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mild, leicht schäumend, ganz wundervoll Im Geschmack.

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Gemeinschaft.

der

einem richterlichen Beisitzer und drei Handwerkern als weiteren Beisitzern entscheidet. Der Reichs­minister der Justiz hat nun im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsminister den Amts- und Lan­desgerichtsrat Dr. Th. Rohlfing zum Vorsitzenden des Ehrengerichtshofes ernannt. Stellvertretender Vorsitzender und richterlicher Beisitzer wurde Amts­gerichtsrat W a w r e tz k e, stellvertretender richter­licher Beisitzer wurde Amtsgerichtsrat G f r ö r e r.

und als kostbares Gut gepflegt haben. Dagegen sind sie für das Deutschtum verlorengegangen, wenn sie ihr Volkstum vergaßen. Dieses Beispiel wer­bend und warnend ins Volk hlnelnzu- fragen, soll der tiefste Sinn dieses Festtages sein.

Lufttemperaturen am 12. September: mittags 27,1 Grad Celsius, abends 18 Grad: am 13. September: morgens 16,3 Grad. Maximum 27,3, Minimum 14,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. September: abends 20,2 Grad: am 13. Sep­tember: morgens 16,6 Grad Celsius. Sonnen- scheindauer 9,3 Stunden.

Kunst und Wissenschaft.

Der Präsident des Reichsgesundheitsamtes zu bett Untersuchungen W. von Brehmers.

Oie Eröffnung -es Deutschen Pfarrertages in Frankfurt a.M.

Kleine politische Nachrichten.

Am kommenden Samstag findet in München eine Tagung der Gebietsfuhrer derHJ. aus dem ganzen Reich statt. An der Feldherrnhalle wird der Reichsjugendführer Baldur v. Schirach die Weihe von 28 Bannfahnen vornehmen, die am Abend vorher in feierlichem Zuge zur Feldherrn- hulle gebracht werden. Der Sonntag ist einer Tagung aller HJ.-Führer des Gebietes Hochland gewidmet.

Der österreichische Bundeskanzler hat das Ver­bot der Verbreitung aller im Deut­

lage wird daher fortbestehen, die Temperaturen er­reichen bis Mittag weiterhin recht hohe Werte.

Aussichten für Freitag: Heiter, zeit­weise auch leicht wolkig oder dunstig, tagsüber recht warm, trocken.

assung nicht geändert werden, lieber den Umfang dessen, was unter Bekenntnis und Kultus zu be­greifen ist, entscheidet zunächst die Landeskirche.

Kirchenkonferenz der Lausanner Einiaungsbewegung.

Berlin, 12. Sept. (DNB.) Der Fortsetzung-, ausschuß der Lausanner Weltkirchenkonferenz hielt in den ersten Septembertagen in Herten st ein am Vierwaldstätter See eine Tagung ab, die der Vorbereitung der für August 1937 geplanten Zweiten Weltkonferenz in Lausanne diente. Die Verhandlungen fanden unter dem Vorsitz des eng­lischen Erzbischofs von Port statt. Vize­präsidenten waren der deutsche Universitätsprofessor D Adolf Deißmann und der französische Pfar­rer D. Charles Merle d ' Aubigne (Varis). Die Deutsche Evangelische Kirche war durch Bischof

Der erste -eutscheReichsfchultag" Zum $eft der deutschen Schule (Tag des deutschen Volkstums) am 16.9.1934 Don Staatsrat Block, Darmstadt.

fchaftlichen Nöten durch Wort und Tat, durch Bitten, Betteln und Sammeln zu helfen.

Wenn wir das Fest der deutschen Schule, das wir m diesem Jahr zum ersten Male im ganzen Reich begehen, mit vollem Recht als Tag des beut» fdjen Volkes bezeichnen wollen, so müssen wir es in den kommenden Jahren ausdehnen auf unsere deutschen Auslandsschulen, die mit den deutschen Jnlandschulen zusammen die deutsche Schule des Dritten Reiches bilden als einer Stätte geistiger, kultureller Zusammenarbeit des deutschen Volkstums der ganzen Welt zur Erhal­tung unseres Erbgutes, das uns die Vorsehung an- vertraut hat als Mitgift und zugleich als Beisteuer zum Kulturgut der Welt, die ohne den deutschen Einschlag geistig ärmer wäre.

