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beste Zeit erzielt hatte, gewann auch den Endlauf sicher in ansprechender Zeit.

Kugelstoßen (8 Pfd.): 1. Witzel (Eintracht Frankfurt) 8,43 Meter; 2. L. Diehl (Gießen 1900) 8,02 Meter; 3. Heuschmann (Nürnberger SC.) 7,70 Meter; 4. Thieraart (J.-G.-Sportverein Frankfurt). Die weitaus kräftigere Eintrachtlerin war nicht ein­zuholen.

Jugend C: 50 Meter: 1. Kenner (VfB. Stuttgart) 6,5 Sek.; 2. Goß (Gießen 1900) 6,7 Set.; 3. Muller (SC. 80 Frankfurt) 6,8 Sek.; 4. Weid­mann (Darmstadt 98). Kenner, der beste württem- bergische OJugendliche bewies hervorragendes Kön­nen. Bertold Goß lief ebenfalls gut.

Jugend C : 10 0 Meter: 1. Kenner (VfB. Stuttgart) 12,7 Sek. 2. Goß (Gießen 1900) 13 Sek. 3. Müller (SC. 80 Frankfurt a. M.) 13,3 Sek. 4. Weidmann (Darmstadt 98). Die Plazierung war hier dieselbe wie beim 50-Meter-Lauf. Allerdings kam die Ueberlegenheit von Kenner und Goß stär­ker zum Ausdruck.

Weitsprung: 1. Kenner (VfB. Stuttgart) 5,51 Meter. 2. Goß (Gießen 1900) 5,02 Meter. 3. Grünebaum (BSC. 99 Offenbach) 4,61 Meter. 4. Nau (BSC. 99 Offenbach). Die 5,51 Meter sind eine für die C-Klasse kaum für möglich zu haltende Leistung. Auch die von Bertold Goß erzielten 5,02 Meter müssen als ausgezeichnet angesprochen werden.

Kugelstoßen (8 Pfund): 1. Goß (Gießen 1900) 11,78 Meter. 2. Kenner (VfB. Stuttgart) 11,60 Meter. 3. Schlicht (SC. 80 Frankfurt) 11 Meter. 4. Denzel (BSC. 99 Offenbach). Hier kam der Gießener auf Grund besserer Stoßtechnik zu einem verdienten und vielbeachteten Sieg.

(Segelflug Darmstadt - Montmedy.

Die Segelfliegerschule Darmstadt konnte am Samstag einen neuen Erfolg verzeichnen. Hans Fischer landete nach einem etwa neunstündigen Flug in Montmsdy (Frankreich). Die zurückgelegte Strecke beträgt 235 Kilometer.

habe seineSiege" immer nur erringen können durch die Entarteten der deutschen Volksgemeinschaft. Diesmal habe es sich aber verrechnet.

Die Saar bleibe deutsch und kehre heim zum Stammlande.

Unter stürmischer, begeisterter Zustimmung schloß Reichsdietwart Münch:Wir aber wollen, wenn die Feuer von den Bergen zur hohen Zeit der Sonnenwende lodern, wenn ihr Schein von den Gebirgen am Rheine hinüberleuchtet in die grünen Täler der Saar, in die kohlen- und erzgesegnete Ebene des alten deutschen Landes mit hinüber­schicken den Treugruß eines ganzen Volkes und dann, wenn in den Städten und Dörfern des alt­neuen Reiches ehrenhafte Fahnen wehen, vergelten Treue mit Treue!" Begeistert wurde von einer mehrtausendköpfigen Menge das Sieg-Heil auf das deutsche Saarland und das Saarvolk erwidert.

Der Führer der Saarturnerschaft, Karl Burk (Saarbrücken), überbrachte die treudeutschen Grüße des Saaroolkes, das in freudiger Stimmung sei, nachdem der Abstimmungstag endlich festliege. Ohne Adolf Hitler und eine starke deutsche Regierung wäre das nicht erreicht worden, daß hinter, dem Saarvolk heute ein einiges und starkes deutsches Volk stehe, das gebe den Kämpfern an der Saar Kraft und Mut zum Endkampf. Das Saarvolk kenne nur eines in diesem Abstimmungskampf: Deutschland! Die Deutsche Turnerschaft stehe im Saargebiet in der vordersten Linie der Deut­schen Front.

Buntes

Der Löwe ist los!

