—
SJL-tfpont
lichen Orünben nicht in der Lage sind, aktiv Leibes- Franksurt a. M , der Gausportwart K u n ° Übungen zu treiben, fo wird erw-trtet, daß st- als Frankfurt M der Gauiugendwart Alth
, ö, ... . • ri ... _ nDilnfiohor ra nF>nn itnh ht>r Cflnntmtrpnmort Dl. xlS 0 0 Q
aus«
Gießen und der Gautourenwart Dr. W o d a e g e -
einer
Leiter
t
gung
(D
Gedanken unnötig.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
-r- Ober-Schmitten, 17. Sept. Anläßlich des Geburtstages ihres Chefs, des Papierfabrikan- ten S t a f f e l zu W i tz e n h a u s e n bei Kassel, un° ternahm auf Einladung die hiesige Belegschaft des Zweigwerkes Ober-Schmitten au Autobussen eine Fahrt nach Witzenhausen. Dort besichtigte sie die ausgedehnten Anlagen des Mutterwerkes und war Gast des Jubilars, der sie
Arbeit beobachtet, ihr Entwicklungsgang erklärt und ihre Bekämpfung praktisch ausgeführt werden. Am Vogelschutzgehölz, das nun im dritten Jahre nach der Anpflanzung sicht, gab der Leiter einen kurzen Umriß über die Bedeutung solcher Anlagen, die als Nistgelcgenheit für Freibrüter und Schutzstätte gegen Flug- und Bodcnräuber gar nicht hoch genug em- geschätzt werden könnten. Dem aus der Versammlung heraus geäußerten Wunsch, noch vor Laubfall einen weiteren belehrenden Gang durch die Baumanlagen zu veranstalten, soll zur gegebenen Zeit entsprochen werden. Der Bercinsführer teilte noch mit, daß im Laufe der kommenden Woche das vom Verein angeschaffte Süßmostgerät praktisch vorgeführt werde und dann den Mitgliedern unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird.
° Lollar, 12. Sept. Am Samstag fand die V e r ft e i g e r u n g des der G e m e i n o e gehört-
24. Februar in Gersfeld (Rhön) Prüfungen für DSD.-Leistungsabzeichen.
7. bis 9. Janckar: Jugendführerlehr. gang in Gersfeld (Röhn).
25. Dezember bis 6. Januar: Trainingskurs im kleinen Walfertal.
wünschen. , , . _, ,,
Hierzu nehme ich wie folgt Stellung: Soweit Beamte aus beruflichen oder gefundheit-
Gez. Löwer, des staatlichen Turn- und Sportamtes.
Oer Skisportplan
düng der Jugend wird ein besonderes Augenmerk zugewandt. Auf ihren Gebieten berichteten und trafen Anordnungen der Gaulehrwart Neubert- M., der Gausportwart K ü n d a h l -
aegend hatten sich eingefunden. Es wurden gute Preise erzielt. Je nach Behang und Qualität kam der Baum Aepfel auf 10 bis 25 Mark, teilweise auch höher. Die Baumfrüchte sind in diesem Jahre sehr gut entwickelt, was nicht zuletzt auch für die behördlicherseits im letzten Winter angeordnete systematische Pflege zurückzuführen ist. Einige Obstaufkäufer bezahlten hier für den Zentner Zwetschen 4 Mark. Da wieder mehr als in den vergangenen Jahren Honig gekocht wird, waren Honigbirnen sehr gesucht.
gen Obstes statt. Der Behang der Bäume war schlecht bis mittelgut. Es wurden durchschnittlich gute Preise erzielt. — Die früher in sehr schlechtem Zustand befindliche H a u p t st r a h e wurde in den letzten Wochen mit K l e i n p f l a st e r versehen. Diese Arbeit ist nunmehr beendet. Auch die eine der Brücken im Zuge der Straße, die beide wesentlich verbreitert werden, ist fertig, die andere geht ihrer Fertigstellung entgegen. Augenblicklich ist inan daran, die Hofzufahrten zu pflastern und die Bürgersteige zu erhöhen. Die Arbeiten werden im Rahmen des Arbcitsbeschaffungsprogramms durchgeführt und geben einer ganzen Anzahl von Volksgenossen Brot.
