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Sie Facharbeit des Äationalsozialistischen Lehrerbundes.

Don dem Kreisfachschafisleiier Or. Adolph.

Oie deutsche Dichtung.

Der deutsche Unterricht führt ein in die Welt der

Sprache. Die Sprache tritt uns in vielerlei Gestalt entgegen, als alltägliche Unterredung, als sachlicher Berrcht, als geschichtliche Erzählung ... Ihre höchste Steigerung findet sie, abgesehen vom Wort des religiösen und politischen Führers in der Dich­tung. Und so steht denn auch das dichterische Werk im Mittelpunkt des deutschen Unterrichts.

Dichtung kann man verschieden behandeln. Man hat es früher vorwiegend ästhetisch getan. Man hat die dichterische Schöpfung als selbstzweckliches Kunst­werk betrachtet, das nach Form und Gehalt zerlegt und zu genießerischem Nachempfinden angeboten wurde. Oder man hat sie als Ausdruck der Dichter­persönlichkeit begriffen und deren privates Leben nach allen Seiten hin durchwühlt. Oder man hat sie schließlich in eine allgemeine Geistesgeschichte ein» gereiht und sie ausobjektiven" Zusammenhängen heraus zu deuten gesucht. Alle diese Betrachtungs­weisen mögen an ihrem Teil berechtigt sein, aber sie erschöpfen nicht das Wesen der Sache.

Uns ist das Dichterwerk mehr: uns ist es vor allem Ausdruck und Zeugnis des hinter ihm stehenden Volksgeistes. Gewiß Hal es der Dich­ter geschaffen als sein Werk. Aber er selbst kann nur reden, wenn er getragen ist von den Kräf­ten des Volkstums, das durch ihn hindurch spricht und sich feiner gleichsam als Wund bedient.

Niemals entsteht große Dichtung, die ins Ewige ragt, ohne diese Verbundenheit mit der volkhaften Tiefe. Asphaltliteraten mögen Virtuosen der Feder sein ein Werk von Ewigkeitsgehalt bringen sie niemals zustande. Dies vermag nur der mit seinem Volk verbundene und mit seiner Lebensfülle be­gnadete Dichter. Was verborgen liegt in ahnungs­voller Tiefe, was lebt und webt im Volksgrund und nach Gestaltung drängt: in seinem Werk wird es offenbar, gewinnt es leibhaftige Form, tritt es uns in bildhafter Klarheit entgegen.

Und es ist nicht etwa nur das alltägliche, gewöhn­liche Leben, das in der Dichtung zu uns spricht. Im dichterischen Werk wirft das Volk ein Sehnsuchtsziel über sich selbst hinaus, treibt es gesteigerte Ge­stalten ans Licht, setzt es sich ragende Bilder seines Seins. Es ist alles ins Ideale, Typische, Ewig-Be­deutsame hinaufgehoben. So wie die großen Hel­den sind und handeln, wie sie lieben und leiden, das Schicksal bemeistern und untergehen, wie sie Treue halten bis zuletzt und lieber sterben als Ver­rat zu üben, wie sie aufglühen in loderndem Unend- lichkeitsdranq und ergriffen sind von bezwingendem Unbedingtheitswillen so ist es deutsche Art, so sollten wir auch sein, so sollten wir uns bewähren. Ein erhöhtes Schaubild deutschen Wesens leuchtet uns in der Dichtung entgegen, ein Gesetz steht über uns, ein Wille fordert uns. Wir wissen: das beste Teil unseres Wesens hat in der Dichtung Gestalt gewonnen und steht bildhaft verkörpert vor uns. Deshalb find wir im Innersten gepackt, wenn große Dichtung zu uns spricht. Die Kräfte der Seele regen sich. Wir fühlen uns emporgehoben und geschwellt.

Wir fühlen uns eins mit dem Lebensstrom des deutschen Geistes.

