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darob entbrannte.

Die Hitler-Linde will aber noch

ein anderes: Sie

Die ZG.-Zarbemndiiflne im 3. Vierteljahr 1934

Wirtschaft

Aus aller Welt

15. 4.

eröff-

Devsienmarkl Berlin Frankfurt a. ZU.

Krani'uri a. Dl.

Bern»

103.13

26-65

26,25

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Banknoten.

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82 100.65 57,4 104,5

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142 119,25 71,75 73-25

138

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28

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131,5 45,5 62-5

45

59

30-25 215.5 158-5

133

einen Versuch der Hydrierung von Steinkohle in die Wege.

27 1,2 7,5

7,25 7-13 12-25

06ft» und Südfrüchte: Überangebot von Aepfeln, Birnen gut. Apfelsinen und Mandarinen neuer Ernte sind in geringem Umfange am Markt. Aepfel und Birnen der Klasse la sind leichter ver­käuflich, während sonst die Nachfrage nicht befrie­digte. Im allgemeinen blieben die Preise gegen die letzte Notierung unverändert. Es notierten u. a.: Aepfel I 12 bis 15, II 8 bis 10, Wirtschaftsäpfel 6 bis 8, Goldparmänen I 12 bis 15, Graurenette, unfort., 8 bis 10, Schafsnase 6 bis 8, Apfelsinen, Kiste 150, 176 und 200 Stück, 23 bis 24 Mk., Hir­nen I 12 bis 15, II 8 bis 10, Kochbirnen 4 bis 5, Pastoren 5 bis 8, Haselnüsse, rund, 33 bis 40 ital., lang 33 bis 36 ital., Kastanien 12 bis 18, Kokos­nüsse 18 bis 20, Mandarinen 22 bis 25 span., Trauben 45 bis 55 holl., 29 span., 27 bis 28 bulg

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 13.Nov. Auftrieb: 45 Ochsen und 10 Stück direkt dem Viehhof zugeführt, Bullen 50 (1), Kühe 312 (9), Färsen 260 (8), Kälber 330 (29), Schafe 17 (32), Schweine 923 (27). Notiert wur­den pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsen b) 32 bis 37, c) 27 bis 31, d) 20 bis 26; Bullen a), b) 27 bis 31, c) 20 bis 26, d), Kühe a) 32 bis

35, b) 27 bis 31, c 21 bis 26, d 11 bis 20; Fär­sen a) 38 bis 40, b) 32 bis 37, c) 26 bis 31, d) 20

bis 25; Kälber a) 45 bis 49, b) 40 bis 44, c) 34

bis 39, d) 25 bis 33; Schafe nicht notiert; Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 49 bis 53, d) 48 bis 51. Marktoerlauf: Rinder ruhig, kleiner Ueberstand. Kälber mittel, langsam geräumt. Schweine mäßig belebt, Ueberstand. Geringe Schweine schwer ver­käuflich.

... je hielt meist an, so daß

die Umsatztätigkeit im allgemeinen kein nennens­wertes Ausmaß erreichte.

A.E.G

Bekula............... '

Elektr. Lieferungsgesellschaft' Licht und Kraft ..........

* Ermäßigung des Diskontsatzes für unverzinsliche R e i ch s s ch a tz a n w e i f u n » gen. Der infolge der Flüssigkeit des Geldmarktes vorgestern erfolgten Senkung des Prioatdiskonts folgte gestern eine Ermäßigung des Diskontsatzes für unverzinsliche Reichsschatzanweifungen, und zwar für den Abschnitt per 15. 11. 1935 auf 3,90

v. h. (bisher 4 v. h.) und den Abschnitt per 1936 auf 4,13 (4,25) v. h.

Frankfurter Börse.

INitlagsbörfe: uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 13.Nov. Die Börse

I. G. Farben-Jndustrte Scheideanstalt........

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft

leider eingegangen ist, haben unsere alten Kämpfer zum ersten Male die Fahne des Dritten Reiches gehißt, und stolz hat sie über unserm Dorf ge­

weht, ob auch mancher Kampf t .1 ..."