* Beuern, 17. Sept. Die 23 Jahre alte Zigarren-Wickelmacherin Luise L i n d e n st r u t h von hier stürzte gestern so unglücklich, daß sie den linken Arm brach und der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden mußte.
u. K l e i n - L i n d e n , 17. Sept. Am gestrigen Sonntagvormittag sprach im Saale des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" Herr S ch i r m b e ck (Gießen) vom hessischen Landesverband deutscher Neuhaus- und E i g e n h e i m b e s i tz e r über das Thema: „Wie kann die Not der Neuhaus- und
. Krofdorf-Gleiberg, 16. Sept. Am Freitag fand die Versteigerung des Gern e i n d e o b st e s in hiesiger Gemarkung statt. Zahlreiche Kaufliebhaber von hier und aus der Um
älteste Einwohnerin unseres Ortes, Frau Katharina Funk, geb. Bücher, Witwe, im Alter von nahezu 90 Jahren unter großer Bcteili- z u Grabe getragen.
Außerdem sind in den Gauen eine Reihe von Fernfahrten, insbesondere in das bayerische Hoch' gebirge geplant. Dazu kommt noch die Tätigkeit der einzelnen Vereine, die ihre Mitglieder durch Trockenkurse, Gymnastik, Lichtbildervorträge für den Ski- lauf vorbereiten. Im Schneegelände wird durch geprüfte DSV.-Ski-Lehrer Unterricht erteilt. Der Tou- L—tV.i nnnfföM Ttor lki„sprischen Ausbil-
GRG77-Verbandsachier493S
Trainingsarbeit für die Olympiade.
ihr Fahrrad und rannte ... ---- ~ ,
hinein Dabei erlitt das bedauernswerte Mädchen, die einzige Tochter der Eltern, so schwere Verletzungen, daß es auf dem Transport
geboten.
3 Millingen, 16. Sept. Nachdem erst kürzlich die Eheleute Johannes Zimmer XVII. und Frau Katharine, geb. Konrad, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern konnten, war es heute den Ehe- leuten Schreinermeister Georg Zimmer IV. und Frau Elisabethe, geb. Diehl, vergönnt, im Kreise ihrer Angehörigen ebenfalls das Fest der Goldenen Hochzeit begehen zu können. Nachmittags wurde das Jubelpaar in der Kirche feierlich eingesegnet. Der Gesangverein „Eintracht", dem der Jubilar schon seit 54 Jahren angehört, brachte dem Paar am Abend einen Fackelzug und einige Lieder dar. Der Jubilar sprach dem Verein und der ganzen Gemeinde für die herzlichen Ehrungen wärmsten Dank aus. — Gestern fand hier die diesjährige Ob st Versteigerung statt. Für Aepfel, die in diesem Jahre in ausgezeichneter Qualität vorhanden sind, wurden 5 bis 6 Mark pro Zentner am Baum bezahlt, für Zwetschen belief sich der Preis auf 3 bis 4 Mark pro Zentner.
Kreis Schotten.
(Ausgeschieden sind demnach die Großstädte Ham- bürg und Köln).
Die Zusammenstellung zu Rennmannschaften der Olympiavorbereitung erfolgt unter Führung von Regierungspräsident Pauli und unter der Leitung eines Sonderbeauftragten, durch Ruderlehrer des Deutschen Ruderverbandes. Den ausgewühlten Lüderern wird die Bedeutung der rudersportlichen Gemeinschaftsarbeit dargelegt werden und die Ruderer haben sich dann freiwillig zu entscheiden, ob sie an der großen, gemeinsamen, vaterländischen Aufgabe mitwirken wollen.
Ruderer, die sich nicht aus innerster lieber- zeugung mit ganzer Hingabe ihres Wollens und könnens zur Verfügung stellen, sind unbrauchbar.
Die Rudervereine, in deren Hand die AusbiMung dieser Verbandsmannschaften liegt, haben das Recht, zur Verstärkung ihrer Zelle Ruderer aus den Jui» dervereinen ihres Sitzes auszuwahlen. Die bet - Vereine haben Ruderer bereitzuhalten und es sich als besondere Ehre anzurechnen, wenn aus ihrer Mitte Ruderer in die Verbandszelle berufen wer- den. Diese Vereine werden auch an den Slegesehrcn beteiligt sein. Jedem Versuch, die Gerne,nschasts- arbeit zu durchkreuzen oder zu gefährden, wird von feiten des Verbandsführers entgegengetreten weroen- Außerdem wurde beschlossen, den Zweier m >' Steuermann wieder in das Programm ”ts deutschen Meisterschaftsruderns aufzunehmen.
