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Dorf und streiften hierbei Pferd und Waaen des Müllers W. E r k von Nidda, wodurch auch dessen beide Pferde das Weite suchen wollten, aber im letzten Augenblick durch Leute in nächster Nähe zurückgehalten wurden. Als der mittlerweile herbei­geeilte Fahrbursche Ludwig Dickel nun an der Zugkette hantierte, erhielt er durch das unruhig gewordene Pferd einen glücklicher Weise verhält­nismäßig nur leichten Schlag un den Kopf, wodurch er aller Voraussicht nach einige Zeit ar­beitsunfähig bleiben wird.

# Ulrichftein, 15. Okt. Nachdem die not­wendigen Materialien heranaeschafft sind, ist mit der Teerung der Straße nach Rebges- h a i n und der Verlängerung nach Schotten begon­nen worden. In den letzten Tagen ist auch das Stein- und Asphaltmaterial an der Ohmstrahe zwischen hier und Station Mücke angefahren wor­den. Demnächst wird man auch hier mit den Stra- ßenbauarbeiten beginnen.

± Sellnrod, 16. Okt. In unserer Ortsgruppe wurden Ende voriger Woche für 20,80 Mark Bern st einnadeln für das Winterhilsswerk verkauft (Sellnrod: 5,60 Mark, Groß-Eichen: 14,40 Mark, Solms-Ilsdorf: 80 Pf.). Am Eintopf­gerichtsonntag gingen insgesamt ein 37,15 Mark (Sellnrod: 14,50 Mark, Groß-Eichen: 19,15 Mark, Solms-Ilsdorf: 3,50 Mark). Es ist tief be­dauerlich, daß so manche Volksgenossen sich von jeder Sammlung ausschließen, obwohl sie dazu in der Lage wären, und nicht einmal die kleinste Gabe zur Linderung der Not anderer übrig haben.

Kreis Als?eld.

11. Merlau, 16. Okt. Dieser Tage stellte ein Jagdpächter fest, daß sich im Forstrevier Sinnes elf Wildschweine aufhielten. Sofort wurde eine Treibjagd veranstaltet. Ein Schwein wurde an­geschossen und die Blutspur verfolgt. Die Wild­schweinherde, auch das angeschossene Tier, entkam jedoch. Es ist dies das erstemal, daß in unseren Wäldern Wildschweine gesichtet wurden.6 Ein hiesiger Einwohner fand in feinem Garten eine größere Menge reifer Himbeeren zweiter Ernte.

N. Mücke, 16. Okt. Zur Zeit werden hier Ver­messungen für ein Anschlußgleis des Braun- eisen st einbergwerks der Gewerkschaft Louise" vorgenommen. Die Gesellschaft beab­sichtigt im kommenden Jahre an dem in hiesiger Gemarkung gelegenen Eisenberg eine neue Grube zu erschließen. Eine in der Nähe liegende Grube fördert heute täglich etwa zehn Waggons Eisenstein und gibt vielen Volksgenossen Arbeit und Brot. Die Erschließung der neuen Grube wird ein weiterer Markstein auf dem Wege zur Verminde­rung der Arbeitslosigkeit in unserer Gegend sein. Innerhalb weniger Jahre ist hier das achte Haus der Bau - und Siedlungsgesell­schaft Darmstadt errichtet worden. Dieser Tage konnte Oberpostschaffner i. R. Deines in sein neues Eigenheim einziehen. Der Bau gab län­gere Zeit Handwerkern und Arbeitern Verdienst- Möglichkeit.

# Ober-Ohmen, 15. Okt. Die ersten nach Süden ziehenden Schneegänse kamen am

Volksgenosse

fct dankbare

vergiß nicht die Pfund-Spende de» winterhilf»werk» 1934/35

Samstagabend hier vorbei und ließen infolge stark vorgerückter Dunkelheit sich in unserer Gemarkung zur Rast nieder.

