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Wirischast

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Oberheffen

Ser Zufammenbmch des Welthandels.

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Devisenmarkt Berlin Arankfurl a Bl

Banknoten.

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die Ge- sehr sehr

den 7 Paare, beerdigt 11 Personen. Der Kirchenbesuch .Arbeit auf einem Dache einen schweren U n betrug 10 965 Erwachsene und 5740 Kinder. Zum hl. fall. Er stürzte ab und erlitt einen Oberschenkel- Abendmahl gingen 1064 Erwachsene, darunter 27 bruch, der seine sofortige Ueberful>rung in bie Kranke und Alte zu Hause. An Gaben der christ- Chirurgische Klinik nach Gießen notwendig machte.

bedauernswerte Mann mußte sofort in die Chirur­gische Klinik nach Gießen gebracht werden, wo er schwer darniederliegt.

t Treis a. d. Lda., 14. Jan. Die Sammlung vom Eintopfgericht betrug 77,55 Mark. Nach der am Neujahrstag in der hiesigen Kirche bekanntgegebenen Statistik wurden im Jahre 1933 getauft 22, konfirmiert 12 Kinder, getraut wur-

i Buseck die Festpredigt hielt. Am 11. Sonntag nach Trinitatis fand das Dekanatsmissionsfest dahier statt, an dem Pfarrer S t a u b a ch - Watzenborn und Missioner Laut- Frankfurt a. M. predigten. Im Februar hatten wir eine ordentliche Kirchen­visitation durch Oberkirchenrat D. Wagner- Gießen. Außerdem wurden zwei Filme, einen über die Mission in Borneo und einen über die Arbeit im Rauhen Haus in Hamburg gezeigt. Viele Gottesdienste wurden durch die Mitwirkung unseres Kirchenchores, der 1. Schulklasse und unseres Po­

parteisekretär in Köln.

(D Krofdorf, 13. Jan. Heute feierten die Ehe­leute Wilhelm Nibch und Elisabeth, geborene Weil, wohnhaft in der Rodheimer Straße Hierselbst, das Fest der goldenen Hochzeit. Die Ehe­gatten, die im Alter von 74 und 76 Lebensjahren stehen, erfreuen sich noch bester Frische.

I Groß-Rechtenbach, 13. Jan. Der Eigen­tümer des von Landjägermeister Bartelt im Straßengraben an der Provinzialstraße Wetzlar Butzbach gefundenen Fahrrades konnte in der Person eines Hitlerjungen aus Münch­holzhausen ermittelt werben, der das Fahrrad b e i einem Geländemarsch liegen gelassen hatte.

ein n treuei deutsc feine mtra

* Ehringshausen, 14. Jan. Der 41jährige Klempner Heinrich Zell von hier erlitt bei seiner Arbeit auf einem Dache einen schweren U n

denzen feststellen, die für die Beantwortung der Frage von Bedeutung sein werden.

wir nähern uns unverkennbar einem Zustand.

in dem die Monopolstellung der durch Frucht­barkeit, Klima und Bodenschätze begünstigten Länder mindestens gemildert wird. Lin Pro­dukt nach dem anderen wird von der synthe­tischen Chemie erobert, und auch innerhalb der bisher noch nicht künstlich gewonnenen Roh- und Hilfsstoffe verlagert sich die Dring­lichkeit des Bedarfs und die Anersehlichkeit.

Wenn man einen Augenblick auf das neue Jahr wagen darf, so wird man sagen müssen, daß aller Wahrscheinlichkeit nach das Einschrumpfen des Welthandels weiter fortschreiten wird. Es ist wenigstens für die ersten Monate des neuen Jahres nicht zu erwarten, daß selbst eine fortschreitende Besserung der allgemeinen Konjunk­tur die Folgen der zunehmenden Absper­rungspolitik ausgleichen wird. Als sicher darf angenommen werden, daß die Schuldnerländer im neuen Jahre aus der Unmöglichkeit, bei der Aus- fuhr genügend Geld zu verdienen, noch rücksichts- loser als bisher ihren Gläubigern gegenüber die Konsequenzen ziehen werden.

