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iropagierung

in dem Lehrerschulungslager

der NSDAP, zugelassen sind.

Waldwegen bis zu einer

1.

die-

wirkt. Ferner hat er in Mainz bisher vor

rund 2000 Schulungsteilneh- zum Dortrag gebracht. Aus

Amt für Volkswohlfahrt, Ortsgruppe Gießen-Güd.

Dom Dienstag, 16. Oktober, ab bis Ende

* Dem gestrigen Bericht über den Kameradschaftsabend der SS. ist ergän­zend nachzutragen, daß Professor Dr. Hummel am Schlüsse der Darbietungen in herzlichen Worten unter starker Zustimmung der Besucher der SS. aufrichtigen Dank für den wertvollen Abend aus- prach. Er gab dabei namens der fördernden Mit­glieder den aktiven Kameraden die Versicherung, daß die FM. stets opferfreudig hinter der aktiven SS. stehen und mit ihr gemeinsam eine geschlossene Einheit der Treue und der Hingebung für den Füh­rer Adolf Hitler bilden werden.

Teilnehmer, daß die Natur auch im Herbstkleid dem Naturfreund Schönes die Fülle zu bieten vermag. ' ' ..... aus dem Rucksack ging

llkama. 1. Eine Ehefrau hat das Recht, in der gemeinschaftlichen Wohnung ein verschließbares Behältnis zu haben. Sie kann einen Teil des Büfetts abschließen, jedoch nicht das ganze. 2. a) Ihr Sohn darf ohne Ihre Genehmigung das Zim. mer nicht abschließen und auch nicht den Schlüssel mitnehmen, b) Sie können jederzeit anderen Per­sonen den Aufenthalt und das Betreten Ihrer Wohnung untersagen. 3. Sie können Ihre Ange- hörigen anzeigen, diese werden dann bestraft. Die Höhe der Strafe steht in Ermessung des Gerichts. Die Zurücknahme des Strafantrags ist möglich.

Für die Propagierung seiner Ideen hat Dr. Kranz bisher in annähernd 100 öffentlichen Dor- träaen nicht nur im Gebiete des Gaues Hessen- Nassau, sondern auch in anderen Gaugebieten ge-

Briefkasten der JUMfion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

weist, welch' guter Geist in deisem Unternehmen zwischen den Inhabern und dem Personal waltet, so verdient dieser erneute Ausdruck innerer Verbun­denheit zwischen Inhabern und Angestellten als Zei» chen echter Volksgemeinschaft besonders hervorge- hoben zu werden.

** Der Oberhessische Gebirgsverein Zweigverein Gießen, machte seine 12. Iah- reswanderung, die ihn von Ehringshausen (Dill- kreis) über die Dianaburg Leunerberg nach

mahnte zum Aufbruch, und bald zeigte die Haken­kreuzfahne, die hoch im Winde wehte, daß wir am Endziel angelangt waren. Frohe Einkehr wurde ge­halten, fröhliche Lieder unserer Wanderer wechselten ab mit meisterhaft vorgetragenen Liedern Oberbieler Sänger. SA. und SS. ging ein und aus und grüßte uns mit dem Hitlergruß. Ein Stück nationalsozia- listifcher Entwicklung und her Wert chter Volksver­bundenheit zog am geistigen Aue? vorüber. Noch ein kurzes Wort der Anerkennung unseren beiden Führern und bald landeten wir wieder, dankbaren Herzens für den schönen Wandertag mit all seinen Erlebnissen, in unserem lieben Gießen.

** Neue Bezeichnung der Landwirt­schaf t s ä m t e r. Auf Anordnung des Reichsnähr­standes führen sämtliche hessischen Landwirsichafts- ämter und Landwirtschaftsamts-Außenstellen (land­wirtschaftliche Schulen) vom 1. Okt. 1934 ab die für das gesamte Reichsgebiet einheitliche Bezeichnung: Bäuerliche Werkschule und Beratungsstelle der Lan­desbauernschaft".

Sonntagsrückfahrkarten aus: Weilburg (Lahn) Gießen Lollar; Grävenwiesbach Albshaufen; Beilstein (Dillkreis) Stockhausen (Lahn)Her­born Wetzlar; Wetzlar Atzbach Lollar; Kirch- Göns Gießen. Gültigkeit: Samstag 12 Uhr bis Montag 12 Uhr. Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt ab Gießen: 2. Klaffe 1,10 RM., 3. Klaffe 0,70 RM.

