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in seinem Lebensgang selbst aufs stärkste mit dem Auslandsdeutschtum verbunden ist, s i ch bereit erklärt habe, den „Deutschen Ring" des Instituts anzunehmen. Er verlas darauf folgendes an den Führer und Reichskanzler gerichtetes Telegramm:
„Die Jahreshauptversammlung des Deutschen Auslandinstitutes hat in tiefer Bewegung die Mitteilung entgegengenommen, daß der Führer und Reichskanzler sich bereit erklärt hat, die höchste Auszeichnung des Deutschen Auslandsinstituts, den „Deutschen Hing“, anzuneh- men. Das Deutsche Auslandsinstitut legt mit allen seinen Mitarbeitern das Gelöbnis ab, alle Zeit Kämpfer zu fein im Dienst des Gesamtdeutschtums der Erde.“
Besuch des Führers beim Doyen des Diplomatischen Korps.
Berlin, 13. Sept. (DNB.) In Erwiderung des gestrigen Besuches des Diplomatischer! Korps stattete der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler heute um 12 Uhr dem Doyen der in Berlin beglaubigten fremden Vertreter, dein Apostolischen Nuntius Monsignore Orsenigr. in der Nuntiatur in der Rauchstraße einen G e ge"' besuch ab; der Führer war hierbei von Staatssekretär der Präsidialkanzlei Dr. Mei ß und seinem persönlichen Adjutanten Gruppenführer Brückner begleitet.
VecksollunterDruckgeWwerden
Heute sprechen Simon und Barthou.
London, 14. Sept. (DNB. Funkspruch). „Daily Telegraph" meldet aus Genf, die am Donnerstag vom polnischen Außenminister, Oberst Beck, abgegebene Erklärung über die Frage des Minder- heitenschutzes werde in den meisten Kreisen als eine Kündigung des Minderheitenschutzvertrags vom Jahre 1919 betrachtet, der von Polen, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan unterzeichnet worden war. Im Artikel 12 dieses Vertrages werde aber ausdrücklich gesagt, daß die Bestimmungen des Vertrages nur mit Zustimmung einer Mehrheit des Völkerbundes abgeändert werden dürften. Es verlautet, daß Sir John Simon am heutigen Freitag in der Versammlung erklären werde, wenn Polen auf seinen Entschlüssen beharre, mit dem Völkerbund in der Minderheitenfrage nicht mehr zusammenzuarbeiten, sei ein Bruch internationaler Verpflichtungen gegeben.
„News Chronicle" glaubt, die Erklärungen Becks richteten sich auch gegen Italien. Die Behandlung der Oesterreicher in Südtirol sei durch keine Verträge eingeschränkt. Alle Länder, die durch Minderheitenverträge gebunden sind, würden die polnische Entrüstung teilen.
Litwinow hat für den Eintritt Rußlands freie Hand.
Genf, 13. Sept. (DNB.) Eine Bestätigung des hier umlaufenden Gerüchts, daß eine Antwort S o w j e t r u ß l a n d s auf die provisorische Einladung einer großen Zahl von Völkerbundsmitgliedsstaaten eingetroffen, und daß R u ß l an dI bereit sei, sich sogar dem ordentlichen Aufnahmeverfahren zu unterziehen, liegt in den Abendstunden noch nicht vor. Dagegen hört man, daß Stalin dem Volkskommissar des Auswärtigen freie Hand gegeben habe, über die Eintrittsbedingungen den U m - ständen nach selbständig zu entscheiden. Man nimmt an, daß die größten Schwierigkeiten für den Eintritt Sowjetrußlands nunmehr überwunden sind und daß die Verhandlungen am Frei- tagabend einen befriedigenden Abschluß finden würden.
nahm dann das Wort zu einer Festansprache, der er u. a. folgendes ausführte:
Die Stiftung „Ehrenmal der deutschen Leistung lm Auslande“ bietet dem DAI. in Stuttgart die rNittel, um die kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Leistungen des deutschen Volkstums im Auslande zu würdiger und umfassender Darstellung zu bringen. Die Stiftung wird verwaltet von einem Ausschuß, der aus dem Vorsitzenden des DAI. und den Vorsitzenden des Wirtschaftswissenschaftlichen und Kulturrates besteht.
