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Samstag, 17. November 1934

Girtzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

lir. 270 Drittes Blatt

Der Opfertag -er deutschen Frau

---- - ---------7 -------z-..... UJ l U | | C II C l U I U II i V V * 3IJ- ri d en Schichten des Volkes finden. Niemand wirdj tag des Eintopfessens muß dafür am morgigen bchaupten, daß Goethe und Schiller nur für die Sonntag aufs neue den Beweis erbringen.

irren Zehntausend geschaffen hätten. Im Gegen-

Abend

Der Reichseinheitsverband des Deutschen Gast-

ist berichten: fm Anfang war

aber so leise, daß es nur für den Spielenden Höri bar ist, ist dieVina", ein anderes dieSitar"

Die

uuu """ <7X- V L , r;»ft in Gie - Die Reichswehr, die Spitzen Der Beyoroen, oie

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. Lid'-,-- BWu ?t"m beuHi« zum Aus-

2.

3.

ihre Größe und ihre Unsterblichkeit liegt ge- darin, daß sie mit ihren Werken den einfach­schlichtesten, ganz unverbildeten Menschen et- geben können, wie anderseits die bedeutend- Köpfe ihr Lebelang darum gerungen haben, Tiefe und die Klarheit, die Weisheit und die

werden Weihnachtslieder geübt.

Irauengruppe des BOA.

Am VDA.

mn deutschen Volkstums geboren wurden, weil Iienschen in ihnen gestaltet, Gefühle und Gedanken Mlebendigt werden, die aus unserer Bluts- und

L-'sensart stammen.

.. Die Aufgaben im neuen Deutschland sind daher jfir alle Kunstgattungen die gleichen: aus uralten Men schöpfen, sich vorbehaltlos, aufnahmewillig lirib glaubensfreudig in den Dienst des Volkstums IllUen! Das heißt nicht: verflachen, sondern das lißt Wege gehen, wie sie unsere Größten gegangen fid. Auch hier wird sich die Wahrheit des Dichter- vortes erweisen:

Nur dem Ernst, den keine Mühe bleichet, Rauscht der Wahrheit tief versteckter Born: Nur des Meißels schwerem Schlag erweichet Sich des Mormors sprödes Korn."

!i us parteiamilichenDekanntmackunqen

NSV. in Gießen ihre Urlaubszeit verlebten, zur Verfügung gestellt. Aus den Briefen geht hervor, wie erinnerungsreich und fruchtbar diese Urlaubs­zeit unserer saardeutschen Brüder geworden ist. Die Briefe lauten: (nach Fortlassung einiger rein per­sönlicher Stellen) wie folgt:

Noch nie in meinem Leben habe ich so oft mit freudiger Erinnerung an eine Familie gedacht als an die Ihre. Die 9 Tage, die ich bei Euch verlebt habe, werde ich n i e (dieses Wort ist in dem Briefe durch Unterstreichen besonders heroorgehoben. D. Red.) in meinen Leben vergessen. Solche liebe, gute Menschen habe ich noch nirgends angetroffen.Mlnb wie soll ich Euch für alles Gute, das Ihr mir getan, danken! Nur ein paar schlichte Worte, die aber von ganzem Herzen kommen, und ein ewiges Gedenken Ihrer, von mir und meiner ganzen Familie, kann

H V l □luy, UU. vvww w , » * ------ , .

versität einen Dichterabend. Herbert Bohme, Der Leiter der Abteilung Lyrik in der Deutschen Dichter­akademie, liest aus eigenen Werken. Auf die heutige

Soldaten.

