bezahlt werben. Auf die heutige Bekanntmachung her Di'ettion der Elektrizitäts-, Gas- und Wasserwerke sei auimerksam gemacht.
Zum Verkauf von Chri st bäumen soll ein Platz im Hofe des städtischen Verwaltungs- acbüudes an der Gartenstraße vergeben werden. Auf die heutige Bekanntmachung sei hingewiesen.
*♦ D i e Aufwertungsspareinlagen bei der Bezirks sparkasse Gießen betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil, in der über die endgültige Aufwertungsquote und eine Nachaufwertung Mitteilung gemacht wird. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.
** Fahrpreisermäßigung derReichs- bahn zur Kundgebung der National- sozialistischen Kriegsopferversor- 8 u n g i n F r a n k f u r t. Zu der am 18. November in Frankfurt stattfindenden Großkundgebung der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung gibt die Reichsbahn Sonntagsrückfahrkarten nach Frankfurt a. M. mit verlängerter Geltungsdauer aus. Gültigkeit zur Hinfahrt vom 17. November 0 Uhr bis 18 November 24 Uhr; Rückfahrt vom 17. Nov. 12 Uhr bis 19. November 12 Uhr. Fahrpreis Hin- und Rückfahrt ab Gießen 2. Klasse 5,20 Mk.; 3. Klasse 3,60 Mark. Bei Benutzung von Schnell- und Eilzügen ist außerdem der tarifmäßige Zuschlag zu zahlen.
** Eigenheimbau « Lichtbildervortrag. Die Frage des Bauens und der Finanzierung von Eigenheimen wurde am Donnerstag im „Hotel Prinz Earl" vom Organisationsdirektor Rein der „Bausparkasse Germania AG. Köln" in einem Lichtbildervortrag behandelt. Der Redner gab zunächst einen gedrängten Ueberblick über die Entwicklung der Eigenheimbewegung, deren Vorteile ideeller Art er in der Schaffung freier, heller Wohnräume und der Förderung gesunder Menschen auf eigenem Grund und Boden und in materieller Hinsicht durch die Belebung des Baumarktes, als den
Zielen der Reichsregierung entsprechend, schilderte. In Deutschland habe die Gemeinschaft der Freunde, Wüstenroth, den Anfang gemacht. Durch das Eingreifen der Reichsregierung seien jetzt die Blüten der Inflation und der Krisenjahre ausgemerzt und alle Bausparkassen unter Reichsaufsicht gestellt worden. Wie stark das Reich an der Förderung der Eigenheim-Bewegung interessiert sei, gehe daraus hervor, daß über die Bau- und Bodenbank 100 Millionen Mark für diese Zwecke zur Verfügung gestellt wurden, Reichsminister Kerrl das Protektorat über den Bausparkassenverband übernahm und die Reichsregierung ganz bedeutende Steuerermäßigungen für die Bausparer, (sowohl für die Prämien, wie für die Tilgungsbeiträge), sofern sie bis 1937 ihr Haus erstellt haben, eingefüyrt habe. Der Redner legte dann die Vorzüge des Bausparkredits der „Ger- mania AG. Köln" dar. Die im Lichtbild dargestellten fertigen Eigenheimbauten waren eine verlockende Werbung für den Drang zur eigenen Scholle. Anschließend an den beifällig aufgenommenen Vortrag wies Direktor Rein noch darauf hin, daß die „Germania" zur Förderung des Eigenheim-Baues in Gießen durch besondere Vereinbarungen und Bereitstellung von Geldmiteln Baupläne derart fördern kann, daß sie schon im Frühjahr, oder sofort in Angriff genommen werden können.
Amtsgericht Gießen.