Lehrauftrag für Raffenhygiene und Bevölkerungspolitik.

Die rassenhygienische und erbbiologische Arbeit, die von der nationalsozialistischen Bewegung schon seit Jahren propagiert wurde, fand in Dr. Kranz in Oberhessen zunächst in kleinerem Kreise, nach der Machtübernahme aber in immer größeren Be­zirken erfolgreiche Fürsprache. Zur P-----7

dieser Forschung und Lehre hat er schon wahrend der Kampfzeit den Aerztebund in Oberhessen orga­nisiert, der nach der Machtübernahme als eine be- ondere Aufgabe seines Arbeitsprogramms die Auf­klärung der Volksgenossen über die Notwendigkeit und den Segen der Ausartung und Gesundheits­pflege unseres Volkes an die erste Stelle rückte. Jn- olge dieses Wirkens wurde auf Veranlassung des Vorsitzenden der Hessischen Aerztekammer Pg. Dr. Ende im vorigen Jahre eine Abteilung für Erb- gesundheitspflege und Rassenhygiene bei der Hessi- chen Aerztekammer gebildet, deren Leitung Dr. Kranz übertragen wurde. Die Aufgabe dieser Abteilung bestand vor allem in der Propaganda und in der Schulung der Bevölkerung, insbesondere in der Schulung der hiesigen Aerzteschaft über alle Fragen der Erbgesundheitspflege und der Ras­enpflege, eine Aufgabe, die im Rahmen des jetzi­gen Rassenpolitischen Amtes der NSDAP, fortge- ührt wird, dessen Beauftragter für den Gau Hes- en-Nassau nach Ernennung durch den Reichsstatt­halter Gauleiter Sprenger Dr. Kranz ist. Gleich­zeitig wurde mit wichtigen erbbiologischen Vor­arbeiten begonnen.

Dr. med. Kranz wurde am 30.3um l897 ge baren. Im August 1914 eilte er, erst 17 Jahre alt, als Kriegsfreiwilliger zu den Fahnen. Er machte den aanten Feldzug mit und wurde m feinem Der- lauf 9»um 2= her 9tefem befördert. Er ftu- bierte bann in Marburg und m Freiburg unb nahm als der Spartakusaufstand in Thüringen ausbrach, an dem Kampfe gegen die dortigen Spartakisten teil. Im Jahre 1926 habilitierte er sich für das Fach der Augenheilkunde. Seit 1928 wirkt er als Augenarzt in Gießen. In der natio­nalsozialistischen Bewegung kämpfte er schon vor der Machtübernahme als SA.-Mann mit und wurde in der SA. noch während der Kampfzeit zum Sturmführer ernannt.

anstaltung des Staates, feine Feier des Volkes fin­det statt, an der nicht der Gefallenen des Welt­krieges und der Freiheitsbewegung gedacht wird.

Der Dolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist es, der still und unermüdlich ihre letzten Ruhe- st ä t t e n, bis in die fernsten Lande, schlicht und würdig, deutschem soldatischem Empfinden ent­sprechend, ausgestaltet und Mahnmale schafft, die bis in spateste Jahrhunderte von deutscher Hel­dengröße und deutschem Opfermut zeugen werden. Erst kürzlich hat der Führer in Worten höchsten Lobes sich über die vom Dolksbund bisher gelei­stete Arbeit ausgesprochen. Es ist selbstverständliche Pflicht jedes Volksgenossen, diese Arbeit au unterstützen, denn Kriegsgräbersür- sorge ist nicht nur eine Pflicht der Dank­barkeit gegenüber unseren gefallenen Helden, sondern ebenso eine Pflicht der nationalen Ehre und Selbstachtung.

Darum opfert, wo immer ihr am kommenden Samstag und Sonntag das Zeichen des Dolksbun- des, die fünf weißen Kreuze auf schwar­zem Grunde, seht, damit seine Arbeit fortge­führt und vollendet werden kann!

Aus der provinzialhauptstadt.

Dorständetagung der oberhessischen evang. Frauenhilfe.