§ Aus dem oberen Ohmtal, 16. Okt. Der erste Schnee als Begleiterscheinung eines am Samstag einsetzenden Unwetters ging hier bis hin­auf in die höheren Lagen des Vogelsberg nieder, allerdings sich bald nach dem Fallen wieder auf­lösend. Die heftigen Regen- und Hagel­fälle haben größere Niederschlagsmengen gebracht, so daß die seit Sommer ständig trockenen Gräben erstmalig wieder Wasser führen. Das regnerische Wetter zwingt vielfach zum Einstellen des Weideauftriebs und stellt eine fühlbare Be­lastung der ohnehin knappen Futtervorräte dar.

st. Kirtorf, 16. Okt. Im Rahmen einer Ver­anstaltung der N S.- G e m e i n s ch a f tKraft durch Freude" gastierte im Saale der Gast­wirtschaft Becker das Mainzer Kasperle-Theater Radi Rullalla". Am Nachmittag gab Kasperle eine Vorstellung für die Schuljugend. Den Abend er­öffnete der Organisationswart der Deutschen Ar­beitsfront Karl H u f e r mit Begrüßungsworten. Der Leiter des Kasperle-Theaters gab dann inter­essante Aufschlüsse über Wesen und Sinn des Kasperle-Theaters. Die Vorführungen wurden mit großem Vergnügen ausgenommen.

Oie Eröffnung -es Gallusmarktes in Grünberg.

Hiffung der Marttfahne.

+ Grünberg, 16. Okt. In gewohnter Weise wurde am Dienstagabend der diesjährige Gallus- markt eröffnet. Ueber den Straßen der Stadt flat­tern die bunten Wimpel, besonders der Marktplatz ist rings damit geschmückt, und vom Rathaus weht die Hakenkreuzfahne. Kurz nach 20 Uhr, der Markt­platz hatte sich mittlerweile mit Zuschauern Ein­heimischen und auch zahlreichen Auswärtigen gefüllt, eröffnete die Kapelle H o r st mit einem flotten Marsch die Feier. Von einem Fenster des Sitzungssaales im Rathause, in dem sich die Markt­kommission versammelt hatte, hielt bann

Bürgermeister Dr. Mildner

die Eröffnungsansprache. Er führte folgendes aus: Wieder einmal ist die Herbstzeit gekommen, die Zeit, in der sich unser Grünberg schon seit 454 Jahren auf den alljährlichen Gallusmarkt rüstet, in der sich jung und . alt stets von neuem auf die Gallmarktstage freut. Zwar sind Messen und Märkte in ihrer einstigen Größe und Bedeutung dahin, denn die Wirtschaftsverhältnisse mit Rationalisierung und Industrialisierung haben längst ein Machtwort gesprochen, soweit das Handelsmäßige in Frage steht.

Das herz unseres Volkes hängt aber immer noch freu und stark an allem, was schon die

Väter kannten.

In unserem Grünberg zeigt sich das immer wieder am Gallusmarkt. Herzenswunsch aller echten Grün­

berger ist und bleibt es, dem Gallusmarkt, den wir leider nicht wieder in alter Kraft lebendig machen können, doch einen starken Auftrieb zu geben, nicht zuletzt zur Erhaltung von Sitte und Brauchtum.

Doch auch wirtschaftliche Erwägungen spielen am Grünberger Gallusmarkt eine nicht geringe Rolle. Allgemein ist es das Schicksal unserer Landstädtchen, daß sie fernab von den Wegen des großen Verkehrs­getriebes liegen und daß sie in punktoFremden­verkehr" nicht immer die ihnen gebührende Achtung erfahren. Gernde die bevorstehenden Markttage sind daher für die umliegenden Städte eine Gelegenheit zum Besuch unserer schönen Heimatstadt. Damit und vor allem durch den Besuch Tausender von Arbei­tern und Bauern unserer näheren und weiteren Umgebung erfährt das Grünberger Gewerbe und der Grünberger Handel wie stets am Gallusmarkt eine starke Belebung zum Segen unserer Grün­berger Geschäftswelt.