Zehn junge Leute von Steinbach hatten anläßlich einer Feierlichkeit in der Nacht mittels Beil ohne vorherige Genehmigung der Oberförsterei eine größere Tanne geholt. Sie wurden deshalb durch Strafbefehl in eine Geldstrafe von je 20 Mark genommen Dagegen verfolgten die Angeklagten Einspruch. Da die gestrige Hauptverhandlung die Angelegenheit in einem milderen Licht erscheinen ließ, ermäßigte der Amtsanwalt die Strafe auf je zwei Mark. Das Gericht erkannte gegen jeden der Angeklagten auf eine Mark Geldstrafe. Gegen einen der Angeklagten wurde die Klage fallen gelassen.
Ausruf des Hauptamtsleiters der AS.-Hago.
Solange nicht jeder deutsche Volksgenosse wieder in Arbeit und Brot ist, bleibt der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit oberstes Gesetz. Alle Mittel, die das Aufbauwerk unseres Führers oorantreiben können, müssen eingesetzt werden. Dazu gehört auch, daß alle störenden Momente, alle Hemmnisse und Hindernisse, die sich dem wirtschaftlichen Aufstieg entgegenstellen, weggeräumt und beseitigt werden.
Ein solches Hindernis ist die ungerechtfertigte Preissteigerung.
Der Kampf gegen diese, von verantwortungslosen Elementen getragene Erscheinung ist seit langem von Regierung und Partei geführt.
Wenn die NS.-Hago in den kommenden Wochen Erhebungen über ungerechtfertigte Preissteigerungen anstellt, wenn sie den Stellen nachgeht, die solche ungerechtfertigten Preissteigerungen vornahmen, wenn sie endlich die Ursachen ermitteln will, die derartigen Preissteigerungen zugrunde lagen, so steht sie dabei in gemeinsamer Front mit denjenigen Stellen, die den ungerechtfertigten Preissteigerungen und Rohstoffhamstereien energisch zu Leibe rücken.
3n diese Front sich einzureihen, ist moralische Verpflichtung für jeden verantwortungsbewußten deutschen Volksgenossen.
Selbstverständlich wird auf keinen Betriebsinhaber ein Zwang ausgeübt werden. Wir erwarten vielmehr, daß jeder, der guten Gewissens ist, freiwillig und gern seine Beobachtungen und Erfahrungen zur Verfügung stellt. Für die Mitglieder der NS.-Hago, für die Parteigenossen aus Handel und Handwerk,
ist es selbstverständlich, daß jeder die gestellte Aufgabe zu seiner eigenen macht!
Erst Nationalsozialist sein — dann Kaufmann oder Handwerker!
Heil Hitler!
Gez.: Renteln, Hauptamtsleiter.
Bekanntmachung.
Die Reichsleitung der NSDAP., Hauptamt der NS.-Hago, hat im Zuge der von dem Reichsorganisationsleiter Pg. Dr. Ley angeordneten Aktion gegen Preistreibereien bestimmt, daß bei allen Kreisamtsleitungen der NS.-Hago
Abteilungen zur Erhebung gegen Preiswucher errichtet werden. Diese Abteilungen haben den Auftrag, Angaben über ungerechtfertigte Preissteigerungen entgegenzunehmen und an die maßgeblichen Stellen weiterzuleiten. Alle deutschen Volksgenossen haben also die Möglichkeit, durch Uebermittlung von Material an diese Abteilung an der Aktion gegen Preistreibereien mitzuwirken. Es wird jedoch erwartet, daß nur wirklich wichtige Angelegenheiten vorgebracht werden.
Die Arbeit der Sammlung und Zusammenstellung von Unterlagen für die Abstellung verantwortungslosen Handelns ist so wichtig, daß kleinliche, unbegründete Denunziationen den reibungslosen Arbeitsablauf nur hemmen und erschweren.
Für den Kreis Gießen befindet sich die Abteilung zur Erhebung gegen Preiswucher bei der Kreisamtsleitung der NS.- Hago in Gießen, Goethestraße 7 I.
Oie Vieh-, Milch- und Fettwirtschast im Dritten Reich.
Hausfrauenversammlung im Cafs Leib. - Milcheiweißbrot der Bäckermeister und GaSgeräte-Aussteltung.
