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die Zukunft gehen.

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Weiß 9 Steine: Ke2; Df8; Tc6; Se5; Sg6:

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Schach-Ecke.

Bearbeitet von Otto Denkner.

arm nach Pla- S a -

durch die von den Monden ausgehenden Kräfte sehr bald wieder in ihre ursprüngliche Bahn zurückge­führt.

Im August vorigen Wahres len ire der Saturn die Aufmerksamkeit aller Astronomen auf sich durch das plötzliche Erscheinen eines großen wc ißenFlecks in der Aequatorzone. Er wurde von dem Liebhaber­astronomen Dr. Weber in Berlin-Steglitz zuerst beobachtet am 3. August 1933. Der Fleck hatte eine Länge von 30 000, eine Breite von 20 000 Kilometer und bedeckte demnach eine Fläche von der Größe der gesamten Erdoberfläche. Anfangs bell und scharf begrenzt, verblaßte er im September 1933 allmählich und breitete sich in der Richtung der Aequatorzone aus, ohne jedoch auf die dunkle Nordäquatorialzone überzugreifen. Bei diesem Fleck handelt es sich um eine der gewaltigsten Eruptionen, bie je auf Saturn wahrgenommen wurden, und die in diesem Ausmaß sehr selten sind. Enorme Staub-, Dampf- und Gas­massen wurden bis in die höchsten Schichten der Saturnatmosphäre geschleudert, wo sie sich als weiß­glänzende Wolken ausbreiteten und durch neu em­porsteigende Dampfmassen ersetzt wurden. Der mäch­tige Ausbruch zeigt erneut, daß das Innere des Sa­turn noch sehr heiß und in lebhafter Tätigkeit ist, wenn auch die sehr hohe und dichte Atmosphäre keine nennenswerte Wärmestrahlung nach außen läßt. Die radiometrischen Messungen ergaben näm­lich für die Temperatur der äußeren 2ltmosphären- schichten minus 150 Grad, d. h. die Temperatur liegt dort um 100 Grad tiefer als in unserer Strato- späre. Nun beträgt die Sonnenstrahlung auf Sa­turn nur noch Voo, also wenig mehr als 1 v. H. der­jenigen auf der Erde, womit die tiefen Tempera­turen ohne weiteres erklärt sind.

Wie die anderen großen Planeten besitzt Saturn keine feste Oberfläche, sondern ist ein mächtiger Gas­ball, dessen mittlere Dichte nicht einmal^die des Wassers erreicht. Im Rauminhalt übertrifft er die Erde um das 800fache; seine Masse ist aber nur 95mal so groß wie die Erdmasse. Nimmt man gemäß der Kant-Laplaceschen Theorie an, daß die Sonne ursprünglich weit über die Grenzen des Planeten­systems reichte und im Laufe von Jahrmilliarden zu ihrer jetzigen Größe zusammenschrumpfte, wo­bei sich die Planeten abtrennten, so müssen die äuße­ren Planeten Pluto, Neptun, Uranus, Saturn und

ein bie bol bet

ring üb vom äußeren Ring wird er durch die gut erkennbare Cassinische Teilung getrennt.

Gewöhnlich sehen wir auf die nördliche oder süd­liche Fläche der Ringscheibe, die dann mehr ober minder weit geöffnet ist. Steht aber Saturn so, daß wir von der Erde aus, was 1936 wieder der Fall sein wird, oenau auf die äußerste Kante des Ring­systems blicken, so verschwinden auch in den größten Fernrohren die Ringe für einige Tage meist voll­ständig. Sie müssen also, im Vergleich zum Dmch-

