übertragen wird, vertraut gemacht werden, daß man [ geben, so wie sie es gelobt haben. Nur eins fnrr sie vorbereitet, damit sie in Ehren bestehen und die sie nicht tun: sie sollen, ihren Eid nicht auffassen , Erwartungen erfüllen, die das ganze deutsche Volk eine schwere Last, als eine Verantwortung Unt in sie setzt. Das gilt nicht nur von ihren sportlichen der fie leiden und sich bedrückt fühlen, sondern um Leistungen, sondern in weit höherem Maß von dem, gekehrt soll ihnen der Stolz, solcher Ehre teilhofr mniii si» firh im nfnmnifrhprr CEih nprnffirhfpn und au mprhpn. neben dem feiten Millen o.Z.'*'5
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Begrüßung durch den Leiter der Orts, gruppe Gießen im Reichsbund für Leibe-. Übungen Pg. Dr. Möckelmann. Anschiß ßend Uebertragung der Feier aus br Staatsoper Berlin. Vorspiel zum 3.tz des „Siegfried" von Richard Wagner. Vorspruch.
Ansprache des Reichssportführers. Verpflichtung.
Schlußwort des Reichssportführers. Mufikoortrag.
Schlußansprache des Kreispropagandr. leiters Pg. Schmelz.
Kurze Sportnotizen.
Einen gewiß nicht weniger feierlichen, für uns vielleicht noch bedeutungsvolleren Auftakt dieser Eidesleistung erleben wir am kommenden Sonntag, an dem der Reichssportführer in Berlin, und mit Hilfe einer Rundfunksendung im ganzen Reich, die Verpflichtung unserer Olympiaanwärter vornimmt.
Für uns Deutsche sind die Olympischen Spiele 1936 mehr als eine internationale Veranstaltung, weit mehr auch als ein nur sportlicher Wettkampf der Nationen. Für uns bedeuten sie gleichzeitig ein höchstes nationales Fest, bei dem wir der ganzen Welt nicht nur die Kraft der Nation, verkörpert durch die wettkämpfende Jugend, sondern das in seiner politischen und ideellen nationalsozialistischen Weltanschauung und in seinem kulturellen Willen geeinte deutsche Volk zeigen wollen.
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wozu sie sich im olympischen Eid verpflichten und was sie nun zwei Jahre zuvor freiwillig dem Reichssportführer als Vertreter unseres obersten Führers
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in die Hand versprechen.
Viele hundert junge deutsche Männer und Fauen legen am kommenden Sonntag ein Gelöbnis ab, schwören, daß sie all ihre Kraft in den Dienst des Vaterlandes stellen wollen, daß sie ihr ganzes Können einsehen werden, um bei den Olympischen Spielen Ansehen, Ruhm und Ehre für ihr Vaterland zu erringen.
Aber der Weg dazu ist schwer, er ist mit den mannigfachsten Gefahren der Versuchung, des Nichtdurchhaltens, des Erliegens unter der Schwere der übernommenen Verpflichtung verbunden. Er setzt voraus, daß derjenige, der der Ehre für würdig befunden worden ist, vielleicht für sein Vaterland kämpfen zu dürfen, ein ganzer Mann ist, der sich und seinen Willen restlos unterordnet, der sich restlos hingibt, seiner Aufgabe, restlos alles opfert, was von ihm verlangt wird. Durch Handschlag und Unterschrift muß er sich verpflichten. Wenn ihm der olympische Paß ausgehändigt worden ist, durch dessen Besitz er gewissermaßen eine Ehrenstellung einnimmt, dann gehört er nicht mehr sich selbst, dann ist sein höchster Dienst der, sich dem Vaterland zu weihen, dann gleicht er, ein Soldat des Sports, all denen, die sich im Heeresdienst dem Einsatz für Volk und Vaterland verschrieben haben, dann hat er den Eid auf eine Fahne geleistet, die er nicht wieder verlassen darf, bevor er nach Beendigung der Olympischen Spiele aus seinem Gelöbnis entlassen ist. Seine ganze Lebensführung ist jetzt nicht mehr seine eigene Sache, er gehört jetzt nicht mehr sich selbst und verfügt über sich selbst, sondern steht unter dem ehernen Gesetz einer Pflicht, die er freiwillig übernommen hat.
