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15,33 Meter-, Weitsprung 7,09 Meter, Diskuswerfen 46,36 Meter, 200-Meter-Laufen in 22,8 Sekunden. In glänzender Form befindet sich bereits der deutsche Meister Weimann (Leipzig), der das Speer­werfen mit 69,21 Meter an sich brachte. Weitere deutsche Siege gab es über 400 Meter durch Voigt (Berlin) in 50,4 Sekunden, durch Weinkötz (Berlin) im Hochsprung mit 1,82 Meter und in der 4X100- Meter-Staffel in 42,8 Sekunden. Die Ausländer waren nur im 100-Meter-Laufen durch den ungari­schen Rekordmann Sir in 10,6 Sekunden und im Stabhochsprung durch den Schweden Ljungberg mit 3,70 Meter erfolgreich.

Die Kämpfe wurden durch einen Aufmarsch aller Nationen eingeleitet. Der Leiter des Hochschulspor­tes Fischer (Berlin) überreichte den Mannschafts­führern Ehrenwimpel und begrüßte neben den 5000 Zuschauern besonders Kultusminister Rust, der zum Schluß die Preisoerteilung vornahm. Fischer betonte in seiner Rede besonders die Ver­bundenheit der Sportler aller Länder und stellte die Studenten-Wettkämpfe als eine geeignete Vor­bereitung für die Olympischen Spiele hin, da in den Reihen der Hochschüler die meisten aussichtsreichen Bewerber für 1936 zu suchen sind.

rend die neuen Außenhandelsziffern für den Monat Mai, die gegenüber dem Vormonat eine verringerte Passivität zeigen, lediglich zur Kenntnis genommen wurden. Am Aktienmarkt eröffneten Farbenindustrie mit 146 v. H. zunächst unverändert, stiegen aber bald auf 147 v. H. Scheideanstalt gewannen 2 v. H., Metallgesellschaft 1,50 v. H., Rütgerswerke dagegen büßten 1 v. H. ein. Deutsche Erdöl, die gestern abend auf den enttäuschenden Abschluß einer un­veränderten Dividende von 4 v. H. fühlbar gedrückt waren, konnten sich um 2 v. H. erholen. Elektro­aktien gewannen überwiegend von 0,50 bis 1 v. H., Siemens 1,50 o. H. und AccumiLlatoren sogar 4,25 v. H., nur AEG. in Nachwirkung der Ausführungen auf der GV. weiter abgeschwächt. Elektr. Lieferun­gen konnten sich nach dem starken gestrigen Rück­gang nur mäßig erholen. Am Montanmarkt waren besonders die Werte der Flick-Gruppe wieder fest, so Harpener um 2,50 v. H. und Rhein. Braun­kohlen unter Berücksichtigung des Dividendenab­schlags von netto 10,2 v. H. um 2,25 v. H. Auch die übrigen Bergwerkspapiere lagen von 0,25 bis 0,75 o. H. fester, nur Rheinstahl und Stahlverein setzten etwas schwächer ein. Von Transportwerten gaben AG. für Verkehrswesen zunächst aus unbekannten Gründen um 3,50 v. H. nach, hingegen Zonen Allg. Lokal- und Kraft um 1,50 v. H. an. Schiffahrts­aktien lagen bis 0,50 v. H. höher. Im einzelnen er­öffneten Reichsbankanteile 1 v. H. schwächer, Daim­ler 0,65 v. H., Zellstoff-, Kunstseide- und Linoleum­aktien von 0,25 bis 0,75 v. H. freundlicher.

Der Rentenmarkt lag im ganzen ruhig. Lebhaft blieben nur Reichsbahn-VA. mit + 0,65 v. H., Altbesitzanleihe, späte Schuldbücher und Reichs­mark-Obligationen zogen bis 0,25 v. H. an, Stahl­verein-Bonds gewannen 1 v. H. Neubesitz waren dagegen vernachlässigt und zu 22,95 v. H. kaum behauptet.

