Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelte das Gericht gegen eine Angestellte aus Kassel wegen Abtreibung. Das Urteil lautete auf 3 Wochen Gefängnis.
Der Kaufmann I. O. aus Butzbach war Inhaber einer Papierfabrik. Nach dem Konkurs des Unternehmens trat eine Frau E. als Leiterin des Geschäfts ein. 0. blieb jedoch, wie der Vertreter der Anklage bemerkte, die Seele des Geschäfts. Als solcher kassierte er Gelder, ohne davon der eigentlichen Inhaberin zu berichten. Das Gericht sprach den Angeklagten von der Unterschlagung frei, weil er eben noch als Hauptstütze des Geschäfts anzusehen war.
Wegen schweren Diebstahls im Rückfall — der Angeklagte ist schon achtmal vorbestraft — stand gestern der Dienstknecht L., zur Zeit in Haft, vor den Schranken des Gerichts. Der Angeklagte war bei einem Bauer als Dienstknecht tätig. Eines Ta-, ges schlug er die Kommode em und entwendete.
bares Geld und eine Taschenuhr. Nachdem der Staatsanwalt eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr 2 Monaten beantragt hatte, ging das Gericht über den Antrag hinaus und erkannte wegen Rückfalls auf 1 y» Jahre Gefängnis.
Große (Strafkammer Gießen.
In zweitägiger Sitzung hatte sich die Kammer unter Ausschluß der Oeffentlichkeit in Lauterbach mit einem dortigen Werkmeister zu befassen. Dem Angeklagten wurden zwei Fälle der Notzucht und vier Fälle tätlicher Beleidigung, begangen an Arbeiterinnen des Betriebs, in dem er tätig war, zur Last gelegt. Nach umfangreicher Beweisaufnahme — es wurden über 30 Zeugen vernommen — erkannte das Gericht wegen Notzucht in einem Falle und unter Freisprechung in den übrigen Fällen auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr.
Der Nationalsozialismus in Oesterreich.
Vortrag von Prof. Or. Mayer in der Ortsgruppe Süd der NSDAP.
dreifachen „Sieg-Heil!" auf utfche Vaterland wurde die
gebuntz und mit einem oen Führer und dc
Bund zugehörig gewesen seien, mit Deutschland eifrig hingearbertet.
Schönerer fei es gewesen, der in Oesterreich den politischen Antisemitismus begründet und ein wirksames nationales und soziales Gedanken- gut geschaffen habe,
das von Lueger fortgeführt wurde, dessen Richtung sich unter seiner Initiative aber nach der klerikalen Seite entwickelte. Die politische Nachwirkung Schönerers sei allerdings nachhaltiger gewesen, als die des redegewandten Lueger. In jener Zeit sei, besonders in den sudetenoeutschen Ländern, ein nationalsozialistischer Zug, wenn auch noch unklar, wachgeworoen, der in der Folge auch aut Adolf Hitler sich ausgewirkt und ihm den politischen Weg gewiesen habe. 1914 sei die nationale Bewegung in der Jugend bestätigt worden. Es habe nun gegolten, um die gesamtdeutsche Sache zu kämpfen.
Sodann beschäftigte sich der Redner mit den Verhältnissen unmittelbar nach dem Kriege, mit dem Regime der Sozialdemokratie in Wien, mit der österreichischen Judenfrage und mit dem Eintreten der Christlich-Sozialen für die gesamtdeutsche Sache. Oesterreich solle nach dem Willen Frankreichs und Italiens ein selbständiger Staat bleiben. Die Geschichte habe aber bewiesen, daß Oesterreich nie treibender Staat, sondern immer Objekt und Zentrum wichtiger politischer Entscheidungen gewesen sei. Immerwährende Frage in Oesterreich werde, selbst wenn sich die gegenwärtigen Verhältnisse beruhigten, der Anschluß bleiben.
Der Nationalsozialismus sei in Oesterreich Volksbewegung geworden, der Kampf um die Behauptung und den Sieg des Nationatsozia- lismus werde aber härter sein, als in Deutsch, land. Oesterreich komme, wenn es seht zu einer Verbindung käme, aus innerer Angleichung und in organischer Folge heraus zu Deutschland.
