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Nr. 65 Drittes Blatt

Girhener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen)

Samstag, l7.MrzM4

Ein M von der Autostraße München-Landesgrenze.

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Die neueste Aufnahme von den Arbeiten an der künftigen Reichsautobahn, die von München nach der Landesgrenze bei Salzburg führt. Von hier aus wird am 21. März der Führer zum deutschen Volk sprechen, um an dem historischen Gedenktag die neue Generaloffensive gegen die Arbeitslosigkeit einzuleiten.

350 Millionen Mark spendete

das deutsche Bott.

Unser Schaubild verdeutlicht die ge­waltige Summe, die das deutsche Volk bisher für das Winterhilfswerk zu­sammentrug. Nicht weniger als sie­ben Voll-Waggons würde die Summe füllen, wenn sie aus 20-Mark-Gold stücken bestehen würde. Würde man dagegen die Summe aus 2 0- -M a r k - S ch e i - neu zusammensetzen, so würden diese, übereinandergelegt, fast die Höhe des Brockengipfels im Harz (1142 Meter) ergeben. Setzte man die Summe aus Einmark ft ücken zusammen und reiht diese aneinander, so entsteht eine Kette von 8050 Kilo­meter, die von Berlin bis nach Bombay in Indien reichen würde.

7/7 20 Mark. Goldstücken:

7 GEFÜLLTE GÜTERWAGEN (WO io)

1100m.HOHE SÄULE

In 20 Mark Scheinen;

7/71Mark Silberstücken:

BROCKEN 1142m.

ANEINANDERGEREIHT - 8050 Km

Aus der Provinzialhauptstadt.

Schon geht der erste Pflug ins Feld.

Der Frühling kommt erst in den Tagen, in denen der Bauer sich zu neuer Arbeit rüstet. Und man kann sich kaum ein schöneres Wahrzeichen der jun­gen Jahreszeit vorstellen, als den pflügenden Bauer.

Langsam, mit schweren Schritten, stampft der Mann hinter den dampfenden Pferden einher. Der Boden ist noch feucht, und der Pflug geht tief. Am Ende des Ackers rastet er kurze Zeit, überschaut die frisch gezogenen Furchen und atmet tief auf. Still steht er, wie mit der Erde verwachsen. Dann wen­det er, und wieder schneidet das glänzende Eisen tiefe Furchen in das Land. Da schreitet er einher auf seinem Acker, auf seiner Scholle, in gelassener Ruhe seinen Pflug haltend. Tausend Fäden ver­binden sein Denken, sein Fühlen mit der Mutter Erde. Er pflügt und sät und streut zahlreiche Wün­sche für das Wachsen und Gedeihen in die braune Erde.

Ich habe gerungen, ich habe geschafft;

ich pflügte die Erde mit gläubiger Kraft;

ich habe voll Andacht den Samen gestreut und hoffnungsvoll mich auf die Ernte gefreut. Ich habe gebetet: Herr, segne mein Gut, nimm Felder und Fluren in sorgliche Hut, daß nimmer die Wetter vernichtenden Zorn auf Früchte entladen und werdendes Korn!

(I. Kamp)

Wir kennen noch alle die Sage vom alten Grafen, Ler sein Erbe unter seine zwei Söhne teilte. Der .eine erhielt das Schwert, der andere den Pflug. Im Tal, wo stille Hütten sind, da magst du fried­lich leben." Das Leben hat gesprochen: Der Berg öst wüst, das Schloß zerfiel, das Schwert ist längst zerbrochen. Doch liegt das Tal voll Fruchtbarkeit im lichten Sonnenschimmer, da wächst und reift es weit und breit: Man ehrt den Pflug noch immer!

Es gab wohl Zeiten, in denen man glaubte, die Landwirtschaft sei nur ein Anhängsel der deutschen Gesamtwirtschaft. Aber der Irrtum ist erkannt wor­den. Die national-sozialistische Regierung weiß, daß die Landwirtschaft die Grundlage von allem bildet.

Das Abwandern von den Dörfern nach den Städten hat schon seit Jahren aufgehört. Tausende, Hunderttausende sehnen sich aus der Stadt hinaus auf das Land. Und es sind Arbeitsmaßnahmen vorgesehen, daß überall neues Land geschaffen wird. Alle Bauernsöhne, die sich einst in Verkennung ihrer Lage vom Stadtleben anlocken ließen, können wieder zurückkehren und sich auf eigner Scholle an­siedeln. Sie können sich wieder eine Heimat schaffen!

Wie oft mögen sie am Abend müde und matt oom Tagewerk, oder auch ohne jede Arbeit vor ihrer Wohnung gesessen und im strahlenden Abend­rot an das ferne Dörfchen gedacht haben!