Jst Saturn durch sein Ringsystem ausgezeichnet, so besitzt er außerdem die meisten M o n d e. Nicht weniger als zehn Trabanten umkreisen ihn. Mit Ausnahme des 4200 Kilometer im Durchmesser hal­tenden Titan sind es allerdings nur ziemlich kleine Körper, die bei der gewaltigen Entfernung des Saturn von der Erde, 1300 Millionen Kilometer, nur in großen Instrumenten beobachtet werden können. Der äußerste Mond, Phöbe, ist nur etwa sechzig Kilometer groß und benötigt zu einem Um­lauf nicht weniger als 1^ Jahre. Da feine Be­wegung rückläufig ist, auch feine Bahn stark ellip­tisch, darf man ihn wohl kaum zu den echten Monden rechnen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen fremden Weltkörper, der vom Saturn einge­fangen wurde Obwohl die Massen der Saturn­monde nur gering sind, bewirken sie durch ihre Anziehungskräfte gewisse Störungen in der Be­wegung des Saturnringes. Es ist bemerkenswert, daß genau dort, wo diese Störungen nach der Theorie besonders groß sein müssen, die Teilungen im Ringsystem auftreten. Wenn also Ringteilchen bei ihren raschen Umlauf zufällig in den Zwischen­raum zwischen zwei Ringen geraten, so werden sie

Problem 3Xv. 377.

Von K. Hannernann, Randers (Holland).

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Oer JRingptanci.

Von Or. Erwin Kossinna

Der Oktober dieses Jahres ist auffallend an Planetenerscheinungen. Mars wird erst Mitternacht sichtbar, und die übrigen Hellen neten sind der Beobachtung entzogen. Nur

Spenden für das Mnterhilfswerk Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Winterhilfswerk 1 9 3 4/35 betreffen (Spenden, Straßensammlungen, Haussammlungen, Eintopfgerichte ufro.), sind nur auf Konto der

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messer, außerordentlich dünn sein. Seit Max­wells theoretischen Untersuchungen über die Natur der Saturnringe wissen wir, daß es sich dabei um zahllose kleine Meteoriten handelt, tue den Planeten umkreisen und durch seine gewaltige Anziehungskraft straff in der Aequatorebene zu- sammengehalten werden. Spätere fpektrographische Messungen der Rotationsgeschwindigkeit der Ringe haben Maxwells Ergebnisse in allen Einzelheiten bestätigt. Danach rotieren die einzelnen Teilchen um so schneller, je näher ihre Bahn dem Saturn liegt. Dies wäre natürlich unmöglich, wenn die Ringe aus einer einheitlichen Masse bestünden. Die Geschwindigkeitsmessungen ergaben nämlich, baß die äußere Kante bes Außenringes in vierzehn Stunden, der innere Rand des Kreppringes aber bereits in fünf Stunden einen Umlauf vollendet. Der Durch­messer des gesamten Ringsystems beträgt 277 600 Kilometer, der des Kreppringes ist mit 141800 Kilometer nur etwa halb so groß. Während also die Breite der drei Ringe sehr beträchtlich ist und Zehn­tausende von Kilometern umfaßt, ist die Dicke sicher geringer als 100 Kilometer. Die Masse des Ring­systems ist daher im Vergleich zur Masse der Saturnkugel verschwindend gering. Gegenwärtig ist das Ringsystem noch ziemlich weit geöffnet; im nächsten Jahr wird es schon sehr schmal erscheinen. Jedem Freunde der Wunder des Sternhimmels sei daher die Beobachtung des Saturns in den klaren Herbstnächten empfohlen.

turn, der schönste und interessanteste aller Wan­delsterne beherrscht als einziger den Abendhimmel. Er steht gegenwärtig im Sternbild des Wasserman­nes. Sein ruhiges, hellgelbliches Licht unterscheidet ihn von den funkelnden Fixsternen. Als Stern erster Gröhe wetteifert Saturn an Helligkeit mit Altair, dem Hauptstern im Adler, der am Süd­himmel schräg rechts über dem Planeten steht, wenn dieser gegen 20 Uhr seinen höchsten Stand erreicht. Freilich bietet Saturn dem unbewaffneten Auge nichts Besonderes Erst das Fernrohr offen­bart uns die wahre Gestalt des ringgeschmückten Planeten. Wer je bei guten Lichtverhältnissen in einem großen Fernrohr den Saturn beobachtet hat, erhält einen Eindruck von den gewaltigen Kräften, die das Weltall durchfluten

Aus den ersten Blick erkennt man die schnelle Ro­tation an der starken Abplattung der Saturnkugel, die größer ist als bei allen anderen Planeten. Ist doch der polare Durchmesser um 11 000 Kilometer, d. h. um ein Zehntel kürzer als der äquatoriale.

