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zusammen. Es gibt nur ein« Ehre, die Ehrs des freien deutschen Mannes. Wer da­gegen verstößt, wird aus dieser Ehrengemeinschaft ausgestoßen. In dem vorgesehenen Ehrenausschuß stehen Arbeiter und Wirtschaftsführer in einer Linie.

Damit beginnt ein neuer politischer und wirt­schaftlicher Zeitabschnitt.

Das große Ziel muh erreicht werden, nämlich das Volk hoch zu führen durch Arbeit in Frie­den. Das ist wohl das herrlichste Ziel, das je­mals ein Volk in voller Geschlossenheit sich selbst gegeben hat. Dieses Ziel, bei dem jeder an seiner Stelle als ganzer Wann gilt, wird Vorbild für die anderen Völker sein.

Unter größter Spannung schritt der Gauleiter zum Hochofen, um die erste Flamme zu ent­zünden.So wie die Flamme zum ersten Male jetzt durch den Schlot ins Freie schlägt, so soll die Flamme der nationalsozialistischen Idee, des nationalsozialistischen Bekenntnisses zum deutschen Volke und zu Adolf Hitler in uns auf ewige Zeiten flammen, dann ist Deutschland für alle Zeiten gesichert."

UnterGesängen des WerkchoresFlamme empor" wurde der zweite Hochofen der Sophienhütte seiner segensreichen Bestimmung übergeben. Das Deutsch­landlied und das Horst-Wessel-Lied schlossen die be­deutsame Werkfeier.

Dem Festakt folgte eine Werksbesichtigung und dann ein F e st k o m m e r s. Hier sah man den Gauleiter inmitten der Arbeitskameraden, die be­sonders am Hochofen beschäftigt sind, sitzen.

Kommerzienrat Köhler

führte einiges über die wirtschaftlichen Auswirkun­gen der Anblasung des neuen Hochofens aus. In den letzten 50 Jahren betrug die Jahresdurchschnitts­erzeugung von Roheisen bei Buderus etwa 10,0 000 Tonnen. Durch den neuen Hochofen steigt die Roh­eisenerzeugung um 50 bis 55 000. An Erzen und Kalksteinen werden 150 000 Tonnen benötigt, an Koks 60 000 Tonnen. Außerdem schafft der neue Hochofen Gelegenheit für eine Mehrbeschäfti­gung von 100 Bergbauarbeitern an der Ruhr und für 4 50 Erzbergleute an der Lahn, Dill und Oberhessen. Die GrubeAlbert" hat man deswegen schon in Betrieb genommen. Die Sophienhütte selbst wird 10 0 Leute neu b e - sch ästigen. Die Erzeugnisse aus der Hütte wer­den in den Gießereien der Gesellschaft zumeist selbst weiterverarbeitet, wodurch die Erzeugung an Gußwaren bei Buderus auf 60 bis 65 000 Tonnen jährlich steigt und eine Mehrbeschäftigung von 1500 Mann bedeutet.

Alles in allem werden durch den neuen Hoch­ofen etwa 2100 Mann Arbeit finden.

Seit dem Tiefstand der Beschäftigung ist bei der IG. Buderus Hessen-Nassauischer Hüttenverein die Belegschaft von 4394 Mann am 1. Januar 1933 auf 7 5 4 3 Mann am 1. März 1934 gestiegen.

Oderheffen

Gemeinderat in Laubach.

Laubach, 14. März. In der jüngsten G e - meinderatssitzung wurde beschlossen, die Getränke st euer für das Rechnungsjahr 1934 nicht mehr z u erheben. Zur Besserung der Verkehrsverhältnisse mit unserer Kreisstadt soll bei der Oberpostdirektion der Vorschlag eingebracht werden, das bereits von Schotten aus nach Gon­terskirchenLaubacher Wald und Betzenrod fah­rende Postauto über Laubach zu führen, was sich ohne besondere Schwierigkeiten ermöglichen läßt. Eine finanzielle Beteiligung durch die Ge­meinde wurde abgelehnt. Damit die schmale Wetterbrücke nach der Gonterskirchener Straße nur durch den Fuhrverkehr benutzt zu werden braucht, wird der Anbau eines Fußsteges an die Brücke beschlossen.

