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Uhr

Ge-

Ge-

oder

5. Angeklagter Berg 750 RM. Geldstrafe

oder

Gegen den 70jährigen Angeklagten Wittreck wird gemäß dem Antrag des Generalstaatsan-

7.

H 0 ltz 6 Monate Gefängnis, Schartzkopff 4 Monate

Fahrenheim 3 Monate

Jahresversammlung -es Llmversitätsbundes Marburg

4. Bestimmungen üb-er die Art, Höhe und Einziehung von Bußen, wenn solche vor­gesehen werden. Gemäß § 28 S. 1 AOG. sind Bußen jedoch nur zulässig, wenn Verstöße gegen die Ordnung oder die Sicherheit des Be­triebes oorliegen. Geldbußen dürfen die Hälfte des durchschnittlichen Tagesarbeitsverüienstes nicht überschreiten; für erhebliche bestimmt zu bezeich­nende Verstöße können jedoch Bußen bis zum vollen Betröge des durchschnittlichen Tagesarbeitsverdien­stes vorgesehen werden; die Bußgelder sind zum Besten der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude"

1. Angeklagter

2. Angeklagter fängnis,

3. Angeklagter fängnis,

4. Angeklagter

notwendig es für die gesunde Entwicklung des rei­fenden jungen Menschen ist, daß er neben der Familie und der Schule in einer ihm ge- mäßen und von ihm selb st ge st alteten Ge­meinschaft sich auswirken kann. Gern haben sie ihre Kinder an Veranstaltungen teilnehmen las­sen, deren oolks- und jugenderzieherischer Wert von ihnen voll anerkannt wird. Sie haben die Sorgen, die sich aus der zeitlich einen erheblichen Umfang annehmenden außerhäuslichen Beanspruchung der Jur-end im vergangenen Jahr ergeben haben, zu­rückgestellt, da ihnen wohl bewußt war, welche Schwierigkeiten die Ausweitung eines solchen Wer­kes, wie es die Jugendarbeit in der Gegenwart dar- stellt, in den Anfängen mit sich bringt und wie ge­wisse Unzuträglichkeiten der Uebergangszeit in Kauf genommen werden müssen. Umso dankbarer sind wir, daß Sie in ihrer Verbundenheit mit uns als Vater die entstandenen Schwierigkei­ten gebannt und der Familie wie der Jugend das gegeben haben, was beiden zur Pflege und Förderung der in ihnen ruhenden Werte im Interesse unseres gesamten Volkes als zeitlicher Rahmen notwendig ist. Sie dürfen, hochverehrter Herr Minister, versichert sein, daß von uns alles geschehen wird, um dem Sinn der von Ihnen getroffenen Maßnahmen zur Erfüllung zu verhexen und besonders die Jugend dazu

3 Wochen Gefängnis,

6. Angeklagter Pagel wird frei gesprochen, da seine unmittelbare Beteiligung an den Straftaten der übrigen Angeklagten nicht fest­zustellen ist,

Aufsehen erregt, da die Tatsache bekannt ist, daß der sozialdemokratische Schutzbund seine Tätigkeit im Geheimen fortsetzt und zahlreiche schwere Attentate der letzten Wochen auf die Tätigkeit geheimer Terrorgruppen desSchutzbundes" zurückzuführen sind. Man fragt sich, welche Gründe die Regierung veranlaßt haben, g e r a de im gegenwärtigen Augenblick die Freilassung der sozialdemokratischen Führer ins Auge zu jassen und erörtert besonders die Frage, wieweit hierbei ausländischer Einfluß mit­entscheidend gewesen ist.

Sieben mecklenburgische Pastoren verurteilt.

umfang der letztjäh rigen Ernte er­reichen. Angesichts dieser Lage und der durch den Devisenmangel bedingten Notwendigkeit, die Futter­versorgung in größtmöglichstem Umfang aus eig­ner Erzeugung zu sichern, hat die bisher zur Entlastung des deutschen Hafermarktes erforderliche Ausfuhr von Hafer im Austausch gegen Mais und Gerste ihren volkswirtschaftlichen Sinn ver­loren. Die Reichsregierung hat deshalb vorsorglich dieHaferausfuhrabl 5. Junigesperrt. Um Uebergangsschwierigkeiten zu vermeiden, ist be­stimmt worden, daß Ausfuhrscheine zur Er­möglichung der Ausfuhr von Hafer auch in Form von Müllereierzeugnissen aus Hafer, wie bisher erteilt werden dürfen, wenn der Beweis erbracht wird, daß diese Ausfuhr auf Grund von Ver­trägen erfolgt, die vor dem 16. Juni 1934 abgeschlossen waren.

