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Dienstag, 16. Januar 193<

Glegener Anzeiger (General-Anzeiger für OberHessen)

Ur. (3 Sweites Blatt

Hilter schafft Arbeit!

Der Reichskanzler in Lippe

Tagewerke:

Maßnahme:

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aRatöieie i4i uniereJnüu-.lLevelrsnotwendigkeitdes deutschen Volkes, zunehmender Aufnahmefähigkeit haben. Wir muffen das auch dem Ausland klarmachen. 0 ; r . s.. c'lnckoinnhoro miifton mir hto 9T?nrhfp IDPfrflP unsere

sichere '21 bjaßgeöieie

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Automobil-Club, daß die erste Kundgebung in Darm.

sflotte

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Wolken. Steht

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erhültnisse de; ar nichts!

Schon die Babylonier und Griechen hatten im Mertum aus langjährigen Beobachtungen erkannt, dcn Abend- und Morgenstern derselbe Weltkörper pd der bald östlich der Sonne steht und dann als ü.e'ndstern später untergeht, bald westlich derselben >ich befindet und als Morgenstern früher aufgeht al» unser Tagesgestirn.

Kein Planet kommt der Erde so nahe wie Venus. Mter wenn sie uns am nächsten ist, verschwindet li in den Sonnenstrahlen und wendet uns wie der si'umond die dunkle Seite zu. Ihre Entfernung von !»r Erde schwankt zwischen 40 und 257 Millionen

Insbesondere müssen wir die Mächte, welche unsere Kolonien rechtswidrig an sich gerissen haben, voran England und Frankreich, zur Erkenntnis bringen, daß eine dauernde friedliche Verständigung zwischen den Völkern, die wir alle wünschen, nur möglich ist, wenn dieser koloniale Raub rückgängig gemacht

Richter erblickte am 1. August 1913 in Rums­dorf (Sachsen) das Licht der Welt. Rach der Brand­stiftung haben die beiden Angeklagten noch weitere Einbrüchsdiebstähle verübt, etwa 20, wie Richter mitteilte, bis schließlich die Verhaftung erfolgte.

Rach der Zeugenvernehmung beleuchtete Ober­staatsanwalt Dr. K r ä l l die Vorgänge der Brand­stiftung, wobei er betonte, politische Momente spiel­ten hierbei nicht direkt eine Rolle, aber die Tat habe das Gesicht des Bolschewismus gehabt, sei Geist vom Geiste der in Berlin verübten Reichstagsbrand­stiftung. Der Oberstaatsanwalt beantragte gegen jeden Angeklagten 15 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht. Die Verteidiger der Angeklagten baten um mildere Strafen.

Rach etwa einstündiger Beratung verurteilte das Sondergericht die Angeklagten Kurt Richter und I. Geffert wegen gemeinschaftlicher vorsätzlicher schwerer Brandstiftung zuje 12Jahren Zu ch t- haus, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Ja h - ren und Stellung unter Polizeiaufsicht. Kundgebung des HGKK.und des OA<§.

im Motorhaus Starkenburg.

raum, von wo aus sich das Feuer mit riesiger Schnelligkeit auf das ganze Festspielhaus ausbrel- tete, während die Brandstifter rasch durch das zum Einsteigen benutzte Fenster verschwanden.

Der Angeklagte Geffert wurde am 9 Septem­ber 1912 in Worms geboren, der Angeklagte Kurt

tümer bisher nur zu 10 Prozent organisiert wären. Große Aufgaben habe der DDAC. zu erfüllen, vor allem müsse gemeinsam mit dem RSKK der Sport gepflegt werden. Am 21. Januar werde eine Winterprüfungsfahrt des

Herstellung von kleinpflasier und Rand­steinen für später auszuführende Pfla­sterarbeiten

Jnsiandfehungs- und Lrgänzungsarbeiten an Verwaltungsgebäuden

Herstellung einer 700 mm weiten Druck­rohrleitung von höchst nach Frankfurt am Alain

Erweiterung von Wasserleitungen und Kanalisationsanlagen von 5 Gemeinden Ausbau von Landwegdurchgangsstrahen im Regierungsbezirk Wiesbaden

Instandsehungsarbeilen an verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gebäuden

