Einzelbild herunterladen

auil IUJ 4AZU4. vuuy vil**/* !**** -

rief Seeburg erregt.Ich bin doch noch fpät Heim­

Man hatte Yvonne Dumont nicht mehr finden

te

angemessen

Das große Spezialhaus für gute Herren-it. Knabenkleidung

ERES undWiso" sind jetzt billiger. Ebenso eine ganze Reihe bester Modell-Anzüge

Mein Inventur-Verkauf

hat heute Montag, den 15* Januar 1914, begonnen

Ulllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllie

Eine große Anzahl RESTE ganz besonders billig!

reine Wolle, neue Far-

reine Wolle, zii^ka 100 cm

Bahnhofstraße Nr« 31

GIESSEN

K 0

1000 de Einkaufsgelegen- heiten, d e Ihnen Köhler jeiztbietet.dürfenSie nicht versäumen. Wer zuerst wählt, wählt am besten

hii *1Q Gii SQ ein dri

wii wo Ei na 31

te bu fid Ml St

1 a n bi m m ui NI

w ni

vr

rin Kr

Zum Verkauf kommen, wie immer, nur erst-

Massige Qualitäten von STORES

abgepaßt und am Stück

Damaste, Dekorationsstoffe

sowie alle in mein Fach einschlägigen Artikel

Seltersweg 81

________________277 A

siiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiFiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin irz

Einfarbige Wollstoffe Wollkaros

yronnes Geheimnis

Roman von Klothilde von Stegmann llrheberrechtsschuh: Fünf-Türme-Derlag Halle lSaale) Also schön! Wenn es Ihnen Vergnügen macht, bleiben Sie vorderhand dabei. Ich fürchte nur, der Untersuchungsrichter wird Ihnen auch nicht glau­ben! Ich prophezeie Ihnen: Sie werden Ähr Ge­ständnis bald widerrufen, Fräulein von Merten."

Jetzt kam Walburg aus Wassiljews Zimmer.

Ich kann nichts finden, Herr Kriminaldirektor! Lauter harmloses Zeug. Aber was ist denn das? Darf ich mal sehen?" Damit griff Walburg nach den Verkleinerungen, die auf dem Tische lagen. Einen Augenblick mal! Das ist aber doch wirklich merkwürdig! Hier fehlt doch eine Ecke."

Er lief in Wassiliews Zimmer und kam bald wie­der zurück.

Sehen Sie doch mal, Herr Kriminaldirektor ist das hier in dem Rahmen nicht das Stückchen Papier, genau wie das, das hier abgerissen ist?"

Stimmt, Walburg! Sie machen sich. Und nun zu Herrn von Seeburg. Kommen Sie mit, meine Herren! Sie sollen die Aufklärung hören. Sie, Fräulein von Merten, darf ich leider nicht mit herein bitten. Sie sind ja die ,Schuldige'!"

der Wohnung gelockt.

Holtay, Malesius und Wassiliew sind verhaftet. Fräulein Dumont haben wir noch nicht. Es wäre also alles ganz klar, wenn nicht plötzlich noch eine weitere Schuldige erschiene: Fräulein von Merten behauptet nämlich steif und fest, daß sie die allein Schuldige sei und all die fraglichen Delikte began­gen hätte. Von dem Artikel in der .Großen Glocke' weiß sie ja glücklicherweise nichts. Sonst hätte sie womöglich noch ausgesagt, auch den geschrieben zu haben!

Meine Herren, wir haben also Geständnisse der drei Schuldigen mit Beweisen. Und ein weiteres Geständnis von Fräulein von Merten, das in jedem Punkte zu widerlegen ist. Wollen Sie, Herr Kollege und Herr Werbel, nicht noch einmal versuchen, Fräu­lein von Merten zur Zurücknahme ihrer Selbstbe­zichtigung zu veranlassen? Nehmen Sie Wal­burg mit; der hat ja gesehen, wie Fräulein Du­mont das Schlafmittel in den Kaffee getan hat. Er hat auch die Ampulle hier gefunden, die das Gift enthielt."

