Wettsprung: WM WlN, Sturm 2; Keulenwett- wurf: Ma thies, Grünberg, Sturm 3; Hochsprung: Wilhelm ©paar, Sturm 2; 3000-Meter- Lauf: Wilhelm Rieb, Odenhausen, Sturm 4.
155 Nennungen
für die Vogelsberg-Geländefahrt.
Die fünfte Veranstaltung des Gaues Hessen des DDÄC. und der Motorbrigade Hessen des NSKK., die Vogelsberg-Geländefahrt, die am nächsten Sonntag um 9 Uhr in Schotten stattfindet, hat ein überragendes Meldeergebnis — 155 Nennungen — zu verzeichnen. Es beteiligen sich 96 Solo-Krafträder, 18 Krafträder mit Seitenwagen und 41 Kraftwagen. Fast die Hälfte der Teilnehmer hat die große Chance, die ihnen die Mannschaftswertung durch die Möglichkeit der gegenseitigen Hilfeleistung an besonders schwierigen Stellen bietet, wahrgenommen. Allerdings müssen sie dann auch den Nachteil auf sich nehmen, unter Umständen aufeinander warten zu müssen, denn beim Passieren des Zieles darf der Abstand zwischen den einzelnen Fahrern nicht größer als Sichtweite sein. Insgesamt verzeichnet die Meldeliste 21 Mannschaften von je drei Teilnehmern. Besonders bemerkenswert ist die Meldung einer Reichswehr-Mannschaft aus Kassel.
Jahreshauptversammlung des Hadfahrer-Dereins 1900 Wieseck.
Am Samstag hielt der hiesige Radfahrer-Verein 1900 seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Der Vereinsführer Adolf Schäfer begrüßte die Sportkameraden und gab einen Ueberblick über die Ereignisse des abgelaufenen Geschäftsjahres. Es folgten dann die "Berichte von Straßenfahrwart Jung und des Saalfahrwarts Schnabel. Beide gaben ein anschauliches Bild von dem sich innerund außerhalb des Vereins abgewickelten radsportlichen Programm. Wenngleich die Mannschaften des Vereins auch nicht allenthalben siegreich waren, so mußte man doch den Eindruck gewinnen, daß im Verein in sportlicher Hinsicht tüchtig gearbeitet wurde. Die noch bestehenden Schwierigkeiten, die sich seither noch bei der Jugend zeigten, hofft man künftig bereinigen zu können. Den Kassenbericht erstattete Geschäftsführer Weiß. Die oorgenom- mene Kassenprüfung hat ergeben, daß die Kassengeschäfte in ordentlichen Händen liegen. Der Ver
ein zähtt M Mitglieder. Dem Gesamtvorstand konnte Entlastung erteilt werden, wobei auch besonders des jungen, rührigen Vereinsfuhrers ge- dacht wurde. Vereinsführer Schäfer dankte allen Sportkameraden und Vorstandsmitgliedern, die ihm stets zur Seite standen. Bis auf ein Mitglied, welches aus dem Vorstand ausschied, blieb der Ver- einsvorstand in der seitherigen Form bestehen, er setzt sich aus folgenden Sportkameraden zusammen. Adolf Schäfer, erster Dereinsfuhrer; Robert Römer, stellvertretender Vereinssuhrer; lltto Lotz, Schriftführer; Ludwig Jung, Straßen- fahrwart; Otto Schnabel, Saalfahrwart, Fritz Weiß, Geschäftsführer; Karl Deibel, Zeug- wart; Fritz Kling, Pressewart; Ldw. Bocher, Gustav Schneider und Hch. K r eil ing, Beisitzer. Die Ausgestaltung des am 10. November beim Dereinswirt Döbus zur Abhaltung kommenden Winterfestes wurde dem Vorstand übertragen. Sodann wurden noch Verbands- und Vereinsange- leaenheiten geregelt. Mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf unseren Volkskanzler Adolf Hitler und Reichssportführer von Tschammer und O st e n wurde die harmonisch verlaufene Versammlung geschlossen.