Generalversammlung

des Kreditvereins Heuchelheim e. S.

ck. Heuchelheim, 14. März. Am Samstag­abend hielt der Kreditverein Heuchel­heim e. V. im Saale der WirtschaftZum Schwa­nen" seine 136. ordentliche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Fritz Rinn er­öffnete die Versammlung und wies in seiner An­sprache darauf hin, daß der diesjährigen Versamm­lung eine besondere Bedeutung zukomme, dadurch, daß es die erste seit dem Bestehen des Dritten Rei­ches sei, und daß der wirtschaftliche Aufschwung des letzten Jahres auch unser Institut günstig beeinflußt habe. In dem Bericht des Vorstandes führte der Vorsitzende Hermann Römer aus, daß sich die Kasse auch in diesem Jahr weiter gut entwickelt habe. Vor allem sei das Vertrauen in erhöhtem Maße wieder zurückgekehrt, was sich besonders durch weniger Spargeldabhebungen einerseits und auf der anderen Seite durch erhöhte Spareinlagen deutlich bemerkbar mache. Durch diese Tatsache und die gleich­zeitig zurückgehende Bankschuld sei die Kasse flüssi­ger geworden. Den an die Kasse herangetretenen Kreditgesuchen konnte im allgemeinen entsprochen werden.

Der Gesamtumsatz belief sich auf 7 938 168,90 Mk. Die Bilanz, die in Aktiva und Passiva mit Mark 1 292 543,97 Mark abschloß, wies folgende Posten aus. In Aktiva Mobilien 1, Mk., Laufende Rech­nung 505 445,82 Mk., Hypotheken 694 757,23 Mk., rückständige Zinsen 11 636,77 Mark, Wertpapiere 22 739,71 Mk., Beteiligungen 6000 Mk., Bankgut­haben 20 751,65, Wechsel 17 422,91 Mark, Kasse 13 788,88 Mark. Und in Passiva Laufende Rech­nung 86 788,79 Mk., Spareinlagen 1 007 138,50 Mk.,

Das Winterhilfswerk Hilst den Heimarbeitern von Lauscha!

Hoch im Thürinaer Wald liegt das kleine Städt­chen Lauscha. Lange dauert hier der Winter, spärlich ist die Ackernahrung, und nur durch müh­same Heimarbeit können sich die fleißigen Bewoh­ner dieses Notgebietes ernähren. Nicht weit von dem weltberühmten Städtchen Sonneberg, in dem die Heimarbeiter Puppen und Spielsachen anfer­tigen, liegt dieser Jndustrieort, dessen 6400 Einwoh­ner vorwiegend von der Glasbläserei leben. Schon im 16. Jahrhundert wurde hier die erste Glashütte errichtet. Die Heimarbeiter entwickelten ihr Handwerk allmählich zu einer Kunst, die in der ganzen Welt Liebhaber fand. Die Erfahrungen des Glasbläserhandwerks vererbten sich von Ge­schlecht zu Geschlecht und wurden durch immer neue Verfahren vermehrt. War es früher vor allem Chri st baumschmuck, der hier erzeugt wurde, so sucht man neuerdings nach immer an­dern Möglichkeiten und hat dabei die entzückenden kleinen Glastiere erfunden, an denen unsere Frauen und Mädchen so viel Freude haben.

Mit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise ging aber auch hier der Absatz zurück. In diesem armen Ge­biet wirkte sich der Auftragsmangel viel stärker und schneller aus als anderwärts. Oft mangelt es in den vielen kinderreichen Familien der Heim­arbeiter sogar am trockenen Brot.

Das Winterhilfswerk hat diesen prachtvollen Menschen eines deutschen Kernlandes nicht nur Gaben gebracht, sondern vor allem auch Arbeit.