Die Erklärung über diesen Stiftungsakt, durch den Stuttgart und das DAI. noch mehr als bisher zum
Berlin, 14. Sept. (DNB.) Der in Bad-' Nauheim zur Kur weilende amerikanische Zei- । tungsbesitzer William Randolph Hearst hatte vor । dem Nürnberger Parteikongreß den Reichsleiter i Alfred Rosenberg zu einer Unterredung nach , Bad-Nauheim geladen, in der Hearst die Frage, welchen allgemeinen Eindruck er von dem Deutsch- land Adolf Hitlers habe, wie folgt beantwortet: <
„Als ich vor drei Jahren in Deutschland weilte, herrschte größtes Durcheinander. Heute, unter Adolf Hitlers Staatsführung, ist Deutschland ein Land der Ordnung."
Das Ergebnis des über eine Reihe aktueller Fragen geführten Gespräches ist in einem nunmehr vom „Völkischen Beobachter" veröffentlichten Brief- Wechsels zusammengefaßt. Hearst erklärt, daß er, als der Weltkrieg ausbrach, sein Land vor der Teilnahme zu bewahren versucht habe. Niemand habe damals schwerere Kritik über sich ergehen lassen müssen als er. „Diele der Besten aus unserer Jugend wurden getötet oder verstümmelt. Wir vergeudeten unseren Reichtum. Wir kamen tief in Schulden. Wir wurden von unseren Verbündeten betrogen, die ihren Verpflichtungen nachzukommen sich weigerten. Wir ernteten Haß für unsere frühere Bereitwilligkeit. Die meisten Menschen in den Vereinigten Staaten glauben jetzt, daß unser Land besser daran gewesen wäre, wenn es nicht an dem Kriege teilgenommen hätte. Ich bin sicher, daß wir uns vom nächsten Kriege fernhalten werden. Jbr in Europa könnt den n ä ch ft e n Krieg für e u ch allein führen, und ich glaube nicht, daß dann viel von Europa übrigbleiben wird. Es sollte ein Reich der Vereinigten Staaten von Europa geben, in welchem alle europäischen Völker in Frieden miteinander leben und nur bereit dazu sind, ihre abendländische Zivilisation gegen orientalische Invasionen zu verteidigen. Der erste notwendige Schritt für den Frieden ist das Verlangen nach Frieden und die Basis des Friedens muß G e r e ch ti g - feit fein."
In einer Antwort erklärt Alfred Rosenberg u. a.: Europa ist tatsächlich durch den Unfrieben von Versailles in ein furchtbares Unglück gestürzt worden, aber ich glaube, daß Ihr großes La n d in der Besserung der Zustände auf dem europäischen Kontinent ebenfalls mitwirken könnte. Die deutsche Nation kann noch nicht vergessen, daß sie einst, auf das Wort Ihres Präsidenten b a u e n d , die Waffen niederlegte und daß daraus später unter Verletzung der feierlichen 93er» 1 sprechungen durch andere die Unvernunft
„Kein Mische- Manöver."
Polen ist kein Staat zweiter Ordnung.
Warschau, 14. Sept. (DNB.-Funkspruch.) Die halbamtliche „Gazeta P o l s k a" bezeichnet tn einem Artikel die Erklärung des polnischen Außen- Ministers Beck in Genf als eine geschichtliche Kundgebung eines starken nativ ni a I e n Willens. Polen weise entschlossen und endgültig jeden Versuch zurück, es als Staat zweiter Ordnung zu behandeln. Polen widersetze sich nicht 6em Schutz ber Minderheiten, sondern sei im Gegenteil bereit, einem Mm- berheitenabfommen beizutreten, vorausgesetzt. Daß dieses allgemein ist. Die Erklärung sei fein taktisches Manöver, im Gegenteil, jeder anständige und unverbildete Mensch müsse die Be- rechtiaung des polnischen Standpunftes anerkennen. er bekannt, daß der Führer und Reichskanzler, der Sie werde höchstens die Politiker überragen bei i ■ - --------
denen bas politische Ränkespiel das klare Verstand- nis einfacher und ewiger Wahrheiten verdunkelt habe. Ganz Polen begrüße die Erklärung Becks nut Freuden, Stolz und Dankbarkeit.
Ser Tag des deutschen Volkstums
Oer Volksdeutsche Gedanke in der Schule.
Mittelpunkt für das Weltdeutschtum wird, den lebhaftesten Beifall aller Teilnehmer der restagung.
Reichsaußenminister Freiherr von Aeurath
Haltung dessen ringen, was aiM| ihnen gleich uns das teuerste ist, nämlich die Wahrung der von den Vätern ererbten Sprache, Religion, S 111 e und Kultur. Was ist natürlicher, als daß sie zu- gleich den geistigen Austausch mit dem deutschen Volk in der Heimat dauernd gesichert wissen möchten? Und doch süssen wir immer wieder die Erfahrung machen, daß die Ideen, die wir in dem Dolkstumsgedanken verkörpert sehen, von fremden Völkern vielfach absichtlich mißverstanden und falsch ausgelegt werden.