Universität Berlin deutscher Studentenmeister.
Universität Erlangen 4:2 (2:2) geschlagen.
In Nürnberg kam am Sonntag der Endkampf um die Deutsche Fußballmeisterschaft der Studenten zum Austrag. Vor etwa 3000 Zuschauern gelang es der Berliner Universität, in einem wechseloollen Kampfe die Elf der Universität Erlangen zu schlagen und damit den Meistertitel zu erringen. Trotz der Niederlage der Erlanger muß betont werden, daß sie den Berlinern den Sieg nicht leicht machten, und sie zur Hergabe ihres ganzen Könnens zwangen. Die erste Halbzeit war völlig ausgeglichen und die Entscheidung fiel erst nach der Pause, als die Läuferreihe von Erlangen nachließ. Nur auf Grund dieser Tatsache vermochte sich dann der Berliner Sturm besser durchzusetzen und die entscheidenden Tore anzubringen. Der Sieg der Universität ist verdient, denn ais Mannschaftsganzes hatten sie in ihren Aktionen ein kleines Plus und vor allem das bessere Stehvermögen, eine Tatsache, die nicht zuletzt zum Siege beitrug.
Wirtschaft.
* Zufrieden st ellende Beschäftigung in den Eisengießereien des Dill - und L a h n g e b i e t e s. Die Eisengießereien im Lahn- und Dillgebiet können ihre Belegschaften unverändert in die Wintermonate hinüber aufrechterhalten. Die Belegschaftsziffern haben teilweise die Vor- kriegsziffern wieder erreicht. Die Nachfrage nach Oefen und Herden hält unvermindert an. Durch wesentliche Erweiterungsbauten habe eine Anzahl Werke die Betriebsanlagen erhöht. Zu den Abrufen des Großhandels kommt seit einiger Zeit in verstärktem Umfange auch die Vorratsrüstung des Klein- und Einzelhandels.
Src-nffurfer Börse.
rNiltagsbörse behauptet.
Frankfurt a. M., 15. Okt. Die Börse zeigte am Wochenbeginn wohl eine behauptete Haltung, das Geschäft war aber außerordentlich minimal. Aus Privathand lagen Aufträge kaum vor, während die Kulisse mangels größerer Anregungen sich kaum am Geschäft beteiligte. Die fortwährend bekanntwerdenden günstigen Nachrichten aus der Industrie, Lageberichte, Abschlüsse usw. machten zwar einen guten Eindruck, auch die gebesserte Außenhandelsbilanz für den Monat September fand Beachtung, zu größerer Unternehmungslust reichten sie aber dennoch nicht aus. Die Kursgestaltung war uneinheitlich, ohne daß stärkere Veränderungen gegenüber dem Wochenschluß eintraten.
Etwas lebhafter waren anfangs nur Schiffahrtswerte, wobei Hapag und Nordd. Lloyd je 0,25 o. H. anzogen, nach dem ersten Kurs aber wieder abbröckelten. Von chemischen Werten verloren Goldschmidt 1,40 v. H., Metallgesellschaft 1 v. H., Scheideanstalt, Deutsche Erdöl und Farbenindustrie lagen behauptet, im letzteren Papier ist der Umsatz aber sehr klein geworden. Am Elektromarkt konnten sich AEG. 0,13 v. H., Betula 0,25 v. H., Gesfürel 0,40 v. H. und Mainkraft etwas stärker, nämlich 2 v. H. erhöhen, Elektr. Lieferungen gaben 0,25 v. H. nach. Montanpapiere setzten zumeist etwas niedriger ein, so Gelsenkirchen (—0,75 v. H.), Ilse Genuß (—1 v. H.), Mansfelder, Rheinstahl und Stahlverein um je —0,25 v. H. Phönix, Buderus und Klöckner lagen behauptet, Mannesmann 0,90 o. H. fester. Im einzelnen eröffneten u. a. Reichsbankanteile 1 v. H., AKU. 0,25 v. H., Zellstoff Aschaffenburg 0,50 v. H. freundlicher, Südd. Zucker lagen unverändert, Thür. Lieferung 0,25 v. H. niedriger.
Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls
sehr klein und die Kursgestaltung war gleichfalls unregelmäßig. Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen gewannen je 0,13 v. H., während Kommunal - Umschuldung, Zinsvergütungsscheine und Reichsmark-Anleihen kaum behauptet waren. Fremde Werte lagen zunächst geschäftslos.
Im Verlaufe herrschte auf allen Marktgebieten nahezu Geschäftsstille und die Kurse bröckelten in den meisten Fällen durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. H. ab. So u. a. Farbenindustrie auf 144,25 (145), auch Elektro-, Montan- und Schiffahrtsaktien gaben bis 0,25 v. H. nach. Don den später notierten Werten lagen Lechwerke Augsburg 1,50 v. H., Brau- bank 0,40 v. H. und Rheag 0,50 v. H. fester. Kunstseide AKU. bei lebhafterem Geschäft unverändert 62,75, Chade-Aktien kaum verändert.
Am Rentenmarkt gingen Altbesitz auf 100,25 (100,90) zurück, auch die übrigen variablen Papiere gaben von 0,25 bis 0,50 v. H. nach. Der Psand- oriefmarkt lag sehr still bei zumeist unveränderten Kursen. Preuß. Landespfandbrief-Anstalt, Berlin und Pfalz. Hyp.-Bank, Mannheim, waren gesucht. Stadtanleihen wiesen ebenfalls kaum eine Veränderung auf, auch Staatsanleihen und Industrie- Obligationen lagen sehr ruhig. Don Auslandsrenten bröckelten Mexikaner und Ungarn leicht ab.
Am Kassamarkt waren u. a. Gebr. Adt, JNAG. und Schramm Lack gesucht, Dürrwerke Ratingen blieben angeboten. Tagesgeld blieb trotz des Medios zu 3 v. H. unverändert.
Abendbörse: ruhig.
War schon an der Mittagsbörse die Umsatztätigkeit minimal, so stockte das Geschäft im heutigen Abendbörsenverkehr fast vollkommen. Der Börse gebrach es an jeglicher Anregung, vor allem vermißte man weiterhin Aufträge aus der Kundschaft, wodurch die Zurückhaltung der Kulisse noch erhöht wurde. Don der gebesserten Außenhandelsbilanz ging keine Anregung aus. Die Grundhaltung war indes freundlich, und die Berliner Schlußkurse blieben in den meisten Fällen behauptet, nur hier und da ergaben sich leichte Rückgänge. So gaben Ilse Stamm 0,75 v. H., Rheag 1 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. sowie Kunstseide AKU. 0,65 v. H. nach. Farbenindustrie lagen mit 144 v. H. voll behauptet. Am Kassamarkt lagen Großbankaktien auf den Mittagskursen unverändert.
Das Rentengeschäft stagnierte ebenfalls nahezu vollkommen, die Kurse zeigten auch hier kaum eine Aenderung von Belang. Etwas Beachtung fanden
einige industrielle Genußrechte. Von fremden Werten1 zogen vierprozentige Schweizer Bundesbahn von 1912 um 0,75 v. H. auf 188,75 v. H. an.