Unkenntnis des Volkes in früheren Jahren durch die Regierung verständlich ist. Hier Klarheit geschaffen zu haben, ist Verdienst unserer nationalen Regie­rung. Sie in ihren Zielen zu unterstützen, ist Pflicht jedes Volksgenossen, schon aus reiner Selbsterhal­tung heraus. Sehr überzeugend wirkten Zahlen aus dem Weltkrieg und neuerdings vom östlichen Kriegs­schauplatz, wo die Luftwaffe mit immer größer werdender Vervollkommnung an Vernichtung von Menschen und Material wirkt. Ausführlich behan­delte sodann der Redner die verschiedenen Bomben, ihre Wirkung und die Bekämpfung, die in dem­nächst einzurichtenden Luftschutzkursen besonders ge­lehrt wird. Um wirksam die Aufgaben des RLB. unterstützen zu können, forderte der Redner zum Schluß seiner Ausführungen zum Beitritt in den RLB. auf, dem zahlreich Folge geleistet wurde. Ortsgruppenführer Fr. Keßler dankte dem Red­ner und leitete zu einer interessanten Aussprache über. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer schloß der interessante Vortragsabend.

* Klein-Linden, 14. Jan. Am Freitag kurz nach 20 Uhr, als sich der alleinstehende Invalide Karl S t i e b i n g zum Kirchgang begeben hatte, sollte in seiner Wohnung ein Einbruch verübt werden. Der Einbrecher, ein einundzwanzig ^ahre alter junger Mann aus Gießen, versuchte mit Nach­schlüsseln die Haustür zu öffnen. Bei diesem Vor­haben wurde er von einem hiesigen Einwohner beobachtet, der im geeigneten Augenblick den Täter ergriff und in das Schulhaus brachte. Hier gab er zuerst einen falschen Namen an, konnte jedoch auf Grund seiner Papiere überführt werden. Mit Hilfe des hiesigen Polizeidieners wurde er der Gießener

Hungen Deutschlands im Jahre 1933" herausge­geben worden ist. Es heißt hier, daß alle Länder bestrebt gewesen sind, sich gegen Störungen zu sichern, die im Warenbezug aus fremden Ländern eintreten könnten. Eine gewisse Rolle spielt natür­lich die politische Weltlage. Wichtiger jedoch sind die Bemühungen aller Länder, die in den Strudel der Arbeitslosigkeit hineingezogen worden sind, den i n - ländischen Markt in erster Linie für die heimischen Erzeugnisse zu monopo­lisieren. (

Ausfuhr ist ungewiß und wechselvoll; Beliefe­rung des Binnenmarktes dagegen ist sicher und unzerstörbar, wenn sich die Regierung des betreffenden Landes nicht scheut, alle erfolg­verheißenden Mittel anzuwenden.

Jeve erfolgreiche Abwehr fremden Warenzustroms hatte Gegenmaßnahmen der geschädigten Länder zur

Rohstoffe) einfach nicht entbehren können, diesen Bedarf aber nicht bei ihren Gläubigern decken kön­nen. Sie müssen also als Ersatz für Länder, denen gegenüber sie eine passive Handelsbilanz hinnehmen müssen, andere Länder haben, bei denen sie diesen Unterschied und dazu noch die fälligen Schuldzah­lungen verdienen können. Anders ausgedrückt:

Biele Länder suchten einen zweiseitigen Aus­gleich im Warenverkehr zu erzwingen, wäh­rend in der Praxis nur ein allseitiger Aus­gleich zu erzielen war.

Die Voraussetzungen für einen vernünftigen all- seitigen Ausgleich der Warenlieferungen und der Geldzahlungen wäre nur auf einer entschlußfähigen Weltkonferenz durchzusetzen gewesen. Eine solche ist die Londoner Weltwirtschaftskonferenz vom Juni- Juli 1933 nicht gewesen.

Es ist nicht leicht, sich in Gedanken und im Urteil über die Zeit zu erheben, die man selbst durchlebt. Niemand kann sagen, ob das allseitige Streben, sich von lebenswichtigen Warenbezügen aus dem Ausland unabhängg zu machen, einevorüber­gehende Erscheinung" (also etwa eineKrankheit") ist, von der sich die Welt nach kurzer Zeit erholen wird, oder ob es derBeginn einer neuen Zeit" ist. Aber man kann doch schon gewisse allgemeine Ten-

Fr an k furt a. M., 13. Jan. Bei gegen Vorwoche unveränderten Preisen nahm das schäft zuächst einen relativ lebhaften, später schleppenden Verlauf. Die Zufuhren waren , , knapp. Es standen nur kleine Mengen deutsche, holländische und belgische Eier zur Verfügung, während aus dem Osten keine Angebote vorlagen. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M.: deutsche Frischeier Kl. 8 13,50, SM. A 13, Kl. B 12, Kl. C 10,50. Holländer und Flandern Kl. S 13, Kl. A 12,50, Kl. B 11,50, Kl. C 10.

