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bens, einer außenpolitischen Entwicklung, die außerordentlich ist.

Aehnliches gilt auch für unsere wirtschaft- l i ch e Entwicklung. Sie ist mehr als irgend etwas abhängig vom allgemeinen Vertrauen, und wenn man ihr sagt, wir hätten noch nicht alles erreicht, dann ist zu erwidern:Dann hättet Ihr nicht so viel zerstören dürfen, sonst wären wir schon fertig. Wenn Ihr in 14 Jahren so gearbeitet hättet, wie wir in diesem einem Jahre gearbeitet haben, dann hätten wir keine 7 Millionen Erwerbslose gehabt, sondern dann hätten wir zu wenig Arbeiter in Deutschland. Wenn es uns trotz der 'charakterlosen, schamlosen Hetze der Emigranten gelungen ist, in diesem einen Jahre so weit vorwärts zu kommen, so habe ich die feste Ueberzeugung, daß das kom­mende Jahr diese Wirtschaftspolitik erfolgreich beenden wird. Ich bin der festen Zuversicht, daß wir dieses Programm zu Ende füh­ren. Wenn auf der einen Seite Millionen an ar­beitswilligen Menschen vorhanden sind, und auf der

anderen Seite Bodenschätze und Arbeitsmöglichkeit und der Schrei nach Konsum und Bedarf an Pro­dukten im deutschen Volke vorhanden ist, dann würde es traurig sein, wenn es einem eisernen Willen nicht gelänge, sich durchzuringen.

Es ist eine Frage der Organisation, diese Arbeit in unserem deutschen Volke zur Gel­tung zu bringen. Lines ist allerdings Voraus­setzung: Es muß ein Wille fein, und es muß ein Wille führen. Wir werden den Kampf in diesem Jahre genau so weiterführen, wie im ver­gangenen, unser ganz großes und einfaches Ziel vor Augen, und ich glaube, wenn ich im Jahre 1935 mich vor die deutsche Ration stelle, daß ich dann genau so wie jetzt vor ihr dastehen kann.

Ich bin der Ueberzeugung, daß wir in einem einigen deutschen Volk diese Zeit einer großen Not g em einsam überwinden, denn auch in der Zeit der tiefsten Erniedrigung war ich immer über­zeugt von der Ehre des deutschen Volkes. Und wenn

am 12. November über 40 Millionen Volksgenossen für diese Ehre des Volkes und damit für ihre eigene , Ehre ihre Stimme abgaben, dann habe ich darin I nur die Bestätigung dessen gesehen, was ich immer wußte. Für mich war es nur der Beweis der An­ständigkeit des deutschen Volkes. An einem solchen Volke können wir nicht verzweifeln, das konnte ich nicht tun, und ich bin glücklich zu wissen, daß ich recht gehabt habe.

Auch die Zukunft erfordert Treue und Festigkeit. 14 Jahre lang haben wir um die Macht gekämpft. Jetzt kämpfen wir die nächsten 14 Jahre für Deutsch­land und um Deutschland. Und wenn uns der Him­mel beisteht in diesem Kampfe, dann wollen wir sehen, ob wir nicht genau so Deutschland in diesen 14 Jahren zu einer Bedeutung emporführen kön­nen, zu der wir in den letzten 14 Jahren diese Partei emporführten. Von den anderen Völkern wollen wir nur erwarten, daß sie uns nach unserer Fasson selig werden lassen. (Stürmischer Beifall.)

Das schaffende Volk dankt dem Führer für das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit.