Gnadenaktin Wollersdorf. Aber nur für Sozialdemokraten.

3. Es ist festzulegen, innerhalb welcher Fristen und an welcher Stelle Einsprüche wegen Nicht­übereinstimmung des bezahlten Arbeitsentgeltes geltend gemacht und Einsprüche gegen fehlerhafte Berechnung des Arbeitsentgeltes berücksichtigt werden.

4. Es ist festzustellen, innerhalb welcher Fristen die Gründe für eine Arbeitsbehinde­rung durch Krankheit oder sonstige Umstände der zuständigen Betriebsstelle anzuzeigen sind und innerhalb welcher Zeit erkrankte Betriebsangehörige eine ärztliche Krankhej^sbescheinigung vorzulegen haben.

5. Die Form der U r l a u b s r e g e l u n g ist in ihren Grundzügen festzulegen.

6. Es sind Bestimmungen über die Verhütung von Betriebsunfällen aufzunehmen.

7. Jeder Unfall ist sofort von dem Verletzten oder, falls dieser dazu nicht in der Lage ist, von dem Unfallzeugen dem Betriebsführer oder dessen Be­auftragten zu melden.

8. Aufzunehmen ist ein Hinweis auf den obersten Grundsatz gegenseitigen Vertrauens in der B e t r i e b s g e m e i n - schäft, der Quertreibereien, Mißgunst und Nörgeleien unter den Arbeitskameraden und gegen die Anordnungen des Betriebsführers nicht zuläßt. Weiterhin ist ein Aufruf an alle Betriebsangehörige zur Mitarbeit an den Ver­besserungen der B e tr i e b s e i n r i ch t u n - gen empfehlenswert.

Am Sonntag traf die Gattin des Schahs von Persien mit Begleitung, über Neu-Bent- schen kommend, in B e r li n ein und setzte ihre Reise nach Basel fort, um sich zu einem länge­ren Aufenthalt nach der Schweiz zu begeben. Ein Mitglied des Auswärtigen Amtes begleitete die Königin auf ihrer Durchreise durch Deutschland. In Berlin wurde ihr im Auftrage des Herrn Reichspräsidenten ein Rosenstrauß überreicht.

*

Don Venedig kommend trafen Prinz und Prinzessin Kaya von Japan mit Gefolge in München ein. Das Prinzenpaar wird einige Tage in München weilen, die Sehenswürdigkeiten der Stadt und der Umgebung besichtigen und dann eine größere Reise durch Deutschland mit dem näch- sten Ziel Berlin antreten.

Bei einem Besuch der Marinestation Tiscornia wurde auf den kubanischen Präsidenten Mendieta ein Bombenanschlag verübt. Der Präsident wurde an der Hand leicht verletzt; ein ihn begleitender Offizier wurde getötet. Mehrere Personen erlitten Verletzungen.

In Havanna haben Kommunisten einen Feu er überfall auf die faschistische ABC-Organifation verübt, bei dem drei­zehn Personen getötet und 60 verwundet worden sind. Zwei Stunden lang war in den Stra­ßen der Hauptstadt Kubas eine regelrechte Schlacht im Gange.

Drei Todesstrafen im Prozeß wegen Ermordung der Berliner Polizeihaupt­leute beantragt.

Berlin, 15. Juni. (DNB.) Im Mordprozeß wegen der Erschießung der beiden Polizei- Hauptleute Anlauf und Lenk beantragte der Staatsanwalt folgende Strafen: Gegen die Angeklagten Michael Klause, Friedrich B r ö d e und Max Mattern wegen Mittäterschaft beim gemeinschaftlichen Mord die Todesstrafe und den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Wegen Beihilfe zum gemeinschaft­lichen Mord gegen die Angeklagten Wichert und Zachow je 15 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Gegen Schünke 12 Jahre Zuchthaus und-10 Jahre Ehrverlust, gegen Bal­zer 10 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust, gegen Berthold 5 Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, gegen B r o l l und H o l z je fünf Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, gegen Rudolf Konrad 4 Jahre Zuchthaus und 4 Jahre Ehrverlust, gegen Frau Hildegard Mattern we­gen Begünstigung 10 Monate Gefängnis. Der Staatsanwalt beantragte ferner, das Verfahren ge­gen die Angeklagten Kuntz und Tuhnert ein- zustellen. Bei Kuntz tritt die Amnestie vom Dezem­ber 1932 in Kraft, während Tuhnert bereits im Zusammenhang mit den Bülow-Platz-Ereignissen vor längerer Zeit wegen Waffenvergehens verurteilt worden ist. Den Angeklagten Walter Säße bean­tragte der Staatsanwalt freizusprechen.