fette bröckelten einige Nebenwerte und IG. Farben bis 0,50 v. H. ab. Deutsche Anleihen waren später leicht befestigt, Neubesitz um 20 Pf. und Altbesitz­anleihe um 0,13 v. H. Dollar-Bonds und umge­tauschte Reichsmark-Anleihen tendierten bei kleinem Umsatz eher etwas schwächer. Pfandbriefe lagen ziemlich gut behauptet. Stadt-, Staats- und Länder­anleihen' zeigten kaum Veränderungen. Von frem­den Werten lagen sämtliche Ungarn bis zu 0,75 v H. fester.

Am Kassamarkt gewannen Schöfferhof 2 v. H., Schantungbahn 3,50 v. H. Tagesgeld blieb leicht und zum Satz von 3 v. H. unverändert.

Frankfurter kLiermarkt.

Das neue Jahr hat mit neuen Spannungen auf dem Gebiet der internationalen Wirtschaftspolitik begonnen. In England beschwert man sich über die neuen KontingentsmaßnahmenFrank- r e i ch s , die einen Rückgang der britischen Textil­ausfuhr um mehrere hundert Millionen Mark im Jahr zur Folge haben werden, und von Amerika und England liegen Proteste gegen die im De­zember verhängte Ermäßigung der deut­schen Devisenzahlungen an die Still­haltegläubiger vor. Noch sind die Außen­handelszahlen für das ganze Jahr 1933 nicht be­kannt. An der Tatsache, daß sich der Wert der ge­samten Ein- und Ausfuhr auf der Erde gegenüber dem Vorjahr nochmals um 10 Prozent vermindert hat, wird sich nichts mehr ändern.

Der Jahresbericht der Reichskredit-Gesellschaft stellt die Außenhandelszahlen von 52 Ländern zu­sammen und kommt zum Ergebnis,

daß vom Jahre 1929 bis zum Jahre 1933 ein

Rückgang des Außenhandels um rund 65 v. also fast um zwei Drittel erfolgt ist.

Der deutsche Außenhandel für sich steht mit einem Rückgang von über 69 Prozent sogar noch schlechter da. Selbst wenn man die inzwischen eingetretene Preissenkung in Betracht zieht, ist die­ser Rückgang außerordentlich Zu diesen Zahlen be­merkt der Bericht, daß sie das unentbehrliche Minimum des internationalen Warenaustausches darzustellen scheinen. In der Tat ist die Versorgung zahlreicher Länder mit unentbehrlichen Rohstoffen und Lebensmitteln derartig eingeschrumpft, daß ein weiterer Rückgang kaum noch möglich ist. Aber auch hier muß die Menschheit immer noch zulernen. Es ist kaum vorstellbar, wiekontraktionsfähig" der Bedarf an einzelnen Bedarfsgütern fein kann; das Beispiel Rußlands zeigt es.

lieber die Gründe des Rückganges im internatio­nalen Warenaustausch gibt eine Uebersicht Auskunft, die zur Jahreswende vom Reichswirtschaftsministe- riumüber den Stand der wirtschaftlichen Bezie-

Landkrcis föicfccil lichen Liebestätigkeit gingen ein 1452 Mark. Am

X liefet. 13 3an. 3m großen Sac-.e

8eg5rünbetUenDrCt5 g r Ü?p e d"e s R-7ch /- S?fetert. . bei .dem. Pfarrer ,N au mann-Alten- luftschutzbundes ihre erste Versammlung ab.!

Ortsgruppenführer Fr. Keßler kam nach herz­lichen Begrüßungsworten kurz auf die Genfer Ko-

Len er l Hbrud) de rferlanösl Lertracht selbst an $ir das oatig, sch längerer wohl er ir im W Halben.