Reichspropagandaminister Nr. Goebbels auf der großen Lustgarten-Kundgebung der Berliner Arbeiterschast.

mannhaften Tat und der nationalen Ehre, ist der Geist unwandelbarer Treue und der den Tod überdauernden Kameradschaft. Auf den Klingen der Dolche der braunen Bataillone ist dieser Geist in Worte gefaßt; er heißt: Alles für Deutschland t

Und Euch, meine Kameraden von der SAR. II, hat der hochverehrte Generalfeldmarschall des großen Krieges die Devise geschenkt:Die Treue ist das Mark der Ehre!" Ihr habt ein Anrecht darauf, von mir zu hören, aus welchem Grunde das bisherige Eigenleben Eurer Vereine im ReichskriegerbundKyffhäuser" der Unter­stellung unter die Ober st e SA. - Füh - r u n g weichen mußte. Die 2000jährige Geschichte unseres Volkes zeigt uns mit unerbittlicher Deut­lichkeit als Grund der deutschen Ohnmacht den Mangel einer gemeinsamen Führung. Wir Nationalsozialisten sind nicht willens, die Ge­schichte als Lehrmeister unseres Volkes ungenutzt zu lassen. Deshalb hat Adolf Hitler mit alleiniger Ausnahme der NSDAP, alle Parteien und Inter- effentenhaufen von links bis rechts zerschlagen. Deshalb sind die Vereine des Reichskriegerbundes Kyffhäuser" eingegliedert in das große Heer der gesamten SA. Bestehen bleiben einzig als Trägerin des politischen Willens und weltanschaulichen Gei­stesgutes des neuen Staates die Nationalsozialisti­sche Deutsche Arbeiterpartei und als Garant der nationalsozialistischen Revolution und als alles- umfassende Hohe Schule des Volkes zum geliebten Nationalsozialismus die SA.

Das jahrelange erbitterte Ringen und Durch­halten der $21. vor der Machtergreifung war

Berlin, 14.Jan. (DNB.) Die NSBO. und die Deutsche Arbeitsfront versammelten am Sonntagnachmittag Hunderttausende im Lust­garten zu einer Riesenkundgebung, um der Reichs­regierung für das neugeschaffene GesetzderAr- b e i t ihren Dank auszusprechen. Bereits eine S runde vor Beginn der Kundgebung war der Rie­senplatz und seine weitere Umgebung ein einziges wogendes Menfchenmeer, über dem Hunderte von Hakenkreuzfahnenfahnen flatterten.

Staatsrat Walter Schuhmann, der Führer des Gefamtverbandes deutscher Arbeiter, ging als erster Redner besonders auf das Gesetz der Arbeit ein, mit dem Deutschland bahnbrechend vorangehe. Arbeiter der Stirn und Arbeiter der F a u st reichten sich heute die Hand, um gemein­sam die Wege zu bereiten, damit sich Deutschland wieder den Weg ebne, der ihm auf Grund seiner Wichtigkeit und seines Fleißes gebühre. Der Or­ganisationsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Selz- n e r, behandelte die Grundgedanken des neuen Ge­setzes der deutschen Arbeit, das die Einheitlichkeit der Betriebsführung und Verantwortlichkeit, die Zusammengehörigkeit von Betriebsführern und Ge­folgschaft endlich zum Besten der Arbeit für alle Zeiten vereinige. Stürmisch begrüßt sprach daraus

Reichspropagandamimster Nr. Goebbels

Meine Volksgenossen und Volksgenossinnen! Män­ner und Frauen des schassenden Berlin! Das Reichs­kabinett hat am vergangenen Freitag ein Gesetz zum Schutze der nationalen Arbeit beschlossen, das in seiner weittragendes Bedeutung vorläuslg noch gar nicht abzumessen ist. Damit hat die Regierung Adolf Hitlers ihren eindeutigen Willen zum Schutz der na­tionalen Arbeit und Wiederher st ellun oder Ehre des deutschen arbeitenden Vol­ke s kundgetan. Wir tragen unseren Ehrentitel einer s o z i a l i st i s ch e n, einer Arbeiterpartei zu Recht, denn wir sind es gewesen, die d i e A r b e i t von den Fesseln des internationalen Kapitalismus befreit haben. Wir wissen, daß es in Deutschland noch Millionen Menschen gibt, die dem schwersten sozialen Elend preisgegeben sind. Aber wir wissen auch, daß die Not' nicht durch Phrasen beseitigt werden kann, sondern nur durch eine soziale Ordnung, in der jeder in den Genuß seiner Arbeit und seines Fleißes kommt. Sie, die wir von der Macht ablösten, wußten dem deutschen Arbeiter nichts anderes als Phrasen zu bieten. Sie standen der Not teilnahmslos gegenüber. Nicht einmal den 1. Mai vermochten sie dem Volke wirklich zu einem Feiertag zu machen. In dem ewig sich fortsetzenden Klassen- und Standeskampf wurde die Arbeit un­terdrückt. Der Arbeiter war nur der Kuli der Geld­mächte, ein willensloses Objekt und Spiel der inter­nationalen Kapitalinhaber.