Der Volksgrund hat unseren Seelengrund berührt, wir sind aus der Tiefe her erschüttert, wir sind dem Genius unserer Nation begegnet, der unsere Sehnsucht wachküßt und uns Vollendung verheißt. In der Wirklichkeit ist alles oft so schwach und matt, und wir selbst sind nur Bruchstücke unseres eigentlichen Wollens. Aber in der Dichtung leuchtet uns das Hochbild des deutschen Menschentums ent­gegen, hebt uns empor in eine höhere Welt und läßt uns Erfüllung ahnen.

Das ist wohl £er tiefste Sinn allerBehandlung" von Dichtungen, daß wir zunächst das Werk selbst sprechen lassen, so wie es ist, daß wir es auch viel­leicht aus der Persönlichkeit des Dichters und seinen zeitlichen Bedingungen herauserklären", daß wir es jedoch zuletzt begreifen als ein Sinnbild der deutschen Seele, die sich in ihm offenbart und sich selbst über die Schranken der geschichtlichen Be­grenzung hinaushebt ins Ewige, Allgemein-gültige, Typische.

Gewiß, es werden nur seltene Augenblicke sein, da die Dichtung in dieser Art transparent wird, da die letzten Gründe aufschimmern und der Volks­geist selber zu uns spricht.

Aber Größeres kann der Unterricht nicht leisten als dies: zur Ehrfurcht zu erziehen vor der schöpferischen Lebensgewalt und dem über sich hinausweisenden Gastaltungswillen des Volkes, das eingebettet liegt in der Wacht des Ursprungs.

Aber ist das deutsche Leben nicht unendlich reich? Hat es sich nicht so mannigfaltig offenbart, daß wir schier versinken im Strome der Bilder und Gesichte? unzählige Gestaltungen sind hervorgestiegen aus dem mütterlichen Schoß, und ihr Reichtum beginnt

I uns zu verwirren. Was ist nicht alles Ausdruck der deutschen Seele: das Hildebrandslied und der Heliand, der Minnesang und die Dichtungen des Barock, die idealistischen Schöpfungen der Klassik und die realistischen des modernen Naturalismus. Woran sollen wir uns halten? Zeigt das deutsche Leben nicht eine solche Mannigfaltigkeit, daß wir den Kopf verlieren und in eine uferlose Vielseitig­keit hineingeraten?

In der Tat, hier gilt es zu sichten und zu sondern. Wie der Christ, wenn er in innerer Not ist, seine Bibel aufschlägt, aber nicht jede Geschichte liest, die willkürlich an ihn herandrängt, sondern nach den Stellen sucht, die ihm in seiner Anfechtung etwas zu sagen haben, so schlagen auch wir das große Buch der deutschen Geistesgeschichte auf. Aber nicht jedes Blatt ist uns heute gleich wichtig und nicht aus jeder Zeile saugen wir die gleiche Kraft. Wir sind Menschen der Gegenwart und nehmen teil an ihrem Leben. Wir sind in eine Wirklichkeit hineinversetzt, die uns restlos fordert. Wir stehen mitten in dem riesenhaften Geschehen der deutschen Volkswerdung. Und so halten wir uns vornehmlich an diejenigen Zeugnisse der deutschen Vergangenheit, die uns in unserem Kampf um die Selbstgestaltung helfen können, die zu unserem Herzen sprechen, die Bein von unserem Bein und Fleisch von unserem Fleische sind.

Die satten und beruhigten Zetten können uns heule nicht viel fein, aber wir strecken uns männlicher, harter, heldischer Dichtung entgegen.

Die Epochen, da der deutsche Geist unter dem Ge­setz der Fremde stand, sind uns fragwürdig ge­worden, aber wir fühlen uns erquickt, wo wir den Quell des deutschen Volkslieds sprudeln hören. Mit der Dichtung der Aufklärung können wir nach wie vor nicht viel anfangen, und die pazifistischen Pro­dukte der Nachkriegszeit, die befehlsmäßig in der Schule behandelt wurden, haben jede Bedeutung verloren. Es geht eine große Umschichtung vor sich. Manches, was früher hohen Klang hatte und ewige Geltung beanspruchte, muß heute in den Hinter­grund rücken, anderes, das im Dunkel stand, tritt machtvoll hervor.