In Zusammenarbeit mit der NS.-Frauenschaft und dem Hausfrauenverein Gießen führte der Milchwirtschaftsverband Hessen am gestrigen Freitagabend im Caf6 Leib eine Hausfrauenveranstaltung durch. Damit verbunden war eine Ausstellung der Gießener Bäckermeister und der Gasgemeinschaft Gießen. Die Veranstaltung war von den Hausfrauen so stark besucht, daß bei der Eröffnung nicht ein einziges freies Plätzchen zu finden war.
Im Namen der NS.-Frauenschaft eröffnete Frau Harth- Mendorf den Abend. Anschließend sprach im Auftrage des Reichskommissars für Vieh-, Milch- und Fettwirtschaft der Außenstellenleiter
Henrich -Frankfurt a. M.
An Hand von Lichtbildern und graphischen Darstel- langen führte der Redner etwa folgendes aus: Als im Jahre 1933 die Nationalsozialisten die Regierung übernahmen, betrachtete es die neue Regierung als ihre vornehmste Aufgabe, Maßnahmen zu ergreifen, die darauf hinzielten, die Ernährung des deutschen Volkes sicherzustellen. Daß die Reichsregierung den Hebel gerade bei der Milchwirtschaft ansetzte, hatte seinen besonderen Grund darin, daß die Milchwirtschaft der bedeutendste Zweig der Landwirtschaft ist. Milch sei die ständig fließende Einnahmequelle des Bauern. Während er nur einmal im Jahre Früchte ernten könne, sei es ihm möglich, bei richtiger Milchwirtschaft Milch jeden Tag zu haben.
Der Ertrag aus der Milchwirtschaft mache heute etwa ein Drittel der gesamten landwirtschaftlichen Produktion aus und erreiche etwa den Markwert der gesamten deutschen kohlen- und Lisenproduktion.
Durch die neue Markt- und Preisregulierung sei erreicht worden, daß seit Januar 1934 keine Preisschwankungen im Ladenpreis eintreten konnten. An
Hand von anschaulichen Lichtbildern ging dann der Redner näher auf die Näyrwerte ein, die in der Milch enthalten sind, und behandelte in ausführlicher Weise vor allem das Gebiet des Schulmilchausschanks. Die Reichsregierung lege größten Wert auf die Gesundheit und die beste Entwicklung der Jugend. Durch den Ausschank von Milch und Trinkkakao sei dieses Ziel zu erreichen. Anderseits werde dadurch der Landwirtschaft bedeutend geholfen, da der große Ueberschuß von Magermilch zweckmäßig verwendet würde. Auf Grund einer graphischen Darstellung betonte der Redner, daß auch entrahmte Milch äußerst wertvoll sei. Die entrahmte Milch habe sämtliche Nährwerte, außer des Fettes, das ihr bei der Entrahmung zur Herstellung von Butter entzogen werde. Magermilch (360 Kalorien) in Verbindung mit Kakao (240 Kalorien) habe denselben Wert wie Trinkmilch.
Der Schulausschank von Milch und Trinkkakao habe eine doppelte Bedeutung: Ertüchtigung und Erstarkung der Jugend, ferner Stützung der Landwirtschaft.
Die von der Reichsregierung vorgenommene Gliederung der Milchwirtschaft in Milcherzeuger, Be- und Verarbeitungsbetriebe und Milchoerteiler habe Auswirkungen gezeigt, die zum Nutzen der Erzeuger und Verbraucher geführt hätten. Während der Erzeuger sich hauptsächlich nur noch mit der Milchoiehwirtschaft zu beschäftigen habe, falle den Be- und Verarbeitungsbetrieben die Aufgabe zu, die Milch so zu verarbeiten, daß ein einwandfreies, gutes Produkt geliefert werde. Der Milchverteiler habe die Aufgabe, die Milch und deren Nebenprodukte von den Molkereien zu Übernehmen und dem Verbraucher zuzuführen. Die Molkereien seien die Garanten dafür, daß der Verbraucher ein einwandfreies und gutes Erpeugnis erhält. Auch für Käseartikel sei eine Marktregulierung vorgenommen
worden. Heute fei der Händler verpflichtet, Käse* artikel zu führen, auf deren Packungen Herstellungsnummer, Fettgehalt usw. angegeben seien.