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mödie und die für Deutschland daraus gegebene Lage und insbesondere das Verbot des aktiven Luft­schutzes zu sprechen. So bleibt uns nur noch der passive Schutz, der im Reichsluftschutzbund zusam­mengefaßt ist und unter Leitung von Minister Göring steht. DerRedner desAbends,Stadtbaudirek­tor Braubach- Gießen, legte dann Wesen, Zweck und Ziel des RLB. dar. Besonders wandte er sich gegen die unverzeiliche Unbekümmertheit und Gleichgültigkeit

vieler Deutscher, die nur durch die bewußt erhaltene

* Eine neue Schatzanweisungsemis- j i o n. Infolge der großen Nachfrage nach Schatz­anweisungen ist der kürzlich aufgelegte Abschnitt per 15. Februar 1935, der zu 4,38 v. H. ausgegeben wurde, in wenigen Tagen ausverkauft worden, so daß am Samstag bereite mit dem Verkauf einer neuen Emission per 15. März 1935, d. h. mit über 14monatiger Laufzeit begonnen worden ist.

* Die Indexziffer der Großhandels­preise für den 10. Januar hat sich mit 96,4 ge­genüber der Vorwoche (96,2) um 0,2 v. H. erhöht. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrar­stoffe 93,5, (plus 0,3), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,8 (plus 0,3), und industrielle Fertig­waren 114,0 (plus 0,1), davon Produktionsmittel unv. 114,0, Konsumgüter 114,0 (plus 0,2).

Frankfurter Börse.

Frankfurter Börse still.

F r a n f u r t a. M., 13. Jan. Der Wochenschluß verstärkte die Zurückhaltung an fast sämtlichen Märkten noch über das Maß des Vortages hinaus. Beim Publikum hatten sich anscheinend gewisse Er­müdungserscheinungen eingestellt, anderseits nahm die Kulisse die üblichen Glattstellungen zum Wochen­ende vor. Da irgendwelche stimulierende Nachrichten von größerer Bedeutung noch dazu nicht Vorlagen, ergab sich für Aktien eine uneinheitliche Entwick­lung. Die Verluste waren allerdings meist nicht groß, nur Siemens fielen durch eine 2,50prozentige Einbuße auf, und Scheideanstalt zeigten mit minus 2 v. H. immer noch Nachwirkungen der General­versammlungs-Mitteilungen. Farbenindustrie waren gut gehalten. Am Elektromarkt zogen Chade 1,50 Mk. und Bekula 0,65 v. H. an, während Gessürel 0,65 v. H. und Licht & Kraft 0,25 v. H. nachgaben. In Montanwerten war ebenfalls wenig Umsatz zu merken, Ilse Genuß lag 1 v. H. und Phönix 0,25 v. H. schwächer, Mansselder 0,25 v. H. erhöht. Schiff­fahrtspapiere lagen ohne Geschäft, von Kunstseide­aktien Aku 0,75 v. H. gedrückt. Reichsbankanteile hatten einen Gewinn von 1 v. H. aufzuweisen. Der Renten markt setzte zunächst behauptet ein, vari­able Reichsanleihen tendierten aber nach den ersten Kursen eher nach unten, so wurden Neubesitz mit 19,00 nach 19,10 genannt. Späte Reichsschuldbuch­forderungen gaben 0,40 v. H. nach, während Stahl­verein-Bonds unverändert lagen.

Auch im Verlaufe blieb die Kursgestaltung bei kleinen Umsätzen uneinheitlich, ohne daß jedoch grö­ßere Veränderungen eingetreten wären. Reichsbank­anteile lagen jedoch 1,25 v. H. höher, auch Zement Heidelberg zogen um 1,50 v. H. an, ferner gewan­nen Stahlverein und Gelsenkirchen je 0,50. Anderer-

zu erzielen, das heißt die Einfuhr einzu­schränken und die Ausfuhr zu erhöhen. Die Gläubigerländer, von denen eines nach dem anderen von der Weltkrise und der Arbeitslosigkeit erfaßt wurde, haben sich dagegen zur Wehr gesetzt und sich bemüht, möglichst mit jedem einzelnen aus­wärtigen Land zu einer ausgeglichenen Handels­bilanz zu gelangen. Aber selbst dort, wo für den Betrag der jährlichen Schuldrückzahlungen ein Un­terschied im Geben und Nehmen zugestanden wurde, blieb das Gleichgewicht gestört. Es gibt viele Län­der, die gewisse Einfuhren (Nahrungsmittel und

|; gras-L lratiom unb wc über ba s Lehrer, Mrken bes De i 14t fei, | Schöpi i mitfcii

Bes bas il jn ho 1A' thel e haben

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an Reichsbankdiskont 4 o H Lombardzinsfuß 5 v. Sy

Allgäuer Butter- und Käsebörse.