Schon für den Dezember 1933 hatte der Gau Thü­ringen Glasplaketten als Winterhilfs­abzeichen bestellt, durch die 110 Glasbläfer- familien vier Monate lang beschäftigt werden konnten. Die Bedeutung des Auftrags für Lauscha lag nicht nur darin, daß für diese Zeit Arbeit ge­schaffen wurde, sondern es wurde gleichzeitig eine neue Glasbearbeitungstechnik herausgebildet, auf die man für die Zukunft große Hoffnungen fetzt.

Bald find weitere Aufträge des Winterhilfswerks eingetroffen.

Am 18. März wird in ganz Deutschland eine Sammelplakette des Winterhilfswerks aus Laufchaer Glas verkauft werden, an der schon seit vielen Wochen eifrig gearbeitet wird. Glasstäbe sind das Rohmaterial. Der Ar­beiter erhitzt fein Glas mit eine Gasstichflamme und preßt es in die Messingform, die in einer kleinen Handpresse neben ihm steht. Frauen und Mädchen kitten die Anstecknadeln auf. Den feinen Perlmutterglanz bekommt die Plakette durch P erl- gl a n z, der aus einer Zerstäuberpistole gespritzt wird. Dieser Stoff wird aus den Schuppen eines Fisches gewonnen, der nur in einigen pommerschen Seen vorkommt; mit Hilfe des gleichen Stoffes erhalten auch künstliche Perlen ihren Glanz. In flachen Kartons zu je 25 Stück werden die Pla­ketten verpackt, nachdem sie sorgfältig geprüft wor­den sind. Dann werden sie von der Gemein­nützigen Werkgemeinschaft Lauscha, die auch die Aufträge gerecht verteilt hat, in großen Kisten versandt.

Fast 3000 Menschen allein in Lauscha und in 15 Orten der Umgebung arbeiten an der Herstel­lung dieser Glasplaketten. Nadelfabriken aus allen leiten Deutschlands liefern die Nadeln, aus den Braunkohlengruben Mitteldeutschlands kommen die Kohlen zum Schmelzen des Glases, aus Thüringen stammen auch Sand und Soda für das Glas. Lack­fabriken stellen den Lack her und Hunderte von Fischern liefern den Perlglanz. Sie alle haben Ar­beit durch das Winterhilfswerk, in ihnen allen lebt das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn sie die sauber geprägten Glasplaketten für das Winterhilfswerk herstellen.

An euch, deutsche Volksgenossen, liegt es, sie nicht zu enttäuschen. Siebenundeinehalbe Million Plaketten sollen am 18. März ver­kauft werden.

Die Opferbereitschaft des deutschen Volkes wird da­für sorgen, daß fie restlos Absatz finden. Helft am 18. März!

Die Hitler -Jugend rüst zum Reichsberufswetikamps vom 9. bis IS.April Bon Heinz Becker, Berufsreferent im Bann 116 Gießen.

Wenn es um das Wohl des Vaterlandes ging, dann hat deutsche Jugend in vorderster Front ge­kämpft. Die Revolution des vergangenen Jahres war eine Revolution der Jugend. Deutsche Jugend in SA. und HI. ist der Garant zur Erreichung des Zieles gewesen: sie wird mit ihrem revolutionären Geist auch für die Zukunft zur völligen Verwirk­lichung der Idee einer wahren nationalen und so­zialistischen Volksgemeinschaft die Kämpfer stellen. Als die kommende, den Staat tragende Generation ist sie sich bewußt, über die Bejahung dieses ideel­len Gedanken die Tat zu stellen.

Die Jugend muß für die Zukunft einsatzfähig fein. Zum Einsatz bereit ist aber nur der, der sich für diesen Einsatz stählt. Dies betrifft ins- sondere auch den Beruf.

