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Br. 2 8 Erstes Blatt

184. Jahrgang

Dienstag, 18. September 1954

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Lächelnde Diplomatie.

5s gibt ein französisches Sprichwort:Qui B'ixcuse saccuse Wer sich entschuldigt, klagt sich er. Wie weit dieser primitive psychologische Satz ei die Diplomatie anzuwenden ist, der bekanntlich Lii Sprache dazu gegeben wurde, um die Gedanken 31 verbergen, kann man im allgemeinen dahin fjrellt sein lassen, aber bei den diplomatischen Ge­glichen, die soeben in Paris und Tokio Dunbar gleichzeitig zwischen den beiderseitigen Bot- l<jiftern und den Leitern der Außenpolitik statt- xeunden haben, wird man doch unwillkürlich an Eire alte Volksweisheit erinnert. Seit der Beendi- gng des großen Krieges, der das alte Bund­es zwischen Japan und England erst vtiühlte, bis es dann ganz erlosch, war, ohne daß Ii6c on allzu viel geredet wurde, eine sehr starke jlinäherung Frankreichs an Japan zu verzeichnen. E war auf allen Gebieten, nicht nur auf dem »Eschen, spürbar und entsprach auf beiden Seiten Del Bedürfnis, in etwaigen Konflikten einen star­ke! Partner zum mindesten zu wohlwollender Rmtralität zu verpflichten. Wie weit die Bezie- hu aen gingen, ob sie, wie vielfach behauptet iDroe, die Form eines vertragsmäßigen Bünd- iii|°5 erhalten haben, ist nie mit Sicherheit bekannt geworden.

' k eit die französische Diplomatie sich entschlossen ha die Verstimmungen Moskaus gegen das neue Deitschland wegen der Niederkämpfung des Kom- inrZismus auszunützen und das alte franzö- 1 UH - r u s s i f ch e Bündnis gegen Deutschland roioer aufzurichten, sind die Voraussetzungen der frr zösisch-japanischen Freundschaft zweifelhaft geworden. Wenn Frankreich als europäi- s äse r Verbündeter Sowjetrußlands bic?m im Falle eines Konfliktes in Dftafien den !HL"cn deckt, so gibt es der Moskauer Politik erst ^Möglichkeit, im fernen Osten aggressiv aufzutre- len zum mindesten den japanischen Plänen in der Oimdschurei und China stärkeren Widerstand ent- ztt:mzusetzen, als es dies bei europäischer Gebun- Kenoe-it könnte. Das intime Liebesspiel zwischen Pa- tiriund Moskau ist deswegen in Tokio sehr auf» netsam, wenn auch mit japanischer Undurchdring- iilf«it beobachtet worden. Dazu kommt die von Faikreich betriebene und gegen alle Widerstände Eingesetzte Aufnahme der Sowjets in d>r. Völkerbund, dem Japan den Rücken ge- krsiit hat, seit man in Genf versucht hatte, die oft» aiiitischen Vorrechte Japans durch die Kontrolle des Mkerbundes zu beschneiden. Diesen Genfer Tenden- Vi sieht sich Japan in verstärktem Maße ausge- jetz wenn jetzt Sowjetrußland als asiatischer Gegen- ||üer sich der Genfer Klaviatur bedienen kann. Uüq dafür ist Frankreich verantwortlich, t>a: in seiner traditionellen deutschfeindlichen Po- liti befangen, die Wirkungen auf internationale

. Behältnisse nur zu leicht vergißt.