Das Volk, die Gemeinschaft derer, die gleichen Blutes, gleicher Sprache und gleicher Gesinnung sind, ist das Raturgegebene und Wesentliche, von dem der Nationalsozialismus ausgeht. In diesem Sinne hat der Führer und Reichskanzler zu wiederholten Walen betont, daß unserer heißen Liebe zum eigenen Volk die Achtung vor fremden Völkern gegenübersteht. Daraus geht klar hervor, daß die Erhaltung und Förderung des deutschen Volkstums, wie sie der Nationalsozialismus will nichts mit Imperialismus zu tun hat. Sie verträgt sich vielmehr durchaus mit den Rechten und Interessen anderer Völker. Wenn einmal auch bei anderen Völkern das Eintreten für das eigene Volkstum eine glückliche Ergänzung finden sollte durch die Achtung vor der kulturellen Eigenart fremden Volkstums, wie sie unser Führer als Grundsatz nationalsozialistischer Weltanschauung so deutlich bekundet hat, dann dürfen wir davon glückliche Rückwirkungen auf das friedliche Zusammenleben der Völker erhoffen. Das deutsche Volk will jedenfalls nichts anderes
Oer Tag des deutschen Volkstums.
Der Volksdeutsche Gedanke in der Schule.
Berlin, 13. Sept. (DNB.) Der Bundesleiter des VDA. Dr. Steinacher erklärte einem Vertreter des Deutschen Nachrichtenbüros, der „Tag des deutschen Volkstums" am 16. September fei entstanden aus dem „Fest der deutschen Schule", das wie alle VDA.-Arbeit, aus kleinen Anfängen ins große gewachsen sei. Der VDA. habe seine Arbeit in der Nachkriegszeit zunächst in die Schule hineintragen müssen, um vor allem die Jugend zum volksdeutschen Gedanken zu erziehen. Der Durchschnittsdeutsche im Reich habe früher kaum etwas gewußt von seinen deutschen Brüdern jenseits der Grenzen. Die Jugend aber habe begriffen, daß deutsches Volkstum eine Sache des Blute s und des G l a u b e n s sei, nicht aber staatlicher Abgrenzungen. Aus der Verbundenheit von Schule und VDA. sei der Gedanke des „F e st e s
Wir Deutschen im Reich haben es gegenüber unseren Brüdern und Schwestern im Ausland verhältnismäßig sehr leicht. Wir sind seit dem großen Umbruch des vorigen Jahres ein innerlich geschlossenes, fest gefügtes, von einem einheitlichen Willen beseeltes Volk, das unter der starken Führung seines Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler steht. Die Tage von Nürnberg, die soeben verklungen sind, haben uns und aller Welt hierfür wieder einen erhebenden Beweis erbracht. Wie können die großen außenpolitischen Aufgaben, die uns bevorstehen, wagen, in dem sicheren Be- wußtlein, daß die Erhaltung unserer völkischen Eigenart nicht bedroht ist. Ganz anders unsere Volksgenossen im Ausland. Sie müssen täglich schwer um die Er-
Treue zum Volkstum jenseits der Grenzen
Oie Fahresiagung des Oeuischen Auslandsinsiiiuis in (Stuttgart
Reichstagung der Deutschen Christen-
DNB. Berlin, 13. Sept. Die diesjährige Reichstagung der Deutschen Christen findet aI” 21. und 2 2. September in Berlin stast- Oeffentlichen Kundgebungen im Sportpalast unö 1 den Tennishallen folgt am 22. September Arbeitstagung für 2000 Sondervertreter im -p ßenhaus, wo Fragen theologischer Grundleg 8 und des Aufbaues der Gemeinde im Dritten behandelt werden. Im Einvernehmen mit Reichsbischof findet am Vorabend seiner w führung eine festliche Kundgeb un g Reichstagssitzungssaal der Krolloper statt. Anlcy» ßend marschieren Fackelzüge zum Lustgarten, der Reichsbischof den F e l d g o 11 e s d i e n' abhält. Die feierliche E i n f ü h r u n g Reichsbischofs findet am Sonntag, oen September, 12 Uhr, im Berliner Dom statt.
Der Friedenswille der Völker muß geweckt werden.
Gemeinsame politische Zie.r Amerikas und Deutschlands. - Ein Gedankenaustausch zwischen Alfred Rosenberg und dem amerikanischen Zeitungskönig Hearst.
Gleichberechtigung.
