Die Mrlschaslsbelebiing im Lchn-Dill-Gebiei
Wirtschaft
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tienmarkt bei kleinen Schwankungen ruhig, meist eins an die Budsrusschen ElMwerke m Wetzlar, lagen die Kurse gut behauptet. — Am Renten- stillgelegt wurde, wodurch an die 600 bis 700 Ar- markt setzten sich die Steigerungen für deutsche An- beiter brotlos wurden. Den eifrigen Bemuhun- leihen fort, Altbesitz bis 97,50 (96,75), Neubesitz bis gen der NSDAP, und der Kreisoerwaltung m 23,25 (23,20), auch späte Schuldbücher und Stahl- Dillenburg ist es aber gelungen, bei den zuständigen
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verein-Bonds waren erholt, ferner zogen Reichsmark-Obligationen nochmals 0,25 bis 0,50 v. S). an. Pfandbriefe lagen still und blieben meist nur behauptet, es lag teilweise etwas Angebot vor, das aber ausgenommen wurde. Stadtanleihen waren ebenfalls ruhig und etwas uneinheitlich, fest ten- tierten aber städt. Schatzanweisungen. Von fremden Werten gewannen 4proz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 1 v. h. (160). Gegen Schluß wurde das Geschäft ruhiger, Aktien blieben voll behauptet, während deutsche Anleihen leicht zurückgingen. Altbesitz 97,13, Neubesitz 23,20. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. 5). leicht und unverändert.
frankfurter Schlachtviehmarkr.
Frankfurt a.M., 18.Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1931 Rinder (565 Ochsen, 171 Bullen, 550 Kühe, 618 Färsen), 559 Kälber, 38 Schafe, 4231 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 24 bis 34 Mark, Bullen 22 bis 30, Kühe 14 bis 30, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 35, Kälber 24 bis 48, Hämmel 33 bis 36, Schweine al) fette Speckschweine über 350 Pfund Lebendgewicht 50, a2) Fettschweine über 300 Pfund usw. 30 bis 42 Mark. —
Wirtschaftskreisen die Winderinbetriebnahme zu erreichen. Wenn gegenwärtig auch nur ein Teil der früheren Belegschaft — etwa 400 Mann — wieder in Arbeit und Verdienst untergebracht werden konnte, so ist man dennoch zufrieden, daß wenigstens auch auf dieser betriebstechnisch bestens eingerichteten Hütte die Schornsteine wieder rauchen ... Mit Zufriedenheit hat es die Bevölkerung des Dietzhölze- Tales, die seinerzeit durch die Angliederungsmaßnahmen Hüttenverein-Buderus hart betroffen worden ist, begrüßt, daß auch die Neuhütte bei Straßebersbach in Betrieb geblieben ist und ebenfalls zahlreichen Menschen Verdienst gewährt. Voll beschäftigt war bisher auch die Ludwigshütte bei Biedenkopf, die zum Konzern-Buderus-Jung gehört. Leider konnte es noch nicht ermöglicht werden, die anderen zum Buderus-Jung-Kon,;ern gehörigen Hüttenbetriebe wieder in volle Tätigkeit zu setzen. Bestrebungen, um auch dies wieder möglich zu machen, sind im Gang. Eine bedeutende Entlastung für den Arbeitsmarkt würde dies ebenfalls bedeuten. Wenn es leider noch immer nicht zur Tatsache werden konnte, den Arbeitsamtsbezirk Dillenburg (Dillkreis, Kreis Biedenkopf und Oberwaldkreis) von Arbeitslosen völlig frei zu machen, so hat dies seine Ursache u. a. auch darin, daß der Eisensteinbergbau bis jetzt noch nicht den Dollbetrieb hat wieder aufnehmen können.
Die Eisensieingruben des heimischen Bezirks sind wohl.wieder in Förderung gekommen, jedoch war es nicht möglich, alle arbeitslosen Bergleute unterzubringen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, daß in früheren Zeiten viele Bergleute des hiesigen Bezirks in den Grubenbetrieben des benachbarten Siegerlandes lohnenden Verdienst fanden. Durch die Notlage des Siegerländer Bergbaues ist natürlich eine Abwanderung ins Nachbargebiet nicht gut möglich. Ob es unter diesen Umständen überhaupt möglich sein wird, alle hier ansässigen Bergleute ihrem schweren Beruf wieder zuführen zu können, bleibt eine offene Frage. Einen gewissen Hoffnungsschimmer bieten jedoch die in Aussicht genommenen Aufschlußarbeiten, wegen deren Durchführung die zuständigen Stellen noch beraten.
