. Die Einhaltung des Eichtermins ist zur rajchen Ab­wickelung der Eichgeschäfte dringend erforderlich. In­teressenten, die keine Aufforderung erhalten, sind ebenfalls verpflichtet, ihre eichpflichtigen Gegenstände zum obengenannten Zeitpunkt zur Nacheichung vor- zulegen.

Die Gegenstände sind gehörig hergerichtet und ge­reinigt von 8 bis 13 Ahr einzuliefern.

Sind Reparaturen an Waagen nötig, so empfiehlt das Kreisamt, solche nur nach Anforderung von Kostenooranschlägen von einem Fachmann aussühren zu lassen. Die Auftragserteilung für die Reparatur ist Sache des Besitzers. Die Eichbeamten haben damit nichts zu tun, und die Waagen-Reparaturschlosser sind nicht Beauftragte der Eichbehörde, sondern pri­vate Gewerbetreibende.

Die Neigungswaagen, Schaltgewichtswaagen sowie solche Gegenstände, die wegen ihrer Größe oder Be­festigung am Aufstellungsort oder ähnlichen Gründen nicht eingeliefert werden können, werden auf beson­deren Antrag am Standort des Gegenstandes nach­geeicht.

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