Wenn wir dagegen Front machten, so taten wir das nicht nur aus nationalen, sondern auch aus sozialen Gründen. Man verkennt uns voll­kommen, wenn man glaubt, wir sähen unsere Auf­gabe darin, die Geldschrankkrücke irgendeiner Kapi­talmacht zu sein. Wir sind gekommen, um dem Ar­beiter sein Brot und der Nation ihre Ehre zurück- zugeben. Die deutsche Revolution ist e i n e R e v o - lution des Volkes gewesen, und das Volk soll nun auch in den Genuß d e r Früchte dieser Revolution kommen Denn wir, die wir heute die Träger der Revolution sind, kamen aus den Hütten. Niemals werd en wir uns vom Volke trennen, denn bann würden wir deF-eigentlichen Aufgabe unserer geschichtlichen Sen­dung untreu werden.

Ich weiß, daß heute überall im Lande fal- sche Propheten die Ergebnisse der Revolution verfälschen und die großen Leistungen der NSDAP, verkleinern möchten. Man könnte, wenn man ihren Sirenengesängen das Ohr liehe, manchmal zu der Annahme kommen, da es, solange wir um die Macht kämpften, irgendwo in Deutschland Feinde des Na- tionalsozialismus gegeben hätte

Aber die Zelt, da wir verfemt wurden. Ist noch nicht solange vergangen, als daß wir alles, was man uns angetan hat, vergessen haben könnten. Gewiß, wir treten für die Gemeinschaft des ganzen Volkes ein. Wir wollen jeden ehr­lichen und schaffenden deutschen Menschen in diese Gemeinschaft mit einschliehen. Aber so weit wir unsere Arme öffnen, um die Verführten in ihnen auf- zunehmen, so eng wollen wir sie verschlossen halten, wenn d i e v e r f ü h r e r sich uns nahen. Dem kleinen Mann aus b e m Volk kann man es mchtübelnehmen, wenn er in bie Hänbe falscher Organistrttvnen unb Volksverführer hinein- geraten ist. Aber b Ke Intellektuellen sollen heute nicht ben Einblick zu erwecken versuchen, als wäre bie Revolution yon ihnen ober boch minbe« ftens für sie gemacht toorben. Es war eine Revo­lution, vom Volke unb, für bas Volk gemacht; eine Revolution, bie nicht iwr bie nationale Ehre, fonbern auch bie soziale Freiheit bes Volkes wieberheistellen /wollte; eine Revolution nicht nur gegen ben Marxismus, fonbern eine

Revolution auch gegen bie Reaktion. Unb diesen Charakter der Revolution werden wir nie­mals verfälschen lassen. Es war eine sozialisti - s ch e Revolution, es war die Revolution einer Arbeiterbewegung, und die, die die Revo­lution gemacht haben, sollen auch heute ihre Träger fein.