Die Entstehung dieser Redensart soll folgenden Ursprung haben:' Ein Student hatte einen anderen im Duell erschossen und beschloß, sich der zu er­wartenden Strafe durch die Flucht ins Ausland zu entziehen. Da er keine Ausweise besaß, ohne die eine Reise über die Grenze unmöglich war, so suchte er feinen Freund Viktor Hase auf, um sich bei ihm Rat und Beistand zu holen. Hafe übergab groß' mütig seinem unglücklichen Freund seinen Stuben« tenausweis, der natürlich nicht übertragbar war, aber schließlich verloren gegangen sein konnte. Der Flüchtling gelangte auch mit Hilfe dieses Ausweises glücklich nach Frankreich und warf ihn dort fort Die Karte wurde aber von der französischen Polizei gefunden und der Universität, von der sie ausgej stellt war, zugeschickt. Der rechtmäßige Besitzer wurde auf das Universitätsgericht zitiert und et* klärte dort:Meine Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen, ich weiß von nichts!" Diese Aussage machte bald den Weg über alle deutschen

Läufer anfangen will.) k. .

kann Schwarz ohne Nachteil Lf8e7 oder Lf8c5 spielen.) 5. ..., d7Xc6. 6. 6264. (Dies ist wohl das Beste! Die scharfe Spielweise 6. Sf3Xe5 bringt Weiß nicht in Vorteil. Z. B.: 6. ..., Sf6Xe4. 7. Sc3Xe4, D6864. 8. 00, D64Xe5. 9. 6264, De515! 10. Tflel, Lc8e6. 11. Leig5, h7h6.

Oie Narrenkappe.

Verkehrsunfall.

Auf dem glitschigen Asphalt einer sächsischen Stadt rutscht ein Radfahrer aus und fliegt gegen einen im Ruckzuck über die Straße gezogenen vollbelade- nen Handwagen.

Durch den Anprall kippt em Sack vom Wagen und fällt in den Schmutz. Der Radfahrer stiebt furchtsam davon.

Auf dem Straßenbord bleiben zu Haufen in ge« fpannter Erwartung die Leute stehen.

Nu, das is doch, he!" heißt es hetzerisch.

Aber der Mann, der Herr des Handwagens, tut nichtdergleichen"; er blickt dem enteilenden Rad- fahrer flüchtig nach, packt darauf den abgerutschten Sack und wirst ihn wieder auf den Handwagen zurück. , . m

Worauf er in Gleichmut seines Weges zieht.

Ein kleines Mädchen hat mit Mama diesem atenv raubend spannenden Vorfall zugesehen und erklärt nun mit aller ihm zu Gebote stehenden Entrüstung:

Mama der Mann hat ja gar nicht gott- verdimmich gesagt...!!"

Konkurrenz.

Der Inhaber eines Speiselokals läßt ein tnaUigef Plakat an der Hausfront anbringen:Hier wirb mit Liebe gekocht."

Zwei Tage später hat die Konkurrenz, die auf der anderen Straßenseite haust, gleichfalls ein neues Plakat. Die Aufschrift lautet:Hier wird mit Vorliebe gegejsen..."

Furchtbare Liebesgeschichte im wilden Westen.

In Texas lernte ein junger Mann eine Frau kennen, in die er sich so verliebte, daß er sie bat, ihr seine Liebe beweisen zu dürfen. Sie trug ihm auf, 15 Kilometer auf allen Vieren zu kriechen. Der feurige Liebhaber tat das wirklich, um hinterher zu erfahren, daß die Angebetete schon verheiratet war.

Oie Volksdeutsche Ausgabe der evangelischen Kirche.

Rückblick aus die Reichstagung des Gustav-Adolf-Dereins.

Von Or. Siegfried Scharfe.

1. .... Kc5d4. 2. Dh2f4+, Kd4d3. 3. Lg2

fi+ und matt. ..

1. Sbl beliebig. 2. Dh2c7+, Kc564.

3 Dc7c3+ und matt.

' 1. ..Sb7 beliebig. 2. Dh2e5, Kc5b6. 3. De5 a5+, und matt.

