ger (9e< 3 RM.
Wirtschaft
Der Tag der deutschen Schute
Landkreis Gietzen.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
FranksuN a.JJl.
Berlin
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Bern..
tur* börse 'U" bdrfc
börse
15 3- | 17-9.
15-9. j 17-9.
15-J- | 17.9-
25,25
25,5
25,5
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99,25
Ol
0 116,75
127,5
o|
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau
Gritzner................. Ol
Mainkraftwerke Höchst a.M^». 4
Süddeutscher Zucker.........8|
I 28 I 27,75 I I 186?5I 188 I
— Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke
Mannesmcmn-Röhren
8
8
Die hinter den Papieren
99,5
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95
94
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72,25
lagen mit 94,65 v. H. unverändert. Don fremden Werten zogen russische Dorkriegsanleihen zunächst etwas an, später gingen sie leicht zurück. Don mexikanischen Anleihen 4,50, Irrigation 8,13 v. H. (8,30).
Im Verlauf der Börse standen Valutapapiere unter Kursdruck, besonders Chade-Aktien, die bis auf 212 Brief nach anfangs 218 zurückfielen. Ferner verloren AKU. 1,25 v. H. und auch Schweiz. Bahn-
93,65
90,25
95,25
94,7
97,9
0 0
o
4
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6
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29,25 72,5
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5,46 16,495
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48,95
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2,475
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81,5
BuderuS
Deutsche Erdöl
Gelsenkirchener
Harpener.....
64,25
68
50
69,5
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117,25
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103,5
95 148,75 123,75
88
116,13
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105,25
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78 72,13
93,75
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90,25
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90,5
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90,75
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93
101,65
Erzeugermindestpreise für Hühnereier.
Der Bezirksbeauftragte und Vorsitzende des Eierverwertungsverbandes Hessen teilt mit:
Die Erzeugermindestpreise für Hühnereier werden mit Wirkung vom 17. September 1934 auf Grund der 2. Verordnung über die Regelung des Eier- marktes vom 3. Mai 1934 im Einvernehmen mit dem Reichskommissariat für die Vieh-, Milch- und Fettwirtschaft für das Wirtschaftsgebiet des Eier- verwertungsverbandes Hessen auf 1,3 0 M a r t j e Kilogramm festgesetzt. Eine Ausnahme bilden das Gebiet der Landesbauernschaft Kuchessen und der Bezirk O b e r h e s s e n. Für diese Bezrke wird der Erzeugermindestpreis auf 1,2 5 M ar r je Kilogramm festgesetzt. Die Preise verstehen sich ab Hof des Erzeugers. Die festgesetzten Preise sind Erzeugermindestpreise und dürfen seitens der Aufkäufer nicht unterboten, wohl aber überboten werden. Stückweises Aufkäufen ist nicht statthaft. Die Preisfestsetzung vom 23. August d. I. wird durch diese Verordnung aufgehoben.
Eierhändler, die gewerbsmäßig, d. h. also aus Uebernahmeschein Eier aufkaufen und in den Verkehr bringen, sind verpflichtet, alle erfaßte Ware, auch diejenige aus eigenen Hühnerbeständen, der Kennzeichnungsstelle zur Standardisierung zuzuführen. Der auf Grund eines Uebernahmeschems aufkaufende Händler, sowie offene Ladengeschäfte dürfen daher in Zukunft nicht mehr mit ungestempelter Ware aus eigener Hühnerhaltung handeln.
Frankfurter (Getreidebörse.
Frankfurt a. M., Der Frankfurter Getreidemarkt zeigte gegenüber der Vorwoche wenig Aende- rung. Weizen war weiterhin ziemlich angeboten bei fehlender Nachfrage, während Roggen bei ebenfalls stärker gewordenem Angebot etwas bessere Aufnahme fand. Am Futtergetreidemarkt wird Hafer und Futtergerste bei guter Nachfrage nur unzureichend offeriert. Industrie- und Futtergersten sind weiter nur schwerer verkäuflich. Von Mühlennachfabrikaten war Weizenkleie hiesiger Gegend zum Festpreis gut gefragt, Roggenkleie wird seitens der Mühlen Nachfabrikaten war Wssssistßqg GeSnasij Mühlen nur wenig angeboten. Für ölhaltige Futtermittel bestand seitens der Verbraucher für Sep- tember-Dezember-Lieferung weiter gute Nachfrage.
