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Sitte ein einfacher Doktorschmaus statt.
Einweihung der Ehrenhalle im Kyffhäuserdenkmal.
„Ein freies Letzen führen wir
Romantische Räubergeschichten aus Litauen.
Der deutsche Botschafter in Washington, Luther, überreichte in Boston dem Dekan «v* Juristischen Fakultät der Havard-Universität, Pros. P o u n d , das Diplom eines Ehrendoktors der Rechte der Universität Berlin. Prof. Pound hat besonders zur Verbreitung der Kenntnis des deutschen Rechts beigetragen und stets Liebe und Verständnis für Deutschland bekundet. Botschafter Luther wies in einer Ansprache darauf hin, daß die Rechtswissenschaft ungeachtet der vielen internationalen Probleme, die sie umschließe, doch im wesentlichen eine nationale Wissenschaft sei, weswegen jedes Volk das Recht anderer Völker mit Achtung zu behandeln habe. Prof. Pound dankte mit warmen Worten in deutscher Sprache. Im Anschluß an die Feier fand nach alter deutscher
gesamten Hausgesinde in ein Zimmer em. Bei der Durchsuchung ergab sich der betrübende Umstand, daß kein Bargeld im Hause war. Als Die Gräfin dies damit entschuldigte, daß sie gerade in der Stadt ihre Steuern bezahlt hätte, ließ Kaslaus- kas die Steuerquittungen vorlegen, prüfte sie und sagte befriedigt: „Es stimmt!" Uhren, Tücher, Sommerkleidung mußten ausgeliefert werden. Aber dann fanden die beiden Räuber mehrere Flaschen Wein und Schnaps und luden die ganze Gesellschaft noch zu einem fröhlichen Abschiedsgelage ein. Dann mußte der Kutscher anspannen und einen Brief an die Polizei mitnehmen, worin Balsis und Kaslauskas unter den» schönen Namen „der freie Adler" und der „Champion von Litauen" den Raubüberfall persönlich zur Anzeige brachten. Mit Dank „für die freundliche Aufnahme" küßten die beiden Banditen als Gentlemen der Gräfin sogar noch die Hand zum Abschied.
Dutzende von Geschichten sind im Umlauf, wie die gefürchteten Räuber armen Leuten und Landstreichern Schonung angedeihen ließen und ihnen das abgenommene Geld wieder zurückgaben oder einen Trunk mit ihnen teilten. Hier liegt offenbar auch das Geheimnis ihrer unleugbaren Volkstümlichkeit: Nicht nur die Angst erklärt es, daß ihr Versteck trotz ausgesetzter hoher Belohnung bisher nicht verraten wurde ...
Oer letzte lleberlebende einer deutschen Amazonas-Expedition.
Reuler verbreitet folgende aufsehenerregende Meldung aus Quito (Ecuador): Dr. Hermann Huth, der einzig Ueberlebende einer Expedition von 24 Teilnehmern ist nach fast zehnjährigem Aufenthalt in den Dschungeln des Amazonas zur Zivilisation zurückgekehrt. Zehn Mitglieder der Expedition einschließlich des Führers Dr. Otto Schulz wurden von der Voro-Gruppe der Dfchibaro-Kan- nibalen ermordet. Die übrigen sind an Mala r i a und den Entbehrungen der Reife zugrunde gegangen. Die von Dr. Otto Schulz ausgerüstete Expedition bestand aus 24 deutschen Anthropologen, Naturforschern und Botanikern. Die Expedition sollte das ungesunde, unbewohnte südamerikanische Gebiet zwischen dem Amazonenstrom und dem Pu- lomayo-Fluß erforschen. Sie brach im Jahre 1924 aus Euzco (Peru) auf. 3m 3ahre 1927 waren nur noch elf Mann am Leben. Am Phelaza-Fluß (östliches Ecuador) wurden sie von den Dschibaro- kannibalen angefallen und ermordet. Dr. Schulz war das erste Opfer. Dr. Huth, der in Ohnmacht fiel, als er sah, wie seine Freunde a b g e s ch l a ch - t e t wurden, war glücklicher als sein Führer. Eine Eingeborene nahm sich seiner an. Rur dadurch, daß er mit ihr die Ehe einging, konnte er dem Schicksal seiner Gefährten entgehen. Dr. Huth fristete fünf 3ahre lang sein Leben bei dem Stamm als „Zauberer". Seine Tätigkeit erregte jedoch die Eifersucht und Feindseligkeit des Medizinmannes der Dfchibaro-Kannibalen, der dauernd neue Wunder verlangte. 3n der Erkenntnis, daß fein Leben in Gefahr fei, floh Dr. Huth mit seiner Frau, als einmal die Dfchlbaro-ürieger abwesend waren. Drei Monate lang wanderten beide durch den pfadlosen Dschungel, bis sie eine Morgan-Missions- slation erreichten.