Die Verwendung von Milcheiweißbrot sei von großer Bedeutung für die Landwirtschaft und für die Ernährung und Gesundhaltung der Jugend. Durch das Milcheiweißbrot, das künftig von allen Bäckern hergestellt werde, fei beabsichtigt, dem deutschen Volke ein Brot zu bieten, das einen höheren Nährwert hat als das übliche Masserbrot.
Dann behandelte der Redner eingehend die Butter- Herstellung und den Fettplan der Reichsregierung, durch den ein Rückgang der Herstellung von Mar- garine erreicht wurde. Während früher für die Herstellung von Margarine 95 v. H. der Rohstoffe aus dem Auslande bezogen werden mußten, sei heute die Sachlage so, daß die Margarineherstellung bedeutend zurückgegangen fei und das Ziel der Reichsregierung dahin gehe, auch Margarine ausschließlich aus deutschen Rohstoffen herzustellen.
Der Redner schloß seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen mit dem Hinweis darauf, daß es darauf ankomme, Deutschlands Nahrungsfreiheit zu garantieren und im Bauern den Urquell der Volkserhaltung zu sehen.
Während der Pause wurden von Mitgliedern de? NS.-Frauenschaft Proben von Milcheiweißbrot und Trinkkakao gereicht. Anschließend sprach
Krau Kalbfleisch-Gießen
Bevor sie auf die Besprechung der einzelnen Gerichte eingina, die praktisch vorgeführt und von den Hausfrauen durch Kostproben auf ihre Güte geprüft wurden, wies sie auf die Ausstellung der Gießener Gasgemeinschaft hin. Die Werbemaßnahmen der Gießener Gasgemeinschaft würden durchgeführt aus Anregung der Reichsregierung, um die Arbeite beschaffung zu fördern. Ausgestellt waren in erster Linie kleine Gasheizquellen für die Küche, die der Hausfrau zu jeder Zeit die gewünschte Mengen heißen Wassers für Küchenzwecke spenden. Ferner waren Gasheizöfen, die sehr schnell und billig ein Zimmer erwärmen, ausgestellt. Frau Kalbfleisch wies noch auf die neuen Familien-Gasherde mit Brat- und Backofen hin, die praktisch vorgeführt wurden.
Die anregend verlaufene Veranstaltung wurde von Frau Harth mit dreimaligem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler aeschlofsen. Anschließend wurde der zweite Ver, Des Deutschlandliedes gesungen.
ÖJ.-fpor<
Aufruf zur deutschen olympischen Schulung.
Wir Deutschen haben uns lange damit begnügt, führend im Reiche des Geistes zu fein. Das Volk der Dichter und Denker, wie uns andere Nationen bezeichnet haben, hat es lange nicht vermocht, sich in der harten Wirklichkeit die realen Grundlagen seiner politischen Existenz zu schassen. Das schwere
Schicksal, das Deutschland traf, hat ein neues Geschlecht erzogen, das hart und unbeugsam den Tatsachen ins Äuge sieht und sich nicht in einer Welt von Illusionen verliert. Der Bildung des Geistes ist die Erziehung des Körpers an die Seite getreten. Mit der Begeisterung eines jugendlichen Volkes haben wir den Gedanken des Sports aufgegriffen und uns zur ersten Reihe der sporttreibenden Nationen emporgekämpft. Im Jahre 1936 werden wir uns mit den Völkern der Erde messen und ihnen zeigen, welche Kräfte die Idee der deutschen Volksgemeinschaft auszulösen imstande ist. Deutschland hat nie kriegerischen Ehrgeiz besessen, sondern seinen Ruhm im friedlichen Ringen der Nationen gesucht. Für den Wettstreit der Olympischen Spiele 1936 soll sich Deutschlands Jugend in den kommenden Monaten mit aller Kraft rüsten. Das kommende Jahr wird das Jahr der olympischen Schulung sein.
