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Wirtschaft

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In der zweiten Iuliwoche hat sich nach dem ^en Raum (93 d. 5). mehr als im Vormonat).

Reichsbankausweis die gesamte Kapitalanlage der Uten $ ben Baubeginnen betrug

(ycrimt unter oem ormgenoen yeruaoji, einen <>eu- ' 1 r xu-

gen zum Meineid verleitet zu haben, verhaftet und Provinz Oberhessen insgesamt.

Die Festpreise für Weizen sind folgende: Für

sofort abgeführt.

November 202 RM., Dezember 203,50 RM. Für

LPD. Fran

Zeit vom 1.5. bis 16. 8. 210 RM. pro Tonne.

wild soll dagegen abgeschossen werden. Diese Maß­nahmen sind darauf zurückzuführen, daß der Be­stand an Mutterwild im Taunus viel zu groß ge­worden ist, wodurch das Geweihwild gelitten hat.

LPD. Darmstadt, 17. Juli. Das hessische Sondergericht verhandelte gegen eine Anzahl Nörg­ler und Leute, die sich schwere Herabsetzungen der Reichsregierung hatten zuschulden kommen lassen. Der Richard Oppenheimer aus Lorsch hatte schwere Verdächtigungen gegen den deutschen Arbeitsdienst ausgesprochen, hatte sich zudem seiner vorläufigen Festnahme widersetzt und sich zu Drohungen hin- reihen lassen. Wegen der besonders provokatorischen Art, in der sich der Angeklagte benommen hat, wurde er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der ehemalige Reichsbannermann Coy aus Eber- ftadt erhielt sechs Monate Gefängnis, wobei das Gericht dem Angeklagten seine gute Führung im Kriege zugute hielt. In einem andern Falle setzte das Gericht Zweifel in die Aussagen von Zeugen und sprach den Angeklagten aus Wald- rnichelbach frei. Otto Mahr aus Neuß, der zuletzt in Darmstadt wohnte, hat bei einem Rundfunkvor­trag tatsächlich unwahre Behauptungen über den Führer und den Reichsminister Göring gemacht. Das Gericht verurteilte ihn deshalb zu acht Monaten Gefängnis. Der Zeuge Friedrich Morchel, der in dieser Sache Dernommen worden war, wurde vom Gericht unter dem dringenden Verdacht, einen Zeu-

Brieffaften der Keöaffion

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h. h. in G. Trotz Einleitung des Entschuldungs­verfahrens über den Betrieb des Hauptschuldners bleiben die Verpflichtungen des Bürgen bestehen. Sie müssen also auch die Zinszahlungen leisten.

h. B. in G. Das Fischereirecht steht grundsätzlich der politischen Gemeinde für ihre Gemarkung zu. Es kann aber auch ausnahmsweise dem Grund­stückseigentümer zustehen. Ob dies hier der Fall ist, ist aus Ihrer Anfrage nicht ersichtlich. Der Müller müßte sich jedenfalls auf einen besonderen Rechtstitel berufen, wenn er das Fischereirecht für sich in Anspruch nehmen will.

Hessen-Nassau: W XIII: Reg.-Bez. Kassel: Gelnhausen, Marburg Stadt und Land, Schlüch­tern, Reg.-Bez. Wiesbaden: Kreis: Biedenkopf, Dillkreis, Limburg, Oberlahnkreis, Oberwesterwald­kreis, Wetzlar. Hessen (Freistaat): W XIII:

0,50 v. H. fester.

Auch im Verlauf e blieb das Geschäft klein und die Kurse uneinheitlich. Fest lagen Aschaffenburger Zellstoff mit plus 2 v. H. auf 65 v. H., ferner Gebr Junghans mit plus 1,25 v. H. auf 42,75 v. H. und Goldschmidt mit plus 1 v. H. auf 74,50 v.H. Ande­rerseits gaben Harpener 0,50 v. H, Phönix 0,75 v. H., AKU. 0,25 v.H., Waldhof 0,75 v. H. und Reichsbankanteile 0,25 v. H. nach. Farben Hieben unv. 149,75, fest lagen Elektr. Lief, plus 1,50 v. H.