Kempten, 13. Jan. Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 (zuletzt 125), Allgäuer Molkereibut­ter 2. Qualität 123 (123), Landbutter 116 (116). Die Preise sind Erzeugerverkaufspreise ab Lokal oder Station des Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 13. Jan. Das Angebot war in der verflossenen Woche mehr als ausreichend, der Absatz war dagegen sehr schwach, was auf die Preise einen etwas drückenden Einfluß hatte. Deut­sche Markenbutter 138 bis 142, holländische Mar­kenbutter 140 bis 145 Mark. Die Preise sind Großhandelsverkaufspreise und verstehen sich per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.

Frankfurter Schlachtvrehmarkt.

Frankfurt a. M., 15. Januar. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1398 Rinder (438 Ochsen, 106 Bullen, 449 Kühe, 405 Färsen), 580 Kälber, 182 Schafe, 3718 Schweine. Es kosteten: Ochsen 20 bis 31 Mark, Bullen 20 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen (Kalbinnen) 21 bis 31, Kälber 25 bis 42, Hämmel 23 bis 28, Schafe 18 bis 26, Schweine 42 bis 50 Mark. Marktverlauf: Rinder langsam, Kälber, Schafe, Hämmel ruhig, Schweine 'langsam.

saunenchores verschönt.

+ Grünberg, 14. Jan. Auf Anregung der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP, und der Stadt­verwaltung fand dieser Tage die Gründung einer freiwilligen S a n i t ä t s k o l o n n e statt. Dr. med. Schnabel erläuterte den Zweck und die Aufgaben der Vereine vom Roten Kreuz und der Sanitätskolonnen, ebenso betonte Bürger­meister Dr. M i l d n e r die Notwendigkeit einer solchen Kolonne für Gründern. Zwölf Personen er­klärten ihren Beitritt zur hiesigen Kolonne, zu deren Führer der Wagenführer des hiesigen Tele­graphenbautrupps Hündorf ernannt wurde. Die Ausbildung der Kolonne obliegt Dr. Schnabel.

Kreis Büdingen.

X Nidda, 13. Jan. Der NS.-Lehrerbund des Kreises Büdingen tagte heute in Stock­heim unter Führung des Kreisleiters Dr. Cul - mann dahier. Nach allgemeinen geschäftlichen Mit­teilungen hielt der Altertumsforscher Dr. Richter von Gießen einen hochinteressanten Vortrag über die Glauburg, der in trefflichen Lichtbildern weitgehend unterstützt wurde. Herzlicher Dank wurde dem Redner allseitig zuteil, der weitere Vor­träge nach der systematischen Meiterforschung in Aussicht stellte. Etliche Musikstücke brachte das Or­chester des Bezirks Nidda zu Gehör. Die Versamm­lung zollte auch ihm reichen Beifall.

Preuüen.

Kreis Wetzlar.

0 Wetzlar, 13. Jan. Landrat a. W. Miß, früher Landrat des Kreises Wetzlar, ist auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (nationale Unzuverlässigkeit) aus dem Staatsdienst entlassen worden. M i ß war früher sozialdemokratischer Bezirks-

Folge. So steigerten sich die Länder gegenseitig in unb SinfubrEnUnb Einschränkung her 2luS-1

Das Tempo im Zusammenbruch des W-lchand-ls Dachdecker Heinrich Kähler von hier wurde ge- wäre aber nicht so schnell gewesen, wenn alle Lan-1 Ausübuna seines Berufes von einem

der im Bestreben, die Ausfuhr auszuweiten, gleich L ren UnfaH betroffen Bc' der Arbeit am gewesen mären. Vielmehr haben die Schuldnerlän-; (ÄxJnchoim fh'h-ito Pr rin­der, die mit Rücksicht auf ihre Kreditwürdigkeit alles ' Jnh hnfc Pr

aufboten, um ihre Schuldnerverpflichtungen so lange J f$roer^ Kopfverletzung einen Bruch^des rech- fene ÄT unt;pÄZbXS Är hafte Versuche gemacht eine aktive Handelsbilanz - - -

Hranlmn a. M.

3erim

Schluß« hird

(Schluß!. Aornd- börfe

Schluß« rurd

Schiußk Mittag- bSrfe

Dalum

12.h

13.1-

12-1.

13.1.

Mansselder Bergbau.......

.. 0

28,25

28,75

28

Kokswerke .........