In besonderem Maße bewegt das ganze deutsche Volk die Saarfrage. Künstlich durch den Versailler Vertrag geschaffen, hat sie 15 Jahre kerndeutsche Volksgenossen äußerlich von uns getrennt und zugleich die politischen Beziehungen zu unserem westlichen Nachbar belastet. Auf Grund der Abstimmung unserer treudeutschen Saarbevolke- rung und in Ausführung der vertraglichen Bestimmungen wird zu Beginn des nächsten Ja^es das Saargebiet ohne Beschränkungen der deutschen Souveränität, für die der Vertrag keine Handhabe bietet, mit dem Vaterlande endlich wieder vereinigt werden. .
Im Rahmen des großen Geschehens unseres Volkes leistet das Deutsche Ausland-Jnstitut wertvolle Dienste. In weiser Selbstbeschränkung hat es sich von jeher für seine Arbeit die Grenzen wissenschaftlich-kultureller Betätigung gesetzt. Auf Gebiet hat das Institut, wie ich zu meiner feststellen kann, Hervorragendes geleistet.
als dies: mit fremden Staaten in Frieden leben und mit fremden Völkern friedliche und freund- nachbarliche Beziehungen unterhalten.
Die besonderen Methoden der Friedenssicherung, wie sie gerade jetzt von gewissen Regierungen empfohlen werden, können wir freilich nicht gutheihen. Gerade weil wir den Frieden wollen, können wir nicht komplizierten und bedenklichen Vert^gs- systemen zustimmen, die aus machtpolitis ch e n Tendenzen geboren, nur den Kriea gegen den Krieg vorbereiten wollen und nach unserer Ansicht nicht zur Entspannung der Lage beitragen.
Was wir wünschen und anstreben, ist die aufrichtige Verständigung von Staat zu Staat, ohne Bündnisse und Bündnisgruppen, die offene Aussprache über entgegenstehende Interessen und den Vergleich solcher Interessen aus der Grundlage gegenseitiger Achtung und der
Polens Vorgehen antworten?
Die „93 e r 1 i n er B ö r s e n z e i tu n y" betont, daß die deutsche Regierung stets grundsätzlich mit der Verallgemeinerung des Minderheitenschutzes einverstanden war unter der Voraussetzung, daß auch die anderen Mächte dem zustimmten. In Deutschland sei nie etwas geschehen, was i den Schutz der Minderheiten hätte beeinträchtigen -vbi 111/161
können. Der Völkerbund habe in dieser Frage oft
und grundlegend versagt. Er habe wiederum ®elß3 5xÖ(I(J1* h($ //H/bmiU/btt NlttAkA 6Cn& 3UtmbTh1eh' 06 er nod) irgendwelchen » Stuttqnrt. 13. Sept. Einen Höhepunkt PrßÄ X" Waus: Die zweiseitigen der Stuttga Her F^twoch bildete Jne
Minderh ei tenoerträge Polens, z. 93. m 11 3 a I) r e spa “P^e r Jam g be5
Deutschland, werden durch den polnischen sch en Ausl and A Oberbürgermeister Schritt nicht b e r ü h r t, wie auch die polnischen Deutschtums. Der Vorsitzende, Ober^urgermey r fflre äät E
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24 Jun 1919 an den polnischen Ministerpräsiden- verliehen war, entgegenzunehmen und fortan selbs ten de re ki gerichtet hat. In diesem war zu tragen.Unter dem Be.sall der Versammlung gab die Verpflichtung Polens zum Minderheitenschutz gegenüber den Vertragspartnern, nämlich den alliierten Hauptmächten, als Voraussetzung für die Volksabstimmung in O ber - Schlesien, also die eventuelle Abtretung deutscher Gebietsteile, bezeichnet werden. In dem Beschluß des Völkerbundes vom November 1922 wurde als Zweck des Minderheitenschutzvertrages erklärt, die Schutzbestimmungen für die Minderheiten „u n - a n t a ft b a r" festzumachen.
von Versailles siegreich wurde. Daß Europa als Ganzes ein Schicksal gegenüber ber übrigen Welt zu erleben hat, ist auch im Bewußtsein des Nationalsozialismus tief erlebt. Was Hearst zum Schluß sage, entspreche dem,was der Führ er immer wieder vor aller Welt betont hat: daß nämlich, um die Schäden des Weltkrieges zu lindern, ein aufbauender Friedenswille bei allen Völkern geweckt werden müßte. Ungeachtet eierlicher Verpflichtungen haben einige Staaten ‘ine Aufrüstung betrieben, wie sie noch nie in der Welt durchaeführt wurde. Staaten, die bis an die Zähne gerüstet find, klagen noch immer, nicht gesichert zu s e i n , und rüsten unent- wegt weiter, wodurch dann auch für die anderen eine gefahrdrohende Lage entsteht, so daß nur ganz große Männer imstande sein werden, diese Gefahren zu bannen.