Der Anschluß werde von dem internationalen Judentum mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Die Gewinnung Wiens für den Nationalsozialismus werde eine große Entscheidung für die ganze europäische Welt bedeuten. Diese Entwicklung werde sich allerdings in aller Ruhe vollziehen müssen. Ein Putsch von nationalsozialistischer Seite könne leicht ausländische Mächte auf den Plan rufen.
Für den Kampf um den Sieg des Nationalsozialismus in Oesterreich bedürfe es des politischen Soldaten und nicht des frisch-fröhlichen Krieges.
Das Volk habe bewußt seine Politik in die Hand genommen und sei bereit, dafür zu opfern. Das österreichische Volk habe sich — gegenüber früher — durchaus gewandelt und die Angleichung an das Reich innerlich entwickelt. So werde auch Oesterreich den Weg einer ein Jahrtausend lang vorgezeichneten Geschichte gehen und in das Deutsche Reich zurück- finden. Für die internationale Politik Deutschlands werde diese Entwicklung von größter Bedeutung sein. (Lebhafter Beifall!)
Mit kurzen Schlußworten des Leiters der Kund-
Die Ortsgruppe Süd der NSDAP, veranstaltete gestern abend in Verbindung mit der NS. - Frauenschaft der Ortsgruppe eine Kundgebung im Katholischen Vereinshaus, die sehr aut besucht war und von dem stellvertretenden Ortsgruppenleiter Pg. H o l l ä n d e r geleitet wurde.
Universilcitsprofeffor Or. Mayer, Gießen, sprach über die geschichtlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Oester- reich. Der Vortragende schilderte die geschichtlichen Verhältnisse zwischen Deutschland und Oesterreich vom Jahre 955 an, da die Ungarn auf dem Lechfelde geschlagen wurden, und in der Folge Der Vorstoß der Deutschen nach dem Osten begonnen habe, gn dem insbesondere bayerische Stämme maßgebend beteiligt gewesen seien. Er kennzeichnete ferner die große geschichtliche Aufgabe des Hauses Habsburg, die im wesentlichen darin bestanden habe, das Vordringen der Türken nach dem Abendlande zu verhindern. Großstaat sei Oesterreich allerdings erst durch den Prinzen Eugen von Savoyen geworden, der die Türken entscheidend geschlagen habe. Damals habe sich Oesterreich (Pragmatische Sanction) in klarer Entscheidung „gegen jede auswärtige Gefahr" (gemeint waren die Türken) gewandt.
In den weiteren Ausführungen hörte man dann von der Kaiserin Maria Theresia, von ihrem schwachen Nachfolger, von der vielfach verkannten Politik Metternichs und schließlich von dem unter Franz Josefs langer Regierungszeit sich vorbereitenden Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie. Es sei erstaunlich gewesen, daß Oesterreich-Ungarn den Weltkrieg vier Jahre lang habe durchhalten können. Das heutige Oesterreich werde meist als Nachfolger der österreichisch-ungarischen Monarchie betrachtet. Das sei absolut unrichtig. An Stelle der Monarchie seien die sogenannten Nachfolgestaaten getreten (Tschechoslowakei, Ungarn, Oesterreich), während große Teile des Landes an Rumänien, Italien usw. gegangen seien.
Die Zeit des k. u. k. Oesterreich sei vorbei und werde nie wiederkommen.
Im Jahre 1918 sei die Niedergeschlagenheit über die Niederlage im Weltkrieg in Oesterreich nicht so groß gewesen, wie im Reiche selbst. In Oesterreich habe damals die deutsche Bevölkerung gehofft, in engste Verbindung mit Deutschland zu kommen. Oesterreich sei schon als ein Bestandteil des Deutschen Reiches betrachtet worden. Diese Vereinigung wäre zur damaligen Zeit lediglich eine Negative gewesen. Oesterreich habe in der Gegenwart seine zweite große Aufgabe gefunden, und zwar darin, die deutschen Stämme zu vereinigen und zusammenzuhalten.
In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sei in Oesterreich schon eine deutsche Bewegung entstanden, die allerdinas damals als „hochverräterisch" betrachtet worden sei. Das Lied „Die Wacht am Rhein" sei das Lied der Bewegung und die Kornblume das Symbol der Sehnsucht gewesen. Man
habe damals schon sehr deutlich empfunden, daß das österreichische Schicksal nach Deutschland orientiert sei. So habe Schönerer auf die Verbindung , 6en Führer und das deutsche der österreichischen Lande, soweit sie dem Deutschen | Veranstaltung geschlossen.