Jnstandsehungs- und Lrgänzungsarbeiten

Lpd. Darmstadt, 16. Jan. In einer Kund­gebung des Deutschen Automobil-Clubs, Gau 15Westmark" Bezirk Starkenburg und Rheinhessen, der auch die nationalsozialistischen Füh­rer und der Ehrensturm der Motor-SA. beiwohn­ten, sprach Gauführer Major a. D. D ö h m e r über die Richtlinien und Aufgaben des DDAC Er begrüßte zunächst als ein besonderes

st r i e von ...... ~

Sie bedeuten endlich, daß wir m den nach Klima und Höhenlage dafür geeigneten Teilen der Kolo­nien Raum für deutsche Ansiedlung haben und Betätigungsfelder für die Tatkraft un­serer Jugend. Die Siedlung in kolonialen Neulän­dern ist ganz gewiß kein leichtes Unternehmen. Das Pionierleben des kleinen Ansiedlers ist hart und mochte in den günstigen Zeiten der Wirtschaftsexpan­sion vor dem Kriege nur für wenige verlockend ein. Aber auch in dieser Hinsicht haben sich die Zeiten geändert. Ich glaube, es wird jetzt viele junge Leute geben, die den Willen und auch die Fähigkeit in sich haben, ein solches mühevolles und arbeitsreiches Leben auf sich zu nehmen, wenn es ihnen nur und das ist der Fall eine wenn auch bescheidene, so doch ausreichende Existenz auf eigenem Boden sichert

Die Lage des deutschen Volkes zwingt uns dazu, die Forderung nach Wiedererlangung der uns geraubten Kolonien in dringlichster und entschiedenster Weise zu erheben. Daß diese Forderung an sich berechtigt ist, bedarf keiner nähe­ren Begründung Ist doch der Raub erfolgt unter Bruch' d e s Vorfriedensvertrages, wie er durch den Notenwechsel mit dem amerikanischen Staatssekretär Lansing geschlossen wurde und ge­stützt worden auf die längst als fadenscheinige Luge erwiesene Behauptung von Deutschlands Versagen in der kolonialen Zivilisation Es ist auch klar, daß wir die Ehrverletzung, die in dem so moti­vierten Ausschluß des deutschen Volkes von eigener Kolonisation liegt, nicht dulden können. Aber es handelt sich nicht nur um Wiedergutmachung ge­schehenen Unrechts und Wiederherstellung verletzter Ehre, sondern es handelt sich zugleich um eine

ihm gewesen, n- - Es zu 'gen. Ein sch ngefähr sechzig emein für sehr

es dann baß lieh sich Geh Mit der sorg, äe von daheim Geld nie ge> Pen besaß fein en, sondern et alte Herr mit >er Empfänger n da irgendein

Venus im Sch eier.

Von Or. Erwin Kossinna

Seitdem im November vorigen Jahres Venus, !r Nachbarplanet der Erde, aus der Hellen Dam- mrungszone herausgewandert ist, schmückt y,^ier vntaus glänzendste aller Sterne den abendlichen Himmel. Aber nicht funkelnd und glitzernd wie Sl- li.is oder die anderen Fixsterne, vielmehr in ruhig nübem Lichte leuchtet uns der Abendstern. Sem mgischer Glanz hat es den Dichtern aller Zeitalter nxietan, und Homer wie Richard Wagner prei- e ihn als den schönsten und lieblichsten aller

schmalen Venussichel über den halben Umsang chn- aus deuten auf eine dichte lichtbrechende Alma-

GauesW estrnark" stattfinden.

Entwicklungsgeschichtlich betrachtet ist Venus noch ein junger Planet und befindet sich vielleicht in einem ähnlichen Zustande, wie die Erde zur Stein­kohlenzeit oder in noch früheren geologischen Perio­den, die Hunderte von Millionen Jahren zurück­liegen. Doch erscheinen solche Vergleiche sehr gewagt, solange wir von unserem nächsten Nachbarn im Weltenraum so wenig wissen. Späteren Geschlech­tern bleibt es vorbehalten, die Rätsel dieses seit Ewigkeit verschleierten Planeten zu lösen und sein Wesen zu ergründen.

Oie dimmetefloHe."