Am Rentenmarkt zogen Altbesitz um 0,25 o. H. auf 95,25 v. H. Geld an. Goldpfandbriefe blie­ben meist gut behauptet, vereinzelt noch etwas höher, nur Rhein. Hyp. waren etwas angeboten und weichend. Liquidationspfandbriefe meist um 0,25 v. H. niedriger, Kommunal-Obligationen gut ge­halten, teilweise 0,25 bis 0,40 v.H. höher. Stadt­anleihen gingen überwiegend zurück, besonders Hei­delberger minus 1 v. H.

Tagesgeld blieb zu 3 v. H. leicht und unverändert.

Abendbbörse still.

Die Umsatztätigkeit an der Abendbörse war in­folge des herrschenden Auftragsmangels sehr klein

17 CE.-Ir hipfp« qnhr 'bie ersten Monate des Jahres 1935 betragen die

8Ä596 »«ÄßÄte

Mtiagsbörfe lustlos.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Die Börse ver­harrte angesichts der wieder nur geringen Publt- kumsbeteiligung weiter in Geschäftsstille. D)aauch die Kulisse'nur wenig Neigung zu Eigenschaften zeigte, beschränkte sich die Umsatztättgkett auf em Minimum. Unter diesen Umständen blieben einige günstige Nachrichten, wie der Stickstoffpakt und der günstige Stand der deutsch-französischen Wirtschafts- Verhandlungen sowie Untersuchungen über die stei­gende Ertragsfähigkeit der deutschen Aktiengesell­schaften fast ohne Einfluß. Auch die neueste Ent­wicklung unserer Außenhandelsbilanz, die für ben Monat Juni eine weitere Verminderung der Pas­sivität brachte, machte keinen sichtbaren Eindruck. Immerhin gaben diese Mitteilungen der Tendenz [Ute Stütze. Die Kursentwicklung war etwas

Noch heute erwirb das Zeichen der Sportflieger!

Jeder deutsche Volksgenosse kann es besitzen, wenn er Mitglied einer Flieger - Ortsgruppe wird.

kein Deutscher darf bei dieser Förderung unserer Sportftiegeret fehlen.

TNonatsbeltrag: Aktive Mitglieder 1, Mark, fördernde Mitglieder 2, Mark. Jedes Mitglied darf das Flieger-Abzeichen tragen.

Anmeldungen an die Geschäftsstelle der Alle- ger-Ortsgrnppe Gießen, Kreisamt Gießen.

Di e Pariser Stickstoffeinigung. Durch die auf der Pariser Konferenz zwischen den chilenischen Stickstoffherstellern und den europäischen Erzeugern von synthetischem Stickstoff getroffenen Vereinbarungen soll dem Pretskampf in der Stick­stoffindustrie ein Ende gesetzt werden. Den Chilenen wurden ferner auf Grund eines besonderen Quoten- systems gewisse Zugeständnisse für die Belieferung des europäischen Marktes gewährleistet.

Frankfurter Börse.

Reichsbank nur geringfügig um 7 Mill. Mark ver­ringert. Lediglich der Bestand an Lombardforderun­gen ist um 12 auf 60 und der Bestand an Reichs­schatzwechseln um 6 auf 20 Mill. Mark zuruck- gcgangen, während der Bestand an Wechseln und Schecks sogar eine geringfügige Steigerung um 4 auf 3305 Mill. Mark aufweist.