.. 0

87,25

87,4

Phonir Bergbau...........

.. 0

45

45

45,25

45,5

Rheinische Braunkohlen ....

. 10

198,5

197,25

199

198,5

Rheinsiahl ........

.. 0

87,5

86,25

87

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

37,5

38

37,75

38,13

Ltavi Minen ........

.. 0

11,5

12

12

Kaliwerke Aschersleben......

.. 6

113

112

Kaliwerke Westeregeln......

.. 6

116,5

116

114

Kaliwerke Salzdetfurth.....

IV,

151

150,5

152

.

I. ®. Farben-Jnduftrte.....

.. 7

125

124,75

124,75

124,4

Scheideanstalt.............

.. y

172

170

.. 0

46.75

46,5

47

_

Rütgerswerke .............

.. 0

53

52,25

52,9

52,5

Metallgesellschaft...........

.. 0

£6,5

67

66

66,5

Philipp Holzmann .........

.. 0

67,5

67,5

68

_

Zementwerk Heidelberg ....

.. 0

84

-

-

Lementwerk Karlstadt.......

.. 0

Q1

91

Schultheis Payenhoser .....

.. 0

94

93,25

Aku Allgemeine Kunstseide)

Bemverg ........

.. 0

.. 0

43

45,5

43,65

42,9

Aellstofs Waldhos ..........

.. 0

48

47,5

47

47

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

35,25

35,25

-

Dessauer Gas ..........

.. 7

-

113,25

113,75

Daimler Motoren..........

.. 0

37,25

37,5

37,5

37,65

Deutsche Linoleum.........

.. 0

47,25

47,25

47,65

Ctenftein & Koppel........

.. 0

59,9

59,5

Leonhard Tietz ............

.. 0

15,75

16,5

15,65

16,5

!habe ....................

..10

147

148,5

147

149

Acrumulatoren-Fabrik......

.. 0

178,75

188

176,75

lontt-Gumm» .....

. 0

151,5

152

151,5

153

Grttzner..................

.. 0

21

20,75

21

21

Mainkraftwerke Höchst a.M..

4

70,5

70,5

Süddeutscher Zucker .......

190

190

190

188,5

irannur jji

Berlin

Vronffur a. M

Berlin

Schluß« kurü

Schluß!. Abend­börse

Schluß« fure

Schluß! Mittag« börse

Schluß« turs

Schlug,. Abend- b6ri'

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag« börse

Oaium

12.1

13 1.

12-1

13.1-

Datum

12-1.

13-1

12.1.

13.1.

6% Deutsche Reichsanleihe v 1927

94,5

95,25

95,25

95,25

4% desgl. Serie II

5,2

5,5

6% ehem.7°/ Dt. Reichsanl. v. 1929

100,10

100

100,10

100,10

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903

4

4,10

3,70

4

6Vt% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

94,9

95,5

95

96

4^,%Rumän.vereinh.Rentev.!913

6,4

6,45

6

6,25

4% Rumänische vercinh. Rente ..

3,5

3,5

3,40

3,40

Auslos.-Rechten

98,4

98,4

98,5

98,3

S^% Anatolier ........

26,80

27,25

27,13

27,25

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte .....

19,10

19,13

19,10

19,10

6% e6em.8% Hess. Bolksstaat 1929 lrüktzahlb. 102%)

6% Hess Landesbank Darmstadt

95,5

95,5

95,75

95,65

vamvurg-Amertka-Paket ... O

Hamburg-Südam. Dampfschiff O

27,25

27^5

27,5

23,13

28,40

Gold R. 12

93,75

93,75

93,75

93,5

Hansa-Dampfschtff ..... O

6Vi% .Hess LandeS-Hypotheken. bank Darmstadl Liaui

93,25

Norddeutscher Lloyd .......O

A.G. für Verkehrswesen Akt. . O

29

65

29,13

64

29,25

64,75

29,5

64,5

Oberhessen Provinz-Anleihe Auslos.-Rechten

93

92

Berliner Handelsgesellschaft .. 4

Commerz, und Prioat-Bank . O

87,75

50

87,75

51

88

50

Deutsche Komm. Cammelabl. An-

Deutsche Bank und Disconto«

57,75 61

57,5

61,5

57,75 61

leihe Serie 1 mit Auslos..Rechten 6% ehem 8% Franks Hlip.-Bank

96,65

97

96,9

97

Gesellschaft................ o

Dresdner Bank..............O

Retchsbank .............. 12

Aoldpse 15 unkündbar bis 1935

94

94

166,25

167,75

166,25

168,25

6% ehem 7% Franks Hyp.-Banl

Goldpfe 16 unkündbar bis 1936

94

94

A.C.G......................