Lösung des Problems Nr. 376.

Don D. Z. M a ch.

1. Df3e3! usw.

7. 65Xc6, b7Xc6. 8. Lb5e2!, e4Xf3. 9. Le2Xf3, 00. 10. 00, 6765 und Schwarz steht ganz gut.) 5. 00. 6. 6263, 6766. (Hier kann auch

6. ..., Lb4Xc3. 7. b2Xc3, 6765 geschehen.)

Pfarrern in die Verantwonung unu zirueu leuen. Noch ist im Gustao-Adolf-Verein verhältnismäßig wenig davon zu merken, daß d i e j u n g e G e n e - r a t i o n zur Mitarbeit und Mitverantwortung her- anqezogen wird. Das wird jedoch von der Führung der Gesamtorganisation durchaus erstrebt. Es bleibt ,u wünschen, daß schon die Studenten der Theologie wie überhaupt der junge Nachwuchs jeder Kirchen­gemeinde mit den Fragen und Aufgaben vertraut gemacht wird, mit denen es der Gustao-Adolf-Ver- ein zu tun hat. .

Die 78. Reichstagung des Gustao-Adolf-Derems war ein neuer Anfang. Es wird sich darum han­deln, auf dem Grunde, der in Königsberg und Dan­zig gelegt wurde, zielbewußt aufzubauen. In Zu­sammenarbeit mit dem Volksbund für das Deutschtum im Ausland, dessen Fürsorge in erster Linie die auslandsdeutschen S ch u l e n anvertraut sind, während der Gustao-Adolf-Verein für die Pflege der kirchlichen Belange zu­ständig ist, wird er Gelegenheit haben, die neue völkische Haltung, die unter Adolf Hitlers Führung das gesamte deutsche Volk beseelt, in Leben und Wirklichkeit umzusetzen. An großen und kleinen Aufgaben, die in Angriff genommen werden müs­sen, ist kein Mangel. Zu den schon immer vorhan­denen Schwierigkeiten sind neue der verschiedensten Art hinzugetreten. Noch größer als diese Hemmun­gen ist aber der heilige und entschlossene Wille, alles zu tun und daran zu setzen, was überhaupt nur im Bereich des Menschenmöglichen liegt, um ihrer Herr zu werden und deutsck)er Volksart und evangelischer Frömmigkeit jenen Lebensraum in der Welt zu sichern, der ihnen zusteht. Das deutsche Volk ist in den letzten Monaten sich seiner selbst bewußt geworden, es wird seinen Weg unbeirrt in

In mehr als einer Beziehung stellt die 78. Haupt­versammlung des Gustav-Adolf-Dereins in der deut­schen Ostmark einen Wendepunkt dar. Zum ersten Male stand eine Reichstagung im Zeichen des Drit­ten Reiches. So konnte es nicht ausbleiben, daß die veränderte politische und geistige Gesamtlage auf die sachlichen Beratungen einwirkte und den fest­lichen Kundgebungen, zu denen Tausende deutsch- evangelischer Volksgenossen aus dem In- und Aus­land zusammenströmten, ihre besondere Note gab. Gewiß, die Tradition des Gustav-Adolf-Dereins ist von jeher im volksdeutschen Gedanken verwurzelt gewesen. Seine Mitglieder haben etwas davon ge­wußt, daß Volkstum mehr ist als Staat, und Volks- kirche nicht an staatliche Grenzen gebunden zu sein braucht, aber diese Erkenntnis ist doch in den ver­gangenen Jahrzehnten nicht sehr viel mehr gewesen als eine Ueberlegung, die sich auf .verhältnismäßig kleine Kreise innerhalb der evangelischen Kirche be­schränkte. Das ist in den letzten Monaten anders geworden. In der Gegenwart setzt sich ein folge- richtiges Dolkstumsdenken in allen Schichten uno Kreisen des deutschen Protestantismus durch. Was bis vor kurzem Liebhaberei einzelner weniger war, soll in Zukunft Gemeinde- und Kirchensache größ­ten Stils werden. Ganz klar hat es der neue Vor­sitzende Prof. Dr. Gerber, der Staatsrechts­lehrer der Leipziger Universität, zum Ausdruck ge­bracht, daß es notwendig ist, über Begriffe und Anschauungen der Vergangenheit hinauszukommen und den Weg in die deutsche Zukunft, wie sie im neuen Reiche gestaltet wird, zu finden.

