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Der Führer als Ehrenpate.

LPD. D a r m st a d t, 14. März Der Führer übernahm mit dem 5. März 1934 die Ehren­patenschaft bei dem neunten Kinde des Maurers Anton Graf II. und seiner Ehefrau Susanne, geb. Schäfer, wohnhaft in Dreieichen- h a i n. Das Patenkind ist der jüngste Sproß einer bis in den Dreißigjährigen Krieg zurückzuverfolgen­den rheinischen Familie, die ursprünglich in Worms ansässig war, jedoch schon von 250 Jahren in das hessische Städtchen Hain in der Dreieich kam.

Die Beerdigung findet Samstag, den 17. März, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

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Samstag, 17. März.

7.10 Uhr: Frühkonzert. 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 10.10 bis 10.45: Schulfunk. 11.50: Sozialdjenst. 12: Mittagskonzert. 14.30: Fröhliches Wochenend. 15.10:

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Christine Luh, geb. Müller

In tiefer Trauer: Missionsarzt Dr. Wilhelm Kuhl und Kind Heinrich Martin Lina Schwöbei, geb. Pfaff Irmgard Schwöbei Familie Heinrich-Martin Kuhl

Gott hat es gefallen, unsere unvergeßliche

Gertrud Kuhl, geb. Schwöbei die treue Mutter ihres Kindes, durch plötzlichen Tod in der Ferne heimzurufen.

Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 3000, 4 zu je 2000, 2 zu je 1000, 34 zu je 500, 152 zu je 300 und 20 Tagesprämien zu je 1000 Mark.

Kreis Alsfeld.

ll. Merlau, 12. März. Bei der hier abgehal­tenen Holzversteigerung wurden je Raum­meter folgende Durchschnittspreise erzielt: Scheiter: Buche 6,95 Mark, Hainbuche 5,90, Eiche 4,90, Birke 4,___ Kiefer 5,20, Lärche 4,90; Knüppel: Buche

4,90,' Hainbuche 3,50, Eiche 3,40, Birke 3,, Kiefer 2,50, Lärche 3,10 (jeweils 1. Klasse); Buchenreisig 1. Kl. 2,, Buchenreiser 3. Kl. 1, Eichenreiser 3. Kl. 0,60 Mark. Die als Notstandsarbeit ge­nehmigte Verschleifung des Mühlgrun­des umfaßt 1300 Tagewerke. Die Arbeit wurde an den Unternehmer Otto Kühn (Flensungen) vergeben und wird von den Erwerbslosen der hie­sigen und verschiedener Nachbargemeinden aus-

Nach einem arbeitsreichen Leben verschied heute mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater

Georg Luh, Glasermeister

im 80. Lebensjahr.

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mannszug mit Sprechchören machte die Einwoh­nerschaft auf die Sammlung aufmerksam. In die darauf umhergehenden Spendelisten wurden ins­gesamt 113 Vierpfundbrote eingezeichnet. Die Spenden sollen am nächsten Samstag mittels Auto­beförderung hier abgeholt werden und am folgen­den Sonntag in Offenbach a. M. an bedürftige Volksgenossen zur Verteilung kommen. Die ver­kauften Winterhilfsplaketten am ver­gangenen Sonntag brachten eine Einnahme von 14,29 RM. An Schriften über Volksgesundheit wurden für 5,50 RM. verkauft. Zugunsten des Winterhilfswerks wurden von unserer Gemeinde 10 Raummeter Buchen-Scheit- und -Knüppelholz zur Verfügung gestellt, das im Verein mit dem von der Gemeinde Bellersheim gespendeten Holz auf dem hiesigen Bahnhof zur Verladung kommen soll.

* S t e i n h e i m, 15. März. Den Bemühungen der Gendarmerie und der Polizei ist es mit Hilfe eines Polizeihundes gelungen, den gestern gemel­deten, von einer Frau bei einer hiesigen Kauf­mannsfamilie verübten Diebstahl aufzuklä­ren. Der Name der Diebin konnte ermittelt und der entwendete Betrag von 100 Mark wieder bei­gebracht werden.

Kreis Scholten.