Wenn sich heute allüberall im Lande die Reaktion wieder breitzumachen versucht, wenn sie glaubt, die Posten wären für sie erobert oder wenigstens warm gehalten worden, und wenn auch ihr manchmal glaubt, daß die Regierung das nicht bemerkte, so irrt ihr euch. An der Spitze des Reiches stehen auch die Wächter der Revolution. Sie lassen sich nicht mit falschen Phrasen einlullen. Wenn sie zuschauen und nichts gegen die reaktionären Um­triebe im Lande unternehmen, so nur, damit sie die Reaktionäre kennenlernen. (Bravo!) Wenn man Mäuse fangen will, dann schlägt man nicht immer, sondern nur zeitweilig, denn sonst würden die Mäuse sich in ihre Löcher verkriechen. (Heiterkeit.) Man schlägt einmal, schiebt dann eine Pause ein, um die Mäuse wieder frech zu machen, und wenn sie sich dann sicher glauben, dann schlägt man zum zweitenmal. (Lebhafter Beifall.) So ist bas auch mit den Wühlmäusen, die heute hier und da am Bau unseres Reiches nagen wollen. Glaubt nicht, daß wir es nicht sähen! Das scheint nur so! In Wirklichkeit werden wir sie im rechten Augenblick auch zu fassen wissen.

Wie ernst die Regierung es mit dem Arbelter- tum meint, das hat sie durch ihre großen sozia­len Werke und durch ihre einzigartige soziale Gesetzgebung bewiesen. In dieser Linie liegt auch das neue Gesetz, in dem die nationale Arbeit ge­schäht wird, ein Gesetz, durch das auch in Betrieben das Prinzip des Führertums durch- geseht wird; ein Gesetz, in dem der Arbeiter und die nationale Arbeit in den Schuh des Staates genommen werden. Jetzt wacht die Regierung darüber, daß der Arbeiter auch in den Genuß der Früchte seiner Arbeit kommt. Dieses Gesetz ist wegweisend und richtunggebend. Damit sind wir auch in sozialer Beziehung der modernste europäische Staat geworden; ein Staat, in dem die Arbeit den Schuh der Regierung genießt;

Der Kyffhäuserbund

Berlin, 14. Jan. (DNB.) Der Deutsche Reichsknegerbund .Kyffhäuser" feierte am Sonntagnachmittag die 63. Wiederkehr des Reichsgründungsiages mit einer Deutschen Weihe­stunde im überfüllten Sportvalast in Anwesen­heit bes Reichspräsidenten von Hin­denburg. Von der Reichsregierung waren er­schienen: Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg, Reichsminister Stabschef Röhm, Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, Reichsarbeitsminister Seldte und Reichswirt- chaftsminister Dr. Schmitt. Die Reichswehr war vertreten durch den Chef der Heeresleitung und den Chef der Marineleitung. Neben den Uniformen des neuen Deutschland sah man in den Uniformen der alten deutschen Wehrmacht den Generalfeldmarschall von Mackensen, Generalfeldmarschall K l u ck und Generaloberst Heye, ferner sämtliche Landes- üf/rer des Kyffhäuserbundes. Von den diplomati- chen Missionen hatten die Vereinigten Staaten, Italien, Schweden, die Türkei, Ungarn und Argen­tinien ihre Militärattaches entsandt.

Die Musikkorps verschiedener Regimenter unter )er Leitung des Heeresmusikinspizienten Schmidt owie 800 Sanger bestritten den musikalischen Teil der Weihestunde. Die Klänge bes Badenweiler Marsches kündigten den Einmarsch der Fahnen an. Boran schritt eine Ehrenabteilung der Reichswehr nit den Fahnen alter Garderegimenter. Dann olgte eine SA.-Abordnung mit ihren Hakenkreuz­fahnen und schließlich bie Fahnen ber alten Krieger­vereine.