«% Oesterretchische Goldrente.... (20% Oesterreichische Stlberrente <°% Ungarische Goldrente.......

<®/o Ungarische Staatsrente v. 1910 <%% desgl. von 1918..........

t% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe uon 1911 <3L,Türkische Bagdadbahn-Anlethe

gen lagen im Freiverkehr mit 89 bis 90 unverän­dert. Etwas Nachfrage machte sich für Altbesitz, späte Schuldbuchforderungen, Kommunal-Umschul- dung und Zinsvergütungsscheine bei leicht erhöhten Kursen geltend. Im freien Markt fanden Russen- Prioritäten etwas Interesse: Gulden-Russen 1,40 bis 1,45, 1902er 1,40, 1905er 1 v. h.

U. a. notierten: Altbesitz 103,25, 6 v. h. Stahlver­ein 84,75 bis 84,60, 5 v. h. innere Mexikaner 5,05, Gelsenkirchen 57,50, harpener 104,25, Phönix 45,50, Rheinstahl 87,40, AKU. 58, Bekula 140,50, Chade D 216, Scheideanstalt 208, Licht & Kraft 115, IG. Farben 137,50, Gesfürel 107, Holzmann 74,50, Junghans 60,50, Moenus 76,75, Rheag 98,50, Schuckert 92,25, AG. für Verkehrswesen 76,50, Hapag 26,75, Nordd. Lloyd 28,90, Kaufhof 31,25.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 13. Nov. Der Gemüse- mar k t hatte ganz allgemein weiter starke Zu­fuhren, während die Nachfrage durchaus unbefrie­digend blieb; Wirsing ist so gut wie unverkäuflich. Lediglich in Blumenkohl und Rotkraut war das Geschäft lebhafter. Die Preise waren unverändert. Es notierten: Blumenkohl 15 bis 35, Eskarol 4 bis 8, Gewürzei, gr. Bdl., 20 bis 40, Gelbe Rüben 3 bis 5, Feldsalat, groß, 18 bis 25, klein 50, Kopf­salat 4 bis 10, Meerrettich 20 bis 30, Römischkohl 5 bis 6, Rosenkohl 15 bis 18, Rote Mben 3 bis 4, Rotkraut 5% bis 7, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Spinat 4 bis 5, Tomaten, Freiland 15 bis 20, Treibhaus 35 bis 45, do. holl. 34, Weißkraut 3, Wirsing 3 bis 4, Schwarzwurzeln 14 bis 20, Zwie­beln, Gärtner 53/< bis 6, Pfälzer 6, ital. 5% bis 6.

len; sie kamen hier in Streit, wobei der Johann Scbickel mit einer Sense auf feinen Bruder losging und ihm drei erhebliche Stiche beibrachte. Infolge Verblutung starb der Mann bald danach.

Bergwerksunglück in Spanien. Drei Tote, zwei Schwerverletzte.

In einer Grube in der Nähe von CorÄoba entstand durch eine Explosion bei einer Sprengung ein Erdrutsch. Eine Reihe von Arbeitern wurde verschüttet. Drei von ihnen konnten nur noch als Leichen geborgen werden, zwei weitere erlitten schwere Verletzungen.

Sprengstoffunglück in Kalifornien. Sechs Tote, zwei Schwerverletzte.

Bei Availon (Catalina-Insel, Kalifornien) ereig­nete sich beim Umlaben von 7500 Pfund Spreng­pulver aus Kanistern in Säcke in einem Steinbruch aus bisher ungeklärter Ursache eine Explosion. Die Kleidung der neun Arbeiter, die mit dem Um­laden beschäftigt waren, fing Feuer. Sechs Arbeiter verbrannten bei lebendigem Leibe; zwei trugen lebensgefährliche Verletzun­gen davon. Ein Arbeiter konnte sich dadurch retten, daß er mit brennenden Kleidern ins Meer sprang.