Und noch eins soll nicht vergessen sein:

Für so viele Volksgenossen aus Grünberg und den Landorten ist unser Gallusmarkt die einzige Erholung und Ausspannung, die sie neben har­ter Arbeit auf der heimatlichen Scholle kennen.

So erfüllt unser Jahrhunderte alter Gallusmarkt auch heute noch vielerlei Aufgaben.

Wenn ich nun den Gallusmarkt 1934 feierlich er­öffne, verbinde ich es mit dem herzlichen Wunsch an alle Grünberger und von auswärts zugereisten Geschäfts­leute, daß dieser Gallusmarkt alle Hoffnungen und Wünsche erfüllen möge! Und den übrigenSchldch-

tenLummlernE rufe ich zu:Genießt unseren Gal­lusmarkt mit feinen harmlosen Freuden und habt das Herz und auch den Geldbeutel offen!"

Zum Zeichen, daß unsere Stadt während der Markttage unter Marktrecht steht, wird nun die Marktfahne gehißt. (Bei diesen Worten wird aus dem oberen Stock des Rathauses die Marktfahne in den Farben der Stadt blauweißrot entfaltet.)

Diese feierliche Markteröffnung soll ihr Ende finden in einem von Herzen kommendenSieg-

Heil!" auf unser deutsches Vaterland, unseren Füh­rer Adolf Hitler und unsere Heimatstadt Grünberg!" Die Zuschauer stimmten begeistert in das dreimalige Sieg-Heil!" ein. Nach weiteren Musikvorträgen der Kapelle fand mit idem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liodes die feier­liche Eröffnungsfeier ihr Ende. In den einzelnen Lokalen der Stadt, in denen während der Markt­tage meist besondere Stimmungskapellen konzertie­ren, begann dann das Anfeiern des Marktes.

Wirtschaft.

* Festpreise für Zuckerfuttermittel. Die RsG. veröffentlicht eine am 16. Oktober 1934 in Kraft tretende Anordnung über Preise für Zuckerfuttermittel. Danach sind für den Weiter­verkauf von Trockenschnitzel, Stefjenschnitzeln, voll­wertigen Zuckerrübenschnitzeln und Melasse inlän­discher Erzeugung, die durch die RfG. in den Ver­kehr gebracht fino, folgende Preise festgesetzt wor­den: Trockenschnitzel 84 Mk. für die Tonne, voll­wertige Zuckerrübenschnitzel 106 Mk. für die Tonne, Stefsenschnitzel 100 Mk. die Tonne, Schrot aus den vorerwähnten Schnitzeln 6 Mk. und Melasse 56 Mk. die Tonne. Die Preise für Trockenschnitzel, Stefsenschnitzel, vollwertige Zuckerrübenschnitzel und für Schrot hieraus gelten für handelsübliche ge­sunde Ware.

Frankfurter Börse.

Mtlagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 16. Okt. Die Börse eröffnete, den Erwartungen des Vorbörsenverkehrs entspre­chend, in außerordentlich stiller Haltung, doch war die Grundhaltung angesichts vorteilhafter Mit­teilungen aus der Industrie und Wirtschaft recht widerstandsfähig. Die Beteiligung der Kundschaft war wiederum sehr klein, so daß auch die Kulisse keine Neigung zu stärkerer Betätigung zeigte, viel­mehr schritt s'.e in manchen Werten zu einigen Ab­gaben, die bei der Enge des Geschäftes teilweise merkliche Abschwächungen verursachten. Anderseits waren auch einige Papiere gefragt und fester, so daß die Kursbildung im allgemeinen wieder un­einheitlich war.

