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»aller Jugendpflegeverdne vom 16. Lebensjahre ab, zusammengefaßt, um nach den vorn Kriegsministerium gegebenen Richtlinien unverzüglich in tue militärische Vorbereitung genommen zu wenden. Dabei wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, „daß auch diejenigen jungen Männer, die bisher den Ver- cnistaltungen für die sittliche und körperliche Kräftigung ferngeblieben sind, es nunmehr eine Ehrenpflicht gegenüber dem Vaterlande ansehen, sich freiwillig zu den angesetzten Hebungen usw. einzufin-
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VfB.-Reichsbahn — Dillenburg.
Am morgigen Sonntag empfängt zum zweiten Verbandsspiel der VfB.-Reichsbahn die 1. Mannschaft des Reichsbahn-Turn- und Sportvereins Dillenburg. Die Dillenburger, die in der vorigen Spiel- ferie innerhalb ihrer Gruppe keine Rolle spielen Sonnten, wurden durch die Neueinteilung vor dem Abstieg bewahrt und spielen jetzt in der Gruppe 'Giehen-Dill. Der Reichsbahn-Turn- und Sportoer- >ein Dillenburg hat es verstanden, innerhalb einer ikurzen Zeit, gestützt auf bewährte Kräfte, ihre Mannschaft so heranzubilden, daß sie bestimmt einen Ibeachtlichcn Gegner abgeben wird. Die VfB.-Mann-
Guropaflieger am Ziel.
Pasewaldk-Deulschland Zweiter.
Heber 1615 Kilometer führte die letzte Taqes- etappe im Europa-Rundflug-Wettbewerb von Vraa nach Warschau. Um 5.43 Uhr startete in Vraa der Pole Dudzinski als Erster, bald folgten die Deutschen mit Wolf Hirth als Schlußmann. Wlodar- kiewicz traf um 7.22 als Spitzenreiter in Kattowitz ein, wo bald bekannt wurde, daß der Pole auf seinem Weiterflug nach Lemberg notlanden mußte. 9.17 Uhr flog Gedgowd Lemberg an, auf ihn folgten Dudzinski, Pasewaldt, Seidemann, Bayer und Hubrich. Heber Wilna und Grodno ging es weiter nach Warschau. Ueberall erwarteten große Menschenmengen die Flieger, die nach rund 10 000 Kilometer fast ganz Europa umkreist hatten.
50 000 Zuschauer hatten sich in Warschau-Moko- tow emgefunden, die zu ihrer größten Freude einen
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Lich am kommenden Sonntag gestellt. Räumt man den Gießenern auch ein kleines Plus hinsichtlich Technik und Taktik ein, so ist damit bei der Zähigkeit und Ausdauer, mit der gerade in den unteren Klassen die Verbandsspiele stets ausgefochten wurden, das Spiel noch lange nicht entschieden. Außerdem bedeutet es für Lich einen Vorteil, auf eigenem Platz spielen zu können.
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In der kommenden Verbandsrunde ist der Männerturnverein wieder mit drei Mannschaften ver- treten: 1., 2. und Jugendmannschaft. Die erste Mannschaft trägt bereits am morgigen Sonntag in Goßfelden bei Cölbe ihr erstes Pftjchtspiel aus. Goßfelden ist in dieser Klasse als Neuling zu betrachten. Der Männerturnverein stellt in diesem Satyrc eine durchweg junge Elf. Die zweite Mannschaft ist spielfrei. Die Jugend fährt nach Garbenheim, um dort ihr erstes Verbandsspiel auszutragen. Nach dem vergangenen Sonntag zu urteilen, berechtigt die Leistung der Männerturner in den Derbandsspielen zu großen Hoffungen.
Tv. Heuchelhelm I — VfV-Reichsbahn Gießen I.
Der Turnverein Heuchelheim eröffnet am Sonn- tag die diesjährige Pflichtspielserie mit Spielen auf eignem Platz. Gegner der 1. Mannschaft ist die 1. Elf des VfB.-Reichsbahn Gießen, die Zweite erwartet vorher die gleiche Mannschaft vorn Turn- und Sportverein Wetzlar-Niedergirmes.