63,92
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34,22
27,4 I 148,13 102,25 । 116,4 76,25
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72
K Steinbach, 17. Sept. Das F e st d e r d e u t- schen Schule feierten die hiesigen Schulklassen am Sonntag früh in einer gemeinsamen Feier, die von Lehrer Kißling veranstaltet und geleitet war.
- Alb ach, 17.dept. Das Fest der deutsch e n S ch u l e wurde hier im Gottesdienst gefeiert. Nach der Predigt von Pfarrer 2)011, der die Be- deutung und Aufgaben des Tages zeigte, boten die
Abendbörse freundlich.
Bei freundlicher Grundstimmung verzeichnete die Abendbörse nur kleine Umsätze. Nach den teilweisen Rückgängen im Mittagsschlußverkehr ergaben sich überwiegend leichte Erholungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Montanwerte und Elektroaktien zeigten gut behauptete Kurse, Farbenindustrie und Zellstoff Waldhof waren mäßig fester» Von Auslandsaktien konnten sich Aku um insgesamt 1,40 v. H. erholen. Laurahütte erschienen mit Plus-Zeichen und kamen schließlich mit 23,40 um 2 v. H. höher zur Notiz.
Am Kassamarkt lagen Großbankaktien behauptet, DD.-Bank 0,40 v. H. fester. Doigt & Häffner wurden zu 9,50 v. H. nur beschränkt zugeteilt.
Am Rentenmarkt setzte sich die Befestigung der Altbesitzanleihe bis auf 98,13 (97,90) fort, daneben erhielt sich weiteres Interesse für Anteilscheine von Hypothekenbankaktien. Die besonders im heutigen Mittags-Nachbörsenverkehr schwachen Schweizer. Bundesbahn-Anleihen waren ebenfalls fester, wenn auch die amtliche Notiz von heute abend noch unter der von heute mittag liegt.
U. a. notierten: Ältbesitzanleihe 98 bis 98,13, 6-v. H.-Stahlverein 79,50, 6-v.-H.-Frankfurter Hyp. Bank Gold R 13 bis 16 90,75, 5V--v.-H.-Rhein. Bank Liquidation 91, Commerzbank 68,50, DD.- Bank 73,13, Dresdner Bank 76, Reichsbank 150,50, Buderus 87,75, Gelsenkirchen 60,50, Harpener 104, Phönix 47,40, Rheinstahl 90, Laurahütte 23,40, Stahlverein 40,50, Aku 63,50 bis 64,25, Bekula 148, Gement Heidelberg 118, Daimler 49,50, Scheideanstalt 218,50, Licht und Kraft 118, IG. Farben 143,75, Goldschmidt 94,50, Hanfwerke Füssen 47, Holzmann 81, Junghans 59, Schuckert 94,50, Siemens 148,50, Zellstoff Waldhof 50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 112,25, Anatolier 36,75, 4-v.-H.-Schweiz. Bundesbahn von 1912 195, 3'/--v.-H. do. 182. An der Nachbörse galten Farben 143,75, Aku 64,25, Altbesitzanleihe 98,13.
Eleklr. LieferungSgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 6
Selten & Guilleaume 0
Gesellsch.s.EIektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
Schuckert L Co...............6
Siemens L Halske 7
Lahmeyer L Lo 10
Datum I
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10
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58,665 0,191
3,053
55,38 82,03
12,E
5,# 16,$ 169,41
21,51 0,740
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11,255
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58,545 0,184 3,047 55,30
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A.E.G.
