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Oberheffen

Preußen

In treuer Kameradschaft stehen wir an dem Grabe unseres

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lieben Kameraden

Wilhelm Belloff

aus Beuern

den der Tod so jäh aus unserer Mitte genommen hat

Rödgen, den 18. Juni 1934.

Der Führer desUnterbannes2/116 der Hitlerjugend

Die Beerdigung findet Dienstag, den 19. Juni, nachm. 2 Uhr statt

Wilhelm Schneider.

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Groben-Buseck, den 18. Juni 1934.

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Statt Karten

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Kraft durch Freude* zu gewähren. In diesem Jahre finden Arbeiter Berücksichtigung, die bereits 25 und mehr Jahre im Betrieb beschäftigt sind. Die ersten Urlauber fahren am nächsten Sams­tag zur Insel Usedom (Heringsdorf), wo sie acht Tage verbleiben. Die Heuernte konnte mit der ablaufenden Woche fast allgemein beendet werden. Nur vereinzelt ist noch etwas Heu ein­zubringen. Infolge der lang anhaltenden Trockenheit macht sich der Mangel an Grün futter bereits bemerkbar. Der zweite Klee ist nicht nach­gewachsen und die früh gemähten Wiesen sind von der Sonne verbrannt. Die Bauern mit größerem Viehstand sehen den kommenden Wochen nicht hoff- nungsfroh entgegen. Ein tüchtiger Regen könnte noch Wunder wirten.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen, für die Kranzspenden sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir innigen Dank.

Familie Wagner und Rau

Salzböden, den 16. Juni 1934.

Büdingen ein eigener Dollziehungsbeamte bestellt werden.

Kreis Schotten.

* Gedern, 16. Juni. Gestern ertrank beim Baden im Gederner See infolge eines Herzschlags ein Hitlerjunge aus Beuern bei Gießen.

* Ober-Schmitten, 16. Juni. Wie erst jetzt bekannt wird, hat auch die Betriebsleitung der Moufangschen Papierfabrik, die ihrer Arbeiterschaft schon immer sehr viel soziales Ent­gegenkommen zeigte, sich entschlossen, alljährlich je 10 Leuten ihrer Belegschaft kostenlose Reisen mit den Urlauberzügen der NS.- Gemeinschaft

DienStaa, den 19. Juni 1934, 14 Uhr, sollen imLöwen", hier, Neuenweg 28 bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) Zwangsweise gegen Bar­zahlung versteigert werden:

Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 1 Bohner-, 1 Roto-, 1 Notzhaarzupf- und Schreib» maschine(n), Lndenkassen, eine Bandschleifmaschine mit Motor, Kassenschränke, 1 Motor,Radios, Klaviere, 366 Rollen, verschied. Tapeten, Pelzmützen, Badeöfen, 1 Friseur-Ladeneinrichtung, eine Schleifbank, 1 Nivellierinstrum^ IGrammovhon, Schnellwaagen, Stoffe, 1 Pritschenwagen. 36?oD Bestimmt: 1 Registrierkasse, eine Dampfmaschine 2 PS, 2 Nacht­tischlampen, Warenschränke, Re­gale und Theken, noch neu.

Scharmann,Gerichtsvollzieher k.A. Gießen, Walltorstr. 48, Tel. 3108.

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Revolution den Ehrentitel einer revolutionären Studentenschaft erkämpft. Sie wird es sich jetzt zur Aufgabe stellen, den Ehrennamen einer sozialisti­schen Studentenschaft zu erwerben. Sie wird in einer Front mit dem Arbeiter den sozialistischen Typ jenes deutschen Menschen schaffen, mit dem die Zukunft des Gesamtvolkes auf Gedeih und Verderb verbunden ist. Die Verwirklichung der deutschen Volksgemeinschaft wird in weitem Umfang davon abhängen, daß Studenten- und Arbeiternachwuchs eine gemeinsame sozialpolitische Erziehung erhalten. Beide müssen zum Träger des deutschen Sozialis­mus werden und in ihren sozialpolitischen Ansichten darf es keinen Unterschied mehr geben. Es darf in Zukunft kein Student mehr die Hochschule verlassen, der nicht Sozialist ist. Lassen Sie mich namens der Frankfurter Studentenschaft in dieser Stunde das Gelöbnis ablegen:Wir werden die wenigen, die heute noch nörgeln oder nicht verstehen können, davonjagen und unermüdlich mit Ihnen an unsere höchste und größte Gegenwartsaufgabe, die Voll­endung des deutschen Sozialismus, gehen und all unser Handeln unter das Motto stellen: Student und Arbeiter feien eins."