Oer Bundesführer

General der Artillerie von Horn begrüßte zunächst ben Reichspräsibenten als Schirm­herrn bes Bundes unb Stabschef Röhm als einen hervorragenben Frontfolbaten bes großen Krieges unb einen ber getreuesten Gefolgsmänner bes Füh­rers. An feine Kameraben geroanbt führte General von Horn u. a. weiter aus:

5n Millionen Herzen hat bas beutfche Volk unter Hindenburg Führung auf ben Tag gewartet, da uns der Himmel wieder einen Mann Bismarckscher große schenkte, einen Mann aus unseren , ihen, Adolf Hitler. Er kam als unbe = rannt er Sol b a t aus bem großen Krieg jurucr; aber seine Seele brannte von bem Erleben

,;raue ulb Zünbete in ben mutlosen Herzen Zeuer, fonbern neuen Glauben.

m1 er- !$u! bie Volksgemeinschaft unb gab biefer ©ememfcpaft bas Symbol ber Ehre.

yjerr Reichspräsibent! Im Namen ber ehemaligen öolbaten bes alten Heeres unb ber Marine banke taj >3 b n e n für ben Bunb, ben Sie mit

ein Staat, in dem der soziale Friede nicht durch ein faules Kompromiß gewährleistet ist, son­dern auf der Grundlage einer ehrlichen und ge­rechten Verteilung von Rechten und Pflichten im sozialen und wirtschaftlichen Leben.

Ich glaube, mir haben allen Grund, dafür dem Füh­rer des Reiches und der nationalsozialistischen Be­wegung zu danken. Er ist dem Volke treu geblieben, so wie das Volk ihm treu geblieben ist. Er hat die Massen des Volkes nicht vergessen, nachdem er die Macht erobert hatte. Er fühlt sich heute nur als Vollstrecker bes Willens bes beutschen Volkes. '

3n biefen schweren Wintermonaten haben wir allen Grunb, uns fest unb unzerreißbar aneinanber- zuschließen. Großes haben wir vollbracht, aber Größeres zu vollbringen ist uns aufgegeben. Das Winterhilfswerk hat bas Schlimmste an Not zu beseitigen versucht. Unb auch ba roieber ist em ganz charakteristischer Vorgang festzustellen: Daß aus ben ärmften Stufen unb aus ben ärmsten Stabtteilen bie größten Opfer kommen. Ein Beweis bafür, baß ein Ap­pell an bie soziale Solibarität immer roieber ben größten Wiberhall finbet bei benen, bie soziale Not zu tragen haben.

Männer unb Frauen bes schaffenben Berlin! Seib überzeugt, baß wir mit großer Sehnsucht ben Augenblick erwarten, an bem im beginnenben Frühjahr bie große Kampagne gegen bie Arbeitslosigkeit roieber aufgenom- men werben kann, baß wir in biesem Sommer roieber bie Hälfte ber noch übrigen Arbeitslosigkeit beseitigen werden und daß wir nicht rasten wollen, bis an die Seite einer wiederhergestellten nationa­len Ehre auch eine wieder hergestellte soziale Freiheit tritt. Das soll der Ausdruck unseres Willens fein. Ihr alle, ihr mögt früher gestanden haben, wo auch immer, ihr seid unsere Brüder und Kampfgenossen. Unter bie Ver - gangenheit wollen wir einen Strich machen. Dieses Gesetz ist ein Gesetz nicht nur für Nationalsozialisten, es ist ein Gesetz für bas ganze fcfjaffenbe beutsche Volk. Das schaffenbe beutsche Volk unb sein Führer Adol Hitler Heil!- Die Massen stimmten begeistert in bie Heil-Rufe ein unb fangen im Anschluß baran bas Horst-Wessel-Lieb unb bas Deutschlanb-Lieb.

in ber Front ber SA.

Adolf Hitler schlossen. (Stürmischer Beifall.) Mit einer beispiellosen Einmütigkeit ist bas deutsche Volk am 12. November 1933 unter seine Führung getreten und hat gesprochen: Wir wollen Frieden, und wir wollen unsere Ehre. Wir und das ganze deutsche Volk würden alle glücklich sein bei bem Gebauten, ben Kinbern unb Kinbeskinbern bas z u ersparen, was wir elbst erbulben mußten. Darum steht zwi­schen uns unb ben anberen meber Haß noch Feinb- schaft. Wir grüßen alle Solbaten ber Welt, bie mit unb gegen uns gekämpft haben. Wir forbern sie auf, mitzuwirken an ber Befriebuna ber Völker. (Lebhafter Beifall.)