ber beutschen <5 cf) ul e" entstanden, diesem Jahr aber mit Förderung der maßgebenden Reichsministerien als wahre, große Dolksfeier, a l s „Tag des Volkstums" begangen werden solle. Ein tiefer organischer Zusammenhang bestehe zwischen Volkstum und Schule. Bei den deutschen Volksgruppen im Auslande sei der Zusammenhang klarer. Im Reich sei er weniger deutlich, weil die ganze Umgebung deutsch sei. Das volkspolitische Denken aber, die innere Einstellung des Menschen zu seinem Volkstum werde in der Schule ent- wickelt — auch im Reich. Zum Schluß gab Dr. Steinacher der Hoffnung Ausdruck, daß der „Tag des deutschen Volkstums" in naher Zukunft ein Festtag aller Deutschen drinnen und draußen werde, an dem sich das ganze deutsche Volk über bie Grenzen hinweg seiner Einheit und Ganzheit bewußt werde. Denn jeder brüte Deutsche wohne außerhalb unserer Grenzen. Einen Tag im Jahre sollten bie beiben anderen ihrem Bruder weihen, und der Bruder solle an diesem Tage im Geiste eine Hand herüberstrecken über Grenzen und Meere.
Im Auftrag des Reichsinnenministers Dr. Frick beglückwünschte Staatssekretär Dr. Pfundtner das Institut. Der württembergische Ministerpräsident Mergenthaler wies auf die beim Reichsparteitag mit unerhörter Wucht manifestierte Einheit der nationalsozialistischen Bewegung und des deutschen Volkes hin. Die dieser Einheit zugrunde- liegenden Höchstwerte ber Bewegung, Blut unb Boben, Rasse unb Volkstum, müßten auch bie Grundlage bilden für eine erfolgreiche Arbeit des Deutschen Auslandsinstituts. Im Auftrag des Stellvertreters d e s Führers überbrachte der Präsident der Deutschen Akademie in München, Professor Haushofer, herzliche Grüße und Glückwünsche. Weitere Glückwünsche übermittelte im Auftrag des Chefs der Marine- Bar t h o u werde den gleichen Standpunkt ein- leitung Kapitän zur See G u f e unb ber nehmen Es feien eifrige Bemühungen im Gange, Reichsführer bes VDA. Dr. Steinacher. In rxu u sx> o m sr ü i h a an neran-1 einem interessanten Lichtbilbervortrag erstattete ber
Oberst Beck zu einem Ruckzug zu oeran ^iter bes DAI., Dr. Richarb d ja ti, ben Jahres- lassen. Man sage sich, bah bas ganze System Bericht.
des Minberheitenschutzes einen schweren GbrCtlhlül
»" d-Ech-° im
aebunben seien Die gemeinsame Sitzung ber drei 93 e i r a t e
9 - « u bes DAI. erhielt ihre bejonbere Bebeutung einmal
xOnvOnSf DrniCUimmCIl* durch bie Anwesenheit bes Reichsaußenministers * y ” ' Freiherrn von Neurath, bann aber vor
Lonbon, 14. Sept. (DNB Funkspruch.) Die ^llem burch eine von Staatsrat Dr. Freiherr Genfer Rebe bes polnischen Außenministers ift ben D 0 n F r e y t a g h - L o r i n g h o v e n abgegebene englischen Morgenblättern völlig unerwartet ge; Grnärung über ben Stiftungsakt eines Ehrenkommen. Das Arbeiterblatt „Daily Heralb mal5 der beutschen Leistung im Aussicht von einem polnischen Ultimatum, ber libe- ianbe. In der Erklärung zu dieser Stiftung heißt rale „News Chronicle von einem gegen den u a .
Völkerbund gerichteten Schlag, die „Times" von einem ernsten Schritt, die dem Völkerbund abgeneigte rechtskonseroative „M o r n i n g P o st" läßt sich eine gewisse Befriedigung über diese neueste Entwicklung anmerken. Reuter meint, logischer- weise könnte die Haltung Becks zu einem völligen Bruch Polens mit dem Völker-' bunb führen, denn Polen habe durch seine Erklärung den Artikel 1 der Völkerbundssatzung verletzt, der alle Mitglieder zur Erfüllung ihrer internationalen Versprechungen verpflichte, Polen habe dadurch Sowjetrußland ein bedauerliches Beispiel gegeben.—