Heute nacht verschied plötzlich und unerwartet meine liebe Frau und Mutter, unsere herzensgute Tochter, Schwester, Schwägerin und Kusine
Gretchen Zecher, geb. Dort
im blühenden Alter von 18 Jahren,
Wilhelm Zecher und Kind
nebst allen Angehörigen.
Daubringen. Münchholzhausen und Worms, den 13. September 1934.
Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 16. September nachmittags 3,30 Uhr in Daubringen statt.
schast, die in einer neuen Aufstellung den Plan betritt, mußte trotzdem, wenn die Mannschaft mit Dem notigen Eifer an ihre Aufgabe herangeht, den Sieger stellen.
Die zweite Mannschaft fährt nach Lollar und spielt ein aussichtsloses Spiel gegen die erste Mannschaft des Sportvereins Lollar. Die dritte Mannschaft kommt kampflos zu zwei weiteren Punkten, da es dem Turnverein Wiefeck nicht möglich ist, ihre zweite Mannschaft ins Feld zu stellen. Die erste Jugend in ihrer neuen Aufstell.ung trifft auf die gleiche des Lokalgegners, dessen Mannschaft als routiniertere und körperlich stärkere den Sieger stellen sollte.
Spielvereinigung 1900 — Frohnhausen.
Das zweite Verbandsspiel der Saison 1934/35 trägt die Spielvereinigung 1900 am morgigen Sonntag in Frohnhausen aus. Die Austragung des Spieles war ursprünglich fraglich, weil die Spiel- oereinigung einen ihrer bewährtesten Verteidiger an die Gaumannschaft für den Kampf gegen Hannover abgeben sollte. Dieses Treffen wurde inzwischen abgesagt. Die Mannschaft wird nunmehr m bestmöglicher Aufstellung nach Frohnhausen fahren, denn es ist allzugut bekannt, daß dort nur schwer zu gewinnen ist. Die Spielkultur der 1900er sollte aber einen Sieg möglich werden lassen, insbesondere dann, wenn sich der Sturm einer größeren Aktivität im Torschuß befleißigt, als es am vergangenen Sonntag der Fall war.
Wiefeck I — Heuchelheim 1920 I.
Nachdem die 1. Mannschaft des Turnvereins Wiefeck vom ersten Verbandsspiele die Punkte kampflos erhielt, erwartet sie am morgigen Sonntag den vorjährigen Gruppenmeister, die 1. Mannschaft des Sportvereins 1920 Heuchelheim, auf eigenem Platze zum fälligen Verbandsspiele. Beide Gegner zeigten in ihren letzten Spielen eine wenig beständige Form. Die Platzbesitzer werden nun zum
Iußballabteilung des Tv. Kinzenbach.
Das zweite Verbandsspiel führt am morgigen Sonntag die 1. Mannschaft mit der gleichen von Rodheim zusammen. Das Spiel ist fast ein Lokalkampf zu nennen. Die Spielstärke der Gäste dürfte der der Einheimischen fast gleichwertig fein. Die Jugendmannschaft empfängt zu einem Freundschaftsrückspiel die Jugend des Spv. Heuchelheim. Im Vorspiel gewannen seinerzeit die Kinzenbacher überraschend mit 5:1 Toren. Eine Wiederholung dieses Resultates erscheint sehr fraglich.
Um die Iugendmeisterschafi der Gruppe Gießen.
Pflichlspiele am 16. September.
Gruppe A. 1900 Gießen 1.Jgd. — VfB.- Reichsbahn Gießen; Wiefeck — Watzenborn-Steinberg.
Gruppe B. Großen-Buseck — Lollar; Treis (Lumda) — 1900 Gießen 2. Jgd.
Gruppe C. Heuchelheim — Kinzenbach; Krofdorf-Gleiberg — Wißmar.