SJl.-tfpoit
Das nationale Reit-Turnier in Frankfurt a. Ri.
Die SA.- Gruppe Hessen teilt folgendes mit: Das soeben abgeschlossene große Berliner Turnier ist zu einem großen Erfolg für die deutsche Reiterei geworden. Es hat den Beweis erbracht, daß wir den besten internationalen Mannschaften nicht nur ebenbürtig, sondern ihnen, zum mindesten im gegenwärtigen Zeitpunkt, auf dem Gebiet der rno- oernen Springreiterei überlegen sind.
Die großen internationalen Kämpfe der letzten Jahre. Die unsere deutsche Mannschaft vielfach auf ausländischen Plätzen siegreich sahen, haben die absolute Qualität der deutschen Reiter immer wieder bewiesen.
Niemals ist dies so eindeutig auch weiten Kreisen des einheimischen Publikums klar geworden, wie bei der letzten großen Berliner Veranstaltung.
Die deutschen Reiter sind in der Nachkriegszeit nicht müßig gewesen und haben allen Schwierigkeiten zum Trotz ihren Sportzweig auf allen seinen Gebieten zu einer Vollkommenheit entwickelt, die alle Anerkennung verdient. Das große deutsche Rei- terlager, dessen ungeheurer Umfang erst jetzt vielen bisher abseitsstehenden erkennbar zu werden be- ginnt, ist in den langen trostlosen Nachkriegsjahren immer eine Pflegestätte besten nationalen Geistes gewesen und alle seine Mitglieder und Anhänger sind jetzt freudig bewegt über die Anerkennung und Die tätige Mitwirkung, die ihre Arbeit von den obersten Führern des neuen Deutschland zuteil werden. Adolf Hitler selbst hat das Berliner Turnier besucht und ist mit sichtlichem Interesse den Vorgängen in der Kampfbahn gefolgt und viele seiner engsten Mitarbeiter gehörten zu den ständigen Besuchern der Veranstaltung. Alle diese Umstände lassen deutlich erkennen, daß die reiterliche Führung in Frankfurt a. M. den rechten Weg beschritten hat, wenn sie zu einer Veranstaltung rüsten, die weitesten Volkskreisen zugänglich gemacht wird und wenn sie den im wesentlichen doch exklusiven Rahmen der bis
herigen Frankfurter Turniere verläßt und sich dem breiten Publikum stellt.
Es gilt hier zunächst, einen allgemeinen Aeber- blick über die verschiedenen Zweige der Reiterei zu geben.
Die besondere Aufgabe für das Frankfurter Turnier liegt da: Alles das, was in Berlin in breiter, bunter Folge 10 Tage lang das interessierte Publikum in Atem hielt, in die Programme von zwei Tagen zusammenzufassen, alle Einzelheiten der Veranstaltung, die nicht der unbedingten Anteilnahme auch weniger sachverständiger Kreise sicher sind, in Vorprüfungen zu verarbeiten und den Besuchern der Festhalle nur die Spitzenleistungen und Schlußentscheidungen vorzuführen.
Die reinen Reiterprüfungen werden mit Springkonkurrenzen und Zuchtprüfungen in schneller Folge wechseln und im Mittelpunkt der Vorführungen werden große reiterliche Schaubilder stehen, die zum größten Teil von der SA.- und SS.-Reiterei und der Landespolizei gestellt werden.
Die Turnierleitung hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, die Programme so zu begrenzen, daß eine rechtzeitige Beendigung der abendlichen Vorführungen sichergestellt ist, damit die von auswärts kommenden Besucher nicht die späten Nachtstunden noch auf der Eisenbahn und auf der Landstraße zubringen müssen.
Uebungsabend
des Gießener NadfabrervereinS 1885
Der Gießener Radfahrerverein von 1885 veranstaltet am Montag, 19. Februar in der Turnhalle der Pestalozzischule einen Uebungsabend. im Saalsport. (Siehe heutige Anzeige.)
Spielerbeurlaubung vom SA.-Oienst.
Eine Bekanntmachung der Standarte.
