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Der Führer beim Richtfest des Umbaus der berliner Kauzierwohuung.

Wo sind dieechten" Berliner geboren?

Berlin, 15. Febr (DNB.) In dem Umb au der Wohnung des Führers fand das Richt­fest statt,zu dem sich etwa 13 0 Arbeiterund Angestellte versammelt hatten. Der Führer hatte sie zu einem einfachen Imbiß eingeladen und gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, unter den Arbeitern zu sein. In seinen weiteren Ausführungen streifte er auch die Lage und Ent­wicklung in O e st e r r e i ch. Er verwies darauf, daß sein Ziel nicht die Förderung i r g e n d - einer Klasse sei; für ihn gebe es nicht Burger- tum und Proletariat, sondern nur b t eg em e in­fame Arbeit am Staat. Ein Land muffe sich mit den vorhandenen Faktoren, nämlich der Arbeitskraft und den Fähigkeiten der Bewohner, mit dem vorhandenen Boden und dessen Frucht­barkeit abfinden. Deutsche hätten zu jeder Zeit be­wiesen, daß sie in der Geschichte der Völker auf allen Gebieten Großes und Größtes geleistet hätten.

Das erste Ziel der Regierung des Dritten Reiches sei, die Wirtschaftsnot in Deutschland durch Schaffung neuer Produktionsmöglich- keiten, aber auch Absatzmöglichkeiten zu beheben. Sein häufiger Besuch auf dem Bau zeige seine Verbundenheit mit den Arbeitern und mit der Stätte an, wo er vor 25 Jahren selbst unter Arbeitern angefangen habe zu arbeiten. Dem Arbeiter müsse wieder der Stolz auf seine Arbeit und das geschaffene Werk aner­zogen werden. Arbeit in jeder Form sei Dienst am Volke. In engstem Zusammenhang mit dem Wirtschaftsproblem stehe die Arbeits­beschaffung. Dieses größte Problem zu lösen durch Ausnutzung des Bodens und seiner Boden­schätze sei das Ziel seiner Politik. In diesem Zu­sammenhang wies der Führer auf den Bau der

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Bei der Einweisung des Vorstandes des Deutschen Gemeindetages hielt Reichsinnenminister Dr. Frick eine Ansprache, in der er u. a. ausführte: Durch das Vertrauen des Führers ist der Verband der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände, der Deutsche Gemeinde­tag, zu einer Körperschaft des öffentli­chen Rechtes erhoben und in den Neubau des Reiches eingefügt worden. Ein Band umschließt alle 50 000 deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände. Reich und Gemeinden sind schicksalverbunden und bilden eine Einheit. Die Zusammen­fassung von Stadt und Land in einer einheitlichen Organisation gibt die Ge­währ der Ueberbrückung vermeintlicher Gegensätze und bedeutet zugleich eine ernste Verpflichtung, ge­rechten Ausgleich zu schaffen. Klar sind die Auf­gaben des Deutschen Gemeindetages festgelegt und von denen der Reichsverwaltung begrenzt. Einzig und allein bei der Reichsregierung liegt die Befehlsgewalt; diese reicht im Zuge des Neuaufbaues der Reichsverwaltung bis in das kleinste Dorf. Aufgabe des Deutschen Gemeinde­tages hingegen ist es, die Gemeinden und Gemeinde­verbände' in den großen und kleinen Fragen ge­meindlicher Arbeit zm beraten und der Reichsregie­rung sowie den Regierungen der Länder, wenn sie sich des Rates des Deutschen Gemeindetages ver­sichern wollen, mit seinen reichen Erfahrungen zur Seite zu stehen.

Der Minister gab dann die Zusammensetzung des Vorstandes des nächsten Gemeindetages bekannt und fuhr fort: Es gilt, in den nächsten Monaten und Jahren die Grund la ge für eine neue und gesunde Kommunalwirtschaft zu schaffen. Die Einheit des Reiches verlangt ein in den Grund­zügen einheitliches Gemeindeverfassungsrecht, das zu den Ideen des Reichsfreiherrn vom Stein zurückfüh­ren muß, zugleich aber den Führergedanken und mit ihm die Verantwortung nach oben sicherstellt. Zu den neuen Grundlagen der Gemeindewirtschaft gehört die Neuordnung der Gemeindefi­nanzen. Der Volksgenosse soll künftig nach einem einheitlichen Plan von möglichst wenig Steuern durch möglichst wenig Steuergläubiger belastet wer­den. Die Reichsregierung will den Gemeinden und Gemeindeverbänden die Verantwortung für ihre Einnahmen und Ausgaben in diesem Rahmen sicher geben.

