Teuerung in DeutWanöl
120,3
gerichtet worden. Auch in Apenrade sind zwei wei»
LI.
Aus aller Welt.
r.
3
Z Z
iiinigten Staaten bald erschöpft sein werden und dofft daher, daß diese Maßnahme zur baldigen Be- moigung des Textilstreiks beitragen werde.
Das muß jeder Verbraucher aus eigener Erfahrung wissen, und nur Leichtfertigkeit oder Böswilligkeit kann angesichts
Die deutschen Lebenshaltungskosten Juni 1934 in %von 1913
Immer wieder wird von der ausländischen Presse und auch von heimlichen Hetzern im Lande ein großes Geschrei wegen einer angeblichen Teuerung in Deutschland angestimmt. Wie unsinnig und offensichtlich erlogen solche Meldungen und Gerüchte sind, beweist ein Vergleich der deutschen Lebenshaltungskosten mit denen der wichtigsten europäischen Länder. Nach den Ermittlungen des Instituts für Konjunkturforschung beliefen sich -Die Indexziffern der Lebenshaltungskosten (1928 = 100) um die Jahreswende niedriger als in allen anderen Staaten, wie aus dem Bilde ersichtlich ist.
Buntes Allerlei.
Immer noch „Schönheitsköniginnen"
Im Gegensatz zu Deutschland, wo derartige Schaustellungen heute aufgehört haben, finden sie in anderen Ländern noch statt. So ist kürzlich in Hastings (England) die zwanzigjährige Finnin T o i v o n e n vor 15 anderen Mitbewerberinnen aus den verschiedensten Ländern zur „Miß E u. r o p a" gewählt worden. Sie wird nun mit den übrigen, ihre Länder vertretenden „Schönheitsköniginnen" nach Südamerika fahren, um sich dort zum Wettkampf um den Titel „Miß Univers" zu stellen. — An ihrem Stenotypistinnenberuf dürfte diese „Königin" nachher wenig Geschmack finden.
Sieben kleine Negerlein ...
In Washington fand dieser Tage eine Trauung tatt, die wohl einen Weltrekord darstellt. Sieben Brüder reichten sieben Schwestern die Hand zum Lebensbunde: die Gebrüder Leroy, John, James, Simon, Richard, George und Willy Cobbs haben ich als ihre besseren Hälften die sieben Schwestern, Lulu, Mildred, Alice, Mary, Rachel, Susie und Julia der Familie Loyal erwählt, und sowohl die ieben Bräutigame wie die sieben Bräute waren wollköpfige, ebenholzschwarze Neger. Der Geistliche des Kapitols, Diminee Simon Drew, vollzog diese Rekordtrauung, die eine riesige Menschenmenge und ein Heer von Reportern, Photographen und Filmkamera-Leuten anlockte.
Durchführung einer bewaffneten Aktion gegen die Nationalsozialisten beschlossen, Schidzik, der über den beabsichtigten Angriff genau unterrichtet war, hatte eine Mauserpistole zu sich gesteckt. Während die Kommunisten auf das SA.-Heim zumarschierten, stellte er sich im Schatten eines Baumes nahe dem SA.-Heim auf die Lauer. Aus diesem Hinterhalt heraus sah er Bernsau, der seinen von kommunistischer lieber» macht angegriffenen Kameraden zu Hilfe kommen wollte, im hellen Licht über den Platz kommen und schoß diesen kaltblütig, genau zielend, von hint en nieder. Der preußische Ministerpräsident hat von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht, da der Täter in heimtückischer Feigheit ein für das deutsche Volk und die nationalsozialistische Bewegung wertvolles Menschenleben vernichtet und sich damit selbst aus der deutschen Volksgemeinschaft ausgeschlossen hat.
dieser Tatsachen von einer Lebensmittel- tenerung sprechen.
Abgesehen von diesen Erwägungen, welche zeigen, daß die Behauptung einer Lebens- mittclteuerung unsinnig ist, sollte aber der Verbraucher noch folgendes bedenken.
