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mild, leicht schäumend, ganz wundervoll Im Geschmack.

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Ein neuer Naturschutzpark in der Schorsheide

Erinnerung an Faschoda

rerliehen.

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Der Rührer der deutschen Rechtsfront, Reichsjustiz- lammt far ®r. Frank, hat den Wirbschaftspruser ^einobd Specht aus Dortmund m Anerkennung Hner Verdienste und im Vertrauen auf seine ge- missenhafte Mitarbeit an der deutschen Rechtserneue ung an die Akademie für Deutsches Rech

Faschoda" gefeiert.

Die Episode am Nil sollte für die europäische Ge­schichte noch ihre besondere Bedeutung bekommen. Frankreich hatte sich damals, während es von Eng­land durch militärische Rüstungen unter Druck ^hal­ten wurde, hilfesuchend an Rußland gewandt. In Petersburg zeigte man aber die kalte Schulter, Del- casse zog daraus die Folgerung, daß eine Verständi­gung mit England unter allen Umständen erreicht werden müsse. So kam es zu dem bekannten Su­danabkommen, das das gesamte Sudangeblet in eine westliche, Frankreich vorbehaltene Zone, und

Zurückhaltung, obwohl der Kongreß über die säumigen ausländischen Schuldner sehr aufgebracht ei. Bekanntlich hat Senator Johnson in einem Ge­setzentwurf den Abbruch der finanziellen Beziehungen auf dem Anleihegebiet zu allen fremden Staaten gefordert, die mit ihren Schulden­zahlungen in Verzug geraten sind. Diesen Gesetzentwurf hat der Senat angenommen, ledoch hat die Regierung dafür gesorgt, daß er a u f d em Instanzenweg ft e cf e n bleibt, da es nicht im Sinne der Regierung ist, derartige scharfe Zwangsmaßnahmen gegen Europa zu ergreifen.

Staatssekretär Hüll kehrt beschleunigt von seiner Reise durch Südamerika nach Washington zuruck, um den Abschluß zweiseitiger Zollver­träge in die Wege zu leiten, deren Aussichten feiner Ansicht nach durch Roosevelts Schritt in der Währungsfrage sehr gestiegen sind. Irian d hat bereits einen hohen Beamten nach den Vereinigten Staaten entsandt, um über den Austausch von Hau­ten Textilwaren und Whisky gegen amerikanische Kohlen, Petroleum, Holz, Kraftwagen und Schweine­fleisch zu verhandeln. Die irische Regierung will sich auf diese Weise wi i r t s ch a f t l i ch vonEng- land unabhängig machen, wozu die Ver­billigung des Dollars wesentlich beitragen wird.

Der nördliche Sturmwirbel wandert östlich weiter und befördert an seiner Südseite warme Luft bis nach Deutschland vor. Das Wetter bleibt daher mild, und bei wechselhafter Bewölkung kommt es noch zu Niederschlägen, die aber mehr schauerartig auftreten.

Vorhersage für Freitag: Wechselnd wol­kig, mild, noch schauerartige Niederschläge, südwest­liche bis westliche Winde.

Vorhersage für Samstag: Noch fern be­ständiges Wetter.

Lufttemperaturen am 17. Januar: mittags: 2,7 Grad Celsius, abends 5,4 Grad; am 18. Januar: morgens 7,1 Grad. Maximum 8,2 Grad, Minimum 0,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Januar: abends0,2 Grad; am 18. Januar: morgens0,2 Grad. Niederschläge 2,1 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik: Dr. Fr. W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 11700. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K. G . sämtlich in Gießen.

berufen.

Der italienische Unterstaatssekretär des Aeuheren, Suvich, ist zu einem offiziellen Besuch bei der isterreichischen Regierung in Wien e i "getr v f- se n. Auf dem Bahnhof hatten sich Bundeskanzler Dollfuß, die Mitglieder der Regierung und Ver- t-eter der Militär- und Zivilbehörden zum Emp- fang eingefunden. Nach der Begrüßung und dem Lbschreiten der Ehrenwache begab sich U"^rstaccks- i fretär Suvich in das HotelImperial . Der Be- hch des Staatssekretärs Suvich gilt als eine Er­widerung auf die drei Besuche des Bundeskanzlers 2 ollfuß beim italienischen Regierungschef.