Selbst die Klassik erscheint heute in anderem Licht. Die Ideale der selbständigen Einzelpersönlichkeit, der zeit- und raumlosen Idealität, der kosmopoliti­schen Schönheitsgeisterei und des Schwärmens für unbedingte Freiheit sind nicht mehr ohne weiteres die unseren. Gewiß wissen wir, daß kein Volk der Erde über derart hohe Werke des Geistes verfügt, wie das deutsche. Aber ob Wsrther noch heute so zu den Herzen der Jungen spricht wie einst zu den unseren, die wir sein schwärmerisches Naturgefühl, seinen Weltschmerz und seinen Liebeskult fast kör­perlich nachempfinden konnten, erscheint doch recht fraglich. Dom Typ des SA.-Manns gehen kaum noch innere Verbindungen zu jenem sentimentalen Jüngling. Und Wilhelm Meister, dieser Held der ästhetischen Entwicklung, der zwar im Alter noch irgendwie zu Gemeinschaft und nützlicher Arbeit hinfindet ist er wirklich noch das Vorbild des heutigen Menschen, auch des heutigen Gebildeten?

Es scheinen andere Richtkräfte, Waßstäbe und Zielsetzungen zu sein, die heule wirksam wer­den. Nicht das freie Individuum, sondern die eingeordnele Persönlichkeit, nicht das ins Un­endliche geweitete Ich, sondern das Du, nicht die Wenschheit, sondern das Volk, nicht die frei­schwebende Vernunft, sondern der erdgebundene, blutverhaftete Geist, nicht die harmonische.'Form, sondern die heldische Tat, nicht die entwicklungs­trächtige Idee, sondern das Schicksal und Gott.

Kurzum: an Stelle eines rein geistigen, von der Schöpferkraft des Ich getragenen Idealismus ein wirklichkeitsnaher und volksverbundener Realismus.

Diese Umwertung der Werte muß sich in Aus­wahl, Behandlung und Beurteilung der Dichtungen auswirken. Man wird hier vielleicht ganz radikale Arbeit leisten müssen. Vielleicht ist es wirklich not­wendiger, die Schriften Jahns und Arndts zu lesen als Schillers Briefe über ästhetische Erziehung. Vielleicht lassen sich aus den isländischen Sagen mehr Gegenwartswerte herausholen als aus Tasto. Vielleicht ist es angebrachter, Hans GrimmsVolk ohne Raum" kennenzulernen, als das Käthchen von Heilbronn? Man mag es vom humanistischen Standpunkt aus als bedauerlich empfinden, daß da manches Geistesgut vielleicht unberücksichtigt" bleibt und verschüttet wird. Aber man muß missen, was man will. Man muß wissen, ob man sich mitob­jektiver" Geistesgeschichte befassen will, bei der die moderne französische Lyrik genau io beachtet wird wie der russische Roman und die. deutscheLitera­tur", oder ob man gegenwartsbezogenes Deutsch treiben will, bei dem es gilt, Bausteine herbeizu­tragen zum Aufbau des neuen deutschen Menschen, sich das eigene Wollen zu deuten am Sinnbild früherer Zeiten und des Zusammenhangs mit den

machtvollsten Gestaltungen der Dorzelt bewußt zu werden.

Es geht hier in der Tat nicht nur um metho­dische, sondern umexistentielle" Entscheidungen.