fjun ist es daran erinnert worden, denn sobald bielßinien seiner neuen europäischen Allianzpolitik eibnnbar wurden, traten auch sofort Gerüchte auf, dieivon einer Annäherung Englands an 3cip an, ja von einer Erneuerung des früheren Siiibniffes wissen wollten. Dies ist zwar von dei- ; bm Seiten bestritten worden, was natürlich kein 'ßwnö ist, daß man solche Pläne nicht wirklich und 'LAllich verfolgt. Jedenfalls ist man in Paris et- im< ängstlich geworden und hält es an der Zeit, ibi japanischen Verstimmung entgegenzuarbeiten. Ißeisn Zweck sollten die beiden erwähnten diplo- tüatischen Unterredungen in Paris iiinj Tokio dienen. Der japanische Außenmini- sstrLHirota hat die Versicherungen des französischen ! Lüchafters, daß die neue Orientierung Frankreichs e)i -JOwjetrußland die guten Beziehungen zu Ja- jpNi nicht berühren und Japan keine Schwierigkei- ilei bereiten würden, mit der gebührenden diplo- 1 iratifc^en Höflichkeit ausgenommen, und zu gleicher t, giii hat der japanische Botschafter Sato in Paris 1 Mstellt, daß nach den Erklärungen des Quai ibv'say ein» französische Vermittlung in den lau- t fflfcn Konflikten zwischen Japan und Sowjetruß- llol in Ostasien nicht in Frage komme. Mit dieser klimatischen Uebermalung ist natürlich die Tat= sich! nicht beseitigt, daß die intime Zusammenarbeit 5 Maus mit Paris, die Einbeziehung Sowjetruß- Ulcuti in alle internationalen Berechnungen und 2ffaditfpiele eine völlig neue Lage geschaffen h Iden, welche die andern Großmächte, übrigens rtihi nur Japan, sondern auch England und die SBinmigten Staaten zur Vorsicht und gegebenen» f|a!s zu Umlegung des Steuers veranlassen müs- f |ei

| pne ähnliche Situation ist, beschränkt auf den e inaääischen Raum, in dem Verhältnis zwi - f 14<m Ungarn und Italien eingetreten. Das 5 Eir.imis zwifchen Jtalien und Ungarn war eine der firmsten und grundlegendsten Schöpfungen der 5 Cphmatie Mussolinis. Durch die Bindung Ungarns citItalien schuf er sich das Gegengewicht S) .giE n Jugoslawien und d i e Kleine CErsente, schlug die Brücke zu einer starken Stel- Liuigjin Mitteleuropa und ermöglichte so einen vor- DDigrnben Einfluß in der österreichischen Frage; auf die: anderen Seite erhielten die ungarischen Forde- riumn auf Revision seiner ungerechten Grenzen ti«Italien die erste Fürsprache einer Großmacht uni »den Charakter einer politischen Realität, den b: Io, leine ohnmächtige Ungarn sonst kaum ernstlich HI jölei wahren können. Durch die Annäherung 0:1 Frankreich, die die italienische Politik in

Zeit verfolgt und die offenbar vor bindenden Stoffen steht, ist die Basis der italienisch-ungari- btin: Freundschaft grundsätzlich verändert. Eine st^Misch-italienische Entente hat die zwingende 8ft?, daß sich auch die Gegnerschaft zwischen Jta- li 6 it mb der Kleinen Entente abträgt und zu e ^Anerkennung des Besitzstandes der österreichi­sch Nachfolgestaaten durch Italien führt. Gerade

Die pariser Friedensdikiaie find die Quelle des Unfriedens in Europa.

Rur die Beseitigung derttngerechtigkeiten gegen Deutschland kann einen neuenKrieg verhüten. - Frankreichs Bündnispolitik verschlimmert die Lage. Was wird von England erwartet?

Ein Warnruf Snowdens.

London, 18. Sept. (DNB. Funkspruch.) Lord Snowden, der Schatzkanzler im ersten und zwei­ten Kabinett Macdonald, beschäftigt sich in einem Aufsatz in herDaily Mail" mit der Zukunft Euro­pas. Er sagt u. a.: Es wird keine Anstren­gung gemacht, die Beschwerden gewisser Länder zu berücksichtigen, die den Frie­den Europas gefährden. Anstatt zu versuchen, diese Ungerechtigkeiten wieder gut» zumachen, beschäftigen sich die Mächte, die die Urheber dieser Ungerechtigkeiten find, damit, Bünd­nisse zu schließen, um die Ungerechtigkeiten auf­rechtzuerhalten. Dieser Weg führt unmittel­bar zu einem neuen Krieg.