Dadurch, daß die Brotpretsbildung durch die Marktregelung der freien Marktwirtschaft oder — deutlicher gesagt — der Spekulation entzogen wird, erhält ja nicht nur der Bauer die Sicherung auskömmlicher und fester Preise, die ihm eine geordnete Wirtschaft ermöglichen, sondern wird auch dem Arbeiter ein weitgehender Schutz vor plötzlicher Entwertung seines Lohnes verliehen,- denn auf Grund der umfangreichen Erhebungen des Statistischen Retchsamtes über Etnkommen- und Verbraucherverhältnisse in den Haushaltungen der Gehalts- und Lohnempfänger ergibt sich, daß auf die Ausgaben für Nahrungs- und Genußmittel von dem Gesamteinkommen 42 Prozent (in den höchsten Einkommensklassen) bis 48 Prozent (in den niedrigsten EinkommeElassen) entfallen.
Die Beseitigung spekulativer Preisschwankungen auf dem Lebensmittelmarkte bedeutet also in der Tat die Sicherung der Wertbeständigkeit wenigstens dieses Teiles der Arbeitslöhne. An der Wertbeständigkeit der Arbeiterlöhne ist aber nicht nur der Arbeiter selbst, sondern auch der Unternehmer interessiert, ^*?ch er auf diese Weise von einem Unsicherheitsfaktor befreit wird, der ihm eine geordnete Wirtschaft außerordentlich erschwerte.
Die Marktordnung schützt den deutschen Bauern vor der verbecherischen Spekulation, die durch Übelste Börsenmanöver ihn allzu oft um den Erfolg seiner Arbeit gebracht hat,' sie schützt andererseits den deutschen Arbeiter davor, daß bei schlechter Erntelage und schlechter Devisenlage eine untragbare Verteuerung der Lebensmittel eintritt. Die Marktregelung des Reichsnährstandes ist
,ag mit Krieasminister Dern und dem Komman- loanten des II. Bundesarmeekorvs in Newport !Rhode Island) die Streiklage besprechen. Die Gesamtzahl der streikenden Textilarbeiter wird augenblicklich mit 400 000 angegeoen.
Die Wollsortierer-Gewerkschaft ordnete den Streik von 3000 Wollsortierern an, falls Hre Forderung auf Lohnerhöhung und kürzere Arbeitszeit nicht bis Samstagabend angenommen werde. Die Textilstreikleitung gab bekannt, sie werde !i ie Transportarbeiter ersuchen, jede B a u rn w o l l w a r e n e i n f u h r zu verhin- em. Die Streikleitung nimmt nämlich an, daß Sie Lagerbestände an Baumwollwaren in den 23er»
Südtirol tödlich ab. Die zerschmetterten Leichen wurden nach St. Ulrich im Groedener Tal über» geführt.
Trauriges Ende junger deutscher Deltwanderer.
Im Krankenhaus Mendrisio (Tessin) sind zwei deutsche Globetrotter g e st o r b e n. Sie waren im Bahnhof Chiasso in einem Zustand völliger Erschöpfung aufgefunden worden und wurden ins Krankenhaus nach Mendrisio gebracht. Schon in Neapel, woher sie kamen, hatten sie im Krankenhaus in Pflege genommen werden müssen. Trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes hatten beide ihre Reise fortgesetzt. Beide sollen an einer Vergiftung gestorben fein. Die beiden jungen Leute wurden festgestellt als Siegfried Ergert aus Hanau am Main und Josef Eikerling aus Paderborn.
Ein kalifornischer Kurort durch Feuer zerstört.
Der kalifornische Kurort Bartlettsprings mit vier großen Hotels und etwa 50 Sommerhäusern ist durch Großfeuer vollkommen zerstört worden. Menschenleben sind nicht zu Schaden gekommen.
Fallschirmlandung auf dem Löwenkäfig.