Die neue amerikanische Währungs psiiiik und das Ausland.

Der Unterstaatssekretär für den Krieg Earl Stanhops, ist zum Unterstaatssekretar für aus­wärtige Angelegenheiten als Nachfo^er des frühe­ren Staatssekretärs Eden ernannt worden Stan- Hops ist 53 Jahre alt. Er hatte im Burenkrieg und im Weltkrieg bei den Gardegrenadieren gedient. 1915 wurde er Generalstab soff izier, 1918 parlamen­tarischer Sekretär des Kriegsministeriums. 1931 Un­terstaatssekretär für den Krieg.

-Zn Kuba bat Oberst Battista dem General Carlos M^n d l.tabieUflbentfU der Republik °n- geboten. Dieser hat sie angenommen. Ueber d.e Insel ist der Belagerungszustand crilart wor­den. 15 amerikanische K r i e g s J d) i f f e mit rund 300 Marinesoldaten an Bord liegen einsatz­bereit in Den kubanischen Gewässern, um gegebenen« falls zum Schutz von Leben und Eigentum der ame­rikanischen Staatsbürger eingreifen zu können.

Aus aller Wett.

2000 Todesopfer

im indischen Erdbebenaebiet.

Die Zahl der Todesopfer im indischen Erdbeben- gebiet beträgt nach den letzten Feststellungen 2000 während ebenfalls etwa 2000 Personen verletzt wurden Allein in der Stadt Muzaffarpur in der Provinz Bihar wurden über 300 Menschen dbrch das Erdbeben getötet. Starke Polizeikrafte, Die in das Erdbebengebiet entsandt wurden, be­mühen sich, die Verwundeten zu bergen und

Vier Skiläufer im Allgäu verschüttet.

Im Allgäu sind am Daumen zwei Lawinen niedergegangen. Die beiden Lawinen Überrasch­ten zwei Skipartien. Insgesamt vier Per­sonen, deren Namen noch nicht festgestellt werden konnten, wurden verschüttet. Die im vollen Gange befindlichen Rettungsarbeiten sind bis jetzt ohne Erfolg geblieben. Die Ursache des Unglücks dürfte darauf zurückzuführen sein, daß plötzlich ein Witterungsumschlag mit Tauwetter eingesetzt hat.

Amerika baut Den größten Stratosphärenballon.

Die Heereslustfahrt unb Die Geographische Ge­sellschaft Der Vereinigten Staaten veröffentlichen Den Plan zum Bau eines neuen Stratosphären­ballons, Der größer als alle bisherigen sein und alle RekorDe brechen soll. Der Riesenballon soll in eine Höhe von 24000 Meter ft eigen unb von Dort zu Versuchszwecken Luftproben mit nach unten brinaen. Führer Des Bal­lons soll Major William Kepner, ein befann- ter BallonsachverstänDiger Der amerikanischen Luft­fahrt, sein, währenD Kapitän Stevens Die Auf­gabe Des Beobachters übernehmen wird.

Todesstrafe gegen sechs Angeklagte im INordprozeß Vloecker beantragt.

In Dem Prozeß wegen Der ErmorDung Des Ham­burger Hitler-Jungen Otto Bloecker vor Dem Hanseatischen SonDergericht beantragte Der Staats­anwalt gegen sechs Angeklagt e Die To­de s st r a s e , gegen Die übrigen Angeklagten wur- Den Strafen von insgesamt 144JahrenZucht- Haus unD sechs Jahren Gefängnis beantragt.

Typhusepidemie in einer südbulgarischen Stadl.

In Der süDbulgarischen Stadt Haskowo ist eine Typhusepidemie ausgebrochen, die in den letz­ten Tagen einen besorgniserregenden Umfang angenommen hat. Bisher sind 182 Per­sonen erkrankt. Es handelt sich um Unterleibs­typhus in zunächst wenig böshafter Form, so daß bisher nur wenige Todesfälle zu beklagen sind. Auf Anordnung der Regierung ist die Stadt vollkommen isoliert worden.