Im Marlusfaol zu Gießen versammelten sich ge> ftern die Vorstände der Evangelischen Frauenhuse aus allen Teilen der Provinz Oberhessen unter der Leitung der Verbandsvorsitzenden Frau Heraeus (Offenbach). Nach dem LiedeFahre fort" hielt Frau Lic. Führer (Berlin) eine religiöse An­sprache; das Gebet mündete im gemeinsam gespro­chenen Vaterunser.

Die Vorsitzende Frau Heraeus gab einen Uederblick über den Stand des deutschen Frauen­werks. An die Stelle der früheren Fünftellung trat die Zweiteilung der Gemeindearbeit im schen Frauenwerk und der gesamtkirchlichen Arbeit im Evangelischen Frauenwerk. Kirchenpolitik wird ausdrücklich abgelehnt. Unklarheiten im Verhältnis von Frauenhilfen und NS.-Frauenfchaften kamen zur Aussprache. Die Erhaltung der evangelischen Frauenerholungsheime ist nötig. Als Thema für die Winterabende wurde ein Gang durch die Zehn Ge­bote vorgeschlagen. _ .

Frau Lic. Führer (Berlin) sprach über die Ent- Wicklung des Mütterdienstes in diesem Jahr. Evan- gelischer Mutterdienst läßt sich als solcher nie auf« geben und darf vor Schwierigkeiten nicht zuruck- schrecken. Von guten Ergebnissen in Westfalen wußte sie zu berichten. Iungmütterabende sind der Ort, wo von kirchlichen Wanderlehrerinnen Bibelarbeit u. ä. getrieben wird. Es ist das ein Teil der Laien­schulung. _ e

Eine rege Aussprache schloß mit dem Gedanken der Einführung eines monatlichen Jungmütter- abends. Im Jahr des Bibeljubiläums kam auch die Bibelarbeit ausführlich zu Wort. Mit dem Lied Erhalt uns Herr bei deinem Wort" schloß die Tagung.

Lehrgänge für Dassen- und Vererbungsfragen. LPD. Die Schulungswoche für Rassen- und Vererbungsfragen, die das Zentral- inftitut für Erziehung und unterricht in Berlin und die Rhein-Mainische Stätte für Erziehung in Mainz veranstaltet haben, wird wiederholt. Dom 25. No­vember bis zum 1. Dezember 1934 wird sie in der gleichen Form wie die erste Woche durchgeführt. Lehrer und Lehrerinnen aller Schularten können an dem Lehrgang teilnehmen. Die Lehrer sind wieder­um in dem Schulungslager der Rhein-Mainischen Stätte für Erziehung, GFZ.-Kaserne, untergebracht, während die Lehrerinnen auf der Zitadelle wohnen. Die Kursusgebühr beträgt 18 Mark.

Die Vorträge werden durch den Besuch der Aus­stellungRasse, Volk, Familie" ergänzt, die die Rhein-Mainische Stätte für Erziehung in Mainz auf der Zitadelle aufgebaut hat.

Anmeldungen sind an die Rhein-Mainische Stätte für Erziehung, Mainz-Zitadelle, bis zum 10. No­vember zu richten. Die Teilnehmer werden von dort einberufen und erhalten auf Grund des Einbe- rufungsschreibens eine 50prozentige Fahrpreiser­mäßigung

fer Woche werden von den Blockfrauen und Block­helferinnen der NS.-Frauenschaft Spenden für das Winterhilfswerk, wie Bekleidungs­stücke aller Art, auch Leibwäsche, Erstlingswäsche und Windeln gesammelt. Ich bitte, die für die Sammlung bestimmten Sachen möglichst verpackt und mit Inhaltsangabe versehen bereitzuhalten.

Heil Hitler!

Friedel, Ortsgruppenamtsleiter.

7K5£3., Fachschast Höhere Schule.

Fachgruppe Deutsch.

Nächste Sitzung Freitag, 19. Oktober, 16 Uhr, im Seminarzimmer der Oberrealschule.

Dr. Kiefer, Fachschaftsleiter, notigen.

TageskalenderfürDienstag. Stadt­theater: 20 bis 22.15 Uhr,Was ihr wollt". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die große Chance". Oberhessischer Kunstverein: 16 bis 17 Uhr, Turm­haus am Brandplatz, Ausstellung.