Dieser italienische Film, den die Ufa in deutscher Fassung herausbringt, und der bereits heute abend zum letzten Male im Lichtspielhaus laufen wird, gibt ein imposantes Bild von der jungen italienischen Luftflotte. Er schildert in technisch vor­züglich gelungenen Bildern die außerordentliche fliegerische und militärische Bedeutung derArmata azzurra. Das eintönige Brummen der großen Motoren bildet die Begleitmelodie der Handlung, die einen fesselnden, für uns in Deutschland be­sonders lehrreichen Ausschnitt aus den großen mili­tärischen Flugmanövem in Italien vorführt. Ge­schwaderflüge von erstaunlicher Geschlossenheit und Exaktheit, 'Einnebelung, Bombenabwurf, Angriff und Gegenangriff werden eindrucksvoll geschildert. Zwischen den eigentlichen Flugbildern taucht hin und wieder, so bei dem angenommenen Luftangriff auf die Stadt Mailand, ein Stück klassischer italieni­scher Landschaft auf, das dem Film seinen natio­nalen Charakter gibt. Aehnlich wie in einigen ame­rikanischen, Filmen, die das Weiche Thema behan. beiten, sind die militärischen und fliegerischen Ereig­nisse mit einer Liebesgeschichte verknüpft, welcher der deutsche Beschauer, zumal bei dem für uns un­gewohnten italienischen Sprechtempo, nur mit Hilfe einer synchronisierten Uebersetzung zu folgen ver­mag. Der Höhepunkt und zugleich der dramatische Abschluß ergibt sich aus der Darstellung eines miß­glückten Stratosphärenfluges und einer höchst wun- berbaren Rettung des im letzten Augenblick mit dem Fallschirm abgesprungenen Piloten, die ein wenig an die halsbrecherischen Kunststucke Udets in mehreren deutschen Filmen erinnert. Die künst­lerische Oberleitung und die Regie batte G R i g- helli Von den (hier natürlich ganz unbekannten) Darstellern sieben Alfredo Moretti, Germana P a o l i c r i, Ennio Cerlesi, Leda G l o r i a und Guido Celano in der vordersten Reihe. Im Beiprogramm sieht man u. a. eine Danzvanto» mime nach einem berühmten Motiv Carl Maria v. Webers, ferner die Vorankündigungen zum Schwarzwaldmädel" mit Maria Geling persön­lich und zum Ufa-FilmDes jungen Dessauers große Liebe" mit Willi Fritsch.

^onheit vor. ft diese ober tebt hatte er 'Leben durch. * ein vor. Q.5 man wohl 'Malls wie. 1 "°ch einmal

P ®ei dem absoluten Mangel an Decken war eine zuverlässige Bestimmung der Notationsdauer und der Lage der Venusachse bisher nichtmoglick). Im 17 Jahrhundert. glaubte Dominica C a f s i n i, -ue nus rotiere ungefähr ebenso schnell wie die Erde. 1890 gelangte der italienische Astronom S ch i a pa- relli auf Grund seiner sorgfältigen Beobachtungen m dem Eraebnis daß bei Venus die Dauer der ! Rotation gleich der ihres Umlaufs um die Sonne

HonSet$bw4Pfpeftog,raph'fd)cU Messung der fRo= ationsqetominbigteit zu bestimmen. Au- den L,- nlenverfchLungen im Spektrum der Venuo fch'°tz °r auf eine Rotationsdauer von 34 bis 35 Stunden. Neles Ergebnis ist aber durch neuere spektro- oraübifcbe Messungen von Lowell auf dem ÄaZm in Arizona nicht bestätigt mor- ben. Die ftrage der Venusrotation bleibt also noch

" Aus den astrophysikalischen Ergebnissen lassen sich

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Qr| gesucht.