Glücklicherweise aber sind jene Zeiten vorbei, da ein früheres Regierungssystem achtlos und
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* Dillenburg, 16. Juni. In jenem Gebiet an Dill und Lahn, wo mehr als die Hälfte der gesamten deutschen Ofenerzeugung (insonderheit Zim- meröfen) hergestellt werden, haben sich die zu Beginn der zweiten Arbeitsschlacht gestellten hoff- nungssreudiZen Erwartungen auf eine weitere Belebung im heimischen Industriegebiet vollauf erfüllt.
Dank der vielseitigen Maßnahmen unserer Reichsregierung
blieb die Beschäftigungslage auf den großen Eisengießereien im Handelskammerbezirk Dillenburg ohne Unterbrechung, wie dies in früheren Zeiten zwischen den Jahren, wie auch in den ersten Monaten eines neuen Jahres, oft nicht der Fall war, gleich günstig dem Jahre 1933. Das erste halbzahr 1934 ließ alle Werke mit vollen, teils verstärk- ten Belegschaften arbeiten. Vielfach konnten sogar die Belegschaftsziffern diejenigen der Vor- kriegszeiten erreichen, eine Tatsache, auf die mit besonders freudiger Genugtuung hingewiesen wird. Der früher an den Tag gelegten wankelmütigen Stimmung, die ihre begründete Ursache hatte in der unsicheren politischen Lage der innerdeutschen Verhältnisse, ist die kühne Zuversicht gefolgt.
Auf weile Sicht kann auch im „Land der Oefen und Herde" wieder disponiert werden und der Gefolgschaft droht nicht mehr das Gespenst der Arbeitslosigkeit,
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bei Eibelshausen (Dillkreis), die bekanntlich zum Buderus-Jung-Konzern gehört und im Anschluß an
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sätzen 0,65 v. h., Scheideanstalt 0,25 v. h. höher. Montanwerke lagen uneinheitlich, Gelsenkirchen, Mansfeld und Phönix etwas fester, dagegen Rheinstahl, Stahlverein und Klöckner bis 0,65 v. h. leichter, harpener gaben 1,25 v. h. nach. Auto-, Zellstoff-, Cement- und Kunstseideaktien zogen von 0,25 bis 0,50 v. h. an. Reichsbank gewannen 1 v. h., AG. für Verkehr auf den Dividendenausfall 1 v. h. leichter, Kaliaktien von den unveränderten Divi- <- „ , -
denden fast unberührt. Im Verlaufe blieb der Ak- die Angliederung des hessen-Nassauischen huttenver- J ' , . ... z , - r. • ... (Vtipnmprrp irr V\SPR1 nF.
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Dienstag, 19. Juni.
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Frankfurt a. M., 16. Juni. Das Geschäft war während der ganzen Woche ruhig, doch konnte das Angebot, das jetzt mehr und mehr zurückgeht, pldziert'werden. Der Konsum bevorzugte weiterhin die schweren Sorten wie Klasse A und S, während die kleineren Eier meist zur Einkühlung und Einkalkung gelangen. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt am Main: Deutsche Frischeier Klasse S 10, A 9%, B 8%, C 8%, D iy2. Holländer S 93/«, A 9%, B 8%. Dänen und Flandern S 9%, A 9, B 8%.
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Frankfurt a. M., 16. Juni. Die Butterzufuhren waren trotz des stärkeren Frischmilchverbrauchs ziemlich groß und konnten infolge der durch die warme Witterung beengten Konsumnachfrage nicht voll abgesetzt werden. Die Großhandels- Einstandspreise blieben unverändert. Deutsche Markenbutter 127, feine deutsche Molkereibutter 123 bis 125 Mark pro 50 Kilogramm ab Versandstation.
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das früher auch hier umherging und den vielen tausenden arbeitsfreudiger Menschen den Daseinskampf bitter werden ließ. Nichts haben auch die Führer der großen Betriebe unversucht gelassen, um der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit mit aller Energie entgegenzuwirken. Durch deren weitgehendes soziales Verständnis konnten viele Arbeitsplätze neu eingerichtet werden, war es möglich, den Arbeitsmarkt im Dillkreis und Kreis Biedenkopf erheblich zu entlasten. Durch umfangreiche Erweiterungsbauten der Betriebsstätten sind neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Günstig ausgewirkt auf den heimischen Arbeitsmarkt hat sich auch die unlängst
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die hohe Der zuletzi beschlossenen Dividende an - Reichsbankdiskonl 4 0 h.. Lombardzmsfuß 5 0. h.