Ein Löwe, der in den Straßen einer Stadt auf Beute ausgeht und hinter ihm, fliegenden Haares, seine kühne Bändigerin im Nachtgewand, die ihn wieder in die Gefangenschaft zurückführt das wäre so recht eine Szene aus einem Kolpor­tageroman oder aus einem jener ersten Abenteu­rerfilme, die uns hin und wieder als zwerchfell­erschütternde Schauerstücke aus der Rumpelkammer der Kinematographie vorgeführt werden? Und den- noch ist es keine Ausgeburt der Phantasie, sondern eine wirkliche Begebenheit, die sich kürzlich in den Straßen von Paris zutrug. Es war früh am Morgen, gegen sechs Uhr, und die Straßen waren noch wenig belebt. Da trabte auf die Place Bran- cion ein mächtiger Löwe, der aus einem in der Nähe befindlichen kleinen Zirkus entwichen war. Er hatte entdeckt, daß die Stäbe seines Gitters etwas locker geworden waren, hatte zunächst seinen Kopf hindurchgesteckt und dann mit einem Ruck seiner kräftigen Schultern die Gitterstangen soweit auseinandergebogen, daß er herausschlüpfen konnte. Sein Gebrüll aber hatte seine Bändigerin, die Kor- sikanerin Martha, die ihn allabendlich im Dressur­akt oorführt, geweckt, und sie war ihm, mit einem Stück Fleisch und einer Peitsche bewaffnet, im Nachthemd nachgeeilt. Wie nötig diese Verfolgung war, erwies sich in Sekundenschnelle. Der Löwe Sultan hatte bereits einen vorübergehenden Sol­daten niederqestreckt und stand gerade über ihn gebeugt, als Die gestrenge Herrin nahte. Während alle Porübergehenden in die Häuser flüchteten und kaum einen Blick durch die Türspalten wagten, an den Fenstern aber sich die schaulustigen Straßen- anwohner zu dieser blutigen Gratisvorstellung ein­fanden, gelang es Martha, ihren ungehorsamen Pflegling, der sich zunächst sehr unliebenswürdig auch gegen sie wandte, durch das Stück Fleisch zu besänftigen und den ihr folgenden Wärtern, die mit Revolver, Stange und Peitsche und einem fahr­baren Käfig kamen, zu übergeben. Der Zirkus hatte ursprünglich die Absicht' gehabt, an diesem Tag weiterzureisen. Nun aber nutzte er die billige Reklame die Verletzungen des Soldaten waren glücklicherweise gering um ausverkaufte Festvor­stellungen zu veranstalten, bei denen sich bet von seinem eigenmächtig genommenen Urlaub zurück- geführte Wüstenkönig der übrigens nie die Wüste sah, da er in der Gefangenschaft geboren ist nun den Parisern von einer gefälligeren Seite zeigte.

Als Oberkurnwart E. Krumb, der bewährte technische Leiter des Feldbergfestes, nach einem ker­nigen Schlußwort die Siegerehrung vorgenommen hatte, war ein Fest ausgeklungen, das als ein kraft­volles Bekenntnis zu Volkstum und Heimat, zur großen Volksgemeinschaft des neuen Reiches allen Teilnehmern und Besuchern ein unvergeßliches vaterländisches Erlebnis bleiben wird.

(Siebener Erfolge beim Feldbergfest.

Beim gestrigen F e l d b e r g f e st errangen auch Gießener Turner und Turnerinnen wieder schöne Erfolge. Die Emanuel-Schmuck-Staffel (5mal 100- Meter-Pendelstaffel um den Wanderpreis des ehe­maligen Kreises Mittelrhein) gewann der Män- nerturnoerein in 61,8 Sek.; vorjähriger Sie­ger war der To. Hofheim i. T. Im Kampf um den Brunhildisschild kam die Turnerinnen-Mannschaft dem M t v. mit 44,7 Sek. auf den 3. Platz; Sieger wurde Stadtsportverein Frankfurt a. M., der erst­mals auch den Völsungenkampf vor dem Verteidi­ger, Tv. Bieber, gewann. Auch bei den Einzelwett­kämpfen fielen schöne Erfolg nach Gießen; u. a. wurde Erika Röhmig vom Mtv. 3. Siegerin im Turnerinnen-Dreikarnpf mit 71 Punkten.

Erste Feldbergsieger wurden im Vier­kampf der Männer gemeinsam V. Spielmann, Tgs. Seligenstadt (Gau XIII) und O. Werner, Tv. Weilmünster (Gau XII Nordhessen) mit je 96 Punkten.

Allerlei.

Deutsche Zoologie in Neapel.

