erreichte wiederum Atzbach vor Kinzenbach, Wiß- mor iiinb Dutenhofen.
Während Atzbach am R e ck seine Leistungen wieder steigerte, ' verloren Kinzenbach und Wißmar weiter Terrain; auch Dutenhofen holte hier weiter cnlf, Die Freiübungen zeigten relativ die gleichen Leistungen der Geräte und sahen wiederum Ätzbach an der Spitze.
Die
Einzelergebniffe:
Punkte
Pfevb
Barren
Reck
Freiübg. Ges.
1. Atzbach
145
142
147
51 485
2. Kinzenbach
138
138
134
47 457
3. Wißmar
137
135
130
43 445
4. Dutenhofen
119
126
129
42 416
Als beste Einzelturner erwiesen sich an den Geräten: Hch. Weller (Atzbach) mit 80 P., Muskat (Atzbach) mit 77 P., Rich. B e p l e r (Kinzenbach) und Karl S p e i e r (Wißmar) mit je 71 Punkten.
Die Leistungen zeigten bei Atzbach eine auffallend gleichmäßige Linie. Keiner der Turner kam unter 20 Punkte.Hinsichtlich der Wettkampferfahrung war
Willst 0u kämpfen?
Komm noch heute zur
AS.-Volkswohlfahrt!
Atzbach seinen Gegnern überlegen. Kinzenbachs und Wißmars Mannschaften waren gleichfalls recht gleichmäßig. Beide kämpften recht tapfer und bewiesen gegen früher eine weitere Aufwärtsentwicklung. Dutenhofen trat nach längerer Zeit erstmals wieder zu einem Mannschaftskampf an. Der Mannschaft fehlt noch.die nötige Erfahrung.
Das Kampfgericht (Rinn, Heuchelheim, Leib, Krofdorf, Schubert, Wetzlar) waltete sicher seines Amtes.
Die zum Schluß folgende
Siegerverkündigung
nahm Oberturnwart Schüler (Wetzlar) mit einer Ansprache vor, in der er die Leistungen der Mannschaften umriß und zum Besuch der bevorstehenden Bezirks- und Kreisturnfeste aufforderte.
Handball im Gau XII der OT.
Lang-Göns I — Ruttershausen I 10:2 (7:2).
In dem ersten Aufstiegspiel der 2. Kreisklasse standen sich am Sonntag obige Mannschaften in Lang-Göns gegenüber. Es war die erste Begegnung beider Mannschaften, so daß der Ausgang des Spieles nicht vorauszusagen war. Beide Mannschaften drückten sofort stark auf das Tempo und nach kurzer Spieldauer konnten die Platzbesitzer den Führungstreffer und ein. zweites Tor erzielen. Aber der schnelle Sturm der Gäste setzte sich auch seinerseits durch und verkürzte auf 2:1. Man sah nun bei verteiltem Feldspiel einen spannenden Kckmpf, bei dem sich allmählich eine Ueberlegenheit der Einheimischen ergab, die bis zur Pause das Resultat auf 7:2 stellen konnten. Rach der Pause wird das Spiel ausgeglichener, doch scheitern alle Angriffe des flinken Gästesturmes an der sicheren Arbeit der gegnerischen Hintermannschaft.
Billard: Sommer schlägtLütgehetmann
Die Billard-Schaupartie auf 400 Punkte, großes Matsch Billard 2 Ball Cadre zwischen dem Amateur Lütgehetmann - Frankfurt und Billardmeister Sommer- Gießen sand gestern abend im Cafe Amend statt. Die beiden Spieler zeigten sehr gute Leistungen. Es wurden 4 Serien über 50 Bälle /gespielt, bei der Höchstserie von 63. Sieger wurde Billardmeister Sommer mit 400 gegen 291 Bälle bei einem Durchschnitt von 16,666. Die zahlreichen Zuschauer verfolgten das schöne Spiel mit allem Interesse. Der dem Sieger gespendete Beifall brachte die Befriedigung des Publikums für die gebotenen Leistungen zum Ausdruck.