Chemische Werte tendierten zumeist schwächer, besonders Deutsche Erdöl mit minus 2 o. H. und Metallgesellschaft mit minus 1 v. H., auch Scheide­anstalt und Rütgerswerke gaben je 0,50 v. H. nach, während Farbenindustrie bei kleinem Umsatz 0,50 v. H. und Goldschmidt ca. 0,75 v. H. anzogen. Auch Elektroaktien lagen unregelmäßig; beachtlich fester notierten Siemens mit plus 1,50 v. H., ferner ge­wannen Licht und Kraft 0,65 v. H., Elektr. Liefe­rungen 0,50 v. H., dagegen gingen Schuckert um 0,40 v. H., Lahmeyer um 0,75 und AEG. um 0,25 v. H. zurück; Bekula und Gesfürel sowie Lechwerke setzten behauptet ein. Arn Montanmarkt konnten sich Harpener um 0,75 v. H. und Rheinstahl um 0,50 v. H. erhöhen, im übrigen ergaben sich zumeist Rückgänge von 0,25 bis 0,50 v. H., außer für Stahl­verein und Mansfelder. Schwächer waren noch Reichsbankanteile mit minus 1,75 v. H. und Zell­stoff Aschaffenburg mit minus 1 v. H. Freundlicher eröffneten andererseits u. a. Zellstoff Waldhof, Kunstseideaktien, die bis 0,50 v. H. anzogen und Deutsche Linoleum mit plus 1 v. H. sowie West­deutsche Kaufhof mit plus 0,90 v. H. Schiffahrts­aktien lagen knapp gehalten, Allgemeine Lokal und Kraft zogen etwas an. Auch der Rentenmarkt wies nur sehr kleine Umsätze bei ziemlich behaup­teten Kursen auf, nur Reichsaltbesitz gaben 0,25 v. H. nach. Im Freiverkehr lagen russische Vvr- kriegsanleihen fester.

Bei wenig veränderten, vereinzelt auch leicht be­festigten Kursen hielt die Geschäftsstille auch im Verlaufe auf allen Marktgebieten an. Etwas höher lagen Hapag, Westdeutsche Kaufhof und Farben­industrie, andererseits büßten Hanfwerke Füssen 1 v. H. ein, Thür. Lieferungen lagen mit 102,75 unverändert.

Am Rentenmarkt konnte sich die Altbesitzanleihe auf 100,40 v. H. (100,13 v. H.) erholen, auch Kom- munal-Umschuldung und späte Reichsschuldbuchfor­derungen wurden um 0,13 v. H. höher gehandelt. Der Pfandbriefmarkt lag sehr still bei zumeist gut behaupteten Kursen. Einige Liquidationspfand- briefe zogen etwas an. Preuß. Landespfandbrief- Anstalt, Berlin, blieben weiter gesucht. Stadt- und Staatsanleihen lagen überwiegend unverändert, nur vereinzelt ergaben sich geringprozentige Ab­weichungen. Der Auslandsrentenmarkt lag geschäfts­los. Tagesgeld war weiter leicht und zu 3 v. H. un­verändert.

Abendbörfe ruhig.

Die Abendbörfe hatte sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt nur sehr kleines Geschäft. Das Fehlen von Aufträgen aus Privathand wirkte sich in wei­terer Zurückhaltung aus. Trotzdem war die Grund­stimmung freundlich und die Berliner Schlußkurse blieben behauptet. Altbesitz erreichten allerdings nicht

mehr den Nachbörsenkurs von 101 v.H. Im Ver­lause hielt die Geschäftslosigkeit in vollem Umfange an. Etwas Interesse fanden einige Industrie-Obliga­tionen. Im Freiverkehr galten Warschau-Wiener etwa 14 bis 14,25 v. H. Von Auslandsrenten zogen 4prozentige Schweiz. Bundesbahn um 1 v. H. auf 188,50 v. H. an.

U. a. notierten: Altbesitz 100,75 bis 100,90, 6proz. Stahlverein 79,50, 6prvz. Hartmann & Braun 78,50, 6prvz. Dt. Linoleum 96,75, 6 proz. Voigt & Häffner 82 (am 13.10. 83,75), ADCA. 55, Braubank 113,65, Commerzbank 73, Reichsbank 146, Gelsenkirchen 64,25, Harpener 107, Mannesmann 77,40, Rhein­stahl 90,90, Stahlverein 42,50, Aku 63, AEG. 28,90, Bekula 145,40, Conti-Gummi 131,50, Scheideanstalt 215, Deutsche Linoleum 60, IG.-Farben 145, Ges­fürel 111,50, Holzmann 79,25, Lahmeyer 121,75, Metallgesellschaft 85, Rheag 98, Rütgerswerke 39, Schuckert 94, Siemens 143,50, Reichsbahn»DA« 112,50, Hapag 28,50.

Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.

Frankfurt a. M:, 16. Okt. Gemüse: Starkes Angebot in allen Gemüsearten. Nachfrage allgemein gering, nur befriedigend für Bohnen und Rotkraut. Preise kaum verändert, für Rotkraut und Tomaten leicht gebessert. Ueberftänbe van Eskarol, Spinat und Wirsing. Blumenkohl 10 bis 35, Buschbohnen 18 bis 20, Bohnen (Haus) 25 bis 30, Eskarol 3 bis 7, Feldsalat 20 bis 30, Karotten 3^ bis 5, Kopf, salat 4 bis 8, Pfifferlinge 45, Steinpilze 30 bis 35, Römischkohl 4 bis 5, Rosenkohl 18 bis 20, Rot­kraut 4Vi bis 6, Sellerie je nach Gröhe 5 bis 25, Spinat 3 bis 4, Schwarzwurzel 15 bis 18, Toma­ten I 10 bis 12, II 5 bis 8, Weißkraut 2x/i bis 3, Wirsing spitz 3 bis 4, rund 2% bis 3, Zwiebeln 5% bis 6.

Zufuhren von allen Obstarten sehr stark. Nachfrage nach guten Qualitäten von Aepfeln und Birnen befriedigend, sonst schleppend. Preise kaum verändert. la Edeläpfel und Goldparmänen wurden bis zu 22 Mark bezahlt. Aepfel I 12 bis 16, II 1 bis 10, Goldparmänen I 12 bis 16, II 8 bis 10, Boskop I 12 bis 16, II 9 bis 10, Birnen I 10 bis 15, II 6 bis 9, Mollebusch 7 bis 12, Pastoren 4 bis 6, Apfelsinen, Kiste 150 bis 170 Stück 18 bis 20, Cap. Haselnüsse 28 bis 30, itaL, Kastanien 10 bis 13, Preißelbeeren 22 bis 25, Quitten 6 bis 8, Trauben 10. bulg. 20 bis 24, franz. 23, span. 22 bis 26, Walnüsse 18 bis 20.

Mainzer Schlachtviehinarkt.

Mainz, 16. Okt. Auftrieb: 61 Ochsen, 48 Bullen, 302 Kühe, 235 Färsen, 421 Kälber, 25 Schafe, 929 Schweine, 17 Ziegen. Zum Schlachthof direkt: 3 Ochsen, 11 Kühe, 9 Färsen, 14 Kälber, 47 Schweine. Notiert wurde pro Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen b) 32 bis 36, c) 27 bis 31, d) 23 bis 26; Bullen b) 28 bis 30, c) 25 bis

27, d) 22 bis 24; Kühe a) 34 bis 38, b) 29 bis 33,

c) 25 bis 28, d) 13 bis 24; Färsen a) 37 bis 39,

b) 33 bis 36, c) 29 bis 32, d) 23 bis 28; Kälber

a) 42 bis 47, b) 36 bis 41, c) 29 bis 35, d) 20 bis 28; Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 51 bis 53, d) 47 bis 52. Marktverlauf: Großvieh mäßig belebt, ausoerkauft. Kälber schleppend, langsam ge­räumt. Schweine lebhaft, in geringen Schweinen Ueberftanb.