Im Verlaufe ergaben sich zunächst auf fast allen Marktgebieten weitere Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H., bei Daimler um 0,65 v. H. und Harpener um 2 v. H., die aber späterhin nicht immer voll behauptet blieben, da der weitere Rück­gang von AG. für Verkehrswesen um nochmals 2 v. H. verstimmte. Fest lagen noch Conti Gummi mit + 2 d. H., auch Reichsbank waren um 1,75 v. H. erhöht, während Farbenindustrie wieder auf 146 v. H. abfielen. Das Geschäft schrumpfte stark zusammen.

Der Rentenmarkt blieb später ruhig bei behaup­teten Kursen, nur Reichsbahn-DA. waren erneut 0,25 v. H. höher und lebhaft. Geldpfandbriefe waren ziemlich unverändert, während Liquidationspfand­briefe und Kommunal-Obligationen teilweise um 0,25 bis 0,50 o. H. abbröckelten. Stadtanleihen zeig­ten sich meist behauptet. Fremde Werte lagen ruhig und kaum verändert, neue 7,50 v. H. Türken lagen aber weiter etwas schwächer. I. Tranche 100 (100,50), II. 95,50 (96), III. 96,50 (97).

Frankfurter Abendbörse gut behauptet.

Frankfurt a.M., 14.Juni. Bei fester Grund­tendenz nahm die Umsatztätigkeit an der Abend­börse kein größeres Ausmaß an. Die Erklärungen Dr. Schachts zum Transfer-Moratorium bildeten keine Ueberraschung und fanden allgemein Billi­gung. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung gegenüber dem festen Berliner Schluß etwas un­einheitlich, im ganzen hielten sich ober die Verände­rungen in engen Grenzen. Besserungen traten meist bei den Papieren ein, die bisher weniger stark ge­stiegen waren. Farbenindustrie und Deutsche Erdöl bröckelten um je 0,50 v.H., Harpener Bergbau um 0,65 v. H. ab. Etwas befestigt waren u. a. Schiff­fahrtsaktien, Conti-Gurnrni, AEG. und Betula so- wie'Zellstosf Waldhof.

Arn Rentenmarkt war das Geschäft bei be­haupteten Kursen ebenfalls klein. Neubesitzanleihe lagen allerdings wieder 5 Pfg. unter der Berliner Notiz, Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderun- gen waren unverändert, während Stahloerein- Bonds um 0,38 v. H. und Reichsmark-Obligationen etwa 0,25 bis 0,50 o. H. anzogen. Reichsbahn-VA. hatten etwas lebhafteres Geschäft, gingen aber auf Grund einer Nachricht, wonach kein Umtausch in die neue 4prozentige Reichsanleihe beabsichtigt sei um insgesamt 0,50 v.H. zurück. Später zeigte sich dann wieder Nachfrage.

Im Verlaufe brachte die Börse keine Verände­rung von Belang, auch das Geschäft hielt sich wei­terhin in engen Grenzen. AG. für Verkehr, die heute mittag stark gedrückt waren, waren zu 60,50 v.H. gut behauptet; man glaubt nunmehr doch, daß in der heutigen Bilanzsitzung eine Dividende von 3 v. H. ausgesprochen wird. Von fremden Werten zogen 3,50 v. H. Schweiz. Bundesbahn um 1,50 d.J). auf 152 v. H. an. U. a. notierten: Neubesitz 22,95, Altbesitz 94,38, 6proz. Stahlverein 76,50 bis 76,75, Reichsbank 155, Buderus 77, Harpener 107,65, Klöckner 71,65, Phönix 50,50, AEG. 25, Be° kula 136,50, Conti-Gummi 141, Deutsche Erdöl 123, IG.-Farben 146,50, Metallgesellschaft 87, Schuckert 93,25, Siemens 144,50, Zellstoff Waldhof 50, Reichs- bahn-VA. 111,65 bis 111,25, AG. für Verkehr 60,50, Hapag 28,25, Nordd. Lloyd 34,25.