Diese etwas ungewöhnliche Bewegung könnte in Zusammenhang gebracht werden mit der täglichen Devisenrepartierung, indem die Firmen das Be­streben haben, über Giroguthaben zu verfügen, um bei etwas stärkeren Devisenzuteilungen die not­wendigen Guthaben bei der Reichsbank zu haben. Die Steigerung der Giroguthaben um 48 auf 606 Mill. Mark läßt auch auf einen solchen Zusammen­hang schließen. Der Bestand an deckungsfähi- gen Wertpapieren ist weiter um 7 auf 387 Mill. Mark angestiegen, während die sonstigen Aktiven einen Rückgang um 9 auf 571 Mill. Mark verzeichnen. Der gesamte Notenumlauf ist um 36 auf 3596 Mill. Mark, der Umlauf an Rentenbank­scheinen um 4 auf 331 Mill. Mark zurückgegangen. Aus der anderen Seite sind 22 Mill. Mark Scheide­münzen in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen. Neu ausgeprägt wurden 9, wiedereingezogen 8 Mill. Mark. Der Deckungsbestand weist insgesamt eine kleine Steigerung um 0,8 Mill. Mark auf. Der Goldbestand stieg um 2 auf 72 Mill. Mark, während der Bestand an deckungsfähigen Devisen um 1,2 auf 5,6 Mill. Mark zurückging. Der Deckungsbestand deckt den Notenumlauf mit 2,2 v. H. gegen 2,1 v. H. in der Vorwoche. Der ge­samte Zahlungsmittelumlauf beträgt 5520 Mill. Mark gegen 5321 Mill. Mark zur gleichen Zeit des

Die Zunahme bei' den Baubeginnen betrug 140 v H 875 900 cbm umbauter Raum wurden in Angriff ' genommen. Die Bnuerlaudniffe wie,en gegenüber dem Vormonat etne Abnahme um 21 n. S). auf, mit 741 800 cbm war das Ergebnis doch noch beträchtlich. Bei allen drei Baustadien wurden die Voriahrsziffern übertroffen und zwar um 210279 und 197 o. S). Der April ro.es eme Zunahme der Bauaollendungen und Bauerlaubmste auf, dagegen eine Abnahme der Baubeginn- Im Berichtsmonat gingen die Fertigstellung öffentlicher (Bebäube um 78 o. S). auf 17 900 cbm_ umbauten Raum zurück, die Bauerlaubm fe um 6t> v. ch. auf 55 000 cbm. Die Baubegmne stiegen um 282 vH. auf 146 000 cbm. Die Borjahresergebniffe wurden durchweg übertroffen, bei ben Baubeginnen um fast das Siebenfache.

Geschäft nahm einen mittelmäßigen Verlaus. Es er» zielten: Blumenkohl 15 bis 35, Buschbohnen, grüne 10 bis 12, gelbe 12 bis 14, Stangenbohnen 15 bis 18, Erbsen 25, Eskarol 10 bis 12, Salatgurken 10 bis 30, 20 bis 25 holl.., Einmachgurken, Salz 1,80 bis 2,30, dieselben, Essig 1 bis 1,40, Karotten, Bdl. 4 bis 5, Kartoffeln, Erstlinge I 7,50 bis 7,75, II 4,50 bis 5, Böhms I 7 bis 7,25, II 4,50 bis 5, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 5 bis 9, Rettich 4 bis 5, Römisch­kohl 5 bis 6, Rote Rüben 6 bis 7, Rotkraut 10 bis 12, Spinat 12 bis 15, Tomaten I 16 bis 18, II 12 bis 15, ital. 10, holl. 11 bis 12, bulg. 8 bis 9, Weißkraut 5 bis 6, Wirsing 5 bis 7, Zwiebeln mit Schlotten 4 bis 5, Pfälzer 7 bis 7,50, ital. 7 bis 7,50.