Feldbach »und Werbel machten etwas verlegene Gesichter, als Matzow und Seeburg Doktor Miller zu der schnellen Aufklärung beglückwünschten. Dann verließen sie mit Walburg das Zimmer.

fragte Seeburg erschreckt.

Doktor Miller lächelte ironisch.

Blind ist ja schließlich Fräulein Irene nicht. Und Ihr Koffer mit dem Zettel ,Hotel International ließ sie auch manches folgern, nachdem sie Yvonne im international selbst gesehen hatte."

langen, aber nie eins bringen. Und es gibt Frauen^ die von ihrer Liebe nie sprechen, aber jedes Opfer

daraus falsche Folgerungen gezogenl" Doktor Miller stand lachend auf.

Die Polizei scheint demnach nicht in der Lage,

Na, lieber Miller, Sie strahlen ja förmlich?!" sagte Seeburg erstaunt. Er hatte bedrückt den Tro- stesworten Matzows gelauscht.

Sie haben uns gute Nachrichten versprochen!" fügte Matzow hinzu.Unser Freund Seeburg kann sie gebrauchen."

Doktor Miller nickte lebhaft.

Meine Herren, die Sache ist restlos und glücklich geklärt. Man hatte Ihnen, Herr von Seeburg, gestern abend ein Betäubungsmittel gegeben, weil man wußte, daß das Aktenstück B. 518 sich bei Ihnen befand. Das konnte man nur durch jemanden aus dem Auswärtigen Amt erfahren haben. Dies war die erste wichtige Feststellung! Die Täter photo­graphierten das Schriftstück und wollten es nach Paris an die Spionage-Zentrale senden. Aber man brauchte einen Schuldigen, auf den man das Ver­brechen abwälzen konnte, um selbst außer Verdacht zu bleiben. Die Herrschaften wollt n aber zu schlau sein! Das wurde ihnen zum Verhängnis. In dem vorigen Presseangriff der .Großen Glocke' standen nämlich Dinge, die nur ein Eingeweihter wissen konnte. Außerdem hatte Fräulein von Merten schon vor längerer Zeit ein deutsch aeführtes Gespräch zwischen Yvonne Dumont und Wassiliew belauscht, das ihr verdächtig war. Beide, die Dumont wie der Russe, hatten ja behauptet, nicht deutsch zu können, und auch gegenseitig miteinander nicht bekannt zu sein.

Verhör übernehmen. Die anderen warten hier, bis Fräulein von Merten eingesehen hat, daß sie durch ihr falsches Geständnis Herrn von Seeburg keinen Dienst leistet. Ich bitte Sie aber, Herr von Seeburg, wenn Sie jetzt polizeiliche Funktionen übernehmen, zu bedenken, daß die Folter abgeschafft ist! Oder ist dieser Hinweis überflüssig?"

Nachdenklich faltete Doktor Miller die Zeitung zu­sammen.

Yvonne Dumont, die alte Dame mit der hellen Stimme? Ganz also hat mich meine Erinnerung doch nicht betrogen! Aber vielleicht gut, daß man nicht immer an alles denken kann!"' Ende

5; al

bringen ..." '

Nach kurzem Anklopfen kam Kriminaldirektor Feldbach noch einmal kopfschüttelnd ins Zimmer.

Mit Fräulein von Merten ist nichts anzufangen. Jetzt bringt sie sogar noch ein neues Beweisstück vor: Herr von Seeburg hätte zwar sein Zimmer von innen abgeschlossen, sie sei aber durch Fräulein Du­monts Zimmer gekommen. Zum Beweis dafür hat sie mir diesen Schlüssel gegeben, der zur Verbin­dungstür zwischen Herrn von Seeburgs und Fräu- lein'Dumonts Zimmer paßt."

Seeburg sprang auf.