Zwei Großfeuer in Der Rhön.

In Eckweisbach (Röhn) brach aus noch unbekann­ter Ursache in Dem Anwesen Des Bauern Emil Stock ein Feuer aus. In wenigen Minuten stanD Die Scheune mit Den angebauten Wirtschafts- gebäuben in Hellen Flammen. Die Feuerwehren mußten sich Darauf beschränken, ein llebergreifen Des Feuers auf Die angrenzenDen Anwesen zu verhüten. An Den Löscharbeiten beteiligten sich auch Die Mann­schaften Des nahegelegenen FAD.-Lagers Unterbern- harDs, Die Den Ortswehren tatkräftig zur Seite ftanDen. .

Am Dreikönigstag brannten Die lanDtmrt- fchaftlichen Gebäude Des Bauern Heinrich Grob : in Dem Rhonort HerDathurm vollstänDig nieDer. Der ' SchaDen beträgt 12 bis 15 000 Mk. Die Entsteh- ! ftehungsurfache Des Feuers ist nicht bekannt.

Wettervoraussage.

den Müttern bei der Suche nach ihren unter den Trümmern ihrer Wohnstätten ver­schwundenen Kindern zu helfen. Die Kran­kenhäuser sind mit Verletzten und Sterbenden über­füllt Die Stadt Monghyr, die eine Bevölkerung non 36 000 Einwohnern hat, ist vollkommen D e m ErdboDen gleichgemacht roorDen. Besonders stark heimgesucht wurden auch Die Gebiete von NorD-Bihar. Drei Flieger, Die Das heimgesuchte Gebiet überflogen haben, berichteten, Daß mehrere Städte in Nord-Bihar vollkommen in Trüm­mern liegen. Ueberaü herrscht Tod und Ver­wüstung. Die Straßen sind mit Leichen übersät. Gleichzeitig sind weite Gegenden in Nord-Bihar von schweren Ueberschwemmungen heimgesucht worden, die Gebäude, Eisenbahndämme und Brucken mit sich gerissen haben. An vielen Stellen zeigen sich große Risse im Erdboden, Durch Die Wasser an die Oberfläche strömt. In einigen Städten, wie z. B. Kottayam in Traoancur haben sich neue leichte Erdstöße ereignet. Nach einem Bericht des Domi- nienminifterium sind bisher keine Europäer ums Leben gekommen.

Hunderte von Zentner TNainfifche vernichtet.

Durch die lange Frostzeit hatte sich über den Wehren Der Mainkanalisation Das E i s gestaut unD eine feste Masse gebilDet, Deren plötzlicher Ab­gang Die Ortschaften unD Aecker an Den Ufern aufs höchste gefährDet hatte. Die 1 Verwaltungsstelle Des kanalisierten Mains muhte sich Dazu entschließen, Durch ein langsames Abmassen Des Staues eine Senkung unD Damit

Washington, 17. Jan. (DNB.) Präsident Roosevelt unD Schatzsekretär Mor genth au ind Damit beschäftigt, Die balDige Annahme Des Währungsreformgesetzes Durch Den Kpngreß zu be­treiben. Sie sinD Der Ansicht, Daß im gegenwärtigen Augenblick Die Regelung Der Währungsfrage im JnlanDe von vorDringlicher BeDeutung sei unD ha­ben Deshalb zunächst keine VerhanDlun- qen mit England und Frankreich über ein Abkommen zur Stabilisierung Der Devisenkurse ausgenommen. Man glaubt in Washington, Daß Die Vereinigten Staaten Durch Das neue Gesetz Den er­sten großen Schritt zur Befestigung Der inneren Finanzlage gemacht haben unD notfalls noch geraume Zeit ohne ein internationa­les Abkommen ausfommen können. Nach­dem Die Vereinigten Staaten EnDe Des vergange­nen Jahres bei EnglanD und Frankreich wegen eines Abkommens angefragt und eine verneinende Antwort erhalten hätten, sei es an Europa, Den nächsten Schritt zu tun. ... r~.