Biehmarkt in Lang-Göns.

tn. Lang-Göns, 16. Okt. Arn heutigen Diens­tag fand auf dem Platze hinter der Turnhalle der diesjährige Herb ft markt (Vieh- und Krämer­markt) statt. Der Markt war verhältnismäßig gut besucht, auch stark von auswärtigen Kauflustigen. Auf dem F e r f e l m a r f t ging das Geschäft sehr flott. Im Durchschnitt wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 10 bis 14 Mark bezahlt. Die Tiere wurden alle rasch abgesetzt. Gute Preise erbrachten junge Zuchteber, die für 140 bis 150 Mark Käufer fanden. Auch hier wurde der Markt ge­räumt. Bei der Versteigerung von Zucht- und Schlachtschafen ging es lebhaft zu. lieber 100 Tiere kamen zum Verkauf. Zuchtschase mit einem oder mehreren Lämmern kamen auf durch­schnittlich 28 bis 32 Mark, Schlachthämmel eben­falls 26 bis 35 Mark. Jüdische Händler waren auf dem Markte nicht zugelassen.

Berlin

Frankl un a.M.

Berlin

crranrfun u. jJI.

«Kuß- Ä bSrs»

Schluß- SK Schluß-

Abend- hir(i lurs börse fur*

15-10.

Datum

16-10.

15-10. | 16-10-

28,5

28,5

29

145

144

0

I 79,25 I 79,5 I 115,75 -

I 133 1 -!

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6

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87,4

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133

49,5

229,5

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73

7,15

4,15

35

Gchlußk. Mitlag­börse

°l 0

0

28,9 146,4 104,4

119 76,25 111,25 100,5

94 142,4 122,5

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78,75

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230

90,75

42,75

13

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118,25

155

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215,5

91,25

39,25

86

28,9

145,4

104,5

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76,5

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98

94

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77

78,75

146

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120,25

155

145

215

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39

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Schluß« kurs

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73

79,5

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229,5

91

42,25 13,65 119,5

118,5

155,5

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117,25

78

77,75

29,13

145,4

104,65

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76,25

111,4

98

94

143,75

122,25

87,75

106,25

64,13

107,5

77,75

145

117,13

77

77,75

29 146,25 58,75 118,9

77 111,5 99,5 94,13

142 122,5

117

77,25

77,4

87,4

107

64,25

106,65

77,75

147

117,65

77,5

77,9

Hamburg-Amerika-Paket HambUrg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff...........

Norddeutscher Lloyd A G. für Berkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Prioat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft................

Dresdner Bank Reichsbank ................']

I. G. Farben-Jndustrte Scheideanstalt Goldschmidt Rütgerswerke MetallgeseUschaft......

Mansfelder Bergbau ,.

Koksmerke...........

Phönix Bergbau

Rheinische Braunkohlen

Nheinstahl .........

Vereinigte Stahlwerke

Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth

A.E.G. Betula

Grthner...........

Mainkraftwerke Höchst a.M..

Süddeutscher Zucker.......

. 0

. 0

. 0

111

. 0

. 0

. 0

. 6

. 6

4,9

7

4,1

35,5

Schluyk. Mittag- bör e

Devlsenmarki Berlin Frankfurt a. M.

Elektr. LieferungSgesellschäft''' 6

Lrcht und Kraft .......

Selten & Guilleaume u

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ...... 5

Schuckert L Co 6

Siemens L Halske 7

Lahmeyer L Co 10

Philipp Holz mann ...

Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Datum

4% desgl. Serie 11 5% Rumän. vereinh. Rente b. 1903 4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 54% Anatolier ...............

1610.

tojT 97

49,5 228

90,5 42,5 13,5

119,5 118,5

156

Buderu» »! Erdöl rchener

Harpener.................

Hoesch EisenKöln-Neuessen

Alse Bergbau .............

Ilse Bergbau Genüsse Klocknerwerke .............

Mannesmann-Röhren

Schultheis Patzenhofer ...... Aku (Allgemeine Kunstseide) . Bemberg..................

Zellstoff Waldhos ...........

Zellstoff Aschaffenburg ......

Dessauer Gas Daimler Motoren...........

Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel.........

Leonhard Tietz.............

Chade.............

Acrumulatoren-Fabrik.......

Conti-Gummt..............

15.10- sTT 4,6

7

4,13

35

1610.

sT 4,6 7

4,2 35

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejchlofjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

15.10

79,5

Die hinter den Papieren

lyrainiur. a. mi.

Bern.