Frankfurter Lbft- und Gernnserrrarkt.

Frankfurt a. M., 13. Juni. Am Gemüse- markt hielten die sehr starken Zufuhren in Blu­menkohl, Kopfsalat, Gurken und Karotten an, hin­gegen blieb das Angebot in Erbsen knapp. Don ausländischen Gemüsen waren italienische Bohnen und holländische Gurken stark vertreten, auch ita­lienische Kartoffeln blieben reichlich offeriert. Die Preise für Blumenkohl und Kohlrabi waren niedri­ger, für Erbsen und Kopfsalat waren sie leicht ge­bessert, im übrigen kaum verändert. Der Absatz war befriedigend. Es erzielten: Blumenkohl (Treib­haus) I Stuck 25 bis 35, II 8 bis 20, Bohnen (Treib­haus) 1 Pfund 35 bis 40, do. ital, Körbchen zirka 7 Pfund 100 bis 120, Erbsen 1 Pfund 12 bis 15, Salatgurken (Kasten) Stück 15 bis 35, do. holl. 14 bis 21, Einmachgurken 10, Karotten Bündel 3 bis 4 Pf., Kartoffeln alte, gelbe 1 Ztr. 4,80 bis 5,20, Erstlinge 1 Ztr. 8,50, ital. Kartoffeln, lange 9,50 bis 11, runde 8,40 bis 9 Mk., Kohlrabi Stuck 2 bis 5, Kopfsalat Stück 2 bis 4, Radieschen Bündel 3 bis 4, Rettich Stück 3 bis 6, Römischkohl 1 Pfd. 7 bis 8, Spargel I 1 Pfd. 20 bis 23, II 13 bis 15, III (Suppenspargel) 8, Spinat 7 bis 8, Tomaten (Treibhaus) 1 Pfd. 28 bis 32, holl. Tomaten 25 bis 27, do. ital. 21 bis 25, Frühweißkraut 10, Frühwirsing 7 bis 9, Zwiebeln m. Schl. Bündel 4 bis 6 Pf, do. 1 Ztr. 6,25 bis 7,50 Mk. ägyptische.

Am Ob st markt verzeichnete man reichliche Zufuhren in Kirschen, in Erdbeeren war das An­gebot gut. Die Preise sind kaum verändert. In Kirschen nahm das Geschäft einen befriedigenden Verlauf, wogegen Erdbeeren nur langsam abgingen und grüne Stachelbeeren kaum gefragt waren. Es erzielten: Aepfel (Kiste zirka 40 Pfd.) rot 8 bis 8.50 Mk. amerikan., Apfelsinen 1 Pfd. 13 bis 15 Pf. span., do. 1 Pfd. 25 ital., Aprikosen 1 Pfd. 20 bis 40 span., Bananen (Kiste 12% Kilogramm) 5 bis 5.50 Mk. Jam., Erdbeeren la 42, I 35 bis 40, II 20 bis 25, unfort. 25 bis 30, Walderdbeeren 60 bis 65, Heidelbeeren 25 bis 28, Himbeeren (Garten) 45 bis 50, Johannisbeeren 14 bis 16, Kirschen I 18 bis 20, II 10 bis 14, Sauerkirschen 15 bis 16, Pfir­siche 1 Pfd. 20 bis 40 span., Stachelbeeren, unreif, 7 bis 8 Pfennig, Zitronen (Kiste 150 Stück) 3,50

Frankfurter SMarktv^kmrrrkt.