Ein gefährliches Abenteuer hatte der 24jährige englische Fallschirmspringer Ben Turner zu bestehen. Er sprang in der Nähe von Leatherhead in Surrei) mit seinem Fallschirm aus dem Flugzeug, um als erster auf dem neuen Flugplatz Surbiton Zu landen. Während des Absprunges drehte jedoch plötzlich der Wind, und der Fallschirm verfing sich schließlich in den Bäumen des Zoologischen Gartens von Chesington, während Turner selbst direkt a u f dem Löwenkäfig landete. Die im Käfig befindlichen zwei Löwen wurden wütend und versuchten, Turner durch Sprünge zu erreichen, um ihn von dem hohen Gitter ins Innere des Käfigs zu ziehen. Mehrere Aufseher des Zoologischen Garens und die inzwischen alarmierte Feuerwehr ver- uchten, die wild gewordenen Tiere durch Wasserspritzen von ihrem Opfer abzulenken. Diese Versuche blieben jedoch vergeblich. Erst dem schnell herbeigerufenen Löwenbändiger gelang es, die beiden Raubtiere zu beruhigen, worauf Turner geborgen werden konnte.
(Eine rabiate Schiffsbefahung.
Der Gouverneur der Provinz Palawan auf den Philippinen teilt mit: Als dieser Tage in der Nähe von Balabac ein amerikanischer Gendarmeriesergeant und zwei philippinische Gendarmen den japanischen Fischdampfer „Hayun Maru" innerhalb der Hoheitsgrenze untersuchen wollten, wurden sie von
somit ein überzeugender Beweis dafür, daß die nationalsozialistische Agrarpolitik nicht dre Angelegenheit einer bestimmten Jnter- eßentengruppe und ihrer speziellen Belange ist, sondern daß sie nur das eine Ziel kennt:
Die Ernährung des ganzen Volkes zu sichern, gerechte Preise für Erzeuger und Verbraucher zu gewährleisten und damit jedem das Seine zu geben.
B.
Amerikanische Rüstungsagenten sabotieren ein Waffenausfuhrverbot.
Washina ton, 14. Sept. (DNB.) In der weiteren Verhandlung des Untersuchungsausschusses für die Rüstungsindustrie kamen die Machenschaften von Agenten zur Sprache, die gegen ein Waffenausfuhrverbot gerichtet waren. Berichte eines Agenten der Firma Dupont behandelten Gespräche mit einem Marinebeamten über eine Entschließung zugunsten eines Waffenausfuhrverbots. Der Agent war bemüht, eine Opposition im Repräsentantenhause gegen das Waffen- ausfuhroerbot zustande zu bringen. In einem Brief teilt der Agent Duponts einem Freunde mit, er glaube, daß t e i n Grund z u einer Beunruhigung bezüglich eines Waffenausfuhrverbots bestünde.
Während der weiteren Verhandlung kam es zu einem lebhaften Wortgefecht zwischen Senator Bone und Jren6e Dupont. Letzterer erklärte, eine 23 er- staatlichung der Rüstungsindustrien würde ein großer Fehler sein, da sie dann nicht so leistungsfähig sein würden. Bone widersprach dieser Auffassung. Er erklärte: Anscheinend j glauben Sie, die Duponts hätten verhindert, daß die Vereinigten Staaten zu einer deutschen Provinz wurden. Dupont entgegnete: Ich glaube, wir hatten viel damit zu tun. Hätten wir nicht nach Frankreich Pulver geschickt, so wäre Frankreich besiegt worden und Deutsch- lland hätte auch England erobert. Auch dann aber imäre der Kaiser mit seinem Weltmachttraum (!) wicht ftehengeblieben. Senator Clark bemerkte, lder Beitrag der Duponts zum Welt- lkrieg sei nicht auf einer patriotischen ^Grundlage erfolgt. Jrense Dupont sprang er» iregt auf und behauptete, daß die großen Gewinne über Firma nicht aus den Vereinigten Staaten selbst ijjtammten, sondern schon vor dem Eintritt Amerikas inn den Weltkrieg aus Europa gekommen seien.
der 24 Mann starken Besatzung des Fischdampfers angegriffen, verletzt, ausgeraubt und über Bord geworfen. Alle drei konnten sich jedoch retten. Zwei amerikanische Küstenwachschiffe haben die Verfolgung des Dampfers aufgenommen, der wahrscheinlich versuchen wird, seinen Heimathafen Takao auf Formosa zu erreichen.
Lola Schröters Segelschleppflug beendet.
Die Segelflugpilotin Lola Schröter ist von Glogau kommend im Schlepp des Flugzeuges O-Saarland auf dem Breslauer Flugplatz gelandet. Lola Schröter hat damit ihren Deutschland- flug beendet. Die Gesamtstrecke betrug annähernd 5000 Kilometer.