Wie in den früheren Jahren, so soll auch am kommenden Totensonntag, 25. November, eine Ge­denkfeier zu Ehren der Gefallenen stattfinden, die im Sinne der toten Kameraden gleichzeitig Gelöb-

aus ist zu berichten:

Im Anfang war der Ton, von Brahma selbst er­schaffen. Der Ton sagt mehr als Worte, er ist Gott und vereint Gott und Schöpfung. Das ganze Welt­all formt sich aus Ton uTvb Rhythmus. Es gibt sehr viele Regas, das sind Tonarten, die als Familien bezeichnet werden, mit Vätern und Müttern, Söh­nen und Schwiegertöchtern. Es gibt einenAnfüh­rer", einenKönig" und einenMinister", der Un­einklang (Dissonanz) heißt der -Feind". Jede Ton- art hat' eine Macht, die die gleiche Wirkung hat rote Gebet, Opfer ober Askese. Die Hindumusik baut sich auf der Kenntnis der S ch ro i n g u n g e n auf. Ihre Wirkung sehen wir noch heute bei der indischen Schlangenbeschroörung. Das S i n g e n steht aber an höchster Stelle, bann erst kommt das Spielen. Der erste Tondichter, so erzählt die Sage, roar der Mönch Barata, der eine Liebesgeschichte vertonte, die zuerst im Himmel aufgeführt wurde. Ein ur­altes Tonzeug, das heute noch von den indischen Mystikern gespielt wird, oft neun Stunden täglich,

Winterhilsswerk des Deutschen Volkes 1934/35

kann Euch, was mir sehr leid tut, nicht mehr bie­ten. Also nochmals: herzlichen Dank ... Der Ab­schied von Euch und dem schönen Gießen war schwer, wurde uns aber, als wir nach Nauheim, Frankfurt, Darmstadt, Bensheim und Worms kamen, durch das Entgegenkommen der ganzen Be­völkerung, der. schneidigen SA., SS. und der Hit­lerjugend wesentlich erleichtert. Ueberall die schöne

Bohne mit Einlage (bestehend aus Wurst, Speck oder Fleisch), 2. Brühkartoffeln mit Rindfleisch, 3. Gemüsetopf mit Fleischeinlage.

Diese Festlegung gilt nur für Hotels und G a st w i r t s ch a f t e n. Jede deutsche Hausfrau kocht am Eintopfsonntag das Eintopfgericht, das sie selbst im Küchenzettel vorgesehen hat. Die Fest­legung der Eintopfgerichte für die Gaststätten ge­schieht auf Wunsch der Gaststättenbesitzer selbst.

nie sein soll zur Einsatzbereitschaft und zum selbst­losen Dienst an Volk und Vaterland.

Die Reichswehr, die Spitzen der Behörden, die

sten standen.

Eine Anregung aber stellt eine dankbare Aufgabe. Noch sind die Namen der toten Kämpfer lebendig. Sollte sich am Denkmalsplatz nicht eine Wand so würdig formen lassen, daß darauf die Namen all der getreue ft en Söhne Gießens der Nachwelt überliefert werden können?

Erstes offenes Singen in Gießen.

durchdringen. Dabei solle nicht In Bereiche einge­treten werden, die für den reinen Volksgesang nicht gegeben seien. Es komme nur darauf an, Werte zu wecken, die unser Volk so dringend nötig habe. Was man in den vergangenen Jahren da und dort habe singen hören, sei nicht immer gut gewesen. Die Lieder, die in den offenen Singstunden gesun­gen würden, hätten Format, denn sie seien auf das sorgfältigste ausgewählt. Wer von den Volks­genossen glaube, nicht singen zu können, sei meist im Irrtum.

In seinen weiteren Ausführungen wies der Redner auf die Unterschiede zwischen Volksgesang und Kunstgesang hin, schilderte die Entstehung des Kunstgesanges und stellte dem die Art des Singens zur Zeit eines Johann Sebastian Bach gegenüber. Die Jugendbewegung sowie der Reichsbund für Volkstum und Heimat griffen auf das Liedgut der damaligen Zeit über. Die alten Lieder würden aber nicht etwa deshalb gesungen, weil sie alt, sondern weil sie gut seien.

Der Leiter des Abends schloß mit dem Wunsche, daß dieser Singekreis auch in unserer Stadt immer größer werden möchte. .Der nächste Singeabend wird am 20. Dezember stattfinden. An diesem

Note erhielt.