Der Ob ft mar ft wies reichliche Zufuhren von Frühbirnen, Pfirsichen und Pflaumen auf. Gutes Angebot hatten hatten Aprikosen, Himbeeren, Som­meräpfel und Frühzwetschen. Preise für Aprikosen etwas höher, sonst kaum verändert. Das Geschäft war in besseren Obstsorten lebhaft, im übrigen schleppend. Es erzielten: Sommeräpfel I 15 bis 23, II 8 bis 12, Aprikosen I 25 bis 35, II 18 bis 22, Frühbirnen 12 bis 16, Brombeeren 50, Heidelbeeren 26 bis 28, Himbeeren, Garten 28 bis 35, dieselben, Wald 20 bis 22, Johannisbeeren 11 bis 13, Kirschen 16 bis 24, Sauerkirschen 12 bis 16, Pfirsiche I 20 bis 25. II 15 bis 18, ital. 17 bis 32, Pflaumen 12 bis 18, Reineclauden, unreif 15 bis 16, Spillinge 20 bis 24, Stachelbeeren 8 bis 12, Trauben 100 bis 115 holl., Frühzwetschen 20 bis 23, Zitronen, 150 Stück, 550.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 17. Juli. Auftrieb: 517 Rinder, davon 35 Ochsen, 16 Bullen, 466 Kühe oder Färsen, 311 Kälber, 780 Schweine. Notiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen al) 28 bis 31 c) 23 bis 27, Bullen c) 23 bis 25, Kühe a) 23 bis 28 b) 15 bis 22, c) 8 bis 14, Färsen a) 27 bis 33, b) 23 bis 26; Kälber b) 32 bis 42, c) 25 bis 31, d) 18 bis 24; Schweine b) 48 bis 50, c) 44 bis 50, d) 43 bis 48. Marktverlauf: Rinder ruhig, Heber* stand; Kälber ruhig, geräumt; Schweine mittel, kleiner Ueberstand.

Vorjahres.

Oie Neuordnung der Festpreisgebiete für Roggen und Weizen.

Mit der Neuordnung der Getreidewirtschaft ist auch eine Aenderung und Vermehrung der bisheri­gen Festpreisgebiete vorgenommen worden. Im einzelnen interessiert folgende Zusammenstellung, die die Einordnung heimischer Bezirke in die ein­zelnen Festpreisgebiete zeigt:

Koggen.

Hessen-Nassau: R XIII: Reg.-Bez. Kassel, Kreis: Gelnhausen, Marburg Stadt und Land, Reg.-Bez. Wiesbaden, Kreis: Biedenkopf, Dillkreis, Limburg, Oberlahnkreis, Oberwesterwaldkreis, Wetz­lar. Hessen (Freistaat): R XIII: Reg.-Bez. Ober­hessen insgesamt.

Die Festpreise für Roggen in den genannten Ge­bieten (R XIII) sind folgende: Für die Zeit vom 16. 7. bis 31. 8. 157 RM. je Tonne, im Monat September 158 RM., Oktober 160 RM., Novem­ber 162 RM., Dezember 163,50 RM. Für die erste Hälfte des Jahres 1935 gelten folgende Festpreise: Januar 165 RM., Februar 166,50 RM., März 168 RM., April 169 RM., Mai 170 RM., 1. 6. bis 15. 7. 170 RM.

Weizen.

Oie Belebung der Bautätigkeit.

Die Belebung der Wohnbautättgkeit setzte sich im Mai weiter fort, in allen Baustadien wurden sowohl die Ergebnisse des Vormonats als auch die des Mai 1933 beträchtlich übertroffen. In den Gemeinden mit 10 000 und mehr Einwohnern sind lautWirtschaft und Statistik" insgesamt 1 5 0 0 0 Wohnungen durch Neu- und Umbau fertiggestellt worden, das sind 8 v.H. mehr als im April und 106 v. H. mehr als im Vorjahre. Die Zahl der Bau- beginne (9400) hat gegenüber dem Vormonat um 19 v. H. und gegenüber Mai 1933 um 38 v. H. zu­genommen. Bauerlaubnisse wurden für 10 600 Wohnungen erteilt, das sind 21 v. H. mehr als im April und 49 v. H. mehr als im Mai des ver­gangenen Jahres. Bei den Bauanträgen, über die nur von den Städten mit 50 000 und mehr Ein­wohnern berichtet wird, war das Ergebnis um

sich ein Auto anzuschaffen. Er blieb feinem Schlaf­wagen treu, der ihm den trauten Familienkreis ersetzte. Verwandte hatte er nicht, und seine ein- zigen Freunde waren die Angestellten der Schlaf­wagengesellschaft. Und so starb Godefrey Pierce, wie er gelebt hatte: im Pullman-Wagen, der ihm zu seiner Heimat auf Rädern geworden mar. H. S.

Amtsgericht Gießen.