Bekula
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48,5 69
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anleihen lagen zirka 2 bis 3 v. H. schwacher. Auf den übrigen Marktgebieten herrschte Geschäftsstille bei eher nachgebenden Kursen. Farbenindustrie 143,75. Etwas fester waren anderseits Licht und Kraft (plus 1 v.H.), Westdeutsche Kaufhof (plus 1,13 v. H ), Cement Heidelberg (plus 0,75 v. H.). Deutsch-Atlanten-Telegraph erschienen mit Plus- Zeichen und wurden mit 124,50 um 5 v. H. fester taxiert. Schwächer waren noch Bemberg (minus 1,25 v.H.). . m .
Am Rentenmarkt blieben die variablen Papiere voll behauptet. Stadtanleihen konnten sich zumeist leicht erhöhen. Der Pfandbriefmarkt lag still und gut behauptet, teilweise auch bis 0,25 v. H. freundlicher. Auslandrenten lagen im ganzen still und uneinheitlich, Mexikaner meist niedriger, auch Anatolier nachgebend, dagegen Rumänen leicht anziehend.
Im Freiverkehr nannte man folgende Kurse: Growag 62, Adler Kleyer 37,50, Wayß & Freytag 85, Pokorny 71,50 bis 72, Ufa 26.
Tagesgeld blieb unverändert 3,25 v. H.
Mansselder Bergbau ... Kokswerke............
Phönix Bergbau.......
Rheinische Braunkohlen Nheinstahl............
Vereinigte Stahlwerke.. Otavi Minen .........
Kaliwerke Aschersleben.. Kaliwerke Westeregeln .. Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt Goldschmidt .........
Rütgerswerke........
Metallgesellschaft
Phllipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cem entwert Karlstadt..
Buenos Atre, Brüssel-----
Rio de Jan. Sofia......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo : Wien Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest .. Neuyork...
0.664
58,665 0-186
3,053
55,42
82,08
12,415
5,475
16,54
170,07
21,54 0,742
5,726
62,37
49,05
11,26
63,99
81,83 34,33
10,46
2,480
Banknoten.
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrenie .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I.....................
leider zu Unrecht über keine allzu große Beanspruchung durch das zahlende Publikum klagt .
Zum Schluß will die Ausstellung nod) daran erinnern, daß nach dem weiten Weg vom Manuskript zur Aufführung dem Theaterpublikum allerlei Freude winkt, das Theater sich täglich das letzt leider nur wenig benutzte grüne Schild ''^ver kauft" wünscht, Schauspieler, Verleger und Dichter gerne Erfolge sehen, die Theaterkritik dabei ein sehr wichtiger Faktor ist, der Kassenrapport dem Intendanten oft als Schmerzenskind entgegentritt unD schließlich das Theater m semer Gesamtheit an Die Bevölkerung die Frage richtet: W o b>l,-1 6 e n Du e Abonnenten? Wo ist Ihr Platz im Stadt- theate r?" Und als Antwort auf diese Frage wird von unseren Gießener Theaterleuten ein viAtlm- miqes starkes „Hier!" erwartet das dem Stadttheater Förderung und Stütze für die kommende Spielzeit bringt.
MHI. 1447 58,625 55,33 12,38
16,515 169,89
21,51 62,29
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
spStkotzimen usw.) geht's zur Schauspielprobe, bann zu den Dekorationsentwürfen, zum Buhnenbild- modell, zur Gewandabteilung und Schneiderei (sämtliche im Bühnenbild benötigten historischen Kostüme und Trachten werden in eigener Werkstatt hergestellt) zu den Kostümentwürfen, Kostümmodellen und zur Tätigkeit des Friseurs in der Anfertigung der Perücken. Die nächsten Stationen sind die Tischlerei zur Anfertigung der Möbelstücke, der Malersaal zur Herstellung der Kulissen und Dekorationsstücke, die Technische Werkstatt (Beleuchtungsund Lichtangelegenheiten), die Beleuchtertabelle und der Requisitenzettel, der alle auf der Bühne benötigten Gegenstände genau aufweisen muß. Sodann folgen der Schminkkasten, das Jnfpizienien- pult („Feldherrnhügel" für den Technischen Leiter), der „Kastengeist" (Souffleuse), dann die Werbung in der Presse, der Spielplan, das Programmheft und schließlich die Theaterkasse, den man in Schauspielerkreisen bezeichnet als „Arbeitsraum, der heute
Treber zogen tm Preise an, auch Stroh lag erneut um 10 Pf. höher. .