Das Reichsgericht über die Dollar-Klausel.

Rückzahlung solcher Schuldverschreibungen zum vollen Reichsmarkbetrage.

Der sechste Zivilsenat des Reichsgerichts hat am Montag endgültig die beiden Rechtsstreite wegen der Rückzahlung von Schuldverschreibungen in Gold­mark entschieden: den Rechtsstreit gegen die Fried. Krupp AG., Essen, und den der Stadtsparkasse Hannover gegen den Provinzialverband, Hannover. In beiden Fällen wollten die Be­klagten auf G o ldmar k lautende Schuldverschrei­bungen deshalb zum geltenden Dollarwechsel­kurse einlösen, weil die Dollarwährung als Ver­gleich in den Bedingungen angeführt 'war. Das Reichsgericht hat, ebenso wie die Gerichte der voran­gegangenen Rechtszüge Oberlandesgericht Essen und Oberlandesgericht Celle dahin entschieden, daß in Reichsmark zu zahlen ist, denn, so sagt das Reichsgericht,das der Forderung zu­grundeliegende Schuldverhältnis ist als Feingold­verhältnis anzusehen. Der Vergleich 1 GM. = 10/42 Dollar hat keinen anderen Zweck als den, zur Er­läuterung zu dienen".

Bei Schlägereien lebensgefährlich verletzt.

In Ludwigshafen gerieten nachts vor einem Cafe mehrere junge Leute in Streit, der in Tätlichkeit ausartete. Dabei versetzte ein junger Mann einem andern einen Messerstich in den Unterleib. Bei der Schlägerei erlitten außerdem noch zwei weitere Männer leichtepe Verletzungen. Der Schwer­verletzte wurde in das Krankenhaus gebracht; es besteht Lebensgefahr. Der Täter wurde festgenom­men. In der gleichen Nacht gab ein 27 Jahre alter Mann nach einer kurzen Balgerei auf einen 18jährigen Burschen aus einer Selbstladepistole drei scharfe Schüsse ab. Ein Geschoß durchschlug den Oberschenkel und drang in den Unterleib ein. Der Schwerverletzte brach sofort zusammen und wurde in das Krankenhaus übergeführt. Auch für ihn besteht Lebensgefahr. Der Täter wurde der Polizei übergeben.

Den Bruder im Streit getötet.

Das Landauer Schwurgericht verurteilte den 60jährigen Johann Schicke! aus Kapsweyer wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todes­folge zu zwei Jahren drei Monaten Gefängnis. Der Angeklagte und fein Bruder Alfons hatten im September d. I. im Kleeacker Futter holen wol-

Quartal 1933 zeigt der Umsatz noch den Umständen nach eine gute Steigerung. Für den abgelaufenen Zeitraum dieses Jahres konnte die alte Umsatzhöhe gehalten und in verschiedenen Erzeugnissen noch eine mengenmäßige Absatzzunahme erzielt werden. Das Jnlandsgeschäft in Viskose-Seide zeigte eine Steigerung. Im Auslandsgeschäft sind die Konkur­renzverhältnisse immer noch stark durch den Wäh­rungsverfall beeinflußt. Der Jnlandsabsatz in Ace­tat-Seide hat sich weiter gut entwickelt, während der Auslandsabsatz aus ähnlichen Gründen wie bei der Viskose-Seide und Vistrafaser mengen- und wertmäßig erheblich zurückgeblieben ist. Der Ge­samtabsatz zeigte trotzdem noch eine gute mengen» und wertmäßige Zunahme.

Das Jnlandsgeschäft in Vistrafafer hat sich wiederum gut weiterentwickelt.