Dritter deutscher Volkskundetag in Heidelberg.
Die Abgeordneten des Verbandes der volkskundlichen Vereine, die zahlreich aus dem In- und Auslande zu der großen Heidelberger Volkskundetagung gekommen waren, gestalteten ihre erste Sitzuna zu einer Ehrung des Leiters der Tagung, Professor John Meier (Freiburg i. Br.), der seinen 7 0. Geburtstag feierte. Die ersten Referate behandelten das Thema
führertagung, bei der der Bundesführer, Oberst a. D. Reinhard den Arbeitskreis der Organisation umriß. Im Laufe dieser Tagung wurde die neu ausgestaltete Ehrenhalle der Öffentlichkeit übergeben. Im Mittelpunkt der Halle befindet sich eine Gedenktafel zur Erinnerung an die zwei Millionen Kriegsgefallenen, die Gefallenen der Freikorps und der natio- nalfozi aliftischen Erhebung. Oberst Reinhard legte mit Worten des Gedenkens an den verewigten Reichspräsidenten zugleich für alle fürs Vaterland gefallenen Kameraden und Kämpfer einen Kranz nieder.
Die Kriegsgefangenen-Tagung In Mühlhausen.
Die Bundesgedenkttagung der Reichsverein i- gungehemaligerKriegsgefangenerm Mülhausen erreichte ihren Höhepunkt mit einer Fest- sitzung, in der Bundesführer von Lersner sprach. Anschließend fand ein gewaltiger Aufmarsch statt. In Reih und Glied standen die Abordnungen der Reichsvereinigung mit ihren eichenlaubgeschmückten Fahnen, des Kyfshäuserbundes, der Kriegerver- einigung, der SA., SS., PO. und des NSDFB., die Kolonnen des Arbeitsdienstes und die Jugend. Die Kundgebung begann mit der Weihe mehrerer Fahnen des Ky'ffhäuserbundes. Es sprach dann der Reichsstatthalter in Thüringen, Sauckel. Nie mehr, so erklärte er, werde der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust Deutschlands Ehre und Gleichberechtigung preisgeben. Bleiben wir ein einiges starkes deutsches Volk, dann werde man draußen in der Welt Deutschland besser achten, besser behandeln und besser würdigen als in der Vergangenheit. Oberstlandesführer der SA.-Reserve II, Oberst Reinhardt überbrachte die Grüße des Reichskriegerbundes Kyffhäuser und gedachte der seid- grauen Kameraden, die im Völkerringen den Heldentod fanden. Der Reichsführer der NSKOV-, Gruppenführer Dr. Zuncke, sprach von der Kameradschaftlichkeit und dem Dienst am Volke und Vaterland. Ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer scholl einem Gelöbnis gleich über den weiten Platz. Die Kundgebung schloß mit einem Vorbei- marsch der Kolonnen der ehemaligen Soldaten mit den jungen Kämpfern für das neue Reich.
Großer Erfolg der deutschen Militärmusiker in Turin.
Im Rahmen der großen internationalen Veranstaltung für Militärmusik in Turin fand am Sonntag das Haupt-Gala-Konzert statt. Beim Ein- und Ausmarsch waren die deutschen Musiker und Spielleute Gegenstand überaus herz- licher Begeisterung. Insbesondere erregte der Schellenbaum des ehemaligen 3. Garderegiments zu Fuß das größte Interesse. Die deutsche Kapelle erzielte mit Wagners Finale zum dritten Akt der „Walküre" und Preußens Gloria-Marsch einen außerordentlichen Erfolg. „Gazetta del Popolo" bezeichnet die Musikkunst des Wachregimentes Berlin als höchst bewundernswert in ihrer vollendeten Technik und Präzision. Auch die Haltung der Deutschen hat in ihrer musterhaften Exaktheit enthusiastischen Beifall ausgelöst. Ein bekanntes Turiner Blatt weift besonders auf Haltung und Paradeschritt der Deutschen und ihre einzigartige Ordnung hin.
Siebenhundert „falsche Fuffziger". — Falschmünzer- Werkstatt ausgehoben.