Neue Klänge waren es auch, die man aus oer Rede des Gauleiters und Oberprasidenten Staats­rat Koch heraushörte. Er sagte^ wörtlich:Wir wollen mit den Mitteln und Möglichkeiten, die der Gustav-Adolf-Verein hat, beitragen 3ur Ver­ständigung der Nationen. In diesem Liebeswerk wollen sich alle ^uden, denen die Er­haltung des Friedens eigene Verpflichtung bedeutet. In diesem Liebeswerk, auf der Grundlage des ge­meinsamen religiösen Bekenntnisses, soll mehr uno mehr auch das Werk des politischen Friedens zwi­schen den Völkern wachsen und zur endlichen Voll­endung reifen... Tun wir unsere Pflicht als Deutsche und als evangelische Christen, wie sie Luther und Gustav Adolf getan haben. Mit anderen Worten, es ist heute weniger als je berechtigt, im Gustao-Adolf-Verein «ne völkische Kampforganisation zu erblicken, die in ihrern Cm= treten für deutsche Art und evangelischen Glauben politische und konfessionelle Spannungen auslosen müßte. Genau das Gegenteil ist richtig: Je entschlossener und zäher deutsche Menschen m fremd- völkischer und fremdkonfessioneller Umgebung an ihrem Volkstum und ihrem Glauben festhalten, um o tiefer wird das Verständnis sein, das sie für 21 r t und Wesen fremder Völker und Glaubensformen gewinnen. So ist es immer wieder vom Führer auf der Ebene des politischen Lebens zum Ausdruck gebracht worden. So gilt es in genau der gleichen Weise vom religiösen Leben.

Ein dritter Gesichtspunkt: die Königsberger Reichstagung war von Vertretern der verschie­densten kirchenpolitischen Gruppen und Meinun­gen besucht. Es zeigte sich, daß eine Zusammen arbeit zwischen ihnen durchaus nicht so unmöglich ist, wie es nach den Vorgängen der letzten Monate den Anschein haben konnte. Deutsche Christen und Anhänger des Pfarrernotbundes sowie Pfarrer und Nichttheologen, die weder der einen noch der ande­ren Richtung angehören, gaben immer wieder der Ueberzeugung Ausdruck, daß die volksdeutsche Not der Diaspora ein Zusammen stehen aller verantwortungsbewußtenProtestan- ten deutscher Zunge notwendig macht. Es wurde betont, daß der Gustav-Adolf-Verein seinen alten Ueberlieferungen treu bleiben und auch in Zukunft im gemeinsamen Werk christlicher Liebe an den Brüdern und Schwestern in der Zerstreuung

Um die Bewegungsfreiheit dßs Läufers etwas ein- zuengen. Nicht zu empfehlen ist nun für Weiß 12. D6163, da Schwarz die Drohung Se466+! durch 12. ..., Ke867 abwehrt und gleichzeitig dem Turm a8 eine Entwicklungsmöglichkeit schafft. Besser ist 12. Lg5h4, denn nun muß sich Schwarz etwas vorsehen. Es spielt am besten 12. ..., Lf866. 13. g2g4, Df5a5, und ein Uebergewicht ist für Weih nicht festzustellen. Wenn auch hiermit nicht alle Mög­lichkeiten des Vierfpringerspiels erschöpft sind, so haben wir doch unseren Schachfreunden einen wich­tigen Fingerzeig gegeben, um sie vor solchen Rein­fällen, wie jetzt in der Partie, zu bewahren. Die Partie nahm folgenden Fortgang: 5. 00, 00. 6. 6263, 6766. 7. Leig5, Lc8g4? (Schwarz sollte nun endlich anfangen, nach eignen Ideen zu jpielen. Das andauernde Nachahmen der gegnerischen Züge ist natürlich nicht gut. Schwarz hätte hier

S13XM «Xdi n. Lgsx». <7X16. 12. Delh61 mnrh ist im Gustao-Adolf-Verein verhältnismäßig und Schwarz gibt auf.