U. a. notierten: Reichsaltbesitz 100^25, sechsprozentige Frankfurter Hypotheken-Dank Gold R 8 bis 10 92,50, vierprozentige Ungarn von 1910 7, funj- prozentige Silbermexikaner 6,05, dreiprozentlge Salonik Monastir 6, Commerzbank 73, Vv-Bank 77, Dresdner Bank 78,75, Reichsbankanteile 148, Buderus 87,75, Gelsenkirchen 64,25, Harpener 106,50, Mannesmann 77,75, Rheinstahl 90,75, Stahlverein 42,75, AKU. 62,25, Bekula 146,25, Conti Gummi 132, Daimler 51, Scheideanstalt 215,50, Deutsche Linoleum 58,75, IG. Farben 144, Gesfürel 111,50, Holzmann 79,50, Lahmeyer 122,50. Metallgesellschaft 86, Rheag 99,50, Schuckert 94,13, Siemens 142, Reichsbahn-VA. 112,50, Hapag 29.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. Okt. Auftrieb: 1476 Rinder (gegen 1415 am letzten Montagsmarkt), davon 418 Ochsen, 128 Bullen, 468 Kühe und 462 Färsen. Dem Schlachthof direkt wurden zugeführt: 8 Ochsen, 3 Kühe und 2 Färsen, 467 Kälber (475), 113 Schafe (87), 4146 Schweine (4268). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 38, b) 35 bis 37, c) 31 bis 34, d) 26 bis 30; Bullen a) 35 bis 36, b) 33 bis 34, c) 30 bis 32, d) 25 bis 29; Kühe a) 34 bis 36, b) 30 bis 33, c) 24 bis 29, d) 14 bis 23; Färsen a) 38 bis 39, b) 34 bis 37, c) 30 bis 33, d) 25 bis 29; Kälber a) 50 bis 54, b) 40 bis 49, c) 34 bis 39, d) 28 bis 33; Lämmer und Hämmel b2) Weidemast 35 bis 36, c) mittlere 31 bis 34; Schafe e) beste 32 bis 33, f) mittlere 28 bis 31; Schweine al) 53, a2) 52 bis 53, b) 52 bis 53, c) 51 bis 53, d) 48 bis 53, e) 46 bis 50, gl) 50 bis 51, g2) 42 bis 49. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt blieben Rinder, Hämmel und Schweine ziemlich unverändert, Kälber zogen 1 bis 2 Mark an. Marktverkauf: Rinder rege, nahezu ausverkauft (Ueberstand: 21 Ochsen, 7 Färsen). Kälber ruhig, Schafe rege, ausverkauft. Schweine lebhaft, ausverkauft.
Großhandelspreise für Fleisch und F e t t w a r e n: Beschickung: 653 Viertel Rindfleisch, 49 ganze Kälber, 29 ganze Hämmel, 337 Schweinehälften. Preise für 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 56 bis 60; Bullenfleisch b) 54 bis 56; Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40; Rindfleisch b) 56 bis 60; Kalbfleisch b) 64 bis 68, c) 56 bis 62; Hammelfleisch b) 70 bis 75; Schweinefleisch b) 70 bis 73; Speck unter 7 Zentimeter 80 bis 85, Flomen 90. Marktverlauf lebhaft.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. Okt. Der Getreidegroßmarkt war wieder sehr ruhig. Brotgetreide ist etwas weniger, aber doch infolge der nur kleinen Mühlen- Nachfrage ausreichend angeboten. Dagegen ist die Zufuhr in Futtergetreide, insbesondere für Futtergerste ungenügend, Aufgelder für höhere Hektoliter- aewichte für Hafer werden nur schwer bewilligt. Von Kraftfuttermitteln blieben ölhaltige Artikel bei sehr knappem Angebot gesucht, daneben zeigte sich vermehrte Nachfrage für Fleisch- und Fischmehl Mit dem Beginn der Zuckerkampagne erwartet man in diesen Tagen auch Angebot in Trockenschnitzel, angesichts der bevorstehenden Festpreisregelüng ist man noch zurückhaltend. Das Mehlgeschäft ist weiter
hin außerordentlich schwach, auch für spütere Lieferungen werden nennenswerte Abschlüsse kaum bekannt. Mühlenabfälle liegen ebenso wie Rauhfuttermittel ruhiger. „ .
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mk.: Weizen W IX 200, W XIII 204, W XVI 208, Roggen R IX 160, R XIII 164, RXfV 168, Futtergerste G IX 162, 0X1 165, GXII 167, Hafer H XIII 160, H XIV 162, Weizenmehl Type 790 W XIII 27,15, W XVI 27,15, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24,00, Weizennachmehl 16,25, Weizenfuttermehl 12,50, Weizenkleie W XIII 10,40, WXVI 10,60, Roggenkleie R XIII 9,60, R XV 9,84, Sojaschrot 13,00, Palmkuchen 13,30, Erdnußkuchen 14,50, Treber 17,25 bis 17,35, Heu 11,00, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 3,75 bis 3,85. Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend Mark 2,90 bis 3,00 per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug. Tendenz: ruhig.