26,5

26,5

26,5

26,4

6Vi°/0 ehern V/,% Franks Hyp.. Bank-Liau.-Pfandbriefe

Bekula..................... o

121

121,75

121.4

121,75

92,75

93

E'ektr. Lieferungsgesellschast... 6

91

90,5

90

92

6*/i% ehem 4V,% Rheinische

94

Licht und Kraft ... g

99,75

100,25

100,5

Hhp.-Bank.Ltau.-Goldpfe

94,25

Zelten & Guilleaume........ O

54,5

54,5

54,5

54,75

6% ehem 8% Pr Landespfand. briefanstalt, Pfandbriefe R 19

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

89,5

89

89,25

89,75

94

94

94

94

Rheinische Elektrizität ...... 6

93

93

6% ehern. 7% Pr Landeepfand-

Schuckeri & Co. .

102,25

101,75

101,5

101,4

briefanstalt. Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Siemens L Halske......... i

147,5

145

147,5

146

kieuerautsch BerrechnunaSkurS

96,9

97

96,9

97

Lahmeyer L Lo.............

110

112,5

112,5

4% Oetterrelchische Goldrente

19,25

20

19,5

19,5

Buderu» .............. g

74

73,5

74

74,25

4,20% Oesterreichische Silberrente

0,825

0,825

1

0,90

Deutsche Erdöl ........... 4

104,5

103,25

103,13

103

4% Ungansche Goldrente

5,4

5,95

5,5

5,85

Gelsenkirchener.............. ö

57,5

58

57,75

58,65

4% Ungarische Staatsrente o. 1910

5,35

5,5

5,3

5,55

harvener ................ 0

88,75

88,5

88,75

88,5

4'/j% vesgl. von 1913

5,2

5,6

5,1

5,5

twesch EisenKöln-Neuessen .. ö

65,65

66,75

6% abgest Gvldmextkaner von 99

7,25

7,40

7,5

Ilse Bergbau .........g

_

4% lürkische Zollanleihe von 1911

5,3

5,3

5,25

5,35

Alse Bergbau Genüsse....... 6

107,5

108,13

108

107,9

4% türkische Bagdadbahn-Anleihe

5,35

5,35

Klocknerwerke .......... 0

58,13

58

58,13

58

Serie 1.....................

Mann es mann-Röhren ........ C

61

60,5

60,65

60%ß

12 Januar

13-Januar

Amtliche

Hoticruna

Prie

Amtliche Geld

Roticrunr.

?rif

Helsingfor»..

6,044

6,056

6,024

6,036

Wien ......

47,20

47,30

47,20

47,30

12,45

12,47

12,46

12,48

Budapest ...

$o||q

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,63

168,97

168,53

168,87

Oslo ......

68,68

68,82

68,33

68,47

Kopenhagen.

60,99

61,11

60,69

60,81

Stockholm

70,53

70,67

70,13

70,27

London ...

13,665

13,695

13,585

13,615

Buenos Aires

0,658

0,662

0,678

0,682

Reuuork ....

2,687

2,693

2,672

2,678

Brüssel.....

58,29

58,41

58,29

58,41

.Italien.....

22,01

22,05

22,00

22,04

Paris ......

16,42

16,46

16,42

16.46

Schweiz ....

81,17

81,33

81,12

81,28

Spanien....

34,62

34,68

34,62

34,68

Danzig.....

81,47

81,63

81,47

81,63

,1avan......

0.81 3

0,811

jRio de Ian. .

0 226

0,228

0.226

0'228

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon....

12,45

12,47

12,39

12,41

Berlin, 13. Januar

Selb

Amerikanische Roten..............

2,625

2,645

Belgische Roten..................

58,13

58,37

Dänische Roten .................

60,43

60,67

Englische Roten .......... .....

13,54

13,60

Französische Roten...............

16,38

16,44

168,11

168,79

Italienische Roten................

21,88

21,96

Norwegische Noten ..............

68,16

68.44

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten .............

Schwedische Noten...............

69,96

70,24

Schweizer Roten.................

81,26

Spanische Noten.................

34,48

34,62

Ungarische Note» ................