Begehen wir stolz und freudig am 16. September 1934 den ersten deutschen Reichsschultag. Gestalten wir ihn so, in Ernst und Frohsinn, daß in den kommenden Jahren auch die deutschen Ausland­schulen sich zu gleicher Stunde in vaterländischer Festesfeier uns anfchließen und eingliedern. Es soll ein Weltfeiertag der deutschen Jugend gemeinsam begangen mit ihren Lehrern und Eltern als Bekenntnis zum deutschen Volkstum und als Symbol einer glücklichen Zukunft unseres Volkes erstehen. Der 16. September möge den Grundstein hierzu legen!

Der Reicht Innenminister zum Fest der deutschen Schule.

regierung teilnahmen, sprachen der Oberbürgermel- ster der Stadt Wittenberg, Dr. Engelke als Vertre­ter des Reichsbischofs und Direktor Thulin, in des­sen Hand die gesamte Leitung der Jubiläumsfeier liegt. Alle Reden klangen zusammen in dem Be­kenntnis zur Gegenwartsbedeutung der Lutherbibel und in der Anerkennung ihrer Sendung für die deutsche Kultur und Schriftsprache.

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Unter der Führung der Reichskirchenregierung und dem Protektorat des Bischofs der Lutherpro­vinz Sachsen ift die Reichsgeschäftsstelle Deutscher Bibeltag 1934" gegründet wor­den. Der organisatorische Mittelpunkt ist die Bibel­stadt Halle a. d. Saale, wo vor mehr als 200 Jahren die älteste deutsche Bibelgesellschaft (von Cansteinsche Bibelanstalt) ins Leben gerufen wurde. Der deutsche Bibeltag sieht seine Aufgabe darin, die deutsche Lutherbibel wieder in jedes deutsche Haus zu tragen und einzelne Schriften der Bibel in Son­derdrucken zu verbreiten.

D. Heckel, Oberkirchenrat Dr. Krumm ach es und Privatdo^ent Dr. W e n d l a n d vertreten. Von den deutschen Mitgliedern des Ausschusses waren außer Professor Deißmann Generalsuperintendent i. R. D. Zöllner, Prälat D. Schöll, Professor D. August Lang und Professor D. Sasse an­wesend. Eine besondere Theologenkommission mit D. Zöllner als Präsidenten und D. Sasse als Sekretär soll das Hauptthema der Konferenz,Die Kirche und das Wort", weiterbearbeiten. Eine andere, aus amerikanischen und europäischen Sach­verständigen zusammengesetzte Kommission soll die der Einigung der Kirche im Wege stehenden Hinder­nisse prüfen. Die Tagung verlief im Geiste ver­trauensvoller christlicher G<

Der Tag des deutschen Volkstums soll in diesem Jahr als Fest der deutschen Schule im ganzen Reich begangen werden. Die, Schule des Dritten Reiches kann als Ziel ihrer vaterländischen Aufgabe der Wil­lensformung und Wissenbildung nur den deut- JAcn Me " schen in seiner Volksgemein- I Gaft und Volksverbundenheit vor Augen haben und im Herzen tragen. Die Feierstunde, in der ste das ihr anoertraute Wertgut unseres Volkes, unsere Jugend, zum Höhepunkt sittlicher und seelischer Erfassung seiner gottgewollten Bestimmung hinfüh­ren will, wird so ganz von selbst zum Gelöbnis für das deutsche Volkstum. Die uralte Quelle unseres Volkstums, oft verschüttet und ver­siegt, sie bricht klar und hell wieder zu Tage, sie liefert Kraft und Antrieb für unser Jungvolk, das sich nach dieser Quelle sehnt, aus ihr zehrt und zeh­ren will, um dereinst der Träger unseres höchsten Volksgutes in einem wieder jugendlich, jugendfrisch und jugendstark gewordenen Vaterland zu sein.

Der Tag der deutschen Schule soll für unsere Jugend von nun ab alljährlich ein erhebender, ein stets unvergeßlicher Tag sein. Gewaltigen Eindruck muß der Gedanke erwecken, daß zu gleicher Stunde all die Millionen jugendlicher Altersgenossen im weiten Vaterland in ernster würdiger Feier, aber auch in frohem Jugendmut versammelt sind, um dem Volkstum, dem Deutschtum mit Herz und Hand Treue für das ganze Leben zu geloben. Im Banne dieser Stunde muß jedes deutsche Mädel, jeder deut­sche Junge sich ganz dem stolzen Bewußtsein hin­geben, ein Glied dieser Einheit zu sein, ein Funke in dem vaterländischen Herdfeuer, das deutsche Jugend durchglüht.