So wird es jetzt zu Hause sein: Am Fenster rauscht die alte Linde von fernen Wiesen kehren sacht die letzten müden Abendwinde zum Schlummer in die Zweige ein, und in die we.iche Dämmernacht stiehlt heimlich sich durch die Gardinen ein schmaler, blanker Lampenschein ..

(Lobsien)

Kein Stand ist so mit der Heimat verbunden wie ier Bauernstand, und e- ift für <*m> r>>- ou»

Dorfe gehen, eine der schwersten Stunden, wenn sie erkennen, was sie verloren haben. Das Heimat­gefühlt hat nur geschlummert. Eines Tages bricht es hervor, und dann kommt das Erwachen.

Ich kann es nicht verstehen, daß du zur Stadt den Schritt gewandt. Hat dich ein letzter Blick ins Tal nicht an die Scholle gebannt? ... Die Frühlingswolken wandern, der Märzwind trocknet Weg und Rain. Schon geht der erste Pflug ins Feld möcht es der deine fein!

(Huggenberger.)

Der Gauleiter

spricht zur Arbeitsschlacht.

Vom Gaupresseamt wird mitgeteilt: Die Deutsche Arbeitsfront veranstaltet am 2 0. März in der Frankfurter Festhalle ' eine Massenkundge­bung um 20 Uhr mit dem Thema:Auftakt der Arbeitsschlacht 1934". Der Gauleiter spricht!

NS.-Dolkswohlfahrt, Ortsgruppe Mitte.

Am Dienstag, 20. März, ab 9 Uhr, findet im Gebiet der Ortsgruppe Mitte die Eiersamm- l u n g für Ostern statt. Jede Familie wird gebeten, pro Kopf der Familie mindestens je 1 E i für die Bedürftigen zu stiften. Die Eier sind in Papier einzuwickeln, bereitzulegen, und werden im Hause abgeholt.

Fahnenübergabe der Fünfziger.

Vom Vorstand der Altersvereinigung 1884/1934 wird uns folgendes berichtet:

Auf Samstag, 10. März, war die Uebernahme der Fünfziger-Fahne durch die diesjährige Alters­vereinigung angesetzt. Sämtliche Vereinigungen von 18791929 ab hatten Einladungen zu diesem Festakt im Cafe Leib erhalten und waren der Auf­forderung so zahlreich gefolgt, daß der Saal stark besetzt war.

Nachdem zwei Musikstücke die Veranstaltung ein­geleitet, ergriff der 1. Vorsitzende des Jahrgangs 18841934, Adam Wehrheim, das Wort zu einer längeren Begrüßungsansprache, der er die Eingangsverse desBundesliedes" von Louis Frech zugrunde legte:

Seid willkommen! Nutz und Frommen unferm hehren Freundschaftsbund!

Mög' dies Wort all unserrn Streben Weihe, Reiz und Rückhalt geben, Dann steht es auf festem Grund!

Was wir pflegen woll'n und hegen, ist die gute deutsche Art.

Eintracht, Biederkeit und Treue halte hoch, dagegen scheue, was als Schund sich offenbart!

Er stellte die Fünfziger-Vereinigungen in Gegen­satz zu den sog. Gesellschaftsvereinen, indem er darauf hinwies, wie gerade die ersteren schon im­mer den Prinzipien des Nationalsozialismus, eine große Volksverbundenheit, d. h. ein einheitliches Hand-in-Hand-Gehen aller Volksgenossen ohne Rück-

Vor einem neuen Stratosphärenflug.

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In allernächster Zeit werden die einstigen Assistenten von Professor Piccard, C o s y n s und de Bruyne, einen neuen Aufstieg in die Stratosphäre unternehmen. Piccard selbst über­wacht die Vorbereitungen. Unser Bild zeigt die neue Kugelgondel im Laboratorium der Brüsseler Universität, wo sie überprüft wird und wo dfe Meßinstrumente eingebaut werden.

des deutschen Vaterlandes herzustellen, gehuldigt haben, und betonte, daß diese Aufgabe zu erfüllen auch fernerhin das erste und größte Bestreben der Fünfzigervereinigungen sein müsse und sein werde! Ein Sieg-Heil auf die Lenker des Deutschen Reiches schloß die kernige Ansprache, zu deren Tendenz sich die Versammlung durch den Gesang des Deutsch­landliedes und des Horft-Wesfel-Liedes einmütig bekannte.

