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Treffen der Altersturner in Vraunsels.

Es war ein Sonntag hell und klar, ein selten schöner Tag im Jahr", so rechtes Turnerwetter. Und so war auch die Stimmung, so glänzten die Augen der jugendfrischen Altersturner und ihrer Frauen. Ueber 400 nahmen an dem Ausflug nach Brauns­fels teil. So manche, die in ihreraktiven" Zeit Schulter an Schulter üm den Eichenkranz rangen, hatten sich jahrelang nicht gesehen. Dazu ein Wie­dersehen in so großer Zeit. Der Turnverein Braun­fels hatte alles auf das Beste vorbereitet. Dank ge­bührt den Turnschwestern von Braunfels, die Turn­platz und Turnhalle geschmückt hatten und ein sehr schmackhaftes Eintopfgericht den Turngästen reichten.

Oer Empfang.

Schon vor Tau und Tag mußten am Sonntag­morgen die Turner aus den Unterkreisen Alsfeld, Dillenburg und Gießen auf den Weg, um rechtzeitig nach Braunfels zu kommen. Zwischen 9 und 10 Uhr trafen aus allen Richtungen die Turner am Sam­melpunkt (Schloßbrauerei Obermühle) ein. Sehr viele kamen mit Frau und Kind. Ein bunt bewegtes Bild! Turnbruder Müller gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß mit den Männern diesmal auch die Frauen gekommen seien. Er wünschte allen Gästen schöne Stunden in Braunfels. Der Ehren­vorsitzende des Vereins Braunfels, Kammerrat Jockel, rief die Alterturner zu reger Mitarbeit auf. Ein Gang durch die Fürstlichen Anlagen führte die Gäste zum Städtchen und zur Besichtigung des Schlosses. Das gemeinsame Mittagessen vereinigte mehrere hundert Gäste in der mit Fahnen und Blumen reich geschmückten Turnhalle. Kurz vor 14 Uhr traten dann über hundert Altersturner, Männer zwischen 35 und 70 Jahren, zum Turnen an. Wiederum begrüßte Turnbruder Müller die Gäste und übergab dann die Leitung der Veran­staltung in die Hände des Kreisführers D a u p e r t, der den Dank des Turnkreises allen denen aussprach, die bei der Zurüstung dieses Alterstreffens mitgeholfen hatten. In eindrucksvollen Worten wies er weiter auf die aufbauende Arbeit der Deutschen Turnerschaft hin, und daß man sich ohne Turnertum und ohne die Pflege der Leibesübungen keinen erfolgreichen Auf­

bau unseres Vaterlandes denken könne. Die An­sprache klang aus mit dem Gelöbnis: Treue dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, Treue dem Volke, Treue dem Vaterland! In dasGut- Heil" stimmte die Menge begeistert ein.

Oie turnerischen Vorführungen.

Erfreulich regen Anteil an den turnerischen Vor­führungen nahmen die Mannschaften aus dem SA.- Hilfswerk-Lager der Brigade 148. In einer Stärke von 100 Mann trafen sie auf dem Turnplatz ein. Der Führer des Lagers, Sturmführer Rieke, sprach überZweck und Ziel der allgemeinen kör­perlichen Ertüchtigung im nationalsozialistischen Sinne". Er erinnerte an die Worte des großen Füh­rers:Im Dritten Reich gilt nicht nur das Wissen, sondern auch die Kraft" undhöchstes Ideal ist der Menschentyp der Zukunft, in der strahlender Geist sich findet in herrlichem Körper". Das Ziel von Turnen und Sport ist gleichmäßige Durchbildung von Körper und Geist zu Kraft und Ausdauer, zu Widerstandsfähigkeit, Selbstbeherrschung und Selbst­vertrauen, zu Pflichtbewußtsein, Gemeinschaftsgeist und Opferbereitschaft. Das alles für unser Volk und Vaterland. Die Ansprache des Sturmführers klang aus in demSieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Die Menge stimmte begeistert ein. Das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied beschlossen die Ansprache.

Kurz nach 14 Uhr entwickelte sich nun unter Lei­tung des Kreisoberturnwartes Schüler (Wetzlar) auf dem Turnplatz ein prächtiges, turnerisches Bild: Die Altersturner in langer, weißer Turnhose und im Turntrikot darunter 60- bis 70jährige im langen grauen Barte und rundum eine lebendige Mauer aus der die bunten Kleider der Jungmädchen und das Braun der SA. sich leuchtend abhoben.