Der „Amtlichen Sport-Rundschau" des Gaues XII (Nordhessen) des DFB. entnehmen wir folgende Bekanntmachung der Standarte 116, die für die Vereine unseres Gebietes von besonderer Bedeutung ist:
„Um in die Beurlaubung der Spieler der Turn- und Sportvereine einige Regelmäßiakeit zu bringen, bitten wir die Vereine, uns eine Liste der Spieler zugehen zu lassen, die sie zu den Spielreihen benötigen. Diese Liste muß enthalten: Name, Wohnort, Dienstrang und SA.-Einheit (Sturm) des Spielers. Die Namen sollen innerhalb Der einzelnen Mannschaft alphabetisch geordnet sein.
Es muß außerdem von Spieltag zu Spieltag nochmals um Beurlaubung für die Spieler nachgesucht werden. Dieses Urlaubsgesuch muß bis spätestens Mittwoch, mittags 12 Uhr, auf dem Büro der Standarte 116 Gießen, Neues Schloß, eingereicht fein. Wir werden weitgehendst die Urlaubsgesuche auch zu sonstigen Wettkämpfen genehmigen, machen jedoch darauf aufmerksam, daß wir Mißbrauch nicht dulden werden.
Wir bitten Sie, diese Anordnung den Vereinen des Kreises Gießen, soweit sie zum Standartenbereich gehören, bekanntzugeben."
Die nächsten Spiele der Bpnrksklaffe.
Für den kommenden Sonntag stehen in der Bezirksklasse der Gruppe Oberhessen folgende Spiele auf dem Programm:
Spielvereinigung 1900 — Sportverein Bad-Nauheim FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinb.—VfR. Butzbach Germania Marburg — Sportverein Wetzlar FC. Ockershausen — VfB. Gießen.
Mit besonderem Interesse sieht man dem Spiele der Spieloereinigung 1900 gegen die Mannschaft des Sportvereins Bad-Nauheim entgegen. Die Nauheimer liegen, nicht zuletzt durch die Niederlage der Marburger Germanen vom vergangenen Sonntag, ziemlich unangefochten an der Spitze der Tabelle. Die Mannschaft der Spielvereinigung trifft in diesem Spiel auf ihren schwersten Gegner. Ob es möglich sein wird, auf eigenem Platze einen Sieg zu erringen, ist fraglich. Ein ehrenvolles Ergebnis, vielleicht ein Unentschieden, könnte das Zeichen zu einem Wiederaufstieg in der Form der Blauweißen fein. Schiedsrichter ist Pfeiffer-Hanau.
Sörensen bringt 82 Meter.
Der Norweger Sörensen erreichte auf der Olympia-Schanze am Gudiberg bei Partenkirchen im Skispringen die ungewöhnliche Weite von 82 m. Das ist weitaus der größte Sprung, der jemals auf einer deutschen Schanze ausgeführt wurde.
Leistungsabzeichen-prüfung im Skilauf
Vor zwei Jahren wurde vom Deutschen Skiverb a n d ein neues Leistungsabzeichen für guten Skilauf eingeführt, das von jedem Skiläufer durch eine Prüfung erworben werden kann. Das Leistungsabzeichen fordert keine Spitzenleistungen, aber doch genügende Beherrschung des Skilaufs. Es wird gefordert, eine flotte Stemmkristiania-Abfahrt, Telemark, Um-, Quer- und Drehumsprung, Geländespringen, Schlittschuhfahrt auf Ski und gute Flachlauftechnik.
Der Gau XII/XIII im Deutschen Ski-Verband nahm nunmehr in Der Rhön die erste Leistungs- Prüfung ab. Von 23 Bewerbern wurde 15 das Leistungsabzeichen zuerkannt.
Gchmelings Kampf gegen Hamas.
Die Hoffnungen, daß sich der ehemalige Weltmeister im Schwergewichtsboxen, unser Landsmann Max Schmeling, durch einen Sieg über den Amerikaner Steve Hamas den Weg zur Wiedererringung des Titels bahnen würde, haben sich nicht erfüllt. Steve Hamas erwies sich im Kampf gegen Schmeling als ein Mann, dessen Klasse vorher gar nicht genügend eingeschätzt wurde. In den 12 Runden der Begegnung, die am Dienstagabend in Philadelphia ausgetragen wurde, kam der Amerikaner zu einem Punktsieg, der durch den Verlauf des Kampfes einwandfrei und verdient war. Selbst Schmeling gab dadurch, daß er sofort nach Be- endiaung der letzten Runde und noch vor dem Urteilsspruch seinem Gegner gratulierte, zu erkennen, daß er sich korrekt besiegt fühlte. Diese neue Niederlage des Exmeisters braucht zwar nicht das Ende feiner Laufbahn zu bedeuten, aber der Traum, wieder Weltmeister werden zu können, ist für Schmeling ausgeträumt.