Es notierte (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W IX 198, W XIII 202, WXVI 206. Roggen RIX 158 RXIII 162, RXV 166, Futtergerste GIX 160, G XI 163, G XII 165, Hafer H XIII 158 H XIV 160, Weizenmehl WXIII und XVI je 26,90 plus 0,50 Frachtaus- gleich, Roggenmehl RIX 23, R XIII 23^35, RXV 23,75 und plus 0,50 Frachtausgleich, Welzenkleie WXIII 10,30, WXVI 10,50, Roggenkleie R XIII 9,48, RXV 9,72, Soyaschrot 12,80, Palmkuchen 13,10, Erdnußkuchen 14,30, Trebe? 17,25 bis 17,35, Heu 11, Weizen- und Roggenstroh drahtgepretzt oder gebündelt je 3,50, Kartofsesn: Industrie hieste- qer Gegend 3,50 RM. gelbfleischige hiesiger Gegend 3 RM. je 50 Kilogramm frei Frankfurt bei Wag- gonbezug ohne Sack.
lere Mastlämmer 28 bis 30. Schafe nicht notiert. Schweine a)52 bis 53, b) 51 bis 53, c) 48 bis 53, d) 45 bis 51, gl) 46 bis 48, g2) 40 bis 45. Markt- verlauf: Rinder mittelmäßig, ausverkauft. Kälber ruhig, geräumt. Hämmel und Schafe ruhig, lieber- stand. Schweine rege, ausverkauft.
Fleifchgroßmarkt. Beschickung: 686 Viertel Rindfleisch, 72 ganze Kälber, 9 ganze Hammel, 242 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsenfleisch b) 52 bis 56. Bullen- fleisch b) 48 bis 54, Rindfleisch b) 48 bis 52. Äub- fleisch b) 38 bis 44, c) 25 bis 35, Kalbfleisch b) 64 bis 72, c) 54 bis 60. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 73. — Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig.
Rindvieh- und Schweinemarkt in Hungen.
Hungen, 17. Sept. Der heutige Rindvieh - und S ch w e i n e m a r f t in unserer Stadt war gut besucht. Es waren aufgetrieben: 85 Stuck Großvieh (Bullen, Kühe und Rinder), 13 Fresser und 625 Ferkel. Das Handelsgeschäft auf dem Ferkelmarkt war mäßig, es verblieb Ueberftanp. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel bis zu 9 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 13 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 14 bis 16 Mark, 10 bis 13 Wochen alte bis zu 20 Mark pro Stuck. Auf dem Rindviehmarkt kosteten Zungrinder 60 bis 210 Mark, trächtige Rinder 240 bis 300 Mark pro Stück. Mit dem Großviehmarkt war eine Prämiierung verbunden, über deren Ergebnis noch berichtet wird.