Dr. Frick, Reichsminister des Innern.
Dr. Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung u. Propaganda, von Tschammer und Osten, Reichssportführer.
Vom Wintertraining in der Olympia-Achterzelle Gießen. Seit Anfang Oktober hat die Gießener Rudergesellschaft 1877, die auch im Jahre 1935 auf Grund der 1934 gezeigten, vorzüglichen Leistungen erneut zur Olympiavorbereitung bestimmt wurde, mit dem systematischen Wintertraining begonnen. Samstag und Sonntag sieht man die wetterharten Ruderer sich noch fleißig auf der Lahn tummeln, doch haben sie die schmalen, schlanken Rennboote mit dem breiten Schulvierer und Schulzweier vertauscht, worin sie unter Anleitung ihres Ruderlehrers längere Fahrten unternehmen zu dem Zwecke, Stil und Technik zu vervollkommnen, um zur nächstjährigen Rennsaison, die ja ausschlaggebend für das Olympiajahr 1936 werden wird, wieder eine erstklassige Rolle zu spielen und mit entscheidend in die Ereignisse eingreifen zu können.
Aber die Vereinsleitung der GRG. 1877 legt nicht nur Wert auf Betätigung im Rudern während der Wintermonate, an den Mittwochabenden finden für alle Mitglieder, alte Herren, Aktive und Anfänger, vor allem aber auch für die Damen Gym- n a ft i f ft u n b e n in der Turnhalle des Realgymnasiums statt. Es wechseln ßauftraining, Leichtathletik, Bodenaymnastik, rhythmische Gymnastik u. a. m. unter Leitung des Verbandsruderlehrers K. B r ahm ab, und anschließend gibt es zur Kräftigung von Herz und Lungen einen Langlauf, der stets weiter ausgedehnt wird. Der zahlreiche Besuch dieser Gymnastikstunden zeigt, daß man in der GRG. 1877 den Wert der Körperertüchtigung und Selbstzucht erkennt und pflegt, ohne die eine Leistungssteigerung nicht denkbar ist. Bei günstiger Witterung wird die Schneeschuhgruppe, die auch eine stattliche Zahl Mitglieder aufweist, diesem edlen Sport huldigen. Erfreulich ist auch die Tatsache, daß eine Anzahl guter Ruderer, die studien- halber hier weilen, sich sportlich bei der GRG. be
tätigen, um im Jahre 1935 an der hohen Aufgabe, zu der die Gießener Ruderaesellschaft 1877 als Olympia-Achterzelle vom Deutschen Ruber-Verband berufen wurde, mitzuwirken.
Generalversammlung des Ski-Klubs Gießen.
e Im Anschluß an den Vortrag in der Aula trafen sich die Mitglieder des Ski-Klubs Gießen im Hotel „Prinz Carl" zur diesjährigen Generalversammlung. Der Vereinsleiter, Oberstaatsanwalt Dr. Wada e g e, eröffnete die Generalversammlung und begrüßte insbesondere den Olympiatrainer S o r e n- s e n, sowie Mitglieder vom Ski-Klub Wetzlar und Alsfeld. Anschließend wurden der Vereinsleiter und seine Mitarbeiter bestimmt: 1. Dereinsleiter: Oberstaatsanwalt Dr. Wodaege; 2. Vereinsleiter: Reg.-Baurat Mangold; Schrift- und Kassenwart: Fritz D ö r f n e r; Sportwart: Erw. Schüß- I e r; Lehrwart: Karl Althaus, DSV.-Skilehrer; Jugendwart: Franz Lotz, DSV.-Skilehrer; Werbe- wart: Karl Hergenrother. Im Anschluß an diese Vereinsleiterwahl gab Herr Althaus noch bekannt, daß auch in diesem Jahre wieder ein Jugend- Ski-Kurs im Walsertal stattfindet. Ferner, daß an allen Schnee-Sonntagen wieder die Postautos des Ski-Klubs nach dem Hoherodskopf und bei gutem Schnee auch nach Bieber verkehren. Außerdem sind in diesem Winter an Schneesonntagen drei DSV.- Skilehrer auf dem Hoherodskopf anwesend. Es ist also hiermit jedem Ski-Läufer die Möglichkeit gegeben, seine Skikunst in den stattfindenden Kursen zu vervollständigen. Oberstaatsanwalt Dr. W o • daege dankte Herrn Althaus für feine mühevolle Arbeit, die er insbesondere mit der Ski-Jugend hat und schloß hierauf die Generalversammlung. Die Mitglieder saßen hieraus noch lange zusammen und plauderten über ihre Erlebnisse in der Winterwelt.