Ein Musikstück leitete dann zu der Uebergabe der Fahne, dem Hauptpunkt des Abends, über. Dieser Akt wurde in feierlicher Weise von dem 1. Vor­sitzenden der Fünfzigervereinigung 18831933, Richard Appel, vorgenommen, wobei er die Fayne als das Feldzeichen pries, um welches sich nicht nur die jeweiligen Alterskameraden scharen, sondern zu dem auch alle früheren Fünfzigerver­einigungen in Treue halten und alle kommenden halten werden, um das von dem Vorredner so tref­fend gezeichnete gemeinsame Ziel zu verfolgen und zu erreichen. Herr Adam W e h r h e i m übernahm die Fahne in die Obhut der jüngsten Fünfziger­vereinigung mit dem Versprechen, sie im Sinne ihrer Bestimmung zu hüten und als Symbol des gemeinsamen Strebens den Kameraden stets vor Augen zu halten. Der Gesang desBundesliedes" bekräftigte die trefflichen Worte der beiden Vor­sitzenden und schloß den feierlichen Akt.

Nachdem noch die Vorsitzenden der anderen an­wesenden Altersvereinigungen auf die Bedeutung des Tages im besonderen und auf den schönen Brauch der Fünfziger-Kameradschaften im allge­meinen hingewiesen hatten, denen sich Herr Louis Frech, das Ehrenmitglied sämtlicher Altersver­einigungen, mit einer von Humor durchsetzten, aber doch eindrucksvollen Ansprache anschloß, gab es noch einige Musikstücke der Hauskapelle, und dann kam dergemütliche Teil" zu seinem Recht. Dieser brachte neben gemeinsamen Gesängen verschiedene Solovorträge, musikalische Darbietungen usw., so daß die Zeit bis zur Polizeistunde für alle Teil­nehmer des Abends nur allzu schnell verging.

Erwähnt mag noch sein, daß durch eine Samm­lung ein namhafter Betrag einging, der dem Winterhilfswerk überwiesen wurde.

Unzulässige Werbemethoden.

Nicht verblüffen lassen! Taschen zu!

Werber für Bücher, Reklameplakate und -Kalen­der, für Zeitschriften oder Zeitungen kommen nicht im Auftrage von Kreisleitern oder sonstigen amtlichen Stellen, um Anzeigen oder Bezieher zu werben. Auch wenn mehrere Werber gleichzeitig vorsprechen, vertreten sie lediglich das geschäftliche Verlags­unternehmen, von dem sie zur Werbung, in einwandfreier Form verpflichtet sind auf Grund der Werbeverordnungen. Wenn die Werbung unter irgendwelchem Druck, oder nicht in höflicher, kauf­männischen Grundsätzen angemessener Weise erfolgt, verlange man die oorgeschriebene Ausweis- karte und erstatte Anzeige.

itiornotifrer.

Tageskalender für Samstag: NSLB. Kreis Gießen: 15.30 Uhr Tagung der Arbeitsge­meinschaft Eugenik. Bauerscher Gesangverein: 20 Uhr Jubiläumskonzert in der Neuen Aula der Universität. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Elisa­beth und der Narr." Astoria-Lichtspiele:Frauen­gefängnis". Oberhessischer Kunstverein, Turm­haus am Brandplatz: 16 bis 17 Uhr: Ausstellung.

Tageskalender für Sonntag. Ta­gung des NSLB.: 16 Uhr Kundgebung in der Liebigshöhe. Es sprechen Kreisobmann Pg. N e b e- l i n g (Gießen) und Gauobmann Pg. Rings- hausen (Darmstadt). Stadttheater Gießen: 19 bis 22 Uhr:Der verlorene Walzer". Oberhessi­scher Kunstverein, Turmhaus am Brandplatz: 11 bis 13 Uhr: Ausstellung. Deutsche Stenographen­schaft, 9 Uhr: Wettschreiben. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Elisabeth und der Narr". Asto­ria-Lichtspiele, Seltersweg:Frauengefängnis".

D i e Reichspoft veranstaltet in der Zeit vom 30. März bis 2 April einen viertägigen Oster­ausflug durch Rheinhessen, Württemberg und Baden. (Siehe heutige Anzeige.)

Der Sparerbund hält am Montag im Hotel Hindenburg" eine öffentliche Versammlung ab, in der Pg. Justizrat Brink-Berlin über das Thema:Der Sparer im nationalsozialistischen Staat" sprechen wird. (Siehe heutige Anzeige.)

Die Christengemeinschaft (Bewe­gung für religiöse Erneuerung) veranstaltet am Mittwoch, 21. März, im Haufe Schwarz am Bahnhof einen Lichtbildervortrag. W. Kelber - Nürnberg spricht über das ThemaDas Christus- bilb im Mandel der Zeit". (Siehe heutige Anzeige.)