Im Banne dieser Stunde muß sie aber auch den Begriff des Volkstums in feiner ganzen Fülle er­fassen. Sie muß erkennen, daß Volkstum nicht an die staatlichen Grenzen gebunden ist, die oft nur von menschlicher Unvernunft oder roher Gewalt ge­zogen worden sind. Deutsches Volkstum erstreckt sich über die ganze Welt und hat als solches keine Grenze. Wo immer deutsche Menschen deutschen Blutes und deutscher Art sich eine neue Heimat gegründet haben, wo immer Deutsche durch die Kraft des Geistes und des Armes sich ein Anrecht aus Erhaltung ihres Stammes, ihrer Sprache ihrer Sitte erhalten haben, da ist deutsches Volkstum, da 1 ijt deutsche Seele, da ist aber auch deutsche Schule. Und wenn wir diese Schulen jenseits der Reichs- ' grenzen deutsche A u s l a n d s s ch u l e n nen- , nen so sind doch gerade sie schon lange Gegen- > stand besonderer Liebe und Fürsorge der Reichs- deutschen Schuljugend, die in ihren VDA.-Schul- ' gemeinschaften sich in geistiger Verbundenheit mit ' den volksdeutschen Kameraden wußten, die aber s auch im edlen Wetteifer sich bemühten, diesen schwer > bedrängten Schulen in ihren seelischen und wirt- I

Reichskirche sei jetzt vollendet. Der durch Reichs­gesetz für alle Beamten oorgeschriebene D i e n st - eid werde jetzt auch für die kirchlichen Beamten übernommen werden. Missionsdirektor Knack führte aus, Bibel und Bekenntnis seien niemals voneinander getrennt gewesen. Die Kirche sei Trägerin des Wortes Christi und sei gleichzeitig Gemeinschaft der Gläubigen. Gerade heute müsse man sich auf Bibel und Bekenntnis neu besinnen, da der neue Staat von der Kirche eine eindeutige Stellungnahme fordere und da andererseits eine Bewegung im Volk eingesetzt habe, die es vom Christentum wegzuführen drohe. Zukunftsaufgabe der »Kirche sei es, Volkskirche zu werden, dabei aber Bekenntniskirche z u bleiben. Die urtümlichen Kräfte der Gemeinschaft, Familie, Nachbarschaft usw., müßten in der Kirche von neuem mit dem Geist des Evangeliums erfüllt werden.

Oberkirchenrat Langmann (Berlin) sprach zum gleichen Thema vom Standpunkt der Deutschen Christen aus. Die Pfarrer der deutschen evangeli­schen Kirche hätten die Pflicht, in der Kirche Christus zu verkünden. Bei allen Kämpfen dürfe man nie vergessen, daß die Gegner im Kirchen­kampf doch Brüder seien. Allein Bibel und Be­kenntnis dürften für uns maßgebend fein. Der deutsche Pfarrer habe von dem dreieinigen Gott Kenntnis zu geben, dann hätte er auch Zeit und Gelegenheit von den Fragen der Zeit zu reden. Der Totalitätsanspruch des Staates verlange auch vom Pfarrer, daß er feinen Dienst richtig versehe.

400 Iahre Lutherbibel.

ELP. Die Lutherstadt Wittenberg eröffnete in diesen Tagen die 400 Jahrfeier der deutschen Luther­bibel und gab damit den Auftakt zu dem Bihel- ubiläum, das in den nächsten Wochen in der ges­amten protestantischen Welt festlich begangen wer­den und am Reformationsfest seinen Höhepunkt fin­den soll. In einem Festakt im Wittenberger Luther- Hof, an dem Vertreter des Staates, der NSDAP., der theologischen Wissenschaft wie der Reichskirchen-

schen Reiche erscheinenden Tageszei­tungen und gewisser Zeitschriften bis zum 16. Dezember verlängert.