Aber diesen Schlüssel hat Irene ja heute früh in meiner Gegenwart abgezogen! Meine Herren, Sie haben noch einen Schuldigen mehr! Ich war mir klar darüber, daß die ganze Sache nur von Yvonne ausgehen konnte. Aber selbst eine Frau, die ich einmal geliebt habe" er betonte das letzte Wort scharf,wollte ich nicht gern im Zuchthaus sehen, obwohl ich jetzt nur Verachtung für Yvonne Dumont hege. Ich gestehe aanz offen: Ich wollte Yvonne Dumont zum Entfliehen Zeit lassen, ob­gleich ich wußte, daß sie viel zu klug sein würde, um etwas Verdächtiges bei sichern tragen. Deshalb habe ich Irene gebeten, den Schlüssel abzuziehen, als

Besichtigen Sie bitte

meine 5 Schaufenster!

ffä: we. ms Sei frot Leb |d)a der We den Lei

fül ter m 6

ben, Meter nur

1.50,1.20,

Tweeds

schöne Muster, tragfähi­ge Qualität, jetzt Q C nur .... 1.90,1.45, weOu

fetten Settern:

Train bleu entgleist!

Der gegen zweiundzwanzig Uhr von Berlin ab­gehende Zug nach Paris, her Train bleu, ist heute morgen kurz hinter der Grenze entgleist. Mehrere Reisende haben leichte Verletzungen erlitten. Leider ist auch ein Todesfall zu beklagen. Eine offenbar schwer leidende, ältere Dame ist tödlich verunglückt. Man befürchtet, daß noch ein zweites Ovfer unter den Trümmern begraben ist. Im Abteil der verunglückten Dame fand man in einer Handtasche einen Paß für Yvonne Dumont, der bekannten Filmschauspielerin. Das Zugpersonal behauptet allerdings bestimmt, daß eine zweite Dame nicht in diesem Abteil gewesen ist.

Auch die Marken-Mäntel

276 A

die Preise sind gewaltig herabgesetzt

Waschsamt-Drucke

Doktor Miller sollte recht behalten. Schon nach zehn Minuten öffnete sich die Tür von Irenes Zim- ------------- , Imer. Seeburg und Irene kamen Hand in Hand her- Aber ich war doch die Nacht gar nicht fort?!' | QU5 Auf Irenes Gesicht lag ein Abglanz reinsten T.Glücks. Aber auch in Seeburgs Augen war ein gekommen. Allerdings dann so zeitig zum Bahnhof. Leuchten. Fröhlich rief er den Herren zu:

P ' " *--*-5JLIrene Verzeihung, Fräulein von Merten, nimmt ihr Geständnis als falsch zurück. Ueber Ge-

Ein Posten reinseidener Maroc zirka 100 cm br. 4 Q C nur 2.90, leUU

Matzow ist mein Freund!"Die Polizei scheint demnach nicht in Der Lage,

Also, Herr von Seeburg, Sie müssen mal mit Fräulein von Merten zur Zurücknahme ihres fal­bem tapferen Mädel sprechen, der Irene von Mer- schen Geständnisses zu bewegen. Vielleicht gelingt es ........ * "" v von Seeburg eher. Da es eine alte Erfah­rung ist, daß Verdächtige eher gestehen, wenn fie mit dem Vernehmenden allein find, schlage ich einen

Sehr preiswert!

Maroc-Drucke

hochap. Muster * En nur 2.50, 1.80, I.ÖU

Doch zurück zur .Großen Glocke'. Ich war In der Druckerei dort zwei Tage lana als Hilfsarbeiter. Ich erwartete bestimmt, daß die Intrige gegen Sie, lieber Seeburg, fortgesponnen werden würde. Nun stellen Sie sich einmal vor: Gestern abend hat Herr von Holtay schon geahnt, daß hier etwas geschehen würde, und hatte liebenswürdigerweise auch schon den Verdacht auf Fräulein Irene von Merten ge­lenkt. Einen so allwissenden Menschen wie Holtay, den unser braver Walburg noch dazu mit Yvonne Dumont und Herrn von Malesius zusammen gesehen hatte, konnte ich natürlich nicht länger frei yerum- laufen lassen. Ich nahm Holtay also heute fest, ge­rade, als er den Lohn für diesen Artikel dem Reschke von der .Großen Glocke' auszahlte. Die Zeitung ist dann mit einem anderen Leitartikel erschienen also ist kein Schaden geschehen. Reschke hatte wei­ter von Holtay einen gefälschten Paß erhalten. Er sollte nach Paris fahren und dort dieses Schreiben für ihn befördern, das ich hier in Händen habe. Reschke hatte weder eine Ahnung davon, daß der Bries eine Kopie des Dokuments B. 518 enthielt, noch daß die Adresse die Deckadresse des Spionage­büros in Paris ist.