Dies beDeutet nicht, Daß Die Vereinigten Staaten etwa einen Angriff gegen Die englische Wahrung planten. Man ist vielmehr Durchaus zur Verstan- Diqunq bereit unD beobachtet beispielsweise in Der Frage Der K r i e g s s ch u l D e n eine sorgfältige

General Jan Baptiste MarchanD, DerHelD von Faschoda", hat die Augen geschlossen. Sein Name ist mit der französischen Kolonialgeschichte eng verknüpft. War er es Doch, Der sich Der englischen Ausbreitung im ägyptischen Reich auf Der Feste Faschoda an Den Ufern Des Nils ernstlich wider- fetzte. Seinen Rivalen, LorD Kit ch euer, Den Generalissimus Der englisch-ägyptischen Kolomal- armee, hat er um achtzehn Jahre überlebt. Mar­chand, seinerzeit Major Der französischen kolonialen Streitkräfte, hatte im Februar 1896 von feinem Kolonialminister in Paris den Marschbefehl erhal­ten, vom Senegal aus über das Kongoland Die fran­zösischen Interessen weit nach Dem Osten auszudeh- nen unD womöglich Den N i 1 zu erreichen. Im Sommer Des gleichen Jahres rückte er mit einem kleinen Häuflein aus unD schlug sich im ewigen Kampf gegen Die Eingeborenenstämme Die nächsten zwei Jahre Durch Die Wüste Der Sahara. In all dieser Zeit blieb er von allen Verbindungen zum Mutterlande völlig abgesperrt. Im Juni 1898 er­reichte er den Nil bei Dem Dörfchen Faschoda, besetzte es und hißte Die Trikolore.

Gleichzeitig hatte LorD Kitchener Den Kalifen von MahDi bei OmDurman entscheiDenD geschlagen. Kurz Darauf horte er, Daß sich am oberen Nil eine europäische Truppe unter einer Den Eingeborenen fremden Flagge festgesetzt habe. Sofort setzte Kit­chener seine Nilflotte nach Süden m Marsch und war nicht wenig erstaunt, als er sich bei Faschoda Den Franzosen gegenübersah. Unverzüglich

eine Zertrümmerung Der EisDecke herbei­zuführen. Diese Wasserspiegelsenkung hat für Die Fischerei einen enormen Schaden ange­richtet, Da Die Fische sich in Den Uferlöchern unD durch die Baggerbootablagerung entstandenen Längsrillen im Flußbett aufhalten und halbstarr die 'Frostzeit überdauerten. Beim Ablassen des Staues wurde den Fischen der Aus gang zum Main versperrt unb das Darüber liegenbe Eis erbrüefte Die in Den Löchern angesammelten Fische zu TaufenDen. Die Bevölkerung holt sich gegenwärtig Die gefangenen Fische in Korben unD Sacken unD hat Den Ueberschuß sogar an Die Schweine verfüttert. Karpfen mit 8 bis 10 Pfund Gewicht rourDen mühelos gefangen unD bilDen zur Zeit Die Hauptnahrung in Den Ortschaf­ten. Der SchaDen, Den Die Fischerei durch Die not« rnenDige Maßnahme Der Stausenkung erteiDen mußte, ist ungeheuer unD wirD trotz vermehrten Jungfischeinsatzes sich noch mehrere Jahre fühlbar machen.

Der transsibirische Expreß von Banditen überfallen.

BanDiten machten in Mandschukuo einen UeberfaU auf einen in westlicher Richtung fahrenDen Expreß­zug Der Transsibirischen Bahn. Der Zug wurDe von ihnen zum Entgleisen gebracht unb ge­riet in Branb. Vier Personen fanben b e n Tob, 29 erlitten Verletzungen. Unter ben Ver­letzten befinben sich ein Deutscher, Herr Kraner aus Tientsin, ber einen Beinbruch erlitt, sowie ber Vertreter ber Pariser ZeitungParis Mibi", ber ein Auge einbüßte. Die Wagen Des Zuges würben burch bas Feuer vollftänbig zer­stört, nur Der Postwagen blieb unbeschäbigt.

heftiger Sturm an der Riviera.