Der Wilhelm Sch. aus Dillenburg fuhr am 27 März d. I. gegen 20 Uhr auf seinem Fahrrad die Frankfurter Straße in Richtung Stadt, ohne dasselbe mit einer hellbrennenden Laterne, mit einer helltönenden Glocke und mit einem Rück­strahler versehen zu haben. Das Gericht erkannte auf eine ©elbftrafe von 9 Mark.

Wegen Zuwiderhandlung gegen das Kraftfahr­zeugsteuergesetz hatten sich die Friedrich R. jun. und fen. aus Heuchelheim zu verantworten. Die An­geklagten unternahmen Lohnfahrten mit einer Taxe, ohne dieselbe versteuert zu haben. Halter des Wa- aens war der Vater. Das Gericht verurteilte ihn zu 150 Mark Geldstrafe, während der Sohn als Fahrer mit einer Geldstrafe von 75 Mark be­legt wurde. .

Aus Anlaß der Einleitung eines Strafverfahrens schrieb der Friedrich R. fen. aus Heuchelheim einen Brief an das Finanzamt in Gießen, 'N dem er auf die gröblichste Art die dortige Beamtenschaft be­leidigte. Diese schwere Entgleisung brachte dem An­geklagten 2 Wochen Gefängnis em. Auger- dem trägt er die Kosten des Verfahrens.

Strafkammer Gießen.

Arn Montag weilte die Strafkammer Gießen bis gegen 17 Uhr in Bad-Nauheim. Gegenstand der dortigen Verhandlung waren schwere Verfeh­lungen des Damian Schöffel. Der Angeklagte, der seinerzeit am Amtsgericht in Nauheim tätig war, ließ sich im Laufe der Zeit erhebliche Unter­schlagungen zu Schulden kommen. Um (eine Un­regelmäßigkeiten zu verdecken, vernichtete der Ange­klagte eine Anzahl Akten. Nach umfangreicher Be­weisaufnahme es wurden etwa 27 Zeugen ver­nommen erkannte das Gericht auf eine Zucht­haus st raße von ein Jahr sechs Mona­te n u n d 6 0 0 . R M. G e l d st r a f e. Dem An­geklagten fallen nach gesetzlicher Vorschrift die Ko­sten der Verfahrens zur Last.

Äom hessischen Gondergericht.

eine gute Stütze. Die Kursentwicklung war eiroas uneinheitlich, es ergaben sich aber nur geringfügige Veränderungen. Die Grundstimmung der Börse ist weiter freundlich und zuversichtlich. Farbenmdustrie eröffneten mit 149,75 unverändert, ebenso Deutsche Erdöl mit 117 v. H., während Goldschmidt ihre Stei­gerung um 0,50 auf 73,50 v. H. fortsetzten. Am Elektromarkt lagen die meisten Papiere mäßig und zwar von 0,25 bis 0,75 v.H. fester, nur Schlickert und Siemens gaben um je 0,50 v. H. nach. Am Montgnmarkt lagen Buderus Eisen 2 v. H. schwä­cher, ferner gingen Klöckner und Rheinstahl um je 0,25 zurück, dagegen zogen Harpener 0,50 v.H., Phönix 0,50 v. H. und Ilse Genuß 0,75 v. H. an. Am Schiffahrtsaktienmarkt gewannen Hapag 1 v. H. und Nordd. Loyd 0,13 v. H. Sonst eröffneten u. a. Zellstoff Aschaffenburg nach der jüngsten Steigerung 1 v. H., Daimler Motoren 0,75 v. H. schwächer, Ce- ment Heidelberg und Kunstseide AKU. behauptet, Gebr. Junghans 0,50 hoher. Am Rentenmarkt hat­ten Stahlvereins-Obligationen im Hinblick auf die Urteilsbegründung des Kölner Oberlandesgerichts in dem bekannten Streit größeres Geschäft bei um 1,25 v. H. höherem Kurs. Altbesitzanleihe und spate Neichsschuldbuchforderungen sowie die übrigen vari­ablen Werte eröffneten unverändert. Von fremden Werten lagen neben Anatolier Eisenbahn (plus 0,13 v. H.) vor allem mexikanische Anleihen bis zu