Der Landesobmann der NSBO., Pg. Becker, zeigte auf, daß im Weltkrieg der Grundstock zu dem deutschen Sozialismus gelegt worden fei. Deutscher Sozialismus ei tiestf empfangene Kame­radschaft. Im Schützengraben vor Langemarck seien alle Standesunterschiede verschwunden. Dort sei die Saat gelegt worden, die erst unter Hitler zur Reife gelangen konnte. Es sei gerade bei den Intellektuellen und Akademikern notwendig, daß sie große Ideen erleben lernten, an Stelle ihrer wissenschaftlichen objektiven Betrachtung. Der Ar­beiter mit seinem natürlichen Empfinden habe da­her auch die Idee des Führers zuerst begriffen. Die deutsche Jugend, Student und Arbeiter hätten die Aufgabe, jeder an seinem Platze, dafür zu sor­gen, daß unser Vaterland seinen Platz an der Sonne für alle Zeiten behalte.

Dem Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley und dem Führer der Reichsschaft Deutscher Studierender wurden von dieser Bündniskund­gebung Treuetelegramme gesandt.

350 JahreHohe Schule" zu Herborn

LPD. Herborn, 16. Juni. DieHohe Schule" zu Herborn, das Theologische Semi­nar der Evangelischen Kirche in Nassau, kann in den ersten Augusttagen dieses Jahres auf ein 3 50- jähriges Bestehen zurückblicken. Für die Ju­biläumsfeier ist folgendes Programm vorgesehen: Es ist in Aussicht genommen, am Sonntag, den 5. August, in der evangelischen Kirche zu Herborn einen Festgottesdienst zu halten, bei dem voraussichtlich Landesbischof Lic. Dr. Dietrich predigen wird. Der Nachmittag soll frei bleiben, um den Gästen von auswärts Gelegenheit zuyi Wiedersehen und zur Aussprache zu geben. Abends soll P l a tz m u s i k auf dem Marktplatz stattfinden. Montag, den 6. August, vormittags 10.30 Uhr, wird in der neuhergestellten Aula der Hohen Schule eine akademische Feier die Spitzen der Behörden mit den Gästen von auswärts, vor allem mit den frü­heren Schülern des Seminars, vereinigen. Die

Todes-Anzeige.

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden wurde am Samstagnachmittag unsere gute, treusorgende Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Tante

Frau Katharine Becker Wwe.

geborene Hom

im Alter von 81 Jahren durch einen sanften Tod von Gott dem Herrn heim gerufen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

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Feierstunde wird mit einer Festrede und Begrüßun­gen ausgefüllt sein. Für Montag abend ist eine große Festversammlung für die Bürgerschaft vor­gesehen, wenn möglich im Freien, auf dem Korn­markt, bei der Szenen aus dem Studenten- und Bürgerleben vergangener Tage dargeboten werden, daneben musikalische und gesangliche Vorträge. Eine Gedenkausstellung, wahrscheinlich im Rat­haussaal, wird die wichtigsten Bilder, Urkunden, Drucke aus der Zeit der Hohen Schule weiteren Kreisen zeigen. Die gesamten Vorarbeiten werden vom derzeitigen Direktor des Predigerseminars, Professor D. Schlosser- Herborn, geleitet. Nicht ausgeschlossen erscheint, daß auch der Reichsbischof L. Müller an der Feier teilnimmt.

Oie erste Kinder-Landverschickung im Gau Hessen-Nassau.