3m Nebel havariert.
Nordöstlich der Insel Bornholm wurde der estlän» dische Dreimastschoner „Paermunaa" aus Pernau, ein 500-Tonnen-Holzschiff, das von Shorcham in England nach Kotka mit Ballast unterwegs war, bei unsichtigem Wetter von dem Kreuzer ^Königs- berg" angefahren, wobei der Klüverbaum des Schoners beschädigt Wurde. Der Kreuzer „Leipzig", der im Kielwasser der „Königsberg" folgte, konnte nicht vermeiden, daß er den Schoner ebenfalls streifte, ohne daß jedoch weitere schwerwiegende Beschädigungen eintraten. Der Schoner wurde durch ein deutsches Torpedoboot nach Roenne zur Ausbesserung eingeschleppt.
Wettervoraussage.
Noch steht das Wetter in Deutschland überwie- gend unter dem Einfluß des hohen Druckes. Die im Westen und Nordosten etwas stark auflebende Stö- rungstätigkeit bat allerdings Druckfall und Der- emzelt auch Bewölkungsaufzug veranlaßt. Doch durfte eine Umgestaltung der Wetterlage nur langsam vor sich gehen. Es wird daher tagsüber noch vorwiegend freundliches und warmes Wetter Herr- schen, während nachts starker Temperaturrückgang zu erwarten ist.
Aussichten für Sonntag: Stellenweise Frühnebel, tagsüber noch vielfach aufheiternd und warm.
Aussichten für Montag: Im ganzen noch Fortdauer der freundlichen Witterung.
Lufttemperaturen am 14. September: mittags 25,1 Grad Celsius, abends 16,7 Grad; am 15. September: morgens 13,9 Grad. Maximum 25,5 Grad, Mini- mum 12,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. September: abends 19,9 Grad; am 15. September: morgens 16,1 Grad. — Sonnenscheindauer 8,9 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich 233. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VIII. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch» und Steindruckeret
R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Heidel- innerung an die Schlacht bei Karfreit-Flitfch mit Partei den Bildnissen der Heerführer v. Below und Kraus, ferner den Gedenkstein für Oberst
B r uchmüller, die Gedenksteine der Kavallerie mit Eberhard v. Schmettow, der Marine mit Admiral v. Scheer, der Pioniere mit General « 4. cm ex v. Mudra, der Flieger mit Boelke und der
ÖOtir an OCH Slrpcif^ptcnfi. u.-Boothelden mit W e d d i g e n. Auch am Grabe DNB. Berlin, 14. Sept. Reichsarbeitsführer bcs ehemaligen Polizeipräsidenten Po ehner wer- h er! hat an Den nationalsozialistischen Arbeits- n,1re ?n öe” übrigen Gedenksteinen, Kranze fcnft folgenden Tagesbe seh l erlassene niedergelegt werden. Zu der groben Kundgebung .Arbeitsmänneri Die stolzen Tage von Nürnberg ?°^en zwei Heerführer der verbündeten Armeen !'ü> vorbei. Eure Leistungen haben die h o h e Weltkneges sprechen General Otto v. B e l ° w Umerkennung des Führers gefunden; unb ber österreichische General Alfred Kraus. i)ab^ unimm Führer eine tiefe inner- Vas Bergunglütf am Schüsselkar. — Die listje Freude bereitet. Euer Auftreten hat dem sieben Vermißten tot aufgefunden.