Richtlinien des Treuhänders für eine Betriebsordnung.

Wettervoraussage.

Da sich das östliche Hochdruckgebiet nach den Babkanländern hin bewegt, kommen wir an seine Nordseite zu liegen, so daß westliche Winde vor- herrschen und feuchtere Luft nach dem Festland be- fördert wird, die Anlaß zu lokal bedingten Ge- witterstörungen geben kann. Im großen und ganzen wird aber das heitere und trockene Wetter noch anhalten und die Temperaturen werden tagsüber weiterhin recht hohe Werte erreichen.

Aussichten für Dienstag: Heiter, jedoch zeitweise auch bewölkt, tagsüber heiß, aufkommende Neigung zu Gewitterstörungen.

Aussichten für Mittwoch: Teils heiter, teils bewölkt, weiterhin Neigung zu Gewitter- störung.

Lufttemperaturen am 17. Juni: mittags 28,6 Grad Celsius, abends 17,9 Grad; am 18. Juni: morgens 15,1 Grad. Maximum 29,8 Grad, Minimum 7,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Juni: abends 25,7 Grad; am 18. Juni: morgens 19,2 Grad. Sonnenscheindauer 15,3 Stunden,

Ohse 1000 RM. Geldstrafe

1 Monat Gefängnis,

des Arbeitsoerhältnisses ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist erfolgen darf, so­weit es nicht bei den gesetzlichen Gründen bewen­den soll.

6. Die Verwendung der durch rechtswidrige Auf­lösung des Arbeitsoerhältnisses verwirkten (Entgelt« betrüge, söweit die Verwirkung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, in der Betriebsordnung oder im Arbeitsvertrag vorgesehen ist.

B. Soweit in Sondergesetzen oder Verordnungen Vorschriften über den zwingenden Inhalt der Arbeitsordnung enthalten sind, die über die Vorschriften des Gesetzes zur Ord­nung der nationalen Arbeit hinausgehen, sind diese Bestimmungen in die Betriebsordnung aufzunehmen.

waltes auf Grund des Paragraphen 153 Abs. 1 und 3 das Verfahren eingestellt mit Rücksicht auf das hohe Verdienst, das sich der Angeklagte als Auslandsdeutscher um das Auslandsdeutschtum erworben hat.

Nie Ermordung des polnischen Innenministers.

Der Täter noch nicht ergriffen.

Warschau, 16.Juni. (DNB. Funkspruch.) Die Nachricht, daß der Mörder des polnischen Innen­ministers P i e r a ck i bereits verhaftet worden sei, wird nicht b e st ä t i g t. Sie dürfte darauf zurück­zuführen sein, daß in einem Hause der Okolnikstraße der Mantel und der Hut des Täters ge­funden wurde. Der Attentäter hat außer dem Re­volver, aus dem die tödlichen Schüsse abgegeben wurden, auch noch eine Bombe geworfen, die offenbar infolge eines Konstruktionsfehlers nicht ex­plodierte.

Zu Ehren des ermordeten Innenministers fand am Sonntag eine große Trauerkundgebung

C. lieber die gesetzlichen Mindestvorschriften hin­aus können in die Betriebsordnung Bestimmun­gen über die Höhe des Arbeitsent- g e l t e s, die fonftigen Arbeitsbedingungen, die Ordnung des Betriebes, das Ver­halten der Beschäftigten in den Be­trieben und die Verhütung von Unfällen ausgenommen werden. Insbesondere schlage ich die Aufnahme der folgenden Bestimmungen in die Be­triebsordnung vor:

1. Klare Anordnung über die Betriebs­stätte, den Beginn des Arbeitsverhältnisses (Beibringung der Arbeitspapiere ufw. bei der Ein­stellung) und seine Beendigung (genaue Fest­legung der gegenseitigen Kündigungsfristen).

2. Es ist sestzustellen, daß eine E i n st e l l u n g auf Probe und zur Aushilfe zu ihrer Wirksamkeit schriftlich vereinbart werden muß; desgleichen innerhalb welcher Zeit sich ein derartig befristetes Arbeitsverhältnis von selbst in ein ordentliches Arbeits- oder Dienstverhältnis um­wandelt.