Die nach Beendigung der Spielserie ermittelten Gruppenmeister spielen im Endspiel um den Ju- genbmejfter der Gruppe Gießen. Es ist angestrebt, daß die Jugendmeister der Gruppe Gießen und Wetzlar um die Jugendkreismeisterschaft des Kreises Gießen kämpfen. Auch werden in jeweiligen Abständen Jugendauswahlmannschaften gegen andere Kreise antreten. In jeder Weise wird der Jugendspielbetrieb so anregend gestaltet werden, wie nur möglich; denn wie überall, so gebührt auch der Sportjugend mehr Aufmerksamkeit als früher. Wenn man im Kreise Gießen den Leistungen anderer Landesverbände gleichkommen will, so muß jedenfalls von Grund auf gearbeitet werden.
Oer Turnverein 4846 in der Handballspielrunde 1934/35.
Erste Begegnung: Tv. Lich — Tv. 1846 Gießen.
Während die letzte Verbandsrunde von den beiden Gießener Turnvereinen gemeinsam burchge- führt wurde, werden sie in diesem Jahre wieder getrennt marschieren. Nachdem der Turnverein die Sommerspielzeit mit großen Erfolgen zu Ende geführt hat, wird sich die Leitung nunmehr mit Energie der Förderung des Handballspiels widmen, das gegenüber den anderen turnerischen Gebieten in der letzten Zeit etwas in den Hintergrund getreten war. Für den Anfang ist in der ersten Kreis- klasse eine Mannschaft gemeldet, die sich zum Teil auf bewährte Kräfte aus früheren Jahren stützt. Ihre erste Aufgabe ist den 46ern mit dem Spiel gegen
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be. Bel dieser Ausbildung sollte die Vorbereifuna für den Kriegsdienst in den Vordergrund treten so- meit es ohne Ausbildung mit der Waffe möglich wäre Diese Bekanntmachug stellte den Beginn der überall m Deutschland zu jener Zeit gegründeten Jungwehren dar, aus deren Reihen später dem ö'eldheere über die Ersatztruppenteile nach der militärischen Ausbildung weiterer Nachschub an Kämpfern zugeführt wurde.
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kommenden Spiele in veränderter Aufstellung erscheinen. Die Mannschaft hat in Heuchelheim einen der stärksten Gegner vor sich und wird wohl alles daransetzen müssen, wenn es den Gästen den Sieg nicht überlassen will.
Vor diesem Spiele werden sich die Jugendmannschaften von Wiefeck und Watzenborn-Steinberg das erste Verbandsspiel liefern. Die 2. Mannschaft muß zum Verbandsspiele gegen die 2. Mannschaft des Sportvereins Lollar in Lollar antreten und sollte von dort, wenn sie den nötigen Willen aufbringt, zwei Punkte mit nach Hause bringen.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Am morgigen Sonntag spielt die 1. Mannschaft der Blauweißen gegen die Reserve der Spielvereinigung 1900 Gießen auf dem Platze der Gießener. Den letzten Spielen nach, dürfte man den Leih- gefternern etwas Vertrauen schenken. Allerdings sind in Gießen nur sehr schwer Punkte zu holen. Der Ausgang des Kampfes ist offen. Die 2. Mannschaft spielt in Leihgestern gegen die 1. des Spv. Garbenteich. Auch dies ist ein Kampf um die Punkte. Hier werden die Platzbesitzer den Kürzeren ziehen. Jugend- und Schülermannschaft sind spielfrei.
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Fußball-Termine der Bezirksklaffe.
September: Frohnhausen — 1900 (Miller Wetzlar); VfB. — Dillenburg (Schnaut, Lollar);
Bissenberg (Wissenbach, Frohnhausen).
2 3. September: Sinn — VfB. (Müller, Frohnhausen); Dillenburg — Naunheim (Petry, Wetzlar); 1900 — Steinberg (Deis, Nauborn); Bisienberg — Frohnhausen (Zitzer, Gießen).
3 0. September: VfB. — Bissenberg: Metzer — 1900; Sinn — Dillenburg; Naunheim gegen Steinberg.
7- Oktobe r: 1900 — VfB.; Steinberg — Wetzlar; Bissenberg — Sinn; Frohnhause — Naunheim.
14. Oktober: VfB. — Steinberg; Dillenburg gegen 1900; Naunheim — Wetzlar.
2 1. Oktober: 1900 — Bissenberg; Wetzlar ge- gen VfB.; Steinberg — Sinn; Frohnhausen gegen Dillenburg.