LPD. 5 r a n E f u r t a. TO., 16. Juni. Di- Kinder- Landverschickungsaktion der NS.-Volkswohlfahrt hat gestern im Gau Hessen-Nassau ihren Anfang genommen. Vom Frankfurter Hauptbahnhof aus fuhren etwa 900 Kinder aus Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau und Worms i m Sonderzug nach Oberschlesien, um dort auf dem Lande Erholung und Stärkung zu finden. Die Verabschiedung der Kinder erfolgte in feier­lichem Rahmen. Nachdem sich die von auswärts eingetroffenen Kinder mit den Frankfurter Kindern und deren Eltern vereinigt hatten, hielt auf dem Platz vor der Nordseite des Hauptbahnhofs der Gauamtsleiter der NSV. Bürgermeister Haug eine kurze Ansprache an die Kinder, in der er dar­auf hinwies, daß so wie beim Winterhilfswerk es auch heute Aufgabe jedes Nationalsozialisten sei, den Sozialismus der Tat bis in die letzte deutsche Hütte hineinzutragen. Die Kinder sollten in jeder Stunde daran denken, daß das nur möglich sei, weil Deutschland in zwölfter Stunde ein Retter in der Person des Führers gekommen sei.

Der Adjutant des Gauleiters Pg. S t ö h r über­brachte die Glückwünsche des Gauleiters, der im Geiste mit den Kindern in deutsche Lande hinaus­fahre. Er erwarte von ihnen, daß sie sich für die Aufgaben und die Arbeit, die sie dereinst leisten sollen, draußen auf dem Lande stärken. Der natio­nalsozialistische Staat habe einzig und allein die Fürsorge für das körperliche Wohl des kostbarsten Gutes, das er besitzt, seiner Jugend, auf sich ge­nommen. Er könne keiner Institution die Fürsorge für die deutsche Jugend überantworten. Der na­tionalsozialistische Staat nehme diese Fürsorge auf sich aus Liebe zum Volk und zum Vaterland. Jeder junge deutsche Mensch müsse daran denken, daß sein vornehmstes Ziel und seine vornehmste Aufgabe der Dienst an seinem Volke ist. Daß wieder Hoffnung in die Herzen der jungen deutschen Generation ein­gezogen sei, das danken wir dem Führer Adolf Hitler.

Zum Schluß rief der Vertreter des Gauleiters den Kindern einGlückauf!" zu fröhlicher Fahrt zu, worauf unter Vorantrjtt eines Jungvolk-Spiel- mannszuges der Einmarsch in den Bahnhof er­folgte. Schnell waren die Kinder, denen die Freude aus den Augen leuchtete, in den Abteilen unterge­bracht, und um 11.30 Uhr setzte sich der Zug unter den Klängen des Spielmannszuges und dem Tücher­winken der Eltern in Bewegung. Nach etwa sechswöchigem Aufenthalt in Ober­schlesien werden die Kinder wieder in der Hei­mat eintreffen.

Nie Bündniskundgebung Student und Arbeiter in Frankfurt. LPD. Frankfurt a. M., 16. Juni. Im über­füllten Hippodrom fand gestern abend die große Bündniskundgebung zwischen der Frankfurter Stu­dentenschaft und der NSBO. statt. Der Führer der Frankfurter Studentenschaft E. Conrad führte in seiner Rede u. a. aus: Die Frankfurter Studenten­schaft hat sich im Jahre der nationalsozialistischen

Tagung des Kreisverbandes Schotten vom Hessischen Gemeindetag.