^eitsöienft Die Herzen und Den gegen das Schüsselkar eingesetzten Rettungs- iri di? fSofbnrhhinn 23n^Jen gewonnen Mannschaften gelang es, im unteren Wanddrittel der Ä £ erzwungen, von der Dreizinkenscharte des Schüsselkars herabzie-
^N^ickp L' M Erfolg beigetragen henden Wand in der Schlucht kurz hintereinander lawen, Drucke ich Dankbar Die HanD. Wir kehren die Heben nprmiftten SBerafteiaer tot ihüben un f e* Vm * tUm aufzufinden. Nach Der Lage Der Leichen ist mit un-
ober ßm?rrUnl tUs" V beDingter Sicherheit anzunehmen. Daß Die Verun-
»aA, "ber wollen wir wieber Rechenschaft glückten in einer steilen schluchtartigen Wasserrinne a.gen über unsere Leistungen unb Die Fort- Biwak bezogen hatten unD von einem wolkenbruch- ifjritte Zeigen, Die wir erzielt haben. artigen Unwetter überrascht unD über steinige steile Hi kinDerlähmungsempidemie in Norbfchleswiq. Wanbstufen hinuntergeschleudert roorDen finD. Der Die spinale KinDerlährnung in Narb- ist t^lweise Durch Verletzungen, teilweise h-i'swig hat ihren Höhepunkt noch nicht überschrit-H"^^^o,^, f f sn Jrn Kreise Habersleben finD in Den letzten Ta- Zwei Bergsteiger in Südtirol tödlich abgesturzt.
60 Krankheitsverdcichtige festgeftellt worden. Der befannnte Groedener Alpinist und Skifahrer hi den ländlichen Schulen Des Kreises finD 77 ge- Matteo Noggler unD eine Dame aus Bayern, !> "ssen, dazu alle stäDtischen Schulen. In Der StaDt Deren Name bisher noch nicht in Erfahrung gebracht Weerstehen finD zwei Schulen als Lazarette her-werben konnte, stürzten in Der Ferneda-Gruppe in
Kunst und Wissenschaft.
Eröffnungsvorstellung des Deutschen Opernhauses im Beisein des Führers.
Die feierliche Eröffnungsvorstellung des Deutschen Opernhauses in Charlottenburg mit Wagners „Tannhäuser" fand vor erlesenem Publikum in einem bis auf Den letzten Platz besetz- ten Hause statt. Der AbenD erhielt Durch Die An- Wesenheit Des Führers unD Reichskanzlers, Der in Begleitung Des Reichspressechefs Dr. Dietrich unD feiner beiDen ADiuDanten, Gruppenführer Brückner unD Oberführer Schaub, erschienen war, eine befonbere Weihe. Die Reichsregierung war burch bie Minister Dr. Frick, Dr. G o e b - b e I s unb General von Blomberg, bie Staatssekretäre Funk unb Feber vertreten. Unter ben zahlreichen Gästen bemerkte man ben Reichsleiter Rosenberg, ben Staatssekretär Meißner unb ben neuen Gesänbten in Wien, Herrn von Papen. Unter ber musikalischen Leitung von Generalmusikbirektor Böhm als Gast in ber Inszenierung burch ben Jntenbanten Robe otgte bas Publikum wie gebannt ben herrlichen Klängen ber Wagnerschen Musik.
Neuerscheinungen im Verlag Gerhard SfaUing.
Berndt Caspar Klingenberg: Der Jungbauer. Die Geschichte von Klaus dem Jüngeren und Larkin dem Millionär. Roman. — Hellmuth Rößler: Der Soldat des Reiches Prinz Eugen. Vornan. — Visconti Prasca: Der E n t s ch e i - dungskrieg. — Herbert Blank: Der erste Sozialist. Friedrich Wilhelm I., König in Preu- jen. — Schicksalsgemeinschaft der Ostsee. Vorträge, gehalten in der Nordischen Gesellschaft, Lübeck. — Deutscher Wehr-Kalender 1935. — Schriften an bie Nation. Herausgeber Werner Beumelbura. Bb. 61/62 Werner Beumelburg: Friebrich II. von Hohenstaufen. Bb. 63 Willi Fr. Könitzer: H ö l b e r l i n. Ein Schicksal in Deutschlanb. Bb. 64 Herbert Blank: Hermann Löns. — Bilber- bücher. Hurra, bie Reichswehr! Silber von Gurt Schulz, Verse von Hilbe Drahn. Hochzeit im Winkel. Bilber von Else Wenz-Vietor, Verse von Abolf Holst.
Es ist also völlig unsinnig, von eine» außergewöhnlichen Teuerung in Deutschland Zu sprechen. Damit bricht eigentlich der gelegentlich gemachte Versuch, ber national- sozialistischen Agrarpolitik bie Schuld an dieser angeblichen Teuerung zuzuschieben, bereits in sich zusammen. Wenn» trotzdem im nachstehenden auf diese Behauptung eingegangen wird, so geschieht das lediglich, um jenen Hetzern den letzten Wind aus deu Segeln zu nehmen.