Wir 'wissen: mancher wird stutzig werden. Er fürchtet eine unendliche Verengung des deutschen Geistes. Er fürchtet, daß die Schöpfungen der deut­schen Geistesgeschichte entweder krampfhaft gleich- geschaltet ober, wenn dies nicht möglich ist, in den Abgrund der Vergessenheit gestoßen werden. Er fürchtet, daß die ideale, von unseren Klassikern so geprieseneZwecklosigkeit" der Kunst einem öden und kommandomäßigen Zweckbetrieb Platz machen müsse. Doch gemach, so liegen die Dinge denn doch nicht. Es kann sein, daß wir im Ringen um den Sinn der Gegenwart vielleicht den Blick für manche ästhetisch wertvolle Schöpfung der Vergangenheit verlieren wer kämpft, hat nicht viel Muße zu ästhetischer Beschaulichkeit es kann sein, daß wir auch da vorübergehend einseitig und politisch wer­den müssen, wo wir, wie man meint, rein mensch­lich sein sollten. Und doch ist tatsächlich nichts zu fürchten. Wenn wir glauben, daß der deutsche Mensch, so wie er heute Wirklichkeit werden will und als Leitstern auch über dem Unterricht steht, die Erfüllung des deutschen Wesens überhaupt ist; wenn wir glauben, daß er keine vorübergehende Tageserscheinung darstellt, sondern höchste geschicht­liche Bedeutung hat und die Entwicklung von Jahr­hunderten in sich hineinzieht; wenn wir glauben, daß er ein letztes Wort und ein Ja zu allem Großen, Echten und Machtvollen ist, das in Deutsch­land je nach Gestaltung rang, dann kann von Eng­stirnigkeit und Einseitigkeit keine Rede fein. Dann

muß dieser deutsche Mensch, den wir im Geiste schauen, geheime Beziehungen haben zu allem, was stark und wesentlich mar in deutschen Landen, und sich den erhabensten Gestalten der Vorzeit verwandt wissen.

Dann wird er auch jene ewigen Sinnbilder deutschen wesens, einen Parzival und einen Faust als seinesgleichen grüßen, weil et das gleiche Blut ist, das in ihren Adern rollt.

Nein, wir wollen nicht verarmen und werden nicht verarmen. Denn wir sehen die inneren blutmäßigen Bezüge zur größten deutschen Wirklichkeit. Und wir können noch weiter gehen: auch die alte Mensch­heitsidee braucht nicht zu kurz zu kommen, wenn sie auch eine gründliche Wandlung im völkischen Sinn erfährt. Deutschland hat heute die politische Führung. Die Umze Welt hält den Blick auf uns gerichtet. Hitlers Gedanken bringen Europa in Be­wegung und rufen eine Umwälzung hervor. Der deutsche Gedanke, der deutsche Mensch, der deutsche Staat steigen empor zu höchstem Rang. Wir sehen einen Erdteil vor uns, in dem, die Völker, in der eigenen Wesenstiefe fest gegründet, auch für ein­ander wieder Verständnis gewinnen und fremdes Volkstum achten lernen. Dann werden sich neue Be­ziehungen anbahnen und die gemeinsamen Erbgüter wirksam werden. Dann werden wir auch geistig wieder das Land der Mitte fein.*

* Dgl. auch: E. Schulze:Die deutsche Klassik und die nationalpolitische Bildung". (Zeitschrift für deutsche Bildung. 1934. Heft 3.)

Oderheffen.

Kreis Friedberg.

* Bad Vilbel, 14. Juni. Am kommenden Sonntag findet in unserem Städtchen das 60jährige Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr statt und zwar auf dem neu angelegten Feftplatz hinter dem Kurpark. Zahlreiche Wehren haben ihren Besuch zugesagt. Am Vormittag findet eine größere Schul- übung statt. Für mittags sind Festzug und Volks­belustigungen vorgesehen.

* Rosbach , 13. Juni. Eine junge Frau von hier war zum Futterholen aus das Feld gegangen. Als man nach ihr suchte, weil ihr langes Ausblei­ben beunruhigte, fand man sie tot auf dem Acker liegend. Ein Gehirnschlag hatte ihrem Leben ein Ende bereitet.

Einigungsamt für Wettbewerbs­streitigkeiten im Rhein-Main-Gebiet.