Sportverein „Adler" Hausen.
hausen I — Spv. Vetzberg I 9:3 (2:2).
Die junge Mannschaft von Hausen bewies auch in diesem Spiel, daß sie sehr an Spielstärke gewonnen hat. Rach den Siegen über 1900 Gießen III, Bieber und Grüningen, wurde auch Vetzberg mit 9:3 bezwungen. Trotz schlechter Bodenverhältnisse zeigten beide Mannschaften ein flottes Spiel. Gleich zu^Bedinn des Spieles ging Vetzberg in Führung, aber die Platzmannschaft errang durch zwei prächtige Tore den Ausgleich und die Führung. Durch einen Eckball gelang Vetzberg noch vor der Pause der Ausgleich.
Rach Halbzeit kommen die Adlerträger immer mehr in Fahrt, und es gelang ihnen in schneidigem Spiel, den Gästen noch siebenmal das Nachsehen zu geben, während diese nur noch zu einem Erfolg kommen konnten.
II. Olympia-Prüfungsschwimmen im Gau XII zu Marburg.
Der Gau XII im Deutschen Schwimmverband veranstaltet am 25. März 1934 in Marburg ein II. Olympia-Prüfungsschwimmen. Auch dieser zweite amtliche sportliche Wettbewerb des Gaues XII soll in machtvoller Kundgebung die Bedeutung des schönen Schwimmsportes beweisen. Durch gemeinsame angestrengte Arbeit soll erneut bewie-sen werden, daß im Deutschen Schwimmverband der Wille zur Zusammenarbeit vorhanden ist und gepflegt wird. Auch soll der Oeffentlichkeit bewiesen werden, daß die Schwimmer ein Herz und eine Seele sind. Jeder Verein hat die Verpflichtung, diese bevorstehende Gemeinschaftsveranstaltung stark zu beschicken.
Kurze Sportnotizen.
Sieger des vierten Tagesabschnittes des Berliner Sechstagerennens wurde die neue Mannschaft Siegel-Funda vor den Gebrüdern fr rfel, van Nevele-Slaats und Rausch-Lohmann. Am Mittwochnachmittag nach 114 Stunden führten ir Gesamtstand Rausch-Lohmann mit fünf Runden Vorsprung vor Zims-Jppen und van Nevele-Slaats.
*
4,36 m im Stabhochsprung erreichte der junge amerikanische Student Bud Deacon bei einem Hallensportfest in Neuyork. Mac Cluskey lief in 14 :48,4 Minuten einen neuen amerikanischen Hal- lunreforb über 5000 m heraus.
Wirtschaft.
Oer Einkaufspreis der Mühlen für inländischen Koggen und inländischen
Weizen.
Die Maßnahmen, die die Reichsregierung Anfang März zur Entlastung und Festigung des Weizenmarktes getroffen hat, erfahren eine wichtige Ergänzung durch die soeben vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft erlassene „Verordnung über den Einkaufspreis der Mühlen für inländischen Roggen und inländischen Weizen", welche die bisherige Festpreisregelung weiter ausbaut. Danach besteht nunmehr nicht nur für die Umfatzstufe vom Erzeuger zum ersten Abnehmer ein gesetzlich festgesetzter Preis, vielmehr sind in Zukunft auch die Mühlen verpflichtet, für das von ihnen erworbene Brotgetreide unter allen Umständen einen bestimmten Preis zu zahlen. Dieser muß, wenn die Mühle von einer Genossenschaft ober vom Hanbel kauft, bem Festpreis entsprechen, ber für bas Preisgebiet gilt, in bem bie Mühle liegt, zuzüglich eines Ausgleichsbetrages. In diesem Falle beträgt ber Ausgleichsbetrag 6 Mark für bie Tonne, wovon in ber Regel 4 Mark dem Verkäufer verbleiben und 2 Mark an die Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse (Rfg) abzuführen sind. Diese Regelung gewährleistet Den Genossenschaften und dem Handel einen sicheren Ersatz für ihre Frachtauslagen und sonstigen Unkosten.