Frankfurt a. M., 14. Juni. Auftrieb: Rinder insgesamt 123 (gegen 103 am letzten Donnerstags­markt), darunter befanden sich 32 Ochsen, 12 Bullen, 31 Kühe und 48 Färsen. Kälber 1092 (928), Hüm­mel 56 (34), Schafe 49 (22), Schweine 636 (560). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 47 bis 50, b) 42 bis 46, c) 35 bis 41, d) 24 bis 34. Lämmer und Hümmel bl) Stallmast- hümmel 34 bis 36, c) mittlere Mastlürnmer 31 bis 33, d) geringere Lämmer und Hümmel 27 bis 30. Schafe f) 28 bis 30, g) 24 bis 27. Schweine a2) 37 bis 41, b) 37 bis 41, c) 37 bis 41, d) 35 bis 40, e), f), gl) und g2) gestrichen. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstagsmarkt gaben gute Kälber 3 Mark, mittlere und geringe 4 bis 6 Mark nach, Hümmel und Schafe verloren 1 bis 2 Mark, wäh­rend Schweine ziemlich unverändert blieben. Markt­verlauf: Kälber, Hümmel und Schafe ruhig, ge­räumt. Schweine ruhig, geringer Ueberstand.

Mainzer Schlachtviehinartt.

Mainz, 12.Juni. Auftrieb: 602 Rinder, dar­unter befanden sich 34 Ochsen, 15 Bullen, 553 Kühe oder Färsen, 364 Kälber, 784 Schweine. Notiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen al) 30 bis 33, b2) 26 bis 29; Bullen c) 21 bis 26; Kühe a) 24 bis 29, b 18 bis 23, c) 10 bis 17; Färsen a) 29 bis 35, b) 24 bis 28; Kälber b) 36 bis 48; c) 26 bis 35, d) 18 bis 25; Schweine b) 40 bis 43, c) 38 bis 43, d) 36 bis 41. Marktverlauf: Rinder lebhaft, geräumt; Kälber mäßig belebt, aus­verkauft; Schweine mäßig belebt, Ueberstand.

Nundfunkprvgrannn.

Samstag, 16. Juni.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. Ernstes und Heiteres von Land und Leuten an der Saar. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. Bummel durch Operetten. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II des Philhar- manischen Orchesters. Wiener Weisen. 13.50: Nach­richten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Fröhliches Wochenend. 15.10: Lernt morsen! 15.45: Quer durch die Wirtschaft. 16: Bunter Nachmittag. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Wochenschau. 18.35: Stegreifsendung. 19: Heiteres Wochenende. 20: Nach­richten. 20.05: Saarländische Umschau. 20.15: Aus der Stadthalle Stuttgart: Alle Mann an Bord. Ein bunter Abend in Verbindung mit der NS.-Ge­meinschaftKraft durch Freude . 22.20: Nachrich­ten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Tanzmusik. 24 bis 1: Nachtmusik. Szenen ausDer Zigeunerbaron", von Johann Strauß. 1 bis 2: Alte frohe Heimat.3m Hebelftübli".

Großkämpfe im deutschen Fußball.

Um die deutsche Fußballmeisterschaft.

Ereignisreich war das Jahr 1934 im Fußball- fport. Die Neueinteilung in 16 Gaue hatte eine Unmenge bisher unbekannter Paarungen erbracht, die zwar nicht immer das Niveau, aber doch das Interesse an diesen Kümpfen steigerten. Nach den Gaumeisterschaften folgten die harten Ausschei- dungskämpfe für die Deutsche Fußballmeisterschaft, die in ihrem festgelegten Gang abgebrochen werden mußte, da es galt, die Besten nach Italien zu ent­senden. Noch schwingt das Geschehen auf süd­ländischem Boden in uns nach und schon geht es weiter im Programm: die Deutsche Meister­schaft steht vor der Tür.

Am kommenden Sonntag ermitteln die vier (Baugruppen-Bleifter die Teilnehmer für bas Endspiel. In Leipzig trifft Viktoria Berlin auf den 1. FC. Nürnberg und in Düsseldorf

Schalke 04 auf SV. TValdhof.