Der Gchützenverein Gießen im Jahre 1934.
In althergebrachter Form beschloß der Schützen- verein Gießen mit der Königskrönung sein diesjäh- riges Sportschießen. Der Tradition entsprechend, wurde Schützenbruder August Balzer, dem her Meisterschuß gelungen war, in sein Amt als Schüt- zenkonig eingeführt und gefeiert. Rede und Wider- rede, mit viel Humor, sorgten für die Fröhlichkeit. Ein gleichfalls gutgestimmter Hofstaat, bestehend aus den Schützenbrüdern H. Sauer (Kronprinz), H. Herrmann (1. Ritter) und Fr. Klotz (2. Ritter) war eifrig um das Wohlergehen seiner Majestät bemüht, Eine vom Vereinsleiter Schützen- bruder G. Frey veranlaßte Sammlung für ba$ Winterhilfswerk wurde lebhaft ausgenommen unb hatte einen guten Erfolg.
Die Ergebnisse:
Königsschiehen am 16. September 1934: A. Balzer (König), H. Sauer (Kronprinz), H. Herrmann (1. Ritter), Fr. Klotz (2. Ritter). Fr. Mobs, Gg. Schilling, Fr. Linker, O. Schönau, K. Peter, H. v. Bentheim und W. Bette je einen Stern.
Becherschießen: Heinrich-Schmidt-Gedacht- nisbecher Heinr. Appel; Heinz-Münch-Jubiläums- becher Gustav Frey; Frey-Erinnerungsbecher W. Georg; Otto-Seelig-Becher Georg Schilling; Hans-Hammermann-Becher Georg Schilling: Hermann-Röhrig-Becher Heinrich Appel; Adolf- Möhl-Becher Heinrich Appel; Oberbürgermeister Keller-Becher Willi Schilling.
Meisterschaften: Meisterschaft über Kimme und Korn (Kleinkaliber, Pistole und Wehrmann): Georg Schilling mit 601 Ringen. — Meisterschaft mit der Scheibenbüchse (300 und 175 Meter): Georg Schilling mit 382 Ringen. Außerdem errang Schützenbruder Georg S ch i 11 i n g bei dem im Verband Baden-Pf alz-Mittelrhein durchgeführten Meisterschaftsschießen den zweiten Preis.
Die Kreisdietwarte
und Kreispressewarte tagen in Kassel.
Unter Leitung des Gaudietwarts und des DT.« Gaupresiewarts tagen die Kreisdietwarte und die DT.-Kreispressewarte am 17. und 18. Nebelmond in der Kasseler Jugendherberge. In der Gemeinsamkeit der Tagung kommt zum Ausdruck, daß Di^ wesen und Turnpressewesen zusammengehören, sie viele Berührungspunkte haben. Dem Kasseler Wochenendtreffen kommt eine besondere Bedeutung zu, nehmen doch der Reichsdietwart und Presse« führer der DT., Kurt Münch (Berlin), und her Schriftleiter der Deutschen Turnzeitung, Willi Buch (Berlin), daran teil. Beide haben die Hauptreferate des Samstags übernommen. Ersterer spricht übet „Die Arbeit des Dietwarts", letzterer über „Presse
£cbc gc|ünt>cr-im Sinne Sebastian fintipp’s, trink Kathreiner, dmflmipp-Mahklstcc/