Nein theoretisch betrachtet, wäre eS ja nicht ausgeLchkossen, daß stark erhöhte Lebensmittelpreise durch Senkung ber anderen Lebenshaltungskosten ausgeglichen roerben, Q'n Wirklichkeit aber ist Der Ernahrungs- index auch heute noch der niedrigste aller Indices, welche insgesamt die Lebens-«
Beruhigung ®uÄtrten bcf,tmmen- role 6a8 6racite im amerikanischen Textilstreik. AcWeibe"e wwe
11 & 1 oer Ernahrungskosten bedeutet daher
Washington, 15. Sept. (DNB.-Funksprucb.) lediglich eine mäßige Angleichung dieser Die ßage im amerikanischen Textilstreik scheint sich Preise an den allgemeinen Preisstand, vllgemem etwas beruhigt zu haben, obwohl in Den Bedenkt man, daß der Inder für die Staaten Connecticut, Maine, Nordkarolina und Lebenshaltungskosten vom Januar 1933 von Seorgia weitere Abteilungen Nationalgarde rnobi- 117,4 bis zum Mai 1934 nur auf 120,3 Mert wurden. Präsident Roosevelt wird am Sonn-1 gestiegen ist und daß die Lebenshaltungskosten seit dem November vorigen Jahres stabil- gewesen find, so muß man zugeben, 048 die von der nattonalsozialistifchen Ägrar- politik durchgefetzte Erhöhung der Agrar- Preife aus ihrem für unsere Landwirtschaft vernichtendem Tiefstand herausgehoben; nach Erreichung dieses Zieles aber hat sie bereits feit Monaten die Agrarpreise bewußt stabil gehalten. Dies gilt für Butter, Milch, Brot, Kartoffeln, Fleisch und all-e anderen wichtigen Lebensrnittel.
tere Fälle von spinaler Kinderlähmung zu ver- Drofeffor JtoObrud) liest nicht in Kowno ^id>n™ unb Dier 8.°"°im ®r,e.*,e.®onb^uy8' 3m ' ’ r. .4 /- x «m- Kreise Tondern mußten zehn ländliche Schulen ge-
DNB. Berlin, 14. Sept. Wie aus Kowno schlossen werden. Die Sonderburger Garnison, die c-meldet wird, ist Pros Radbruch von seinem dieser Tage aus dem Truppenlager in Harris heims'* t Der Unioerfitat K o w n o g eschlos - kehren sollte, hat Die Rückkehr mit Rücksicht auf Die Je n e n Vertrag, vom nächsten Semester ab KinDerlährnung zunächst bis zum 24. September iiort Vorlesungen über Deutsches Straf- verschoben
M ch t abzuhalten, zurückgetreten.
' Wir erfahren hierzu von zustänDiger Siebenfache Denkmalsweihe
C telle: Diese MelDung entspricht Den Tatsachen. auf Der fränkischen Burg Hoheneck.
$irof. RaDbruch hat sich auf Deutsche amt- Am 23. September wirD Die bei Ipsheim in Mit- l che Veranlassung in loyaler Weise Dazu teifranken gelegene Burg Hoheneck einen Tag erschlossen, Die an ihn ergangene Berufung ab- größten Stils erleben, Da an Diesem Tage am Dor- w I e t) n e n. Hiermit entfallen alle gegen ihn in tigen HelDenweg sieben Denkmäler einge- d:r letzten Zeit in einzelnen Blättern gerichteten weiht werben. Es hanbelt sich um sieben Armee- Smyriffe. — Rabbruch war 1921 unb 1923 Reichs- benkmäler, unb zwar einen Gebenkstein zur Er- i stizminister, bann bis 1933 Professor in 11-------- *•
barg; er gehörte ber Sozialbemokratischen
2*
115,5
!QtD
<y
8
1928-100
68,6
DID
ff
lebenshaltunqskosten Anfang 1934 in von 1OO von 1928
V 7/7 ft
86,288
85.3
79,6 M