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 17. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,30 bis 1,35 Mark, Kochbutter 1,10 bis 1,15 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 9, Wirsing, das Pfund (gelb) 18 bis 20, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 35 Pf., Feldsalat 1, bis 1,50 Mark, Zwiebeln 10 bis 12 Pf., Meer­rettich 35 bis 45, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kar­toffeln 3 bis 3% Pf., der Zentner 2,80 bis 3, Mk., Aepfel, das Pfund 15 bis 25 Pf., Birnen 12 bis 20, junge Hähne 90, Suppenhühner 65 bis 80, Tauben, das Stück 60, Blumenkohl 40 bis 80, Salat 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.

*

** Finanzpersonalie. Mit Wirkung vom 1. April wurde der Obersteuerinspektor Metz von Finanzamt Gießen unter Beförderung zum Steuer­amtmann an das Finanzamt Mainz-Land versetzt.

** E i n Siebzigjähriger. Dermessungs- inspektor i. R. Karl Niersthe imer, Mäusburg 1, kann am morgigen Sonntag in körperlicher und geistiger Frische seinen 70. Geburtstag feiern. Der Jubilar ist seit 1904 Leser des Gießener Anzeigers.

** Viehmärkte in Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet hier Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt, am Mittwoch wird Schweinemarkt abgehalten.

** Keine Wintersportler aus Gießen verunglückt. Von der Polizei wird uns mit­geteilt, daß nach ihren amtlichen Feststellungen keine Gießener Wintersportler bei einem neuen Lawinenunglück im Kleinen Walsertal zugegen waren und mithin auch nicht zu Schaden gekommen sind.

** Die Aliceschule zeigt am heutigen Sams­tag und am morgigen Sonntag in ihren Räumen Sonnenstraße 2 eine Ausstellung der Arbeiten der Schülerinnen im Weißnähen, im Schneidern und aus der Fachschule. Die Ausstellung der Haushal­tungsschule findet am 22. März statt. (Siehe gest­rige Anzeige.)

** Mittlere Reifeprüfung an der Vogtschen P r i v a t h a n d e l s s ch u l e , Gie­ßen. Am Donnerstag fand wie man uns be­richtet die vom Hess. Staatsministerium, Ministe- rialabteilung für Bildungswesen, Kultus/Kunst und Volkstum angesetzte mittlere Reifeprüfung für die zweijährige Handelsfachklafse statt. Den Vorsitz im Prüfungsausschuß führte als Vertreter des Mini­steriums der Leiter der Anstalt, Dipl.-Hdl. und Dipl.-Kaufmann H e y d e r. Neben dem Inhaber und dem Lehrerkollegium der Schule gehörten zum ersten Male zwei Vertreter der Deutschen Arbeits­front, Herr I. Sauer, Mitinhaber der Firma Benner, Krumm & Sauer, Gießen, als Vertreter des selbständigen Handels, und Herr A. Wolff, Prokurist in Fa. Wilhelm Moefer GmbH., Gießen, als Vertreter der Handlungsgehilfenschaft, dem Prüfungsausschuß an. Sämtliche Prüflinge haben bestanden und wurden mit dem Zeugnis der mitt­leren Reife entlassen.

** VHC. Gießen. Man berichtet uns: Die Märzwanderung führte, nach Bahnfahrt bis Frie- delhausen, anfangs auf der Straße GießenMar­burg entlang, wobei zweimal das rote H, die Be­zeichnung des Hessischen Rennwegs, gekreuzt wurde, bis zu einem Waldweg links ab nach dem Friedel- häufer Schloß. Nach einem Gang durch den mit mächtigen Edeltannen, Wacholder und anderen Nadelhölzern bepflanzten Park, in dem die ersten Frühlingsblumen schüchtern aus dem Grase leuch­teten, ging es, größtenteils durch schöne Fichten­wälder, nach Hassenhausen. Während der Rast in Hassenhausen hellte sich der graue Himmel auf, und dis die Anhöhe vor Roth erreicht wurde, lag strah­lende Sonne über der Landschaft. Weithin streifte von hier der Blick nach dem Lollarer- und Leiden­hoferkopf, nach dem Frauenberg, nach Marburg, nach den Gladenbacher Bergen und nach dem Düns- berg. Zu Füßen der Wanderer lag das Dörfchen Roth, von der Lahn, die bis an die Häuser heran­tritt, in gewundenem Lauf umflossen. Von Roth ging es nach Fronhausen. Während der Schlußrast hatte sich der Himmel mit dunklen Wolken über­zogen. Auf dem Wege nach Friedelhausen, von wo die Rückreise mit der Bahn erfolgte, setzte starker Regen ein, der die gute Stimmung der Wanderer jedoch nicht beeinträchtigen konnte.