Das Auslandsgeschäft wurde auch weiterhin in den währungsschwachen Ländern fast unmöglich ge­macht. Es zeigt daher sowohl mengen- als auch wertmäßig eine starke Einbuße. Trotzdem wurde im Gesamtgeschäft erneut eine recht beträchtliche Um­satzsteigerung erzielt. Die Anlage wurde planmäßig erheblich erweitert.

deutsche Linde, pflanzen. Hier der Tod, dort das &eben. Die Linde, auf der hier zum ersten Male unsere Fahne wehte, sie starb. Ein junger Baum tritt nun an ihre Stelle, ein Symbol des jungen Deutschland, das mit unerschütterlichem Glauben ge­dämpft und auch den Sieg errungen hat. Nicht nur Hitler-Linde soll der junge Baum heißen, son­dern O p f e r l i n d e , mahnend zu Opfersinn und Hingebung an unser Volk und Vaterland. Während ein Jungmädchen ein von Lehrer Messer- s ch m i d t verfaßtes Gedicht vortrug, erfolgte die Pflanzung der Hitler-Linde. Ortsbürgermeister Pg. Langsdorf übernahm die Hitler-Linde in den Schutz der Gemeinde. Möge der Baum, der den Namen unseres Führers tragen soll, so führte er dabei aus, uns allezeit erinnern an den Kampf, der geführt wurde für ein neues Deutschland. Hier an dieser Stelle auf der alten Linde, die

Die IG.-Farbenindustrie im dritten Vierteljahr 1934.

Frankfurt a. M., 13. Nov. (Fwd.) Wie die Verwaltung der IG.-Farbenindustrie mitteilt, hat sich auch im dritten Vierteljahr 1934 das Griamt- geschäft trotz zunehmender Ausfuhrschwierigketten im allgemeinen günstig entwickeln können.

Die Lage auf dem Farbengebiel ist unverändert zufriedenstellend. Die Ausfuhr hat sich ungefähr auf der höhe des Vorjahres gehalten.

Die Besserung im Chemikalienumsatz hielt auch im dritten Vierteljahr an. Insbesondere das deutsche Geschäft brachte eine Erhöhung. Der Absatz nach Europa und Ueberfee konnte behauptet werden. Die Nachfrage nach Stick st offdüngemitteln setzte zu Beginn des neuen Düngejahres im Jnlande lebhaft ein. Wahrscheinlich ist infolge der eigenarti­gen Witterungsverhältnisse dieses Jahres die Land­wirtschaft zu einer stärkeren Herbstdüngung ver­anlaßt worden. Die Ausfuhr hat demgegenüber eine erhebliche Einbuße aufzuweisen. Die Erzeu­gung erfuhr gegenüber dem zweiten Vierteljahr 1934 keine wesentliche Aenderung. Im techni­schen Stickstoff ist die Absatzlage während der Berichtszeit befriedigend. Im Inland ist eine leichte Aufwärtsbewegung festzustellen, während das Aus­landsgeschäft trotz scharfer Konkurrenz mengemäßig gehalten werden konnte.

Die Benzinerzeugung verlief störungsfrei. Der fortschreitende Ausbau der Hydrierungsanlage in Leuna brachte die geplante Steigerung der Erzeugung. In Ludwigshafen leitete die Gesell­schaft in einer großtechnischen Apparateeinheit

Die innerdeutsche Wirischaftsbelebung wirkte sich auch auf den Absatz der pharmazeutischen Erzeug­nisse günstig aus. Dagegen ist die Lage des Aus­lands- und Ueberseegeschäftes unverändert schwierig. Bemerkenswert war im pharmazeutischen Chemi­kaliengeschäft die Zunahme sehr billiger japanischc und amerikanischer Konkurrenzangebote. Das G« samtergebnis des photographischen Geschäftes ist besser als i. V. Aber auch im Vergleich zum dritten

Kommunal-Umschuldung, Zinsvergütungsscheine und späte Reichsschuldbuchforderungen gewannen je 0,13 v. H.

