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rer fuhren ohne Bezahlung. Im Gesamtergebnis : des 100-Kilometer-Dauerrennens siegte der Kölner >

ten und berufsunfähig gewordenen Kölner Dauer­fahrer Dederichs zufloß; sämtliche beteiligten Fah-

Stadtpark-Nennens zur Durchführung. Für da§ Rennen wurde inmitten des Parkes eine 6 Kilo» Meter lange Rund-Rennstrecke hergestellt.

Der letzte Lauf zur deutschen Motorrad- Straßenmeisterschaft kommt am 30. September im Rahmen des erstmals veranstalteten Hamburger«fen worden.

Paul Kremer vor Weltmeister Metze, Hille, Wiß- bröcker und Möller.

D ie sechzehn Leiter der Gau-Handball­ämter sind vom Führer des Deutschen Handball­sportes, Brigadesührer Herrmann (München), zum Wochenende zu einer Tagung nach Berlin einberu» fen worden.

Oer Europa-Klug.

kurz vor dem Ziel.

Äm Donnerstag hatten die sich am Europa-Flug beteiligenden Piloten die Strecke RomPrag zu­rückzulegen. Zunächst führte der Weg in nördlicher Richtung nach Rimini, von hier aus nach Agram, dann nach Wien, Brünn und dem Endziel Prag. Auf allen Zwischenlandungsplätzen herrschte wieder ein reges Leben und Treiben. Auf dem Flugplatz Aspern bei Wien hatten sich zur Begrüßung der Flieger zahlreiche Vertreter der Regierung, der Be­hörden und des Flugsportes eingefunden. Die bei­den Polen Wlodarkiewicz und Dudzinski waren die Ersten, die in Wien eintrasen. Als erster deutscher Flieger landete wenig später Bayer glatt. Auch in Prag sah man der Ankunft der Flieger mit gro­ßem Interesse entgegen. Um 14.10 bzw. 14:21 Uhr trafen die genannten Polen ein. Bayer folgte um 14.34 Uhr und sein Landsmann Pasewaldt um 14.34 Uhr. Der Deutsche Osterkamp, der um 17.11 Uhr am Tagesziel eintraf, flog auf der Strecke Brünn Prag mit 265 Kilometer den bisher besten Stun­dendurchschnitt. Hubrich landete erst um 17.21 Uhr, da er sich verirrt hatte uni) in Terecin eine unfrei­willige Landung zwecks Orientierung vornehmen mußte. Die Deutschen J.uncke und Francke, die bis­her stets mit im Vordertreffen lagen, waren in der späten Abendstunde des Donnerstags noch nicht eingetroffen.

Der Stand des Curopafluges.

Die letzten Meldungen, die aus Warschau eingin­gen, besagen, daß die beiden als notgelandet ge­meldeten Maschinen der deutschen. Flieger Franke und Jung noch im Laufe des Spätnachmittags des Donnerstags Wien erreichen konnten.

Die Gesamtlage des Wettbewerbs er­gibt augenblicklich folgendes Bild: Der Pole Bajan führt mit Punktvorsprung aus dem technischen Wett­bewerb noch immer das Feld der Europaflieger an. Der Deutsche Seidemann und sein Genosse

Hubrich sind ihm dicht auf den Fersen. Beide haben auf der gesamten Strecke des Rundfluges und besonders in Afrika hohe Gefchwindikeiten erreichen können. Wie weit sie an die außerordentliche Lei- stung des Polen Bajan heranreichen, wird erst die endgültige Errechnung der Durchschnittsgeschwindig­keiten ergeben. Auf jeden Fall steht fest, daß für den endgültigen Verlauf des Wettbewerbes ein harter Kampf zwischen Deutschland und Polen eingesetzt hat. Der am Sonntag in Warschau zur Austragung gelangende Geschwindigkeitswettbewerb wird zeigen müssen, wer endgültig als Sieger aus dem Wett­bewerb heroorgeht.

Deutscher Volksgenosse, willst Du dieses Abzeichen tragen? Dann werde Mitglied einer Flieger-Ortsgruppe und unterstütze dadurch die deutsche Segelfliegerei! Jedes aktive und jedes fördernde Mitglied hat das Recht, dieses Abzeichen zu tragen.

Alle Mitglieder dieser Ortsgrup­pen kämpfen gemeinsam mit unserem Reichstuftfahrtminister Göring für den Ausbau der deutschen Sportftie- gerel!

Deutscher Volksgenosse, hilf mit! Werde Mitglied! Melde dich an bei der Geschäftsstelle der Flieger* Ortsgruppe Gießen, Kreisamt Gießen.

Waffer-Gki-Gport auf der Lahn.