Das weitaus schwerere Spiel ist das Düsseldorfer. Die Schalter Knappen sind als zähe Mann­schaft bekannt. Erst kürzlich stellten sie diese Eigen­schaft unter Beweis; fast aussichtslos im Rennen liegend, erzwangen sie sich doch noch die Gruppen­meisterschaft. Solche Leistungen sind nur mit einem wirklich soliden Können zustande zu bringen. Ba­dens neuer Meister, SB. Waldhof, steht vor einem schweren Gang. In dem entscheidenden Treffen fehlt auch noch die Unterstützung der Zuschauer, denn daß für die Düsseldorfer nur eine Mannschaft als Sieger in Frage kommt, ist selbstverständlich; selbstverständlich auch, daß es die der Knappen ist. Aber Waldhof hat ein großes Plus in die Waag­schale zu werfen, die Jugend; das Unbeschwerte im Spiel des Badischen Meisters brachte schon man­chen alten Kämpen zu Fall, der zu exakt Vorgehen wollte und dabei einfach überrannt wurde. Sieger kann Waldhof nur werden, wenn es gelingt, den Sturm gleich zu Beginn mit vollem Einsatz zur Entfaltung zu bringen.

Leichter vorauszusagen ist der Gewinner von Leipzig. Klar neigen sich die Vorteile dem fünf­fachen Altmeister 1. F C. Nürnberg zu. Die Nürnberger schufen sich in den harten Meister­schaftskämpfen eine Mannschaft heran, die keinen Gegner zu fürchten braucht. Besonders stabil ist die Verteidigung. Der Sturm geht allerdings beim

Wirtschaft.

Weitere Besserung im Erzbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen.

Nach Mitteilung des Berg- und Hütten­männischen Vereins zu Wetzlar haben Belegschaft, Förderung und Absatz im Erzbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen sich auch im Mai weiter aufwärts entwickelt. Die Belegschaft betrug Ende Mai 2434 Mann gegen 1913 im April, die Förderung 49 262 (44 193) Tonnen und der Absatz 54 714 (54 273) Tonnen. Die Belegschaftshöhe hat damit den Stand vom Jahre 1931 erreicht, Förde­rung und Absatz den Stand vom August 1930. Gegenüber der entsprechenden Vorjahrszeit ergibt sich für die letzten sechs Monate eine Steigerung der Förderung um 139 v. H. und eine Steigerung des Absatzes um 138 v. H. Die entsprechenden Stei­gerungszahlen für das benachbarte Siegerland sind 144 bzw. 94 v. H. Gegenüber den Höchstzahlen von 1927 ist im Lahn-Dill-Bergbau nunmehr wieder eine 50prozentige Ausnutzung erreicht. Infolge der weiter gestiegenen Rohstahl- und Roh­eisen-Erzeugung ist auch für Juni mit weiter stei­gender Entwicklung zu rechnen..

*

Daimler-Benz A G., Stuttgart. Die Gesellschaft veröffentlicht jetzt ihre Abschlüsse für 1932 und 1933. Obwohl 1932 ein Jahr des Tief­standes in Erzeugung und Absatz von Personen- und Lastwagen war, konnte die Gesellschaft durch die erfolgreiche Einführung ihrer Personenwagen mit Schwingachsen und der Diesel-Lastwagen wei-

Torschießen recht sparsam vor, aber richtet es doch immerhin meist so ein, daß es zum Sieg reicht. Vor allem ist er außerordentlicher Leistungen fähig. Vik­toria Berlin wird nur eine Außenseiterchcmoe ein­zuräumen sein. Schon bei der Ermittlung der Gau- gruppen-Meister trat die schwache Leistung der Ber­liner zutage. Ihre überzeugenden Siege sprachen nur für das niedere Spielniveau im Osten.

Und in Mannheim: Süddeulschland Paris.