Frankfurt a. M., 14. Juni. (LPD.) Im Jahre 1932 wurde bei der I n d u st r i e - und Han­delskammer Frankfurt a. M. unter Mit­wirkung der Handwerkskammern von Wiesbaden und Kassel ein Einigungsamt für Wettbewerbsstrei- tigfeiten errichtet, das die Bezirke Frankfurt a. M., Wiesbaden, Limburg, Wetzlar, Hanau und Fulda umfaßt. Dieses Einigungsamt wurde von den be­teiligten Kreisen lebhaft in Anspruch genommen. Nach den Bestimmungen des Gesetzes hat das Einigungsamt für Wettbewerbsstreitigkeiten in erster Linie einen gütlichen Ausgleich anzustreben. In weitaus den meisten Fällen ist dieses Ziel auch er­reicht worden und die entstandenen Wettbewerbs­streitigkeiten konnten in einer für die beteiligten Kreise befriedigenden Weise geschlichtet werden. Von Wichtigkeit ist dabei insbesondere die Bestimmung, daß das Einigungsamt das persönliche Erscheinen der Parteien anordnen und zu diesem Zwecke im Falle des unentschuldigten Ausbleibens einer Par­tei eine Ordnungsstrafe bis zu 1000 RM. im ein­zelnen Falle aussprechen kann. Den örtlichen In­teressen wurde dadurch Rechnung getragen, daß die Beisitzer jeweils aus den Kreisen der Gewerbe­treibenden (Kaufleute und Handwerker) aus dem­jenigen Ort entnommen werden, an welchem die beanstandete Wettbewerbsbehandlung vor sich gegan­gen ist.

Nunmehr ist das Einigungsamt für Wettbewerbs­streitigkeiten dem Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstag Sitz Frankfurt a. M. angegliedert wor­den. Auf diese Weise sind nun aucy sämtliche Orte des Landes Hessen an das Eini­gungsamt angesch lasse n. Die Beisitzer aus den hessischen Gebietsteilen sind unter Mitwir­kung der zuständigen Handels- und Handwerks­kammern ernannt worden. Das Einigungsamt ist daher auch für die hessischen Gebiets­teile in Kraft getreten. Zum Vorsitzen­den des Einigungsamts ist Professor Dr. Trump- l e r , Syndikus der Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet Sitz Frankfurt a. M., zum stellvertretenden Vorsitzenden Landgerichtsrat Dr. Tautphaeus, Hessisches Staatsministerium, Darmstadt, unter Zustimmung des Hessischen Staatsministeriums von dem Präsi­denten des Rhein-Mainischen Industrie- und Han­delstags Sitz Frankfurt a. M., Dr. Lüer, berufen worden.

Damit ist eine weitere bedeutsame Einrichtung geschaffen worden, die geeignet ist, den Zusammen­schluß im Rhein-Main-Gebiet zu fördern und zu befestigen. Bei der engen Verflechtung der wirt­schaftlichen Beziehungen innerhalb dieses Gebiets können natürlich die Grundsätze darüber, was als

zulässiger Wettbewerb anzusehen ist, nur einheitlich feftgestellt werden. Diese Einheitlichkeit in der gut­achtlichen Tätigkeit in Wettbewerbsangelegenheiten ist dadurch garantiert, daß für das ganze Rhein- Main-Gebiet ein einheitliches Einigungsamt besteht und daß der Vorsitzende für die preußischen Ge­bietsteile und der stellvertretende Vorsitzende für dis hessischen Gebietsteile hierbei Zusammenwirken.

Die Adresse des Einigungsamtes ist: Einigungs« amt für Wettbewerbsstreitigkeiten beim Rhein-Mai­nischen Industrie- und Handelstag Sitz Frankfurt a. M., Börse. Die Satzung des Einigungsamtes steht Interessenten auf Wunsch unentgeltlich zur Verfügung.