Die Vereinsleitung der Gießener Ruders schäft 1877 «ft sich der erneuten ehrenvollen rufung zum Verbandsachter wohl bewußt uw) es sich deshalb zu ihrer vornehmsten Pflicht J macht, ihre Mannschaften auf das sorgfältigste zubereiten, um 1935 wohlgerüstet in die Ereig eingreifen zu können. Nach kurzer Ruhepause der diesjährigen Rennsaison wird Ruderlehrer' M Brahm anfangs nächster Woche mit dem Mkm tischen Wintertraining beginnen. In Fahrten Schulzweier und im Schulvierer werden Een', und Jungruderern die technischen Feinheiten Ruderkunst beigebracht werden. (Bei ungun Witterung wird voraussichtlich dafür an befi ten Tagen in der Woche Bassinrudern treten- Ergänzungssport im Winter wird..ebenfalls Gymnastik und Lauftraining (Langläufe) bet . Außerdem wird an den Klubabenden nn .' Haus dei GRG. 1877 durch fachtechnische Vonr y der Gesichtskreis der Ruderer erweitert we • ?
Die Gießener Rudergesellschaf ‘ Vn wird jedenfalls mit allen Kräften an der 9 - , und gemeinsamen rudersportlichen Aufgabe 3 ö0I1 tüchtigung unserer Jugend und zur 1935
Höchstleistungen mitwirken, um auch im -üay Gießens rudersportlichen guten Rirf zu bew y
Nach den Deutschen und nach den Europameisterschaften dieses Jahres bildete der Derbandsfuhrer des Deutschen Ruderverbandes, Regierungspräsident Pauli, einen, aus früheren, erfahrenen Renn- rudern bestehenden Olympia-Ausschuß, Dem die Herren Dr. Karl Aletter (Mannheim), Oskar Cordes (Mainz)', Bruno Müller (Berlin), Ferdinand Reich (Berlin), S. S e i d e n s ch n u r (Ber- lin) und Hermann W i l k e r (Ludwigshafen) angehören. Bei der ersten Tagung dieses Olympia-Ausschusses, Anfang September in Berlin, wurde nach den Erfahrungen und Lehren der Saison 1934, für das kommende Jahr 1935 folgendes bestimmt:
Die Leistungssteigerung im Deutschen Rudersport ist nach den Rennergebnissen der Saison 1934 eine dringende Notwendigkeit, wenn Deutschland bei den olympischen Ruderwettkampfen 1936 in Berlin erfolgreich bestehen will. Sie kann nach dem Gutachten des Olym- pischen Ausschusses des Deutschen Ruderver- bandcs nur erreicht werden, wenn die Gemein- fchaftsarbeit vertieft wird.
Eine unentbehrliche Voraussetzung des Rudersieges, die seelische Verbundenheit der Rudermannschaft ist bei einer reinen Dereins- mannschaft leichter erreichbar, verspricht aber, bei einer auf breiterer Grundlage gestellten Ausbildung von Mannschaften, die höhere Leistung, lieber die Zugehörigkeit zu einem Verein hinaus, haben sich die deutschen Ruderer als Einheit zu fühlen. Diese innere Verbundenheit, die der Führer für das deutsche Volk fordert, hat auch die deutsche Rudergemeinde auszuzeichnen. Im Jahre 1934 ist erstmalig der Versuch gemacht worden, durch Schaffun avonVerbandsachterzellen, die bei der Auswahl und Zusammenstellung ihrer Mannschaften über den Rahmen des eigenen Der- eins hinausgreifen durften, den Gedanken der G e - mein sch a'ftsarb eit zu verwirklichen. Der Versuch mit Verbandsmannschaften hat Ansporn dazu gegeben, eine beträchtliche Anzahl guter Achter- Mannschaften herauszubringen, also für den wei- tercn Aufbau wertvolle Breitenarbeit geleistet. Die Ernennung von Verbandsmannschaften wird daher auch für das Jahr 1935 beibehalten und folgende Zellen ernannt:
Berlin (sämtliche Vereine) Würzburger Ruderverein 1875 Gießener Rudergesellschaft 1877 Renngemeinschaft Leipzig
1 Mainzer Ruderverein
1 Ruderklub „Germania" Königsberg
Lübecker Ruderqesellschast 1885 Renngerneinschast Schwerin.
für den Winter 1934/35.