JRunDfunfproaramm.
Mittwoch, 17. Oktober.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruck). Choral. 7: Frühkonzert. 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk: Wallenstein. Dramatisches Gedicht von Friedrich von Schiller. 11.30: Sozialdienst für die Saar. 11.45: Programmansage, Wirtschaftsmeldungen, Wetterbericht. 12: Mittagskonzert des Philharmonischen Orchesters Karlsruhe. 13: Don Stuttgart: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15.15: 3mal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 16: Nachmittagskonzert. 18: Erholung für die Mütter! Aus der Sozialarbeit der NS.-Volkswohlfahrt. — Ein Zwiegespräch. 18.15: Aus Zeit und Leben. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Das Leben spricht! 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. — Den Weg frei zur Verständigung. 20.35: Stunde der jungen Na- tion. Der siebenjährige Krieg. 21: „Lachender Funk III". Das Rundfunkorchester mit Weiß Ferdl. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik: 24 bis 2: Nachtmusik.
Donnerstag, 18. Oktober.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruch. Choral. 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45: Gymnastik. 9.15: Nur Kassel: Morgenmusik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kind erstünde. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Tanzmusik. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.15: Bücher, die uns erwarten! 18.25: Neue deutsche Dichtung: Albert Schramm. 18.35: Katechismus für Sprachsünder. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Tagesspiegel. 20: Nachrichten und Mitteilungen aus dem kulturellen Leben. 20.10: Saar-Umschau. 20.30: Der Opernball. Operette in drei Akten. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Worüber man in Amerika spricht. Don K. G. Sell. 22.30: Kammermusik. 23: Tanzmusik: 24 bis 2: Nachtmusik.
Deutsche Außenhandelsbilanz.
Steigerung der Ein- und Ausfuhr im September.
DNB. Die Außenhandelsumsätze sind im September in Ein- und Ausfuhr gestiegen.
Die Einfuhr hat von 342 auf 352 Millionen Mark, d. h. um fast 3 v. h. zugenommen.
Da sich die Einfuhrdurchschnittswerte im ganzen kaum verändert haben, entspricht dieser Wertsteigerung auch eine etwa gleich große Mengenzunahme. Die Erhöhung der Gesamteinfuhr ergibt sich in erster Linie aus einer Steigerung der Einfuhr bei der Gruppe Fertigwaren von 64 auf 75 Millionen Mark. An dieser Zunahme sind in erster Linie solche Erzeugnisse beteiligt, die in Deutschland eine Weiterverarbeitung erfahren. Lebende Tiere wurden im September im Werte von 2,1 Millionen Mark eingeführt, gegen 2,5 Millionen Mark im August. Die Einfuhr in Lebensmitteln und Getränken stellte sich auf 75,5 (81,4), die in Rohstoffen und halbfertigen Waren auf 199,8 (194,9) und die Einfuhr fertiger Waren auf 74,u (63,7) Millionen Mark.
Die Ausfuhr ist im September weiter auf 350 Millionen Mark gestiegen.
Sie lag damit um rund 5 o. H. über dem Augustergebnis. Diese Steigerung ist fast ausschließlich den Fertigwaren zu verdanken. Trotz der vorhandenen Absatzschwierigkeiten hat sich also der in den Herbstmonaten regelmäßig eingetretene Saisonaufschwung auch im September wieder voll durch
setzen können. Im Gegensatz zum Vormonat war an der Steigerung der Ausfuhr im September vorwiegend Europa beteiligt. Hervorzuheben sind Steigerungen des Absatzes nach den Niederlanden, der Tschechoslowakei und nach Frankreich. Abgenommen hat die Ausfuhr innerhalb Europas nach Italien. Die Entwicklung der Ausfuhr nach Außer- europa war unterschiedlich. Die Ausfuhr beläuft sich bei lebenden Tieren auf 0,1 (August 0,2), bei Lebensrnitteln und Getränken auf 6,7 (7,1), bei Rohstoffen und halbfertigen Waren auf 65,6 (64,4) und bei fertigen Waren auf 277,9 (262,2) Millionen Mark. Die Handelsbilanz war somit im September rein warenmäßig betrachtet fast ausgeglichen.