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Am Mittwoch ist der baltische Vertrag von den Außenministern Litauens, Lettlands und Estlands im Völkerbundssekretariat un­terzeichnet worden. Der Vertrag, der aus neun Artikeln besteht, verpflichtet u. a. die drei Regie­rungen, sich über alle Fraaen der Außenpolitik zu verständigen und sich gegenseitig politisch und diplo- matisch in ihren internationalen Beziehungen 3u unterstützen.

Das belgische Kabinett hat am Mittwoch in einer langen Sitzung über den drohenden Bergarbei­te r st r e i k beraten. Der Ernst der Lage geht dar­aus hervor, daß König Leopold seinen Urlaub ab­gebrochen hat.

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Sir John Simon wird am Samstag aus Genf nach London zurückkehren und die Füh­rung der britischen Abordnung Eden überlassen. Henderson ist am Mittwoch aus Genf abgereift.

Frankfurt a. M., 12. Sept. (LPD.) Der Deutsche Pfarrertaa, zu dem Seelsorger aus dem ganzen Reich nach Frankfurt gekommen sind, wurde gestern abend mit einem feierlichen Festgottes- dienst in de uJS t. Katharinenkirche er­öffnet. In seine?Heftpredigt führte Propst Trom- mershaufen aus, auf diesem ersten Pfarrertag nach der Revolution vom 30. Januar 1933 wolle die deutsche Pfarrerschaft bartun, daß es in dem geeinten Volk nicht länger eine nicht einige Kirche geben dürfe. Das Volk wolle zur Kirche und wolle von feinen Pfarrern nichts ande­res, als daß auch sie sich willig in den Dienst des Dritten Reiches stellten. Die Einheit der Kirche, die man nicht erzwin­gen könne, müsse durch Einigkeit vorbe­reitet werden. Ein Vorbild für solche Einigkeit sei Jesus Christus. Wie Gott uns in die Spannun­gen der Welt hineingestellt habe, so gebiete auch Christus in die Welt zu gehen und den Kampf nicht zu flohen. Jeder Gottglaube könne daher nur in der Spannung wachsen. Die Predigt -habe, wolle sie ihrer Aufgabe gerecht werden, den Morgenglanz der neuroeroenben Zeit zu spiegeln. !Die Kirche sei nicht an ein bestimmtes Bekenntnis igebunden, die wahre Kirche sei dort, wo Gott sei.

In der Aula der Universität fand dann die B e - 29 r " vung der Teilnehmer statt. Nach einleitenden Worten von Pfarrer Nell (Frankfurt) hielt der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Pfarrer- roerbanbes Dr. D. Schäfer (Remscheib) bie Be- Zrußungsrebe. Das evangelische Pfarr­haus, bas stets zutiefst mit Dem Volke verwurzelt Iewefen fei, sei außerbem auch immer eine Heim- itätte für ben nationalen Geist gewesen Heute stehe bie beutsche evangelische Kirche treu !i u m Dritten Reich unb zum Führer unb Kanzler Abvlf Hitler. Unablässig werbe man auch in ber nächsten Zeit baran ar­beiten, bie Einheitlichkeit ber Kirche vvrwärtszu- areiben. Ministerialbirektor Jäger (Berlin) sprach kurz über bie kirchenpvlitische Lage. Die mtfd^ibenbe Aufgabe ber Einglieberung !er oerfchiebenen Lanbeskirchen in bie

Die Pflege des Volkstums ist mit dem Schick­sal der Ration unlösbar verbunden, politisch hat die Bewegung Adolf Hitlers das Reich auf die Grundlage des Volkstums gestellt, kulturell die Zusammenhänge zwischen Volkstum und deut- scher Geschichte klarzulegen, ihr Wissen zu fördern, Volkspflege ins Volk hineinzutragen das ist eine Aufgabe, bei deren Erfüllung uns der V D A. ein willkommener und unermüdlicher Weggenosse und Mitkämpfer ist.