2 8. Oktober: VfB. — Frohnhausen; Naun- heim — 1900; Sinn — Wetzlar; Bissenberg gegen Dillenburg.
4. November: Steinberg — Bisienberg; Sinn gegen Naunheim; Wetzlar — Frohnhausen.
11. November: Frohnhausen — Sinn; Bsi- senberg — Naunheim; Dillenburg — Steinberg.
Landsmann als Ersten niedergehen sahen. Gedgowd war es, der um 14.20 Hhr den Sportflughafen vor allen feinen Kameraden anflog. Zehn Minuten später traf Pasewaldt als erster Deutscher em. Der deutsche Gesandte ließ es sich nicht nehmen, ihn persönlich zu begrüßen und zu seinem erfolgreichen Flug zu beglückwünschen. Um 17 Hhr waren sämtliche acht Deutschen niedergegangen.
Ein verdienter Turner gestorben.
Der im Mittelrheinkreis, besonders im früheren Gau Hessen der Deutschen Turnerschaft weit bekannte Turnerführer Stadt-Oberinspektor i. R. Konrad Günther von Marburg ist gestern abend nach kurzer Krankheit im 67. Lebensjahre plötzlich verstorben. Günther, der in den 90er Jahren zu den besten Turnern des Hessengaues zählte, hat sich m vielen Jahrzehnten um die deutsche Turnsache sehr verdient gemacht.
Oer Schießsport im Deutschen Reichskriegerbund „Kyffhöuser".
Mannschaslsschießen in Dehlar.
Nach einem Bundesbefehl haben sämtliche Kriegervereine des Deutschen Reichskriegerbundes „Kyff- Häuser" innerhalb ihres Vereins eine Schützen- gruppe zu bilden, die den Schießsport zu pflegen hat. Der Bezirkskriegerverband Wetzlar hat in dieser Hinsicht bereits einen guten Anfang gemacht und konnten am vergangenen Sonntag die Mannschaftsschießwettkämpfe um die Wanderehrenpreise des Deutschen Reichskriegerbundes y f f h ä u f e r" und die des Bezirksverbandes Wetzlar innerhalb 18 Schützengruppen in Stadt und Land auf dem Schießstand des Vorstädter Schützenvereins Wetzlar ausgetragen werden. Nachdem der Bezirksfchützenwart, Kamerad Lehrer Armbrecht (Kinzenbach), die Schützen auf die hohen Aufgaben der Kriegervereine im neuen Deutschland hingewiesen hatte, gab er die Wettkampfordnung bekannt. Dann konnte das Schießen beginnen. Es wurden mit Klein - Kaliber - Büchsen drei Hebungen mit je fünf Schuß geschossen, und zwar auf Zwölfer-Ringscheibe in einer Entfernung von 50 Meter. Die Kämpfe gingen Dank der Mithilfe der Wetzlarer Kameraden bei den Vorbereitungsarbeiten flott üonftatten. Um 17 Uhr war das Schießen beendet und in Anbetracht der noch zum größten Teil jungen Schützengruppen die Leistungen als gut zu bezeichnen. Bezirksschießwart Armbrecht nahm die Preisverteilung vor.
Die Ergebnisse.
Schützengruppe des Kriegervereins Wetzlar 495 Ringe (Wanderehrenpreis des Bezirksverbandes); Ehringshausen 469 R., 2. Ep.; Katzensurt 439 R., 3. Ep.; Kinzenbach 430 R., 4. Ehrenpreis.
Kamerad Rudolf A x t (Kriegerverein Wetzlar) erzielte mit 135 Ringen die höchste Einzelleistung und erhielt als Schützenkönig die Königskette.
Die Resultate der übrigen 14 Schützengruppen waren: Bieber 424 Ringe, Wiß- mar 423, Lützellinden 421, Aßlar 404, Naunheim 401, Rodheim 381, Groß-Rechtenbach 379, Klein- Altenstädten 358, Griedelbach 334, Kröffelbach 329, Oberbiel 327, Dillheim 319, Dorlar 305 und Her- mannstein 304 Ringe.
Am l.Okt. 1934 erscheintzumBe- sonderen Taris- Heft (Heft B) der Nachtrag 6.
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