Die hauplursache der europäischen Unruhe und der fieberhaften Bemühungen um Vermehrung der Rüstungen, um den Abschluß von Verteidi­gungsbündnissen, sind in dem Versailler Vertrag und in den Vertragen zu suchen, die zur Zerstückelung Oesterreich- Ungarns führten. Bevor diese Vertrage nicht revidiert sind, wird es in Europa kei­nen Frieden geben.

Der Krieg wird nur solange aufgeschoben werden, bis die gekränkten Nationen sich stark genug zu dem Versuch fühlen, die Gerechtigkeit, die ihnen von den anderen Mächten verweigert wird, gewalt­sam zu erringen. Dies ist der Kern der europäi­schen Lage. Inzwischen verschlimmert die Politik Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und der Kleinen Entente neuerdings anscheinend m i t Unterstützung Rußlands, die Lage. Die unterdrückten Nationen erhalten Grund zu dem Glauben, daß ein geschlossener Wille besteht, sie mit Gewalt in Unterwürfigkeit zu halten.

Deutschland verließ den Völker­bund, da es mit Recht glaubte, daß die ande­ren Mächte entschlossen seien, ihm die Rüstungs­gleichheit zu versagen. Deutschland hat das noch nicht dagewesene Angebot ge­macht, jedes, auch das bescheidenste Maß von st ungen anzunehmen, wenn die anderen Mächte es sich selb st auf­erlegen. Dies war der Prüf st ein der Ehrlichkeit der anderen Mächte. Wie sehr wir auch einige der Kundgebungen der jetzigen Stimmung des deutschen Volkes bedauern, so müssen wir doch zugeben, daß sie zum großen Teil das Ergebnis langer Jahre der Demütigung und des Leidens sind. Eine Ration von 60 Millionen stolzen und vaterlandsliebenden Menschen kann nicht ewig in einer Stellung der Unterlegenheit gehalten werden.

Wenn Deutschland zu dem Versuch getrieben würde, seine Rechte mit Waffengewalt zu gewinnen (eine Annahme Snowdens, die in den Tatsachen der deutschen Politik keine Stütze findet. Die Schriftl.), so würde die Schuld nicht ausschließ­lich bei Deutschland, sondern in der Hauptsache b e i den Mächten liegen, die durch Versagung der Gleichheit Deutschland den Glauben und die Hoffnung auf etwas anderes als feine eigenen Waffen, beraubt haben. Wenn es zum Kriege kommen würde, sollte Großbritannien dann kämpfen, um die schlechten Bestimmungen aufrecht­

zuerhalten? Diese Frage würde vielleicht das bri­tische Volk beantworten.

Wenn eine britische Regierung den Mut und die staatsmännische Fähigkeit hätte, zu erklä­ren, daß sie an keinem Kriege gegen Deutschland leilnehmen würde, so­lange Deutschland durch den Vertrag zugeteil­

ten Beschwerlichkeiten nicht behoben wür­den, würde die Handlungsweise entweder zu einer Revision des Vertrages führen oder würde die Verantwortung für den Krieg den Mächten aufbürden, die diese Ungerechtigkeiten nicht beseitigen wollen.

Kommunistische Zersetzungsarbeit in der schwedischen Wehrmacht.

Ein Warnruf des schwedischen Generalstabschefs. Unzureichende Gegen­maßnahmen.

Stockholm, 17. Sept <DNB.) Das Stock- holmer konservative AbendblattN y a D a g l i g t Allehanda" bringt in großer Aufmachung eine Erklärung des schwedischen General­stabschefs über die kommunistische Wühlarbeit und Zersehungsarbeit in der schwedischen Wehr­macht. In der Erklärung des Generals heißt es wörtlich, daß die staatsfeindliche Agitation einen solchen Umfang und derartige Formen angenom­men hat, daß eine ernfte Gefahr für den Zusammenhalt der Armee besteht.