und meist nur auf wenige Spezialwerte beschrankt. Die Grundstimmung war weiter freundlich, wenn auch die Kursgestaltung wieder unregelmäßig war. Indessen hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten in engen Grenzen. Fest lagen Chadeaktten Lit A bis C mit plus 1,50 Mark.. Höher gesucht waren außerdem Kali Salzdetfurth, merklich niedri­ger notierten Reichsbank mit minus 1,5 v. H., fer­ner gaben Zellstoff Aschaffenburg und Lahmeyer bis 1 v. H. nach. Renten lagen ebenfalls sehr ruhig, Altbesitz minus 0,15 v. H., 6proz. Stahlverein-Bonds minus 0,50 v. H. Bon fremden Werten zogen Schweizer Bahnanleihen weiter an; 4proz. oon 191Z 177 (176), 3,5prozentige 166 (165). Sonst notierten u. a. Altbesitz 95,25, 6proz Stahlverein 79,75 Reichs­bank 153, Gelsenkirchen 59,75, Harpener 106 Salz, detfurth 165, Phönix 46,25, Rheinstahl W,25, Be- kula 142,75, Chade 199, Daimler 49,13, JG.-Farben 149,65, Lahmeyer 121, Schlickert 90,50.

Frankfurter Lbst- und GemMernarkt.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Am Gemüse- markt bestand in ausländischen Tomaten lieber- angebot, ferner starkes Angebot von Bohnen, Gur­ken und Kartoffeln. Erbsen knapp, Kohlrabi, Kopf­salat, Wirsing, Weißkraut und Rotkraut genügend. Die Preise für Gurken, besonders Einmachgurken, Kartoffeln und Tomaten gaben nach, für Erbsen zogen sie etwas an, für Salat und die übrigen Ge­müsearten waren sie nicht merklich verändert. Das

Taunushirsche dürfen nicht geschaffen- «Ä M°,

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Berlin

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Berlin

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16-7.

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16-7. | 17.7.

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93,5

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91,1

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95,13

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91,75

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89,5

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95,5

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133,5

Schluß. Mlnag- börse

93

101,4

93

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93

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93

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149,75

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90,25 39,75 13,75

124,75 124 165

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149,65

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68

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60,65

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22

197,5

176,5

132,13

49,13 61

77 93,65 45,75

242 90,75 39,75

13,5 124,75

124,5 164,75

Goldschmidt ....

Rütgeröwerke ...

Metallgeiellschast.

26,25

1,15

7,4

6,9

7,13

9,25

7,5

Mansfelder Bergbau ..

Kokowerke ..........

Phon»; Bergbau......

Rheinische Braunkohle» Rheinstahl.........

Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

26,5

1,2

7,55

26,25

1,15

7,3

6,9

7

9,13

7,5

7,2

9,13

62,5

67,65

48,5 64

Datum

.......01

.......0

.......0

10 241,75 .. 0 90,75 . 0 39,75 .. 0 13,75 .. 5 124,75 .. 5 125

7y,| 164,5

26,65

1,25

7,5

7,13 7,13

9,25

Philipp Holzmann ... Zementwerk Heidelberg »emeutwert Karlstadt..

% Deutsche ReichSanIeibe v 1927 % ehern.7% Di Reichöanl.v. 1929 5Vi% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche ölnI.-Ablüs.-Schuld mit Lutlos.Rechten .......

DeSgl. ohne Audlos.-Rcchte......

6% ehem.8°/o Hess. Bolkästaat 1929 trückzahlb. 102%) ........

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .......

5y«% Hess. Lander-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Au-ilos.-Rechten..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl ®olbpfe. 15 unkündbar bis 1935

1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar bU 1936 tyL% ehem. «'/,% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Pfandbrtese.......

ehem. <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Soldpse.....

6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- brtefanstaU, Pfandbriefe R. 19

8% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutich. Verrechnungskurs .

4% Oefterretchtfche Goldrente.... 4,20% Oesterretchische SUberrenke 4% Ungarische Soldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4deügl. von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zostanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

72,25 72,5 1 -

I 191 I 193,5 I

16.7. | 17-7.