Die Verordnung schränkt ferner für die Mühlen die Möglichkeit, unmittelbar vom Erzeuger Brotgetreide zu kaufen, erheblich ein, um die Absatzmöglichkeiten für die zweite Hand zu erweitern und damit in den Getreidemarkt eine noch bessere Ordnung hineinzubringen. Künftig dürfen ohne weiteres nur noch Mühlen mit einer Tagesleistungsfähigkeit bis zu 10 Tonnen unmittelbar vom Erzeuger kaufen, während Mühlen mit einer Tagesleistungsfähigkeit bis zu 20 Tonnen hierzu einer besonderen Erlaubnis des Landesbauernführers bedürfen. Mühlen mit einer größeren Leistungsfähigkeit kann der Landesbauernführer die Genehmigung nur mit Zustimmung des Reichsbauernführers erteilen und nur dann, wenn besondere wirtschaftliche Voraussetzungen vorliegen.
Um bie Beachtung ber neuen Bestimmungen zu sichern, wirb für bie Mühlen eine Buchführungspflicht vorgeschrieben. Für Verstöße gegen bie Ver- orbnung sind hohe Strafen und daneben bie Untersagung bes Betriebes angebroht. Die Verorbnung tritt am 1. April 1934 in Kraft.
*
* D i e Frankfurter Börse vor den Dfterfeiertagen geschlossen. Die Frankfurter Börse bleibt am Gründonnerstagabenb, 29. März, und am Ostersamstag, 31. März, geschlossen.
* Der Eisen st einbergbau an. Lahn- Dill und in Oberhessen. Im Eisensteinbergbau an Lahn-Dill und in Oberhessen sind Belegschaft, Förderung und Absatz gleichmäßig weiter gestiegen. Die Belegschaft beträgt 1701 Mann gegen 1621 Mann im Januar und 793 Mann im Februar 1933. Förderung und Absatz sind um ein Geringes gegen Jgnuar zurückgeblieben, was aber durch die geringere Zahl der Arbeitstage hinreichend erklärt ist. Die Förderung betrug 39 399 Tonnen gegen 40 320 Tonnen im Januar und 16 298 Tonnen im Februar 1933. Der Absatz im Februar belief sich auf 42 754 Tonnen (45 837 bzw. 19 219 Tonnen). Die Vorräte betrüge^ Ende Februar noch 176 000 Tonnen gegen 205 000 Tonnen Ende Februar 1933.
Frankfurter Börse.
Mtlagsbörfe: im verlaufe abgeschwächl.
Frankfurt a. M., 14. März. Im Anschluß an an die feste und lebhafte Abendbörse setzte auch der heutige Mittagsverkehr mit einer festen Grundhaltung ein, wobei bie Ausführungen bes Reichs- banfpräfibenten Dr. Schacht vor ber babischen Wirtschaft und die Rede von Reichswirtschaftsmini- fter Dr. Schmitt über den Neuaufbau ber Wirtschaft stimulierten. Daneben erhielt sich bas Kauf-
interesse von Kunbschaft unb Kulisse für Spezialpapiere, wovon auch auf bie meisten übrigen Marktgebiete eine feste Tendenz ausstrahlte.