Auf Grund der Berichte, heißt es in der Erklä­rung weiter, die er als Generalstabschef der Armee erhalte, mache sich die kommunistische Propaganda bei sämtlichen Truppenteilen geltend. Es sei selbstverständlich, daß die einzelnen Truppen­kommandos alles täten, um diese Zersehungsarbeit zu unterdrücken. Es müsse aber betont werden, daß die gegenwärtigen Verhältnisse alles andere als zufrieden st eilend seien. Von der Armee sei der versuch gemacht worden, wirksamere gesetz­geberische Maßnahmen zu erreichen. Die Beratun­

gen der Regierung darüber seien jedoch noch nicht abgeschlossen.

Das Blatt fügt hinzu, daß die kommunistische Agitation auch innerhalb der Marine ihr Unwesen treibe und besonders in den Monaten Juli und August eine Verstärkung erfahren habe. Die bestehenden Gesetze seien, so unter­streicht das Blatt mit Nachdruck, zur wirksamen Bekämpfung der roten Propaganda völlig un­geeignet. Zum Beweis für die unzureichende Gesetzgebung bringt das Blatt eine Meldung aus Soüeftea, nach der ein Soldat wegen der Verbrei­tung von antimilitaristischen, kommunistischen Pro­pagandaschriften nur z u einem Monat Ge­fängnis verurteilt wurde. Dabei habe der Verurteilte zugegeben, der Kommunisti­schen Partei anzug et) Ören und aus po­litischen Motiven gehandelt zu haben, lleberdies habe die Untersuchung erwiesen, daß kommunistische Parteifunktionäre dem Soldaten bei seiner Zersehungstätigkeit Hilfe geleistet haben.

planmäßige Ausrottung der Minderheiten in Eowjetrußtand.

Wird der Völkerbund sein neues Mitglied zur Beachtung des Nationalitäten­rechts anhalten?

Wien, 17. Sept. (DNB.) Der Generalsekretär des europäischen Minderheiten-Kongresses Dr. Ewald Amende schildert in der christlich-sozialen Reichspost in drastischer Weise im Zusammenhang mit dem Eintritt Sowjetrußlands in den Völkerbund die planmäßige Vernichtung der im Be­reiche der Sowjetunion lebenden Völ­ker s ch a s t en durch die Moskauer Regierung. In der Darstellung wird besonders eingehend die Ver­nichtung des Rußlandsdeutschtums im Sowjetstaat geschildert. Von den 1933 noch eine Million zählenden deutschen Volksgruppen sollen nahezu 1 4 0 0 0 0 durch Hungertod und durch systematische Verbannung in die Wäl­

der Rußlands vernichtet worden sein. Das wahre Gesicht der heutigen Moskauer Nationalitä­tenpolitik sei die planmäßige Ausrottung der kulturellen Bestrebungen aller Völker und Volksgruppen. Angesichts des Vorgehens der Moskauer Behörden gegen die einzelnen Volksgrup­pen sei jetzt beim Eintritt Sowjetruhlands in den Völkerbund die Anerkennung der Grund­sätze des Nationalitätenrechtes von feiten der Moskauer Regierung durchzusehen. Werde dies unterlassen, so würde dies nur eine Ermunte­rung für die Moskauer Regierung bedeuten, das Vernichtungswerk fortzusehen und zu beenden.