In einem schönen Park am Meer, inmitten eine» romantischen Umgebung, liegt ein langes, graues Gebäude, das eine wichtige Stätte deutscher For­schung beherbergt: die bekannte zoologische Station, die noch besser ausgerüstet ist als die wissenschaft­lichen Arbeitsplätze gleicher Art auf Helgoland und in Rovigno. Das Aquarium in Neapel offenbart, wie Emil von S k r a m l i k in derDeutschen Me­dizinischen Wochenschrift" mitteilt, den großen Reich­tum der bunten Tierwelt des Mittelmeers: seltsame platte Fische, Seeschildkröten, Polypen mit un­heimlich langen Armen, verschiedenartige Krabben, wunderbar geformte und gefärbte Meereswürmer, die wie Seepflanzen aussehen und die märchenhaf­ten Formen der durchscheinenden Glastiere. Für den Biologen, der sich nicht nur an der Farben­pracht dieser Meereswelt entzücken darf, sind diese Lebewesen ein wichtiges Material, das er in seinen zahlreichen Formen und Arten systematisch unter­suchen muß. Das Meer bietet für diesen Zweck einen unerschöpflichen Reichtum an Farben, For­men und Lebensvorgängen. Es war zuerst sehr schwer, an dieses Material heranzukommen. Dem fühlbaren Mangel an Arbeitsmöglichkeiten, die eine unmittelbare Beobachtung der Meeresbewohner zu- lassen, hat für die deutsche Wissenschaft Anton D o h r n im Jahre 1872 dadurch abgeholfen, daß er auf dem Boden der Villa Reale in Neapel diese zoologische Station begründete, die in den ersten Jahren ihrer Entwicklung mit großen Schwierig­keiten zu kämpfen hatte. Erst allmählich konnten die Laboratorien durch Anschaffung notwendiger Apparate gebrauchsfähig gemacht und auch eine Bibliothek angelegt werden, die das wichtigste Fach- material an Zeitschriften und Büchern enthält. Dis Zahl der Arbeitsplätze beträgt augenblicklich etwas über 50; sie verteilt sich nicht nur ' auf die Physiologen und Zoologen, sondern auch auf die Anatomen und Botaniker. Die Station verfügt auch üeber einen eigenen Dampfer. Nach den großen Fortschritten auf dem Gebiete des Verkehrswesens bestehen feine Hindernisse mehr gegen den Trans­port von Meerestieren im lebenden Zustand in das Innere der Länder, so daß z. B. für Deutschland im Anschluß an das Berliner Aquarium eine zoologische Forschungsstätte größten Ausmaßes ge­schaffen werden könnte. Die Arbeitsstätte in Neapel wird dadurch niemals entbehrlich werden, weil das Tiermaterial hier reicher zur Verfügung steht.

Das 81. Feldbergfest.

Ein Turner- und Volksfest im Zeichen von Volkstum und Heimat.

Bei herrlichem Bergwetter nahm am Samstag und Sonntag das 81. Feldbergturnen einen er­hebenden, eindrucksvollen Verlauf. Ganz im Sinne der Väter des turngeschichtlich so bedeutsamen Volksfestes der Lande um Rhein und Main, trat neben den Wettkämpfen die altüberlieferte volks­tümliche Wesensart stark in Erscheinung und ge­staltete das beliebte Bergfest zu einer überzeugen­den Kundgebung für Volkstum und Heimat.

Sechs Mannschaften rangen am Samstag in herrlichem Kampfe um das historische Völsun- g e n f) o r n. Der Stadtsportverein Frankfurt a. M. gewann den spannenden Wettbewerb vor dem Ver­teidiger, Tv. Bieber.

Eine große Gemeinde fand sich bis zum Abend aus nah und fern auf der Dergeshöhe ein; sie war Zeuge einer seltenen und einzigartigen Vergfeier, die mit der Uraufführung des Feld­bergspielsDas Völfungenhorn" auf der Na­turbühne des Vrunhildisfteins geboten wurde.

Der Verfasser, Oberstudiendirektor Wilhelm P h i - li p ps-Friedberg, hat in glücklicher Verbindung die um den Taunusgipfel webenden altdeutschen Sagen mit der Geschichte und dem tieferen Sinn der tur­nerischen Bergfeste verknüpft und mit der geistigen Haltung des neuen Reiches überzeugend in Be­ziehung gefetzt. Das inhaltoolle Spiel kam in vollendeter Form zur Darstellung und wurde von der großen Berggemeinde andächtig aufgenommen.

Nach ganz im Banne des Erlebnisses des Feld­bergspiels stehend, versammelten sich die Besucher imFeldberghof" zu einem

Deutschen Bergabend, den der Führer des Feldbergfest-Ausschusses, Hugo Pfaff- Frankfurt a. M., mit herzlichen Gruß­worten eröffnete. Besonderen Willkomm entbot er dm Ehrengästen.