An ber Riviera herrschte starker Sturm. Das MotorbootBartholomeo , bas mit fünf Mann Besatzung von Sestri Levante süblich von Ra­pallo aus zum Fischfang ausgefahren war, verlor ein Steuer unb würbe gegen Die Felsen bei Punta Rospo geschleubert, wo es zerschellte. Drei Mann ber Besatzung ertranken. Dor Livorno tranbete ber SeglerFrancesco"; bie vierköpfige Besatzung konnte sich retten. Von ber Riviera-Küste werben noch weitere zahlreiche Unfälle kleinerer Schiffe gemelbet, bei benen jeboch Menschenleben nicht zu beklagen sinb.

ivung rechnen.

Oer Stavisky-Gkandal zieht seineKreise

Paris, 18. Jan. (DNB.-Funkfpruch.) Laut ,Matin" tritt in ben nächsten Tagen ber Minister- int zusammen, um gegen eine Reihe hoher Beamter wegen Nachlässigkeit bei ber Behand- lung ber Stavisky-Affäre vorzugehen. Unter ande- i-m soll gegen einen Staatsanwalt, gegen ben ' f räfehen bes Departements (Sitz Bayonne), gegen men hohen Beamten bes Hanbelsministeriums, (»gen einen Direktor bes Arbeitsministeriums unb c=gen mehrere Beamte ber Polizeipräfektur unb ter Sicherheitspolizei eingeschritten werben.

Steine politische Nachrichten.

Am Dienstag würbe bas Gerücht verbreitet: Der s ührer ber Deutschen Studentenschaft und des Na- twnalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, A'eichstagsabgeordneter Oskar S t ä b e l, sei vom lieichsjugendführer seines Amtes enthoben morden. Reichsjugendführer Baldur von Schirach stellt im Gegensatz hierzu fest, daß dieses Gerücht löllig aus der Luft gegriffen ist, und tuß Dr. Stäbel nach wie vor sein Vertrauen besitzt.

*

Der Jugendführer des Deutschen Reiches und Führer Der Hitlerjugend, Baldur v. Schirach, lat Den Obergebietsführer Karl N a b e r s be rg, Der schon bisher sowohl Der Reichsjugendführung, wie end) Der Führung Der Hitlerjugend angehört, unD Tiit befonDeren Aufgaben betraut war, zu feinem Stellvertreter für beiDe Aemter unD zum Führer seines Stabes ernannt. Karl Nabersberg ge- loört zu Den alten Führern Der Hitlerjugend. Er ist gcraDe von einer Informationsreise nach EnglanD ^rückgekehrt. *

Der Stabschef Der SA., Reichsminister Rohm, Int dem Reichsjustizkommissar und bayerischen Staatsminister Der Justiz, Dr. F rank, auf Grund Hner Verdienste um bie SA. unb SS Den ChrenDold) Der SA mit Der persönlichen Gra- üerungIn herzlicher KameraDschast Ernst Rohm"

Da ist es eine befonDere FreuDe zu lesen, Daß ein neuer Naturschutzpark in einer Größe, wie ihn DeutschlanD noch nicht kennt, geschaffen roerDen soll. Das iDeale RotwilDrevier, D i e SchorfheiDe, mit feinem prächtigen BestanD kapitalen RotwilDes wirD in einem Umfange von runD 80 000 Moraen Naturschutzgebiet. Alle Die armen Kreaturen, Die kaum eine Bleibe mehr fan- ben, wie Reiher unb Kranich, Schwarzstorch, bie seltenen Arten unserer Tag- unb Nachtraubvögel, barunter Uhu unb Walbkauz, sollen hier eine Heim­statt finben in einer Lanbschaft, bie ihre ganze Ur­sprünglichkeit behalten ober roieber gewinnen soll. Auch W i s e n t g e h e g e soll hier entstehen, um Diesem einst über ganz DeutschlanD verbreiteten ungefügigen, zottigen JagDtier ein sicheres Asyl im Herzen Deutschlands zu geben.