Das Geschäft war im ganzen ziemlich lebhaft unb bie Kurse trotz einer gewissen Unregelmäßigkeit übermiegenb fester, jeboch würben bie höheren Vorbörsentaxen nicht immer wieber erreicht. Lebhaft und fest lagen vor allem wieder am Aktienmarkt IG. Farbenindustrie 141,65 bis 141,75 (plus 0,75 v. H.), ferner am Elektromarkt Siemens, Schuckert, Gesfürel und Bekula, die ebenfalls um 0,50 bis 1 v. H. anzogen, während Bergwerksaktien etwas uneinheitliche Kursbildung verzeichneten, wobei aber gleichfalls Kursgewinne im vorgenannten Ausmaße überwiegend waren. Nur Stahlverein (— 0,25 v. H.) unb Kali Westeregeln (— 2,50 v. H.) lagen niebriger. Von ben Nebenmärkten waren Schiffahrtswerte weiter beachtet unb bis 0,75 v. H. fester, anbererfeits Kunstfeibeaktien bis 0,65 v. H., Westbeutfche Kaufhof (vorm. L. Tietz) 0,75 v. H. unb Gebr. Junghans 0,25 v. H. leichter. Zellstoff- papiere blieben gut behauptet. Reichsbankanteile verloren 1,50 v. H. Nach ben ersten Notierungen ergab sich auf bie Baisse ber Autowerte — Daimler büßten 1,65 v. H., Ablerwerke Kleyer 1 v. H. ein — auf Glattstellungen allgemein ein leichter Rückgang, wenn auch bie zuversichtliche Stimmung kaum beeinträchtigt würbe. Immerhin bröckelten bie Kurse 0,25 bis 0,50 ab, Farben auf 140,50 v. H. ab.
Am Rentenmarkt eröffneten Neubefitz mit 22,60 um 10 Pf. fester, um bann auf 22,40 o. H. zu weichen, wobei bas Geschäft sehr lebhaft war. Alt- besitzanleihe blieben knapp, späte Reichsschulbbuch- forberungen unb Stahlverein-Bonbs gut gehalten. Von fremben Werten lagen insbesondere Ungarn weiter fest, baneben waren auch Rumänen, Mace- bonier unb österreichische Anleihen beachtet. Umgetauschte Dollar-Bonbs lagen uneinheitlich, aber im ganzen wenig oeränbert.
In ber zweiten Börsenstunbe setzte sich, ausgehend vom Automobilmarkt eine Abschwächung durch. Daimler Motoren verloren weitere 2 v. H. Auch IG. Farben gaben um 1,25 v. H. auf 139,75 v. H., Schuckert um 1 v. H., Phönix um 0,65 v. H., Bem- berg 0,50 v. H. und AEG. insgesamt 1 v. H. nach. Die übrigen Aktien lagen bis 0,50 v. H. niedriger. Die Umsatztätigkeit schrumpfte merklich zusammen. Von später notierten Werten gaben Lechwerke Augsburg 1,40 v. H. nach.
Äm Rentenmarkt waren Altbesitz unb späte Schulbbücher (94,25 v. H.) unoeränbert, währenb Neubesitzanleihe burch stärkeres Angebot nochmals um 0,40 v. H. auf 22 v. H. gebrückt würben. Behauptete Notierungen zeigten Staats-, Länber- unb Stadtanleihen bei kleinem Geschäft. Goldpfandbriefe und auch Kommunal-Obligationen waren durchweg gut gehalten, während Liquidationspfandbriefe Schwankungen bis zu 0,25 v. H. aufwiesen. — Tagesgelb unoeränbert bei 3,50 v. H.
Im weiteren Verlaufe konnte bas Geschäft vor- übergehenb wieber anziehen unb Daimler sowie Farbenindustrie waren um je 0,25 v. H. höher, um aber gegen Schluß ber Börse erneut zurückzugehen. Auf den übrigen Marktgebieten blieb das Geschäft außerordentlich still unb gegenüber ben Anfangskursen waren meist Abschwächungen bis zu 1,50 v. H. festzustellen, so u. a. bei Reichsbank, Siemens, Klöckner, Mannesmann, Bank für Brauindustrie unb Aschaffenburger Zellstoff. Neubefitz erholten sich zunächst auf 22,25, schlossen aber wieber mit 22,05 v. H. Nachbörse: IG. Farben 140, Daimler 48,75, Neubesitz 22 v. H.