Turnbruder Philipps (Friedberg) war es, der dem Abend mit frohem Lied, Sang und Tanz die volkstümliche Note verlieh. Bemerkenswert war die mit großem Interesse und mit lebhafter Zustimmung aufgenommene Ansprache, die

Ministerialrat NinqSbausen, der Führer der Landschaft Rheinfranken-Nassau- Hessen im Reichsbund Volkstum und Heimat, an die Turner und Turnfreunde aus nah und fern richtete. Die Beziehungen zwischen Turnertum und deutschem Volkstum in ausgezeichneter Weise aufzeichnend, führte er aus, wie in dem altüberlieferten Feld­berg f e ft deutsche Kraft und Stärke einer ruhm­reichen Vergangenheit und das Wollen und Wirken auf ein neues einiges und starkes Vaterland Zusammentreffen. Freudig stimmte die Festgemeinde dem Redner zu, als er zum Schluß begeistert aus­rief: Es lebe Jahn, feine deutsche Turnerei, es lebe Adolf Hitler, die deutsche Zukunft!

Reichsdietwart Kurt Münch-Berlin sprach im Laufe des Abends über die Dietarbeit in der DT. und die Uebertragung dieser völkischen Erziehungsaufgabe auf den kommenden Reichsbund für Leibesübungen. Der Redner gab dabei aufschluß­reiche Mitteilungen über die parteiamtliche Aner­kennung der Dietarbeit und über die zukünftige enge Zusammenarbeit der Dietwarte mit dem Reichs- bunb für Volkstum und Heimat.

Der Sonntag begann in der Frühe mit einer Alorgenandacht,

bei der Hugo Pfaff in herzlicher Weise den Gruß des Feldbergfest-Ausschusses entbot und Professor Keller (Friedberg) tiefempfundene Worte sprach.

Die Feier klang aus in dem Choral:Großer Gott, wir loben dich"

Das turnerische Programm.

Nach dieser feierlichen Einstimmung turnten die etwa 1400 Turner und Turnerinnen unter Leitung des Obertumwarts E. Ära mb (Bad Kreuznach) auf dem Ph.-Röbig-Platz die allgemeinen Frei­übungen, mit denen nochmals der Gemeinschafts­gedanke anschaulich zum Ausdruck kam. Dann be­gaben sich die Wetturner in 44 Riegen auf die Kampfplätze. Die Wettkämpfe nahmen, umrahmt von frohem Lagerleben, in flotter Abwicklung und mit zum Teil sehr guten Einzel- und Durchschnitts­leistungen einen ausgezeichneten Verlauf. Herrliche Bilder deutscher Jugend- und Manneskraft boten die Gepäckmärsche der aktiven Turner und Jugendturner. Nachmittags bildeten die spannenden S t a f f e l [ ä u f e um den Jahnschlld, den Schmuck­schild und den Brunhildisschild den Abschluß der turnerischen Wettbewerbe.

Dann fand das Fest seinen Höhepunkt in einer eindrucksvollen

Saarkundgebung.

Der Reichsdietwart und Dietwart der DT., Kurt Münch (Berlin), hielt dabei die begeisterte und begeisternde Ansprache. Er überbrachte die Grüße des Führerstabs der DT., vor allem des Reichs­sportführers v. Tfchammer und Osten und des Oberturnwarts Steding und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Grundlage turnerischer Arbeit, der völkische Gemeinschaftsgedanke, in den Heimatgebieten des Mittelrheins und des Mains in besonderem Maße lebe und Bestand habe. Mit Stolz erinnerte Redner an den letzten Kreisturntag des ehemaligen Mittelrheinkreises in Saarbrücken im Ostermond 1933, auf dem sich die Mittelrheiner offen und rückhaltlos zu Adolf Hitler, zum deutschen Blut und zu den politischen Grundlagen Jahnschen Turngedankens bekannt hätten. Herzlich dankte der Redner den Turnern von der Saar, daß sie in dem Kampfe für den deutschen Gedanken, für deutsches Volkstum, für die deutsche Heimat in vorbildlicher Einsatzbereitschaft vorangegangen seien. Frankreich

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Gießen, den 16. Juni 1934.

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Mit Ofiekia xtud OUUe «Marmelade. Aißßlgeb! früherohne Opekta nahm man auf SVa Pfund Erdbeeren etwa ZVa Pfund Zucker; das waren zusammen 6 Pfund. Man mußte jedoch eine Stunde und noch länger kochen, bis die Masse endlich fest wurde; dann war aber durch das stundenlange Kochen ein Drittel bis fast die Hälfte eingekocht. Von 3V- Pfund Erdbeeren und 211» Pfund Zucker, also von zusammen 6 Pfund, erhielt man nur etwa 31 /a bis höchstens 4 Pfund Marme­lade. Solche Kochverluste gibt es mit Opekta nicht mehr; denn die Kochzeit be­trägt ja heute nur noch 10 Minuten. Und jetzt überlegen Sie einmal I Man erhält

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