Der Verband MitteldeutscherSkiver- eine (Sportqau XII und XIII) im Deutschen Ski- verband (DSV.) hielt seine diesjährige Tagung am 15. und 16. September unter der Führung von Kurt I e n i s ch, Frankfurt a. M., in Bingen ab.
Für den kommenden Winter ist folgender Sport- plan aufgeftellt:
5. und 6. Januar: Bezirksläufe.
11. bis 13. Januar (Derfchiebetermin 18. bis 20. Januar): Gauwettläufe in Gersfeld, Rhon.
9. und 10. Februar: Gau-Jugendwett- läufe im Taunus.
25. Dezember bis 6. Januar: Jugend kur s im kleinen Walfertal und in der Rhön.
25. bis 31. Dezember: Lehrwartkurs (Ski- lehrerprüfung) und Kurs für das DSV.-Leistungs- abzeichen im kleinen Walfertal.
3. Februar auf dem Hohen Meisner und am
Gießen.
An der Tagung nahm zum ersten Mal ein Vertreter der Deutschen Turnerschaft teil, ein Beweis dafür, wie durch sinnvolle Ordnung im Sportwesen frühere Reibungen überwunden werden können.
Königsschießen
des Schützenvereins Gießen.
Am Sonntag fand das Königsschießen des Schützenvereins Giehen statt. Die Beteiligung war sehr gut. Besonders hervorzuheben ist das Interesse, das von vielen Gästen diesem Schießen entaegenge- bracht wurde. Es ist dies ein Zeichen dafür, daß das alte Vogelschießen ein Volksschießen im wahren Sinne des Wortes ist.
Um 9 Uhr begann es mit dem Schießen der Krone des auf 100 Meter aufgestellten Schützen- adlers, der außerdem noch mit einem Szepter und dem Reichsapfel ausgerüstet und von sieben Sternen umrahmt war. Mancher Schuß war notwendig, um sie alle nacheinander in der Reihenfolge Krone, Szepter, Apfel und Sterne abzuschießen. Die Krone wurde von dem Schützenbruder H. Sauer, der Szepter von dem Schützenbruder H. Herrmann, der Apfel von dem Schützenbruder Fr. K l o k ab- geschossen. Hiermit wurde H. Sauer zum Kronprinzen, H. Herrmann zum 1. Ritter und Fr. Klotz zum 2. Ritter bestimmt. Die Sterne erschossen die Schützenbrüder: Franz Möbs, Otto Schönau, Karl Peter, Georg Schilling, Friedrich Linker, H. v. Bent- heim, W. Bette.
Nach einer Pause begann das Schießen auf den Adlerkörper. Hier wird derjenige König, der das letzte Stück herunterholt. Um 15.30 Uhr fiel unter größter Spannung der Rest, nachdem ca. 190 Schutz gefallen waren. Sieger und damit König für 1934/35 war Schützenbruder August Balzer. Mit großem Jubel wurde er auf den Schild erhoben und anschließend im gemütlichen Zusammensein gefeiert.
Sportverein 1920 Heuchelheim.
UNeseck I — Heuchelheim I 3:7.
Die Heuchelheimer haben bei Üiesom Treffen endlich gezeigt, daß wieder mit ihnen zu rechnen ist.
Die 2. Elf spielte auf dem hiesigen Platze flepen die 1. Mann-schaft von Erda und erzielte ein eindeutiges Ergebnis von 5:0. Die Gäste stellten eine körperlich starke Mannschaft, die bis zum Schluß unverdrossen kämpfte. 2)ie Hiesigen, die eine erstklassige Partie lieferten, waren jedoch nicht zu über- winden. Die 1. Jugend - Mannschaft fertigte die gleiche von Kinzenbach erwartungsgemäß mit 7:3 Toren ab.