X W ie se ck, 16. Sept. Die Leitung unserer 1 Schule hatte für gestern abend in den großen Saal von Braun die Eltern und Freunde unserer Schuljugend zur Feier des Tages des deutschen Volkstums eingeladen. Bis auf Den letzten Platz füllten die Kinder mit ihren Angehörigen Den Saal, um Den verschieDensten Darbietungen Der SchuljugenD zuzusehen unD Die LieDer unD GeDichte zu hören. Lehrer Stoll ergriff Das Wort zu einer längeren ReDe, in Der er Das Wesen Des Deutschen Volkstums entwickelte, Das mit Der Schule fest ver- bunDen fei. Von ganz bestimmter Eigenart, gebe jeDes Volkstum in feinen Trachten, ßieDern unD Aus- Drucksformen von feinem inneren Wesen und Wert Zeugnis. Das verschiedene Volkstum z. B. in Hüttenberg, Schwalm und in allen Teilen unseres Vaterlandes zeige, daß das Volkstum in seinem Ausdruck an ganz bestimmte Gegenden gebunden ist. Mit Schmerz erfüllt es uns immer wieder, wenn gerade in unseren abgetretenen Gebieten, aber auch in Oesterreich usw., das deutsche Volkstum bekämpft wird und restlos vernichtet werden soll in der Absicht, das Deutschtum hier am sichersten zu treffen. Mit Stolz aber auch müsse es uns erfüllen, daß unsere Volksgenossen dort trotz aller Anfechtungen ihr deutsches Wesen bewahren. Immer mehr komme Die Erkenntnis, Daß sich ein Kampf für Dieses Deutschtum lohne. Das Männer wie Luther, Jahn, FrieD- rich Den Großen, Bismarck, HinDenburg, Hitler u. a. m. hervorbrachte. In Der Erkenntnis, Daß Die Aufgaben Des VDA. erweitert roerDen müssen, rourDe unter Der Führung Hitlers Der Volksbund für das Deutschtum im Ausland geschaffen. Mit besonderer Freude können wir feststellen, daß seit einiger Zeit auch bei uns in Wieseck eine starke Schulgruppe des Dolksbundes besteht. UnD so wollen auch wir heute Das, was wir sehen unD hören, nicht als Selbstzweck gelten lassen, sonDern als Das, was es in Wirklichkeit ist: ein lebenDiges Bekenntnis^zum Deutschen Volkstum. In bunter Reihe lösten Dann GeDichte von Schülern unD Schülerinnen, LieDer unter Leitung von Lehrer B e p p l e r unD Lehrer Zinßer und Reigen und Volkstänze einander ab. Die letzteren unter Leitung von Lehrer Heller brachten den Zuschauern viel Freude. Der Turnverein stellte sich in dankenswerter Weise in den Dienst der Sache und erfreute : durch gutes, exaktes Können an Barren und Reck unter Führung der Turnwarte Bernhard und Bettin, ebenso durch SoDentainen und Freiübungen. Die Gesangsabteilung brachte unter Leitung von G. Weller zwei Männerchöre von Heinrichs und Silcher „Mahnung" und „In der Ferne", die gute und, sichere Schulung verrieten. In seinem Schlußwort gedachte Rektor Petri in em- dringlichen Worten unseres Führers. Mit „Sieg- Heil" auf den Führer und den beiden Nationalliedern schloß die wohlgelungene Feier.
schluß.
§ Lumda, 17. Sept. Die Schulen von Lumda, Geilshausen und Odenhausen feierten gemeinsam Den Tag Des Deutschen Volkstums. Unter schneiDigen Marschweisen Der Kapelle Horst bewegte sich Der Zug Der KinDer nach Dem schönen Festp'latz im Geilshäuser WalD. Dort rourDen Die zahlreich erschienenen Volksgenossen von Ortsgruppenführer Seipp begrüßt. Musikstücke und VolkslieDer, GeDichte unD Sprechchöre leiteten über zur Ansprache De s Lehrers Roth- Geilshausen. Rückblicken!) in Die Deutsche Geschichte zeigte er die Not und Die Zerrissenheit unseres Volkstums. Schonungslos deckte er ihre Ursachen auf und geißelte die Versäumnisse der früheren Zeiten. Er schloß mit Der Mahnung, in Treue zu unseren Brüdern im Ausland zu stehen, und gedachte im besonderen der bald ins Reich zurückkehrenden Volksgenossen an der Saar. Stehend sangen alle Anwesenden das Saar- lied. Dann erfreute sich Jung und Alt an den wohl- gelungenen Reigen, Die von Den BDM.-Gruppen Geilshausen und Odenhausen vorgeführt wurden. Pg. Lehrer Keller-Odenhaufen schloß Die schone Feier mit einem Dankbaren Bekenntnis für Adolf Hitler, dem Bringer Der Deutschen Einheit.