Laubach, 14. März. Am Samstagabend veranstalteten die Vereinigten Männer- gesanavereineEintracht" undHar­monie^ im überfüllten Saale desSolmser Ho­fes" einen volkstümlichen Heimatabend. Die Lei­tung lag in den bewährten Händen des bekannten oberhessischen Heimatdichters Georg Heß (Leih­gestern). Eine von ihm mitgebrachte Trachtengruppe aus der Marburger Gegend wartete mit echten Volkstänzen auf. Ein Gießener Sänger und Rezi­tator, sowie Chormeister Schreiner (Alten- Buseck) und die veranstaltenden Gesangvereine brachten einige Lieder und Chöre zu Gehör. Die Volkstümlichkeit dieses in allen Teilen wohlgelunge­nen Abends wurde dadurch äußerlich zum Ausdruck gebracht, daß alle Besucher dieser Veranstaltung nur Vereinsmitglieder und deren Angehörige in ihrer Arbeitskleidung erschienen waren. Die Mit­wirkenden wurden durch die Laubacher Musik­kapelle und Herrn Theo Bröckelmann (Klavier) unterstützt.

* Ruppertsburg, 14. März. Dieser Tage feierte Lehrer Debus von hier das Jubiläum des 25jährigen Schuldienstes. Die ganze Gemeinde brachte dem Jubilar ihre Dankbarkeit und Verbun­denheit damit zum Ausdruck, indem sie ihren treuen Lehrer durch eine schlichte aber eindrucksvolle Feier ehrte. Unter Führung des zweiten Lehrers (E u k e n) marschierte am Abend ein Fackelzug, an dem die Schuljugend, der Posaunenchor, der Gesangverein, der Schulvorstand, sowie noch viele Gemeindemit­glieder teilnahmen unter Vorantritt des schneidigen Spielmannszuges der Hitler-Jugend vor das Schul­haus. Man hörte zunächst einen Choral, gespielt vom Posaunenchor unter der Leitung von Lehrer Surfen. Sodann begrüßte Bürgermeister Lind den Jubilar und kennzeichnete die Verdienste des geschätzten Lehrers. Die Schulkinder brachten Ge­dichte und Lieder zum Vortrag. Auch der Gesang­verein, dessen Dirigent Lehrer Debus schon sehr lange ist, sang zwei Lieder. Ansprachen wurden noch gehalten von dem Präsidenten des Kriegervereins und dem Ortsgeistlichen Pfarrer Dr. Fritsch. Die Feier klang aus. mit je einem Vers des Deutsch­land- und des Horst-Wessel-Liedes. _____________

Itundfunkprogramm.

Freilag, 16. März.

7.10: Frühkonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert. Die romantische deutsche Oper. 14,40: Stunde der Frau: Deutsche Frauen in aller Welt. 16: Nachmittagskonzert. 17.30:Kämpfer für das Dritte Reich. Paul de Lagarde." Vortrag. 17.45.:. Rheinlieder. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Eng­lischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Stunde der Nation:Zum 1999mal Ekkehard- Spiele". 20.10:Mit 1002 Kilo-Her(t)z." Funkpot­pourri. 22.15: Du mußt wissen. 22.40: Zwischen­programm. 23: Vom Schicksal des deutschen Geistes: Von deutscher Bildhauerei um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Vortrag. 24 bis 1: Nacht­musik.

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oen regelmäßigen wöchentlichen Zusammenkünften im vergangenen Winter. Wieder konnten zahlreiche Besucher an den festlich weiß gedeckten Tischen Platz nehmen. Der Vorsitzende, Pfarrer Steiner (Hausen) wies in seiner Eröffnungsansprache dar­auf hin, daß die evangelischen Frauenhilfen stolz auf ihre Vergangenheit sein dürften, weil sie in einer Zeit, in der der Gedanke der Volksgemein­schaft nicht Allgemeingut des deutschen Volkes war, durch ihre Arbeit bereits Volksgemeinschaft ver­körperten. Sie haben mitgeholfen am Werden des Neuen. Der Abend verlief in buntem Wechsel schöner Darbietungen, die die Gedanken des Heute zu vertiefen suchten. Sie kamen zum Ausdruck in zwei kleinen Theaterstücken, in Deklamationen, in verschiedenen Gesängen. Besonders zu erwähnen ist die Singschar, die innerhalb der Frauenhilfe sich gebildet hat, um den Schlußabend durch Gesang au bereichern und bereits in der Kürze der Zeit schönes Können aufwies. Rasch gingen die Stunden des gemütlichen Zusammenseins dahin. Eine Samm­lung während des Abends für das Winterhilfswerk ergab die erfreuliche Summe von 18,44 Mark, so daß die Frauenhilfe mit einer anderen Gabe für diesen Zweck im letzten Winter nahezu 50 Mark für das Winterhilfswerk gespendet hat. Der ganze Abend war erfüllt von dem großen Gedanken: Kraft durch Freude und darf so lange in der Er­innerung der Teilnehmer fortleben.