Stadttheater Gießen. Heute abend Wiederholung des Lustspiels von Shakesspeare Was ihr wollt" unter der Spielleitung des Inten­danten. (Siehe gestrige Anzeige!)

Der Konzertverein beruft im heutigen Anzeigenteil eine Mitgliederversammlung auf kom­menden Freitag ein. Näheres in der heutigen An­zeige.

Die Ortsgruppe Gießen des Bundes der Saarvereine veranstaltet heute einen Vortragsabend, über den im Anzeigenteil Näheres zu ersehen ist.

Gictzcncr Woc",. nmarklpreise.

* Gießen, 16. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,45 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,35 bis 1,40 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (in­ländische Kühlhauseier) 10 bis 12, (ausländische) 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 10 bis 12 Pf., der Zent- ner 7 bis 8 Mark, Weißkraut, das Pfund 6 bis 8 Pf., der Zentner 4 bis 5 Mark, Rotkraut, das Pfund 10 bis 12 Pf., der Zentner 8 bis 9 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 8, Unterkohlrabi 8 bis 10, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 50 bis 70, Tomaten 12 vis 15, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6,

Nach einer kräftigen Atzung es weiter auf hübschen W> Waldblöße, auf der die goldene Herbstsonne lag und wo Baumstämme zu einer Ruhepause einluden. Ma­lerisch gruppiert saß und lag die Wanderschar und ließ sich von der warmen Sonne den Buckel beschei­nen. Scherzworte flogen hinüber und herüber und frohe Wanderlieder klangen durch den Wald. (Erfreu­lich wir es, wie gerade beim Wandern unser Volks­lied gepflegt wird, und so manches schöne Lied, das unsere nationalsozialistische Volksbewegung wieder aus dem Schutt hervorholte, hat (Eingang gefunden bei uns Wanderern. Doch der Stand der Sonne

Wohnung erweitert wird, so wird die Miete für die gesamte Wohnung neu festgesetzt. 3. (Eine Partei ober deren Vertreter kann in einem Prozeß nicht als Sachverständiger gehört werden. 4. Auf An­trag unb nach Aolauf bes alten Rechnungsjahres können bie Müllabfuhrgebühren nur erlassen wer­ben, wenn bas Gebäube leersteht.

mein seine Gedanken

seiner Feder sind auch mehrere Arbeiten über dieses Fachgebiet hervorgeaangen, wovon an dieser Stelle nur das von Prof. Dr. Kuhn und Dr. med. Kranz gemeinsam herausgegebene volkstümliche BuchVon deutschen Ahnen für deutsche Enkel" erwähnt sei, das jetzt im 13. bis 18. Taufend er­scheint unb zu denErsten hundert nationalsozia- listischen Büchern" gehört, die von der Reichsleitung

In Vertretung des erkrankten Hygienikers unserer Universität, Prof. Dr. Kuhn, hielt Dr. Kranz während zweier Semester an unserer Universität Vorlesungen über Rassenhygiene, die nunmehr den Lehrauftrag zur Folge hatten. Ferner wurde im Einvernehmen mit der Hessischen Regierung von Prof. Dr. D u k e n, dem Leiter der Kinder­klinik, in letzter Zeit durch die Ueberlassung einer Abteilung an Dr. Kranz die Möglichkeit ge­schaffen, sein Aufgabengebiet in einem eigenen Institut zu erweitern und zu vertiefen. Daneben wird er im engsten Einvernehmen mit dem Gau­propagandaleiter Müller-Scheld die bisherige rassenpolitische Schulung aller Gliederungen der Bewegung im Zusammenarbeiten mit dem Gau­schulungsleiter Pg. Demmer durchführen. Ferner sollen allmählich alle Bevölkerungsschichten rassen­hygienisch geschult und in den Stand gesetzt werden, die rassenpolitischen Maßnahmen der Reichsregie­rung, die für den Wiederaufbau unseres Volkes unb zu seiner Gesundung unbedingt notwendig sind, richtig beurteilen zu können unb zu unterstützen.