Es wird daher ein Ereignis von grundlegender Bedeutung fein, wenn in derWoche des Berufes" im April 1934 das schaffende junge Deutschland zum beruflichen Wettstreit antritt. Das deutsche Volk soll erneut mit frohem Glauben für die deutsche Zukunst erfüllt werden, wenn seine jüngsten Solda­ten der Arbeit in friedlichem Wettstreit unter Be­weis stellen werden, daß sie nicht nur ihren HJ.- Dienst pflichttreu zu erfüllen wissen, sondern daß sie auch an ihrem Arbeitsplatz in ihrer beruflichen Pflichterfüllung ihren Mann stellen. Die deutsche Wirtschaft wird ihre Ausgabe nur meistern können, wenn leistungsfähige Menschen sie gestalten und in ihr schaffen. Adolf Hitler, der nimmermüde Soldat der Arbeit soll uns Vorbild fein. Er hat durch sei­nen Sieg über ein überwundenes System durch Be­seitigung der Unzahl von Gewerkschaften und Ver- ; bänden mit dem Gegeneinander ihrer verschiedenen Richtungen den Weg für die gesunde Berufsertüch­tigung der gesamten jungen deutschen Generation frei gemacht. Nachdem die Zeit des politischen Kampfeinsatzes vorüber ist, tritt neben die Ge- finnungs-bilbung der Leistungsanspruch. Wer erzo­gen ist, eine Arbeit ordentlich und gut zu machen, dem wird Gewissenhaftigkeit und Echtheit zu einem Stück seines Charakters.

Jeder deutsche Jugendliche soll wissen, daß er als Deutscher der bestausgebildete Arbeiter der Welt werden muh, damit deutsche Arbeit und

Wirtschaft in der Welt führend sind.

Deshalb ist es nationale Pflicht jedes jungen Berufstätigen, dem Ruf zum Reichsberufswettkampf zu folgen. Jeder prüfe sich selbst durch seine Teil­nahme, wo er seine beruflichen Kenntnisse und Fer­tigkeiten noch oervollständigen muß. Es geht nicht darum, einzelne Spitzenleistungen zu erzielen, son­dern um die berufliche Leistung der gesamten arbeitenden Jugend auf eine gesunde Höhe zu brin­gen. Der Reichsberufswettkampf ist weit baoon ent­fernt, den Charakter einer Schulprüfung anzuneh­men. Nicht auf die möglichst vollendete theoretische Durchbildung wird großer Wert gelegt! Vielmehr kommt es darauf an, festzustellen, inwieweit jeder einen gesunden Sinn für seinen Beruf und feine Anforderungen hat. Die praktische Tätigkeit ist des­halb vielmehr die Voraussetzung zu diesem Berufs­wettkampf als das schulmäßige Wissen. Vor den gestellten Ausgaben braucht niemand Angst zu haben, wenn er von sich überzeugt ist, daß er ge­sund und klar denken kann.

Jeder deutsche Jugendliche im Alter von 14 bis

21 Jahren kann sich am Wettkampf beteiligen.

Für die verschiedenen Lehrlingsstufen und Gehilfen­jahre, sowie für die verschiedenen Berufe werden getrennte Ausgaben gestellt.

Die Anmeldeformulare sind dieser Tage durch die Jugendleiter der einzelnen Berufsgruppen in Um­lauf gesetzt. Für die jugendlichen Arbeiter, die nicht in der Deutschen Arbeitsfront organisiert sind, ge­schieht die Anmeldung durch die Hitlerjugend. An­meldeformulare sind deshalb auf den Geschäftsstellen der HI. und des DdM. abzuholen.

Niemand versäume den Anmelde- termin am 2 4. März!

Wenn du deinem Berufe dienst, dann dienst du Deutschland!"