Die Leiterin, Frau Eger, begrüßte die Gäste mit großer Herzlichkeit und wies auf die unlösbare Ver­bundenheit zwischen ihnen und uns hin. Nach eini­gen Mitteilungen aus der VDA.-Frauenarbeit be- aann die Rednerin des Tages, eine frühere Aus­landdeutsche, Fräulein Arens-Leverkus, ihren Vortrag überMusik und Märchen in Indien". Dar-

Deutsche Frauen, vergeßt es nicht: Der Eintopfsonntag ist euer Opfertag!

Oie Eniwpfgerichte in den Gastwirtschaften.

druck, daß das Denkmal des alten stolzen Gießener RegimentsDas Krieger-Ehrenmal" in Gießen für alle Gefallenen des Welt­krieges fein und bleiben soll. Wie nur ein Wille den Weg weisen kann, so soll auch nur eine Sammelstätte "vorhanden sein, wo die sich finden, die derer gedenken wollen, die für uns ihr Leben gaben. Und wenn sich die Herzen in Ehrfurcht beugen, da werden die Gedanken doch zuerst den Weg nehmen zu denen, die dem einzelnen am Näch-

Gestern abend fand in der Aula des Gymnasiums ' unter der Leitung von Otto Siegler, Fachtamts- . (eiter für Volksmusik in der NS.-Gemeinschaft 'Kraft durch Freude", zum ersten Male in unserer Stadt ein offenes Singen statt. Der Abend wurde für alle Teilnehmer ein schönes (Erlebnis; alle san­gen herzhaft mit, so daß diese erste Singstunde schon ein recht erfreuliches Ergebnis zeigen konnte.

Herr Siegler verstand es ausgezeichnet, die Teilnehmer zum gemeinsamen Singen anzuhalten, es gelang ihm sogar, einige Kanons einzuüben, die dreistimmig gesungen werden konnten. Flott klang der KanonTrara, das klingt wie Jagdgesang", lustig und originell in der Melodienführung die einfache VerszeileStoffel, Stoffel, Obst und Kar­toffel, schaffe ins Haus!" Zwei Marschlieder und ein Abendlied mit sinnvollen Texten und schonen Melodien, machten ebenfalls viel Freude.

Gefallenen -Gedenkfeier am Totensonntag.

Das Krieger - Ehrenmal in Gießen.

Aus der Provinzialhaupistadt.

3m Dienste des Volkstums.

Bon Or. Will Sauer.

Das Wahre war schon längst gefunden, hat edle Geisterschaft verbunden:

Das alte Wahre, faß es an! (Goethe.)

borgen." . . .

Die Zuhörerinnen dankten der Vortragenden durch reichen Beifall für ihre fesselnden und lehrreichen Darbietungen. E-L-st-

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 17. Nov. Aus dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,45 bis 155 Mark, Landbutter 1,40 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische Kühlhauseier) 10 bis 13, (ausländische) 10 bis 13, Weißkraut, das Pfund 5 bis 6 Pf., der Zentner 3 bis 3,50 Mark, Wirsing, das Pfund 8 bis 10 Pf., der Zentner 7 bis 8 Mark, Rotkraut, das Pfund 8 bis 10 Pf., der Zentner 8 bis 9 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10 Spinat 10 bis 12, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 dis 20, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 50 bis 80, Tomaten 25 bis 30, Zwiebeln 10 bis 12, Meer­rettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kar­toffeln 4 Pf., der Zentner 3.20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 7 bis 12 Pf., Birnen 6, Nüsse 30 bis 35, junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70. Gänse 70 bis 75, Tauben, das Stück 50, Blumen­kohl 10 bis 50, Salat 10, Endivien 10 bis 15, Ober­kohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 20 Pf.

** Das Museum im Alten und im Neuen Schloß ist am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.

** D e r K r ä m e r m a r k t in der nächsten Woche wird wegen des Buß- und Bettages am Mittwoch auf Dienstag, 20. November vorverlegt. (Siehe heutige Bekanntmachung.)