Mchsmimsier Stabschef Mm führte barauf, ber NSK. zufolge, u. a. aus: Herr Generalfelbrnarschall! Meine Kameraben von Adolf Hitlers SA., aus dem Kyffhäuferdund und aus öen Waffenringen! Deutsche Männer unb Frauen! Zum 63. Male jährt sich ber Tag, an bem in ber Spiegelgalerie bes Versailler Schlosses bie beutsche Kaiserkrone sich als Schlußstein in bas Gebäube ber Reichseinheit fügte. Wir alle haben ben Glanz bes Bismarck-Reiches erlebt. Wir wollen uns in Ehrfurcht in biefer Weihestunbe biefes Reiches ber Ehre unb ber Kraft erinnern. Wir wollen aber auch nicht blinb fein für feine Schwächen. Die Er­füllung bes jahrtaufenbalten Träumens unb Seh­nens ber besten beutschen Menschen konnte es nicht fein. Denn dynastische Rücksichten unb bie Notwen­digkeit ber Schonung persönlicher Empfinblichkeiten vereitelten ben Schritt vom Volk zur Nation. Der beutsche Solbat ist schuldlos, wenn nicht ber Sieg, ber viereinhalb Jahren seinen Fahnen treu gewesen war, bie namenlosen Opfer bes Weltkrieges lohnte, lieber bie Kriegsjahre unb feine unheilvol­len Folgen hinweg bewahrte als einzigen Besitz bas deutsche Volk feine staatliche Einheit! Don dieser festgegründeten Plattform aus begann deutsches Soldatentum, bas in bem unbekannten Gefreiten bes Weltkrieges, Abolf Hitler, feinen Sprecher unb Führer gewann, feinen Kampf um bie beutsche Wiebergeburt. Nur vom Solbati- scheu her ist ber Nationalsozialismus verstäub!ich.

Der Geist, ber nun unter Adolf Hitlers Füh­rung im nationalsozialistischen Staate bie end­liche unb endgültige Erfüllung tau - sendjährigenbeutschen Sehnens ge­bracht hat, ist ber Gelst ber Hingabe an b i e R a f i o n und des unbeugsamen Willens zum Ganzen, ist der Geist selbstlosen Die­nens und freiwilliger Zucht, ist der Geist der

das tat- und totbereite Bekenntnis von Männern zu diesem einen Glauben, zu dieser einen Hoff­nung. zu dieser einen Liebe: Deutschland t Deutschland bekennen, heißt uns: Alles Eigene, alles persönliche, Gut. Blut unb Leben gering achten. umdergroßenNol-unbSchick- salsgemeinfchaft ber Ration roil- len. Aus diesem heldischen Leben des Opfers und ber Pflicht riß faf( 400 Solbaten des natio­nalsozialistischen Aufbruches der Ration der feige Worb aus dem hinterhalt. So steht heute mit dem höchsten sittlichen Recht b;r SA.-Mann als geistiger Willensträger, als be­stellter Hüter und als unbestech- l'ches Gewissen ber beutschen Reso­lut i o n in ben Toren des Dritten Reiches, bas

auf seinen Opfern beruht!

Was soll noch ber SA.-Mann? Es ist der Wille des Führers, baß seine waffenlosen braunen Sol­baten unnachsichtlich barüber wachen, baß nicht Bürokrat! eunb Spießertum bas in ber nationalsozialistischen Revolution Errungene burch Paragraphenreiterei und allzu temperierte revolu­tionäre Selbstgenügsamkeit zunichte machen. Der Weg der deutschen Revolution zu dem aus nationalistischem und sozialistischem Geiste er­neuerten Deutschland ist noch nicht vollendet. Denn nach der Erringung der staatlichen Macht galt es den letzten Volksgenossen h i n e i n z u - Ziehen in ben seelischen unb geiftigen Umbruch ber Nation, unb hierin liegt bie Senbuug ber SA. für bie Zukunft.