Einen repräsentativen Kampf erlebt Mannheim in der Begegnung Süddeutschland Paris, einem Rückspiel zum Pariser Treffen 1932. Der süddeutsche Verband hatte in den letzten Jahren seines Be­stehens die Sportkameradschaft mit Frankreich be­sonders gepflegt und dabei meist eine glückliche Hand in der Zusammenstellung der Spieler ver­raten. Die für Mannheim nominierte Elf hat das Zeug in sich, die Gewinnserie fortzusetzen. Um so mehr, als die Pariser nicht den besten französischen Fußball spielen.

Kurze Sportnotizen.

Zum ersten Male wird der Deutsche Schwer­athletik-Verband im Rahmen der Deutschen Kampf­spiele eine deutsche Meisterschaft im Freistilringen austragen.

Das Rhönturnfest, auch eines der belieb­ten Bergfeste der DT., wird am 15. Juli zum 27. Male auf der Wasserkuppe ausgetragen.

Mit einem Ueberschuß van 1,5 Millionen Lire haben die in Italien veranstalteten Spiele um die Fußball-Weltmeisterschaft abgeschlossen.

Der Kampf Schmeling Neusel wird nun bestimmt Ende August in Hamburg stattfinden. Die beiden Boxer haben bereits einen Kampfvertrag unterzeichnet.

Daimler-Benz werden sich mit ihren neuen Rennwagen auch an den großen Auslandsereignis­sen im Automobilsport beteiligen. Neben der be­reits bekannten Teilnahme am Großen Preis von Frankreich hat die Untertürkheimer Firma nun auch ihre Wagen für den Großen Preis der Schweiz am 26. August gemeldet.

43000 Mark an Preisen stehen jetzt für den Großen Preis von Deutschland für Rennwagen zur Verfügung.

tere Fortschritte erzielen. Der große Umschwung des Jahres 1933 hat auch für die Firma einen grundsätzlichen Wandel zum besseren gebracht. Die Belegschaft (Ende 1933 rund 14 000) hat sich in­zwischen auf rund 20 000 erhöht, die aefamten Neu­einstellungen seit 1. Januar 1933 belaufen sich da­mit auf rund 1 10 0 0. Während das Jahr nach 3,59 Millionen laufenden und 3,17 Millionen Sonderabschreibungen noch mit einem Verlust von 4 954 797 Mark abschließt, ergab das Jahr 1933 nach 4,655 Millionen Abschreibungen (einschließlich 1,22 Sonderabschreibungen) einen Ueberschuß von 2 470 474 Mark. Das Geschäft hat sich im laufenden Jahre befriedigend weiter entwickelt. Der vor­liegende Auftragsbestand sichert der Gesellschaft aus­reichende Beschäftigung für die nächsten Monate.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. Juni. Im Hinblick auf die zu erwartenden Erklärungen Dr. Schachts über ein Transfer-Moratorium herrschte zu Beginn

der heutigen Börse seitens der Kulisse Zurück­haltung. Da auch von der Kundschaft nur in kleinem Umfange Aufträge vorlagen, nahm die Umsatztätig­keit kein lebhafteres Ausmaß an. Indessen setzte die Börse ihre Befestigung auf den meisten Markt­gebieten fort, wobei sich Durchschnittsgewinne von 0,50 bis 1 v. H. gegen die schon festere Abendbörse ergaben. Die Reise des Führers nach Venedig und der Aufenthalt Dr. Goebbels' in Warschau machten I im Hinblick auf eine weitere Entspannung der I außenpolitischen Lage einen guten Eindruck, wäh°

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Berlin

$ranffurt a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Schlußk.

börse

13-6.

14-6.

13-6. 14.6

Datum

14.6-

13.6-

78,25

77

92

91,5

90,5

90,5

147

o

94

93,75

90,25

90,5

61,5

Banknoten.