Ich begrüße dasFest der deutschen Schule- als Tag des Volkstums, denn es wird nicht nur Iung und Alt zur Mitarbeit an der Erhaltung aus- landdeutschen Volkstums aufrufen, es wird auch dem reichsdeutschen Volk am auslanddeutschen Bei­spiel zeigen, wie notwendig die pflege des Volkstums ist. Ausländsdeutsche Volksgruppen haben allen Stürmen widerstanden und sind deutsch ge­blieben, wenn sie ihr Volkstum hochhielten

Im Verfolg ber Ue-berprüfung ber Verwaltungs- 82. Lebensjahr starb in München ber Jn- verhältnifse in ber Württembergischen Lanbeskirche 9enieur Pr- h c- Richarb v. Helmholtz, ein Sohn durch einen Sonberkommiffar mürben b e u r - &es berühmten Mebiziners unb Physikers. Seine laubt: Oberkirchenrat Dr. <5 cf) auf fier (Fi- Lebensarbeit galt ber Kraußfchen Lokomotivfabrik, nanzreferent ber Württembergischen Lanbeskirche), j ber er sich vom einfachen Arbeiter zum Leiter bes Oberkirchenrat Preffel, Pfarrer Weber. Ober- Konstruktionsbüros emporarbeitete. Zusammen mit kirchenrat S ch a a l würbe von ber Führung der b t a b y schrieb er ein Standardwerk des deutschen Geschäfte des Evangelischen Gemeindedienstes ent» Lvkvmotivbaues, als dessen Altmeister er gilt, bunben unb burch ©tabtpfarrer Petri (Stuttgart) Kasseler Musiktage 1934.

SerfaffungmrftfHw ÄÄFi L:

des batmschen Landesbischofs. ÄÄNL

Berlin, 12. Sept. Der Lanbesbischvf von aus bem ganzen Reich finb zur Mitwirkung Der- Bayern D. Meiser hat bem Reichsinnenminister pachtet. Die künstlerische Leitung liegt in Hänben Vorschläge für bie Verfassung ber Deutschen Evan- von August Wenzinger. Anschließenb an bie gelischen Kirche (DEK.) unterbreitet,^bie aber nur Kasseler Musiktage finben Arbeitstage für Musik- für ben Fall einer Aenberung ber gegenwärtigen erzieher statt: beibes wirb veranstaltet vom Ar- Reichskirchenregierung Geltung haben sollen. D. beitskreis für Hausmusik.

Meiser schlägt u. a. vor: Guido Thielschers 75. Geburtstag.

Zusammenfassung kleiner Landeskirchen mit ein- Der Berliner Komiker Guido Thielscher ber tlf c er Ar°Limg des Bekenntnisstanbes im An- noch vor kurzem auf ber Bühne geftanben hatte, Muß an bie Neuglieberung bes Reichs. Der Reichs- feierte biefer Tage feinen 75 Geburtstag bifcfjof kann ben Lanbesbifchöfen Weisungen ertei- Thielscher ist einer ber bekanntesten unb populärsten en, soweit es sich um bie Durchführung von Ge- Schauspieler ber Reichshauptstabt, ber über ein setzen ber Reichskirchenregierung hanbelt. Gesetz- halbes Jahrhunbert lang unermüblich an verschiebe- entwürfe ber Lanbeskirchen von allgemeiner Be- nen Berliner Theatern gewirkt unb gewaltige Sei» beutung fmb ber DEK. vorzulegen: soweit es sich fallsstürme entfesselt hat. Seine eigentliche Domäne um Bekenntnis unb Kultus hanbelt, hat bie Reichs- war ber Schwank:Charleys Tante" war sein erster kirchenregierung Einspruchsrecht.Sollte bie DEK. ganz großer Erfolg. Abstecher ins seriösere komi che e roa burrfj Annahme ber Augsburger Konfession Fach in Lustspiel unb Komöbie waren minber er- als ihres Grunbbekenntmsses zur lutherischen Reichs- folgreich unb würben vom Publikum mifwerftanben nrche werben, so konnte bas Verhältnis bes Reichs- ober abgelehnt. Also kehrte er nach einem oer- bischofs zu ben Lanbesbifchöfen grunblegenb irn fehlten Gastspiel am Deutschen Theater zum Schwank Smne einer Verstärkung ber Stellung bes Reichs- zurück zurück zum alten Erfolg. In seinen bischofs geanbert werben, wobei aber Reibungen Lebenserinnerungen, bie Thielscher jetzt zu schreiben zwischen Lutheranern unb Reformierten ausged begonnen hat, wirb manches barüber zu lesen fein.