Schwerin, 16. Juni. (DNB.) Das Urteil des Schweriner Sondergerichtes im Pro­zeß gegen sieben mecklenburgische Pfarrer, die wegen Vergehens gegen Paragraph 110 StGB. (Widerstand gegen die Staatsgewalt, öffentliche Aufforderung zum. Ungehorsam) in Ver­bindung mit Paragraph 3 Äbs. 1 der Verordnung des Reichspräsidenten zur Abwehr heimtücki­scher Angriffe gegen die Regierung der natio­nalen Erhebung vom 21. März 1933 angeklagt waren, wurde am Freitag abend gegen 21.30 *" gefällt. Es lautet:

wird gemeinsam mit dem alten Freund der Familie Staatssekretär Körner den Sarg seiner verstorbenen Frau in der Morgenstunde des 20. Juni im Hafen von Saßnitz erwarten und ihn dann im fahrplanmäßigen Schwedenzug bis Eberswalde be- Scu Cn ° Uljr wird dann am 20. Juni eine Ehreneskorte der LandespolizeitruppeGeneral Goring" den Sara von Eberswalde nach Karinhall überführen, roo Die Beisetzung im engsten Kreise erfolgt.

auf dem Marschall-Pilsudski-Platz statt. Abordnun­gen sämtlicher Krieger-, Legionär-, Schützen- und sonstiger Militärverbände marschierten mit umflor­ten Fahnen auf. Der Präses des polnischen Kriege teilnehmeroerbandes General G o r ck i würdigte die Verdienste des Toten um den Staat. Dann zogen die Verbände durch die Stadt zum Belvedere, wo P i l s u d s k i eine Huldigung dargebracht wurde. Dem Marschall wurde unverbrüchliche Treue gelobt. Der Umzug nahm drei Stunden in Anspruch. In allen größeren Städten Polens wurden ähnliche Trauerkundgebungen veranstaltet. Der polnische Staatspräsident hat den Ministerpräsidenten Koz­lowski zum Innenminister ernannt.

Oie Gaarabstimmungs- kommisiion.

Genf, 16. Juni (DNB.) Auf Vorschlag des Dreierkomitees hat der Präsident Des Dölkerbunds- rats zu Mitgliedern der Abstimmungskommission für das Saargebiet bestimmt: Den Schweizer Victor Henry, Kommissar des Berner Jura und Präfekt des Bezirkes Pruntrut; den Holländer D. d e Jong, früheren Eisenbahningenieur und Bürger­meister von Samarang (Java), früheren General­direktor der Regierungsunternehmungen und öffent­lichen Arbeiten in Niederländisch - Indien; den Schweden Alan Rhode, früheren Vorsitzenden der juristischen Abteilung des Außenministeriums in Stockholm, Gouverneur der Provinz Gotland. Als technische Sachverständige wurde der Kommission die Amerikanerin Miß Sarah Wambaugh beigeordnet, die nötigenfalls auch ein Mitglied der Kommission vertreten kann. Miß Wambaugh war Vertreterin der peruanischen Regie­rung bei der Vorbereitung der Abstimmung von Tacna und Arica und ist die Herausgeberin verschiedener Schriften über die nach dem Kriege stattgefundenen Abstimmungen.

Kleine politische Rachrichten.

Sonderverhandlungen Deutschlands mit der Schweiz über das Transferproblem haben zu einer vorläufigen Einigung geführt. Deutschland hat die Sistierung der Einzahlungen auf das Sonderkonto bei der Schweizerischen National­bank wieder aufgehoben.

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Pg- Ernst Otto Lehmann, Abteilungsleiter des AmtesHandel" der NS.-Hago in der Obersten Lei­tung der PO., wird mit sofortiger Wirkung zum Führer der Reichsbetriebsgemein- schäftHandel" in der deutschen Arbeitsfront ernannt.

Berlin, 16.3uni. (DNB.) Der Reichsprä s i d e n l hak auf Vorschlag des Reichskanzlers den I und preußischen Iustizminisler Serrl zum Reichs­minister ohne Geschäftsbereich ernannt Der Reichskanzler wird den Reichsminister ohne Geschäftsbereich furrl mit Aufgaben allge­meiner Art und mit Sonderaufträ­gen betrauen. Minister kerrl verbleibt in feinem Amt als preußischer Staats­minister und damit Mitglied des preußischen Kabinetts. Von seinem Amt als preußischer Justiz- minister hat der Reichskanzler den Minister fierrl auf dessen Antrag und auf Vorschlag des preußi­schen Ministerpräsidenten entbunden. Gleichzeitig hat der Reichskanzler den Reichsminister der Justiz Ie

mung der Geschäfte des preußischen 1. Anfang und Ende der regelmäßigen Juslizministers beauftragt. täglichen Arbeitszeit und der Pausen;