Zu bem Aufgabengebiet, das Dr. Kranz in die­sem Teile der Bewegung bearbeitet, gehören auch Erbbegutachtungen, Gutachten bei (Einbürgerungen usw. Von besonderer Wich­tigkeit ist auch die von ihm seit einiger Zeit in An­griff genommene erbbiologische Bestands- aufnahme des hessischen Volkes, eine Arbeit, bie wahrscheinlich viele Jahre in Anspruch nehmen unb grunblegenb fein wird für alle künfti­gen bevvlkerungs- unb rassenpvlitischen Maßnahmen, für die er schon von jeher, auch vor der Macht­übernahme, durch zahlreiche publizistische Arbeiten eingetreten ist. Ferner ist von ihm beabsichtigt, in Gießen in Kürze eine Familien- und Ehe- beratungsstelle zu eröffnen. Außerdem sind wichtige Aufgabengebiete in der Erb- und Rassenfor­schung, u. a. auch experimentelle Arbeiten, begon­nen worden.

** Echte Volksgemeinschaft bei der Ehrung eines Veteranen der Arbei t. Man schriebt uns aus Klein-Linden: Eine frohe Ueberraschung wurde kürzlich unserem Mitbe­wohner Wilhelm Fink, Steinstraße 29, zuteil. Am . ... ,r......

Tage seine 50. Geschäftsjubiläums bei der Firma \ vorhanden fern; im ungünstigen Fall kann er 3 W. u. G. Schucharb in Gießen fuhren bie beiben ] bis höchstens 5 v. H. betragen. Sie können baher Chefs ber Firma in Begleitung von zwei Angestell- von bem Verkäufer volle Erfüllung bes Kaufver- ten vor seinem Hause in Klein-Linden vor unb träges, b. h. Nachlieferung der fehlenden Kohlen- überreichten dem Jubilar im Namen der Firma menge verlangen, eventuell können Sie auch Män- einen wohlgefüllten Frühstückskorb, während die An- gelrüge geltend machen, dann aber innerhalb ge« gestellten ber Firma ihn mit einem prächtigen! setzlicher Frist.

Blumenkorb beehrten. Obwohl Herr Fink infolge | V. in G. 1. Eine Friedensmiete kann nicht eigen» einer schweren Operation nicht mehr in ber Lage mächtig ober einseitig erhöht werben. 2. Wenn eine war, bis zum 50. Jahrestag seine Geschäftseintritts OT'-*:K '* ", v

am 1. Oktober 1884 in seiner ihm in ben langen Jahren ans Herz gewachsenen Arbeitsstätte tätig zu sein, hatten es sich bie beiben Chefs ber Firma unb feine Mitarbeiter nicht nehmen lassen, ben lang­jährigen Lageristen ihres Geschäfts persönlich zu beglückwünschen. Wenn schon bie große Zahl von Angestellten ber Firma W. unb G. Schucharb, bie 25 Jahre unb länger im Geschäft tätig sind, be-

.. Juli 1934 an. .

** Die fälligen Stromgelder für ben Monat 21 u g uft 1934 können noch bis zum 25. Oktober ohne Kosten bezahlt werben. Aus die Bekanntmachung der Direktion des Elekrizitäts- und Wasserwerkes im heutigen Anzeigenteil sei beson­ders aufmerksam gemacht.

** Fahrpreisermähigungder Reichs- bahn zum Gausängertag in Wetzlar. Zu dem am 20. und 21. Oktober in Wetzlar statt» inbenben 1. Gausängertag bes Gaues 12 bes Deut- chen (Sängerbundes gibt bie Reichsbahn von allen Fahrkartenausgaben ber nachstehenben Strecken ~ Weilburg (Lahn)

sbach Albshausen;

5. SL Die Hausbesitzerin kann nach ben heute gültigen Bestimmungen bas Halten von Kaninchen unb sonstigen Haustieren in bem Hose ihres Hauses versaaen.

Koksschwund. Nach sachverständiger Auskunft soll bei Koks normalerweise überhaupt kein Schwund

Pilze 25 bis 40, Kartoffeln 4/- Pf., ber Zentner 4 Mark, Aepfel, das Pfund 7 bis 12 Pf., ber Zentner 8 bis 12 Mark, Birnen, das Pfund 8 bis 12 Pf., Nüsse 25 bis 30, junge Hähne 80 bis 90, Suppen­hühner 60 bis 70, Gänse 70 bis 80, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 10 bis 12, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 25, Radieschen, das Bund 10 Pf.