Berlin, 14.Juni

94

0

7,7

24

01

Grttzaer

8

angeführten Ziffern geben öle Hohe Oer zuletzt delchiosienen Dividende an Reichsvankdiskont 4 v H. Lombardzinsfuß 5 v. H.

48,75

64,75

96,9

99,7

90,75

99,7

90,65

7,13

8,75

0 0

Schluß- hirt

65,04

81,27

34,18

93,9

23

94

99,9

94,4

23

94

100

0

0

0

Mainkrastwerke Höchst a.SU.. 4

Süddeutsch« ßiidcr t\

0 o

o

0

10

0

0

7

9 ü

0

0

0

0

50,25

248

146

203

68,5

40,75

84,75

63

71,5

49,5

46,75

63,5

71,5

50

47

Schluß- turs

o

o

12

Schluß!. Abend« börse

21

187,5

181

138,75

43,25

15

119,5

122

156

48

64,65

146,5

205

68,5

40,13

87

110,75

63,4

70,25

49,5

47,5

131,5

48,75

64,75

65

20,65 188 185 140

20,5

188

184,75

141

145 I

67,4

40,75 I

85 I

Schluß. Minag- börse

4% desgl. Serie II

6% Ruinön. veretnh. Rente v. 1903 4HA»Rumän.vereinh.Renrev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente ..

8%% 2btfltolter ....

77

99,9 49,75 248,25

97,75

42,9

15

119,25 121,5 158,5

.Brie,

2,48

58,67 56,54 12,66 16,52

169,99 21,59 63,66

Goldschmidt ....

RülgerSwerke ... Meiallgesellschaft

| - 23,5 s

72 72 -

180 I 178,51 181 |

g. <t>. Farben-Iudustrie

Scheide anstatt

50,5

240,5

97,75

43,5

14,9

122

123,5

160

Berliner Handelsgesellschaft ...

Commerz und Privat-Bank .

Deutsche Bant und DtSconto-

Gesellschaft...............

Dresdner Ban!

Reichsbauk ......

Schultheis Patzenhoser 0

Aku <Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bembcrg ..... 0

78,5

99,9

50,5

237

97,13

43,5

14,65

122,4

124,9

160

1,2

8,1

7,45

7,6

8,9

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. !R.

Mansfeld« Bergbau .. Kotswerte Phönix Bergbau Rheinische Braunlohleu Rheinstahl

Bereinigte Stahlwerke.

Olavi Minen

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth

Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer EaS .......

Daimler Motoren ... Deutsche Linoleum ... Orenstein L Koppel .. Leonhard Tietz ......

Tbade ..............

Äcru m ularoren-yabrü Lonri-Gummi.......

vamdurg-Amertka-Pakei . o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschifs..........o

Norddeutscher Lloyd 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

65,30

81,K

34,32

68,25

40,4

88

O| 61,5 1 61 I 61,9 1

0 106,5 107,25 -

0 126,25 I - -

4% Oesterreichische Goldrente. .

4,20% Oesterreichische SUberreutr 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische StaatSreute v. 1910 4/,% deSgt. von 1913 ........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

108,13 !

63,25

70,5 I

49,5 I

46 !

131,75 I

48,5 !

64,75

65

20,13 I

188

182

138,75 I

% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 6y*% Doung-Anlelhe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten .............

DeSgl. ohne Auülos.-Rechte......

4% ehem.8% Hess. Bolküstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ...........

6% Hess. Laudesbank Darmstadt Gold R. 12. .........

6¥i% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Ltaui

vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Cammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

t% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bant Goldpfe. 16 unkündbar bis 1986

* %% ehem. 4y,% Franks. Hyp^ Bank-Ltqu^Psandbriefe .....

ehem. 4V,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse

< % ehem. 8% Pr. Landespsand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19

% ehem. 7% Pr. Landespsand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10 tzteuergutsch. Verrechnungskurs

. 01

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1Vt\

«US-

Philipp Holzmann Zementwerk Heidelberg, Zementwerk Karlstadt...