Ohne" Anhörung" ber Lanbesbischöfe soll ber Das Verkehrsamt Är*

Reichsbischof keine für bas Rechtsleben ber DEK. bif 4 ££ ober ber Lanbeskirchen grunbfätzlich bedeutsamen des Mbae^ , ÄU

Anorbnungen treffen. Der Reichsbischof, auf Lebens- ausstelluna Das helt»RhS Jr1; r PdiFH'' zeit gewählt, soll bas Amt niebedegen, wenn iljm Xitofam^^^

: d »BEESE

lQnnmnUm-^r,ätoST.@e-,etiE crlaflcn' Die Mitglieder Verkehrsamt erworben voraussichtlich vom des Geistlichen Ministeriums werben erst bann oom

Reichsbischof ernannt, wenn sich Einmütigkeit ber ~ r .

Norschläge ber Lanbesbischöfe ergeben hat. Zur Ent- eurt"??.ILc^e Hochbruckgebiet mit seinem Kern scheibung Don Streitigkeiten auf bem Gebiet ber .. er dem subllchen Skanbinaoien hat noch an Mäch- V-rsassung, insbesondere in Fragen bes Bekennt- , 9°eit gewonnen. Die spatsommerliche Schönwetter- Nlsses unb Kultus, wirb em unabhängiger Gerichtshof aus zwei Theologen unb einem Juristen gebUbet. Soweit es sich um die Stellung von Bekenntnis unb Kultus hanbelt, kann bie Ver-

Berlin, 12. Sept. (DNB.) Der Präsibent des ör. Engelke, reichsbischöflicher Vikar. ! gen?e ^Erklärung: ' $ ^eitcr' erIä^t Berlin, 12. Sept. (DRV.) Am Wittwoch wurde $n. ber ärztlichen WochenschriftDie

Pastor v. Engelke in das Amt des Vikars t D°m ^'^gust b. I. ist eine

T) p u f i n (fnnnnoiiirtxon g i r Ay HlDhanblungöiphonospora Polymorpha n. sp. em tfeutldjen Evangelischen Kirche neuer Mikroorganismus bes Blutes unb feine Be- > Ziehungen zur Tumorgenese" von Dr. v. B r e h m e r erschienen, bie burch bie Behauptung ber (Ent- Iberfung bes Krebserregers allgemein größtes Aufsehen erregt unb in ber gesamten Tages- presse Anlaß zu zahlreichen Aeußerungen teils zu- ftimmenber, teils ablehnenber Art gegeben hat. Die Mitteilungen Herrn von Brehmers sinb geeignet, Beunruhigung in bie Bevölkerung z u tragen unb in unverantwortlicher Weise u n - begrünbete Hoffnungen zu erwecken. Eine amtliche Nachprüfung ber Angaben bes Herrn von Brehmer muß beschleunigt burchgeführt werben unb wirb zeigen, ob bie von ihm mitgeteil­ten, allen bisherigen mikrobiologischen Erfahrungen wibersprechenben Befunbe etwas tatsächl'ich Neues bieten, ober auf technischen Fehlern unb irrtümlichen Deutungen beruhen. Bis bas Ergebnis biefer Nachprüfung vorliegt, empfiehlt sich eine burchaus zurückhaltenbeStellungnahme

I zu ben Angaben unb Befunben bes Herrn von Brehmer gegenüber, bie von allen auf bem Ge­biete ber Krebsbekämpfung unb Krebsbehanblung berufen, -er Auftrag diese- Amtes Heg, in beeb. ÄIt

Stellvertretung und besonderen Hilfe- lehnt werben.

le i stung des Rei chsbl scho fs ; auch das Internationaler Wufikerkongreh in Venedig. Sekretariat des Reichsbischofs ist ihm unter- < e. r s m

h \ \ ulucl Der 1. Kongreß des P e r m a n e n t en Rates

. für internationale M u s i k e r - Z u s a rn -

Ni, cis , . m e n a r b e i t ift in Venedig unter bem Vorsitz von

f X4 9k 9 Ä durch em neues Richard Straub und unter Teilnahme von Ver. n W t hannoverfchen Land-sb,fchof tretcrn aus Deutschland. Sudslawien, Oesterreich,

D. Mahrarens seine besonderen Vollmachten Dänemark und Italien zusammenaetreten * genommen unb damit einen werteren Schritt auf s AL - ,

dem Wege der Eingliederung der Landeskirchen ae' Dcr 5M,lmeif,ct des deutschen Cotomoliobauee tan. ' gestorben.