Seitdem Ministerpräsident Göring durch das Der- 2- Zeit und Art der Gewährung des Ar- trauen des Reichskanzlers an die Spitze der preußi- beitsentgeltes; hier sind die Dauer der Lohn- schen Staatsregierung gestellt worden ist, hat er bZw. Gehaltsperiode, die Tage, an denen das Ar- fich unablässig bemüht, die Vereinheitlichung beitsentgelt ausgezahlt wird, sowie die vom Ar- u n d ErneuerungdesReichesim national- beitsentgelt zu erhebenden gesetzlichen Abzüge anzu» sozialistischen SiNne von Preußen aus voranzutrei-! Leben.

den. In dieser Richtung lag die vor kurzem auf 3- Sofern im Betrieb im Akkord oder Gedinge Vorschlag des preußischen Ministerpräsidenten er» gearbeitet wird, die Grundsätze für die Berechnung folgte Beauftragung des Reichsministers des In- der Akkord- und Gedingearbeit; bei Vorliegen einer nern Dr. Frick mit der Wahrnehmung der (Be- r a r H 0 r b n u n g sind zweckmäßigerweise die schäfte des preußischen Ministers des In- diesbezüglichen Bestimmungen der Tarifordnung in nern. In derselben Richtung liegt der nunmehr die Betriebsordnung zu übernehmen. Besteht eine vom Ministerpräsidenten Göring dem Reichskanzler Tarifordnung nicht, so muß die Betriebsordnung unterbreitete und von diesem angenommene Vor-1 die Bestimmungen enthalten, daß die Festsetzung der schlag, die Justizverwaltung des Reiches Akkorde in der Weise erfolgt, daß ein Arbeiter mit derjenigen Preußens in der Spitze zu o e r - durchschnittlicher Leistungsfähigkeit unter normalen binden. Arbeitsbedingungen ... v. H. über den Stundenlohn

X seiner Berufs- und Altersklasse verdienen kann. t>0t1 popcn auf Vir Aenderung bestehender Akkordsätze nach oben ober unten erfolgt nur wegen Veränberung der tech­nischen Voraussetzungen ober wegen nachweislich falscher Voraussetzungen bei ber Errechnung der Akkordsätze.

Wien, 16. Juni. (DNB.) Die österreichische Regierung hat den Aufenthalt der im Konzentra­tionslager Wölkersdorf befindlichen Sozialdemokra­ten zeitlich begrenzt. Eine Reihe von sozialdemo­kratischen Führern hat bereits die Mitteilung er­halten, daß sie im August auf freien Fuß gefetzt werden. 20 Sozialdemokraten sind ent­lassen worden. Dieser Schritt der Regierung hat

M a r b ur g, 17. Juni. (LPD.) Der Unioer- fitätsbunb Marburg trat zu seiner 14. Jahresversammlung zusammen. Der Vorsitzende, Geheimrat Dr. h. c. Häuser- Höchst, wies dar­auf hin, daß die Universitäten sich eingefügt hät­ten in den nationalsozialistischen Staat. Der Bund sei der Ansicht, daß er auch in der neuen Zeit volle Bedeutung für Universität und Volksgemeinschaft habe. Er werde auf seiner bisherigen Basis zum Wohle der Universität Weiterarbeiten. Dem Iah- '-LV.? ü» Ä"

- ...........

werbungsaktion bei den Alten Herren ber

Marburger Korporationen hatte ben Erfolg, daß anzuhalten, s i ch dessen würdig zu er- 100 neue Mitglieder geworben werden weisen, was ihr an Vertrauen und Hoffnung konnten. In 14 Bundesgruppen wurden 46 Vor- seitens der Staatsführung durch die Einrichtung träge von 24 Dozenten gehalten. Der Bund trat eines Staatsjugendtages entgegengebracht wird." weiter als Mittler zum Bau eines 120 Studenten ,

fassenden Unterkunftshauses der Uni- (321. Hilst bei Einvr nquna versitätsgeländesportschule in Neuhöf

bei Marburg auf, die am 9. Juni ber Universität Der Ernte,

übergeben wurde. Im vergangenen Jahre veraus-

gabte ber Bunb als Beihilfe zu wissenschaftlichen M ü n ch e n, 16. Juni. (DNB.) Die Oberste SA.- Zwecken 18 600 Mark. Für gleiche Zwecke im Jahre Führung erläßt folgenbe Anorbnung:

1934 bewilligte bie heutige Verwaltungsratssitzung Mehrere Landesbauernführer haben der Obersten 16 000 Mark. ' SA.-Führung mitgeteilt, daß t e i l w e i s e g r o ß e r

Den Höhepunkt ber Jahresversammlung bilbete Mangel an la nbwirtsch östlichen Ar- eine große Rebe bes Vizekanzlers von Pa-beit ern besteht. Dieser Mangel darf nun nicht pen überDie Ziele der deutschen Revolution". Der durch unzweckmäßig en SA. - Dien st noch Rektor ber Philipps-Universität, Professor Dr. " er.gr o.ßert werden. Die diesjähre Ernte wird Bauer, dankte dem Vizekanzler. Er wies darauf an sich nicht besonders günstig ausfallen. Es muß hin, daß in der nächsten Woche an allen Hochschulen daher alles daran gefetzt werden, daß nicht auch die Arbeit für die Gemeinschastsfront Student-Ar- noch ein Teil infolge Mangel an Arbeitskräften beiter eröffnet werde, um den Studenten als fozia- verloren geht. Ich erwarte daher von listifchen Vorkämpfer für bie Umgestaltung des a l l e n SA. - D i e n st st e l le n, baß sie burch sozialen Lebens zu schulen. Die Universität Mar- entsprechen be (Einteilung des Dien- bürg werde in diesem Kampf in die vorderste N e a us demLande dieser Notlage der Bauern Front zu kommen suchen. Re chn u n g tragen und daß sich nötigenfalls

je* i i * die SA. zur raschen und sicheren Einbringung

©er Giaatsmqenoiag. der Ernte zur Verfügung stellt.

- , . t . Der Stabschef. I. V.: v. Kr äusser.

Der Evangelische Rerchselternbund an den e e <. - '

Reichserziehnngsminister. HaseMUSfUhr gesperrt.

Berlin 16. Juni. (DNB.) Der Evangeli- Verträge können eingehalten werden, s ch e R e i ch S e l t e r n b u n d hat an Reichsminister m x .

Ruft ein Schreiben gerichtet, in dem er den Dank , Jn'r J® (D^B^ Die Hafer-

und bie freudige Zustimmung der Elternschaft du befta"J\e nad> Borratserbebungen

ber in ber Münchener Reke angekündiqten E i n - Deutschlanb gegenwärtig etwa ebenso groß wie im richtung bes Staats jugenbtages unb ^rjabre also n o ch sehr be rach lich. Die ber Bestimmung bes Sonntags zum kommende Haferernte wird jedoch infolge der Tag der Familie bezeugt.Väter und Müt-1 Trockenheit keinesfalls den Rekordum- ter," fo heißt es in dem Schreiben,wissen, wie

Gemäß § 32 ADG. gebe ich als Treuhänder ber älrbeit für bas Wirtschaftsgebiet Hessen nachstehenb Iustizminister Kerrl Reichs- Inungen bekannt: Diese Richtlinien sollen freilich nur Minister ohne Geschäftsbereich. st e h e n b e s Schema für bie Abfassung einer Be- Reichsjustizminister Dr. Gürtner mit der bÄfTe9 fcXn T WahrnehmungderGeschastedespreutzischen durch engstes Zusammenwirken zw?- Justizministers beauftragt. Betriebsführer unb Gefolgschaft

joroie burd) freien Meinungsaustausch im Vertrauenrat alle bie Formen gefunben unb festgelegt werden, die der Eigenart des betref­fenden Betriebes entsprechen. Den sozialen unb wirtschaftlichen Belangen jeber be­trieb s gruppe ist nach gewissenhafter Beratung im Vertrauensrat bei ber Formulierung ber einzel­nen Bestimmungen für bie Betriebsordnung R e ch- nung z u tragen. Die Gefolgschaft hat einer so gestalteten Betriebsorbnung, bie bem nationalsozia­listischen Gedanken der Arbeitsgemeinschaft eines jeden Betriebes Rechnung trägt, nach den Grund­sätzen der Treuepflicht und der Disziplin unbe­dingte Folge zu leisten.

Treuhänder der Arbeit für das Wirtschafte gebiet Hessen, gez. D r. e r.

A Nach dem Gesetz zur Ordnung der nationa- -a Arbeit sind folgende Minde st Vorschriften