Schultheis Batzenhoser .......0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........0

Orenstein & koppel..........0

Leonhard Dietz ..............o

Lhade......................io

kerumulatorrn-Fabrik........o

Lontt-Gummt......... 0

otpiupL .jx.,,« Schlußl Abend- SchUch- mitlaq, «'ÄrU 0» bürst 16-7 | 17.7.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzl bejchlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

17.7.

76,75

93,65

46

244

90,5

39,75

13,65

124,75

124,5

164,75

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.2H.

16.Juli

17-Juli

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Meld

Brie'

Geld |

Brie-

Buenos Atrer

0,608

0,612

0,610

0,614

Brüssel.....

58,58

58,70

58,61

58,73

Rio de Jan. .

0,184

0,186

0,184

0,186

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,44

56,56

56,46

56,58

Danzig.....

81,72

81,88

81,72

81,88

London .....

12,64

12,67

12,645

12,675

Heljingfors..

5,584

5,595

5,584

5,596

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,58

21,62

21,58

61,62

Japan......

0,749

0,751

0,749

0,751

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo.....:

63,53

63,65

63,54

63,66

Wien.......

48,45

48,55

48,45

48,55

Lissabon....

11,47

11,49

11,47

11,49

Stockholm...

65,16

65,30

81,80

65,20

65,34

Schweiz ....

81,64

81,67

81,83

Spanien....

34,32

34,38

34,32

34,38

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

Neuyork...

2,512

2,518

2,512

2,518

Gchluv- tur«l

Schluß!. Abend- bSrse

SchiuH- turS

Schlußk. Mittag- bSrse

Datum

16-7.

17.7-

16-7.

17.7-

4% bergt. Serie 11 ........

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4f4°/s>Rumän.vereinh.Renrev.lüi3 4% Rumänische vereinh. Rente ..

3%% Anatolier .....

Yamvurg-Amertka-Pakei .0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschiff........0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

Dresdner Bank..............O

Reichsbank ................ 12

A-ir.G......................o

Bekula.....................o

Elektr. LieferungSgesellschast ... 6

Licht und Kraft ... 6

gelten & Guilleaume......... O

Gesellsch.s.EIektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 5

Schuckert L Eo..............5

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer & Lo............. 10

Buderus ...................0

Deutsche Erdbl ...............

Gelsenkirchener.......... c

7,6 4,25

7,1

35,1

26,5

30 64,75 89,75 57,75

62 64,5 154

23

143

91

109,25

66,5

108

101

91 149,5 122,4

76

117

59,25

106

160,25

71,75

65

7,6

4,4

7,1

4 35,25

27,4

30,4

65 90,25

57,5

62

65

153

23,13 142,75

92,75 109,75

66,75

108 102,25

9 .15

148 25

121

74,75

117

59,75

106

163 126,75 72,25 65,13

7,1

3,9

35,3

26,4 24,75

30,75

65 90,75

58

62

64,5

154

23,25

143

91,25

109

66,5

108,4

91,4 148,75 122', 75

76,5

117,5

60

106

74,65

161,5

127

71,75

65,65

4,4

7,1

4,13

35,25

27,4

25,5

30,5

65,5

91

57,5

62,25

65 154,5

23,25

142,9

92,5

110

66,65

108,5

102,5

90,75

148

121,9

75,5 117,25 59,65

106

74,4

163

128

72,25 65

Harpener...................(

Voesch EisenKöln-Neuessen .. c

Ilse Bergbau ...............<

Ilse Bergbau Genüsse ........<

Klöcknerwerke ........ <

WanoeSmanu-Rüde, ........

Berlin, 17.Juli |

Geld

Briei

Amerikanische Noten..............

2,465

2,485

Belgische Noten..................

58,45

58,69

Dänische Noten .................

56,41

56,63

Englische Noten .................

12,60

12,66

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten...............

169,31

169,99

Italienische Noten................

21,46

21,54

Norwegische Noten ..............

63,37

63,63

Deutsch Oesterreich, 1 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

4*

Schwedische Noten...............

65,04

65,30

Schweizer Noten.................

81,49

81,81

Spanische Note» ..................

Ungarische Note»................