Schluß- lurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß« tura

Schlußl. Mittag- börse

Datum

1510-

16 10.

15.10.

16.10.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

95,75

95,9

96.13

96,13

6% ehem.7% Tt. Retchsanl. v. 1929

6*/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

93,25

93,65

100,9

93,25

93

100,25

100,25

100,75

TeSgl. ohne Äuslvs.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

94,5

94,75

95,25

(rüctzahlb. 102%)...........

6% Hess. Landesbank Darmstadt

94,5

93

Gold R 12 .....

93

93

bV;% Hess. Landes-Hypotheken-

bank Darmstadt Liaui.........

93,5

93,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

SeutidiQ Komm. Sammelabl. An-

*e,t)e <=erie 1 mit Auslos.-Rechten

6/°.e!len}- 8% Franks. Hyp.-Bank

101,4

101,75

°lbpfe- 15 unkündbar bis 1935 6/o,ef)em. 7% Franks. Hyp.-Bank

92,5

92,5

16 unkündbar bis 1936 W/o ehern. 4-/,% Franks. Hyp.-

92,5

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

93,13

93,25

W/o ehern 4/2% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....

6% ehem. 8% Pr. Landesvsand-

93,9

94,4

bnefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

94,75

94,75

94,75

briefanstall, Pfandbriefe R. 10

_

94,75

Steuergutsch. Verrechnungskurs ..

101,75

101,8

101,75

101,8

4% Oesterreichtsche Goldrente....

-

.

28,75

29

4,20% Oesterretchische Silberrente

1,35

1,3

4% Ungarische Goldrente......

7,7

7,7

7,7

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6,95

7,1

7,1

7,25

4i% desgl. von 1913........

7

7

7,05

7,13

5% abgest. Goldmexikaner von 99

13,5

14

13,5

14,2

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleche

Serie I.....................

8,1

8,1

>5. Oktober

Itz-Okiober

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Meid | Brie>

Geld

Brie

Buenos Atre--

0,642

0,646

0,641

0,645

Brüssel-----

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan.

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia......

3-047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,04

54-14

54,07

54,17

Danzig.....

81.18

81,34

81,18

81,34

London .....

12,10

12,13

12,105

12,135

Helstngfors..

5,345

5-355

5,345

5,355

Paris ......

16 39

16.43

16,39

16,43

Holland ....

168,50

168.84

168,48

168,82

Italien.....

21.45

21,49

21,45

21,49

Japan ......

0,707

0,709

0,707

0,709

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo..... :

60,80

60,92

60,83

60,95

Wien.......

48-95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

10,98

11,00

10,99

11,01

Stockholm...

62,40

62,52

62,44

62,56

Schweiz ....

81,09

81,25

81,09

81,25

Spanien....

34,02

34,08

33,97

34,03

10,40

10,38

10,40

Budapest ..

Neuyork...

2,471

2,475

2,465

2,469

. O

_

111,5

111

Banknoten.

. O

62,25

63

62,9

63,25

. 0

67,9

134,25

135

Berlin,16. Oktober

Geld

Brie'

. 0

48,5

48,65

48

48,25

Amerikanyche Roten..............

2,417

2,437

. 0

66,25

65,25

66

65,13

Belgische Noten..................

58,01

58,25

. 7

124

124,5

Dänische Noten .................

53,91

54,13

. O

51

51

51

51,13

Englische Noten .................

12,07

12,11

. 0

38,75

60

58.5

60,25

Französische Noten...............

16,35

16,41

. O

<

88,5

88,75

Holländische Noten...............

168,06

168,74

. 0

32,4

33,5

33

33,65

Italienische Noten................

21,33

21,41

.10

213

216

213,5

216

Norwegische Noten ..............

60,67

60,91

. u

166

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

. 0

132

131,5

131,75

131,75

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,28

62,52

. 0

30,5

30,25

30,9

30,4

Schweizer Noten.................

80,91

81,23

. 4

82

82,25

Spanische Noten.................

33,83

33,97

.. 8

189,5

189,5

190

Ungarische Noten................