** Rindvieh (Nutzvieh-) Markt in Gießen findet am Dienstag nächster Woche statt.

** Sie fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat September können noch bis zum 24. November ohne Kosten

1. Zur Verbesserung der Unterbringung von Schneeschuhen werden in Seitengängen der

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Dienstag veranstaltete die Frauengruppe des ihren monatlichen Arbeitsnachmittag, der wie man uns berichtet sehr gut besucht war und der durch die Anwesenheit der augenblicklich in Gie­ßen weilenden Frauen von der Saar eine besondere

SA.-Musik, die uns zum letzten Mal das Saarland- und das Deutschlandlied entgegenbrachte. Und mit dem Schwur auf das neue Deutschland ging es Saarbrücken zu, und vorbei waren die schonen Tage im Hitler-Reich."

Unvergeßlich bleiben mir die Stunden in dem schonen, gastlichen Gießen, besonders im Cafe Leib, wo wir so brüderlich zusammen waren. Mit Stolz erzähle ich Verwandten und Bekannten von Ihrer Liebenswürdigkeit und Verbundenheit als Deutsche. Die Saar kehrt heim, das ist gewiß, und zu uns kommen dann auch die Freunde von drüben ... wir werden dann auch beweisen, daß wir keine un­dankbaren Gäste sind. Deutsch sind wir und bleiben es ewig, wenn auch (Emigranten, Kozis und Sozis vereint mit den Separatisten uns vom Vaterland trennen wollen. Bei uns gibt es nur eine Parole: Heim zum Reich."

Beigelegt war dem letzteren Briefe eine Karte der Deutschen'Front mit folgenden Reimzeilen in Saar­mundart:

Unsere Parole!

Ich bin ein freier deutscher Mann ich wäs, was ich wähle han, unn gnau so gutt wäs daß mei Fraa mei Buwe unn mei Mädle aa.

Uns kann Braun Matz nitt vakohle, zurück zum Reich heischt die Parole. Wer heit noch denkt, daß' annerscht fäm, der butt ähm lääb unn bauert ähm.

In kurzen Uebungspausen sprach Herr Sieg­ler über bie Volksmusik. Innerlichkeit in Der Musik müsse Ausdruck finden selbst im frischen ein­stimmigen Lied oder im Kanon. Vor allem sei es wichtig, selbst tätig zu fein und fei es rote zum Beispiel für die Mutter, nur dadurch, daß sie thr Kind in den Schlaf finge. Unser deutsches Liedgut sei so reich an schonen Liedern in ansprechendem Satz Die große Aufgabe gehe dahin, das ganze Volk wieder mit dem schonen deutschen Lted zu

Schütz, Mitglieder-Zusammenkunft. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Der junge Baron Neuhaus". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Hafengasse Nr. 4". Lukasgemeinde, 20 Ühr, Lukassaal, Familienabend mit Vortrag über:Die deutsche Bibel". Heimatvereinigung Staufenberg, 16 Uhr, 1. Heimatabend auf der Burg. Oeffentliche Han­delslehranstalt, Liebigstraße 16, 9 Uhr, Herbst- prüsung für Geschäftsstenogravhen.

Stadttheater Gießen. Sonntag, 18. November, die romantische Operette:Der Zigeu- nerbaron" von Joh. Strauß. Dienstag, 20. No­vember, Erstaufführung der Walzeroverette Lanners: Alt Wien" unter Leitung von Wrede-Cuje. Mittwoch, 21. November, wegen des Bußtags ge­schlossen. Freitag, 23. November, Wiederholung vonAlt Wien". .

FJ mit Viirvj

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Amt für Dolkswohlfahrt, Ortsgruppe Grehen-Gird. j

Sprechstunden i

im Geschäftszimmer (Erebnerftra Be24.fl

Drtsgruppenamtsleiter: Mittwochs unb Freitags i VM 20 bis 21 Uhr ,

Kassenständen: Mittwochs von 19 bis 20 Uhr; . Mutter und Kind und Wohlfahrtswalterin: Mon- !lps und Donnerstags 16 bis 18 Uhr. <

Deutsche Arbeitsfront.