Schotten, IQ. Juni. Gestern fand im Rathaus­saal zu Schotten eine Tagung des Kreisverbandes Schotten des Hessischen Gemeindetages statt. Alle Gemeinden des Kreises waren vertreten, das Kreis­amt durch Kreisdirektor Zürtz, Regierungsrat Schwan, Reg. Assessor D e n z e r, Derw. Inspekto­ren Müller und Alles. Nach Bearüßungswor- ten erstattete der Verbandsvorsitzende Bürgermeister Menget- Schotten zunächst ausführlichen Bericht über die kürzlich in Mainz stattgehabte Tagung des Hessischen Gemeindetages. Die Geschäftsstelle des Hessischen Gemeindetages ist von Mainz nach Frankfurt verlegt und wird mit derjenigen des Hessen-Nassauischen Gemeindetages vereinigt. Vor­sitzender ist Bürgermeister Linder, Frankfurt, Stellvertreter Oberbürgermeister Ritter- Gießen. Haftpflicht- und Unfallversicherung, Beitreibungsver­fahren, Versicherungsanstalt, Leistungen der Ge­meinden an die NSDAP., Arbeitsbeschaffung und bergt Fragen wurden behandelt. Eine Reihe von Ausschreiben und Verfügungen des Reichs, des Lan­des und Gemeindetages wurden bekannt gegeben. Sodann wurde eingehend die Frage des Luftschutzes besprochen.

Assessor D e n z e r erläuterte den behörd­lichen Luftschutz und wies auf die Bedeutung des Reichslustschutzbundes hin.

Gerichtsvollzieher Bittern, Ulrichstein, erläu­terte dann näher, wie der Luftschutz im einzelnen in den Gemeinden zu organisieren sei. Die Hausböden sind zu entrümpeln, die Keller in einen ordentlichen Schutz bietenden Zustand zu versetzen. Hierzu wer­den Baukostenzuschüsse gewährt bis zu 50 Prozent. Eine Sirene ist ih den Orten anzulegen, die die Be­völkerung rechtzeitig auf einen drohenden Luftan­griff aufmerksam macht. Realschuldirektor Hahn hielt einen interessanten Vortrag über die ungeheure Wirkung der verschiedenen Arten von Brisanz-, Brand- und Gasbomben, die im Luftangriff Ver­wendung finden. Ein organisierter Schutz gegen diese verheerenden Wirkungen ist überall in den Ge­meinden zu treffen. Der Kreis Schotten ist seither schon führend auf dem Gebiet des Luftschutzes vor­angegangen, er wird weiterhin dieser wichtigen An­gelegenheit seine vollste Aufmerksamkeit schenken und in jeder einzelnen Gemeinde einen genau orga­nisierten Luftschutz schaffen. Die Bevölkerung wird aufgeklärt, den Bürgermeistereien gehen noch genaue Anweisungen über all die Vorkehrungen, Oie in jedem einzelnen Haus und in der Gemeinde zu treffen sind, zu.

Kreisdirektor Zürtz wies ebenfalls noch auf die hohe Bedeutung des Luftschutzes hin und sprach noch über die Stelllrng und die Aufgaben des Bürgermeisters im neuen Reich. Führer sein heißt Massenbewegen und im Zusammen­hang und in Verbindung mit dem Volk und den Angehörigen der Gemeinde bleiben. In strenger Gerechtigkeit, ohne Haß, ohne Bevorzugung müsse der Bürgermeister pünktlich, rein sachlich seines Amtes walten. Beifall und Dank folgte den treffen­den Ausführungen des Kreisdirektors. Reg. Rat Schwan gab noch einige Ausschreibungen bekannt. Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer schloß der Vorsitzende die anregende Tagung.

Landkreis Metzen.

Hattenrod, 18. Juni. Der 24jährige For­mer Heinrich Schäfer von hier erlitt gestern nach­mittag einen schweren Unfall. Er wurde auf der Landstraße zwischen Lindenstruth und Reis­kirchen von einem Motorrad angefahren und er­litt schwere innere Verletzungen. Der bedauerns­werte junge Mann mußte sofort nach der chirur­gischen Klinik in Gießen gebracht werden.

Kreis Büdingen.

* Nidda, 18. Juni. Laut Beschluß des Ge­meinderates sollen bei dem diesjährigen Herbst­markt am 3. September 1934 eine Verlosung statt­finden und 4000 Lose ä 50 Pfg. vertrieben werden. Zur Betreibung der Rückstände bei der Stadt­kasse soll für die Gemeinde durch das Kreisamt

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Sondergebiet der

Brühl'schen Druckerei

Aus aller Welt.