A Millingen, 17. Sept. Deute ereignete sich in unserem Orte ein schwerer Ungluckssall, dem leider ein junges M e n s ch e n l e b e n z u m Opfer fiel. Die im 24. Lebensjahre stehende Marie Jung wollte auf dem Fahrrad Frühstück ins Feld bringen. Auf dieser Öaljrt oerlor fie an {teilen Stelle des Weges die Herrschaft über ahrrad und rannte in ein Fuhrwerk
gruppe des N S D F B. (Stahlhelm) ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt, der folgende Inschrift trug: „Dem Kameraden und großen Soldaten zum 20. Jahrestag seines Heldentodes".
lieber sein Leben sei kurz folgendes imtgeteilt: Ludwig Steinmetz wurde am 15. April 1860 als Sohn des damaligen Pfarrers Emil Steinmetz in Grünberg geboren. Seine Vorliebe für das Militär lieh ihn die militärische Laufbahn einschlagen. Nach Besuch der Kadettenanstalt wurde er mit achtzehn Jahren Leutnant beim Huh-Artillerie-Regt. Nr. 3 in Mainz. Seine militärische Begabung und Tüchtigkeit lieh ihn rasch in höhere Stellen aufsteigen-, mit 53 Jahren wurde er Generalleutnant und bald Inspekteur der 3. Fuhartillerie-Jnspektion in Köln. Arn Anfang des Weltkrieges leitete er die weltberühmt gewordene Beschießung der Festungen Lüttich, Namur und Maubeuge als Kommandeur der gesamten Belagerungs-Artillerie. Nach dem Rückzug von der Marne befehligte er einen Sonder- Truppenteil der 2. Armee (von Bülow) bei Berry- au-Bae an der Aisne. Hier wurde er bei Guigni- court am 15. September durch einen Granatsplitter an der Halsschlagader tödlich verwundet und ver- starb bald nach seiner Einlieferung ins Lazarett. Seine Leiche wurde nach Köln überführt. Mit ihm verlor die deutsche Armee einen Führer, der wegen seiner hohen artilleristischen und taktischen Begabung Hervorragendes geleistet hatte und der berufen gewesen wäre, noch entscheidend beim weiteren Verlaufe des Weltkrieges mitzuwirken.
3n ein Fuhrwerk gerannt und tödlich verletzt.
verstarb.
Von einem Auto totgefahren.
—r. Büdingen, 17. Sept. Gestern vormittag wurde in der unübersichtlichen Kurve der Straßenkreuzung Ortenberg — Bleichenbach — Selters der 24jähriae Schneider Vogel aus Bleichenbach, der auf seinem Fahrrad unterwegs nach Büdingen war, von einem entgegen- kommenden Kraftwagen angefahren, zu Boden geschleudert und so schwer verletzt, dah er wenige Minuten später oerftarb. Um den Ver- unglückten trauern seine junge Frau und ein kleines Kind.
Landkreis (Sicftcii.
-s- Wieseck, 17.Sept. Der hiesige Db ft- und Gartenbauverein führte seine übliche Herb st Versammlung am gestrigen Sonntag- morgen als Gemarkungsrundgang durch. Trotz anderweitiger Abhaltungen hatte sich eine stattliche Teilnehmerzahl eingefunden. Der Vereinsführer, Lehrer B e p p l e r , sprach über den Sinn und den Wert solcher Führungen und betonte, daß trotz der bereits erfolgten Sortenverminderung immer noch zu große Sortenvielheit herrsche, so daß leider noch nicht genügende Mengen einheitlicher Ware auf den Markt gebracht werden könnten. Von den Standartsorten seien hier besonders der Schöne von Boskoop und der Gelbe Edelapfel zum Anbau zu empfehlen. Die Ernte in diesen Sorten sei in diesem Jahre durchweg als gut zu bezeichnen. Baurn- wart Ludw. Haas zeigte die Erfolge der planmäßigen Schädlingsbekämpfung von Laub» und Fruchtentwicklung an gespritzten und nichtbehandel- ten Baumstücken, die so augenfällig waren, daß sich jeder Teilnehmer von der Notwendigkeit richtiger Bekämpfungsmaßnahmen überzeugen mußte. Eine durchgeführte Versuchsdüngung mit Jauche, Kali, Superphosphat und Kalk hatte sich trotz der anhal- tenden Trockenheit in bester Weise ausgewirkt. Schäden, die durch schlechte, oder zu enge Baumbänder entstehen, wurden an Jungbäumen aufgezeigt und Maßnahmen zur Verhinderung besprochen. Die Hauptfeinde des Obstbaues, vor allem die Obstmade und der Weidenbohrer, konnten bei ihrer schädlichen