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w gebildet

wird

Oie Wormser Festspielhaus- Brandstifter vor dem Gonderaerichi.

r Gießen inat-Ton B M adttheater) I Jungen am I rstellerin I anwesend .ntogrammel I jch 450 Uhr

28SI W iÄW- unteres »teilt end-»** !eq.0enn0eSer «M ST..S

aber folgende Schlüsse ziehen. Daß Venus der Sonne stets dieselbe Seite zukehre, ist ganz un­wahrscheinlich. Die enorme Einstrahlung und Er­wärmung auf der Sonnenseite des Planeten, die Abkühlung der Nachtseite bis fast zum absoluten Nullpunkt (minus 273 Grad Celsius) mußte zu gro­ßen Unterschieden in der Wolkenbedeckung fuhren, was aber im Widerspruch mit der Beobachtung steht Auch eine schnelle Rotation ist wenig wahr­scheinlich. Der Planet besitzt keine merkliche Abplat­tung. Es fehlen ferner auf der Venus die Paffat- ftrömungen, die wir nicht nur auf der Erde, son- bern auch bei Jupiter und Saturn mit großer Deut­lichkeit wahrnahmen. Vermutlich besitzt der öenus- äguator eine erhebliche Neigung gegen die Bahn- ebene. Darauf deuten auch die Temperaturmessungen von C o b l e n tz und C a m p l a n d mittels Thermo­element, welche zur Zeit der Beobachtungen für Die Südhalbkugel eine höhere Wärme ergaben als für die Nordhalbkugel. Diese läßt sich nur noch durch eine Neigung der Venusachse gegen die Ekliptik er­klären. ,

Da wir weder die Länge des Venustages, noch die Lage der Denusachse im Raum kennen, läßt sich auch über die klimatischen Verhältnisse nichts sagen. Venus erhält von der Sonne doppelt so viel Warme zugestrahlt wie die Erde und ist daher fid)er er= heblid) wärmer. Es ist anzunehmen, daß die dichte Atmosphäre die Wärmeunterschiede zwischen den Polen und dem Aeguator in hohem Maße aus- gleicht. Die enorme Wolkenschicht läßt vermuten, daß große Teile der festen Venusoberfläche mit Was­ser bedeckt sind, welches bei hoher Temperatur stark verdunstet und die Atmosphäre mit immer neuen Dampfmassen erfüllt. Ein heißes, feuchtschwules, treibhausartiges Klima, wie es auf ter Erde für ben tropischen Regenwald charakteristisch ist, mag ben größten Teil der Venusoberflache beherrschen. Aber während auf der Erde auch in den trübsten und regenreichsten Gegenden gelegentlich die Sonne durchbricht und andererseits in den Subtropen ne- siae Wüstengebiete meist wolkenlos bleiben, reißt auf der Venus niemals die Wolkendecke auf. In dem ewigen Dämmer dieses Planeten wird nie die Sonne oder der Sternenhimmel sichtbar. Und etwaige Venusbewohner würden den prachtvollen Doppelstern Erde-Mond, der alle andern Sterne ihres Himmels an Glanz weit Übertrifft nur ehen, wenn sie sich über die geschlossene Wolkenhutte er­heben könnten. Ob aber die Entwicklung höheren Lebens auf der Venus überhaupt möglich ist, ent- rieht sich unserer Kenntnis. Neuere Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung der Venus- : atmosphäre von Schoenberg scheinen nicht ge- ; rade dafür zu sprechen. Danach soll die Venus- ; atmosphäre in ihren unteren Schichten dauptsach- , lich aus Kohlensäure, in den oberen aus Wa s^- stoff bestehen. Beides sind aber lebensfeindliche

) Gase.

nbe , tjeru1 verk.00 <^11 Rino.

SO-

Sie brennende ßolonialfrage

Ein Mahnw rf

zur Giehener Kolonial-Werbewoche

2bn Or. Heinrich Schnee, ebem. Gouverneur von Oeuisch-Ostattika.

Die Not der Zeit rückt die koloniale Frage mehr lud mehr an den Gesichtskreis des deutschen Volkes, 5)? bange Frage: Wo finden unsere Kinder eine Wstenz, w o ist Lebensraum für unsere Jugend? läßt notwendigerweise die Blicke hin- cnsschweifen über die zu engen Grenzen unseres Ackerlandes. Was in den günstigen Zeiten vor dem Stiege, in denen die gewaltige jährliche Bevolk^ ringszunahme Deutschlands mühelos von der noch schneller wachienden deutschen Wirtschaft in ihrer rlichen Industrie- und Exportsteigerung aufge- ii nun en und erhalten wurde, eine Sache der freien Bnhl zu fein schien, ist jetzt zu einer in die Augen säenden Notwendigkeit geworden. Wenn damals rnch manche Leute meinen konnten, alles ginge ja fogut, daß noch weit größere Massen von Deutschen vm der heimischen Wirtschaft erhalten werden konn­te., ohne daß eigene Kolonien dabei eine Rolle zu fprien brauchten, so hat seither die Entwicklung soche Gedantengänge ad absurdum geführt. Wir ftioen vor der nackten Tatsache, daß der Ledens- rcim für unser Volk nicht ausreicht. Die Lage hat fit ständig verschlechtert und verschlimmert sich von I >r zu Jahr. Die Zahl der Menschen, die in dem di-ch das Versailler Diktat beträchtlich verkleiner­te Reichsgebiet wohnen, ist bereits jetzt um eine Anzahl von Millionen größer als vor dem Kriege.