Der Aktienmarkt lag bei kleinen Veränderungen uneinheitlich. Farbenindustrie unterlagen einigen Schwankungen, 137,50 bis 137,75 bis 137,50 (138). Am Elektromarkt setzten Bekula 0,40 v. H., Siemens 1 v. H., Mainkraft 0,50 v. H. schwächer ein, Gesfürel waren behauptet, während Felten auf die Beteili- gungsabschlüsse 0,50 v. H. gewannen. Montan­papiere waren zum ersten Kurs meist von 0,13 bis 0,25 v. H. leichter, zogen aber später überwiegend etwas an, besonders Rheinstahl mit 87,25 bis 88 (87). Sonst eröffneten noch u. a. Reichsbank 1 v. H., Waldhof 0,50 v. H., Hapag 0,25 v. H. niedriger, dagegen Daimler und Norddeutscher Lloyd je 0,25 v. H. und Deutsche Linoleum 0,75 v. H. fester. Moenus-Maschinen waren angeboten, die Taxe lag bei 77,50 Brief nach 78,75. Im Freiverkehr gingen Gulden-Russen mit 1,30 bis 1,35 etwas fester um.

Im Verlaufe blieb das Geschäft im ganzen still und die Haltung war weiterhin uneinheitlich, wenn­gleich am Elektro- und Montanmarkt Kursbesse- rungen bis zu 0,50 v. H. überwogen. Auch Schiff- fahrtswert" waren mäßig höher, ferner kamen Bank für Brauindustrie 0,65 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H., Licht und Kraft 1,65 v. H. fester zur Notiz. Farbenindustrie schwankten zwischen 137,75 bis 138. Etwas niedriger notierten Deutsche Erdöl (1 v.H.) und AKU.0,50 v. H. Am Kassamarkt waren einige Brauereiaktien weiter an­geboten

Der Rentenmarkt hatte für Stahlverein-Bonds bei mehrfachen Schwankungen (84,65 bis 85,13 bis 85) noch lebhaftes Geschäft, Dollar-Schätze lagen mit 90 Brief ruhiger. Die übrigen Papiere, wie Alt­besitz, Schuldbücher, Kommunal-Umschuldung usw. lagen sehr ruhig und unverändert. Von Industrie- Obligationen wurden Neckar-AG. Goldanleihe von 1923 etwa 4 v. H. höher taxiert (gestriger Kurs 81). Pfandbriefe hatten sehr ruhiges Geschäft bei meist unveränderten Kursen, während Stadtanleihen viel­fach etwas fester lagen. Von Auslandsrenten lagen Anatolier nach niedrigerem Beginn (33,40) wieder höher auf 33,65 v. H.

Tagesgeld war zu 3 v. H. leicht.

Abendbörse: behauptet.

Angesichts der weiter minimalen Publikumsbe- teiligung nahm auch die Abendbörfe einen sehr stillen Verlauf, doch war die Grundstimmung freundlich und die Berliner Schlußkurse hielten sich meist behauptet. Teilweise ergaben sich auch leichtere Besserungen von 0,13 bis 0,40 v. H.

Der Quartalsbericht der Farbenindustrie vermochte keine Anregung zu bieten und blieb selbst auf den Farbenkurs ohne Einfluß. Von lokalen Werten gaben Moenus Maschinen wieder 0,25 o. H. nach. Etwas Interesse zeigte sich für Daimler mit 45,75 bis 46 v. H.

Am Rentenmarkt ist das Geschäft in Stahlver- eins-Bonds bei knapp behauptetem Kurs wesentlich stiller geworden, 6prozentige Dollarschatzanweisun-

Der Rentenmarkt erhielt fein Gepräge durch die weitere Steigerung der fechsprozentigen Stahlverein- RM.-Obligationen und der sechsprozentigen Dollar­schatzanweisungen des Reiches von 1923. Die Ent­scheidung des Reichsgerichts in der Frage der Dollar­klausel führte in den vorgenannten Papieren zu weiterer Nachfrage. Stahlverein-RM.-Bonds kamen amtlich mit 84,90 zur Notiz, vorbörslich lag der .Kurs bei sehr großen Umsätzen schon bei 86 v. H. (gestern abend 83,50 und gestern mittag 77,75). Dollar-Schätze fliegen bei weniger lebhaftem Um­satz bis auf 89 bis 91 (nach 83 bzw. 74,40 am 'Berliner Schluß). Mit plus-Zeichen erschienen in- Holge des ähnlich gelagerten Falles 6 v. H. Baden- Vaden von 1924, die Taxe lag bei etwa 82 (nach 77,65). Die übrigen Rentenwerte lagen dagegen ziemlich ruhig, aber freundlich. Altbesitz - Anleihe,