Der Kampf Hamas — Schmeling fand in der amerikanischen Sportwelt ein weit größeres Interesse, als man ursprünglich annahm. Beide Boxer befanden sich in bester Verfassung. Steve Hamas ist übrigens ein Sohn österreichischer Eltern.
Schmeling begann den Kampf in seiner üblichen Manier, er wartete den Gegner ab und wurde nur langsam warm. Hamas war von Beginn an weit angriffslustiger. In der zweiten Runde landete Schmeling einige Kinnhaken, die aber nicht sehr viel Wirkung hatten. Die nächsten Runden brachten dann sehr lebhafte Schlagwechsel, die das Publikum in helle Begeisterung versetzten. In der fünften Runde wurde Schmeling mehrfach hart getroffen, jedoch kämpfte er unverdrossen weiter und hatte dann in Der sechsten RunDe selbst eine große Chance, als er Den Gegner mit einem schweren Herz- haken erschütterte. Hamas erwies sich aber als sehr hart. Die neunte RunDe brachte Die Entschei
dung. Schmeling wurde über Dem linken Auge schwer getroffen. Es entftanD eine stark blutende Wunde, die sich der Amerikaner nun immer mehr aufs Korn nahm. Schmeling war in der Sicht außerordentlich behindert und mußte in Den letzten RunDen seinem Gegner völlig Die Initiative überlassen. Hamas gewann Diese RunDen hoch und gestaltete Damit Das Gesamtergebnis zu seinem Siege.
BeiDe Boxer wurden zum Schluß sehr stark gefeiert. Auch Schmeling, Der immerhin einen sehr schönen Kampfgeist gezeigt hatte, rourDen herzliche Ovationen zuteil. Der Deutsche ist Mittwoch früh nach Neuyork abgereist unD wirb schon am Samstag Die Heimreise antreten.
Kassels Etadieif gegen Württemberg.
Am kommenden Samstag findet in Kassel unter Leitung von Schiedsrichter Lohr ey - Kurhessen der Fußballkampf Kassel gegen Württemberg statt. Da Kassel, um wichtige Punktespiele nicht zu stören, auf Spieler des Spielvereins und von Sport Kassel verzichten muß, wurden zwei Fuldaer Borussen als Verstärkung herangezogen und zwar Der linke Läufer Straßer und Der Halbrechts-Stürmer Kammer!.
Kirche und Schule.
Zum Oberlandeskirchenrat ernannt.
Konfirmation im Diensianzug der HI. usw.
LPD. Frankfurt a. M., 14. Febr. Der Landesbischof hat Den Landeskirchenrat Dr. Fischer (Wiesbaden) unter Ernennung zum Oberlandes- k i r ch e n r a t zum Stellvertreter des rechtskundigen Mitglieds und zum Leiter des Finanzwesens ernannt.
Der Landesbischof hat mitgeteilt, daß angesichts der Notlage vieler Eltern Den Konfirmanden gestattet ist, in Dem Dienstanzug Der Hitler- Jugend, des Jungvolks und des B D M. bei Der Konfirmation zu erscheinen.