Abenbbörfe: erholt.
Die Abenbbörse zeigte nach ber Schwäche im heutigen Mittagsbörsenverkehr eine verhältnismäßig gute Erholung. Auf dem erniedrigten Kursstand lagen wieder beachtliche Kundschaftsaufträge vor, und da auch bie Kulisse wieber zu Rückkäufen schritt, nahm bas Geschäft ein recht lebhaftes Ausmaß an, wenngleich mieberum nur einige Spezialpapiere hiervon erfaßt würben.
So waren besonders Farbenindustrie, Mannesmann, Daimler Motoren, AEG., Siemens unb Zellstoff Walbhof lebhaft unb fest. Gegenüber ben
Berliner Schlußnotierungen ergaben sich durchschnittliche Gewinne von 0,50 bis 1 v. H., barüber hinaus waren Siemens unb Mannesmann sowie Zellstoff Walbhof bis zu 1,50 v. H. höher. Weiter etwas gebrückt waren anbererfeits noch Kunftfeide- aktien, wo Bemberg unb Aku je 1 v. H. verloren. Die Börse blieb auch im Verlaufe zuversichtlich gestimmt unb schloß im allgemeinen gut erholt.
Am Rentenmarkt waren die Umsätze weniger groß, nur Neubesitz wurde etwas lebhafter gehandelt unb konnte sich um 10 Pf. erholen, währenb bie übrigen Werte gut behauptet blieben. Am Auslanbsrenten- markt lagen ungarische Anleihen nach ben letzt- tägigen Steigerungen etwas niebriger. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 21,95 bis 22, Altbesitzanleihe 96,13, 6 v. H. Stahlverein-Bonbs 76, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,50, 4,50 v. H. Ungar. Staatsrente von 1914 7,40, bo. von 1910 7,30, 4 v. H. Einheitsrumänen 4,60, Reichsbank 161,13, Gelsenkirchen 69, Harpener 94,50, Mannesmann 71,25 bis 72,25 bis 72,13, Rheinstahl 94, Stahl- nerein 46,40, Aku 63, Bemberg 59,75, AEG. 32 bis 31,75 bis 32, Bekula 133,75, Daimler 48,25 bis 48,75 bis 48,50 bis 49, IG. Farben 140,25 bis 140,50, Holzmann 77, Rütgerswerke 58,75, Schuckert 106,50, Siemens 148, Zellstoff Walbhof 54 bis 54,25, Nordb. Lloyd 35,75. Nachbörse: IG. Farben 140,75 bis 141, AEG. 32, Daimler 49, Neubesitzanleihe 22.
Frankfurter (HetreiDebörse.
Frankfurt a. M., 14. März. Der heutige Ge- treibegroßmartt hatte nur schwachen Besuch unb baher auch verminderte Geschäftstätigkeit zu verzeichnen. Im allgemeinen ergaben sich im Vergleich zum Montagsmarkt keine nennenswerten Preis- änberungen unb die Haltung konnte man als stetig bezeichnen. Das Angebot ber Landwirtschaft wirb infolge ber Inanspruchnahme burch bie jetzt stärker einsetzenben Feldarbeiten geringer, andererseits bleibt aber die Aufnahmelust der Mühlen im Hinblick auf das immer noch unbefriedigende Mehl- gefchäft sehr klein. Hafer lag wesentlich stiller als seither, das Angebot hielt sich aber weiter in Grenzen, bagegen ist aber das Exportgeschäft fast zum Sillstand gekommen. Die Notiz wurde um 2,50 Mk. per Tonne zurückgenommen. Gerste hat weiterhin nur kleinstes Geschäft zu verzeichnen. Kraftfutter- mittel lagen ruhig aber stetig bei ziemlich unnachgiebigen Forderungen. Lediglich Treber unb Palmkuchen waren etwas ermäßigt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo in Mark): Weizen 197, Roggen 172,50 bis 173, Braugerste 175 bis 117,50, Hafer 157,50 bis 160, Weizenmehl, Spez. 0 mit Austauschweizen 29,40 bis 29,95, das- selbe ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0- bis 60- prozentig, 23,25 bis 24, dasselbe, südd., Spez. 0 24, Weizenkleie 10,15, Weizenfuttermehl 11 bis 11,25, Roggenkleie 10,50 bis 10,60, Sojaschrot 15,45, Palmkuchen 14,85 bis 15, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,25, Treber 15,15, Trockenschnitzel 9,60 bis 9,70, Heu, südd., 6 bis 6,40, Weizen- unb Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 1,90 bis 2. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. März. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 42 Rinder, 1072 Kälber, 204 Schafe, 786 Schweine. Es kosteten: Kälber 25 bis 45 Mark, Hämmel 28 bis 35, Schafe 22 bis 31, Schweine 36 bis 46 Mark. — Marktverlauf: Kälber und Schweine ruhig, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
Schweincmarkt in Schotten.