Die Kopie hatte Wassiliew angefertigt, nachdem

gefahren, daß mich niemand gesehen hat."

Daß Ihr Koffer da war, ist doch zum minbeften ( nimmt ,yr y>qiuitumt> uis |ui|u; ouiuu- ucui1 vyv' ber Beweis, baß Sie ins »International gehen woll-, stänbnisse, die sonst noch in biesem Zimmer gemacht ten! Sagen Sie mal, lieber Seeburg, sind Sie worden sind, wird nichts verraten, sonst protokolliert noch immer nicht zu der Erkenntnis gekommen, daß Polizeimenschen das am Ende auch noch!" dieses tapfere Mädel alle Schuld auf sich genommen I *

hat, weil es Sie liebt?" I Man hatte Yvonne Dumont nicht mehr finden

Matzow klopfte Seeburg lächelnd auf die Schulter.! können. Die Kriminalbeamten, die Doktor Miller zur Manchmal scheinen Sie wirklich etwas schwer von Abfahrt des Train beu entsandt hatte, berichteten rc" 'UA *"a1 übereinstimmend, daß nur eine einzige Dame ben

Zug benutzt hätte eine alte, weißhaariae und offenbar schwer leibenbe, gelähmte Dame. Sie war im Rollstuhl bis an ben Zug oebracht worben.

Die Mittagszeitung des nächsten Tages melbete in

Köhler

außerordentlich preis­wert, Meter jetzt Art nur ... .-.95, -.85, "eüU

Modehaus

CARL NOWACK

Inh. Carl Heinz Schlüter

ten. Die hat boch sicher bas Gestänbnis abgelegt, nur um Sie zu retten." j

Verständnislos fragte Seeburg: ----- ------------------ , . - - . , .

Ja aber warum benn nur? Hat denn Irene Ortswechsel vor: Herr von Seeburg soll einmal Das geglaubt, baß ich schulbig bin?"x-------

Ganz ausgeschlossen! Nur, sie hat wohl ange­nommen, baß sie auf diese Weise jemanden schonen kann, den S i e lieben, nämlich Yvonne Dumont."

Was weiß benn Irene über mich und Yvonne?"

Doktor Miller wandte sich seht an Seeburg, ber!fie die Tür offen fand. I ch habe Sie auch gebeten, kopfschüttelnd seine Ausführungen angehört hatte, darüber zu schweigen. Und nun hat sie vielleicht ge-

Darf ich auch private Dinae ganz offen in Herrn dacht, daß diese Tür immer offen gewesen ist, und von Matzows Gegenwart besprechen?"

Das können Sie ruhig tun, lieber Miller

QE breit, sehr preis- QE UU wert . .2.50,1.95, "«MU

Fräulein Dumont es hilft nichts, lieber Seeburg Ihnen das Betäubungsmittel in ben Kaffee getan hatte. Die Chiffre bes Spionage-Büros habe ich sowohl bei Fräulein Dumont wie in ber Wohnung von Holtay gefunden. Bei Holtay fand ich auch Aufzeichnungen über die Zahlung größerer Beträge an Malesius. Malesius hat an dem Artikel, der heute in der .Großen Glocke' erscheinen sollte, mit­gewirkt. Er hat Fräulein Dumont und Holtay be­nachrichtigt, daß das Dokument heute nacht in Ihrer. , ...

Wohnung sein würde. Um nun eine unbequeme j Begriffen zu sein, Seeburg. Es gibt Frauen, die viel Beobachterin zu entfernen, hat man Fräulein von' von ihrer großen Liebe sprechen und jedes Op^er ver- Merten mit einem fingierten Telephongespräch aus

aisßs»

Inventur-Verkauf-

Ml?

Wz

275 A

d U Q fe

M

-M