Bär, Wolf unD Luchs können wir missen in unse­ren WälDern, SteinaDler unD Lämmergeier roerDen schwerlich roieDer bei uns heimisch werben. Aber Das eine müssen wir uns vornehmen, Daß nichts mehr verloren gehen Darf in Deutschen ßanDen. Der Deutsche WalD bis zum kleinsten Pflänzlein unD all sein Getier muß erhalten blei­ben für uns unD für unsere Nachkommen. Denn Der Deutsche wäre nicht so wie er ist, wenn sein LanD nicht ein ganz bestimmtes Antlitz hätte unD es bewahrte. UnD ganz besonDers aus Diesem einen GrunDe ist Der Naturschutz eine heilige Pflicht.

im Dorfe behilflich zu sein. Aber auf ber Feste bleibe bie Trikolore. Er habe seinen Marschbefehl, unb anberslautenbe Weisungen nehme er nur von feiner Regierung in Paris entgegen.

Um ein Haar wäre es bamals zu einem ernst­lichen Konflikt, wenn nicht zu einem Krieg zwischen Englanb unb Frankreich gekommen. Kitchener sckloß bie Franzosen ein, unb ber Draht begann zu spie­len. Die Regierungen verhanbelten hin unb her, bis schließlich nach langem Zögern ber französische Außenminister Delcasss nachgab unb bte bittere Pille chluckte. Die Trikolore auf ber Feste von Fa- schoba würbe roieber eingeholt. Ein Anerbieten ber Gnglänber an Marchanb, über Aegypten ben Ruck- mar ch anzutreten, lehnte biefer entschieben ab unb chlug sich in beschwerlichen Märschen mit seiner kleinen Truppe nach Französisch-Somalilanb burch. Sein späterer Einmarsch in Paris würbe zu einem Triumphzug. Marchanb würbe als berHelb von

Sie Vorausbelastung des Reichs­etats durch Arbeitsbeschaffung.

Darlegungen des Rcichsfinanzministers. 11 Berlin, 18. Jan. (VDZ.) Reichsfinanzminister : raf Schwerin von Krosigk nimmt im i .Deutschen Volkswirt" Stellung zu ber finanziellen 1 orausbelastung burch bie Arbeitsbeschaffung. Er i i.eist darauf hin, Daß wir aus Öen Arbeitsbeschaf- . lungsmitteln noch eine Reserve haben, bie fi5 roeit in d--S Jahr 1934 hinein- , ne i ch e n werbe. Vor allem konnten wir mit Den r eitreichenDen mittelbaren Auswirkungen des Ar- Isitsbeschaffungsprogramms rechnen. Die zusätzliche i rbeitsbeschaffung werde nämlich D e n Anstoß siur die notwendige ® e 1 e b u 9 der Wirtschaft geben. Aus diesem Gesichtspunkt Hfe sich die finanzielle Vorausbelastung künftiger fahre in jeder Hinsicht vertreten. Die Voraus- lelaftung des Reichsetats betrage rund l Milliarden Mark, Die sich auf 5 Jahre verteilen. s!azu komme Der FehlbetragDerver-

(anqenen Jahre mit runD 1,9 MilliarDen, zu ji»m noch ein gewisser Fehlbetrag im IlLiusenden Etatsjahr aus Den im Laufe Des Sinters auszuzahlenden Zuschüssen für Hausrepa- jmturen und anderen bisher im Etat nicht vorge-

i [jenen Ausgaben kommen werde. Ob der Gesamt- Isthlbetrag in den kommenden fünf Jahren aus len laufenden Einnahmen abgedeckt wer­ten könne oder ob ein Teil in eine langfristige nleihe umgewandelt werde, hänge von der Ent- ricklung der Wirtschaft und Pflege des Kapital- r arktes ab. Die Abdeckung der Vorausbelastung sei lirchaus möglich, wenn Die Besserung fortschreite, fm neuen Jahr werde Die zusätzliche Arbeitsbeschaf- img sich im wesentlichen auf Die Fortführung bes großen Werkes Der Reichsauto- [ahnen beschränken können. Hauptaufgabe Der Finanzpolitik sei Die weitere Losung Der Wirtschaft cis Der Krifenerstarrung.