Buderus ......

Deutsche «rdbl Gelsenkirchener Harpener..................

Voesch EisenKöln-Neuesten .. Ase Bergbau ...........

Ilse Bergbau Genüsse ....... Klöcknerwerke ...............

Mannesman n-Rbbeen .......

Geld

2,46

58,43

56,32

12,60

16,46

169,31

21,51

63,40

Amerikanische Noteu

Belgische Noten....... .......

Dänische Noten

Englische Noten ...........

Französische Notea

Holländische Noten .....-

Italienische Noten................

Norwegische Noten ------

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Notea...............

Schwedische Noten

Schweizei Noten.

Spanische Note» ...........

Ungarische Noir»

Datum | 13-6 I 14-6-

fl.8.«.......................

Betula..................... o

Elettr. LieferungSgesellschafi. .. 8

Licht und Kraft . g

Felten & Guilleaume . . 0

GeseUsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Glettrijitäi ........ 5

Schuckert S Co.............. 5

Sternen» 8 Halske..... 7

LahweverSLo............. 10

Schluß. SS'- (ur* börse

Die hinter Den Papieren

Franksuri a. JJ1

Berlin

Schluß- kurs

Echlußk. Abend- börse

Schluß- kur-

Schlußk. Mittag, börse

Datum

13 6

146

13.6-

14.6.

13-Juni

14-Juni

Amtliche ^lotierung

Amtliche Notierung

Meld

Brie-

Geld

Brie

Buenos Aires

0,610

0,614

0,613

0,617

Brüssel ....

58,55

58,67

58,59

58,71

Rio de Jan.

0,159

0,161

0,159

0,161

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,34

56,46

56,47

56,59

Danzig.....

81,60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,615

12,645

12,645

12,675

Helfingfors..

Paris ......

5,594

5,606

5,589

5,601

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,61

21,65

21,63

21,67

Japan ......

0,751

0,753

0,751

0,753

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo..... ;

63,44

63,56

63,57

63,69

Wien.......

47,95

48,05

47,95

48,05

Lissabon....

11,49

11,51

11,52

11,54

Stockholm...

65,08

65,22

65,20

65,34

Schweiz ....

81,38

81,54

81,45

81,61

Spanien....

34,29

34,35

34,32

34,38

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

Neuyork...

2,507

2,513

2,507

2,513

96,4

96,25

99,5

99,6

90,75

90,65

94

94,4

22,975

22,95

92,5

92

90,75

90,75

89

88,75

95,5

95,5

94

94

90,25

90,25

90,25

90,25

89

88,5

90

90

94

94

94

94

99,9

100

1,1

1,2

8,13

7,7

7,5

7,1 5

7,65

7,4

8,75

8,75

7,75

7,6

8

7,75

8

8,25

4,5

4,25

4,25

7

7

3,95

3,95

3,85

35,5

35,5

35,25

35,65

28,25

28

27,9

28^51

26,5

34,9

34,25

34,4

34,13

64,5

60,5

64,25

60,5

87,5

88

88

52,25

52,75

52,25

52,5

59,13

59,75

59,13

59,75

64,5

64,5

64,5

64,5

154

155

154,5

155

25

25

24,75

24,75

136,5

136,5

136,13

136,25

83

85

85

86,5

108,5

110,5

108,5

110,75

63,75

64,9

62,9

64

104,25

104,75

103,65

105,13

100,75

98,5

100,75

98,5

92,5

93,25

92,75

93,5

143

144,5

142,5

145

120

119,65

122

77

77

76,65

I 76,75

118

123

121

i 123,5

63,75

64,4

63,25

' 64,5

103

j 107,65

103,75

| 108,25

-

75,5

| 76

159

158,5

159,5

159

125

. 125,75

124,4

124

71,5

71,65

71

71,65

68

1 68,25

67,65

1 68,9