Das Opelbad in Wiesbaden eröffnet

Das Opel bat) auf dem Nerobera bei Wies­baden ist feiner Bestimmung übergeben worden. Das Bad wurde nach einem Entwurf von Prof. S ch u st e r - Frankfurt a. M., Architekt Fabry und Gartenarchitekt Hirsch- Wiesbaden erbaut. Im Namen der Arbeitsgemeinschaft begrüßte der Planverfasser Prof. Schuster die Gäste und dankte allen, die an dem Gelingen des Werkes mit­geholfen haben. Prof. Schuster übergab darauf das Bad dem Kurdezernenten der Stadt Wiesbaden, Bürgermeister und Kreisleiter Piekarski. Der Oberbürgermeister dankte im Namen der Stadt und des Stifters des Opelbades und übergab dann das Bad dem Leiter des Kur- und Badewesens, Gene- raldirektor von Wechmar. Im Namen der Stadt stattete Oberbürgermeister Schulze den Dank an Geheimrat Dr. Wilhelm von Opel ab, der durch seine hochherzige Finanzierung den Bau des Bades ermöglicht hat. Geheimrat von Opel gab den Dank mit Worten der höchsten Anerkennung an die Schöp­fer des Bades weiter. Er wünsche, daß alle, die das Bad besuchen werden, hier die Kraft und Erholung finden, die wir zur Lösung der uns zum Wieder­aufstieg des Vaterlandes gestellten Aufgaben be­nötigen.

Landwirtsehepaar vom Blitz getötet. Drei kleine Kinder elternlos geworden.

Durch ein trauriges Schicksal wurden bei einenj Gewitter auf einem Felde bei Otting (Schwaben) der Landwirt Alois Kleinle und seine Ehefrau aus dem Leben gerissen. Frau Kleinle befand sich mit dem Knecht und der Magd beim Pflanzengie- ßen auf dem auf einem Hügel liegenden Felde. Vor dem plötzlich einsetzenden Regen suchten sie Schutz unter einem Wagen. Gleichzeitig kam auch der Landwirt Kleinle, der eine Hacke trug, auf das Feld zu. Als er sich bereits dort befand, brach das Gewitter los, und der erste Blitzstrahl traf den Mann und tötete ihn. Der Blitz war am Hinterkopf her­untergefahren, Schuhe und Kleider fielen vom Leibe. Ein Strahl des Blitzes traf auch die unter dem Wagen Sitzende. Frau Kleinle und der Knecht wurden sogleich zu Boden geworfen und betäubt. Die Magd und die vor den Wagen gespannten Ochsen blieben ohne Schaden. Der Knecht erholte sich rasch wieder, die Frau aber verlor das Be­wußtsein und trug eine Verbrennung am Bein da- von. Die Wiederbelebungsversuche hatten keinen Erfolg mehr. Drei Kinder, von denen das älteste erst sechs Jahre alt ist, haben auf so schreckliche Weise ihre Eltern verloren.

Heuschreckenplage und Dürre in Portugal.

Riesige Heuschreckenschwärme haben die Gegend von Elvas, etwa 120 Kilometer von Lissa­bon entfernt, heimgesucht und auf den Ländereien und in den Gärten unermeßlichen Schaden an- gerichtet. Die Bauern haben die Regierung um Hilfe gebeten. Man befürchtet, daß die ganze Ernte zerstört wird, wenn die Trockenheit noch länger andauert.

Hauptschrlftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: I. V.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An- zeigen: Theodor Kümmel. DA. V. 34: 11000. Druck und Verlag: Brühl'fche Univerfitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.^G.. fämtlich in Gießen.

Elsa Mönnig

Adolf Ludwig

Rechtsanwalt

Verlobte

Ober-Ingelheim Gießen WL

Sonntag früh 5 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit Geduld ertra­

genem Leiden, mein lieber Gatte, unser lieber Vater. Schwiegervater Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Emil Heppert

im 58. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Marie Heppert, geb. Diemer, und Kinder

Gießen, den 18. Juni 1934.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 20. Juni, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt