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Die Mrlschaslsbelebiing im Lchn-Dill-Gebiei

Wirtschaft

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tienmarkt bei kleinen Schwankungen ruhig, meist eins an die Budsrusschen ElMwerke m Wetzlar, lagen die Kurse gut behauptet. Am Renten- stillgelegt wurde, wodurch an die 600 bis 700 Ar- markt setzten sich die Steigerungen für deutsche An- beiter brotlos wurden. Den eifrigen Bemuhun- leihen fort, Altbesitz bis 97,50 (96,75), Neubesitz bis gen der NSDAP, und der Kreisoerwaltung m 23,25 (23,20), auch späte Schuldbücher und Stahl- Dillenburg ist es aber gelungen, bei den zuständigen

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verein-Bonds waren erholt, ferner zogen Reichs­mark-Obligationen nochmals 0,25 bis 0,50 v. S). an. Pfandbriefe lagen still und blieben meist nur be­hauptet, es lag teilweise etwas Angebot vor, das aber ausgenommen wurde. Stadtanleihen waren ebenfalls ruhig und etwas uneinheitlich, fest ten- tierten aber städt. Schatzanweisungen. Von frem­den Werten gewannen 4proz. Schweiz. Bundes­bahn von 1912 1 v. h. (160). Gegen Schluß wurde das Geschäft ruhiger, Aktien blieben voll behauptet, während deutsche Anleihen leicht zurückgingen. Alt­besitz 97,13, Neubesitz 23,20. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. 5). leicht und unverändert.

frankfurter Schlachtviehmarkr.

Frankfurt a.M., 18.Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1931 Rinder (565 Ochsen, 171 Bullen, 550 Kühe, 618 Färsen), 559 Käl­ber, 38 Schafe, 4231 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 24 bis 34 Mark, Bullen 22 bis 30, Kühe 14 bis 30, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 35, Kälber 24 bis 48, Hämmel 33 bis 36, Schweine al) fette Speck­schweine über 350 Pfund Lebendgewicht 50, a2) Fett­schweine über 300 Pfund usw. 30 bis 42 Mark.

Wirtschaftskreisen die Winderinbetriebnahme zu er­reichen. Wenn gegenwärtig auch nur ein Teil der früheren Belegschaft etwa 400 Mann wieder in Arbeit und Verdienst untergebracht werden konn­te, so ist man dennoch zufrieden, daß wenigstens auch auf dieser betriebstechnisch bestens eingerichte­ten Hütte die Schornsteine wieder rauchen ... Mit Zufriedenheit hat es die Bevölkerung des Dietzhölze- Tales, die seinerzeit durch die Angliederungsmaß­nahmen Hüttenverein-Buderus hart betroffen wor­den ist, begrüßt, daß auch die Neuhütte bei Straß­ebersbach in Betrieb geblieben ist und ebenfalls zahlreichen Menschen Verdienst gewährt. Voll be­schäftigt war bisher auch die Ludwigshütte bei Bie­denkopf, die zum Konzern-Buderus-Jung gehört. Leider konnte es noch nicht ermöglicht werden, die anderen zum Buderus-Jung-Kon,;ern gehörigen Hüttenbetriebe wieder in volle Tätigkeit zu setzen. Bestrebungen, um auch dies wieder möglich zu machen, sind im Gang. Eine bedeutende Entlastung für den Arbeitsmarkt würde dies ebenfalls bedeu­ten. Wenn es leider noch immer nicht zur Tat­sache werden konnte, den Arbeitsamtsbezirk Dillen­burg (Dillkreis, Kreis Biedenkopf und Oberwald­kreis) von Arbeitslosen völlig frei zu machen, so hat dies seine Ursache u. a. auch darin, daß der Eisensteinbergbau bis jetzt noch nicht den Dollbe­trieb hat wieder aufnehmen können.

Die Eisensieingruben des heimischen Bezirks sind wohl.wieder in Förderung gekommen, jedoch war es nicht möglich, alle arbeitslosen Bergleute unterzubringen. Dies ist auch darauf zurückzu­führen, daß in früheren Zeiten viele Bergleute des hiesigen Bezirks in den Grubenbetrieben des benach­barten Siegerlandes lohnenden Verdienst fanden. Durch die Notlage des Siegerländer Bergbaues ist natürlich eine Abwanderung ins Nachbargebiet nicht gut möglich. Ob es unter diesen Umständen über­haupt möglich sein wird, alle hier ansässigen Berg­leute ihrem schweren Beruf wieder zuführen zu können, bleibt eine offene Frage. Einen gewissen Hoffnungsschimmer bieten jedoch die in Aussicht ge­nommenen Aufschlußarbeiten, wegen deren Durch­führung die zuständigen Stellen noch beraten.

Glücklicherweise aber sind jene Zeiten vorbei, da ein früheres Regierungssystem achtlos und

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Neuregelung der Ausgleichsgebühr für Doggen.

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* Dillenburg, 16. Juni. In jenem Gebiet an Dill und Lahn, wo mehr als die Hälfte der ge­samten deutschen Ofenerzeugung (insonderheit Zim- meröfen) hergestellt werden, haben sich die zu Be­ginn der zweiten Arbeitsschlacht gestellten hoff- nungssreudiZen Erwartungen auf eine weitere Be­lebung im heimischen Industriegebiet vollauf erfüllt.

Dank der vielseitigen Maßnahmen unserer Reichsregierung

blieb die Beschäftigungslage auf den großen Eisen­gießereien im Handelskammerbezirk Dillenburg ohne Unterbrechung, wie dies in früheren Zeiten zwischen den Jahren, wie auch in den ersten Mo­naten eines neuen Jahres, oft nicht der Fall war, gleich günstig dem Jahre 1933. Das erste halbzahr 1934 ließ alle Werke mit vollen, teils verstärk- ten Belegschaften arbeiten. Vielfach konnten sogar die Belegschaftsziffern diejenigen der Vor- kriegszeiten erreichen, eine Tatsache, auf die mit be­sonders freudiger Genugtuung hingewiesen wird. Der früher an den Tag gelegten wankelmütigen Stimmung, die ihre begründete Ursache hatte in der unsicheren politischen Lage der innerdeutschen Verhältnisse, ist die kühne Zuversicht gefolgt.

Auf weile Sicht kann auch imLand der Oefen und Herde" wieder disponiert werden und der Gefolgschaft droht nicht mehr das Gespenst der Arbeitslosigkeit,

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bei Eibelshausen (Dillkreis), die bekanntlich zum Buderus-Jung-Konzern gehört und im Anschluß an

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sätzen 0,65 v. h., Scheideanstalt 0,25 v. h. höher. Montanwerke lagen uneinheitlich, Gelsenkirchen, Mansfeld und Phönix etwas fester, dagegen Rhein­stahl, Stahlverein und Klöckner bis 0,65 v. h. leich­ter, harpener gaben 1,25 v. h. nach. Auto-, Zell­stoff-, Cement- und Kunstseideaktien zogen von 0,25 bis 0,50 v. h. an. Reichsbank gewannen 1 v. h., AG. für Verkehr auf den Dividendenausfall 1 v. h. leichter, Kaliaktien von den unveränderten Divi- <- , -

denden fast unberührt. Im Verlaufe blieb der Ak- die Angliederung des hessen-Nassauischen huttenver- J ' , . ... z , - r. ... (Vtipnmprrp irr V\SPR1 nF.

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Rundfunkprogramm

Dienstag, 19. Juni.

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Frankfurt a. M., 16. Juni. Das Geschäft war während der ganzen Woche ruhig, doch konnte das Angebot, das jetzt mehr und mehr zurückgeht, pldziert'werden. Der Konsum bevorzugte weiterhin die schweren Sorten wie Klasse A und S, während die kleineren Eier meist zur Einkühlung und Ein­kalkung gelangen. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt am Main: Deutsche Frischeier Klasse S 10, A 9%, B 8%, C 8%, D iy2. Holländer S 93/«, A 9%, B 8%. Dänen und Flandern S 9%, A 9, B 8%.

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Frankfurt a. M., 16. Juni. Die Butterzu­fuhren waren trotz des stärkeren Frischmilchver­brauchs ziemlich groß und konnten infolge der durch die warme Witterung beengten Konsumnach­frage nicht voll abgesetzt werden. Die Großhandels- Einstandspreise blieben unverändert. Deutsche Mar­kenbutter 127, feine deutsche Molkereibutter 123 bis 125 Mark pro 50 Kilogramm ab Versandstation.

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das früher auch hier umherging und den vielen tausenden arbeitsfreudiger Menschen den Daseins­kampf bitter werden ließ. Nichts haben auch die Führer der großen Betriebe unversucht gelassen, um der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mit aller Ener­gie entgegenzuwirken. Durch deren weitgehendes so­ziales Verständnis konnten viele Arbeitsplätze neu eingerichtet werden, war es möglich, den Arbeits­markt im Dillkreis und Kreis Biedenkopf erheblich zu entlasten. Durch umfangreiche Erweiterungsbau­ten der Betriebsstätten sind neue Arbeitsplätze ge­schaffen worden. Günstig ausgewirkt auf den hei­mischen Arbeitsmarkt hat sich auch die unlängst

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die hohe Der zuletzi beschlossenen Dividende an - Reichsbankdiskonl 4 0 h.. Lombardzmsfuß 5 0. h.

Der Reichswirtschaftsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat für den Rest des laufenden Ge­treidewirtschaftsjahres verschiedene Maßnahmen ge­troffen. Zunächst ist durch Verordnung vom 14. Juni 1934 bestimmt worden, daß der Ausgleichsbetrag von 2 RM., den die Mühlen bis jetzt nach § 7 der Verordnung vom 13. Mai 1934 an die Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirt­schaftliche Erzeugnisse (RfG.) abzuführen hatten, so­weit sie unmittelbar vom Erzeuger kauften, fortfällt. Soweit die Mühlen Roggen nicht vom Erzeuger kau­fen, ist der Ausgleichsbetrag von 6 RM. auf 4 RM. ermäßigt. Diese 4 RM. sollen weiterhin den Genossen­schaften und Händlern in voller höhe zugute kom­men. Auch in diesem Falle braucht also an die RfG. der bisherige Teilbetrag von 2 RÄt. nicht mehr abgeführt zu werden. Weiterhin ist die RfG. mächtigt worden, aus den Mitteln, die ihr aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stehen, in gewissen Fällen Frachtzuschüsse zu gewähren, um die Her­ausnahme von Roggen aus frachtgünstig gelegenen Ueberschußgebieten zu verbilligen und zu fördern. Die RfG. wird wegen der Neuregelung des Aus­gleichsbetrages und der Gewährung von Frachtzu­schüssen alsbald eine besondere Anordnung ver­öffentlichen. Soweit darüber hinaus in besonderen Fällen noch weitere Hilfen notwendig werden soll­ten sind die erforderlichen Vorbereitungen hierfür

24 bis 1: Nachtmusik.

Mittwoch, 20. Juni:

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. Mar­schall von der Goltz Pascha, ein Vorkämpfer deut- scher Gedanken und deutscher Tüchtigkeit auf tür- kischem Boden. Hörfolge. 10.45: Praktische Rat- schlüge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Von Stuttgart: Mittagskonzert I. 13: Nach­richten. Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nach­richten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: 3mal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 15.40: Wirtschafts­bericht. 16: Von Hamburg: Nachmittagskon^ert. 17.30:Welche Aussichten hat ein junger deutscher Kaufmann heute in Südamerika?" Ein Zwiege­spräch. 17.45: Stunde der Jugend. DerSeeteufel' Graf Luckner erzählt Kriegsabenteuer. 18.20: Volks- bräuche am Johannistag. Don Hans Gäfgen. 18.35: Junge deutsche Dichtung: Ludwig hebold. 18.50: Griff ins heute. 19: Funktanz. Es spielt das Tanz­funkorchester. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. Den Weg frei zur Verständigung! 20.30: Opern- Konzert. 22: Nachrichten. 22.20: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Vom Deutschlandsender: Hörbericht vom Deutschlandflug 1934. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Zum Tanzen und Mitsingen.

sorglos den heimischen Bergbau seinem Schick­sal glaubte überlassen zu können.

Als ein günstiges Zeichen des Wiederauflebens des heimischen Bergbaues wird es angesehen, daß die Gruben schon seit längerer Zeit die Förderung, wenn auch mit verminderter Belegschaft, wieder aus­genommen haben und die seit vielen Generationen mit dem Bergbau verbundene Bevölkerung lebt der unbedingten Zuversicht, daß auch der Bergbau an Dill und Lahn in alter Blute wieder ersteht.

Die gesamte Industrie an Dill und Lahn ist getragen von voller Zuversicht für em glückhaftes Gelingen des Vierjahresplanes unseres Führers Adolf Hitler. Tragen die Arbeitsbeschaftungsmatz- nahmen der Regierung (wie Förderung des Woh­nungsbaus einfchl. Hausinstandsetzungen) zur we­sentlich günstigeren Beschäftigung der Ofen- uno Herdfabriken auch bei, so muß andererseits doch hervorgehoben werden, daß in Verbindung mit der Unternehmer-Initiative, die an Dill und Lahn als vorbildlich bezeichnet und von maßgeblichen Stellen anerkannt wird, sowie durch die verständ­nisvolle Anteilnahme der Gefolgschaften an einer gesunden Entwicklung ihrer Arbeitsstätten, diese wesentlichen Erfolge im Jahre der ersten und auch in der zweiten Arbeitsschlacht erzielt werden konn­ten, auch weiterhin erzielt werden. Sehr beachtlich ist die Tatsache, daß auch die übrige Industrie des heimischen Bezirks, sowie Handwerk und Gewerbe, lebhaft beschäftigt sind, was seine Ursache darin hat, daß die großen Werke in voller Beschäftigung stehen und nicht nur selbst den Kleinbetrieben Auf­träge zuweisen können, sondern auch viele sausend Arbeitnehmer als kaufkräftige Bestandteile eines ge­regelten Wirtschaftskreises auf dem Plan erscheinen und das heimische Wirtschaftsleben günstig lle- einflussen. So herrscht

Zufriedenheit an Lahn und Dill, die sich zur vollen Freude gestalten wird, wenn auch der letzte Volksgenosse wieder in Arbeit und Verdienst sein kann.

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Miller Brothers nennen. Jetzt hat man auch bei uns den Wert, das Können und die einzig da­stehende Präzisionsarbeit der deutschen Artisten die im Auslande schon längst anerkannt waren schätzen gelernt."

Welche Darbietungen werden heute am meisten verlangt?" fragt der interessierte Besucher den fach­kundigen Vermittler.Vor allem sind es wohl die Komik- und Ex centrik nummern, die zur Zeit am stärksten gefragt sind. Aber auch die klassi­schen Akrobaten, die nach dem Muster der römischen Gladiatoren ihre Künste zeigen, werden genau so wie die wirklich künstlerischen Tanznummern immer wieder verlangt..."

Da klingelt das Telephon.Ich brauche per sofort einen guten bunten Komiker mit wirklich neuen Witzen", sagt ein Direktor aus Hamburg.Einen Augenblick bitte", antwortet der Agent und blättert aus der Jagd nach einem Meister des Humors in seiner Kartothek Herum. Zwischen den Photogra­phien von Tierdresseuren und Jkarikern, Stepp­tänzern und Vortragskünstlerinnen fällt sein Blick auf einen sächsischen Komiker. Schnell stellen die Helfer des Agenten fest, ob die Nummer augenblick­lich frei ist und wie hoch die Gagenansprüche des lustigen Sachsen sind. Ein paar Minuten später be­kommt der am Teglefon wartende Darietädirektor den endgültigen Beischetd.