oo Schotten, 14. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt standen 339 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel bis zu 16 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 17 bis 20, 10 bis 13 Wochen alte Ferkel 21 bis 28 Mark. Das Handelsgeschäft verlief flott. Es verblieb geringer Ueberftanb.
Schweinemarkt in Homberg.
=er. Homberg, 14. März. Der heute hier ab- gehaltene Schweine - unb Rindviehmarkt war mit 324 Ferkeln, 4 Kühen unb 2 Färsen beschickt. Man zahlte für sechs bis acht Wochen alte Ferkel 17 bis 23 Mark, für acht bis zehn Wochen alte 20 bis 25 Mark und für zehn bis zwölf Wochen alte Ferkel 22 bis 27 Mark. Der Schweinehandel ging flott, so daß nur geringer Ueberftanb verblieb.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 14.März. Allgäuer Molkereibutter, 1. Qualität, 125 Mark (letzte Notiz 125), Allgäuer Molkereibutter, 2. Qualität, 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86), Rahmeinkauf bei 42,5 Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 123 (123), Allgäuer Weichkäse mit 20 v. H. Fettgehalt, grüne Ware (Richtpreis bes Milchwirtschaftsverbandes Allgäu) 23 bis 26 (letzte Woche unnotiert), Allgäuer Emmenthaler mit 45 v. H. Fettgehalt, 1. Sorte 70 bis 72 (70 bis 72), 2. Sorte 65 bis 67 (65 bis 67). Marktlage ruhig. Die Preise finb Erzeugerpreise ab Lokal ober ab Station bes Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt velch loffenen
Dividende an. — Relchsbankdlskont 4 v. H.. Lombarbzinsfuß 5 v. H.
$ranfrun a. in.
Schlußkurs
Schluß» Abend- börfe
Berlin
Schluß- hire
Echlußk. Minag- börse
Frantmri a. Dl.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Echlußk. Dllttag» börse
Oatum
13-3- |
14-3-
13-3. |
14-3.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
96,5
96,9
97,25
97,25
6% ehe m.7% Dl.Reichsanl.v.1929
100
100,1
100,13
100,2
&Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..
94,13
94,13
94,13
94,13
Deutsche Änl.-Ablüi.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .......
96,4
96,13
96,25
96,13
Desgl. ohne Auölos.-Rechle......
22,5
22
22,35
21,9
6% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929 (tüdjafjlb. 102%) ............
95,25
95s
95,13
94,5
6% Hess. Landeübanl Darmstadt
Gold R. 12................
92,75
92,75
92,75
_
6y2% Hess. LandeS-Hyvotheken- bank Darmstadt Lioui......
91,5
91,25
—
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auülos.-Rechten .......
94,25
94,25
—
—
Deutsche Komm. Sarnmelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos..Rechten
94,75
94,25
94,85
94,9
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
93
93
—
—
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
93
93
—
—
5'/t% ehern. 4%% Franks. Hhp.- Bank.Liqu.'Psandbriese......