NS.GemeinschaftKraft durch Freude".

B a st e l a u s st e 11 u n g.

^ßor einiger Zeit wurden bie Bastler des Kreises ließen zur Beteiligung an einer Bastelausstellung q.fgerufen. Biele Arbeitskameraben haben biese Anregung freudig aufgegriffen. (Eine Menge feiner 1.beiten ist schon angemeldet unb zusammengetra- 6jin. Born einfachen Photo bis zum selbstgebauten faltboot ergibt sich ein buntes Bild, was Liebe zur Snftelei alles zuwege bringt. Noch fehlt aber eine y?ihe von Betrieben. Gewiß ruht in manchem Lchrank noch eine Arbeit, die es verdient, bei den 5 icfjtbaftlern bie gleiche Freude an solcher Betäti­gung zu wecken. Deshalb rufen wir nochmals auf. Hner braucht fein Licht unter den Scheffel zu stillen. n r

;Sie Ausstellung findet bestimmt Anfang Dezember in Haus der Deutschen Arbeitsfront statt. Melbun- gtim sind bis zum 24. November unter genauer An- glbe der Adresse und des Gegenstandes an die NS.- ?"meinschaftKraft durch Freude", Gießen, Lchanzenftraße 18, zu richten.

B4 l d - Wettbewerb.

Wir fordern hiermit noch einmal alle Teilnehmer bi FerienfahrtenKraft durch Freude", besonders b- Monte Olivia"-Fahrer auf, uns umgehend das Hbmaterial zuzuleiten. Es sind uns schon wieder- Hilt Versprechungen gemacht worden^ aber sie wur- dm nur non wenigen gehalten. Man sollte doch tgentlich erwarten, daß die Em endung der Rerse- bllder eine selbstoerständliche Pflicht und der ge- rngfte Dank ist, den wir dem Führer für die Schaf- ßmg der OrganisationKraft durch Freude schul- bg sind.

I:e chsberufsgruppen der Angestellten in der DAI.

Vernfsgemeinschafl der Techniker, Fachgruppe Baugewerbe.

I Die diesmonatliche Zusammenkunft findet nicht ! cm Dienstag, 20. November, sondern am Don- nerstag, 2 2. November, im Ortsgruppen* I k: im der Reichsberufsgruppen der Angestellten m ; trr DAF., Lonystraße 18, statt. Beginn abends F Uhr. Es spricht Architek Noll überTeerpro­dukte in der Bauindustrie". Dieser Vortrag wird d'irch die Besprechung der Dichtungsmittel außer- i ordentlich lehrreich sein.

Vornotizen.

vor einigen Tagen im Marine-Bootshaus abgehaltene Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Militär- unb Regiments-Vereine Gießen zeigte wie man uns berichtet roieber einmal bas ein­heitliche Wollen unb bie Kamerabfchaft ber alten

Es hat Zeiten gegeben, in denen man die tut- Indien Belange der Nation als Luxus bezeichnete, rm minbeften als eine Angelegenheit, bie nur eine l-'ine Oberschicht bes Volkes etwas anginge. Von befer Anschauung ist das neue Deutschland weit rogerüdt Für bas neue Deutschlanb bebeutet Kul- t r ben Wefensausbruck einer art- unb blutsmäßig i rbunbenen Einheit bes Volkes. Kultur offenbart |ie Seele der Nation.