Plötzlich klopft es an die Tür.Herr Wehler, wann komme ich denn dran? Ich muh noch zur Probe", beschwert sich ein bekannter Trapezkünstler.

Um nicht länger zu stören, schlängelt man sich zwischen den wartenden Artisten zum Ausgang der Agentur,hat ja so lange gedauert," mein ein junger Mann, der vermutlich als Tanzpartner auf­tritt.haben wohl 'nen guten Vertrag be­kommen..."

H. M.

selbständig das Engagementperfektuiert" durch die zugelassenen Vermittler statt. Im ganzen Deut­schen Reich gibt es 38 behördlich konzessionierte Agenten. Die Hälfte von ihnen hat ihren ständigen Sitz in der Reichshauptstadt. Für ihre beruflichen Bemühungen erhalten die Agenten heute 6 v. h. der Gage, wobei der Artist ebenso wie der Acbeit- aeben, d. h. der Besitzer des Dergnügungsbetrie- bes je 3 v. h. bezahlen.

Die Durchschnittsgage für eine gute Nummer be­trägt heute 15 bis 25 Mark täglich. Leider gibt es jedoch noch eine große Anzahl von Artisten, die aus Angst, ein paar Wochenfrei" zu sein, zu einem Bruchteil dieses Lohnes abschließen. Das Wortfrei" scheint überhaupt das schwarze Schreck­gespenst der internationalen Künstlerschaft zu sein. Während sich nämlich früher die Direktoren der Kabaretts und Darietös schon ihre Programme aus Monate hinaus vorbesetzten, ist es heute zum größ­ten Bedauern der Artisten und Agenten leider viel­fach üblich, erst im letzten Moment abzuschließen, um dadurch die noch unbesetzten Artisten für eine besonders kleine Gage zu bekommen. Der Haupt­betrieb auf den Agenturen setzt daher immer erst am Monatsende ein, wa die Direktoren in letzter Minute die Programme für den kommenden Ersten buchen wollen.

Der Wandel der Geschmacksrichtung des deut­schen Publikums macht sich auch in der P r 0 - grammgeftaltung der Kleinst u n stbüh - 'nen bemerkbar", erzählt der Agent.Während vor noch nicht allzulanger Zeit eine Nummer nur gut gefunden wurde, wenn ihre Mitglieder Ausländer waren, bekommt jetzt der Zuschauer endlich wieder Respekt vor den Leistungen der deutschen Ar­tisten. Früher mußten sich die Akrobatenbrüder Paul und Willi Müller, wenn sie mit ihrer Darbietung in Berlin oder Leipzig Erfolg haben wollten,The

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Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth ty.

5.50 Uhr: Gymnastik. 6.15: Gymnastik. Frühmelüungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische schlüge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Mu- sikzuges der SA.-Standarte 156 Beuthen. 13: Nach­richten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nach­richten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14 40- Stunde der Frau. Kinderreiche Mütter. 15.40: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 17.30: Goethe an Deutsch­lands Grenze. Ein Zwiegespräch. 17.45: Kleine Un­terhaltung. 18:Der Pfennig rollt!" Ein Gespräch über das Sparen zwischen Dr. G. Plum, Dr. A. Speck und h. Mertens, Frankfurt a. M. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit." (Kurzberichte). 18.50: Griff ins heute. Frauenschwimmen, Zwiegespräch. 19: Militärkonzert aus unseren Gauen V. <20: Un­terhaltungskonzert. 21: Szenen in einem Zug. Hör­spiel. 21.40: Don München: Weltpolitischer Monats­bericht. Von Prof. Haushofer. 22: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.10: Nachrichten. 22.30: Vom Deutschlandsender: Hörbericht vom Deutschlandnug 1934. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtkonzert.

Jranfiun a. M

^u.6. Schluß'.