Zum Vorsitzenden des Deutschen Gemeindetages wurde Oberbürgermeister F i e h l e r-München, zum stellv. Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. W e i be­mann- Halle bestellt. Unter ben 37 Mitgliedern des Vorstandes befinden sich die Oberbürgermeister Dr. Will- Königsberg i. Pr., Dr. Sahm - Ber­lin, Dr. R e b i tz k i - Breslau, Brix- Altona, Dr. Riefen- Köln, Liebel- Nürnberg, Schwede- Koburg, Dr. G ö r d e l e r - Leipzig, Dr. S t r ö l i n - Stuttgart; ferner u. a. Bürgermeister Lindner- Frank^-urt a. M., Kreisdirektor und Bürgermeister

Autostraßen hin, die ein dringendes Bedürfnis feien.

So wie er immer wieder in das Volk gehe, um die Verbindung mit dem Volk nicht zu verlieren, so sei es auch notwendig, daß die gesamte Regierung immer wieder an das Volk appel­liere und sich immer wieder neue Kraft aus dem Volke hole. Das erste Regierungsjahr des Drit­ten Reiches habe gezeigt, daß im Gegensatz zu den früheren Regierungen große Erfolge erzielt worden seien. Wider Erwarten gut sei die Verringe­rung der Zahl der Arbeitslosen gelun­gen. Auch die Schaffung von Arbeit durch den Um­bau seiner Wohnung wie die Schaffung von Neu­bauten überhaupt falle in den Rahmen der Arbeits­beschaffung und diene damit der Verringerung der Arbeitslosigkeit. Am Schluß betonte der Führer noch einmal seine Freude, inmitten der Arbeiter weilen zu können. Das Bauhandwerk sei im Gegensatz zu vielen anderen Berufen der s ch ö n ft e, weil der Vauhandwerker und der Bauarbeiter de n Erfolg seiner Arbeit in seinem Werk praktisch vor Augen habe, und dieses Werk überdauere oft Jahrzehnte, Jahrhunderte und sogar Jahrtausende.

Die Ansprache des Führers wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Der Bauführer dankte Adolf Hitler in kurzen Worten für seine Ausführungen und für die gütige Einladung. Die Arbeiter, die der Führer als Anerkennung für die geleistete Arbeit mit einem Geldgeschenk erfreut hatte, blieben noch Stunden unter fröhlichen Gesängen zusammen. Dieses Richtfest zeigte, wie auch das im Braunen Haus in München wieder einmal die innere Ver­bundenheit des Führers mit seinen Volksgenossen.

Kunst und Wissenschaft.

Verleihung d'er Goelheplakelle an Hermann Stehr.

Am Tage feines 70. Geburtstages, am 16. Februar 1934, wird dem Senator der Preußischen Dichter­akademie, dem Dichter und ersten Träger des Frank­furter Goethepreifes im neuen Reich, Hermann Stehr, die Goethepl-a kette der Stadt Frankfurt verliehen. Bisher wurde nach dem 30. Januar 1933 mit dieser Plakette nur der preußische Staatskommissar im Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der Leiter des Kampf­bundes für deutsche Kultur, Hans Hinkel, aus­gezeichnet. Im Gegensatz zu der häufigen Verleihung der Plakete unter dem alten Regime erfolgt jetzt die Verleihung nur noch in ganz besonderen Fällen an hervorragende Persönlichkeiten des kulturellen Lebens. Es handelt sich daher bei dieser Ehrung Hermann Stehrs um eine ganz seltene Aus­zeichnung.

Greta Garbo will nicht verheiratet fein.

Alle amerikanischen Blätter brachten in großer Aufmachung die Nachricht, die berühmte Filmschau­spielerin Greta Garbo habe kürzlich den Regis­seur Marmoulian geheiratet. Beide befinden sich zur Zeit in Neuyork und lehnten es zunächst ab, sich über die Blättermeldungen zu äußern; schließ­lich dementierte Greta Garbo die Nachricht von ihrer Eheschließung mit den kurzen Worten:3 ch bin nicht verheiratet."