Die Frage Der Rückkehr Der Deutschen Emigranten.

Berlin, 17. Jan. (DNB.) Ministerpräs'iDent ( öring hat zu Der Frage Der RückwanDerung t utscher Emigranten aus Dem AuslanDe an sämt- che Staatspolizeistellen einen Erlaß gerichtet, in m u. a. gesagt wirD, Daß an Der Rückkehr kri­mineller Elemente, Deren Zahl Die Der lirflidjen politischen Flüchtlinge bei weitem über- ifft, keinerlei Interesse besteht. Auch Die iickkehr Der Flüchtlinge nichtDeuts ch e r Aaatsangehorigkeit ihre Zahl beläuft ch auf 16000 von insgesamt 60000 Flüchtlingen, c nicht erwünscht. Falls Diese meist aus Dem Osten tngcroanDertcn Personen roieDer in Deutschland cuistauchen sollten, sind sie bis zur endgültigen Ausweisung in ein Konzentrationslager zu [ringen. Die marxistischen Zersetzer und Verbrecher, die sich früher in führen­den Stellungen befunden haben, müssen Re­s-essalien persönlicher und vermögensrechtlicher Art xwärtig sein. Dagegen soll ben grunblos merängstigten Volksgenossen, bie auf Crunb gewissenloser Propaganda ins Auslanb ge- phen sinb, bie Heimkehr nicht verwehrt E-crben, wenn sie beweisen können, baß sie schon p-r ihrer Rückkehr bemüht gewesen sinb, gegen bie ßieuel= unb Hetzpropaganba im Auslanb Front zu rachen. Wer schon jetzt burch sein Verhalten im fcuslanbe zu erkennen gibt, daß er sich als Deut= foer für Die WieDergutmachung Des seinem Vater- It-nDe zugefügten Unrechts einsetzt, kann auf vollen prsonlichen Schutz unD ungehinDerte Berufsaus-

Die Welt ist vollkommen überall, wo Der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual. Wo HnDet man noch paraDiesische Natur auf ErDen? Allein Dort, wo Kultur ein unbekannter Begriff unD Der Mensch selten ist. Im tropischen Afrika, wo in manchen GegenDen WilDherDen zu HunDerten unD Tausenden durcheinander weiden, unbekümmert um das Löwenrudel, das satt vom nächtlichen Riß zwischen ihnen hindurchwechselt, im fieberschwange­ren Urwald Brasiliens mit Der unwahr­scheinlichen Buntheit seiner Blüten unD Schmetter­linge, Da ist noch unverfälschte Natur. Aber wo Der Mensch hinkommt, Da ists vorbei mit Dem ParaDies. Wie war es Doch einst in Deutschen ßanDen, als noch Die Nibelungen im WasgenroalDe jagten, wie Die alte Sage erzählt? Ur unD Wisent, Riesenhirsch unD Elen, Vär unD Wolf unD allerlei andreres Getier wurDe gestreckt von Den nimmermüDen HelDen. Wo sinD sie alle geblieben, diese Recken aus Deutschlands Wäldern? Ur und Riesenhirsch gehören Der Sage an. Weit zurück liegt Der Tag, an Dem Der letzte Bär, Der letzte Luchs, gestreckt wurDe. Wolf unD WilDkatze sinD ganz seltene Gäste gemorDen. Der Elch wirD nur noch in Ostpreußen gehegt, im Westen ist er seit dem 13. Jahrhundert verschwunden. Der Wisent ist nur noch in wenigen Stücken erhalten. Auch noch anderes Getier, Der Biber, unsere großen Raubvogel, Der Schwarzstorch usw. unD auch aller­lei Pflanzen sinD selten gemorDen, ja fast ver- schwunDen.

Hissung Der englischen unD ägyptischen Flagge unten HanD richtete.