Es traten zehn Riegen zum Turnen an. Es war kein Wettkampf in der üblichen strengen Form. Rach freiem Ermessen wählte jeder Turner das ihm zusagende Gerät und die ihm gefälligen Uebungen. Es wurde geturnt an Barren, Reck und Pferd, dazu kamen Weit- und Freihochsprung und Kugelstoßen. Die Geübteren zeigten dann noch Kür-Uebungen in

ansprechendes, schgner Form. Unvorbereitet, ge­meinsame Freiübungen, ausgeführt nach den Klän­gen bekannter Volkslieder, welche die Gebrüder Leipscher, zwei Turner aus Wetzlar auf Akkordeons stimmungsvoll spielten, reihten sich an das Turnen der Riegen an. Zwei gut durchgeführte Faustball­spiele bildeten den Abschluß der turnsportlichen Ver­anstaltung.

Vor der Siegerehrung überbtachte Gauoberturn­wart Paul (Gießen) die Grüße des Gaues Nord­hessen. In packenden Worten erinnerte der Redner daran, daß die aufbauende Arbeit der deutschen Turnerschaft schon immer Dienst am Vaterlands war. Und wo es jemals galt, für Deutschland ein­zustehen, da standen die Turner in erster Reihe. Sie werden auch weiterhin ihre volle Kraft einsetzen für des Volkes Wohl und Männer und Frauen heran­bilden nach dem Sinne des Führers und Kanzlers Adolf Hitler, Nationalsozialisten der Tat. Die ein­drucksvolle Ansprache klang aus in einemSieg- Heil!" auf Führer, Volk und Vaterland.

Oie Ergebnisse.

Obgleich ein Wettkampf im strengen Sinn nicht stattfand, erfolgte eine Wertung der Uebungen, um an jedem Geräte die Besten festzustellen. Im fol­genden aus jeder Gruppe die drei ersten Sieger:

Barren: 1. W. Bernhardt, Wieseck, 18 P.; 2. O. Schlierbach, Rodheim, 17 P.; 3. Fritz Kunz, Sinn, Adolf Jung, Wetzlar, Karl Gissel, Rodheim, 16 Punkte.

Reck: 1. H. Keller, Burg-Solms, 19. P.; 2. Max Engelmann, Wetzlar, 18 P.; 3. Richard Krämer, Weilburg, 16 Punkte.

Pferd: 1. Heinrich Römer, Wieseck, 16 P.; 2. Franz Sauer, Mtv. Gießen, 13 P.; 3. Otto Reh, Wieseck, Heinrich Hamel, Mtv. Gießen, 13 Punkte.

Hochsprung: 1. Heß, Braunfels, 1,55 Meter; 2. Dietz, Burg-Solms, Derbeck, Wetzlar, Wolf, Wetz­lar, Möglich, Wetzlar, 1,40 Meter.

Weitsprung: 1. Gitter, Weilburg, 5,60 Me­ter; 2. Wolf, Wetzlar, 5,55 Meter; 3. Heß, Braun­fels, 5,30 Meter.

Kugelstoßen: 1. Adam, Braunfels, 10,70 Meter; 2. Gitter, Weilburg, Jakob, Dillenburg, 9,65 Meter.

F a u st b a U t 1. Braunfels, 2. Burg-Solms.

Nordhessens Handball-Sauliga.

Die Zusammensetzung her Handball-Gauliga .in Nordhesfen ist bisher noch nicht erfolgt. Gemäß einer Anordnung der obersten Handball-Leitung soll im

Gau Nordhesseil nur eine Gruppe von zehn Der» einen spielen. Es sind vom Gau-Handball-Sachbear. beiter folgende Vereine vorgesehen: Tuspo 06/09, CT. Kassel, Kurhessen, Turn, SC. 03 Kassel, Esch, wege 61, Wetzlar, Gießen, Marburg und Hanau- Kesselstabt. Die Antwort der Vereine, ob sie in der Lage sind, die finanziellen Mehrlasten bei dieser Zusammensetzung auf sich zu nehmen, steht zum Teil noch aus, so daß kaum damit zu rechnen ist, daß die Spiele, wie ursprünglich vorgesehen, am Sonntag, den 16. September, beginnen können.

Fußball-Spiele der Kreisklaffen im Bezirk Lahn-Oill.