Aus aller Welt.

Russischer EisbrecherTscheljuskin" im Polarmeer gesunken.

Einer der größten russischen Eisbrecher,Tschel­juskin", der sich seit längerer Zeit in Schwierigkeiten befand, ist nach einer Funkmeldung im Polarmeer, 155 Meilen von Nordkap entfernt, gesunken. Der Expeditionsführer Schmidt teilt dazu in einem Radiogramm mit, daß das Schiff vom Eise erdrückt worden ist. Im Verlaufe von zwei Stunden wurden Nahrungsmittel, Zelte, Schlaf­decken, das Flugzeug und der Radioapparat auf das Eis ausgeladen. Die Löschung der Ladung er­folgte bis zu dem Augenblick, da der Schiffsschnabel schon unter Wasser versank. Bei dem Versuch, das Schiff zu verlassen, ertrank ein Mann namens Mogilewitsch, der von zusammenbrechenden Balken ins Meer gerissen wurde. Die übrigen Ex-

Ein altes Sprichwort sagt:Die richtigen Berliner stammen aus Breslau", und tatsächlich scheint es zu stimmen. Denn nicht nur die Wiege von unseren Film-, Bühnen- und Sport- üeblingen liegt meist weit von der Reichshauptstadt entfernt, sondern auch diejenigen Männer, die heute Berlin regieren, sind keinesfallswaschechte" Spree­athener. Das Oberhaupt der Reichshauptstadt, Dr. S a h m, stammt z. B. aus Anklam in Pom­mern! Ein paar Monate hat er allerdings in Berlin studiert; doch erst im Jahre 1931 kam er als Oberbürgermeister wieder nach der Reichshaupt­stadt. Sein ständiger Mitarbeiter, Staatskommissar Dr. Julius Lippert, wurde 1895 als Sohn deut­scher Eltern in Basel geboren und war den Ber­linern schon vor seiner Ernennung als Hauptschrift­leiter desAngriff" bekannt. Der Berliner Polizei­präsident v. Levetzow erblickte 1871 in Flens­burg das Licht der Welt. In Koblenz wurde Generalmajor Schaumburg, der jetzige Stadt­kommandant, geboren. Gebürtiger Schlesier ist Reichsbankprästdent Schacht, während Geheimrat Dr. Heck, der Direktor des Zoologischen Gartens, aus Darmstadt stammt. Der Leiter des Kaiser- Wilhelm-Jnstitutes und Rektor der Friedrich-Wil- Helm-Universität, Professor Eugen Fischer, ist in Karlsruhe geboren. Die Wiege von Profes­sor Sauerbruch stand in Barmen, während seine Kollege, Professor Bier, in W a l d e ck zur Welt kam.

Auch diestarken" Berliner sind leider nicht von hier. S ch m e l i n g wurde in dem Dorf Klein-

peditionsteilnehmer sind wohlauf. Sie leben in Zel­ten und bauen Holzbaracken. Jeder besitzt einen Schlafsack und Pelzkleidung. Der Expeditionsführer meldet weiter, daß die Verbindung mit den Radio­stationen Wallen und Nordkap hergestellt sei, von wo aus Hilfsexpeditionen mit Flugzeugen und Hunden organisiert werden sollen. Die Stimmung aller Teilnehmer sei zuversichtlich. Zur Rettung der Besatzung desTscheljuskin" sind in Moskau zwei Flugzeuge mit Kurs auf die Beringfee aufgestiegen. Außerdem hat ein Eisbrecher Archangelsk verlassen, der die Rettungsaktion der Flugzeuge unterstützen wird.

Russischer Stratosphärenballon ohne Besatzung.

Aus Moskau wird gemeldet, daß voraussichtlich am 20. März ein automatischer Strato­sphärenballon starten wird. Der Ballon wird ohne Besatzung aufsteigen. Alle Apparate und die Vorrichtungen zum Landen werden von einem russischen Observatorium aus ferngeleitet. Der Bal­lon soll mindestens 14 Stunden in der Luft bleiben und eine Höhe von 4 0 0 0 0 Meter erreichen. Schwerer Erdrutsch in INittelitalien. 11 Tote, mehrere Verletzte.