Den Beamten -der Falschgeldstelle -der Kriminalpolizei Köln äst ein großer Schlag gegen Falschmünzer geglückt. In einer der letzten Nächte wurde in Römlinghoven (Siegkreis) eine Falschgeld werk st ätte aus geh oben, in der falsche Fünfzigpfennigstücke hergestellt wurden. Die Werkstätte war aus das modernste eingerichtet. Bisher sind fünf Personen festgenommen worden, unter denen sich der Hersteller des Falschgeldes sowie die Vertreiber befinden. Annähernd 7 0 0 fal - s ch e Fünfzigpfennigstücke wurden bei den Verhafteten vorgefunden. Tausende dieser Falschstücke sind bereits m den Verkehr gebracht worden.
Danbifen-UeberfaU auf einen Lisenbahnzug in der Mandschurei.
Man sage nicht, daß die Romantik in Europa ausgestorben sei und nur noch in Albaniens Bergen ein wenig geräubert werde. Schon seit Monaten hält ein Banditenpaar in Litauen die Umgebung der Stadt Telschi in Schrecken und die dortige Kriminalpolizei in Atem. Dabei sind diese Verbrecher von besonderem Typ. Sie betreiben den Raub beinahe wie ein ehrliches Handwerk. Sie halten Maß. Und sogar Formen.
Man tonnte der verwegenen Burschen, die stets schwer bewaffnet auf Beute ausgehen, bisher nicht habhaft werden. Der eine, Balsis, ist ein alter Zuchthäusler; aber der andere, Kostarikas, eine Art verlorener Sohn Er war Gefangenenwärter im Zuchthaus Bajohren. Dort hat er aus Abenteuerlust den jetzigen Gefährten befreit und ist mit ihm gezogen. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, ein freies Leben zu fuhren. Schon oft waren sie umstellt, von Polizei und aufgebotenen Schützenfreiwilligen verfolgt und in Feuergefechte verwickelt, bei denen es Verwundete, einmal auch einen Toten gab. Aber die beiden Banditen sind stets entkommen und spurlos untergetaucht. Sie finden sicherlich Hilfe und Unterschlupf bei den kleinen Bauern der Gegend.
Kürzlich statteten die verwegenen Kerle dem Gut einer Gräfin P a t u l i ck i einen unerbetenen Besuch ab. Sie hatten kunstgerecht die Telephonleitungen zerschnitten und sperrten die Besitzerin mit ihrem
„Die Welt des Bauern im Licht der volkskundlichen Forschung". Professor H e l b o ck (Innsbruck) spraä) über „Siedlung und Haus im Leben des Bauern', Konservator A. Lämmle (Stuttgart) über „Wesen und Bedeutung von Sitte und Bräuchen im Leben des Bauern". Zu den Beratungen über die Stellung der Volkskunde in der Schule führte Prof. Freudenthal (Hirschberg) aus, die Volkskunde fei die nationalkundliche große Wissenschaft einer neuen deutschen Bildungs- und Erziehungslehre und eine fachkundliche Lehre von den volkstümlichen Gegenstandsbereichen, deren sie sich bedient. Volkserziehung müsse gerade heute Volkskunde sein im Sinne unserer Wissenschaft. Zum Thema „Volkskunde und höhere Schulen" sprach Studienrat Dr. Böhm (Berlin). Professor Meier (Freiburg) betonte in längeren Ausführungen über Sinn, Bedeutung und Ausgabenkreis des Verbandes der deutschen Dolkskundevereine die Tatsache, daß der Verband seine Tätigkeit auf den gesamten deutschen Kulturboden ausdehne. Der Beifall für seine Ausführungen steigerte sich, als Professor S p a h m (Berlin) in warmen Worten John Meier als Forscher würdigte und dadurch ehrte, daß er ihm als Dank der Wissenschaft die neugeschaffene goldene W.-H.-Riehl-Medaille überreichte. In einem anschließenden Vortrag setzte sich Ministerialrat Professor Dr. Eugen F e h r l e (Karlsruhe) mit dem Thema „Antikes und Christliches im deutschen Volkstum" auseinander.
Die deutsche Rechtswissenschaft ehrt einen amerikanischen Gelehrten.
Nach einer Meldung aus Mukden ist auf einer Zweiglinie der Eisenbahn Mukden — Kirin ein Äug, bestehend aus einem Personenwagen und 15 offenen Güterwagen, von 150 roten Banditen überfallen worden. Nack dreistündigem Kampfe wurden die Angreifer in die Flucht geschlagen. Don den Insassen des Der Deutsche Reichskrieaerbund „Kyffhäuser" Zuges wurden 14 Personen, darunter drei veranstaltete auf dem Kyffhäuser eine Landes-» japanische Polizisten und fünf Fahrgaste getötet
und fünfzehn, darunter fünf Japaner, verwundet. Die Banditen ließen viele Tote an der Stätte des Kampfes zurück. In den Güterwagen wurde Tele» fonmaterial und Benzin befördert.