Damals hatten wir aber noch das deutsche SMonialreid) von der sechsfachen Göße des gegenwärtigen Deutfch- I cm d. Es diente nur in kleinstem Maßstabe für die Afsiedlung Deutscher. Denn damals, in der Zeit de Expansion der deutschen Industrie und des Ex- pr thandels, fand eine geringe Auswanderung statt. SJii den 20 000 bis 30 000 jährlichen Auswanderern w.trde der größte Teil von den Vereinigten Staaten D(i Amerika angezogen, dem Lande der unbegrenz­te Möglichkeiten, das die besten Aussichten zu bie­te schien Es ist natürlich, daß nur eine kleine Zahl ihsn Weg in die wenig bekannten, noch in den An­fängen der Entwicklung flehenden deutschen Kolonien sti'D. So blieben diese, wenngleich in Deutsch-Süd- w'tafrika eine ganze Anzahl Farmbetriebe entstän­de' und auch in den Hochgebieten Deutsch-Ostafrikas fit! Ansiedler niederließen, dock) im großen gesehen n)iE)r eine Reserve für die Zukunft deutscher Siedler ah wirklich gusgenutzte Ansiedlungsstätten

-Vie Zeiten haben sich geändert Weit mehr Men­sch n wohnen im deutschen Lande, weit weniger Be- fch.ftigungsmöglichkeiten sind für sie vorhanden als fc dem Kriege. Die Reserve, welche die deutschen St onien sür künftige Aufnahme deutscher Menschen fearn, ist uns durch das Versailler Diktat weggenom- nri worden. Das Aktivum, das sie durch Erzeugung fobnmter Rohstoffe auf deutschem Kolonialboden W» innerhalb der deutschen Währung sowie durch Llsnahme deutscher Jndustrieartikel bereits damals di stellten und noch weit mehr für die Zukunft ge- Wchrleisteten, ist beseitigt worden. Riefengroß steht t)i( Frage vor uns: Wie soll die Zukunft unserer Jiiqend, wie die des deutschen Volkes sich gestalten? Iss eine befriedigende Antwort möglich wenn nicht eire Erweiterung des zu knappen Lebensraumes tKiün mitenthalten ist? Damit ist die Kolonialfrage gu»einer brennenden Frage geworden, die eine bal- Ms positive Lösung erfordert.

«ülonien bedeuten mehr Raum für das Li u t s ch e Volk. Sie bedeuten, daß wir in bestan- bii steigendem Maße koloniale Rohstoffe n d Nahrungsmittel, die wir jetzt aus dem Dsland beziehen müssen, selbst in unseren Kolonien erzeugen können. Sie bedeuten, daß wir entsprechend k wachsenden Produktion in unseren Kolonien

st.. Das ist aber nicht Anstande zeigte sich Venus bi geringer Entfernung dagegen nur

V®i$eM?el in einer in dei^ Me gelegen Ltndt wirb gutgehendes

Zigarren- Geschäft mb**;!

S'S 2 Schlosserei

Im Lande Lippe, in dem vor jetzt einem Jahr der letzte Wahlkampf vor dem Antritt der nationalsozialistischen Regierung ausgefochten wurde, beging man in Anwesenheit des Kanzlers feierlich die Erinnerung an jenen entscheidenden Wahlsieg, ter den endgültigen Sieg im ganzen Reiche einleitete Unter Bild zeigt die Begrüßung des Kanzlers in Lemgo durch den Frei- niHiopn Arbeitsdienst

"nm Saufe des Januar 1S34 verringert sich der Instand des Planeten von 62 Millionen auf 41 Mil­li.neu Kilometer Gleichzeitig wird die Venussichel e tivrechend größer; aber auch schmaler. Venuv nVhfrt firb hnnn wieder der Sonne und verschwm-

^uptftern erster Größe im Stier, um das hundert- '^enu" ^"to^einjige

* ^°heüe7'Le sichtbar ist.