Gewinnauszug
5. Klasie 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
5. Ziehungstag 13. Februar 1934
ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
4 Gewinne zu 5000 M. 246822 280267
6 Gewinn« zu 3000 W. 338324 347130 378318
16 Gewinne zu 2000 M. 64094 69843 84954
214975 239645 283379 286821 349150
22 Gewinne zu 1000 M. 44698 84950 96222
126603 141989 176809 184542 213244 217015 307307 324428
54 Gewinne ,u 500 M. 1635 4083 8849 24006 71918 94600 106654 120270 153504 155820
158837 196355 220628 241230 247933 255858
257628 282202 283010 284349 301519 305526
321411 352279 362227 365316 373610
370 Gewinne zu 300 M. 3878 8709 9247 10163 14372 15260 16303 19220 22544 22547 24633
29266 30976 33646 38154 39197 40210 40837
42676 44943 47112 48851 58322 58757 59579
60507 60528 65008 66255 67192 68623 69998
70738 75912 81931 82121 85869 94727 97712
99107 99443 100569 101182 102045 103090 106318 107593 113350 113540 115961 116830
123628 124267 124525 125377 127587 136409
137138 137335 140577 140830 141326 141753
143318 146996 151065 152280 153691 157987
161874 168567 168683 174997 175274 175683
175695 177044 181577 185434 187502 187791
189258 191517 192637 192713 199665 202860
205177 205281 205854 206238 208863 209779
209927 213121 216329 216653 219039 219328
219694 224187 225681 227822 230564 234749
235214 241542 252990 253658 254548 256425
261323 262635 263550 264842 267890 269868
273970 274614 276945 277074 277640 278916
279970 280344 281598 283171 283706 285167
286965 288128 288610 290870 291168 292306
293830 293863 301127 305052 307702 309715
309785 309994 312394 315096 315312 315390
315934 322307 324273 328546 329099 329295
329969 335511 339455 341883 343027 344166
349650 350697 355154 356172 359599 360234
363103 363279 363721 367807 369071 371370
375103 375740 376107 376292 376693 378354
379263 380226 381286 382186 385367 393612
395990 397449
Ön Der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 100000 M. 373510
2 Gewinne zu 5000 M. 197684
12 Gewinne zu 3000 M. 13715 100491 145092 281567 329393 351195
10 Gewinne zu 2000 M. 10275 15764 149939 164685 322261
18 Gewmno zu 1000 M. 59855 110774 123490 141355 153518 179576 189226 216919 324553
42 Gewinne zu 500 M. 6895 53131 76616
90292 91227 93500 128610 141086 190499
225896 235148 250350 252370 283101 293994 298923 319490 331224 338881 360201 380132
340 Gewinne zu 300 M. 7112 9667 12852 14424 20430 20712 21343 24051 25620 26578 29440
29593 31687 41063 42097 43207 44860 45637
46273 46520 <47587 49406 50275 57888 58231
62395 63611 64022 66713 66842 66942 67349
70421 71363 77977 79862 81364 81849 85071
87007 87881 92040 102601 103765 104634
104808 105753 108115 113595 115721 117051
119388 120717 126931 128791 130173 131604
133061 133422 134711 136153 137877 139705
143881 146000 155319 164748 185010 185689
185921 186945 187443 190639 191695 191991
192791 193737 196829 200060 200216 202894
211699 213584 218081 220032 223105 223757
225759 227604 232595 238801 241363 242546
243754 249876 251194 257161 257782 259814
268267 269162 271604 271857 275681 277038
278148 281191 283834 285753 296272 296798
302149 302466 304615 305380 307737 308805
309770 310800 312226 319694 320552 321301
321340 323873 324275 326305 330038 330305
331783 333300 333379 334414 335825 338962
339816 339924 340037 342001 342245 343808
344937 348656 349134 351140 353083 353532
353901 355101 357326 357905 357983 358444
360019 364862 369290 370563 370804 371942
372196 377130 378607 378793 386941 387447
387681 389911 395208 397707 399361
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 33692 58361 71876 108285 112970 194808 249920 278149 328831 397077
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu fe 100 WO, 2 zu je 800000, 2 zu je 75000, 2 zu ,e 5000(), 8. zu je 80000, 12 zu je 20( 00, 34 zu je 10000 178 zu je 5ü00, 318 zu je 3000. 466 u je 2000, 882 zu je 1000, 2500 zu je 500, 16334 m je 800 und 500 Tagesvrämien zu je 1000 Mark.
Bezauberndes Lächeln
bloßes Lächeln bezaubern lönnen. Und wenn man sie nach dem Geheimnis ihres Erfolges fragen würde, so könnten sie cs wahrscheinlich selber nicht erklären. Wir aber wissen es: der Zauber ihrer Schönheit liegt vor allem in ihren schönen weißen Zähnen. Wenn man sie aber fragen würde, womit sie ihre Zähne pflegen, werden sie wahrscheinlich antworten: mit Chlorodont! Denn Chlorodont und schöne weiße Zähne sind für Millionen ein Begrifft