Der Reichswirtschaftsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat für den Rest des laufenden Getreidewirtschaftsjahres verschiedene Maßnahmen getroffen. Zunächst ist durch Verordnung vom 14. Juni 1934 bestimmt worden, daß der Ausgleichsbetrag von 2 RM., den die Mühlen bis jetzt nach § 7 der Verordnung vom 13. Mai 1934 an die Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse (RfG.) abzuführen hatten, soweit sie unmittelbar vom Erzeuger kauften, fortfällt. Soweit die Mühlen Roggen nicht vom Erzeuger kaufen, ist der Ausgleichsbetrag von 6 RM. auf 4 RM. ermäßigt. Diese 4 RM. sollen weiterhin den Genossenschaften und Händlern in voller höhe zugute kommen. Auch in diesem Falle braucht also an die RfG. der bisherige Teilbetrag von 2 RÄt. nicht mehr abgeführt zu werden. Weiterhin ist die RfG. mächtigt worden, aus den Mitteln, die ihr aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stehen, in gewissen Fällen Frachtzuschüsse zu gewähren, um die Herausnahme von Roggen aus frachtgünstig gelegenen Ueberschußgebieten zu verbilligen und zu fördern. Die RfG. wird wegen der Neuregelung des Ausgleichsbetrages und der Gewährung von Frachtzuschüssen alsbald eine besondere Anordnung veröffentlichen. Soweit darüber hinaus in besonderen Fällen noch weitere Hilfen notwendig werden sollten sind die erforderlichen Vorbereitungen hierfür
24 bis 1: Nachtmusik.
Mittwoch, 20. Juni:
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. Marschall von der Goltz Pascha, ein Vorkämpfer deut- scher Gedanken und deutscher Tüchtigkeit auf tür- kischem Boden. Hörfolge. 10.45: Praktische Rat- schlüge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Von Stuttgart: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: 3mal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 15.40: Wirtschaftsbericht. 16: Von Hamburg: Nachmittagskon^ert. 17.30: „Welche Aussichten hat ein junger deutscher Kaufmann heute in Südamerika?" Ein Zwiegespräch. 17.45: Stunde der Jugend. Der „Seeteufel' Graf Luckner erzählt Kriegsabenteuer. 18.20: Volks- bräuche am Johannistag. Don Hans Gäfgen. 18.35: Junge deutsche Dichtung: Ludwig hebold. 18.50: Griff ins heute. 19: Funktanz. Es spielt das Tanzfunkorchester. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. Den Weg frei zur Verständigung! 20.30: Opern- Konzert. 22: Nachrichten. 22.20: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Vom Deutschlandsender: Hörbericht vom Deutschlandflug 1934. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Zum Tanzen und Mitsingen.
sorglos den heimischen Bergbau seinem Schicksal glaubte überlassen zu können.
Als ein günstiges Zeichen des Wiederauflebens des heimischen Bergbaues wird es angesehen, daß die Gruben schon seit längerer Zeit die Förderung, wenn auch mit verminderter Belegschaft, wieder ausgenommen haben und die seit vielen Generationen mit dem Bergbau verbundene Bevölkerung lebt der unbedingten Zuversicht, daß auch der Bergbau an Dill und Lahn in alter Blute wieder ersteht.
Die gesamte Industrie an Dill und Lahn ist getragen von voller Zuversicht für em glückhaftes Gelingen des Vierjahresplanes unseres Führers Adolf Hitler. Tragen die Arbeitsbeschaftungsmatz- nahmen der Regierung (wie Förderung des Wohnungsbaus einfchl. Hausinstandsetzungen) zur wesentlich günstigeren Beschäftigung der Ofen- uno Herdfabriken auch bei, so muß andererseits doch hervorgehoben werden, daß in Verbindung mit der Unternehmer-Initiative, die an Dill und Lahn als vorbildlich bezeichnet und von maßgeblichen Stellen anerkannt wird, sowie durch die verständnisvolle Anteilnahme der Gefolgschaften an einer gesunden Entwicklung ihrer Arbeitsstätten, diese wesentlichen Erfolge im Jahre der ersten und auch in der zweiten Arbeitsschlacht erzielt werden konnten, auch weiterhin erzielt werden. Sehr beachtlich ist die Tatsache, daß auch die übrige Industrie des heimischen Bezirks, sowie Handwerk und Gewerbe, lebhaft beschäftigt sind, was seine Ursache darin hat, daß die großen Werke in voller Beschäftigung stehen und nicht nur selbst den Kleinbetrieben Aufträge zuweisen können, sondern auch viele sausend Arbeitnehmer als kaufkräftige Bestandteile eines geregelten Wirtschaftskreises auf dem Plan erscheinen und das heimische Wirtschaftsleben günstig lle- einflussen. So herrscht
Zufriedenheit an Lahn und Dill, die sich zur vollen Freude gestalten wird, wenn auch der letzte Volksgenosse wieder in Arbeit und Verdienst sein kann.