Unter den Sportlern haben schon immer die Ruderer die schwersten und härtesten Trainings- Verpflichtungen gehabt, und wenn der Reichssportführer sie als vorbildlich bezeichnet hat und jetzt für unsere Olympiakandidaten übernimmt, so kann niemand stolzer darauf fein, als gerade die Ruderer.
Sie haben die Trainingsverpflichtung schon immer zu einer besonders feierlichen Veranstaltung gestaltet, nicht zum Schaden des Sports, nicht zum Schaden des einzelnen Sportlers selbst. So soll es auch mit der Trainingsverpflichtung für die Olympischen Spiele werden. Nicht alle, die jetzt das Gelöbnis ablegen, werden 1936 in der Wettkampfbahn stehen, bei vielen, den meisten sogar, wird die Leistung nicht genügen, um sie in die Reihe der Ausgewählten zu
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stellen. Aber alle haben sie eins gemeinsam, den ihnen I festen unbeugsamen Willen dazu, ihr Bestes herzu-
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Die Feier in Gießen.
Am Sonntag findet auch in Gießen (wir berirfi teten bereits darüber) im großen Saal des ff? dentenhauses, Leihgesterner Weg, die Verpflicht aller an der Vorbereitung für die Olymvit Spiele 1936 beteiligten Sportsleute statt.
Die Verpflichtung wird für das ganze Reich i. den verschiedenen Städten einheitlich durch schaftsempfang vom Herrn Reichssportführer oor? nommen. Im Gau 12 des Reichsbundes für fieib? Übungen finden Feiern in den Städten Kassel, bad), Diez, Eschwege, Fritzlar, Fulda, Herzig Gießen, Höhr, Hanau, Marburg, Nauheim 2 Bad-Schwalbach statt, unter Verantwortuna J Ortsgruppen im Reichsbund für Leibesübungen? Gießen werden ungefähr 25 Ruderer, Leichtathlet Schwimmer und Radfahrer mit ihren Training (eitern gemeinsam verpflichtet werden, die gröw-, teils aus Gießener Vereinen stammen, aber Wetzlar, Weilburg und Heuchelheim werden Demi', ten fein.
Für die Feier ist folgendes Programm vorgesehen
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Ein Höhepunkt der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele ist die Leistung des olympischen Eides durch einen Sportsmann des die Spiele veranstaltenden Landes. Wenn alle Mannschaften aufmarschiert und die Spiele durch das Staatsoberhaupt eröffnet worden find, wenn die olympische Flagge am Mast emporgestiegen ist und Brieftauben dieses Ereignis in alle Welt verkünden, wenn die olympische Hymne verklungen ist, dann treten die Fahnenträger aller Länder vor die Ehrentribüne, stellen sich halbkreisförmig davor auf und es beginnt die feierliche Zeremonie der Ablegung des olympischen Eides, auf den sich alle Sportsleute verpflichten, indem sie den rechten Arm erheben: „Wir schwören, daß wir uns bei den Olympischen Spielen als ehrenhafte Mitbewerber zeigen und die für die Spiele geltenden Bestimmungen achten wollen. Unsere Teilnahme soll im ritterlichen Geist zur Ehre unseres Vaterlandes und zum Ruhme des Sports erfolgen." Von neuem ertönen nun die Chöre, die Wettkämpfer formieren sich zum Ausmarsch und verlassen, Land hinter Land, das Stadion.
Spitzenleistungen
aber nur Qualitätsware
(Es hat der Koichtum nicht nur höhere GenußmöMKeiten, sondern oor allem auch höhere Wehten"
flOoll mtler. 9. ». 14
In das vorläufige Programms Olympischen Spiele wurde auch ein Baseball-«^ zwischen den Nationalmannschaften von 9apw l-j USA. ausgenommen.