91,9
91,4
—
—
6M% ehern iy2% Rheinische Hyp.-Bank. Liau.-Goldpse.
92,75
92,65
—
—
6% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriese R. 19
94
94
94
94
6% ehern. 7% Pr. LandeSpsand- briefanfialt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Gteuerautsch BerrechnunaskurS
97,13
97,13
97,13
97,13
4% Vesteseichlsche Gotdrente
19,25
19,5
—
—
4,20% Oefierreichische Silberrente
1,45
1,45
' 1,5
1,5
4% Ungarische Goidrente .......
7,95
8,6
7,9
8,55
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
7,05
7,3
6,95
7,5
7,5
desal. von 1913 .........
7,4
7,75
7,75
6% äbgeft. Goldmexikaner von 99
9
9
9
8,9
4% Türkische Zollanleihe von 1911
6,65
6,65
—-
—
4% Türkijche Bagdadbahn-Anlethc
Serie 1.....................
6,7
6,7
_
_
Frankfurt a.Dl.
Berlin
Schlußkurs
Echlußi. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Miltagbörse
Datum
13-3.
14.3.
13.3.
14-3,
4% desgl. Serie 11 ...........
6,7
6,7
—
—
5% Rumän. vercinh. Rente v. 1903
5,3
5,3
5,4
5,4
4Z4"/oRumän.vereinh.Rentev.l913
7,8
7,8
8
8
4% Rumänische vercinh. Rente
4,35
4,6
4,4
4,75
2 V4% Anatolier ......
31,25
31,65
31
31,75
vamvurg-Amerika-Paket .....
0
31
31
31,25
30,9
Homburg-Südam. Dampfschiff.
0
30
31
Hansa-Dampfschifs..........
O
—
——
—
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
35,75
35,75
36
35,4
A.G. für Verkehrswesen Ml.
0
71,75
71,25
71,5
70.13
Berliner Handelsgesellschaft ...
4
92
92,25
91,0
91,5
Commerz, und Privat-Bank ...
Deutsche Bank und Docouto»
O
50
49,5
50
49,5
Gesellschaft............
0
62,75
62,5
62,75
62,5
Dresdner Ban! ...
0
66
65,25
66
65,25
Reichsbank ...............
12
163,5
161,13
163,75
161
A.E.G........
O
33
32
32,5
31,25
Bekula.........
O
134
133,75
134,25
133,65
Cleltt. LieserungSgesellschaft...
6
103,5
103
103
102,5
Ltcht und Kraft
6
106,25
107,25
106,5
106,75
Felten & Guilleaume.........
GeseUsch.f.Elektr.Unternehmuna
0
63
63,5
63,25
63,5
5
104
104,5
104,4
104,75
Nheinische Elektthitäl .......
5
97
96,5
96,9
——
Schuckert & (So. ..
5
106,5
106,5
106,5
106,5
Siemens 8 Halske.....
7
147
148
146,5
146,5
Lahmeyer LGo.............
10
121,9
122,4
—
Buderus ...........
O
80
79,5
80,5
79,75
Deutsche Srdö! ..............
4
112
111,5
111.75
111,75
Gelsenkirchener.............
O
69
69
69,5
68,65
Harpener ............ .
0
96,25
94,5
96
54.5
hoesch Eisen—Söln-Neuessen .
0
78,75
78
Ilse Bergbau ......
6
—
—
139,25
—
Alse Bergbau Genüsse........
6
119,5
119,5
118,75
119,75
Klöcknerwerke ......... .
O
69,75
68
69,5
68
KauuLSnraon^rübrra........
0
72,4
72,13
72,13
71
Datum
13-3.
14-3-
13-3.
14-3.
Mansselder Bergbau ..
37,75
38
75,5
75,5
KvkS werke..........
......0
—
—
94,4
93,9
Phönix Bergbau......