mehl noch eine Ansprache über die Gründung und den Werdegang der nationalsozialistischen Be­wegung bis zum heutigen Tage. Mit dem gemein­samen Gesang des Deutschland- und des Horst- Wessel-Liedes und einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und Kanzler des Deutschen Reiches wurde die Feier geschloffen.

Preußen.

Kreis Wehlar.

0 Groß-Rechtenbach, 10. Nov. Ernst und würdig feierte die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, mit der Gemeinde den 9. November, den Ge­denktag der gefallenen Kameraden. Am Kriegerehrenmal hielten den Tag über abwech­selnd ein Doppelposten der SS. und SA. die Trauerwache. Abends versammelten sich alle Gliede­rungen der NSDAP., der Kriegerverein, der Ge­sangverein und die Gemeinde am Kriegerehrenmal. Nach einem Trauermarsch, gespielt von dem hiesi- gen Posaunenchor, legte Ortsgruppenleiter Lang im Andenken an die gefallenen Brüder einen Kranz am Denkmal nieder. Ein stilles Gedenken, und die Menge verließ nach dem Lied vom guten Kamera­den die ehrwürdige Stätte, um auf dem Advlf- Hitler-Platz Aufstellung zu nehmen, wo die Pflan­zung einer Hitler-Linde vorgenommen werden sollte. Hier spielten die Posaunen als Einleitung das Alt- niederländische Dankgebet. Kreisleiter Haus ge­dachte der Blutopfer der Bewegung und der Toten des Weltkrieges. Das Blutopfer der toten Kämpfer unserer Bewegung rettete Deutschland vor dem Un­tergang. Sie verkörperten sich in der Volksgemein­schaft, auf der der nationalsozialistische Staat aufge­richtet wurde, und leben in uns weiter. In heilige deutsche Erde wollen wir jetzt diesen Baum, eine

6amburg-yimert!a-$afet .....

Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff...........

Norddeutscher Lloyd A G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

Dresdner Bank Reichsbank ................ ]

Philipp HoUmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhof ............

Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...............

Daimler Motoren............

Deutsche Linoleum...........

Orenstetn L Koppel ..........

Leonhard Tietz ..............

Chade............:.........:

ölttu mulatoren-Fabrik

Conti-Gummt...............

will uns mahnen allezeit, so wie der Führer stets in Hingebung und Treue, Liebe und Opfer­sinn zu kämpfen für unser Volk. Voll Innigkeit sang die Gemeinde bas LiedIch hab' mich er­geben." Dann nahm Kreisleiter Haus die Weihe einer neuen NSBO. - Fahne vor, wobei er hinwies auf die Bedeutung der Fahne in der nationalsozialistischen Bewegung als Kampf­und Siegeszeichen. Unter den Klängen des Sie­bes von Horst Wessel würbe bie Fahne enthüllt. Die einbrucksvolle Feier würbe geschlossen mit einem Sieg-Heil auf ben Führer, ausgebracht von Ortsgruppenleiter Lang, unb mit bemDeutfch- lanblieb.

Mansfelder Bergbau 0

Kokswerke .................. 0

Phönix Bergbau o

Rheinische Braunkohlen 10

Rheinstahl ..................0

Bereinigte Stahlwerke 0

Otavt Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben &

Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth T/t

nete im ganzen ziemlich ruhig unb nicht aanz ein­heitlich, im Verlaufe zeigten sich aber Anzeichen einer leichten Befestigung. Die Zurückhaltung ber Kunbschast unb ber Kulisfi

Gritzner....................°|

Mainkraftwerke Höchst a,M.... 4

Süddeutscher Zucker.........8|

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern aeben bie Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividenbe an. Reichsbankbiskont 4 v. H., Lombarbzinsfuß 5 v. H.