Infolge des überreichen Schneefalls der letz­ten Tage ereignete sich in Josfombrone an der Straße Urbino Fano (Mittelitalien) ein folgern j schwerer Erdrutsch. Eine Erdmasse von schätzungs- 1 weise V2 Million Kubikmeter, die sich in ungefähr 1100 Meter loslöste, senkte sich talwärts und begrub dabei in einer Breite von 150 Meter 6 Häuser unter sich. Bisher wurden 11 Tote und mehrere Verletzte aus den Trümmern geborgen. Der Straßen- und Telephonverkehr ruht an der Un­glücksstelle völlig. Die Lichtleitungen sind zerstört. Verschiedene Hilfskolvnnen sind fieberhaft dabei, die Trümmer wegzuräumen und die weiteren Opfer zu bergen. Nach Augenzeugenberichten hat sich die Katastrophe in wenigen Minuten vollzogen. Der Unglücksort liegt im nordöstlichen Apenningebiet nördlich von Bolognoka, in dem sich erst kürzlich ein folgenschweres Lawinenunglück ereignete.

Totale Sonnenfinsternis.

Wie aus Rostop (Karolinen) gemeldet wird, konnte dort die totale Sonnenfinsternis am Mittwoch sehr gut beobachtet werden. Ausge­zeichnetes Wetter unterstützte die Wissenschaftler und zahlreichen Photographen bei ihren Beobachtungen und Ausnahmen.

Ehefrau erschlägt Mann und Tochter.

In Heepen bei Bielefeld erschlug die 35 Jahre alte Ehefrau Kelle in der Nacht ihren Ehemann und ihre zwölfjährige Tochter, während beide schlie­fen, mit einem Beil. Sodann durchschnitt sie beiden noch mit einem Brotmesser die Kehle. Die Tat ist wahrscheinlich in geistiger Umnachtung ge­schehen. Frau Kelle sollte bereits vor vier Wochen wegen Geistesgestörtheit einer Heilanstalt zugeführt werden. Die Einlieferung unterblieb aber auf Ver­anlassung des Ehemannes. Nach der Tat flüchtete Frau Kelle, konnte aber später aufgegriffen und dem Polizeigefängnis zugeführt werden.

Ein Unglück kommt selten allein.

Das englische FlugzeugmutterschiffFurious" ist auf einer Kreuzfahrt nach Westindien von einem Unglück nach b e m anderen betroffen wor­ben. Zunächst würbe bei schwerer See im Golf von Biscaya ein Fliegeroffizier über Borb ge­spült, ber aber gerettet werben konnte. Nach dem Passieren von Gibraltar stürzte bann ein Flugzeug

Luckow bei Prenzlau geboren; Hans Brei« t e n ft r ä t e r in Magbeburg. Aus Mecklen­burg stammt Hanne S 0 b e ck, ber Liebling ber Berliner Fußballer, währenb ber Meisterflieger Ernst Übet seine Kinbertage in Frankfurt am Main verbracht hat. Die berühmten Köpfe bes Berliner Musik- unb Kunstlebens finb ebenfalls zum größten Teil nicht echte Spreeathener. Professor Gustav Havemann stammt aus bem mecklen­burgischen Stäbtchen Güstrvw. Der weltberühmte Pianist Wilhelm Backhaus würbe in Leipzig geboren. Generalmusikbirektor Erich Kleiber ist gebürtiger Wiener, wogegen Wilhelm Furt­wängler garantiert reiner Berliner ist. Ein paar Theatergrößen würben ebenfalls in ben Häusern ber Reichshauptstabt geboren: Conrad Beidt, Otto W a 11 b u r g, Brigitte Helm unb Lotte Werkmeister. Aus Hamburg stammt Hans Albers, währenb Albert Bassermann gebürtiger Mannheimer ist. Werner Krauß kommt aus K 0 b u r g ; Gustaf Grünbgens aus Düffelborf. Aus Kattowitz stammt Willy Fritsch, Gustav Fröhlich aus Hannover. Als Tochter eines bekannten Hauptschriftleiters würbe Renate Müller in München geboren. Abele Sanbr 0 ck soll eines ber schönsten Kinbev von Amsterbam gewesen sein, währenb Lilian Harvey am Themsestranb in ßonbon geboren mürbe. Die roürbigfte unb bekannteste Vertreterin bes echten, ursprünglichen Humors, Claire Wal-