Es ergibt sich zwar noch ein kleiner Einfuhr
überschuß, aber er beträgt nur noch zwei Millionen Mark gegen neun Millionen Mark im August.
Der Rückgang des Einfuhrüberschusses beruht ausschließlich auf einer Verminderung des Pafsiofaldos im Verkehr mit den überseeischen Ländern. Der im Warenaustausch mit europäischen Ländern bestehende Ausfuhrüberschuß hat sich weiter vermindert. Die Steigerung der Ausfuhr beruht fast ausschließlich auf einer Zunahme des Fertigwarenexports. An dieser war die Mehrzahl der Fertigwarengruppen beteiligt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
• Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.,
ftraimur. a. i>i.
äen.
,Yiannui u. tiu
Berlin
iVranfiurt a. JDl.
Berlin
Schluß« kurS
Schluvl. Abend- börle
Schlußkurs
Schlußk Mittag, börsc
Schluß« hird
Schlußk. Abend« böric
Schluß« für«
Schlußk. Mittag« börfe
Schluß« fürs
Schluß!. Abend« börsc
Schluß« kurS
Schlußk. Miltag- börle
Datum
13-10.
15-10.
13.10.
15.10.
Datum
13.10.
15-10.
13-10.
15-10-
Datum
13-10
15-10-
13-10-
15.10.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 192? 6% ebem.7% Tt. ReichSanI. v. 1929 6%% Doung-Anlcihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
DeSgl. ohne AuSIoi.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Bolküstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold M. 12..................
6%% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ligut.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
AuSloj.. Rechten .............
Deutsche Komm. Cammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
6%% ehem. V/i% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6y,% ehem. 4y,% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand- brtesanslalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10
Steuergulfch. Verrechnungskurs.
<% Oesterreichifche Goldrente.... 4,20% Oesterreichifche Silberrente 4% Ungarische Gvldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913..........
6% abgcst. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanstihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
95,75
92,9
100,75
94,5
93
93,5
100
92,5
92,5
93
94
94,5
101,75
29
1,35 7-6
7,05
7
13,9
8,1
95,75
93,25
100,25
94,5
93
93,5
92,5
93,13
93,9
94,75
101,75
1,35
6,95
7
13,5
8,1
96,25
93.5
100-5
95
93
93
94,25
94,25
101,75
29,25
7,8
13,9
96,13
93,25
100,25
94,75
93
94,75
101,75
28,75
1,3
7,7
7,1
7,05
13,5
4% deSgl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Rente ti. 1903 4^2%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..
214% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampfschiff........... o
Norddeutscher Lloyd .........o
AG. für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft ... 4
Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank.............. o
RetchSbank ................ 12
A.E.G............. 0
Bekula................... Q
Elektr. LieferungSgesellschaft... 6 Licht und Kraft ...........q
Felten L Guilleaume....... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische ElekMzttät ..... 5
od)udert LCo............. 5
Siemens L Halske........... 7
Lahmeyer L So............. jo
Buderus ....................