Kulturroerte lassen sich darum immer nur schöp- toi, formen unb .fortentwickeln aus bem Urgrunbe eigenen Volkstums. Was ba an Sehnsucht, an i , w

K-aft, an Zutunftswillen steckt, muß gehoben unb l^'enn unsere Frauen in b re i t e r ~ g e« gjtaltet werben, und bas wirb auch Wiberhall in schlosse ne r Front stehen. Der große Opfer-

1 AM X A ff} Ai" f M X A M ff) * A MA A mX MA V X 1 . ZV» f ff . T- k . vv-1 A » A t AAW

Tageskalenber für Samstag: Stabt- Iteater, 20 bis 22,30 Uhr:Krach um Jolanthe" (li.orfteüung der NS.-Kulturgemeinde, Ring Deutsche L^ihne). Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der junge Baron Neuhaus". Astoria-Lichtspiele, Sel- tc-sroeg:Hafengasse Nr. 4". Artillerie-Verein, H Uhr, Katholisches Vereinshaus, Gründungs-Feier.

Tageskalenber für Sonntag: Reichs- hnb Volkstum unb Heimat, Fachgruppe Tierschutz, \V Uhr, Schlachthof-Besichtigung. Stabttheater, l< bis 22 Uhr:Der Zigeunerbaron". Goethe- hnb Gießen, 17 Uhr, Neue Aula, .Dichter-Vor- lejung: Hans Friebrich Blunck; 20.30 Uhr, Hotel

Der Erfolg bes Winterhilfswerkes wirb in hohem Maße von ber Kampfbereitschaft unb Opferbereit» schäft ber beutschen Frau abhängen. Ihr Wollen ober Können wirb bestimmen, ob ber Eintopf- f o n n t a g höheren ober geringeren Gewinn bei ben Sammlungen für bie notleibenben Volksge­nossen abwirft, ob vielen ober wenigen wirksam geholfen werben kann. Gewinnen wir bie Winter­schlacht, so ist ber Sieg zum guten Teil ein Erfolg unserer Frauen. Ein Zurückbleiben hinter ben Er­folgen bes vergangenen Winterhilfswerkes werden sie niemals zulasten wollen, weil bie mütter­liche Dpferfreube viel zu tief in ihrem Herzen wurzelt! Weil Achtung vor bem Führer unb feinem Wort unb Gefolgschaftstreue viel zu tief in ihrem Herzen verankert finb! Winternot unb Winterkälte werben bezwungen,

Außerdem gibt es die Trommel, die bei keiner Hochzeck unb keinem Gottesdienst fehlen darf, und die Tabla", eine Art Tamburin. Die Kriegstonzeuge sind Pauken und Muscheltrompeten. Die Weisen In­diens schufen sehr schöne Sprüche über die Har­monielehre und viele Lehrgedichte in Sanskrit, das jo schwer zu erlernen ist, weil man nicht nur das Wort kennen muß, sondern auch den Ton, m bem es zu sprechen ist. Die Stimme des Sän­gers wird nie für einen großen Raum, oder gar für das Uebertönen eines Orchesters ausgebildet, sondern sie muß fein und weich sein und braucht nur für einen Tempel oder eine Hütte auszureichen. Es gibt Töne, Halbtöne und Mikrotöne. Die indische Melodie ist kurz, und der Sänger schmückt sie will­kürlich aus, nur muß die Raga, die Tonart, richtig sein. Bewundernswert ist die Beherrschung des Atems. Die Jetztzeit hat auch in Indien eineNeue' Musik gebracht, die weder östlich, noch westlich ist, ,aber: Musik ist die Nahrung der Seele, und die Seele kommt bei dieser Musik, die nur auf das Kör- perliche wirkt, nicht zu ihrem Recht.

Da die Menschen Indiens von Natur fast alle Träumer und Grübler sind, verweben sie Einbildung und Wirklichkeit, und ihre Dramen, Sagen unb Märchen sind voll von geheimen Beziehungen und tiefen Bedeutungen. Es ist ein Streben nach seeli­scher Befreiung, und oft haben sogar ihre Gotter sehr menschliche Eigenschaften. Entzückend sind ihre Märchen, ob es nun die bedeutsame Geschichte von der schönen himmlischen Tänzerin Sabspari unb dem Prinzen Gulfam ist, oder die rührende von der Sohnesliebe Shirvans, oder bie nach langem Leib in Glück und Freude endende von Sakuntala, die 1791 als erstes indisches Märchen in deutscher Sprache erschien, und das Entzücken Goethes her- vorrief: immer sind köstliche Wahrheiten darin ver-