. b 0 r f f, stammt aus Breslau!

ins Meer unb ging verloren. Auch hier konn­ten bie beiben Insassen gerettet werben. Am fol- genben Tage erkrankte ein Heizer. Da ber Verbacht bestaub, es hanbele sich um Flecktyphus, mußte bas Schiff nach Gibraltar zurückkehren unb in Quarantäne gehen. Währenb ber Hebungen in ber Bucht von Trinibab zerschellten zwei Flugzeuge auf bem Lanbungsbeck. Darauf entstauben an Bord zwei kleine B r ä n b e. Bei einem würbe ein Heizer schwer verletzt. Schließlich würbe ein Flieger- folbat vom Propeller eines auf bem Deck bes Schif­fes anlaufenben Flugzeuges getroffen unb ge­tötet.

Explosion in einer lllineralölfabrif.

Wie aus Brunsbiittelkoog (Unterelbe) ge­meldet wird, ereignete sich in ben Mineralöl- unb Asphaltwerken im benachbarten Ostermoor ein fol­genschweres Unglück. Unter bonnerartigem Krachen explobierte einer der riesigen Kessel und setzte einen Teil der Fabrikanlage in Brand. Der Feuer­wehr gelang es nach angestrengter Tätigkeit, den Brand zu lokalisieren. Sofort nach Ausbruch des Brandes zur Hilfeleistung eingesetzte SA. sperrte in Zusammenarbeit mit ben Werkarbeitern sämtliche Leitungen zu ben großen Tanks, so baß jede weitere Explosionsgefahr beseitigt wurde.

Wettervoraussage.

Da sich ber Kern bes Hochbruckgebietes westlich nach ben britischen Inseln verlagert unb über Polen sich eine flache Störung entwickelt hat, erhalten wir entsprechenb dem Verlauf der Isobaren nordwest­liche bis nördliche Luftzufuhr. Somit dürfte es öfters zu Bewölkungsaufzug kommen, wobei zwischendurch auch Aufklaren eintritt. Durch ben Polenschirm wer­ben Ein- unb Ausstrahlung behindert, so daß die starken Temperaturgegensätze sich mehr ausgleichen. Nachts trift aber stellenweise noch etwas Frost auf.

Aussichten für Freitag: Neblig-wolkig mit Aufklaren, Temperaturen sich mehr ausglei­chend, nachts noch etwas unter Null, meist trocken.

Aussichten für Samstag: Teils bewölkt, teils aufheiternd, vorwiegend trocken.

Lufttemperaturen am 14. Februar: mittags 7,3 Grad Celsius, abends2,2 Grad; am 15. Februar: morgens5,2 Grad. Maximum 19 Grad, Minimum 5,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Februar: abends0,3 Grad; am 15. Fe­bruar: morgens0,6 Grad. Sonnenscheindauer 83/4 Stunden.

Amtliche wintersportnachrichten.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Heiter, 4 Grad, 30 Zentimeter Schnee, verharscht, Ski im Walde gut, Schneedecke am Hang durchbrochen.

Sauerland. Winterberg: Nebel,3 Grad, 24 Zentimeter Schnee, verharscht, Sportmög- lichkeit mäßig.

Schwarzwald. Furtwangen: Klar, 1 Grad, 16 Zentimeter Schnee, verharscht, Sportmog- lichkeit mäßig.

Alpen. Garmisch.: Klar, 8 Grad, 35 Zentimeter Schnee, gekörnt, Sportmöglichkeit gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 11700. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

Der Reichsinnemmmster weist bem Deuischeu lanbgemeinbetag neue Ausgaben zu.

Ritter-Bingen, Regierender Bürgermeister Krogmann -Hamburg, Lanbrat Burmeister- Malchin (Mecklenburg), Lanbrat Lengemann- Kassel, Lanbeshauptmann H a a k e - Düffelborf, Ministerialrat Kunz- Dresben, Ministerialreferent S ch i n b l e r - Karlsruhe, Bürgermeister Treff- Berlin-Sfeglitz.

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