Eewinuauszug

L. Klasse 43. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer Pad zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar se einer aus die Lose gleicher Nummer tu deu beide«

Abteilungen I und H

L Ziehungstag 13. Juni 1934

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen

2 Gewinne zu 5000 M. 326721

2 Gewinne zu 2000 M. 162036

13 Gewinne zu 1000 M. 73919 84638 102684 142236 260161 277046 282736 330980 382840

16 Gewinne zu 800 M. 72357 96086 103372 184006 199707 282690 285833 301441

50 Gewinne zu 600 M. 13960 33638 46976 48314 49533 66043 68171 94154 96972 125741 158831 160601 208239 229911 256862 270430 281240 316246 327904 333736 346414 348897 361930 373566 387414

166 Gewinne zu 400 M. 9704 12067 13289 18765 19222 19247 19509 21261 24166 26965 30215 31743 33938 39045 42352 43648 55508 69772 66483 71439 73382 73885 76576 90775 100770 102951 106203 107265 120333 121436 121611

147827 148119 152631 154025 154088 166720

168855 185814 193915 199399 207939 209022

210057 214887 224144 225134 226023 226220

227492 230610 237373 238778 243464 246252

252086 252850 261855 267798 271398 272909

274317 279679 $92511 298143 301250 309374

326038 333129 338318 341074 345612 345882

346501 359997 361884 363500 375048 393985

394449 395240 395436 396593

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 78032

6 Gewinne zu 3000 M. 36946 167806 307107 2 Gewinne zu 2000 M. 378464

24 Gewinne zu 800 M. 12336 25466 36873

41089 175781 235164 278777 289919 309789 350870 367691 392453

58 Gewinne zu 500 M. 14522 26050 40290

57262 98426 114493 161241 167529 172472 172519 184137 195503 197065 205593 221519 232687

246476 260860 271233 273595 277360 281939

290357 291154 342162 363488 365315 383949

391857

190 Gewinne p 400 «DL 270 2247 8705 22039 26139 31193 34744 36714 46666 50417 50813 54250 64921 68927 69735 75039 76704 87424 95816 100237 107705 108562 115111 115131 119279 120692 132689 144897 145620 149168

151538 151706 154590 159025 161208 162884

166362 167180 168018 172025 175931 176348

85270 188412 191665 194062 195134 197232

198058 207328 211067 213152 213304 213837

215557 221476 222634 223538 225766 228823

231353 234651 235839 236121 254059 268026

259401 261277 262227 268662 268743 288221

289651 296147 300942 312315 313474 313625

319308 345230 357199 359321 361194 361754

366664 376182 377208 383344 383627 388883

389696 389814 390337 397398 399976

20 Tagesprämien.

Auf lebe gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 30383 31766 121250 133666 136217 185717 263962 310151 379938 392272

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Schiffenberg

Sonntag, den 17. Juni, finbet das alljährliche Heimat-Fest statt. Von 3V2 Uhr nachmittags ab: 3575d

Großes Konzert

der gesamten SA.-Reservekavelle unter Lei­tung des Herrn Musikzugführers Herrmann.

Anschließend Tanz im Freien!

Bei eintretender Dunkelheit Illumination des Klo­sterhofes sowie Abbrennen eines Sonnenwendfeuers unter Läuten der alten Klosterglocke. Von 2 Uhr ab halbstündlicher Autobusverkehr ab Ludwigsplatz.

Arbeitsvergebung.

Die Pflasterarbeiten im Hofe der Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Kreis Gießen, Ludwig- straße 12, sollen öffentlich vergeben werden. Die Unterlagen liegen im Bureau der Allgemeinen Orts­krankenkasse von 8.30 Uhr bis 11 Uhr täglich offen. Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Montag, dem 18. Juni 1934, an den Unterzeichneten einzureichen. Den An­geboten ist eine Bescheinigung, daß Steuer- und Versicherungsbeiträge usw. bezahlt sind, beizuheften. Zuschlag vorbehalten. 3579V

Gießen, den 13. Juni 1934.

Allgemeine Ortskrankenkasse für den Kreis Gießen. ___________Die Direktion: gez.: Jung.

pnmaZorellenbach abzugeben. Schriftliche Angebote unter 03059 an den Gieß. Anzeig. Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllli

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