4= Dorf-Gill, 16. Sept. Das Fest Der deutschen Schule wurde in unserem Dorje gemeinsam von Schuljugend und BDM. zu einem eindrucksvollen Erlebnis gestaltet. Nach einem Umzug durch das Dorf versammelten sie sich in Der Schule zu einer auslandsdeutschen Feier, an Der auch viele Erwachsene teilnahmen. Als Auftakt wurde „Deutsch ist die Saar" gesungen. Es folgten Sprechchöre unD LieDervorträge Der Schüler unD Des BDM., in Denen ine blutsmäßige VerbunDenheit aller Deutschen zum AusDruck gebracht rourDe. Im Mittelpunkte Der Feier ftanD eine Ansprache von Lehrer Jung, Der Die VerDienste Des VDA. würdigte, hauptsächlich aber auf Die NotwenDigkeit Der Rückkehr Des SaarlanDes zu sprechen kam. Seine ReDe ließ er in einem Sieg-Heil auf Den Führer ausklingen. Mit Dem DeutschlanDlieD unD Dem Horst-Wessel-LieD fanD Die kleine Feier ihren AD- schluß.
Gchlußk. mittag* börse
17-9
79*
101,5
47,25
245,5
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40,5
13,75 128,25
Geld 2,427 58,385 55,11 12,34 16,455 169,21 21,43 62,05
Frankfurter Börse.
Mittagsbörse still.
Frankfurt a. M., 17. Sept. Die Börse eröffnete zum Wochenbeginn in sehr stiller Haltung, hatte aber weiterhin freunDliche Grundstimmung aufzuweisen. Da das Publikum nur für einige Spezialpapiere im Markte war, hielt die Lethargie der Kulisse in vollem Umfange an. Demgemäß hielten sich die Umsätze allgemein in sehr engen Grenzen. Eine Stütze erhielt die Börse von Der verbesserten AußenhanDelsbilanz für Den Monat August. Die Kursgestaltung gegenüber Dem WochenenDe war wieder uneinheitlich.
Montanwerte fanden etwas Beachtung bei leicht anziehenden Kursen für Gelsenkirchen, Klöckner, Mannesmann, Rheinstahl und Phönix, während Harpener um 1,25 v. H. zurückgingen. Elektroaktien tendierten überwiegend etwas schwächer, wobei Siemens 0,90, Schuckert 0,50, Gesfürel und AEG. je 0,25 v. H. verloren, ferner gaben Chade-Aktien um 1 Mark nach. Zellstoffwerte blieben gefragt und zogen weiter an, und zwar Aschaffenburger um 0,50 und Waldhof um 0,65 v. H. Von Spezialpapieren konnten sich Gebr. Junghans um etwa 1,50 v. H. befestigen, ferner lagen Hanfwerke Füssen 1,50, Holzmann 1,25 und Daimler 1 v. H. fester. Schiffahrtsaktien blieben ebenso wie AG für Verkehrswesen behauptet. Farbenindustrie gaben bei weiterhin starker Vernachlässigung um 0,75 auf 144,25 v. H. nach, während Rütgerswerke, Goldschmidt und Metallgesellschaft 0,25 bis 0,50 v. H. höher notierten. Sonst eröffneten noch u. a.: Reichsbankanteile und Kunstseide AKU. je minus 1 v. H., Deutsche Linoleum minus 0,25 v. H.
Am Rentenmarkt war die Stimmung freundlich, Das Geschäft zeigte allerdings auch keine nennenswerte Ausdehnung. Altbesitzanleihe im Verlaufe bis 0,25 v. H. anziehend, ferner Zinsvergütungsscheine 0,13 v. H. höher, späte Reichsschuldbuchforderungen
Frankfurter Schlachtviettmarkt.