Oie Landstingwahlen in Schweden.
Stockholm, 17. Sept. (DNB.) Da die Wah. len zu den provinzialen Landstingen noch nicht abgeschlossen sind, kann ein endgültiges Urteil über das Ergebnis noch nicht abgegeben werden. In palj. tischen Kreisen wird jedoch die Ansicht vertreten, daß die Stimmengewinne der Sozial, demokraten ihnen doch wohl nicht die ab, solute Mehrheit gegen die vereinigten bin, lichen Parteien sichern dürften, selbst bei Unter, stutzung der kleinen kommunistischen Parteien, Don denen eine sich Sozialistische Partei nennt. Sir wurde durch Zusammenschluß der von den Komin, tern unabhängigen Kommunisten mit den extreme» Elementen der früheren Sozialdemokraten gebildet Die Haltung der Landwirtschaftliche» P a r t e i, die bei den Wahlen auf Kosten der Kon, servativen und der Volkspartei Erfolge zu oen buchen hatte, ist indessen noch ungewiß. In her Reichstagsperiode 1933/34 waren nämlich viele Fragen durch ein Zusammengehen der Sozialdetno, traten mit den Landwirten gelöst worden.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 19. September.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk i Deutsche Märchenoper. Zum 80. Geburtstag do» Engelbert Humperdinck. 10.15: Praktische Rat. schlüge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezi.k. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittags. konzert III. 14.30: Wirtschaftsbericht. 14.50: „Uebr die Bedeutung der deutschen Feuerschutzwoche' spricht der Führer der deutschen Feuerwehr, &i< desbranddirektor Adolf Ecker. 15.10: 3mal 15 9h nuten aus dem Sendebezirk. 16: Nachmittagskon, zert. 17.30: Dem Kulturphilosophen des Drillen Reiches Paul Krannhals f zum Gedächtnis. Vertrag von Univ.-Prof. E. Jaensch, Marburg. 17.45: Stunde der Jugend. „Der Schimmelreiter". Ein hör- spiel. 18.20: Interessantes von unserer Reichsbahn. Zwiegespräch. 18.35: Dichter am Bodensee: Ernst Backmeister. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.45: Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. Den Weg frei zur Verständigung. 20.35: Stunde der jungen Nation. 21: Lachender Funk I. 22.20: Nach, richten. 22.30: Blick in die Leichtathletik der Welt 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Volksmusik. 24 bis 1: Kammermusik. 24 bis 1: De Mer Wald — deutsches Feld — deutscher Strom, ßmt Folge von Liedern und Gedichten.
Wettervoraussage.
Der Kern der nördlichen Störung, der nach Island zurückgedrängt worden ist, hat sich noch etwas vertieft. Gleichzeitig schrumpft das östliche Hoch von Norden her zusammen, so daß sich im Laufe der Zeit die Weststörung fortsetzt und allmählich zu unbeständigerem Wetter führt. Nach lokal bedingten Frühnebeln wird es zwar tagsüber vorerst noch aufheitern, jedoch kommt es auch zu Dunst- und Wolkenbildungen, die dann stärkeren Anstieg der Temperaturen verhindern werden.
Aussichten für Mittwoch, nebelig, dun^ stig, tagsüber auch wolkig, sonst auf Reiter nb, ini ganzen kühler.
Aussichten für Donnerstag: Allmäh-! liches Abflauen der beständigen Schön-Wetterlage.
Lufttemperaturen am 17. September: mittags 23,4 Grad Celsius, abends 15,5 Grad; am 18. September: morgens 11,2 Grad. Maximum 23,7 Grad, Minimum 14,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. September: abends 18,7 Grad; am 18. September: morgens 15 Grad Celsius. — Son- nenscheindauer 4,3 Stunden. ___
Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange.
Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans M, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VIII. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
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Am Montag, dem 17. d. M. entschlief sanft nach langem, mit grober Geduld ertragenem Leiden mein herzensguter Mann, unser stets treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Friedrich Maus
zwei Tage vor seinem 38 Lebensjahre.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen r
Elisabeth Maus Wwe,geb. Schieferstein, und Kinder.
Sieben (Neustadt 47), den 18 September 1934.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 19. September, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.
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Impftermin: RNttwoch 19. September 1934, 001
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Nachschau: TMttwoch, 26. September 1934, 15 bis 15% Uhr.
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Zu diesen Terminen können alle in 1933 ow früher geborenen Kinder, bei welchen der Nachwe>- der erfolgreichen Impfung bisher noch nicht erbrav wurde, vorgestellt werden. Die Kinder müssen n* rein gewaschenem Körper und reinen Kleidern Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, r denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind m» zugelassen.
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