Bankschuld 40 349,62, Geschäftsguthaben 120 740,93 Mark, Reservefonds 19 310,20, Betriebsrücklage 10 100, und Gewinn 8115,93 Mark. Nachdem dem Vorstand und dem Aufsichtsrat einstimmig Ent­lastung erteilt worden war, wurde über die Ver­teilung des Reingewinns folgendes beschlossen: Für die eingezahlten Geschäftsguthaben wird eine Di­vidende von 6 v. H. ausgeschüttet, der Winterhilfe wurden 100 Mark und dem Verein Kinderfreund 50 Mark überwiesen. Dem Konto Betriebsrücklage wurden 1500 Mark zugeführt und der Rest dem Reservefonds überwiesen. Der Verband hat in de.n Statuten einige Aenderungen oorgenommen, welche durchberaten und von der Versammlung einstim­mig angenommen wurden.

Hierauf nahm der Kreisbauernführer Dörr- s ch u ck die Gleichschaltung der Verwaltungsorgane vor. Es wurden von ihm vorgeschlagen und ohne Widerspruch gewählt zum Vorsitzenden des Vorstan­des Hermann Römer, zum Rechner Ferd. V o l k - mann und zum Kontrolleur Friedrich Krei­ling. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates Werner R e h b e r g, als Mitglieder des Aufsichtsrats Frdr. Ludwig R e u s ch l i n g, Jak. Rinn XXIV., Rud. Gilbert, Adolf G e r n a n d t, August Engel­hardt, Ludwig K r ö ck IV., Wilh. Reidel und Friedr. Volkmann. Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler Adols Hitler und den Reichspräsidenten von Hindenburg wurde die Ge­neralversammlung geschlossen.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 14. März. Der Bund deutscher Mädel und die Jungmädel Klein-Lindens hatten für den Sonntagabend in den Saal des GasthausesZur deutschen Eiche" zu einem Werbenden Ä eingeladen. Die Mäd­chen boten mehrstimmige Volks-, Heimat- und Va­terlandslieder, Volkstänze und Sprechchöre dar, die sämtlich den Beifall der vielen Gäste fanden. Ein schönes Theaterstück, aus der nationalsozialisti­schen Bewegung entstanden, wurde vortrefflich ge­spielt und von den Zuhörern, unter denen sich auch viele Mitglieder des Gießener BdM. befanden, ^dankbar aufgenommen. Die Führerin des hiesigen Bundes deutscher Mädchen, Frl. M. G l a u m, schil­derte in ihrer Ansprache den Zweck des Abends, der zeigen wolle, wie der BdM. im Sinne unseres Führers Adols Hitler mitarbeite an dem hohen Ziel, zu dem wir alle berufen sind. Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann sprach sich in seinem Schlußwort über die Aufgaben der national­sozialistischen Jugendorganisationen aus, die darin be­stehen sollen, Volksgemeinschaft zu pflegen und an der Erneuerung unseres Vaterlandes mitzuarbeiten. Er forderte zum Beitritt in diese Organisationen auf, in die heute jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädchen gehörten. DasSieg-Heil" auf den Füh­rer und Volkskanzler, das gemeinsam gesungene Horst-Wessel-Lied und das Deutschlandlied beschlos­sen die Feierstunde. Der Erlös des Abends, nebst den Einnahmen aus einer von dem BdM. veran­stalteten Verlosung, kommen dem Winterhilfswerk zugute.

ck. Heuchelheim, 14. März. Der Gesang­vereinGermania" hielt am Sonntagabend in der gutbesetzten Turnhalle einen Konzert- unb Theater-Abend ab. Die Chöre, die der Verein im ersten Teil des Abends zu Gehör brachte, ließen deutlich erkennen, welche Fortschritte der Verein unter Führung seines neuen Dirigenten Volkmann gemacht hat. Die Theaterabteilung des Vereins zeigte durch die Aufführung eines drei­aktigen Lustspieles, daß sie auch erhöhten An­sprüchen gewachsen ist. Die einzelnen Rollen waren gut besetzt und brachten besonders in gesanglicher Beziehung hervorragende Leistungen. Den musi­kalischen Teil der Veranstaltung bestritt die Kapelle V o l k m a n n - Heuchelheim.