Lösung des Problems Nr. 375.

Don C.A.L. Bull.

1. Ta6a4, Kc5b5. 2. Dh2c7, Kb5Xa4. 3 Lg" ., CKc5b6. DH2b8+, Kb6c5. 3. Db8 X?44^kc5^c4. 2. Dh2f4+, Kc4b5 oder c5. 3. Df4-^b4+ und matt.

Und erscheint ein Fleck auf der Saturnoberfläche, so wandert er in der kurzen Zeit von fünf Stunden über die ganze Scheibe, dabei einen Weg von 190 000 Kilometer zurücklegend! Aus der Bewegung weißer Flecke, die gewöhnlich am Aequator auf­treten, bestimmte schon W. Herschel 1794 die Rotationszeit zu 10'/« Stunden. Der Eindruck rascher Bewegung wird verstärkt durch das den Saturn umgebende Ringsystem. In kleineren Fern- rohren erblickt man eine zusammenhängende ring­förmige Scheibe, die die Kugel in der Ebene de? Aequators umgibt. Bei stärkerer Vergrößerung löst sich die Scheibe in drei Ringe auf, von denen der mittlere der hellste ist. Nach innen geht er ziemlich unvermittelt in den dunklen, durchscheinenden Krepp-

g5, el.

Schwarz 3 Steine: KH7; Lg7; S67.

Weiß zieht und setzt in d r c i Zügen matt.

Problem Nr. 378.

Don H. I o h n e r, Zürich.

Weiß 7 Steine: Kh7; Tc3; Te7; Lai; Lg8; Sc8; Sh6.

Schwarz 8 Steine: Kf6; Dgl; Tc6; Lf4; Sei; Sc4; Bc7, g5.

Weiß zieht und setzt in 3 ro e i Zügen matt.

Partie Nr. 262.

Ein fürchterlicher Reinfall!

Aus der Blind-Simultan-Dorstellung von Meister S ä m i s ch am 9.September 1934 in Frankfurt a.M.

Weih: S ä m i s ch , Berlin.

Schwarz: Dr. N. N., Frankfurt a. M.

1. e2e4, e7e5. 2. Sglf3, Sg8f6. (Schwarz bietet die heute nur noch selten gespielteRussische Verteidigung" an.) 3. Sblc3. (Der zehnfach enga­gierte Simultanspieler lehnt jedoch die Aufforderung in der Annahme ab, daß sein Gegner die in Frage kommenden Varianten derRussischen Verteidigung" sehr gut beherrscht, da er sonst wohl kaum in einem olchen Kampf diese Verteidigung angeboten hätte.) |3 .Sb8c6. (Damit ist das sog.Dierspringer- ! spiel" entstanden.) 4. Lflb5, Lf8b4. (Eine gute ! Spielweise, obwohl das Nachahmen der Züge des , Gegners zu einem furchtbaren Debakel werden kann, I was auch diese Partie wieder unter Beweis stellt. Die schlechte Behandlung dieser Eröffnung war uns Veranlassung, unsere Schachfreunde einmal mit einigen Hauptvarianten des Vierspringerspiels be­kannt zu machen. I. 4. ..L18b4. 5. 00. (Ver­früht ist 5. Sc365, S16X65. 6. e4X65, e5e4.

©^"beYtirdjt^en Sefamtenlroidlung auswirken toiebe zu W-rwmden, besteht, tue S°ffnu"9 immer durch die reichsdeutsche Kircye geyr,