feit, für einen Ausbau des Dollstreckungsschutzes und für eine Neugestaltung des GrunDstucks- und Hypo- thekenrechts, welche den Hausbesttz von der faP^ tischen Spekulation befreit und den Hausbesitzer unn gesicherten Treuhänder der Lohnwirtschaft macht. Es wurde eine Ortsgruppe gegründet, der etwa zwölf Neuhausbesitzer beitraten. f
X Steinbach, 17. Sept. Am Sonntag hielten ble 50er dieses Jahres ihren gemeinsamen Kirchgang. Pfarrer D ö l l gedachte in feiner Predigt und im Gebet der Altersgenossen. Nachmittags folgten die 50er einer Einladung ms Pfarrhaus. Die 50er und ihre Manner und Frauen verlebten einige gemütliche Stunden im P^rrhaufe und Garten. Die Albacher Alterskameraden be- teiligten sich ebenfalls an der Feier.
4- Hattenrod, 17. Sept. Dieser Tage ver- u n g l ü ck t e aus einer Radtour unsere L e hrers - rQU Sie wollte ihren Vater in Dillmgen beuchen. In der Nähe von Nonnenroth stürzte sie auf cmen Schotterhaufen und zog sich schwere Ver- letzungen im Gesicht, an den Händen und Füßen zu. Hilfsbereite Menschen aus Nonnenroth brachten die Bedauernswerte mit einem Wagen nach Villingen. Da der Arzt keine Reisebedenken hatte, ließ sich Frau Dräut noch am Abend nach Hattenrod zurückfahren. Inzwischen hat sich erfreulicherweise ihr Befinden gebessert. A , .
tn. Lang - Göns , 17. Sept. Am Samstag fand hier die Verfteigerung des Gemeinde- o b st e s statt. Es waren zahlreiche Kauflustige erschienen. Im allgemeinen wurden recht gute Preise erzielt. Tafeläpfel, wie Goldparmäne, Boskoop und Renette von Blenheim, kosteten am Baum etwa vier Mark der Zentner. Wirtschaftsäpfel, Schafnase, Trierscher Weinapfel u. a. kamen auf 2 bis 3 Mk. Ziemlich hoch waren die Preise für Kelterbirnen. Einzelne Bäume kamen auf über 12 Mark, auch die Zwetschen wurden verhältnismäßig gut bezahlt. Kelterbirnen und Zwetschen werden fast durchweg zur Herstellung von „Honig" benutzt.
in fröhlicher Feier um sich versammelte. Am folgenden Tage besuchte die Belegschaft Kassel mit seinen Sehenswürdigkeiten und kehrte in der Nacht wieder hierher zurück. Neben der Bewirtung hatte der Inhaber der Papierfabriken auch den größten Teil der Fahrtkosten übernommen, so daß in dieser Fahrt auch eine soziale T a t und das Bekenntnis zur Volksgemeinschaft zu sehen ist. — Der hiesige Fußballverein, der den politischen Wirren der Jahre 1930 und 1931 zum Opfer fiel, ist jetzt wieder ins Leben gerufen worden. Ein großer Teil der Spieler von ehedem hat sich bereit gefunden, den Kampf mit dem Leder erneut aufsunebmen.
tötete Schotten.
ch Groß-Eichen, 17. Sept. Am 15. September konnte der Landwirt Heinrich Rock dahier in großer geistiger und körperlicher Frische seinen 8 0. Geburtstag feiern.
ch Höckersdorf, 17. Sept. Gestern wurde die
2. von Beamten, die aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen von dem Eintritt in einen piuj« Turn, ober Sportverein entbunden zu werden renlauf wird; gepflegt. Der .laufenden M
T Aus der nördlichen Wetterau, 17. Sept. Gegenwärtig besteht starkes Angebot an Ferkeln, doch ist auch infolge der Kartoffel- ernte die Nachfrage rege. Es werden bezahlt: Ferkel bis zu 6 Wochen alt mit 8 bis 11 Mark, 6 bis 8 Wochen alte mit 11 bis 14 Mark, 8 bis 10 Wochen alte mit 14 bis 18 Mark, Läufer mit 18 bis 22 Mark und darüber. Für Schlachtschweine werden von Händlern und Metzgern 46 bis 47 Pf. bezahlt, Kälber gelten 26 bis 27 Pf. und Rinder 25 bis 26 Pf. je nach Qualität. Alle Preise verstehen sich für das Pfund Lebendgewicht.