Grünberg Großen-Buseck (Keller, Naunheim) Wieseck Heuchelheim (Niersbach, Wetzlar) Lollar VfB.-Reichsbahn II (Prinz, Albshausen) 1900 II Leihgestern (Wallbott, Steinberg) Aßlar Tgde. Wetzlar (Deibel, Gießen) Büblingshausen Sportfr. Wetzlar (Kreiling, Gie­ßen)

Wetzlar II Naunheim II (Schnabel, Wieseck) Leun Ulm (Volkmar, Wetzlar)

Albshausen Stockhausen (Kaletsch, Wetzlar) Holzhausen Biskirchen (Kleemann, Bissenöerg) Lollar II Wieseck II (Schneider, Gießen) Leihgestern II Garbenteich (Scharf, Wetzlar) Allendorf Steinbach (Wolf, Bissenberg) Alten-Buseck Grünberg II (Weinandt, Leihgestern) Wißmar Londorf (Grote, Mainzlar)

VfB.-Reichsbahn III Wieseck III (Reuschling, Steinbach)

Werdorf II Oberbiel (Presber, Stockhausen) Oberndorf Braunfels (Hans Rüspeler, Gießen) Schmalbach Bonbaden (Bernhardt, Tiefenbach) Aßlar II Nauborn II (Wenzel, Schwalbach) Wetzlar III Waldgirmes (Graulich, Oberndorf) Hermannstein Burgsolms II (Ott, Bonbaden) Fellingshausen Frankenbach (Wissemann, Lollar) Hohensolms Launsbach (Dönges, Bischoffen) Krofdorf-Gleiberg II Vetzberg (Gerhardt, Steinb.) Heuchelheim II Erda (Post, Wieseck) Kinzenbach Rodheim (Trautmann, Büblings» hausen)

Leun II Berghausen (Heinz, Stockhausen).

Sprechstunden der Redaktion. "* 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Winn

Gertrud Locher, geb. Winn

Dr Hans Winn

7 Enkelkinder.

Gießen, München, Darmstadt, Mainz, Langenbruck.il. Sept. 1934

Die Beerdigung findet in der Stille statt

Besuche nicht erwünscht

5253 D

53040

Lollar (Hauptstraße 61), den 12. September 1934.

2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

04440

5301 D

Mit 24 Äildtafeln

Preis: Gebunden Reichsmark 3.60

Die Beerdigung findet Freitag, den 14. September, nach­

mittags um 1 Uhr in Fronhausen (Lahn) statt.

5302 o

Luise Müller, geb. Winn Reg.-Rat August Weimer Marie Weimer, geb. Winn Landger.-Rat Max Locher Sophie Meyer, geb. Winn Lona Winn, geb. Schurig

Familie Familie Familie Familie Familie Familie

Die Beerdigung findet Freitag, den 14. September, nachmittags um 4 Uhr, in Lollar statt

nach einem langen, mit großer Geduld ertragenen Leiden nach dem vollendeten 72. Lebensjahr heimgeholt.

M. Mügge

L. Hautmann H. Petri Fr. Petri

L Sack

A. Muntowski.

Achenbach*

Garagen

Gießen, Frankfurt a. M., Neuyork, Montreal (Kanada), Trier, Hildesheim, den 13. September 1934.

Nach langem schweren Leiden entschlief heute sanft unsere hebe, treu­sorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarete Petri, geb. Kilbinger

im Alter von 75 Jahren.

Die Beerdigung findet auf Wunsch der Verstorbenen in aller Stille statt Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.

Nach kurzem Krankenlager starb heute morgen unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Ida Isenberg,geb. Löwenstein

im 66. Lebensjahr.

Zum Feldzug gegen Verschandelung der Heimatnatur!

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Naturschutz im Dritten Reich

Einführung in Wesen und Grundlagen zeitgemäßer Naturschuharbelt von Prof. Or. Walther Schoenichen

Direktor der Staatlichen Stelle für Naturdenlmalpflege in Preußen und Leiter der Fachsielle Naturschutz im Reichsbund Volkstum und Heimat

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Der Herr über Leben und Tod hat meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Gerson Isenberg.

Tlatvrschnh ist Dolkssache geworben! Wegweisend gingen die führenden Männer des neuen Reiches voran, sicherien dem deuischen Wald und Wild wirksamen geschlichen Schuh und zeigten planvoller SOolMumdorbtif große, edle Ziele auf. Dieses grundlegende Auch über den Tkaturschuh aus der Feber des Leiters der deutschen Naturschuhbewegung geht jeden einzelnen Volksgenossen an. Es gilt, die natürliche Schönheit unserer Helmat in liebevoller Sorge und naturverbundener Gemeinschaftsarbeit zu erhalten für uns und für die, die nach uns fein werben. Zu beziehen durch jede Buchhandlung I

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Gießen (Blockstraße 14), Nordhausen, Breslau, Weilburg, Tampa (Fla.), Marienburg, den 12. September 1934.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgellebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharina EndersWwe.

geb. Hofmann

nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 65 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

L d. N.i Heinrich Reuter.

Gießen, den 12. September 1934.

Die Beerdigung findet Freitag, den 14. Sept., nachm.

Frau Sophie Winn

geb. Haas

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Friedrich DeibelVI., Landwirt

im 78. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Hofmann.

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