Pin leides- Als die 78. Hauptoersamm- lu^des Gustav-Adolf-Vereins, die in Königsberg begann und auf einer Ausflugsfahrt durch Os^reu- sten ihren Fortgang nahm, in D a n 3 ig en bet e, konnte es der Generalsekretär des ^ntral-Vorstan- des D Geißler aussprechen, daß die Reichsta- qung auch insofern ihr besonderes Gepräge gehabt habe, als es diesmal nicht Theologen oder Kirchen- sührer waren, von denen das entscheidende Wort gesprochen wurde, sondern Nichttheologen Üeberall zeigt sich heute das lebendige Interesse und Verständnis, das gerade auch aus den sogenannten ,LÄentteise'n" den Fragen und Aufgaben der Kirche entgegengebracht wird. Das ist eine gefunöe Entwicklung, von der man nur wünschen kann, daß fie ihren Lauf nimmt. Nicht als ob theologische Führer im Gustao-Adolf-Verein überflüssig waren, davon kann bei ihm so wenig die Rede sein wie irgend wo sonst in der kirchlichen Arbeit. Aber es ist doch ein Unterschied, ob diese Führung einseitig

Seltsame Schönheitsideale.

Bekanntlich ist dem einen sin' Uhl, was dem andern sin' Nachtigall ist, und glücklicherweise ist der Geschmack sehr verschieden. Aus der Geschichte des weiblichen Schönheitsideals weiß man, wie viel­gestaltig im Lauf der Jahrhunderte die Forderun­gen waren, die an die Frauenschönheit gestellt wur­den, und ähnlich ist es bei den einzelnen Völkern. Die englische Anthropologin Mrs H a s l u ck hebt in einer Abhandlung hervor, daß in Albanien ein Mädchen mit rundem Gesicht alshäßliche Melone verspottet wird. Die Albanier lieben nur Frauen mit langen Schädeln, und ebenso ist es in Griechisch- Mazedonien. Um den Mädchen diesen Reiz möglichst früh zu verleihen, wird der Kopf des neugeborenen Kindes noch in manchen Gegenden eng umwickelt, bis er schließlich eine Birnenform annimmt. Der Eindruck der spitzen Kopfform wird noch dadurch erhöht, daß spitze Mützen ohne Rand getragen wer- den. In einem andern Balkanstaat wurde Mrs. Hasluck ein Mädchen als große Schönheit vorge­stellt, das sie folgendermaßen beschreibt:Ein Ge­sicht wie ein Pferd mit hervorstehendem Oberkiefer, strohblondes fiaar und farblose Augen." Als die Engländerin auf die Frage, rote ihr dies Gesicht ge­fiele, höflich ihren Beifall aussprach, sagte der liebenswürdige Wirt:Das haben wir uns gedacht, das Ihnen das Mädchen gefallen wird. Wir nennen sieDie kleine Engländerin".

Me n Name ist Hase/'

7. Leig5, Sc6e7! (In dieser Variante muß Schwarz den Abtausch seiner Läufer vermeiden!) 8 Lg5Xf6, g7Xf6. 9. Sf3h4, c7c6. 10. Lb5-c4, Se7g6. 11. Sh4Xg6, h7Xg6. 12. f2f4, Lb4c5+. 13. Kglhl, Kg8g7. 14. D61f3, D68e7. 15. Sc3e2 mit annähernd ausgeglichenen Stellungen. II. 4. ..., Lf8c5. (Auch diese Möglichkeit kommt in Frage.) 5. 00. (Es kann auch 5. Sf3Xe5, Sc6Xe5. 6. 6264, Lc566. 7.00,00 geschehen.) 5...., 00. 6. Sf3Xe5, Sc664. 7. Lb5e2, Tf8e8. 8. Se5f3, Sf6Xe4. 9.SI3X64, Lc5X64. 10. Sc3Xe4, Te8Xe4. 11. c2c3 und Weiß steht eine Kleinigkeit besser. III. 4. ..., a7a6. (Eine gute Erwiderung, da Weiß sich jetzt entschließen muß, was er mit dem Läufer anfangen will.) 5. Lb5Xc6. (Nach 5. Lb5a4

Jupiter die ältesten sein und zugleich auch aus den spezifisch leichteren Stoffen, der äußeren Teile des Sonnenballs aufgebaut fein. Infolge der Masse ist aber ihre Entwicklung viel langsamer fortgeschritten als die der Erde. Den Zustand, in dem sich der Sa-___ tv MVlw ____.....

turn gegenwärtig befindet, hatte die Erde lange vor I Universitäten und hat sich bis auf den heutige» jeder geologischen Zeitrechnung durchlaufen. »Tag erhalten.