D i e Deutschen I u n i o r e n - Meisin. schäften der Leichtathleten, die 1935 zum er» Male entschieden werden, wurden nunmehr aui) terminlich festgelegt. Sie finden am 21. M 1935 in Kassel statt. Mit Ausnahme des 10000-ÜReter* und Marathon-Laufes wird das gesamte vlgmpifcht Programm abgewickelt.
Vor den Augen der Weltöffentlichkeit sind natürlich die Wettkämpfer die Repräsentanten des Volkes,, und darum ist es notwendig, daß diese jungen Men- schen rechtzeitig mit dieser hohen Aufgabe, die ihnen I
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zu werden, neben dem festen Willen zur Leiste und zum charakterlichen Ideal gleichzeitig die geben, die für einen jungen Menschen notwendig m wenn er, unbeschwert von allen Sorgen, aus fonnl gern, lebensfrohen Gemüt heraus mit ladienhl' Augen zum Ziel, zum Sieg strebt.
Kreisklaffenspiele des Sonntags.
Heuchelheim — Wieseck (Presber, Stockhausen); 1900 II — VfB. II (Küster, Berghausen); Großen- Buseck — Grünberg (Niersbach, Wetzlar); Dich — Lollar (Dietzel, Wetzlar); Leihgestern — Krofdorf (Koob, Garbenheim); Tode. Wetzlar — Naunheim II (Deibel Gießen); Burgsolms — Aßlar (Schneider, Gießen); Spfr. Wetzlar — Büblingshausen (Böcher, Gießen); Werdorf — Nauborn (Prinz, Albshausen); Stockhausen — Ulm (Kaletsch, Wetzlar); Bissenberg II gegen Leun (Drescher, Wetzlar); Albshausen — Holzhausen (Bernhardt, Tiefenbach); Leihgestern II gegen Steinberg II (Schnabel, Wieseck); Garbenteich — Lollar II (Wolf, Bissenberg); Steinbach — Wieseck II (Sack, Heuchelheim); Treis — 1900 III (Post, Wieseck); Grünberg II — Londorf (H. Rüspe- ler, Gießen); VfB. III — Alten-Buseck (Schäfer, Heuchelheim); Oberndorf — Bonbaden (Kleemann, Bissenberg); Oberbiel — Leun II (Knapp, Werdorf); Bechlingen — Berghausen (Graulich, Oberndorf); Tgde. Wetzlar II — Burgsolms II (Kröner, Oberbiel); Wetzlar III — Spfr. Wetzlar II (Spieß, Nauborn); Ehringshausen — Waldgirmes (Trautmann, Büblingshausen).
Jugendspiele.
Naunheim — Aßlar (Lind, Wetzlar); Nauborn — Wetzlar (Hunger, Wetzlar); Steindorf — Waldgirmes (Scharf, Wetzlar); Tgde. Wetzlar — Werdorf
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Vorverkauf an der Kasse des Kurhauses.
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(Wenzel, Schmalbach); Oberndorf — Albshausen (Heinz, Stockhausen); Leun — Biskirchen (Schäfer, Ulm); Bissenberg — Stockhausen (Wolf, Allendors); Oberbiel — Holzhausen (Knapp, Werdorf).
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Oberbiel — Nauborn (Reisebegleiter von Nauborn); Wetzlar—Spfr. Wetzlar (Steuernagel, Nauborn); Aßlar — Büblingshausen (Dörr, Werdorf). EnglischeHockeyspieler in Deutschland.
Um die Weihnachtszeit wird eine englische Hockeymannschaft, die „Beckenham Wanderers", eine Deutschlandreise unternehmen und dabei einige Spiele — insgesamt vier — austragen. Die Engländer spielen am 22. Dezember in Köln gegen Rot-Weiß, am 23. Dezember in Wiesbaden gegen den T. H. C. und in Frankfurt a. M. am 25. Dezember gegen den Höchster H. C. und am 26. Dezember gegen den SC. Frankfurt 1880.
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