S Alten-Buseck, 12. März. Am Sonntag­abend veranstaltete der TurnvereinGut Heil" im Saalbau Einhäuser einen Werbe- abend mit Musik und turnerischen Darbietungen. Wie stark die Einwohnerschaft an der Sache des Turnwesens interessiert ist, bewies aufs beste der überfüllte geräumige Saal. Der Spielmannszug des Vereins eröffnete die Feier mit dem flottenMarsch Preußens Gloria". Hierauf hielt Vorsitzender D ö H die Begrüßungsansprache, worin er eingehend Ziel und Zweck der deutschen Turnvereine erläuterte und ein dreifachesSieg-Heil" auf die deutsche Turn­sache und ihren Beschützer Adolf Hitler aus­brachte. Nach dem Gesang des Deutschlandliedes folgten turnerische Darbietungen an Geräten, rhyth­mische Freiübungen, Keulenschwingen, Reigentänze, Singspiele und Marmorgruppen, wobei durchweg sehr beachtenswerte Leistungen festgestellt werden konnten. Besonders die Turnerinnen und Turner des T v. W i e s e ck , die als sehr willkommene Gäste an der Veranstaltung teilnahmen, fanden mit ihren prachtvollen Darbietungen reichen Beifall. Ebenso wurde ein von den Schülern des Turnvereins auf humoristische Weise aufgeführter turnerischer Zoo mit starkem Beifall belohnt. Der inzwischen erschie­nene und freudig begrüßte Kreisturnwart Dau- p e r t (Wieseck) gab in einer längeren Ansprache vor allem seiner freudigen Ueberraschung über den in unserer Gemeinde Vorgefundenen turnerischen Geist Ausdruck und ermahnte Turner und Turne­rinnen in zündenden Worten, auch weiterhin im Geiste unseres Turnvaters Jahn und im Sinne unseres Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler am Weiterbau des edlen Turnwesens unermüdlich zu wirken zum Wohle unseres deutschen Vaterlan­des. Mit einem dreifachenSieg-Heil" auf Volks­kanzler Adolf Hitler und Reichssportführer von Tschammer und Osten und mit dem gemeinschaftlich gefangenen LiedTurner, auf zum Streite" fand die wohlgelungene Veranstaltung, die der Turnsache viele neue Freunde und Anhänger gewonnen haben dürfte, ihren Abschluß.

$ Alten-Bufeck, 14. März. Am Montag­abend fand in der Wirtschaft Döll ein Schu­lungsabend der NSDAP, statt, in dem Pg. Lehrer Ranft über die Innen- und Außenpolitik unserer Regierung sprach. Ferner beleuchtete der Redner die Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten und zeigte an treffenden Beispielen, daß Deutsch­land eine aufrichtige und ernsthafte Friedenspolitik betreibt, allerdings nur unter der Voraussetzung einer völligen Gleichberechtigung und Wahrung un­terer nationalen Ehre. Die klaren überzeugenden Ausführungen fanden lebhafte Zustimmung. Nach einem Schlußwort des Ortsgruppenleiters Freund, worin er zu regerer Beteiligung an den zukünf­tigen Schulungsabenden aufforderte, fand die Ver­anstaltung mit einem dreifachenSieg-Heil" auf den Führer ihren Abschluß.

? Reiskirchen, 14. März. Die schon im vo­rigen Jahre begonnenen Drainagearbeiten in der FlurAuf der Pfingstweide" sind jetzt in Angriff genommen worden. Die Arbeiten, zu denen ein Zuschuß aus dem Reinhardt-Programm bewil­ligt ist, und die als Notstandsarbeiten ausgeführt werden, wurden von einem hiesigen Bauunter­nehmer übernommen, der für die etwa 3000 Meter zu legenden Rohre einer Anzahl Arbeiter einige Zeit Arbeit gibt.

Garbenteich, 13. März. Am vergangenen Sonntag hielt die evangelische Frauen­hilfe Garbenteich ihren Schlußabend nach

Jeder Raucher weiß, warum er die gute echte meinsrund dick-ohne Mdst. KM wählt: sie ist eine Zigarette von köstlicher Reife.