Der Deutsche Lrutedauktag Sonntag, 30. September, im Gau Heffen-Aassau

gegen diese aber richten sich hie ungarischen Revisionsforderungen, die Italien bis­her als Verbündeter Ungarns unterstützte. Es ist daher verständlich, daß man sich in Budapest durch die überraschende Wendung der italienischen Poli­tik betrogen fühlt. Diese Befürchtungen hat der frühere ungarische Außenminister Graf B e t h l e n in einem Zeitungsartikel und in einem Interview vorsichtigen, aber genügend deutlichen Ausdruck ge­geben, sichtlich zu dem Zweck, in Rom zu verstehen zu geben, daß mit der Preisgabe der ungarischen Interessen durch Italien die Voraussetzun­gen entfallen, unter denen sich Ungarn seiner­zeit in die Gefolgschaft der italienischen Diplomatie begeben hatte.

Auch in diesem, dem französisch-japanischen Falle entsprechenden Beispiel für die Rückwirkungen der gegenwärtigen Umgruppierungen, werden wir wahrscheinlich in den nächsten Tagen aus Rom die beruhigenden Versicherungen hören, daß diealte traditionelle Freundschaft" zwischen Ungarn und Italien nicht gestört sei. Es ist eine alte Erfahrung und Gewohnheit, daß das lächelnde Gesicht der Diplomatie die Sorgenfalten politischer Verände­rungen nicht zeigt; sie ist an diese Methode noch gewöhnt aus den Zeiten, in denen die Schicksale der Völker noch ohne Teilnahme der Oeffentlichkett m den Kabinetten und durch dynastische Verbindungen entschieden wurden. Heute sind uns solche diplo­matische Bulletins, durch die das Bestehen un­getrübter Beziehungen" versichert wird, nur Bestä­tigungen vorhandener Gegensätze und sichere An­zeichen, daß das heute Bestehende in Fluß geraten, Neues im Werden ist.

Nachfolgend gibt der Gaupropaganda- l e i t e r und Leiter der ßanbesfteHe Hessen- Nassau des Reichsministeriums für Volksauf­klärung und Propaganda im Auftrage des Gau­leiters die allein maßgebenden Richt­linien bekannt.

I.

Am 30. September gedenkt das ganze deutsche Volk des Segens unserer Heimaterde und dankt dem Bauern für feine schwere, mühereiche und sorgenvolle Arbeit. Dieser Ehrentag für den deut­schen Bauern findet seinen Höhepunkt in dem Staatsakt auf dem Bückeberg bet Hameln (von 15 bis 17 Uhr) mit der Rede des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler, die über alle deutschen Sender dem deut­schen Volk vermittelt wird.

Im Gau Hessen-Nassau ist der Gaupropa­gandaleiter der NSDAP, vom Gauleiter mit der Organisation des Erntedanktages beauftragt; für die Durchführung in den 38 Kreisen sind die Kreispropagandaleiter bestimmt. Die Kreispropagandaleiter arbeiten in engster und kameradschaftlichster Fühlungnahme mit den zustän­digen Bauernführern sowie den Kreis- warten der N S G.Kraft durch Freude".

Alle Gliederungen der Bewegung stehen für die Durchführung des Programms zur Verfügung.

II.

Niemand ist befugt, neben dem allgemeinen Pro­gramm Sonderveranstaltungen irgendwelcher Art durchzuführen. Von dem Tage dieser Bekanntmachung bis einfchl. 30. September ist für öffentliche Feste (Kirchweihen usw.) Sperre. Nur in den dringendsten Fällen können vereinzelt Ausnahmen zugelassen werden. Meldung hierüber ist umgehend zu erstatten.

III.

Im Gegensatz zu den Massenaufmärschen des 1. Mai wird der Erntedanktag im kleineren Kreis durchgeführt und zwar folgendermahem a) in Großstädten und größeren

Städten

werden die Kundgebungen in die Vororte mit landwirtschaftlichem Einschlag oder in nicht allzu weit liegende Bauerndörfer ver­legt. Die Kreispropagandaleiter stellen einen ge­nauen Plan auf und bestimmen den oder die Plätze (Gartenwirtschaften usw.), auf denen die Rede des Führers übertragen wird. Diese Orte und Plätze sind in der gesamten lokalen Presse so oft und so Deutlich bekanntzugeben, daß jeder sich diese Orte