...... 0
55
54,25
54,9
54,25
Rheinische Braunkohlen
..... 10
203,75
203
204
204
Rheinstahl .......
......0
94
94
93,75
94,4
Bereinigte Stahlwerke.
......0
47,25
46,4
46,9
46,13
Otavi Minen
......0
15,5
14,5
15,5
14,65
Kaliwerke Ascher, leben.
......5
119,5
—
118,5
116
Kaliwerke Westeregeln .
......5
120
116,75
119.5
115,5
Kaliwerke Salzdeifurth
... 7%
153,5
152
154
151,75
I. 9. Farven-Industrie
.......7
141
140,5
140,5
139,9
.......9
184
63
.......0
59,75
58,75
59.13
Metallgesellschaft......
.......0
86,5
86
86,75
—
Phtlipp Holzmann ....
.......v
77,5
77
77,25
77,25
Zementwerk Heidelberg Lemenlwerk Karlstadt..
......0
.......0
94,5
Schultheis Payenyoser
......0
—
-
108,75
107,5
Aku (Allgemeine Kunstserde) .. O
65,5
63
66,5
64
Bemberg............
...... 0
62,65
59,75
62,25
60,5
fteDftoff Waldbos .....
....... 0
54,25
54,65
Zellstoff Aschaffenburg
.......0
45,25
44
45,9
44,5
Dessauer Gas .......
.......7
—
—
123,5
124
......o
52,65
49
52 5
Deutsche Linoleum ....
.......0
54
53,75
54,25
54
Lrenstein L Koppel ...
.......0
——
—
74,25
73,5
Leonhard Tietz .......
....... 0
23,75
22,4
23,9
22,2 E
Ibabe ...............
.......10
——
162,5
164
Acrumulatoren-Fabrik.
.......0
185,5
184
184,75
184,5
Lonti-Gummt
....... 0
156
156
155,5
155,5
Grltzner.............
.......0
28,5
28
28,75
28,5
Mainkraftwerke Höchst O.8JL... 4
78
77,75
Süddeutscher Zucker ..
173
172,25
176
174
Devisenmarkt Vertin — Frankfurt a. Zu.
13-März
14-März
Amtliche Notierung
6Vn | Brie
Amtliche Notierung
Geld | Brie
Heisings«».. Wien.......
Prag.......
BudapeP ... Sofia......
Holland .... L4lo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris ......
Schwei» .... Spanien.... Danzig.....
Japan ......
Rio de Jan. . Jugoslawien, ßiiiaboe ....
5,639 47,20 10,38
3,047 168,83
64,19 57,04
65,93 12,78 0,636 2,509
58,46 21,52
16,50 80,94 34,20 81,67 0,755 0,212 5,664
11,64
5,651
47,30 10,40
3,053
169,17 64,31
57,16 66,07
12,81 0,640 2,515 58,58 21,56
16,54
81,10 34,26
81,83 0,757 0,214
5,676
11,66
5,649 47,20 10,38
3,047 168,93
64,29 57,14
65,98
12,795 0,636 2,509 58,44
21,52
16,50
80,89 34,20 81,67 0,755
0,212 5,664 11,66
5,661 47,30
10,40
3,053 169,27
64,41 57,26
66,12
12,825 0,640 2,515 58,56 21,56 16,54 81,05 34,26 81,83 0,757 0,214 5,676
11,68
Banknoten.
Berlin, 14-März
Geld
Briet
Amerikanische Noten..............
2,462
2,482
öelgijche Noten..................
58 30
Dänische Noten .................
56,79
57,01
Englische Noten .................
12,735
12,795
Französische Noten...............
16,46
16,52
polländische Noten...............
168 41
Italienische Noten................
21,40
21,48
Norwegische Noten ..............
64,02
64.28
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänische Roten...............
Schwedische Noten ...............
Schweizer Noten.................
80,76
66,03 81.08
Spanische Note».................
34,06
34,20
Ungarische Note» ................