<D Lich, 17. Sept. Um den vielen FelddLebst ä h 1 e n , die in letzter Zeit erheblich zugenommen haben, mit Erfolg entgegentreten zu können, ist die Stadtverwaltung dazu übergegangen, neben schärfster Strafe die erwischten Liebe durch öffentliche Namensnennung an den Pranger zu stellen. — Für die Arbeiten in der Feuerschutzwoche, die in unserer Stadt vom 17. bis 23. September durchgeführt wird, hat sich die Freiwillige Feuerwehr Lich zur Ver- fügung gestellt. Feuerwehrleute werden die Häuser besichtigen und auf Gefahrenmomente aufmerksam machen. Ueberslüssiqes Gerümpel und Altmaterial werden von der Feuerwehr gesammelt, gesichtet und nützliche Gegenstände der NSV. zugeleitet. Auch werden durch die Feuerwehrleute Werbe- schristen für die Feuerschutzwoche zum Verkauf an-
Eigenheimbcsitzer, die nach 1918 gebaut haben, gelindert werden?" Der Redner sprach über die Not der Neuhausbesitzer und die Ursachen und forderte zum Zusammenschluß aller Beteiligten auf. Um der Not entgegenzutreten, setze sich der Reichsverband ein für ^Brechung der Zinsknechtschaft, für einen gerechten Ausgleich zwischen Gläubigern und Schuldnern, d. h Anpassung der Gläubigerforde- rungen an die nachhaltigen Gebäudewerte, für Einführung von Ertragssteuern, d. h. Steuerbefreiung des Neuhausbesitzes für die Dauer der Ertragslosig-
Oie Tum- und Sportpflicht der Beamten.
Eine Bekanntmachung des hessischen Turn- und Sportamtes.
Bei dem Staatlichen Turn- und Sport- amt liegen zahlreiche Anträge vor und zwar:
1. Von Vereinen, die als „Sportverein im Sinne der Ausführungsbestimmungen zur Turn- und Sportpflicht der Beamten anerkannt werden wollen,
Feftbesoldete wenigstens unterstützende Mitglieder eines Turn- oder Sportvereins werden, wenn sie hierzu finanziell in der Lage find. Es wird dies als eine nationale Notwendigkeit angesehen, da Die Beitragszahlung zu einem solchen Verein die körperliche Erziehung und Ertüchtigung der 3ugenö fördert. Hierdurch finden also auch diejenigen Beamten Gelegenheit zur Unterstützung der Turn- und Sportsache, die nicht wissen, für welches Gebiet Der Leibesübungen sie sich interessieren sollen.
Die Turn- und Sportpflicht der Beamten soll neben der Erhaltung der eigenen Gesundheit im gleiche.n Maße der gesundheitlichen Erziehung und Erhaltung der Jugend dienen und deswegen ollen die Beamten auf Grund der in Hessen em- geführten Turn- und Sportpflicht in diejenigen Der- eine eintreten, die sich in ausgiebiger und umfangreichster Weise selbst mit der Jugendertüchtigung und Jugenderziehung befassen bzw. ihre Anlagen und Geräte in uneigennütziger Weise der Hitler- Jugend und der SA. zur Verfügung stellen.
Wie im politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Leben des heutigen Deutschlands alle Kräfte des Volkes erfaßt werden, um nutzbringende Arbeit für das große Ganze zu leisten, so muß auch im Sport Dienst für die Zukunft unseres Volkes und Vaterlands geleistet werden. Das kann geschehen durch die Gesunderhaltung und Ertüchtigung unserer Jugend.
' Wenn sich die Beamten und Vereine von diesem • tragen lassen, dann ist jede Rückfrage