Weine Kameraden von der SAR. II! In diese Gemeinschaft freiwilliger Soldaten der Ration seid nun auch Ihr eingeglieberf. Ihr seid nicht überflüssig, das neue Deutschland braucht jeden Wann, braucht vor allem jeden Soldaten zum Wiederaufbau der Ration! Die Wannestugenden, die den Soldaten ausmachen, ob er eine Uniform trägt ober nicht, sind die seelischen Voraussetzungen zum Dienst in der SA.: Freudige Pflichterfüllung und selbst­lose Opferbereitschaft. Wut und Gehorsam. Vater­landsliebe unb Treue und Kameradschaft. Be- trachtet Euch bewußt und freudig als Glied der gesamten SA. Dor uns liegen noch unerfüllte Aufgaben für ein Jahrtausend. Sie haben alle einen Ramen: Deutscher Rationalsozialismus.

Wir werden sie meistern!

Wir alle von der SA. bekunden in dieser Stunde der Weihe mit freudigem Stolze, Dank und Ver­ehrung dem Manne, der als Soldat mitschritt und -blutete in den Kriegen der deutsch?» Einigung, aus denen das zweite Reich erwuchs, an dessen Wiege er in Versailles stand, dem Manne, der als er st er Soldat des Weltkrieges Deutschlands ruhmreiche Heere führte und der nun als Vater des Vaterlandes Schützer und Schirmherr des jungen Deutschlands wurde. Dor unseren Kolonnen weht eine Fahne, die Fahne des Sieges! Wir folgen in Gehorsam und Treue unserem Kanzler, unserem Führer Adolf Hitler! In uns allen lebt ein Glaube, eine Liebe, ein Wille: Deutschland, nichts als Deutschland!

sich ber Beifallssturm gelegt hatte, brachte General von Horn ein breifaches Heil! aus auf ben Reichspräsibenten, ben Führer unb ein einiges Deutsches Reich unb Volk. Machtvoll stieq der gemeinsame Gesang des Deutschlandliedes unb HoA'Wessel-Liebes als eine Bestätigung biefes Gelöbnisses auf Der Reichspräsibent wartete noch ben Ausmarsch ber Fahnen ab unb verließ bann, gefolgt von ben Ministern unb ben übrigen Ehrengästen, unter großen Kunbgebungen ben Sportpalast, vor bem vom Berliner Wachregiment die 2. Kompanie bes Jnfanterie-Regi- innen ts Nr. 15 (Gießen) mit 24 alten Regimentsfahnen Aufstellung genommen hatte. Der Reichspräsibent schritt bie Front ab unb nahm ben Vorbeimarsch ber Ehrenkompanie mit ben Fahnen unter bem Jubel einer nach Tausenben zählenden Menge ab.

LnregelmäßigkettenbeimVau der französischen Ostbefesiiaungen?

Paris, 13. Jan. (DRV.) DerWafin" bringt eine Welbung aus Ranctj, die besagt, daß sich bei den Befestigungsbauten an der französischen Ost- grenze eine ganze Reihevon Dean st an- dun gen herausgesiellf haben. Betonmauern von Geschühtürmen. die eigentlich einen Weier dick sein ollten. seien in WirFlidjfeit nur 60 Zenti­meter dick ausgeführt. Infolge Verwendung chlechtgemischter Zementmasse hatten sich an den Wauern und Geschühtürmen bereits Riffe gezeigt. Gewisse Befestigungswerke seien ertiggeffellt worden, bevor noch die in Paris zur Begutachtung liegenden plane mit der erforder­lichen Genehmigung zurückgesandt worden seien. Ein Pionieroberst habe die Vorkommnisse als