Q] Li ch, 13. März. Am Montagabend fand in Steins Saalbau ein Schulungsabend der NSDAP, statt, der von den Parteigenossen und allen Untergliederungen stark besucht war. Stifts­pfarrer Pg. Draudt, der örtliche Leiter der NSV., eröffnete mit herzlichen Begrüßungsworten den Schulungsabend, den zweiten seiner Art. Hier­auf hielt Pg. Lehrer Nickel einen fesselnden Vor­trag über das Thema:Das deutsche Land an der Saar". An Hand einiger anschaulicher Karten schilderte der Redner Lage und Bedeutung des ur­deutschen Saarlandes, das mit seinen ungeheueren Kohlenlagern zu den reichsten Gebieten Deutschlands gehöre. Daß Frankreich, das diese Steinkohlen für seine Industrie gut gebrauchen könne, alles ver­suchen werde, das Land an sich zu reißen, liege auf der Hand. Ganz besonders habe es sein Augen­merk auf den Warndt, das nach Lothringen hinein­reichende Gebiet, gerichtet. Hier wurden direkt an der Grenze die Kohlen in ungeheueren Mengen zu Tage gefördert und nach Frankreich gefahren. Im kommenden Jahre sei die Abstimmung, für die es drei Möglichkeiten gebe: 1. Das Saargebiet käme an Frankreich, 2. es würde selbständiges Ge­biet und 3. es käme zurück zum deutschen Vater­land, was wir alle erhofften. Reicher Beifall dankte dem Redner für seinen Vortrag. Mit dem gemein­sam gesungenen SaarliedDeutsch ist die Saar, deutsch immerdar..." gaben die Besucher des Abends ihre unlösliche Verbundenheit mit den deutschen Brüdern an der Saar kund. Pfarrer Draudt dankte dem Redner für seine Ausführun­gen und sprach dann noch über das Winterhilfs­werk und die Schaffung der deutschen Volksgemein­schaft. Zum Schlüsse gab Ortsgruppenleiter Karl Kuhn noch einige geschäftliche Mitteilungen be­kannt; er teilte u. a. mit, daß sich die Notwendig­keit erwiesen habe, für die NSDAP, ein Geschäfts­zimmer im ersten Stock des Rathauses einzurichten.

# Obbornhofen, 13. März. In rühriger Weise hat hier am vergangenen Samstag das Jungvolk die Brotsammlung für das Winterhilfswerk übernommen. Ein Spiel-

Lernt morsen! 16: Nachmittagskonzert. 17.30:

war einmal ein Musikus". 18: Stimme der Grenze. 18.35: Stegreifsendung. 18.50; Sozialdienst. 19: Stunde der Nation:Daimler." Hörfolge zum 100. Geburtstag Gottlieb Daimlers. 20.05: Saarländische Umschau. 20.15: Musik aus heiterem Himmel. 22.15: Du mußt wissen. 22740: Zwischenprogramm. 24 bis 2: Nachtmusik.

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< Krofdorf-Gleiberg, 13. März. Bei der Büchsensammlung am Sonntag wurden ins­gesamt 37,50 Mark aufgebracht. Mit den Ar­beiten an dem Bau der Fohnbachstraße ist bereits begonnen worden. Vierzehn Arbeiter sind damit beschäftigt, Steine zu brechen, aus dem Bruch zu schaffen und zu klopfen. Diese Vorarbeiten wer­den noch eine geraume Zeit dauern, bis mit den eigentlichen Chaussierungsarbeiten begonnen werden kann. Seit einigen Wochen gastiert hier eine Vereinigung deutscher Bühnenkünstler". Die Vor­stellungen finden zweimal wöchentlich im Saale von August Bender statt und sind immer gut besucht. Sonntags werden in Kindervorstellungen die schönsten Volksmärchen gezeigt.

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