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Miller Brothers“ nennen. Jetzt hat man auch bei uns den Wert, das Können und die einzig dastehende Präzisionsarbeit der deutschen Artisten — die im Auslande schon längst anerkannt waren — schätzen gelernt."
„Welche Darbietungen werden heute am meisten verlangt?" fragt der interessierte Besucher den fachkundigen Vermittler. „Vor allem sind es wohl die Komik- und Ex centrik nummern, die zur Zeit am stärksten gefragt sind. Aber auch die klassischen Akrobaten, die nach dem Muster der römischen Gladiatoren ihre Künste zeigen, werden genau so wie die wirklich künstlerischen Tanznummern immer wieder verlangt..."
Da klingelt das Telephon. „Ich brauche per sofort einen guten bunten Komiker mit wirklich neuen Witzen", sagt ein Direktor aus Hamburg. „Einen Augenblick bitte", antwortet der Agent und blättert aus der Jagd nach einem Meister des Humors in seiner Kartothek Herum. Zwischen den Photographien von Tierdresseuren und Jkarikern, Stepptänzern und Vortragskünstlerinnen fällt sein Blick auf einen sächsischen Komiker. Schnell stellen die Helfer des Agenten fest, ob die Nummer augenblicklich frei ist und wie hoch die Gagenansprüche des lustigen Sachsen sind. Ein paar Minuten später bekommt der am Teglefon wartende Darietädirektor den endgültigen Beischetd.
Plötzlich klopft es an die Tür. „Herr Wehler, wann komme ich denn dran? Ich muh noch zur Probe", beschwert sich ein bekannter Trapezkünstler.
Um nicht länger zu stören, schlängelt man sich zwischen den wartenden Artisten zum Ausgang der Agentur, „hat ja so lange gedauert," mein ein junger Mann, der vermutlich als Tanzpartner auftritt. „haben wohl 'nen guten Vertrag bekommen..."
H. M.
selbständig das Engagement „perfektuiert" — durch die zugelassenen Vermittler statt. Im ganzen Deutschen Reich gibt es 38 behördlich konzessionierte Agenten. Die Hälfte von ihnen hat ihren ständigen Sitz in der Reichshauptstadt. Für ihre beruflichen Bemühungen erhalten die Agenten heute 6 v. h. der Gage, wobei der Artist ebenso wie der Acbeit- aeben, d. h. der Besitzer des Dergnügungsbetrie- bes je 3 v. h. bezahlen.
Die Durchschnittsgage für eine gute Nummer beträgt heute 15 bis 25 Mark täglich. Leider gibt es jedoch noch eine große Anzahl von Artisten, die aus Angst, ein paar Wochen „frei" zu sein, zu einem Bruchteil dieses Lohnes abschließen. Das Wort „frei" scheint überhaupt das schwarze Schreckgespenst der internationalen Künstlerschaft zu sein. Während sich nämlich früher die Direktoren der Kabaretts und Darietös schon ihre Programme aus Monate hinaus vorbesetzten, ist es heute zum größten Bedauern der Artisten und Agenten leider vielfach üblich, erst im letzten Moment abzuschließen, um dadurch die noch unbesetzten Artisten für eine besonders kleine Gage zu bekommen. Der Hauptbetrieb auf den Agenturen setzt daher immer erst am Monatsende ein, wa die Direktoren in letzter Minute die Programme für den kommenden Ersten buchen wollen.
„Der Wandel der Geschmacksrichtung des deutschen Publikums macht sich auch in der P r 0 - grammgeftaltung der Kleinst u n stbüh - 'nen bemerkbar", erzählt der Agent. „Während vor noch nicht allzulanger Zeit eine Nummer nur gut gefunden wurde, wenn ihre Mitglieder Ausländer waren, bekommt jetzt der Zuschauer endlich wieder Respekt vor den Leistungen der deutschen Artisten. Früher mußten sich die Akrobatenbrüder Paul und Willi Müller, wenn sie mit ihrer Darbietung in Berlin oder Leipzig Erfolg haben wollten, „The
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Kaliwerke Salzdetfurth ty.