Mn "Zfi ma^n ihre Stellung genau ennen

sie autzusinden. Blickt man zum Be.sp i über

^Man"f°Me"nun erwarten, daß der glänzendste WMiMW t- bei uuil. k>un keinem der großen Planeten, die

Worms, 15. Jan. (LPD.) Das Hessische

® ° nderl,-richt °°rhand«Ne heute hier gegen Z^^^r ge'mei'nfamenArbeit zwischen Nativnal- N i * wkaen vor! äh I ich e J Br and stif- i sozialistischen Kraftfahrkvrps und dem Deutschen t^un^a im Warm, er Festspielhaus das in Autvmvbil-Club, daß die erste Kundgebung m Darm- ler Nach7vkm 14. Dezember 1932 von den beiden s'adt und Club gememsamunternom^

Angeklagten, nachdem sie erst an anderen Stellen men werde. Motor-SA., NSKK. und DD . s der Stadt Worms Einbrüche verübt hatten, heim-'heute unter einer Führung d e r e in ' 9 gesucht wurde. Die Angeklagten stiegen, nach ihrem' und verkörperten Zusammensassung aller deut- Gestöndnis, durch ein Fenster des Maschinenraums schen Kraftfahrer. Wahrend in derMotor-S^. in das Festspielhaus -ein und gelangten zunächst in jungen Kräfte, die alteren Manner im NSKK m das Büro des Hausverwalters, wo sie Tische und straffer Disziplin emgegliebert sind, stt der DDAC. Schränke erbrachen, aber kein Geld fanden. Dann der Club, m dem sich alle ^l9eu ?ra/lJa M»* Ausgabe des

suchten sie die Schauspielergarderobe und den Kulis-1 DDAC. sei hApAächllH' alle deutschen Kranfahrer lenraum auf machten aber auch dort keine Beute.! zusammenzuschließen. In «tarkenburg und Rhem- L7n7beL7A die Brondtztung im KMien- Hessen gebe es M5 1 Krast« ds-n

als auffallend Helle Sterne ihre Bahn am Himmel riehen, wissen wir so wenig wie von unserm näch­sten Nachbarn im Weltenraum, der Venus. Im Fernrohr erscheint dieser Planet wie eine absolut gleichmäßig gefärbte, hellgelbe Elfenbemkugel Die leichten Schattierungen, welche einzelne Astrono­men gelegentlich auf seiner Oberfläche erkennen wollten, haben sich als optische oder physiologisch bedingte Täuschungen erwiesen. Was wir von dem Planeten mit einiger Genauigkeit angeben kön­nen, beschränkt sich darauf, daß er an Große, Dichte und Maße der Erde nahezu gleichkommt, von einer Atmosphäre umgeben ist und somit auf den ersten Blick der Erde ähnlich sieht. Ein Vergleich beider Weltkörper ergibt aber auch bemerkenswerte Unter­schiede in ihrer Beschaffenheit

Sehr große Helligkeit, Mangel an erkennbaren Flecken und starkes Hervortreten der Wasserdamp - linien im Spektrum der Venus lassen mit Sicherheit auf das Vorhandensein einer Achten wasserdampf­haltigen Atmosphäre schließen. Eine völlig^geschlossene Wolkenhülle umgibt die ganze Kugel, so daß wir die eigentliche Oberfläche des Planeten überhaupt nicht sehen. Wir blicken vielmehr auf ein gleich­mäßiges, blendend helles Wolkenmeer, wie es stch auf der Erde zuweilen dem Befchauer von hohen zwifchen 40 und 257 Millionen | Berggipfeln aus fuetet Von ^/^ger'als M^Pro- J~_.~eicr, aifo um dos Sechsfache des Betrages und Sonnenlicht ftr^ah t ^he Albedo oder

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und das Herubergreifen der ^orner|plß(.n < r-r___tiihor hpn halben Umfang mn-

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