Datum

EB% Deutsche Reichsanleihe 0.1927 B% ehe m.7% Dt.Reichsanl. v.1929 sy2% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

B% ehe m.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

B% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

S%% Hess. L-mdes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.........

®oir^f,tenn Provinz-Anleihe mit AuSIos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. Äw leche Serie 1 mit Auslos.-Rechten

85 Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 S% ehern. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar bis 193ß Wi% ehem. 4V,% Franks. Hyp.. Bank-Liqu.-Pfandvriefe....

Wi% ehern. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe V.% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 r% ehern. 7% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

Schluß­kurs

12.11-

96-4

94.9

103-2

bSrsc

13.1b

96

95.05

103-25

Schlußk. Mittag- börse

13-11.

96,25

12.11.

96

95,5

103-25

.yraurtun u. Dl.

Öerlui

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Echluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

12.11.

13.1b

12.11.

13.11.

4% desgl. Serie 11 .............

8

8

5% Rumän. vereinh. Rente o. 1903

4-3

4,4

4.65

4^rA>RunM.vereiich.Rentev.l913

6.75

6,8

6,95

6,8

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4-05

4,05

4,05

4,05

33,5

33,9

33,7

33,75

Frank'un a.M.

Merlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mniag- börse

Datum

12.11.

| 13.11.

12.11.

13.11.

12.November

13-November

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Srie'

Geld

| Srie

Buenos Aire-

0.630

0.634

0-621

0,625

Brüssel.....

58.17

58-29

58,17

58,29

Rio de Jan..

0-204

0.206

0,204

0,206

of 1(1

3-047

3.053

3,047

3.053

Kopenhagen.

55.38

55-50

55-62

55.74

Danzig.....

81.12

81-28

81-12

81,28

London .....

12-405

12.435

12-455

<42,485

Helsingfors..

5-48

5,49

5,495

5.505

Paris ......

16-38

16-42

16-38

16,42

Holland ....

168-10

168,44

167,97

168,31

Italien.....

21-30

21-34

21,30

21,34

Japan ......

0-724

0-726

0-727

0,729

Jugoslawien

5.694

5,706

5-694

5.706

OSlo.....:

62-32

62-44

62-59

62,71

Wien.......

48-95

49.05

48,95

49-05

Lissabon....

11.26

11-28

11.29

1131

Stockholm...

63-95

64.07

64.23

64,35

Schweiz ....

80-90

81-06

80.80

80,96

Spanien....

33-99

34.05

33,99

34-05

Prag.......

10.395

10,375

10,395

Budapest ..

Reu York ...

2,488

2-492

2,490

2,494

93-9

J4-75

93,5

94,75

Felten & Guilleaume......

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmuna Rheinische Elektrizität .....

Schuckert & Co.....

94-75

94,75

Siemens S Halske.......

102-4

LahmeyerLEo........

27,65

27,25

Buderus ..................

1.25

1-25

Deutsche Erdöl ..............

7.55

7.6

Gelsenkirchener............

7-4

7-25

Harpener..................

7.1

7,25

Hoesch EisenKöln-Neuessen ..

12,4

12-4

Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klocknerwerke ..............

Mannesmann-Röhren........

132,5

Lerlln.lZ.November

Geld

Sriei

45

Amerikanstcye Roten..............

2,442

2,462

62,25

Belgische Noten..................

57,91

58,15

117-5

Dänische Noten .................

55.47

55-69

45,75

Englische Noten .................

12,42

12-46

60

Französische Noten...............

16.34

16,40

86 5

Holländische Noten...............

167-55

168-23

31,13

Italienische Noten................

21-08

21-16

217,5

Norwegische Noten ..............

62-42

62,68

159

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

134,5

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

84 06 *

28

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

33-85

33-99

186

Ungarische Noten................