Frankfurt a. M., 17.Sept. Auftrieb: Rinder insgesamt 1429 (gegen 1203 am letzten Montagsmarkt) davon 462 Ochsen, 116 Bullen, 372 Kühe und 479 Färsen. Kälber 494 (378), Schafe 10 (37), Hämmel 45 (53), Schweine 4103 (4268). Rotiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 36 bis 37, b) 33 bis 35, c) 30 bis 32, d) 24 bis 29. Bullen a) 33 bis 34, b) 30 bis 32, c) 27 bis 29, d) 23 bis 26. Kühe a) 31 bis 33, b) 27 bis 30, c) 23 bis 26, d) 12 bis 22. Färsen b) 33 bis 35, c) 29 bis 32, d) 24 bis 28. Kälber a) 46 bis 48, b) 37 bis 45, c) 30 bis 36, d) 24 bis 29. Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 32 bis 33, c) mitt»
Schlußkurs
15 9.
79,25
101,75
47,9
247
90,4
40,65
14,25
128,75
127,75
Schulkinder unter Leitung ihres Lehrers Groh zwei Sprechchöre und fangen einen Chor._ Die Beteiligung Der ©emeinDe hätte besser sein können.
§ Harbach, 16. Sept. Unsere Schule beging feierlich Den Tag Des Deutschen Volks- tu ms. Mit Rücksicht auf Die NS.-Frauenschaft, Die am Nachmittag einen Gegenbesuch bei einer be- freunDeten Gruppe abstattete, wurde Die Feier auf den frühen Morgen verlegt. Um 9 Uhr marschierte das Jungvolk mit seinem Musikzug Durch Die Straßen unD Gassen Des Dorfes. Ein riesiges Werbeplakat tünDigte schon von weitem Die braune Schar an. Um 9.30 Uhr begann im Schulhof Die Feier, Die von ßieDern unD GeDichten umrahmt war; Mehrer S ö h n g e n hielt einen fesselnden Vortrag über die Ziele Des VDA. und die Bedeutung des 16. September. In beredten Worten schilderte er Die Not Der auslanDsDeutschen BrüDer unD ihre Sehnsucht nach Dem MutterlanDe. Seine Ausführungen gipfelten in Der Ermahnung, Die Volksgenossen außerhalb Der Reichsgrenzen nicht zu vergessen unD tatkräftig mitzuarbeiten am Aufbau eines großDeutschen 23a- terlanDes. Mit Dem DeutschlanDlieD unD Dem Horst- Wessel-ßieD fanD Die erhebenDe Feier ihren Ab-
Schultheis Patzenhofer 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg................. 0
Zellstoff Waldhof 0
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer Gas...............1
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum 0
Orenstein & Koppel 0
Leonhard Tietz..............0
Chade......................10
Accumulatoren-Fabrik O
Conti-Gummt...............0
Berlin, 17. September
Amerikanische Noten
Belgische Noten..................
Dänische Noten ........
Englische Noten
Französische Noten
Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ü 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten.................
Spanische Noten Ungarische Noten
AL
Odium
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehe m.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 6*/z% Doung'Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtt Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12 614% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ligui Oberhesscn Provinz-Anleihe mtt Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6>/r% ehem. 4*4% Franks. Hyp.°
Bank-Liqu.-Psandbriese.......
6/2% ehem. 4*/,% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe 6% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Sleuergutsch. Verrechnungskurs..
145
94,4 42,75
92,5
। 80,65 j
113,4
66 139,5 49,25
69 127,65
49.25 57,25
91,75
27,65
219 • 180,25 i 131,25
Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hcmsa-Dampfschiff...........0
Norddeutscher Lloyd 0 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank 0
Reichsbank ........ 12
angefupnen Ziffern geoei
uie jjuijv uv
.yraniiuri u. 2)1.
t (JUlVtjl UV|UJIU
■Öerlin
Schlußkurs
Gchlußk. Llbend- börle
Schluß- kurs
Gchlußk. Mittag- börse
Datum
15.9.
17-9.
15-9.
17.9.
4% desgl. Serie 11 .............
8
8
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4,25
4,65
4,6
—
4VrA,Rumän.vereinh.Rentev.l913
7
—
7
—
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,1
4,15
4,13
4,13
2y*% Anatolier...............
38
36,75
38,1
37
15. September
17. September
Amtliche Notierung ffVih I Lrte>
Amtliche Notierung
Geld | Lrie