** Zum Direktor der Universitäts­bibliothek ernannt. Der Reichsstatthalter in Hessen gibt bekannt: (Ernannt wurde der Studienrat Heinrich Clarius in Gießen zum Direktor der Universitätsbibliothek Gießen mit Wirkung vom

Oberbiel führte. Darüber berichtet man uns: Am Sportplatz Ehringshausen, von wo die frohgestimmte Wanderschar einen prachtvollen Blick ins Dilltal genoß, führte der Weg durch herbstlich gefärbte Wälder zur Dianaburg, wo Frühstücksrast gehalten wurde. Ein Rundblick vom Turm überzeugte die

Durch das Hessissche Staatsministerium, Ministe- rialabteiümg für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum wurde Herrn Dr. med. Heinrich Wilhelm Kranz in Gießen mit Wirkung vom W.nte^eme- fter 1934/35 an ein Lehrauftrag für Na! - fenhygiene und Bevölkerungspolitik an der Landesunioersität Gießen erteilt.

Oberhessen.

Kreisdirektor Dr. Stammler tritt in den Ruhestand.

Der Reichsstatthalter in Hessen gibt bekannt: In den Ruhestand versetzt wurde der Kreisdirektor des Kreises Alsfeld Dr. Hermann Stammler auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten mit Wirkung vom 1. November 1934 an unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste.

. Kirchenrat Münch t-

X Schotten, 15. Okt. Gestern verstarb der hier im Ruhestand lebende, weithin bekannte frü« Here Dekan des Dekanats Schotten, Kirchenrat i. R. Emil Münch im 84 Lebensjahre. Lange Jahre war der Verstorbene in Ulfa Pfarrer, bis er 1893 nach Schotten versetzt wurde, wo er ca. 30 Jahre das erste Pfarramt und als Dekan das Dekanat Schotten versah. Durch seinen lauteren Charakter, eine vornehme Gesinnung und seine Pflichttreue ge­noß er als Pfarrer und Mensch höchstes Ansehen. Sein Andenken wird hier allezeit fortleben.

Beisetzung von Pfarrer Laut.

y. Nidda, 14. Okt. Unter außergewöhnlich großer Anteilnahme der Bevölkerung van Nidda und der näheren Umgebung wurden heute die sterb­lichen Ueberrefte von Pfarrer Laut zur letzten Ruhe auf den hiesigen Friedhof gebracht, nachdem der Sarg in der Stadtkirche aufgebahrt worden war, Dekan S c r i b a in treffenden Worten über den Text in Daniel 9, Vers 18, und Propst Dr. Knodt über 1. Th im. 3., Vers 13, unter An­wendung auf das Leben des Dahingeschiedenen, gesprochen hatten. Das geräumige Gotteshaus konnte die Zahl der Trauernden nicht alle fassen, noch viele standen davor. (Ein langer Trauerzug bewegte sich nach dem Trauerakt nach dem Fried- Hofe, wo eine erhebliche Anzahl von Vertretern verschiedener Korporationen, Gemeinden, Schulen usw. Kränze unter Würdigung der Verdienste des Verstorbenen niederlegten.

Auftakt zum Grünberger Gattusmarkt.

4- Orünberg, 15. Okt. Als Einleitung zum diesjährigen G a 11 u s m a r f t fand, ähnlich wie in den Vorjahren, am Sonntagabend ein Heimat- abend in der Turnhalle statt. Die geräumige Halle war bis auf den letzten Platz besetzt. Bürgermeister Dr. Mild ner sprach Begrüßungsworte und wies darauf hin, daß der Heimatabend die Liebe zur Heimat, deren Geschichte, Sitten und Brauchtum machhalten wolle. Der Redner des Abends, Studien­rat i. R. Walther, sprach dann überG r ü n berger Familiennamen", dabei ausgehend von der Entstehung der Namen überhaupt, die teils heidnisch-germanischen Ursprungs, teils nach Einfüh­rung des Christentums religiösen Ursprungs sind, oder endlich nach besonderen Merkmalen, wie Stand, Beruf, Wohnort u. a. sich gebildet haben. Eine be­sondere Ausgestaltung und Bereicherung erfuhr der Abend durch die Mitwirkung unseres oberhessischen Heimatdichters Georg Heß (Leihgestern) und einer hessischen Trachtengruppe aus Erksdorf bei Kirchhain, 11 Mädchen in Begleitung von Lehrer Grünewald. Herr Heß mit seinen ernsten und heiteren Gedichten in Hüttenberger Mundart, Spiel, Gesang und Volkstänze der Trachtengruppe, diese echte, unverfälschte Volkskunst fand allseits stürmi­schen Beifall, so daß manche Zugabe folgen muß/?. Erwähnt fei noch das Zusammenwirken von Herrn Heß mit Fräulein Wielander vorn Gießener Stadttheater. Den musikalischen Teil des Abends be­stritten der Männerchor, der unter Leitung seiner Chormeisters Fr. Leib (Gießen) mehrere passende Chöre gut vortrug, sowie das Goetheorcherster unter Leitung von Tierarzt Dr. H e r d t, dessen Leistungen ebenfalls auf beachtlicher Höhe standen. Nach Dan- kesworten an alle Mitwirkenden schloß Bürgermei­ster Dr. M i l d n e r mit einem Sieg-Heil! auf den Führer den wohlgelungenen Abend, der mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied ausklang.