5.50 Uhr: Gymnastik. 6.15: Gymnastik. Frühmelüungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische schlüge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Mu- sikzuges der SA.-Standarte 156 Beuthen. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14 40- Stunde der Frau. Kinderreiche Mütter. 15.40: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 17.30: Goethe an Deutschlands Grenze. Ein Zwiegespräch. 17.45: Kleine Unterhaltung. 18: „Der Pfennig rollt!" Ein Gespräch über das Sparen zwischen Dr. G. Plum, Dr. A. Speck und h. Mertens, Frankfurt a. M. 18.15: „Aus Wirtschaft und Arbeit." (Kurzberichte). 18.50: Griff ins heute. Frauenschwimmen, Zwiegespräch. 19: Militärkonzert aus unseren Gauen V. <20: Unterhaltungskonzert. 21: Szenen in einem Zug. Hörspiel. 21.40: Don München: Weltpolitischer Monatsbericht. Von Prof. Haushofer. 22: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.10: Nachrichten. 22.30: Vom Deutschlandsender: Hörbericht vom Deutschlandnug 1934. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtkonzert.
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Schullhet» Payenhofer O 61hl <Allgemeine Kunstseide) .. 0 Bemberg O
Hellstoff Waldhos 0 Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas ........... 7
Daimler Motoren O Deutsche Linoleum..... O
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Amerikanische Roten Belgische Roten ................
Dänische Roten Englische Roien .......
Französische Roten
Holländische Roten
Italienische Roten
Norwegische Noten • - - - - - Deutsch Oesterreich, 8 IOO Schilling Rumänische Noten ... Schwedische Roien Schweizer Roten Spanische Note« ............
Frankfurt a. M., 16. Juni. Die erste Samstagsbörse ohne Orientierung an den Berliner Markt zeigte bei Eröffnung zunächst ein ruhiges Bild. Das Geschäft konnte sich aber bald kräftiger entwickeln, und auf allen Marktgebieten waren die Umsätze schließlich lebhaft bei weiter fester Tendenz. Stark in den Vordergrund trat wieder der Nentenmarkt. Besonders lebhaft waren wieder deutsche Anleihen, Neubesitz 23,25 (23,05), Altbesitz 96,75 (96,25), ferner hatten Reichsmark-Obligationen bei bis zu 1 v. h. höheren Kursen größere Umsätze. Lebhaft lagen außerdem 4proz. Kommunal-Umschuldungsanleihe (plus 1 v. h.), während Stahlverein-Bonds und späte Reichsschuldbuchforderungen eine Nuance leichter eröffneten. Reichsbahn-Vorzugsaktien lagen zu unverändert 112 v. h. ruhiger. Für Pfandbriefe zeigte sich überraschender Weise keine Nachfrage, was man mit Tauschoperationen gegen niedriger im Kurs stehende Rententitel begründete. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung etwas uneinheitlich. Es erfolgten einige Wochenschluß-Realisationen, die aber durch die vorliegenden Kaufaufträge wieder ausgeglichen wurden, weshalb sich die Kursveränderungen auch in engen Grenzen hielten. Interesse erhielt sich besonders für Rohstoffpapiere und Tarifwerte. Fest tagen Bekula (plus, iu-lvr.nc uuti ..w fi«..« «1— f
1,50 v. h.), Allg. Lokal und Kraft (plus 2,25 v. h.), Marktverlauf: Rinder schleppend, Kalber, Hammel Rheag (plus 1,25 v. h.). Farben bei größeren Um-1 und Schafe sowie Schweine ruhig.
Die hinter Den Papieren
Franklur- a. Ui
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Datum
15 6
16-6
15 6
16.6-
15-Iuni
16. Juni
Amtliche Notierung (SSeir | Lrie
Amtliche Notierung
Geld | Drie
Buenos Airec
0,618
0,622
0,613
0,617
Brüftel .....
58,55
58,67
58,59
58,71
Rio de Jan.
0,169
0,171
0,159
0,161
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,49
56,61
56,47
56,59
Danzig.....
81,62
81,78
81,60
81,76
London .....
12,655
12,685
12,645
12,675
Helsingsors..
5,594
5,606
5,589
5,601
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ....
169,73
170,07
169,73
170,07
Italien.....
21,61
21,65
21,63
21,67 -
Japan ......
0,751
0,753
0,751
0,753
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,676
Lslo..... :
63,59
63,71
63,57
63,69
Wien.......
47,95
48,05
47,95
48,05
Lissabon ....
11,53
11,55
11,52
11,54
Stockholm...
65,23
65,37
65,20
65,34
Schweiz ....
81,42
81,58
81,45
81,61
Spanien....
34,32
34,38
34,32
34,38
Prag.......
10,44
10,46
10,44
10,46
Budapest ...
—
—
Neuyork...
2,507
2,513
ganknoten.
2,507
2,513
Äerlin, 16.Juni
Geld |
Betel____
I