«SdMufr- Abend» börsc

156 i 16-6

Schullhet» Payenhofer O 61hl <Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg O

Hellstoff Waldhos 0 Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas ........... 7

Daimler Motoren O Deutsche Linoleum..... O

vren stein & Koppel O Leonhard Tietz ........ O

Thade 10 A«u muIatoren-Fabrü O lonri-dewini ....... O

Amerikanische Roten Belgische Roten ................

Dänische Roten Englische Roien .......

Französische Roten

Holländische Roten

Italienische Roten

Norwegische Noten - - - - - Deutsch Oesterreich, 8 IOO Schilling Rumänische Noten ... Schwedische Roien Schweizer Roten Spanische Note« ............

Frankfurt a. M., 16. Juni. Die erste Sams­tagsbörse ohne Orientierung an den Berliner Markt zeigte bei Eröffnung zunächst ein ruhiges Bild. Das Geschäft konnte sich aber bald kräftiger entwickeln, und auf allen Marktgebieten waren die Umsätze schließlich lebhaft bei weiter fester Tendenz. Stark in den Vordergrund trat wieder der Nentenmarkt. Besonders lebhaft waren wieder deutsche Anleihen, Neubesitz 23,25 (23,05), Altbesitz 96,75 (96,25), ferner hatten Reichsmark-Obligationen bei bis zu 1 v. h. höheren Kursen größere Umsätze. Lebhaft lagen außerdem 4proz. Kommunal-Umschuldungsanleihe (plus 1 v. h.), während Stahlverein-Bonds und späte Reichsschuldbuchforderungen eine Nuance leich­ter eröffneten. Reichsbahn-Vorzugsaktien lagen zu unverändert 112 v. h. ruhiger. Für Pfandbriefe zeigte sich überraschender Weise keine Nachfrage, was man mit Tauschoperationen gegen niedriger im Kurs stehende Rententitel begründete. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung etwas unein­heitlich. Es erfolgten einige Wochenschluß-Reali­sationen, die aber durch die vorliegenden Kaufauf­träge wieder ausgeglichen wurden, weshalb sich die Kursveränderungen auch in engen Grenzen hiel­ten. Interesse erhielt sich besonders für Rohstoff­papiere und Tarifwerte. Fest tagen Bekula (plus, iu-lvr.nc uuti ..w fi«..« «1 f

1,50 v. h.), Allg. Lokal und Kraft (plus 2,25 v. h.), Marktverlauf: Rinder schleppend, Kalber, Hammel Rheag (plus 1,25 v. h.). Farben bei größeren Um-1 und Schafe sowie Schweine ruhig.

Die hinter Den Papieren

Franklur- a. Ui

Lerlm

Schluß- turs

Schluß». Abend« börse

Schluß» hire

Schluß». Mittag» bSrfe

Datum

15 6

16-6

15 6

16.6-

15-Iuni

16. Juni

Amtliche Notierung (SSeir | Lrie

Amtliche Notierung

Geld | Drie

Buenos Airec

0,618

0,622

0,613

0,617

Brüftel .....

58,55

58,67

58,59

58,71

Rio de Jan.

0,169

0,171

0,159

0,161

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,49

56,61

56,47

56,59

Danzig.....

81,62

81,78

81,60

81,76

London .....

12,655

12,685

12,645

12,675

Helsingsors..

5,594

5,606

5,589

5,601

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,61

21,65

21,63

21,67 -

Japan ......

0,751

0,753

0,751

0,753

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Lslo..... :

63,59

63,71

63,57

63,69

Wien.......

47,95

48,05

47,95

48,05

Lissabon ....

11,53

11,55

11,52

11,54

Stockholm...

65,23

65,37

65,20

65,34

Schweiz ....

81,42

81,58

81,45

81,61

Spanien....

34,32

34,38

34,32

34,38

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

Neuyork...

2,507

2,513

ganknoten.

2,507

2,513

Äerlin, 16.Juni

Geld |

Betel____

I