Leibgardistentag in Hungen.

ch Hungen, 15. Okt. Am Samstagabend hielten hier die ehemaligen Leibgardisten vom Infanterie-Regiment 115 Darmstadt einen Deutschen Abend ab. Die Ortsgruppe Hungen hatte die alten Soldaten aus der näheren und weiteren Umgebung in denDarmstädter Hof" eingeladen. Die Stadt war festlich geschmückt.

Vor Beginn erfolgte ein Propagandamarsch durch die Stadt, voran die 24 Mann starke Kapelle ehe­maliger Militärmusiker unter Führung von Militär­musikmeister G r e i l i ch , dann folgte eine Abtei­lung der Traditions-Kompanie vom Gießener Ba­taillon, der sich die ehemaligen Leibgardisten an­schlossen.

Darnach begaben sich die Teilnehmer in den Darmstädter Hof", dessen geräumiger Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Nach dem Ein­marsch der Fahnen, Begrüßung und Totenehrung durch den Ortsgruppenleiter, Kamerad Gambeiz hob dieser hervor, daß, im Gegensatz vor zwei Jahren, heute unter Adolf Hitler jeder seine vater­ländische und nationale Gesinnung wieder offen zeigen dürfe. Der Ortsgruppenleiter der NSDAP. Pg. Kirch böfer sprach in Vertretung des oer- hinderten Bürgermeisters und bearüßte mit kerni­gen Worten die alten Gardisten. Kamerad Glänz aus Darmstadt überbrachte die Grüße vom Bundes­vorstand und sprach dem Ortsgruppenleiter und der Stadt Hungen Dank für die reae Anteilnahme aus. Nach einem geschichtlichen Rückblick auf die Zell seit 1870/71 gedachte er der Brüder an der Saar und forderte zu Opfer und Aufklärung auf. Die gemeinsame nationale Front mit Reichswehr, ST. und SA. müsse immer enger geschlossen werden und in froher Gefolgschaft und Vaterlandsliebe wurzeln. Hierauf sprach Kamerad S ch l ö r b , eben- falls vom Bundesvorstand, und forderte alle noch fernstehenden Kameraden auf, sich der Vereinigung anzuglledern. Horst-Wessel-Lied und Deutschlandlied wurden gemeinsam gesungen.

Musikmeister G r e i l i ch wartete dann mit seinen Musikern in unermüdlicher Weise mit Konzertstücken in wunderbarer und formvollendeter Schönheit auf. Eine Abteilung der Traditions-Kompanie führte Hebungen aus, die beim Publikum große Heiterkeit auslösten. Das Bodenturnen der Reichswehr, das eine Glanznummer war und hohe sportliche und künstlerische Leistungen zeigte, bedarf der besonde­ren Erwähnung.

Landkreis (Rieften.

Heuchelheim, 15. Okt. Im Verlause Der von der Führung des Deutschen Reichsbundes für Leibes­übungen angesetzten WerbewocheGesunde Frauen durch Leibesübungen" veranstaltete der Turn­verein Heuchelheim am Samstagabend in seiner Turnhalle einen Werbeabend. Das Programm des Abends, das ausschließlich von der Turnerinnen*