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kb en^^beutfchen^Arbe^ter^ Goethes Mid Schillers! Saardeuischer Dank an Gießener Volksgenoffen

O-Zugwagen unb in Vorräumen der neuen Eilzuawagen, bie für ben Winterfportveikehr hauptsächlich in Frage kommen, besonbere Ein^ richtungen eingebaut werben. Bis dahin wird zunächst bie Mitnahme von Schneeschuhen in Abteile 1. unb 2. Klasse ber D= unb Eilzuge nicht gestattet.

Zugelassen wirb sie nur in Abteile 2. Klasse ber Personenzüge unb entsprechenb ben zur Zeit geltenben Tarif-Bestimmungen m ber 3. Wagenklasse aller Züge.

Mitnahme ber Schneeschuhe in Schlaf- und Liegewagen wirb allgemein ausgeschlossen.

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Nür, (

Anzeige sei hingewiesen.

Zuschneide-Kursus. Am Montag, bem 19. November, 19.30 Uhr, finbet im Hotel Hopfelb, Gießen, ein Fachvortrag für Herren- unb Damen- schneiberei mit gleichzeitiger Aufklärung über einen bemnächst ftattfinbenben fachtechnischen Zuschneibe- Kursus statt, ber im Einvernehmen ber Schneider- Pflichtinnung Gießen abgehalten wird. (Siehe heutige Anzeige!) m

Die Bausparkasse Deutsche Bau° unb Sieblungsgemeinschaft (Darmstabt) veranstaltet am tommenben Montag imFrankfur­ter Hof" einen Aufklärungsvortrag über bas Thema Wie kann jebe Familie ein schuldenfreies Eigen­heim bei geringer Sparleistung erwerben?" (Siehe heutige Anzeige.)

Spende f r d e Winterhilfe

Durch gemeinsamen Beschluß von Vorstand unb Aufsichtsrat ber Baugenossenschaft 1894 Gießen würbe dem Winterhilsswerk ein Betrag von 200 Mvrk zum Kamps gegen Hunger unb Kälte überwiesen. Die anerkennenswerte Spenbe verdient Nachahmung.

D.e Mitnahme von Schneeschuhen in die Züge.

Für bie Mitnahme von Schneeschuhen in bie Züge ber Reichsbahn wirb für ben bevorstehenben Winterverkehr folgenbe Regelung getroffen:

Hohrheit Goethescher ober Schillerfcher Gebauten-1 stättengewerdes hat für ben am 18. November statt- $mge zu erfassen. Wieviel Bücher finb nicht um sinbenben Eintopfsonntag für feine Mitglieber fol- 6-e'thesFaust" ober um SchillersWallenstein" j genbe drei Eintopfgerichte feftgelegt: 1. Deutsche schrieben worben! Die Philosophien aller Zeiten. rb aller Weltteile hat man zur ------

x)nre[, uun Illll UHU nicuici

Nm NSLB. Bezirk G I e ß e n - S ta b t findet: ich Euch dafür anbieten. Es ist ja beschämend wenig, an kommenden Montag, 17.15 Uhr, Bezirksver-1 aber mejne Lebensstellung als armer Bergmann (cmmlung in der Oderrealfchule mit Vor trag über J cc,,*> vn\v fnhr foth htt ttifflf ttipfir h\P=

b:s ThemaDie wirkliche Stimmung im Saar- giviet" statt.

tarnen ein unmittelbaren starken Eindruck ohne, -

ü>en Kommentar ausüben. Das ist nur deshalb ^lus unserem Leserkreise werden uns die Ab- röglich, weil diese Dichtungen aus bem Ewigkeits- schristen zweier Briefe von beutschen Berg- .... k' 'männern an ber Saar, die bank ber