Deutsche Erdöl .............. 4
Gelsenkirchener.............. 0
Harpener....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten .. 0 Ilse Bergbau ............... e
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke ............... 0
Mannesmann-Röhren........0
8,1 4,75
7 4,3
35
29
31
81,25
96 72,5
76 79,25
147
29 145.65 104,25 119,5 77,25 111,5
94,5 142,5 123,5
87,65 108,25
65 106-5
149,65 118.25
78 77,4
8,1
4,6
7
4,13
35
29
31,13
80 96,65
73
77
78,75
148
29 146,25 58,75 118,9
77 111,5 99,5 94,13
142 122,5
87,75 108,25
64,25 106,5
148,25
117,25
78 77,75
7,1
4,3
35
29,25
27
31,13
81 96,13
72,5
75,75 79,25
146,75
29.25 145,75
104,5 119.75
77.4 111,4 101,5
95 141,25 122,75
87 108,4 64,75 106,75 77,9 150,25 117,75 78,25
77,4
7,15
4,15
35
29,25
26
31,25
80 96,13
73
77
78,75
148
28,9 146,4 104,4
119
76,25 111,25
100,5
94 >42,4 122,5
87,4
107 64,25 106,65 77,75
147
117,65
77,5
77,9
Mansfelder Bergbau......... 0
KokSwerke .................. 0
Phönix Bergbau....... 0
Rheinische Braunkohlen ..... in
Rheinstahl .................. 0
Bereinigte Stahlwerke........ 0
Otavt Minen ............... 0
Kaliwerke Aschersleben........ b
Kaliwerke Westeregeln........ 5
Kaliwerke Salzdetfurth.....?y,
I. G- Farben-Jndustrie.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ................0
RütgerSwerke ...............0
Metallgesellschaft.............0
Philipp Holz mann...........0
Zementwerk Heidelberg ......0
Eementwerk Karlstadt....... 0
Schultheis Patzenhofer .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
Zellstoff Waldhos ............0
Zellstoff 'Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........0
Lrenstein & Koppel ..........0
Leonhard Tietz ..............0
Chade......................10
Aeeri mulatoren-Fabril........0
Conti-Gummi...............0
Grttzner....................0
Mainlraftroerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker.........8
80,25
50
229
91,25
43
13
118,75
118,5
155
145,25
215-5
92,5
40,5
87
80
115,25
133
62,5
67
48,5
67
51,25
59,13
32.5
211
167,5
132
I 30,9
80
1 189.5
79,5
49,75
230
90,75
42,75
13
119,5
118,25
155
144
215,5 91,25
39,25
86
79,5
116
133
62,25
48,5
66,25
51
58,75
32,4
213
132
30,5
82
1 189,5
80,25 97,65 49,75
229 91,25 42-5
119 119 156
145
92 100,5 86,25
79-9
110,75
63
135 48,75 67-5 124.75 51-13
59 88,65
31,9 212
167
132,25
I 3°1? 1 190
79,5 97,13
49,5
229,5
91 42,25 13,65 119,5 118,5 155,5
144
91,75 98,5
86,5
79 Jj
111,5
62,9 134,25
48
66
124
51
58,5
88,5
33
213,5
131,75
1 30,9
1 190
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. TR.
13.Oktober
15-Oktober
Amtliche Notierung
Geld | Srie
Amtliche Geld
Notierung
1 Lrie
Buenos Aire- Brüjsel.....
Rio de Jan. Sofia......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Helsingfors.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo.....:
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien....
0,646 58,17 0,204 3,047 54,19 81,18
12,135 5,355 16,39
168-63 21-45 0,709 5,694 60,97 48,95 11,01
62-58 81,15 34,00 10,37
2,467
0,650
58,29
0,206
3,053
54,29
81,34
12-165
5,365
16,43
168-97
21.49
0,711
5,706
61,09
49,05
11,03
62,70
81,31
34,06
10,39
2,471
Banfnoler
0,642 58,17 0,204 3-047
54,04 81-18
12,10 5,345
16 39
168,50 21.45 0,707 5,694
60,80 48-95
10,98
62,40 81,09
34,02 10,38
2,471
L
0,646 58,29 0,206 3,053
54.14 81,34 12,13 5-355 16.43
168,84
21,49 0,709 5,706 60,92 49,05
11 00 62,52 81,25 34,08 10,40
2,475
Budapest ..
Neuyork...
Berlin,15. Oktober
Geld
Zrie! 7
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
2,423
53,01
53,88
12,065
16,35
168,08
21,33
60,64
2
62,24
80,91
33 88
2,443
58,25
54,10
12,105
16,41
168 76 21,41 60,88
62,48
81,23
34,02