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In mehreren deutschen illustrierten Zeitungen ist das Bild eines japanischen Wasser-Ski-Läufers mit einem Kriegsschiff im Hintergründe erschienen ohne Hinweis, daß diese Erfindung von Deutschland aus­gegangen ist. Zur Zeit werden wie uns von be­teiligter Seite berichtet wird in Gießen auf der Lahn die von Prof. Dr. Sommer erfundenen, und neuerdings von ihm wesentlich verbesserten, Wasserlaufapparate von einer Gruppe von Schwim­mer und Schwimmerinnen eifrig benutzt, wie das beifolgende Bild zeigt. Geh. Rat Sommer hat das Problem des Gehens auf dem Wasser schon 1902 in einer Broschüre als mechanisch-physiologische Studie behandelt und damals ein Reichs-Patent auf seine Konstruktion erhalten. Dieses ist unterdessen ver­fallen. Aber der Verfasser hat an der Aufgabe weitergearbeitet und durch Neuerungen praktische Erfolge erzielt. Seine Erfindung ist seit 1902 beson­ders nach Oesterreich auf die Donau, dann nach Rußland und neuerdings nach Japan gelangt, von

wo sie nun als völlig neu nach Deutschland, woher sie stammt, zurückgebracht worden ist. Es besteht die Aussicht, daß zunächst ein neuer, den ganzen Körper und den Willen übender Sport daraus wird, es sind aber auch recht ernsthafte, besonders militärische Verwendungsarten für den Wasser-Ski- Lauf denkbar, wie sie offenbar in Japan schon an­gestrebt werden.

Kurze Sportnotizen.

Allison und Perry haben sich in Forest Hills bei Neuyork die Teilnahme am Endspiel im Herreneinzel zur amerikanischen Tennismeisterschaft gesichert. Allison schlug Wood 6:3, 6:2, 6:3, wäh­rend Perry über Kirby 6:2, 2:6, 6:4, 6:2 siegreich blieb.

*

10000 Zuschauer wohnten am Dienstag- abend in Köln-Riehl der radsportlichen Veranstal- I hing bei, deren Reinertrag dem schwer verunglück­

Erklärung!

5305 A

Um allen im Stadt- und Landbezirk Gießen gegen meine Firma kursierenden Gerüchten entgegenzutreten, erkläre ich hiermit eidesstattlich, daß in meinem Unternehmen, das auf rein arischer Grundlage geführt wird, keinerlei jüdisches Kapital gewinnbeteiligt ist! Ich werde derartige, etwa wieder auftauchende Gerüchte in rücksichtsl. Form strafrechtlich verfolgen lassen

Texiilliaus Sraf-Gießen

Lw. E. 47 (a) / 1934.

Beschluß.

lieber den landwirtschaftlichen Betrieb des Con­rad Decker V. zu Muschenheim und dessen Ehefrau Dorothea, geb. Weisel, daselbst, wird das Entschul-1 dungsoerfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom l.Juni 1933 heute um 13.45 Uhr nachmittags er­öffnet. 53100

Die hessische Landesbank Staatsbank zu Darmstadt wird zur Entschuldungsstelle ernannt.

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 1. November 1934 bei dem unter­zeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meidung der in § 11 Absatz 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.

Gießen, den 10. September 1934.

Hessisches Amtsgericht.

Lw. E. 46 (a) / 1934. ~

Beschluß.

lieber den landwirtschaftlichen Betrieb des Ludwig Conrad und dessen Ehefrau Christine, geb. Merkel, in Climbach wird das Entschuldungsverfahren ge­mäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaft­lichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 14 Uhr nachmittags eröffnet. 53110

Die Landesbauernkasse Rhein-Main-Neckar c. G. m. b. h. in Frankfurt am Main wird zur Entschul dungsstelle ernannt.

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 1. November 1934 bei dem unter­zeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meidung der in § 11 Absatz 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.

Gießen, den 10. September 1934.

Hessisches Amtsgericht.

Ala Anzeigen-Aktiengefellfchafl

Hinnahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften

Gietzeu / GchuMvatze 2

Ab 4 Uhr nachmittags

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in Homberg, der perle des Ohmtals, am 15. und 16. Sept.

Samstag, den 15. September:

Heimatabend mit reichhaltigem Programm!

Sonntag, den 16. September, nachmittags um 1 Uhr:

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1. Gruppe: Reichsnährstand 2. Gruppe: Fahreszeiten

3. Gruppe: Trachten 4. Gruppe: Handel und Gewerbe

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< Kurt Holderer und Frau

D Janef, geb. Mac Lean

zeigen die Geburt einer Tochter an

Gießen, den 13. September 1934

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